Stillberatung (Archiv)

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Rosmarin im Bockshornklee

Von: Meike
Beitrag: Hallo Martina, habe meinen 6 Wochen alten Sohn bisher nur schwer satt bekommen. Habe daher aktivierten Bockshornklee nach dem von Dir empfohlenen Schema genommen. Jetzt habe ich gelesen, dass in den Kapseln Rosmarin drin ist. Das soll eine toxische Wirkung haben. Was genau das bedeutet, konnte ich aber nicht in Erfahrung bringen. Kann ich auch einfach auf das Pulver umsteigen? Auch wenn das dann nicht "aktiviert" ist? Und ist mit Pulver gemahlener Bockshornklee gemeint? Falls die Milch nach dem Absetzen wieder weniger wird, kann ich dann wieder mit dem Schema anfangen? Vielen Dank im Voraus. Viele Grüße, Meike
Beitrag vom 11.07.2014 04:27 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Meike,
von unerwünschten Nebenwirkungen durch den Rosmarin ist mir nichts zu Ohren gekommen. Wenn Du ganz sicher gehen willst, dann nimm den gemahlenen Bockshornklee, der wirkt auch sehr gut. Es ist in der Tat nicht so wichtig, welcher Hersteller das Produkt auf welche Art zubereitet. Wichtig ist der hohe Anteil an Bockshornklee. Das Schema kannst Du gerne auch 1-2x wiederholen.
Alles Gute und viel Erfolg,
Hebamme Martina
Beitrag vom 11.07.2014 17:11 Uhr

Wenig Milch

Von: Julia
Beitrag: Hallo liebe Martina,
ich habe wenig Milch 20g insgesamt von beiden Bruesten.
Habe schon die Bockshornkleekapseln und von Weleda das Milchbildungsoel.
Pump ab und leg an. Wiege meinen kleinen sogar bevor ich anleg und danach.
Domperidon hab ich auch die haben schon was gebracht ja sind mittlerweile 40g. Zufuettern muss ich auch noch.
War heut beim Arzt und der hat mir keine Domperidon mehr verschrieben weil das pure Chemie ist, das Kind davon ueber die Muttermilch was abbekommt, bei mir Herz Ryhtmusstoerungen und zum Herztod fuehren kann.
SInd die echt so gefaehrlich?
Hab sie von meiner Stillberaterin bekommen.
Der Hausarzt meinte muesste zum Frauenarzt.
Lg Julia
Beitrag vom 30.06.2014 13:33 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Julia,
das ist ja bewunderswert, wie Du für mehr Muttermilch kämpfst. Hut ab! Das Medikament Domperidon wird von allen zertifizierten Stillberaterinnen empfohlen. Alle beziehen sich dabei auf wissenschaftl. Studien. Das Medikament wird im mütterlichen Körper sehr gut an das Plasma-Eiweiss gebunden, es sind beim Kind kaum Nebenwirkungen zu erwarten (Laut meiner Infos vom Ausbildungszentrum für Lakation und Stillen). Versuche doch am Besten eine Stillberaterin in Deiner Nähe zu finden, die auch Frauenärztin ist (unter www.stillen.de). Dann sollte alles viel einfacher weden für Dich. Ich wünsche Dir ganz viel Kraft, alles Gute
Hebamme Martina Hellenkamp
Beitrag vom 01.07.2014 13:19 Uhr

rasche abgewöhnung, baby verweigert ersatznahrung

Von: liebe mamy
Beitrag: Hallo, liebe Martina. Ich hoffe ich könnte hier eine Antwort auf mein großes Problem bekommen.
Ich habe starke Schmerzen und bei mir wurde Gürtelrose vom Arzt diagnostiziert. Ab gestern muss ich starke Medikamente nehmen und darf nicht mehr weiterstillen.
Meine Tocher ist 6 Monate alt und hat nur gelegentlich mal max. zwei Löffel Hirsebrei bekommen, weil ich noch nicht vorhatte sie so schnell von der Brust abzugewöhnen und sie etwas empfindlich auf den Magen reagiert. Seit gestern Probiere ich verzweifelt alles mgl. zu machen um sie satt zu kriegen. Sie verweigert einfach die Pre Milchersatznahrung ,ich bunutze die von Alnatura und andere Baby Breie von Alnatura, die ich ihr koche. Sie kriegt würgereitz und hat sich heute sogar übergeben. Sie dreht sich komplett weg, wenn ich den Löffel reiche oder presst ihre Lippen zusammen. Sie hat auch vorher noch nie aus der Flasche trinken müssen. Ich weiß nicht was ich machen soll. Ich weiß auch nicht wie viel sie ungefähr pro Mahlzeit essen soll. Das einzige was klappt ist wasser mit Löffel ( Milch mit Löffel gleiche Reaktion wie aus der Flasche--> Würgereitz) Wie viel Flüssigkeit muss sie über den Tag bekommen und wenn ich nur Hirsebrei gebe den Sie akzeptiert 2 Löffel max. pro Mahlzeit, würde es ausreichen? Mein Zeil ist es für die Zeit wo ich die Medikamente nehmen muss,wie oben beschrieben mit Brei und Wasser zu überbrücken und danach wieder zu stillen/ nicht mehr vollzustillen.
Beitrag vom 17.05.2014 17:28 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: liebe mamy
Beitrag: Hallo, also inzwischen verweigert sie alles was ich ihr gäbe. Ob Löffel oder Flasche. sobald sie im stuhl sitzt schreit sie schon. woran erkenne ich ob sie wenigsten sie genug wasser hat?
Beitrag vom 18.05.2014 16:53 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo liebe Mamy,
hoffentlich geht es Euch jetzt schon besser. Das ist ja der totale Stress! Zunächst brauchst Du Hilfe und Unterstützung, z.B. kann eine Haushalthilfe vom Arzt verordnet werde. Denn mit einer Gürtelrose ist wirklich nicht zu spaßen, das ist eine ernste Sache. Allerdings gibt es viel mehr Medikament, die man in der Stillzeit einnehmen darf, da ist die Internetseite www.embryotox.de sehr hilfreich. Ansonsten kann ich Dir nur raten, ruhig zu bleiben und es immer wieder zu versuchen, Deiner kleinen Tochter Nahrung anzubieten. Wenn sie wirklich Hunger hat, wird sie schon essen. Bitte versuche es nicht mit Zwang, vertraue auf ihre und Deine Instinkte. Das wird schon werden, es ist eben alles ein bisschen viel für Euch zurzeit. Auch ist es nicht gut sich an feste Mengenangaben zu halten, da wird nur unnötiger Druck aufgebaut. Du musst Deiner Tochter nur vertrauen, dann wird alles gut. Vielleicht nimmt sie in den nächsten Tagen ein paar Gramm ab, vielleicht ist sie unzufrieden oder quengelig, aber Stillkinder haben immer gute Reserven für schwere Zeiten. Danach werdet Ihr bestimmt die Stillmahlzeiten wieder genießen können, ich wünsche Dir gute Besserung,
lieben Gruß aus Berlin,
Hebamme Martina
Beitrag vom 18.05.2014 17:06 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Vielleicht kannst Du es mal mit Tee versuchen, den würde ich dann ausnahmsweise mit Traubenzucker süssen (damit es richtig schön lecker schmeckt), davon wird sie bestimmt trinken. Oder probiere auch diesen speziellen säurearmen Fruchtsäfte für Babys aus. Es sollten ca. 300 ml Flüssigkeit sein im Moment, also zwei kleine Flaschen täglich. Solange Deine Kleine genug Kraft hat sich zu wehren und zu weinen droht ihr keine Gefahr, erst wenn sie Fieber bekommt und aphatisch wird kann es kritisch werden.
Alles Gute weiter, ich wünsche Dir viel Kraft und Stärke
Beitrag vom 18.05.2014 17:16 Uhr

stillen

Von: stefanie
Beitrag: Hallo Martina!
Mein Sohn ist jetzt 15 Wochen alt und ich habe ihn am Anfang VOLL gestillt. Ab der 8 Woche musste ich anfangen ihn mit Aptamil Pre zu zufüttern weil ich laut Ärzte zu wenig Muttermilch hatte und die Gewichtszunahme meines Sohnes zu gering war.
Hab versucht zusätzlich abzupumpen. Mittlerweile trinkt er nur mehr aus dem Fläschchen sein Aptamil Pre. Was kann ich tun um den Milchfluss zu fördern? Das häufige anlegen gestaltet sich als schwierig da er fast nur mehr das Fläschchen bevorzugt. Dabei möchte ich ihn so gerne VOLL stillen. Danke schon mal für die Hilfe. LG Stefanie
Beitrag vom 01.04.2014 21:28 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Stefanie,
das ist ja eine klassische Geschichte. Zunächst rate ich Dir, Dich mit Deiner Hebamme oder einer Stillberaterin in Verbindung zu setzten. Es kommt sicher darauf an, wieviel pre der Kleine im Verhältnis zur Muttermilch trinkt, ob es länger dauert bis Du wieder voll stillen kannst. Es wäre gut von der Flasche weg zu kommen, indem Du ein Brusternährungsset benutzt; evtl. musst Du auch über eine spezielle Technik (Fingerfeeder) mit Deinem Kleinen ein Saugtraining durchführen. Eine gute Idee ist es zusätzlich den Milchfluss mit der Pumpe anzuregen. Zum Schluss empfehle ich Dir eine Kur mit Bockshornkleesamen. Dazu findest Du hier im Forum eine Menge Informationen und Erfahrungen. Einfach wird der Weg bestimmt nicht, aber es lohnt sich allemal.
Lieben Gruß,
Hebamme Martina
Beitrag vom 03.04.2014 12:09 Uhr

flasche - und stillkind

Von: Melanie
Beitrag: Hallo,
Ich hab da mal ne frage mein Sohn ist still und flaschenkind zugleich. Doch seit 3 tagen saugt er die brust nur an trinkt eine Minute und fängt dann an zu weinen und lehnt die brust ab.ich möchte gerne wieder voll stillen was kann ich tun damit er die brust wieder akzeptiert?
Beitrag vom 24.02.2014 11:03 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Melanie,
da habt Ihr aber noch einen langen Weg vor Euch. Deshalb kann ich Dir nur raten, Dich mit Deiner Hebamme oder einer Stillberaterin in Verbindung zu setzten. Da gibt es so viele Ideen und auch Fragen, die geklärt werden müssen und das ist hier für dieses Forum ganz einfach zu umfangreich. Sicher wäre es gut, wenn Du mit einer Milchpumpe den Milchfluss wieder anregst und gleichzeitig mit einem Brusternährungsset versuchst von der Flasche weg zu kommen. Ich drücke Dir hierfür ganz fest die Daumen und
wünsche Dir alles Gute,
Hebamme Martina
Beitrag vom 25.02.2014 10:19 Uhr

Wiegen

Von: Christina
Beitrag: Habe bereits mit meiner Hebamme gesprochen, sie sagte mir ich brauche mir keine Sorgen machen das die Milch weniger wird, da ich voll stille und ohr nur abends 1 Flasche nach dem stillen dazu gebe.
Seitdem schläft sie auch 4-4 1/2 std, vorher nur 3.
Wiegen tut sie jetzt 4420 gr. Vor 2 wochen hatte sie 4000 gr., sie nimmt also auch gut zu.
LG
Beitrag vom 14.02.2014 16:54 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Christina,
dann ist doch alles in Ordnung; es ist das Wichtigste, dass es Dir gut geht. Nur dann kann es auch der Kleinen gut ergehen. Die Gewichtsentwicklung ist toll!
alles Gute,
Hebamme Martina
Beitrag vom 14.02.2014 17:29 Uhr

pre Milch zufüttern

Von: Simone
Beitrag: Liebe Martina!
Meine Tochter ist nun 5 Wochen alt und hat seit Geburt, nach jedem Stillen furchbare Bauchkrämpfe die bis zu einer Stunde anhalten. Mal weniger mal mehr! Ich habs schon mit Globuli aus der Apotheke probiert(Lycop. und Magnes.) hilft nicht wirklich :( LEFAX oder SAB Tropfen hab ich mich bisher nicht getraut, hab Angst es würde ihr schaden und der Darm würde nie lernen die Nahrung ordentlich zu verstoffwechseln(was meinst du?).
Ich hab mir gedacht es mal mit einer Pre Nahrung zu probieren(HIPP für Kolikkinder) und die Stillmahlzeit dafür abzupumpen und einzufrieren(vielleicht für später - Breimahlzeiten usw) damit meine Milch nicht gleich zurück geht, denn wer garantiert mir das die PRE NAHRUNG keine Koliken verursacht!
Soll ich das versuchen oder ist das der falsche Weg?
Liebe Grüße und besten Dank für deine Antwort, Simone
Beitrag vom 14.02.2014 12:41 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Simone,
von diesem Schritt würde ich Dir auf jeden Fall abraten. Ich glaube, dass eine Zwiemilchernährung mit pre-Nahrung die ganze Situation nur noch schlimmer macht. Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, dass Deine Milch die Ursache für die Blähungen darstellt. Ausser vielleicht Du ernährst Dich ausschließlich von rohen Zwieblen, Kohl und Koblauch. Vielmehr glaube ich, dass ihrer Probleme viel tiefer sitzen. Wie ist denn die Kleine auf die Welt gekommen?
Auch vom Gebrauch Lefax rate ich zunächst ab. Hier wäre mein Rat für eine Frau aus meiner Betreuung: Bitte wende Dich zu allererst an Deine Kinderärztin, es sollte abgeklärt werden, ob eine Erkrankung zugrunde liegt. Dann besuche mit Deiner Tochter eine Osteophatin (die Hebamme kann sicher weiter helfen), vielleicht ist die Ursache hier zu finden.
Erst dann würde ich in Absprache mit der Kinderärztin zu Medikamenten greifen.
Ich wünsche Dir alles Gute, bitte durchhalten es wird besser werden.
Lieben Gruß,
Hebamme Martina
Beitrag vom 14.02.2014 15:27 Uhr

