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Gastbeitrag: Trauer in der Stillzeit – sich die Zeit nehmen Blog abonnieren

Alexandra Baecker | 30.07.2018 11:02 Uhr

Die Stillzeit ist in erster Linie eine Zeit, in der sich Mama und Kind aufeinander konzentrieren. Gerade in der Anfangszeit braucht es hier auch die Möglichkeit, sich zurückzuziehen und Pausen einzulegen. Doch was passiert, wenn es in der Stillzeit zu einem Trauerfall kommt?

Glück und Trauer liegen manchmal nahe beieinander

Gerade war noch alles gut. Der Familienzuwachs hat die Hormone in Wallungen gebracht und dafür gesorgt, dass sich viel verändert hat. Oft brauchen die Familien ein wenig Zeit, um anzukommen. Ein Trauerfall in dieser besonderen Zeit kann jedoch alles aus dem Ruder laufen lassen. Der Einstieg in die Stillzeit raubt viel Kraft. Nicht immer geht alles einfach und schnell. Oft ist der Beginn des Stillens mit vielen Hürden versehen. Daher ist es wichtig, dass die Mama und das Baby hier Unterstützung bekommen und sie in ihrer Blase nicht gestört werden. Kommt es dann zu einem Trauerfall, verändert dies alles. Gerade dann, wenn eine nahe stehende Person verstirbt, kann dies dazu führen, dass sich ein tiefes Loch auftut. Für die Stillzeit ist das problematisch. Der Körper der Mama reagiert auch auf die Psyche. Durch starke Belastungen kann die Milch zurückgehen. Umso wichtiger ist es, der Trauer Raum zu geben und dabei nicht zu vergessen, sich selbst Ruhe zu gönnen.

Trauerkarten für einen ruhigen Abschluss

Jeder Mensch trauert auf seine ganz eigene Weise. Es gibt daher keine allgemein gültige Empfehlung, wie sich die Trauer in der Stillzeit in den Griff bekommen lässt. Dennoch hat sich gezeigt, dass es helfen kann, sich mit seiner Trauer auseinanderzusetzen. Mit einem Baby zu Hause bleibt dafür oft nicht ausreichend Zeit. Die Eltern stehen vor der Frage, wie sie einen Moment für sich finden sollen. Eine gute Lösung ist die Gestaltung von Trauerkarten im Internet. Das ist heute besonders einfach und schnell möglich. Wenn Großeltern oder auch der Papa das Baby nach dem Stillen übernehmen, kann Mama sich auf die Trauer einlassen und sich der Gestaltung einer individuellen Trauerkarte widmen. Hier ist es möglich, sich noch einmal an den Menschen zu erinnern, diese Erinnerungen zuzulassen und sich so auch in der Stillzeit den Raum für einen Abschied zu geben.