zur Übersicht der aktuellen Beiträge »

St. Joseph Krankenhaus Berlin: erst die Hebamme, dann der Arzt Blog abonnieren

Alexandra Baecker | 29.06.2018 10:48 Uhr

Seit 2005 ist Michael Abou-Dakn Chefarzt der Geburtshilfe im St. Joseph-Krankenhaus Berlin. In dieser Zeit hat sich das Krankenhaus zu dem Krankenhaus mit den meisten Geburten deutschlandweit entwickelt. 4157 Babies erblickten hier 2017 das Licht der Welt.

Die Beliebtheit dieser Geburtsstation liegt zu einem großen Teil an Dr. Abou-Dakn und seiner Einstellung, die Geburt zunächst den Eltern und den Hebammen zu überlassen und erst im Notfall als Arzt einzuschreiten. Im Tagesspiegel sagt er, er sei beseelt davon, dass Geburtshilfe etwas Natürliches sei und dass man Krankenhaussysteme eigentlich nur dafür nutzen müsse, den Notfall zu managen:

„Die Paare wollen autonom sein, wollen die liebevollen Kompetenzen der Hebammen und erst dann ärztliche Kunst, wenn diese gefordert ist“ (Tagesspiegel.de)

Kluge Worte und wenn man sich den gesamten Artikel durchliest, wird klar, warum so viele Frauen ihr Kind gerade hier zur Welt bringen möchten:

https://www.tagesspiegel.de/berlin/st-joseph-krankenhaus-im-tempelhof-ein-tag-in-deutschlands-groesster-geburtsklinik/21131966.html

Fotos von Neugeborenen im St.-Joseph-Krankenhaus in Tempelhof.