Zufüttern

Von: Christina
Beitrag: Liebe Martina,
nachdem die kleine Montag von 16-22 Uhr alle 15-30 Minuten nach einem Nickerchen an die Brust wollte, was ich auch zu ließ...sie hat getrunken, habe ich ihr um 18 Uhr eine Flasche Pre im Anschluss des stillen gegeben.
Sie hat ganze 110 ml Pre getrunken, war aber bis 22 Uhr weiterhin quängelig, also bekam sie um 22 Uhr nochmal eine Pre nach dem stillen und trank 55 ml.
Danach kam sie zur Ruhe und hat von 22:15- 3:40 Uhr geschlafen, seitdem gebe ich ihr nach dem stillen abends immer 1 Pre (Aptamil) von der sie auch immer 50-60 ml trinkt.
Sie ist im Anschluss ruhiger und schläft auch besser, darf ich das denn oder ist es falsch und ich muss Angst haben das die Milch weniger wird?
Ansonsten stille ich voll!!!
LG
Beitrag vom 13.02.2014 15:30 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Christina,
natürlich darfst Du das machen. Die Frage ist doch nur, ob die Kleine wirklich die pre-Milch braucht, oder nur sowieso abend unruhiger wird, wie das ja bei fast allen Säuglingen der Fall ist. Deshalb will sie dann auch häufiger an die Brust; oder aber Deine Tochter hat gerade einen Entwicklungs-oder Wachstumsschub. Aber wenn es Euch gut geht mit der Zufütterung, dann ist das selbstverständlich in Ordnung. Allerdings hast Du schon richtig bemerkt, dass natürlich durchaus die Muttermilch langfristig weniger werden kann. Bitte setzte Dich doch nochmal mit Deiner Hebamme zusammen und lass die Kleine auf jeden Fall mal von ihr wiegen.
Lieben Gruß aus Berlin,
Hebamme Martina
Beitrag vom 14.02.2014 15:15 Uhr

Stillen

Von: Christina
Beitrag: Liebe Martina,
meine Tochter kam am 31.12.13 zur Welt und ich stille voll, zumindest versuche ich dies, ab und zu füttere ich mit 1 Flasche Pre dazu, wenn ich das Gefühl habe sie ist nicht satt.
Was mir aufgefallen ist schon seid längerem trotz Mallzbier und Bockhornklee Kapseln, ist das meine linke Brust nur 15- max.40 ml. Produtiert, konnte es anhand von der Medela Mischpumpe feststellen.
Aus der rechten Brust kommt die Milch nur so gespritzt, was kann ich tun, damit die linke auch mehr produziert.
Gebe ich ihr eine Pre Flasche trinkt sie so 160 ml weg, das bekommt sie nie aus meiner Brust, bekomme höchstens 100-130 ml abgepumpt.
Liebe Grüße
Beitrag vom 09.02.2014 17:54 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Christina,
Du gibst Dir wirklich sehr viel Mühe. Im Namen Deiner kleinen Tochter,
danke ich Dir dafür!
Zunächst einmal ist es völlig normal, dass eine Brust weniger Milch gibt, als die andere. Ich glaube nicht, dass Du daran viel ändern kannst, außer weiter ab zu pumpen und immer wieder anzulegen. Allerdings glaube ich auch, dass eine Pumpe nie soviel Milch aus der Brust holen kann, wie es ein Baby schafft. Die Hormone, die während des Stillens ausgeschüttet werden spielen dabei eine wichtige Rolle; manchmal klappt dieser Prozess an der Pumpe eben nicht so gut, wie beim Anlegen.
Mein Rat an Dich wäre: mach Dich bitte wegen der Mengen, die Du pumpen kannst, nicht verrückt. Vielleicht kommt es mit der Zeit und die Menge Deiner Milch steigert sich. Genieße das Muttersein und die Tatsache, dass Du überhaupt stillen kannst. Sei bitte stolz auf Dich und Deinen Erfolg und versuche einfach solange wie möglich weiter zu stillen.
Lieben Gruß aus Berlin,
Hebamme Martina
Beitrag vom 09.02.2014 18:49 Uhr

globulis

Von: Stefanie
Beitrag: Liebe Martina,
ich habe gelesen das es Globulis gibt Galatea... in welcher Potenz und wieviele kann bzw. Soll ich da nehmen? Meine Milchmenge reicht nicht :( Vielen Dank
Beitrag vom 30.01.2014 11:31 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Stefanie,
mit diesem Mittel habe ich nicht viel Erfahrung. Würde Dir eine C 30 oder auch evtl. eine noch höhere Potenz empfehlen; dann aber nur als Einmalgabe.
Liebe Grüße,
Hebamme Martina
Beitrag vom 30.01.2014 13:05 Uhr

Bockshornklee ab wann

Von: Johanna
Beitrag: Liebe Martina,
ich bin schwangee und möchte mein Kind umbedingt voll stillen.Bei meinenZwillingen hatte ich am Anfang kaum Milch und dann war es für eine Maus zu spät :( Daher meine Frage ab wann kann ich mit dem Bockshornklee beginnen? Ganz liebe n Dank!!!!
Beitrag vom 29.01.2014 08:45 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Johanna,
ich würde Dir empfehlen mind. 2 Wochen nach der Geburt abzuwarten, bevor Du es mit Bockshornklee versuchst. Bitte sprech Dich auf jeden Fall mit Deiner Hebamme ab.
Lieben Gruß aus Berlin,
Hebamme Martina
Beitrag vom 29.01.2014 11:01 Uhr

tief sitzende Plazenta

Von: Svenja
Beitrag: Hallo, brauche dringend einen Rat! Bin jetzt in der 36. Woche mit meinem zweiten Kind schwanger. Am Freitag wurde festgestellt das die Plazenta bis einen cm vom Cervixkanal reicht. Die Ärztin hat uns nun gesagt das eine spontane Entbindung nicht unmöglich ist aber starke Blutungen auftreten könnten. Wir sollen uns Gedanken machen ob man nicht vorsichtshalber einen geplanten Kaiserschnitt macht! Was sollen wir nur tun???
Beitrag vom 27.01.2014 19:29 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Svenja,
bitte wende Dich so schnell wir möglich an das Krankenhaus, indem Du Dein Baby zur Welt bringen möchtest. Dort werden dann, in Absprache mit den behandelden ÄrtzInnen, die Entscheidungen getroffen.
Ich wünsche Euch alles Gute,
Hebamme Martina
Beitrag vom 28.01.2014 16:14 Uhr

habe Pumpstillen nach 3 Monate satt

Von: Sabine
Beitrag: Hallo. Ich brauche dringend Hilfe!
Ich habe vor 3 Monaten meinen Sohn zur Welt gebracht - sau schwere Geburt mit Komplikationen - Ergebnis er trinkt nicht vom Busen. Ich pumpe die Muttermilch nun seit dem ab und gebs ihm mit der Flasche.
Langsam hab ich aber die Nase voll - ständig Milchstaus, Brustentzündungen ect. Ich könnte locker 2 Kinder ernähren ;-). Ich versuche nun seit 3 Wochen das Abpumpen zu reduzireren (Salbeitee,Topfenwickel , Phytolacca, lac carninum, ect hilft alles nix. Die Milch wird nicht weniger sonder mehr ^^ bin bereits bei 2 Liter am Tag und nach 1 Stunde ist der Busen wieder prall. Ich hab an den Appumpsessions vorher nie was geändert (hatte immer so ca 800-900ml). Kaum versuche ich abzustillen schießt sie mir ein wie bei nem 2. Micheinschuss. Soll ichs mit Abstillltabletten probieren?(Dostinex)?? Ich kann körperlich nicht mehr. Stillberatung war ich 3 mal sei der Geburt - also bitte macht mir keine Vorwürfe
Beitrag vom 10.01.2014 13:02 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Sabine,
wieso sollte ich dir denn Vorwürfe machen? Du gibst doch dein Bestes für dein Baby! Ich kann dir allerdings nur raten, Dich in ärztliche Betreuung zu begeben. Es treten nach der Geburt manchmal hormonelle Störungen auf, die der Grund für eine totale Überproduktion von Muttermilch sein können. Normalerweise sollten die von dir genannten Maßnahmen zumindest für eine deutliche Reduzierung der Milchmenge sorgen. Daher nehme ich an, dass du in der Tat um ein Medikament zum Abstillen, wohl nicht herum kommen wirst.
Ich wünsche dir von ganzem Herzen alles Gute für die Zukunft,
lieben Gruß aus Berlin,
Hebamme Martina
Beitrag vom 10.01.2014 14:56 Uhr

Mutter-Kind-Bindung

Von: Mammamia
Beitrag: Liebe Martina,
mich beschäftigt folgende Frage derzeit ganz dramatisch (weil ich mit der Stillbeziehung zu meinem Sohn unglücklich bin): Wann ist das Stillen für die Mutter-Kind-Bindung besonders wichtig?
Hintergrund der Frage: Ich habe einen vier Monate alten Sohn, den ich bis in den dritten Monat teilgestillt habe (habe aufgrund mehrerer Faktoren zugefüttert: schlechte Vorabinfo, eine Nachsorgehebamme mit veralteten Ansichten, und im KH wurde in der zweiten Nacht bereits diese Fettlösung im Becher zugefüttert). Es gab immer erst die Brust, dann die Industriemilch.
Wahrscheinlich aufgrund der Saugverwirrung kann ich ihn seit ein paar Wochen nur noch nachts und manchmal direkt nach seinen Schläfchen im Dämmerzustand stillen und pumpe tagsüber zwei- bis dreimal ab. Den Rest stellt dann eben nach wie vor Pre-Nahrung dar. Ich bin mit dieser Lösung nicht glücklich, habe mir damals erst viel zu spät Gedanken gemacht, immer in dem Glauben (laut Hebamme), die Milch würde schon noch "kommen" ... Haha. Und mit dem Kleinen auf Vollstillen zu gehen, habe ich sowohl ihm als auch mir nicht zumuten wollen. Er hatte ohnehin mit Blähungen zu tun, war außerdem immer schon ein richtiger Zappelphillip etc. pp. ...
Danke und herzliche Grüße sowie ein wunderbares Weihnachtsfest!
Mammamia
Beitrag vom 23.12.2013 20:02 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Mammamia,
entschuldige bitte, dass ich erst jetzt antworte. Wie geht es Euch denn jetzt? Sind die Probleme unverändert oder ist eine Besserung eingetreten? Die zurückliegenden drei Monate waren ja wirklich sehr anstrengend für Euch. Das hat Dich sicher viel Kraft gekostet, gut das Du so lange durchgehalten hast!
Allerdings verstehe ich deine Frage nicht richtig, denn das Stillen ist ja immer, also zu jeder Zeit für die Mutter-Kind-Bindung wichtig. Es quält Dich aber eine Frage und Du schreibst, dass Du unglücklich bist mit der Stillbeziehung. Deine Frage zielt in eine ganz andere Richtung, oder? (Entschuldige bitte, falls ich Dich falsch verstanden habe sollte) Denn obwohl das Stillen so wahnsinnig wichtig ist, ist es nicht ALLES. Eine sichere, starke und stabile Bindung zum Kind kann natürlich jedes Elternteil aufbauen, egal ob gestillt wird oder nicht (oder auch nur teilweise); Stillen ist nur ein Mosaikstein beim Aufbau einer sicheren Bindung. Empathie, Respekt, Liebe, Achtsamkeit, Wahrhaftigkeit, Selbstreflexion, Ehrlichkeit (um hier nur einige zu nennen) sind ebenso Mosaiksteine in dem komplizierten Gefüge zwischen Eltern und Kind. Eine dauerhaft unglückliche Mama hat sicherlich nicht genug eigene Reserven, dem Kind alles Notwenige zu geben. Bitte denke bei Deiner Entscheidung auch an Dich selber und Deine Bedürfnisse. Eine gute Mutter zu sein ist NICHT gleich bedeutend mit einer langen zufriedenen Stillzeit, da gehört viel mehr dazu.
Du hast natürlich auch jetzt noch Anspruch auf Hebammenhilfe, vielleicht gibt es auch eine Stillgruppe in Deiner Nähe an die Du Dich wenden kannst? Ich wünsche Dir alles, alles Gute auf Deinem Weg,
sein auf das allerherzlichste gegrüßt,
Hebamme Martina
Beitrag vom 27.12.2013 14:06 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Mammamia
Beitrag: Liebe Martina,
Du hast recht. Eigentlich geht es darum, dass ich mich als totale Versagerin fühle.
Aber von Anfang an. Ich meinte die Frage aber in etwa so: "Erinnert" sich das Baby an diese innigen Momente, die wir denn doch dann und wann anseits der Koliken etc. hatten? Wird es sich an die Geborgenheit an der Brust irgendwie "erinnern"? Wann etabliert sich dieses Bonding, von dem alle sprechen und schreiben? Ist die Stilldauer dabei entscheidend?
In der Schwangerschaft dachte ich, falls es mit dem Stillen klappt, dann ist es wunderbar, falls nicht, dann eben nicht, dann habe ich es versucht. Ich habe mich überhaupt nicht eine Sekunden unter Druck gesetzt, sondern einfach vertraut.
Nie hätte ich gedacht, welchen Druck sich selbst eine Mutter auferlegt, bei der es nicht richtig klappt. Und dieses "Nicht-Klappen" gibt es ja im Grunde nicht einmal ... Ich war schlichtweg falsch informiert, hatte eine Hebamme, die noch an den 4-Stunden-Rhythmus glaubte etc. Ich mag vielleicht wenig Milch haben, aber zu wenig Milch, das gibt es ja nicht bzw. sehr selten. Das wusste ich nicht. Im Nachhinein könnte ich die Hebamme glatt verklagen. Aber viel schlimmer: Ich mache mir selbst riesige Vorwürfe, weil ich es sicher eben doch geschafft hätte, hätte ich nicht auf sie gehört und hätte ich nicht versucht, nach Zeiten zu füttern und hätte ich nicht auch noch zugefüttert ... Hätte, hätte ... Letztlich ist nicht die Hebamme "schuld", sondern ich selbst bin es, die mein kleines, hilfloses Baby nicht richtig hat ernähren können. Bei diesem Gedanken könnte ich mich übergeben. Und die Tränen schießen ein.
Mein Mann und ich, wir haben der Frau einfach vertraut.
im 3. Lebensmonat unseres Kleinen begann ich dann zu googlen, weil mir schwante, dass in meiner Vorgehensweise doch etwas nicht stimmen kann. Ich erinnere mich noch gut an den Nachmittag, als ich mit meinem Sohn auf dem Bett kuschelte, wir machten das (ganz intuitiv), was man ja wohl Clusterfeeding nennt: stundenlang stillen, immer nur wenig und immer war er nicht lange satt, aber er stillte. Meine Hebamme meinte: "Na toll, genau das ist falsch. Später rennt er jede halbe Stunde zum Kühlschrank und holt sich eine Milchschnitte ..."
Wie konnte ich DER nur vertrauen???
Bitte entschuldige, es geht gerade tierisch mit mir durch ... :-(
Ich bin Akademikerin, berufsbedingt recherchiere ich jeden Scheiß (sorry), und hier habe ich komplett versagt. Dabei ist Stillen ein ganz natürlicher und intuitiver Vorgang, seit jeher von Müttern praktiziert.
Herzliche Grüße und einen gesunden Start ins neue Jahr.
Beitrag vom 27.12.2013 19:53 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Mammamia
Beitrag: Ergänzen möchte ich noch, dass ich dann (trotz Anraten vieler Menschen) ab dem 3. Monat weder meinen Sohn noch mich selbst zum Vollstillen zwingen wollte. Diese Stilltage im Bett ... OH je, ich kenne doch meinen Sohn. Er hat ein ausgereiftes Temperament und eine kräftige Stimme (wog bei der Geburt schon 4 Kilo und war 56 cm lang). Ich hatte Angst davor. Also teilstillten wir weiter. Er mochte inzwischen die Flasche lieber und stillte nur noch nachts und schläfrig tagsüber. Und so ist es bis heute geblieben ... Manchmal hat er jetzt aber auch nachts "keine Lust", und das macht mich sehr unglücklich.
Noch zur aktuellen, ziemlich chaotischen Lage: Ich pumpe etwa drei- oder viermal am Tag ab und nehme jetzt Domperidon, um die Milchmenge noch ein bisschen zu steigern.
Beitrag vom 27.12.2013 19:57 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Mammamia
Beitrag: Ach ja: Mein Sohn ist jetzt 19 Wochen alt. :-)
Beitrag vom 27.12.2013 19:59 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Mammamia,
er wird sich erinnern, aber nicht bewusst! Die Gefühle sind tief und fest in seinem Gehirn verankert, er wird sich an den Geruch, an die Ruhe und Sicherheit, an das glückliche Gefühl erinnern. Und solche Momente gibt es auch später ohne Stillen; beim Vorlesen und auch wenn wir mit unserem Liebsten oder unserer Liebsten im Bett liegen und kuscheln ist das nichts anderes. Das Bonding ist nie abgeschlossen, es ist ein Prozess, an dem wir unsere ganzen Leben arbeiten und ständig aufgefrischt werden muss; durch Körperkontakt z.B., Anteilnahme, Kommunikation und Mitgefühl.
Es tut mir so leid, dass Du so schlecht beraten wurdest, dass Du im guten Vertrauen auf falsche Empfehlungen gehört hast. (Es wäre ja möglich, sich an den entsprechenden Hebammenlandesverband zu wenden, um noch mal Luft abzulassen).
Aber nun musst Du nach vorne schauen und Dir selber vergeben. Dein Sohn hat eine tolle Mutter, die sich so viel Mühe gibt!!
Zum Thema Bonding und Bindungspsychologie gibt es einen herausragenden Autor, Dr. med. Karl Heinz Brisch, vielleicht hast Du hier mal Lust zu recherchieren.
Alles Gute,
Hebamme Martina
Beitrag vom 28.12.2013 18:54 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Mammamia
Beitrag: Liebe Martina,
danke für Deine Worte. Ja, meinst Du, ich gebe mir viel Mühe? Ich bin mir gar nicht so sicher. Auf jeden Fall hatte ich gegen Ende des 3. Monats nicht den Mut, die berüchtigten Stilltage einzulegen, wie es dann so manch eine Mutter noch tut.
Doch andererseits: Ich kenne eine Frau, die das durchgezogen hat. Sie hat alle Flaschen und künstlichen Sauger verbannt, der Kleine schrie tagelang wie am Spieß; sie konnten dann vollstillen. Das Ende vom Lied: Noch Jahre später quält sie das schlechte Gewissen, ihren Sohn so dermaßen "gestresst" zu haben ...
Tja, vielleicht ist es ja auch so, dass es im Leben einer Mutter immer Dinge geben wird, die sich vorwerfen wird ...
Ich mache jedenfalls die Zwiemilchernährung (Pre, Abpumpen und Stillen) auf jeden Fall weiter, solange es noch geht (und es geht noch spätabends und manchmal nachts, heute sogar kurz mit geöffneten Augen nach einem Schläfchen am Nachmittag; was war ich glücklich ...).
Vielleicht zählt ja jeder Tropfen Muttermilch, den ich meinem Sohn (entspannt!) noch geben kann. Immerhin hat ja seit dem ersten Tag und jeden Tag seitdem Muttermilch bekommen. Das ist doch besser als gar nicht stillen ... Und beim nächsten Mal bin ich schlauer und viiiiel besser informiert. Und hoffentlich habe ich dann größeren Mut.
So, Ende mit dem Lautdenken.
Herzliche Grüße!
P.S.: Doch noch eine Frage: Was spielt eigentlich eine Schilddrüsenunterfunktion/Hashimoto-Thyreoiditis beim Stillen für eine Rolle? Habe ich nämlich, bin aber laut Hausarzt gut eingestellt.
Beitrag vom 29.12.2013 17:33 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Mammamia
Beitrag: Hallo Martina,
doch noch eine Frage: Gegen Ende des 3. Monats habe ich ja während der 3-Monats-Koliken-Phase tagsüber mehr oder weniger von heute auf morgen frustriert die Brust weggelassen (ich habe schon dann und wann noch ein- oder zweimal gestillt, aber wenn ich mich recht entsinne, nicht jeden Tag) und dann eben nur noch spätabends/nachts. (Jetzt übrigens nur noch spätabends, seit heute Nacht verweigert er die Brust auch nachts ... Es "schleicht" sich also wirklich aus ...)
Meinst Du, das Baby könnte dadurch traumatisiert worden sein? Ich denke es eigentlich nicht, denn er kannte ja von Anfang an die Flasche ... War es deswegen Deiner Meinung nach okay und weil er ja auch noch nachts gestillt wurde? Falls nein, woran würde ich (m)ein traumatisiertes Baby erkennen?
Du siehst: Es ist des Denkens kein Ende ...
Danke für Deine Geduld und liebe Grüße.
Beitrag vom 30.12.2013 12:28 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Mammamia,
ja ich bin mir ganz sicher, dass Du Dir wirklich sehr viel Mühe gegeben hast. Ehrlich! Natürlich willst Du das Beste für Deinen Kleinen, daher eben auch das schlechte Gewissen. Das verstehe ich sehr gut. Zunächst zu Deinen konkreten Fragen: Eine schlecht eingestellte Schilddrüsenunterfunktion wirkt sich unter Umständen auch auf die Milchbildung negativ aus, allerdings ist ja bei Dir die Medikation ausreichend kontrolliert, da brauchst Du Dir also keine Sorgen machen.
Zur zweiten Frage: um ein Baby wirklich zu traumatisieren bedarf es nun wirklich viel, viel mehr. Nur die Flasche etwas häufiger anzubieten ist da nicht relevant. Sicherlich speichern die Kleinen alles ab, was Ihnen in der Babyphase widerfährt, und sicher gibt es gute und schlechte Erfahrungen, aber von einem Trauma kann man da meines Erachtens nicht sprechen.
Bleib Dir selber treu, das ist mein Rat; höre in Dich hinein, die Antworten sind alle schon da; es ist ok, wenn Ihr Euren eigenen Weg geht. Solange der Kleine überhaupt noch etwas Muttermilch bekommt ist alles in Ordnung.
Alles Gute weiterhin,
Hebamme Martina
Beitrag vom 30.12.2013 18:47 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Mammamia
Beitrag: Liebe Martina,
wie schaut es eigentlich aus mit Plazentaresten in der Gebärmutter? Kann das unter Umständen Einfluss auf die Milchbildung nehmen? Mein Frauenarzt hat eine Abrasio gemacht, als mein Sohn neun Wochen alt war ... Ich habe jetzt gelesen, dass der Hormonspiegel dadurch beeinflusst sein kann. Das ergibt Sinn ... So langsam fügt sich wohl alles zusammen: eine Verkettung total blöder Umstände, die ich nun nicht mehr ändern kann.
Ich habe mir ein Brusternährungsset bestellt und bei den Flaschen bis zu seiner Ankunft zunächst Sauger mit kleinerer Lochstärke (Avent Sauger, diese "Anti-Kolik"-Dinger, die ich zu Zeiten der Dreimonatskoliken verwendete) genommen, damit sich mein Sohn wieder mehr anstrengen muss. Sicher Quatsch Deiner Meinung nach, war eine intuitive Entscheidung.
Was hältst Du vom "BES"?
Herzliche Grüße und ein gesundes und glückliches neues Jahr!
Beitrag vom 03.01.2014 06:10 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Mammamia,
die Sache mit den Plazentaresten kann schon stimmen, denn die Plazentahormone sich ja in der Schwangerschaft aktiv und deren Abfall nach der Geburt löst ja den Milcheinschuss aus. Ansonsten finde ich die Idee mit dem Brusternährungsset prima, der Zweck heiligt die Mittel und alles, wirklich alles, was die Milchbildung steigert und den Saugreflex stärkt ist eine total sinnvolle Maßnahme. Schön, dass Du nun wieder Hoffnung geschöpft hast, mit neuer Kraft im neuen Jahr wünsche ich Euch alles Gute,
Martina
Beitrag vom 03.01.2014 16:55 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Mammamia
Beitrag: Liebe Martina,
tja, Pech gehabt. Da kamen dann bei mir also anscheinend echt viele Faktoren zusammen, warum es mit dem Stillen nicht so funktioniert(e) ...
Ich hoffe, Du hast nicht die Nase voll von meinem Geschreibsel. ;-) Doch niemand in meinem Familien- und Verwandtenkreis kann das Wort "stillen" noch hören. Und ich kann es verstehen. Aber es tut mir sehr gut, hier zu schreiben.
Ich bin gespannt, ob das mit dem Set funktioniert. Er verweigert ja tagsüber nach wie vor die Brust, abends im Halbschlaf geht er einmalig dran – jeden Abend. Ich denke, das gibt Anlass zur Hoffnung, was meinst Du? Hast Du mit diesem Mittel Erfahrung? Das BES kommt morgen oder spätestens Montag an, ich bin gespannt, vielleicht gibt es ja einen Trick, abgepumpte MuMi oder Pre gleich in seinen Mund laufen zu lassen ... Ich denke, das würde den faulen Kerl motivieren. ;-) Ich glaube auch nicht, dass mein Sohn eine klassische Saugverwirrung hat, immerhin trinkt er bis heute (wenn auch nur wenig an der Brust) von beidem. Den Mund macht er nicht mehr ganz so weit auf (wenn ich es recht bedenke, war sein zartes Mündchen nie so sperrangelweit aufgerissen wie bei den anderen ... hm), aber die Zunge ist brav (auch beim Flaschetrinken) vorn zusammengerollt und liegt schön unter Sauger oder BW. Mal sehen ... Bitte drücke mir die Daumen.
Ach ja: Danke, dass Du mir "zuhörst". Und danke auch, dass Du Frauen hier anonym die Möglichkeit gibst, zu schreiben und sich auszutauschen. Und sie berätst, ihnen Mut machst und sie herzlich unterstützt/lobst/ermutigst.
Ehrlich gesagt schreibe ich auch deshalb so viel, weil es anderen ja vielleicht hilft oder Mut macht ... Gerade heute beim Kinderarzt war wieder eine Frau mit vier Wochen altem Neugeborenen (auch ein Junge mit Koliken), die meinte, sie habe nach fünf Tagen abgestillt, weil sie "zu wenig Milch" gehabt habe. Es ist ja schier unglaublich, wie sehr das unter schlechtinformierten Frauen (wie eben auch mir) vorkommt ... Wieso unterstützen die im Krankenhaus noch immer so sehr den Zufüttergedanken, und warum gibt es noch immer Hebammen mit so arg veraltenen Ansichten? Weil sie sich mit dem Gewicht des Kindes absichern wollen ... womöglich.
So, Romanende.
Herzlich,
Mammamia
Beitrag vom 03.01.2014 19:04 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Mammamia
Beitrag: Hat sich erledigt. Danke schön.
Beitrag vom 06.01.2014 17:18 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Mammamia,
ich lade Dich von ganzem Herzen ein, hier in diesem Forum weiterhin zu schreiben, um Dir alles von der Seele zu reden. Dafür ist es ja da!
Sicherlich ist das Brusternährungsset genau das Richtige für Euch, wie Du hoffentlich schon bemerkt hast. So kann Dein Sohn sich an der Brust ganz zufrieden satt trinken und dabei den Milchfluss weiter anregen.
Ich höre hoffungsvolles aus Deinem Beitrag heraus und das freut mich sehr, ich drücke Dir ganz fest die Daumen für eine noch lang anhaltende entspannte Stillbeziehung mit Deinem Sohn,
ganz lieben Gruß aus Berlin,
Hebamme Martina
Beitrag vom 06.01.2014 18:28 Uhr

wenig milch

Von: Ismeta Heißmann
Beitrag: Hallo Martina,
mein kleiner ist jetzt 7 wochen und trotz häufiges Anlegen muss ich zufüttern.
Hab mir schon die Bockshornkleesamen Kapseln besorgt, seid 3 Wochen nehm ich sie schon.. Die Wirkung ist da aber immer noch nicht genung. Hab schon mit meiner Hebamme gesprochen, sie meinte wenn die Milch nicht genung ist, solch ich ruhig zufüttern. Was ich auch mach, da mir mein kleiner die Brust ab und an anbrüllt; da nicht so viel raus kommt..Bin etwas ratlos? Was kann ich noch tun das die Flaschenmengen von 4 am tag weniger werden?
Liebe grüße
Ismeta
Beitrag vom 27.11.2013 12:25 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Ismeta,
Du bist sehr tapfer, immer weiter so! Bitte versuche den Kleinen so oft wie möglich anzulegen; außerdem kann es vielleicht günstig sein, zur Anregung der Milchbildung mit einer elektrischen Pumpe zu pumpen oder kaufe Dir ein sog. Brusternährungsset. Damit kannst Du stillen und gleichzeitig die Flaschennahrung geben. Es gibt auch noch Medikamente, die die Milchbildung anregen, hierzu benötigst Du allerdings ein Rezept von einer Ärztin. Das Medikament heißt Domperidon und ist eigentlich für diesen Zweck gar nicht zugelassen. Bitte wende Dich nochmals an Deine Hebamme oder eine Stillberaterin in Deiner Nähe,
alles Gute wünsche ich Dir von Herzen,
Hebamme Martina
Beitrag vom 28.11.2013 15:27 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Ismeta
Beitrag: Liebe Martina,
danke für deine Antwort.
Das tu ich bereits mit öfter Anlegen, soger im 2 Std. takt.
Hab mir geich am Anfang eine Handpumpe besorgt, nach dem mir mein Gynokologe keine elektrische Milchpumpe verschreiben wollte.
Mit der Handpumpe krieg ich leider nur 80 ml insgesamt, wenn es mal einen guten Tag :-) gibt dann mal 100ml, das reicht meinem Kleinen nicht.
ich werde meinen Frauenarzt auf das Medikament ansprechen,und ihn um ein Rezept bitten.
Aufgeben will ich nicht, Milch ist da und das was ich hab bekommt er.
Den Tip mit der Stillberaterin ist super, hab gleich eine im Internet ausfindig gemacht .
Danke nochmals
Liebe grüße
Ismeta
Beitrag vom 29.11.2013 15:49 Uhr

Voll Stillen - wie lange? Ab wann Brei wennd as Baby nicht will...?

Von: paulamaus
Beitrag: Hallo, wir stillen (bis auf eine klitzekleine Abendportion Nachschlag von etwa 70ml) voll. Meine Kleine ist jetzt knapp 7 Monate alt.
Nach einem wirklich schwerem und hart erkämpften Stillstart (schon im Krankenhaus "...es ist doch Ihr drittes Kind...das klappt schon irgendwie", Geburtsggewicht 3700gr, niedrigstes Gewicht 3400gr...auch nach 10 Tagen kaum Veränderung, die Hebamme sagte wir müssen zufüttern (nicht gemacht, da war ich stur), dann Soor beim Baby über viele Wochen (dank "toller" Ärzte immer nur bei meiner Tochter behandelt, so kam es immer wieder...also unter schlimmsten Schmerzen und viel Tränen und Blut weitergestillt. Ich wollte es soooo unbedingt schaffen! Und bis jetzt hat es sich gelohnt und es war eine sooo schöne Stillbeziehung!
So, und nun mit knapp 7 Monaten wollten wir mit Mittagsbrei (Gemüse) anfangen. Doch die Kleine hat so gar kein Interesse daran. Sie spielt mit dem Löffel, pustet mir das Essen aus dem Mund entgegen ;-) und hat jetzt mal insgesamt 4 Löffelchen geschafft. Trotz allem trinkt sie nun viel weniger an der Brust, die Stillabstände wie immer 7-8mal in 24 Stunden, und trotzdem viel weniger. Oft nur noch 1 Seite, nur wenige Minuten, oft mit viel Geschrei und am Besten im dunklen Schlafzimmer in absoluter Stille im Halbdunklen...ist das der Anfang vom Ende?
Ich möchte noch nicht an Abstillen denken! Oder ist das vielleicht nur eine Phase? Sie hat nur bis jetzt noch nie den Busen angeschrien, sondern immer voller Aufmerksamkeut und Freude gestillt!
Und der KiA erzählt mir was von Eisenmangel bei gestillten Kindern über 6 Monate...?!?
Beitrag vom 21.11.2013 22:31 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo,
das ist eine wirklich wunderbare Geschichte, die allen Müttern nur Mut machen kann nicht aufzugeben und einfach alles zu probieren.
Zunächst das Thema Eisenmangel: Das stimmt schon, allerdings erst so ab dem ersten Lebensjahr und bis dahin wird die Kleine schon essen. Außerdem wird das wenige Eisen aus der Muttermilch sehr gut vom Baby verwertet. Wenn es begründeten Verdacht (Müdigkeit, extreme Blässe) auf eine Anämie (Eisenmangel) gibt, dann soll der Kinderarzt den Eisenwert im Blut bestimmen. Sag ich jetzt mal einfach so! Mach Dir darum keine Sorgen. Wie sieht denn die Gewichtsentwicklung Deiner Kleinen aus? Nimmt sie noch gut zu? Das kannst Du ja auch ganz leicht selber feststellen. Sicherlich hat Deine Tochter im Moment einen Entwicklungsschub, deshalb auch die Unruhe beim Stillen. Allerdings merkt sie ja auch Deine Unruhe und Unsicherheit, weil Du Dir ja Sorgen machst.
Eigentlich, so schreibst Du es, willst Du ja noch gar nicht mit dem Stillen aufhören; und wahrscheinlich will Deine Kleine es auch nicht, oder? Da seid ihr dann einer Meinung ihr zwei! Das ist doch prima! Vertraue auf Deine mütterliche Intuition und stille solange Du möchtest weiter, höre auf Deinen Bauch und nicht so sehr auf die Ärzte. Lass Deine Tochter Essen als lustvolles Ereignis erleben. Mit zwei großen Geschwistern wird sie viel nachmachen und nachahmen können. Vielleicht ist die Methode ‚Baby led weaning’ mehr was für Euch, als die sture Beikosteinführung mit Brei.
Alles Gute,
Hebamme Martina
Beitrag vom 22.11.2013 13:42 Uhr

Wann Wirkung!

Von: Stefanie
Beitrag: Hallo, ich habe ihr mehrere Beiträge gelesen und bin nach langen wieder guter Hoffnung. Meine Tochter ist jetzt 5 Wochen und ich musste sie leider fast immer Zu füttern. Ich denke aus diesem Grunde ist meine Milch nur noch sehr wenig. Ich versuche schon seid ca. 10 Tagen sie wieder richtig in Schwung zu bekommen mit allem was so geht. Ich Pumpe auch bereits seid 4 Wochen. Jetzt habe ich mir die Bockshornklee Kapseln besorgt und mich würde interessieren wie lange es ungefähr dauern kann bis man einen kleinen Erfolg bemerkt. So langsam wird meine Kleine trinkfaul an der Brust und ich möchte doch sooo gerne Voll Stillen. Danke für Ihre Antwort.
Beitrag vom 16.10.2013 08:50 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Stefanie,
da steht Ihr aber ganz schön unter Stress, Du und Deine kleine Tochter! Im Moment hast Du ja noch vollen Anspruch auf Hebammenbetreuung, daher rate ich Dir dringend, eng mit Deiner Hebamme zusammen zu arbeiten. Sicherlich ist es eine gute Idee, die Bockshornkapseln einzunehmen, allerdings tritt die Wirkung sehr unterschiedlich ein, manchmal schon nach ein paar Tagen, selten erst nach einer Woche. Allerdings ist es sehr wichtig, alles zu probieren, damit das Baby an der Brust trinken kann, vielleicht wäre so ein Brusternährungsset gut für Euch? Besprich Dich doch bitte mit Deiner Hebamme.
Alles Gute wünsche ich Dir und schön durchhalten,
Hebamme Martina
Beitrag vom 16.10.2013 13:00 Uhr

Lange Stillpausen

Von: Natascha
Beitrag: Hallo Martina,
meine Tochter ist jetzt 5 Monate alt, hat im Moment ihren Wachstumsschub und vor 2 Wochen habe ich mit der Beikost angefangen.
Mein Problem ist folgendes und zwar will sie nicht mehr so oft an die Brust (immer alle 2 Std. voll gestillt) und jetzt will sie manchmal bis zu 4-5 Std. nichts essen.
Es ist aber auch so, das sie nicht nach Essen verlangt und mal mehr oder weniger gut gelaunt ist. Wenn ich ihr die Brust mal einfach so anbiete, dann verweigert sie diese. Brei bekommt sie im Moment nur Mittags und nur Gemüse.
In der Nacht isst sie mal gut und dann auch mal weniger gut. Es gab jetzt in der Zeit 2 Nächte wo sie nicht essen wollte, geschrien hat und mitten in der Nacht wach geworden ist und so bis zu 1 1/2 Std. mit sich gespielt hat und dann wieder erst nur kurz vorm einschlafen die Brust genommen hat. Ich stille sie in der Nacht 1 oder 2 mal.
Seit 2 Tagen kann ich sie nur kurz vorm schlafen zum Essen bewegen, wenn sie im Dämmerschlaf ist. Heute Morgen hat sie um 5 Uhr morgens gegessen und dann erst wieder um kurz nach 10 Uhr und das wieder nur kurz vorm einschlafen.
Ich weiss nicht ob es vielleicht an dem Wachstumsschub liegt, weil sie ja jetzt in der 22 Woche ist und der Schub so um die 19 Woche rum beginnt?
Oder ob es vielleicht an der Beikost liegt? (Diese aß sie bis gestern gut, etwas mehr wie 100 g)
Ansonsten haben wir nächste Woche Die. Termin beim Ki-Arzt und den werde ich dann auch nochmal ansprechen.
Vielen Dank.
Beitrag vom 27.09.2013 11:03 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Natascha,
die Einführung der Beikost ist eine ganz schwierige Phase für die Kinder, da der kleine Organismus sich mit so vielen neuen Reizen auseinander setzten muss. Das Immunsystem und der Verdauungstrakt sind enorm gefordert, fast könnte man sagen überfordert. Somit finde ich die Reaktionen deiner kleinen Tochter ganz normal, Wachstumsschub hin oder her. Vertraue darauf, dass sie sich alles holt was sie braucht, wann sie es braucht. Solange deine Brüste es mitmachen, stille sie weiter nach Bedarf und vor allem wenn sie ganz müde ist, das ist eine super Idee von dir! Sicher ist es immer gut, ab und zu die Gewichtszunahme zu kontrollieren, aber ansonsten wird sich alles früher oder später einpendeln. Das Stillen ist für deine kleine Tochter gerade jetzt sehr wichtig, um diese Umstellungsprozesse gut zu überstehen, auch wenn es im Moment für dich nicht so aussieht. Du bist genau auf dem richtigen Weg, lass ihr die Freiheit, selber die Mahlzeiten zu bestimmen, das stärkt sie und macht sie zu einer selbstbewussten Persönlichkeit, alles Gute aus Berlin wünscht dir,
Hebamme Martina
Beitrag vom 28.09.2013 14:31 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Natascha
Beitrag: Hallo Martina,
danke für die Antwort, nun weiß ich zumindest woran es liegt das sie nicht essen will/kann.
Wie lange kann den so eine Eingewöhnungsphase dauern? Ich meine bis sie nicht mehr so empfindlich auf den Verdauungsprozess reagiert.
Danke schon mal für die Antwort
Beitrag vom 29.09.2013 10:31 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo,
so eine Eingewöhungsphase kann unterschiedlich lang dauern, in der Regel sollte es aber mit 4 Wochen eine Veränderung / Anpassung geben. Ich wünsche euch alles Gute,
lieben Gruß Martina
Beitrag vom 30.09.2013 16:51 Uhr

Stillgehalten

Von: Sonya
Beitrag: Hallo Martina,
erneut habe ich eine Frage!
Bis jetzt habe ich mit dem Stillen tapfer durchgehalten. Mit Absprache meiner Hebamme haben wir es mit dem Domperidon ausprobiert und es lief 2 1/2 Wochen richtig gut. Dann bekam ich 2Tage schlimmen Durchfall und alles war wieder durcheinander. Habe mühsam die Milchproduktion wieder angekurbelt und nun trinkt meine Maus seit 5Tagen sehr schlecht:( sie ist nun 3monate, wahrscheinlich ist sie in dieser berühmten Brustschimpfphase, denn die dreht oft den Kopf weg, dockt an und ab und an und ab, meckert zwischendurch und trinkt nur kurz oder nuckelt ewig. Das kenn ich ueberhaupt nicht von ihr. Das Stillen ist im Moment so anstrengend. Nun merke ich natürlich, dass dadurch die Milch wieder weniger wird. Ich trau mich kaum zwischendurch auch noch zu pumpen, weil ich Denk, dann reicht es nicht für die nächste Mahlzeit. Meine Brust kommt so schwer in Gang, wenn sie mal richtig leer ist.
Was kannst du mir raten?
Vielen Dank schonmal Sonya
Beitrag vom 30.08.2013 14:27 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Sonya,
was Du nach meiner Meinung vor allem brauchst ist Hilfe und Unterstützung! Wenn Deine Kleine gut zunimmt kannst Du das Pumpen sein lassen, dann lege nur nach Bedarf an und versuche zwischendurch Ruhephasen einzuhalten. Ich glaube, dass Du nun erstmal wieder für Dich sorgen solltest, also gutes nahrhaftes Essen und eben viel Ruhe. Eine selbst gekochte Hühnersuppe zum Beispiel kann wahre Wunder bewirken. Das ist wirklich ganz toll, wie Du das machst, weiter so alles Gute wünsche ich Dir,
liebe Grüße,
Hebamme Martina
Beitrag vom 01.09.2013 14:59 Uhr

Bockshornklee

Von: Lola
Beitrag: Hallo,
ich nehme die Bockshornklee Kapseln von Dr. Pendalis in der unten beschriebenen Dosierung (3 Tag 12, 1 Tag 9, 1 Tag 6, dann 4..). Zusätzlich habe ich gemerkt, dass die Milch ein bisschen besser läuft, wenn ich auch den Tee aus Bockshornklee trinke ( 2 Liter), bin mir aber unsicher, ob ich es damit überdosiere?
Gibt es auch spezielle Medikamente um die Milchbildung anzuregen? Ich habe Zwillinge seit 2 Wochen und nur wenig Milch. Häufiges abpumpen und viel trinken hilft alles nichts.
Danke schon mal für Gips!
Lola
Beitrag vom 08.08.2013 14:26 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Lola,
da bin ich mir allerdings auch nicht ganz sicher, ob es bei den Mengen an Bockshornklee zu irgendwelchen Nebenwirkungen kommen kann. Wie geht es Dir denn damit? Ich denke, dass es kein Problem ist, solange Du Dich damit wohl fühlst!
Bestimmt wäre auch eine Haushaltshilfe eine gute Idee, damit Du Dich mal ausruhen kannst zwischendurch für ein paar Minuten.
Sicher gibt es noch Medikamente, allerdings muss die dann eine Ärztin verordnen, da es sich um Rezept pflichtige Arzneien handelt. Bitte wende Dich an Deine Hebamme oder eine Stillberaterin in Deiner Nähe, die könne Dir sicher weiter helfen und Dir z.B. eine stillfreundliche Ärztin empfehlen.
Ganz viel Kraft wünsche ich Dir für die Zukunft, alles Gute
Hebamme Martina
Beitrag vom 08.08.2013 18:47 Uhr

Regulation der Brust

Von: Sonya
Beitrag: Hallo Martina, ich habe mich vor 4wochen schonmal an dich gewandt, da ich das Gefühl hatte, die Milch geht zurück. Mittlerweile schlage ich mich seit dieser Zeit mit dem Problem rum. 3-4Tage in der Woche läuft es wie im Schnürchen, teilweise ist soviel Milch da, dass meine Tochter es gar nicht wegtrinken kann. An denn Tagen geht es mir selber richtig gut, denn ich merke, ich kann sie gut versorgen. Dann aber reguliert die Brust die Milchbildung für 2-3Tage auf ein Minimum herunter. Das merke ich daran, dass das Baby nur wenige Minuten effektiv trinken kann, dann ist Schluss mit Milch, aber das Kind saugt und saugt. Und die Brust fühlt sich schon vor dem Stillen so leer an, wie an guten Tagen nach dem Trinken.
Ich weiß nicht mehr weiter. Das macht mich sooo fertig, dass sich das nicht richtig reguliert und ich weiß nicht, was ich noch tun soll.
Ich habe mit der Hebamme und auch ner Stillberaterin gesprochen. Sie meint es wäre der Stress, aber denn hatte ich ja auch schon die ersten 4wochen und da liefs gut. Auch mit meinem Frauenarzt habe ich darüber gesprochen, er meinte nur, dass das schonmal beim 3.Kind so sein könnte und dann müsste man halt zufuettern. Ich habe das Gefühl Extreme Hormonschwankungen zu haben, denn ich finde es nicht mehr normal.
Ich habe mir sogar schon dieses Domperidon besorgt. Mich belastet es sehr (und meine Familie auch), alle Mütter mit denen ich darüber rede, kennen sowas nicht. Vielleicht hast du noch irgendeine Vermutung, was das sein kann?
Ich möchte so gern weiterstillen, aber im Moment macht es keinen Spass.
Danke schonmal für deine Antwort.
Sonya
Beitrag vom 14.07.2013 11:40 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Sonya
Beitrag: Was ich noch vergessen hatte zu schreiben, an den Tagen, wo es so schlecht läuft, lege ich alle 2Stunden oder noch kürzer an, irgendwann abends fühle ich mich so ausgesaugt und sie will immernoch an die Brust. Ich habe auch homoeopatische Kügelchen bekommen, habe Bockshornklee-Kapseln und trinke nicht übertrieben viel (Malzbier, Anis-Fenchel-Kuemmel-Tee, stilles Wasser). Das Domperidon habe ich aber noch nicht genommen, hab's mir nur besorgt, weil ich so verzweifelt war.
Beitrag vom 14.07.2013 12:02 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Sonya,
es tut mir so leid für Dich. Ich merke ja ganz deutlich, dass Du sehr traurig und verzeifelt bist mit der Situation. Allerdings kann ich Dir nur mein Mitgefühl aussprechen und Dir zum Durchhalten raten, denn einen Tipp, woran es liegen könnte, habe ich leider eben auch nicht für Dich. Diese Situation geht Dir sehr an die Psyche, vielleicht wäre es gut, einmal ein Beratungsgepräch in einer psychologischen Ambulanz zu führen? Das ist nur so eine Idee von mir, nicht dass Du denkst, ich vermutet irgendein seelisches Ungleichgewicht bei Dir. Du bist eine gute Mutter soviel steht fest, wo Du Dir doch soviel Mühe gibst, Deinem Baby nur das Beste zu geben.
Ganz liebe Grüße aus Berlin,
Hebamme Martina
Beitrag vom 15.07.2013 12:53 Uhr

Milchbildung

Von: Sonya
Beitrag: Hallo,
Ich stille meine 5Wochen alte Tochter seit Geburt an voll. Anfänglich legte ich sie immer an beide Brüste. Als sie anfing schwallweise zu Erbrechen nach dem Stillen, habe ich ihr dann nur noch eine Brust pro Mahlzeit gegeben und das Erbrechen hörte auf. Bis jetzt sind wir damit gut zurechtgekommen. Das Baby trinkt sehr Regelmäßig alle 3-4Stunden, abends auch mal kürzer. Trotzdem habe ich im Moment das Gefühl kaum noch Milch in der Brust zu haben. Wo das Baby vorher etwa 7-10min. gesäugt und geschluckt hat, sind es im Moment nur etwa 3min. Jetzt gebe ich auch noch die zweite Seite dazu und dann wird wieder kräftig geschluckt. Mich macht der Milchrückgang verrückt, denn ich hatte es schon bei meinen beiden anderen Kindern.
Was ist der Grund dafür?
Habe mir jetzt Bockshornklee-Kapseln besorgt und lege das Baby regelmaessig an beide Seiten an. Gibt es noch etwas, was ich tun kann?
Beitrag vom 21.06.2013 14:44 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Sonya,
bitte nicht verrückt machen!! Vielleicht hat sich ja nur das Trinkverhalten geändert und dies geschieht oft um die 4. Lebenswoche herum. Es gibt Babys, die es schaffen, in weniger als 5 min ca. 80% einer Mahlzeit zu sich zu nehmen. Entscheidend ist ja die Gewichtszunahme der Kleinen. Zunächst würde ich Dir empfehlen, Deine Tochter einmal pro Woche zu wiegen, ein 4-6 Wochen junges Baby sollte mind. zwischen 85g und 150g pro Woche zunehmen. Sonst machst Du wirklich alles richtig, also Ruhe bewahren und beobachten und abwarten.
Lieben Gruß aus Berlin,
Hebamme Martina
Beitrag vom 21.06.2013 16:52 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Sonya
Beitrag: Hallo Martina,
Vielen dank für die schnelle Antwort.
Die Gewichtszunahme meiner Tochter ist Super!
Mich verunsichern nur die Tage in denen die Brust so schlaff ist und nicht viel Milch da. Die letzten Tage war wieder mehr da und ich habe das Baby auch alle 2-3Stunden angelegt (nachts auch mal 4- 1x5stunden) und trotzdem ist heute schon wieder wenig da. Ich versteh nicht, warum trotz des häufigen Anlegens die Milch weniger wird. Wenn ich das schon morgens merke, bin ich den Rest des Tages total angespannt. Kann es vielleicht auch durch den Stress sein, dass ich nachmittags mit 3kindern allein bin? Ich kann das Baby kaum ablegen, da es sonst gleich brüllt, aber die zwei Großen (3&5) wollen ja auch Aufmerksamkeit.
Leider habe ich in meiner Gegend keine Stillgruppe
Beitrag vom 26.06.2013 09:39 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Sonya,
also die Antwort hast Du Dir selbst gegeben: Natürlich kann Stress eine Ursache für verminderte Milchbildung sein. Aber die Kleine nimmt doch gut zu, was ja wirklich ein riesiger Erfolg ist. Du bist nicht zu beneiden, allerdings bewundere ich Deine Stärke und Kraft. Versuch doch vielleicht Dir mal mit deinem Mann einen Stunde Zeit zu nehmen, wo Ihr ganz alleine darüber reden könnt, ob es nicht doch noch irgendwo eine Möglichkeit gibt, Dir auch nachmittags etwas Unterstützung zu holen. Sicher gibt es in Deinem Umfeld noch ungenutzte Ressourcen, also liebe Menschen meine ich, die ein bisschen helfen können.
Ich drücke Dir ganz doll die Daumen,
Lieben Gruß Martina
Beitrag vom 27.06.2013 16:18 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Sonya
Beitrag: Liebe Martina,
vielen Dank für die aufmunternden Worte! Ich bin froh, dass ich hier mein Herz ausschütten kann, denn ich habe oft das Gefühl, dass mein Umfeld es nicht ganz versteht.
Danke und weiter so! Viele stillende Mütter brauchen diese emotionale Unterstützung!
Beitrag vom 28.06.2013 09:57 Uhr

starkes abnehmen

Von: sunny
Beitrag: Hallo. Ich stille meinen Sohn nun seit 5 14 Monaten und nehme stark ab. Ich ess und ess aber es wird immer weniger. Mein Ausgangsgewicht vor der Schwangerschaft war 62 kg bei 1,73 m Körpergröße. Nun wiege ich nur noch knapp 55 kg. Ich möchte aber nur ungern abstillen. Was kann ich tun?
Beitrag vom 20.06.2013 11:59 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: sunny
Beitrag: 5 ein halb Monate :-)
Beitrag vom 20.06.2013 12:03 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Sunny,
Du musst auf gar keinen Fall Abstillen! Ich empfehle Dir aber möglichst schnell Deinen Hausarzt aufzusuchen, um Deine Blutwerte untersuchen zu lassen. Besonders die Schilddrüsenwerte solltest Du untersuchen lassen, ein häufig auftretendes Problem bei Frauen. Bitte ernähre Dich ganz normal und stille weiter. Ich wünsche Dir alles Gute, melde Dich bitte wieder bei mir, wenn Du noch Fragen hast.
Lieben Gruß aus Berlin,
Hebamme Martina
Beitrag vom 20.06.2013 12:59 Uhr

BocksHorn Klee

Von: Susann Lindemann
Beitrag: Hallo, ich weiß es wurden etliche fragen schon gestellt, bin mir jedoch trotzdem unsicher. Also ich habe auch schon fast alles probiert und meine Milch zu steigern, musste leider schon in der Klinik zu füttern ;( meine kleine Maus ist am 8.4. Geboren und langsam bin fast dran aufzugeben, obwohl ich sie doch unbedingt voll stillen möchte, habe ich gerade mal 20 ml. Habe schon Schüßler salze 4 und 8, plazenta GlobuliS, häufigeres zusätzliches abpumpen, still Tee und Akupunktur ausprobiert, es hilft ein wenig, auch mit KaraMalz habe ich schon probiert, dass ging aber gar nicht. Habe nun Hoffnung mit dem BocksHorn Klee, habe mir kapseln geholt, auf der Packung steht 2 Stück täglich, dies wurde einer Dosis von 1000 mg entsprechen, meine Hebamme meinte ich sollte mich daran halten, aber hier steht viel mehr?! Bin jetzt verunsichert, wie dosieren ich jetzt richtig? Und gibt es vielleicht noch weitere tipps die ich probieren kann?
Vielen Dank
Liebe grüße
Susi
Beitrag vom 12.06.2013 02:37 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Susann Lindemann
Beitrag: Habe vergessen zu erwähnen das meine kapseln von CANEA sind und Zink und Biotin enthalten, weiß nicht ob das wichtig ist, wurde mir in der Apotheke so empfohlen.
Beitrag vom 12.06.2013 02:43 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo liebe Susann,
zu Thema Bockshornklee gibt es mindestens so viele Meinungen wie es Hebammen in Deutschland gibt! Ich empfehle immer die Kapseln der Firma Pandalis oder das reine Pulver und beziehe mich auf Angaben des Ausbildungszentrums für Laktation und Stillen. Die Überdosierung ist absolut gewollt, sonst bringt die Therapie mit dem Bockshornklee nach meiner Erfahrung keinen Erfolg. Leider habe ich keine Erfahrungen mit den von Dir genannten Kapseln. Und ich weiß auch nicht, ob sich eine Überdosierung von Biotin und Zink irgendwie auswirkt auf Mutter und Kind. Wende Dich doch bitte in jedem Fall an eine anerkannte Stillberaterin in Deiner Nähe; denn in der Tat gibt es noch mehr Möglichkeiten, gerade mit Medikamenten die Milchbildung zu steigern, denn alles andere hast Du ja bereits sehr tapfer versucht. Aber dafür brauchst Du in jedem Fall dann auch ärztliche Unterstützung.
Ich wünsche Dir viel Erfolg, alles Gute halte durch, ganz lieben Gruß aus Berlin,
Hebamme Martina
Beitrag vom 13.06.2013 12:02 Uhr

Gewichtszunahme?

Von: Elisabeth
Beitrag: Hallo miteinander.
In 6 Tagen ist mein Sohn nun 6 Monate alt. Bei der Geburt wog er 3900 gr/50cm gross und nun ist er etwa 5200 gr schwer und 64 cm gross.
Da ich weiss, dass das Geburtsgewicht nun verdoppelt sein müsste, mach ich mir sorgen, weil auch jeder der ihn sieht findet wie fein-dünn und klein er doch sei. Ich stille voll seit Geburt, er hat etwas viel abgenommen in den ersten Tagen und das haben wir dann aber wieder ausgeglichen. Hebamme war dann auch zufrieden damit. Geburt lief normal und er war von anfang an ein sehr waches und wifes Baby, das hat sich auch nicht geändert. Er spielt viel ist sehr aktiv und schläft auch durch, weshalb ich sein Gewicht nicht mehr kontrolliert habe seit dem 3 Monat. Jetzt ist der Schock um so grösser. Bin sehr gegen Zunahrung und voll fürs voll stillen. Habe auch das Gebot, Nachfrage und Menge beachtet, stille alle 3-4 Stunden. Wenn er mehr möchte auch mal alle 2, gehe aber nach ein paar Tagen wieder auf 3-4 h rauf. Er macht einen zufriedenen Eindruck und ich finde sein Entwicklungsstand ist angemessen. Gehe aber nicht zu Ärzten und oder Stillberatung....
Bin ich nun eine schlechte Mutter und lass mein Baby auf Raten verhungern?
Ich versteh das nicht, man sagte mir ja, wenn der Kleine fit und munter ist, richtig aktiv dann ist alles gut und mann müsste nicht den Doktor machen.
Nach dem Stillen lächelt er mich auch manchmal so liebevoll und zufrieden an. Ich muss nun zugeben, dass ich nun weine und sehr an mir selbst zweifle... Man sagte mir auch das dies nicht notwendig sei und ich meinem kleinen ja schon genug gegeben hab mit den fast 6 Monaten, aber für mich reicht das nicht.
Bitte helft mir!
Beitrag vom 24.05.2013 22:41 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Elisabeth,
ich verstehe Deine Sorge und Verunsicherung. Es ist für mich sehr schwierig zu beurteilen, ob der Kleine wirklich genug zugenommen hat oder nicht. (Dazu müsste man alle Gewichte haben, um eine Kurve anzulegen) Allerdings hast Du ja sehr detailliert beschrieben, wie sich der Kleine entwickelt hat und es hört sich ja wirklich nicht so an, als ob der Kleine zu wenig Milch bekommen hat. Scheint ja ein ganz zufriedenes Baby zu sein! Seine Ausscheidungen sind auch ok? Bitte wende Dich ganz schnell an Deine Hebamme, sie wird Dich unterstützen und Dich beraten und beruhigen können! Bis zum Ende der Stillzeit hast Du Anspruch auf Stillberatung durch die Hebamme. Fakt ist: Es gibt dicke und dünne Stillkinder, das ist eine Veranlagung, versuche Dich nicht so sehr von den Menschen in Deiner Umgebung verunsichern zu lassen. Deine gut ausgeprägten Mutterinstinkte haben ja bis jetzt gut funktioniert, Dein Kleiner ist gesund und munter!
TIPP: Grundsätzlich soll ein Baby nach der 6.Lebenswoche mind. ca. 80g pro Woche zunehmen, vielleicht hilft Dir diese Angabe.
Bitte nicht verzweifeln, Du bist eine gute Mutter, die sich Sorgen macht, das ist doch eine ganz richtige und normale Reaktion von Dir; melde Dich ruhig noch mal, ganz lieben Gruß aus Berlin,
Hebamme Martina
Beitrag vom 26.05.2013 19:13 Uhr

Vollstillen noch möglich

Von: Lenilotte
Beitrag: Liebe Martina,
vielen lieben Dank, dass Sie sich so um uns verunsicherte Mütter kümmern. Durch Ihre Anregungen bin ich auf Bockshornkleesamenkapseln zur Milchsteigerung gekommen und befinde mich gerade am vorletzten Tag der Kurwoche.
Aber von Anfang an. Meine Kleine kam Ende Januar mit 3.000 Gramm zur Welt und nahm im Krankenhaus bis auf 2.700 Gramm ab. Zuerst half man mir dort nicht richtig mit dem Stillen und als man dann nach einer Woche (ich musste wegen hoher Leukozytenzahl länger dortbleiben) feststellte, dass die Kleine immer noch nicht zunahm, musste ich abpumpen und wurde nur mit Milchpumpenrezept entlassen. Zu Hause versuchte ich es weiter mit der Brust (leider mit Brusthütchen, im KH zeigte man nicht viel Geduld, das Anlegen mit mir richtig zu üben, sondern verpasste mir gleich im Kreißsaal ein Stillhütchen) und abpumpen. Am 9. Lebenstag ordnete die Nachsorgehebamme an, dass wir zufüttern müssen, da die Kleine immer noch nicht zugenommen hatte.
Ich habe mir brustwarzenähnliche Sauger besorgt, keinen Schnuller benutzt und immer wieder angelegt, Wechselstillen und ähnliches ausprobiert. Da ich hartnäckig dran blieb, konnten wir ab Ende März auf das Stillhütchen verzichten. Die Zufütterungsmenge erreichte zwischenzeitlich mal einen Höchststand von 3 x 130 ml, aber in den letzten drei Wochen reichte ein Abendfläschchen aus, bei dem sie zwischen 0 (sie spielte nur mit dem Sauger) und 130 ml trinkt.
Mittlerweile ist sie 17 Wochen alt, wiegt 5.400 Gramm und ist ein aktives, aufmerksames Mädchen.
Meinst Du, wir könnten es noch schaffen, aufs abendliche Fläschchen ganz zu verzichten? Und wie bekomme ich das am besten hin? Ich lege sie an, wenn sie sich meldet, wechsle die Brust, wenn sie nicht mehr trinkt, sondern nur noch nuckelt und hab jetzt ja den Bockshornklee ausprobiert. Was kann ich noch tun? Einfach das abendliche Fläschchen weglassen? Oder ist das ein zu großer Teil der täglichen Milchmenge? Und wie soll ich mit dem Bockshornklee weiter machen, wenn morgen die "Kurwoche" zu Ende ist?
Vielen lieben Dank für Deine Hilfe!
Beitrag vom 21.05.2013 10:20 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Lenilotte,
also das ist ja wirklich bewundernswert, wie Du Dich da durchgekämpft hast. Ganz toll! Ich glaube, Du sollest einfach versuchen, die Flasche weg zu lassen. Die Menge aus der Flasche ist nur ein ganz geringer Anteil der gesammte Milchmenge und wahrscheinlich hat sich deine Kleine daran gewöhnt, wie andere Kinder an den Nuckel. Daher bin ich mir sicher, dass Ihr es auch ohne die Flasche schaffen werdet. Du bleibst einfach so klar und zielorientiert wie bisher, dann werdet Ihr sicher Erfolg haben. Weitere Maßnahmen sind m.E. nicht nötig, ich wünsche Dir alles Gute, Du kannst wirklich sehr stolz auf Dich sein,
liebe Grüße aus Berlin,
Martina
Beitrag vom 22.05.2013 14:25 Uhr

Probleme beim Abstillen

Von: Corinna
Beitrag: Hallo,
mein Sohn wird Ende Mai 1 Jahr. Bisher hat die Beikosteinführung super geklappt. Unser einziges Problem ist, dass der kleine Mann zum Einschlafen und zwischendurch sogar zur Beruhigung die Brust braucht. In den Spitzenzeiten kann das dann auch stündlich sein. Fühle mich zurzeit schon wie ein Schneller auf zwei Beinen. Ich muss ehrlich sagen, dass mir zwischendurch auch die Nerven fehlen, da wir auch noch einen weiteren Sohn mit 3 Jahren haben, der schließlich auch meine Aufmerksamkeit braucht. Würde jetzt wirklich sehr gerne abstillen, doch leider bekomme ich von meinem Partner nur sehr wenig Unterstützung. Hoffe ihr habt ein paar Tipps für mich. Danke schon einmal in Voraus.
Liebe Grüße Corinna
Beitrag vom 14.05.2013 21:17 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Corinna,
das ist eine verzwickte Situation! Eigentlich kann ich Dir nur raten, Dich durch zu setzten und eben abzustillen oder den Gang der Dinge zu akzeptieren und anzunehmen. Es gibt da keine ultimativen Tipps, die es Euch einfacher machen. Es muss von Dir eine eindeutige Entscheidung getroffen werden.
Mein Rat wäre, dass Du in jedem Fall noch mal das Gespräch mit Deinem Partner suchen solltest, vielleicht ist er sich gar nicht bewusst, was Du alles leistest und wie fertig und angespannt Du eigentlich bist. Auch ein Gespräch mit der besten Freundin oder einer anderen verständnisvollen Person kann Wunder bewirken. Vielleicht gibt es ja auch jemanden außer Deinem Partner, die Dich abends ein bisschen entlasten kann?
Liebe Grüße, ich schicke Dir Kraft und Stärke mit diesen Zeilen, alles wird Gut!
Hebamme Martina
Beitrag vom 16.05.2013 19:09 Uhr

stillen am tage abgelehnt

Von: suann
Beitrag: Hallo,
Meine tochten bekommr seit 2 monaten brei..hab nur noch morgens und nachts 2 mal gestillt..sie ist ein sehr guter esser und trinkt 100ml tee am tag.sie ist jetzt 5 1/2 monate alt.
Ja ich habe etwas früher mir brei begonnen,da ws nicht mehr anders ging..konnte vor ihr nicht mehr essen ohne das sie das auch wollte..
Jetzt ist die frage,ob ich morgens jetzt milch aus der flasche geben soll?ampumpen klappt aber nicht..also pre oder 1 er milch?
Beitrag vom 28.04.2013 07:51 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Susann,
Du sollest auf jeden Fall weiter die Brust geben und Deine Tochter stillen solange es für Euch beide möglich ist, gerade nachts ist das sehr praktisch und für die Kleine wertvoll. Ansonsten kaufe bitte nur pre Milch, im ersten Lebensjahr ist es die allerbeste Ersatzmilch für Babys.
Lieben Gruß aus Berlin,
Hebamme Martina
Beitrag vom 28.04.2013 13:31 Uhr

Komplizierte Sache...

Von: Nicole
Beitrag: HI, ich habe Vor knapp 2 Wochen meine Tochter zur Welt bekommen. Die Schwestern in der Klinik haben mir das Anlegen an die Brust nicht korrekt gezeigt und meiner Tochter die Brust Quasi aufgezwungen! Das führte zu Wunden Brustwarzen und das Sie die Brust auch nicht so wirklich wollte (machte zumindest so den Anschein, da sie die immer ausspuckte). Meine Brustwarzen waren dann so Wund das Ich wirklich Tränen in den Augen hatte, doch die Schwestern meinten immer nur anlegen, anlegen anlegen... und am 3 Tag habe ich mich dann schweren Herzens Abends entschieden Abzustillen (da man mich unter Druck setzte ich müsse mich endlich entscheiden bevor der Milcheinschuss käme...). Jetzt sind meine Brustwarzen nicht mehr wund, Anlegen haben wir erfolgreich geübt, und ich pumpe, pumpe, pumpe jedoch ohne erfolg... kein einziger Tropfen und das obwohl ich wärend der Schwangerschaft so viel ausstreichen konnte... Ich bereue das alles so sehr und ich will weiter wie zuvor unbedingt Stillen und gebe nicht auf! Werde mir jetzt bald diese Bockshornklee Kapseln holen und bin am überlegen sobald das Geld wieder flüssiger ist mir dieses Brusternährungsset zu holen. Doch ich möchte auch nicht allzulange warten und habe so viel von diesem Medikament Domperidon gehört und möchte wissen ob dies bei mir helfen könnte, da ich ja mit zwei kleinen Tabletten Cabergolin abgestillt wurde und dies eine lange Nachwirkzeit hat (Und hinzukommt das ich ja KEINEN Milcheinschuss hatte, der wurde ja dadurch verhindert...) Ich weiß das ich einen großen Fehler gemacht habe doch ich möchte wirklich Stillen und damit nicht all zulange warten, ist ja schließlich auch das beste für mein Kind und sie braucht es. Ich hoffe Sie können mir weiterhelfen.
P.S. Wenn ich mir Domperidon verschreiben lassen möchte, wo sollte ich da am besten hingehen? Hausarzt, Frauenarzt? Was soll ich ihm erzählen? Die wahrheit das ich es fürs Stillen möchte oder was sonst? Weil ich habe ja gelesen das es eigentlich nicht für die Milchbildung zugelassen ist und dies nur eine Nebenwirkung ist... Ich bin echt ratlos...
Beitrag vom 27.04.2013 19:32 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo liebe Nicole,
was für eine komplizierte Sache! Also wirklich! Aber nicht Du hast den Fehler gemacht, man hat Dich unter Druck gesetzt und das in einer Situation, direkt nach der Geburt, in der Du gar keine objektiven Entscheidungen treffen konntest. Mach Dir bitte keine Vorwürfe. Ich hoffe sehr, dass Du eine Hebamme hast. Sie wird Dir sicher weiterhelfen. Bitte wende Dich an sie. Domperidon einzunehmen halte ich für eine gute Idee, allerdings ist es in der Tat etwas schwierig, eine Ärztin zu finden, die Dir ein Rezept ausstellt, aber auch dabei wird Dir sicher Deine Hebamme helfen. Wenn Du zum Arzt geht’s solltest Du immer die Wahrheit sagen, am besten gehst Du zu Deiner Frauenärztin, vielleicht hat die ja schon mal von dieser besonderen Nebenwirkung des Medikaments gehört. Mit diesem Medikament haben mir Mütter schon von wirklich tollen Erfahrungen berichtet, ich wünsche Dir dabei viel Erfolg.
Auch das Brusternährungsset ist in Deinem Fall ideal, so verliert Deine Kleine den Saugreflex nicht.
Ich drücke Euch ganz doll die Daumen, halte durch es lohnt sich!
Alles Gute wünsch ich Dir und Deiner Familie,
lieben Gruß aus Berlin,
Hebamme Martina
Beitrag vom 28.04.2013 13:25 Uhr

geringe Milchbildung

Von: Daniela
Beitrag: Liebe Martina,
mein Sohn kam vor 6 Wochen auf die Welt und wir kämpfen immer noch mit dem Stillen, leider klappt es nicht so wie wir uns das vorstellen und ich habe so wenig Milch, obwohl ich vieles versucht habe (alkoholfreies Bier, Globulis Lac defloratum, Bockshornkleekapseln, viel Stilltee, Pumpen usw.). Wenn ich die Milch abpumpe kommen höchstens 20 bis 40 ml raus. In der rechten Brust hab ich weniger Milch als in der linken, die rechte Brust mag mein Sohn noch weniger da die weniger Milch hat.
Im Moment sieht es bei uns so aus:
Ich versuche meinen Sohn immer wieder anzulegen, manchmal trinkt er recht brav (aber nur mit Brusthütchen) und manchmal mag er gar nicht, dann schreit er. Wenn er mal brav trinkt dann geht das meist so 10-15 min. gut, oft schläft er auch ein dann irgendwann packt ihn der große Hunger und er schreit und schreit... dann geb ich ihn noch ein Fläschchen Pre Nahrung und die trinkt er ganz gierig und ist dann rundum zufrieden, ich pumpe meist noch 1/2 Stunde Milch ab. 1-2 Stunden später geht das ganze wieder von vorne los.
Es zerrt schon sehr an meinen Nerven, ich habe noch eine 3 Jährige Tochter zum versorgen und die kommt im Moment echt etwas zu kurz. Ich würde so gerne voll stillen (meine Tochter konnte ich auch nicht stillen, nach 3 Wochen hab ich es schon aufgegeben). Diesmal will ich es eigendlich nicht so schnell aufgeben und ich versuche alles mögliche, jedoch ohne den gewünschten Effekt. Die Milch wird nicht viel mehr und einerseits wäre es eine Erleichterung dem Kleinen Mann einfach das Fläschchen zu geben, er ist ja so ein braves Kind wenn er satt ist, andererseits bin ich so froh wenn ich ihn stille oder ihm die abgepumpte Mumi gebe, ich hab das Gefühl ihm so viel Gutes zu tun.
Was würden Sie mir raten? Meinen Sie kann ich es evtl. mit Domperidon noch versuchen? Was haben Sie da für Erfahrungen gemacht und wie wird es dosiert? Das wäre so das letzte was ich noch versuchen würde und wenn das nicht klappt, vielleicht soll es einfach nicht sein????
Liebe Grüsse und ich freu mich auf eine Antwort von Ihnen
Daniela
Beitrag vom 20.02.2013 09:14 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Daniela,
da kämpfst Du Dich aber tapfer durch mit all dem Pumpen und dem Anlegen. Du hast meine volle Anerkennung! Bitte noch nicht aufgeben, es gibt noch ein paar Dinge, die Du probieren solltest.
Zunächst muss ich sagen, dass Stillhütchen ein Segen sein können, aber meistens ein Fluch sind; die Milchmenge steigert sich nicht oder nimmt ab, weil die Kinder nicht so effektiv saugen, wie sie es ohne Hütchen an der Brust tun.
Also wäre es sinnvoll als erstes daran zu arbeiten, die Hütchen los zu werden. Mit viel Geduld und Ruhe sollte das gehen. Bitte wende Dich in jedem Fall an Deine Hebamme, damit sie Dir hilft und Tipps gibt, wie Du ohne Hütchen stillen kannst. Eine sehr gute Idee für Dich wäre sicher das Brusternährungsset von der Firma Medela (aus der Apotheke). Dann sparst Du Zeit, denn der Kleine trinkt direkt an der Brust seine pre-Nahrung. Als nächstes solltest Du nämlich versuchen, nicht mehr mit der Flasche zu zufüttern, sondern eben nur noch mit dem o.g. Ernährungsset. Dann brauchst Du auch nicht mehr pumpen und der Kleine hat das Gefühl an der Brust satt zu werden und nicht an der Flasche.
Sicher kannst Du auch Domperidon nehmen, allerdings nur in Absprache mit einer Stillberaterin und auch erst, wenn die Vorschläge von oben nichts gebracht haben.
Liebe Grüße aus Berlin und alles Gute auf Eurem Weg,
Martina
Beitrag vom 20.02.2013 20:40 Uhr

Boxhornkleekapseln

Von: Meike
Beitrag: Hallo ich wollte mal fragen wieviel Boxhornkleekapseln ich nehmen muss um die Milchmenge zusteiger. Ich habe in einem anderen Beitrag von Ihnen schon eine Dosierung gelesen:
1.-3. Tag 4200 mg
4. Tag 3100 mg
5. Tag 2100 mg
6. Tag 1015 mg
7.Tag 700 mg
Habe geschaut die Kapseln die ich habe haben pro Kapsel 284 mg
das wären dann ja
1.- 3. Tag 15 Kapseln
4. Tag 11 Kapseln
5. Tag 8 Kapseln
6. Tag 4 Kapseln
7. Tag 3 Kapseln
ist das richtig das man soviele nehmen soll das kommt mir soviel vor.
Und wie mache ich nach dem 7. Tag weiter??????
Meine Hebamme meinte ich solle erstmal mit einer Kapsel pro Tag anfangen und dann auf max 2 Kapseln pro Tag steiger.
Ich bin dadurch sehr verunsichert was nur besser oder richtig ist.
Über eine schnelle Antwort würde ich mich sehr freuen.
Mit freundlichen Grüßen
Meike
Beitrag vom 09.02.2013 23:34 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Meike,
Du hast mein vollstes Verständnis, bei all diesen unterschiedlichen Angaben. Jetzt habe ich noch mal in einer anderen Quelle nachgelesen, die sehr zuverlässig ist. Es handelt sich um eine Zusammenstellung der milchbildungsfördernden Mittel vom Ausbildungszentrum für Laktation und Stillen. Danach soll Bockshornklee in einer Dosierung von 3x täglich 1200-2400 mg (!!!) eingenommen werden; keine Steigerung der Menge, leider auch keine Angabe zur Dauer; das entspricht oder übertrifft ja sogar die Angaben der Startdosis aus dem obigen Schema von mir bei Weitem!
Wahrscheinlich ist der goldene Mittelweg der Beste und die Tatsache, dass Du Dich mit der Einnahme auch wohl fühlen musst.
Also würde ich Dir empfehlen, Dein eigenes Schema zu entwickeln, sicher sind ein oder zwei Kapseln mehr oder weniger nicht so entscheidend dabei!!
Nach einer Woche würde ich Dir raten, die Kapseln nur noch in der auf der Packung angegeben Höchstdosis einzunehmen oder evtl. auch ganz damit aufzuhören, also zumindest eine Pause einzulegen.
Nach meiner Meinung kommst Du aber mit einer Kapsel am Tag nicht weiter, denn die Überdosierung ist ja gewollt, um die Milchmenge zu steigern.
Liebe Grüße aus Berlin,
Martina
Beitrag vom 11.02.2013 19:12 Uhr

Ab wann Zufüttern

Von: Julia
Beitrag: Hallo Frau Hellenkamp,
Zunächst herzlichen Dank für Ihre Seite, die mir Mut macht durchzuhalten.
Meine kleine Maus ist nun 26 Tage alt und wird von mir gestillt. Allerdings nimmt sie nicht so zu, wie erhofft. Ab wann muss ich mir Sorgen machen und im Zweifel zufüttern?
Entwicklung bisher:
Geburtsgewicht 3340g
Niedrigstes Gewicht (3. Tag) 3040g
Gewicht gestern 3480g
Gestern Abend habe ich zum ersten Mal abgepumpte Milch zugefüttert (40ml). Mehr wollte sie nicht. Die Kleine hat regelmäßig nasse Windeln und täglich bis zu drei (volle) Windeln mit sehr flüssigem Stuhl. Hat zwischendurch sehr wache und interessierte Phasen, schläft aber auch mal drei Stunden oder will dauergestillt werden (besonders abends und früh morgens)
Meine Brust war noch nie richtig "prall" (kannte ich eigentlich von meinem ersten. Ist allerdings schon 8 Jahe her!) Was kann ich tun? Mir ist das (volle) Stillen soooo wichtig...ab wann muss ich mir Sorgen mach? Soll ich mal zum Doc? Habe Angst, dass sie unterversorgt ist. Was kann da passieren?
Ich bin für ihre Tipps dankbar und bin gespannt, was sie sagen.
LG
Beitrag vom 06.02.2013 10:30 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo zurück und Danke für das Lob!
Im Moment ist die Gewichtszunahme doch völlig in Ordnung. Sicher ist Deine Tochter eine zarte Maus, aber sie hat wirklich gut zugenommen seit dem tiefsten Stand.
Die Brust muss sich auch nicht prall anfühlen, um genug Milch zu produzieren. Auch die regelmäßige Ausscheidung spricht dafür, dass es der Kleinen sehr gut geht! Die Abstände der Stillmahlzeiten sind ebenfalls völlig normal.
Wenn Du Deine Kleine einmal pro Woche wiegst reicht das aus, damit kannst Du den Verlauf gut kontrollieren.
Hier hast Du die ganz neuen Angaben für die mindest Gewichtszunahme gestillter Säuglinge:
4. bis 6. Lebenswoche: 85g bis 147g/ pro Woche
6. bis 12.Lebenswoche: 42g bis 85g/ pro Woche
Spätestens nach 3 Wochen sollte ein Säugling sein Geburtsgewicht wieder erreicht haben, dass hat Deine Kleine ja wohl geschafft! Bitte wende Dich doch auch noch mal an Deine Hebamme, z.B. kann sie Deine Tochter wiegen und Dich beruhigen.
Ganz liebe Grüße aus Berlin,
Martina
Beitrag vom 06.02.2013 19:17 Uhr

Bockshornklee Kapseln Frage

Von: Aggy
Beitrag: Hallo,
wie oft solte man die Kapseln einnehmen? Ich nehme jetzt seit drei Wochen 3x3 Kapseln, habe wieder genug Milch, was aber nicht, wie lange man die Kapseln nehmen soll? Soll man die Menge irgendwann reduzieren oder kann man die Kapseln während der gesamten Stillzeit nehmen? Können die Kapseln auch dazu führen, dass sich die Milch wieder zurückbildet (wenn man zuviel davon genommen hat)?
Vielen Dank für die Beratung.
Aggy
Beitrag vom 04.01.2013 09:51 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Aggy,
Du kannst die Kapseln auch gerne über eine längeren Zeitraum einnehmen; mach es einfach von Deinem Wohlbefinden abhängig. Sobald Du abstillen willst, würde ich Dir allerdings empfehlen, mit der Einnahme auf zu hören; es ist mir ausserdem nicht bekannt, dass zuviel Bockshornklee sich negativ auf die Milchbildung auswirkt.
Lieben Gruß aus Berlin wünscht Dir,
Martina
Beitrag vom 04.01.2013 14:46 Uhr

Bochshornklee-Kapseln

Von: Ngan Nguyen-Meyer
Beitrag: Liebe Martina,
du hast in der Antwort auf Meleks Frage folgendes geantwortet:
"Das bedeutet also bei der Einnahme von Dr. Pandalis Bockshornklee ungefähr 12 Kapseln 3 Tage lang, dann 9 Kapseln einen Tag, dann 6 Kapseln einen Tag, danach ca. 4 Kapseln tägl. bis die Packung leer ist;"
Heisst das, 12 Kapseln jeden Tag an den ersten 3 Tage, am 4. Tag 9 Kapseln, am 5. Tag 6 Kapseln, ab dem 6. Tag 4 Kapseln bis die Packung leer ist?
ich frage danach für meine schwester. herzlichen dank für eine antwort.
beste grüße,
ngan
Von:
Beitrag vom 19.12.2012 04:41 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Ngan,
ja genauso ist es zu verstehen, alles Gute und viel Erfolg,
wünscht Euch,
Martina
Beitrag vom 19.12.2012 14:42 Uhr

Beikost ja oder nein?

Von: Susi
Beitrag: Hallo, ich habe 4 Monate + 1 Woche baby, bis jetzt voll gestillt. Gewicht zunahme cca 0.5 kg/Monat (Geburtsgewicht 3900 g, jetzt 7880g). Soll ich mit Beikost beginnen oder noch bis 6 Monate warten? Danke. Lg Susi
Beitrag vom 16.11.2012 18:54 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo liebe Susi,
bei der Beikosteinführung geht es eigentlich darum, ob die Babys schon soweit sind und essen wollen. Allerdings fangen die meisten Kinder erst um den 6. Monat herum an, sich für feste Nahrung zu interessieren. Von der Gewichtszunahme her ist Deine Kleine doch gut dabei, nur deswegen brauchst Du nicht mit der Beikost anzufangen. Achte auf die Signale Deiner Tochter, sie wird Dir schon zeigen, wann Sie für das Essen bereit ist.
Alles Gute,
Hebamme Martina
Beitrag vom 18.11.2012 11:48 Uhr

Bockshornklee kapseln

Von: Ana
Beitrag: Hallo Martina,
ich habe Dr. Pandalis Bockshornklee kapseln gekauft, zu Milchsteigerung, bis jetzt habe gepumpt. Ich weiss aber nicht, wie soll ich die Kapseln richtig dosieren, in Packung steht nur das; 9 Kapseln enthalten ca. 2,7 Gramm aktivierten Bockshornklee, darf ich die Kapseln auch halbieren? Und noch darf ich dann nehmen auch mehr wie 9 Kapseln täglich, weil tägliche empfehlung etwa 3-9 "Aktivierter Bockshornklee Kapseln ist. Vielen Dank für Antwort.
LG Melek, Wien
Beitrag vom 06.09.2012 19:47 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Melek,
es ist, glaube ich, nicht ganz so wichtig, dass man die Dosierung ganz genau auf das Milligramm einhält!
Das Bochshornkleesamen-Schema für Kapseln, das mir bekannt ist geht wie folgt:
1.- 3. Tag 4200 mg / 24h
4. Tag 3100 mg / 24h
5. " 2100 mg / "
6. " 1050 mg / "
7. " 700 mg / 24h
Das bedeutet also bei der Einnahme von Dr. Pandalis Bockshornklee ungefähr 12 Kapseln 3 Tage lang, dann 9 Kapseln einen Tag, dann 6 Kapseln einen Tag, danach ca. 4 Kapseln tägl. bis die Packung leer ist;
Wichtig: nicht bei Asthma bronchiale anwenden!
Liebe Grüße und viel Erfolg,
Hebamme Martina
Beitrag vom 08.09.2012 16:33 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Melek
Beitrag: Hallo Martina,
Habe die Kapseln (Dr.Pandalis) mit Erfolg genommen. Aber jetzt bin ich verwirrt, in alten Beitragen steht, das Rosmarin wirkt toxisch. Was ist daran wahr???
Hilfe, was soll ich jetzt tun?!?
Danke.
Beitrag vom 14.09.2012 22:21 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Melek,
Du hast mit Erfolg die Kapseln genommen; Prima, dann hat es sich ja gelohnt! Zum Thema Bockshornklee ist mein Wissen erschöpft. Ich habe immer die Kapslen von Dr. Pandalis empfohlen. Nie ist mir etwas negatives berichtet worden. Wenn Du Dir Sorgen machst, dann nimm ab jetzt nicht mehr Kapseln als auf der Packung empfohlen oder stelle auf ein Produkt um, das kein Rosmarin enthält. Sicher kann Dir Deine Apothekerin helfen,
lieben Gruß,
Martina
Beitrag vom 16.09.2012 12:19 Uhr

meine baby bricht MM

Von: Zuzana
Beitrag: Hallo, meine baby bricht fast nach jeder stillen MM. Sie ist jetz 8 Wochen, Geburtsgewicht 3920 g, jetzt 6530 g, was kann ich dagegen tun? Sie hat dann immer Hunger und will immer saugen, und noch sie schläft von 20.00 Uhr bis 6.00-7.00 Uhr durch, ist das normal? Danke für Antwort. LG
Zuzana
Beitrag vom 03.09.2012 15:55 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Zuzana,
es ist völlig normal, dass Babys nach der Mahlzeit etwas Muttermilch ausspucken. Dein Kind nimmt ja sehr gut zu, also bekommt es auch genug Milch! Wichtig ist, dass Du dein Baby schon vor dem Stillen wickelst und nach der Mahlzeit sehr lange aufrecht hältst, damit die Milch gut verdaut werden kann. Auch wäre es sinnvoll, das Baby beim Schlafen mit dem Köpfchen etwas höher zu lagern, indem Du einen Keil oder ein Buch unter die Wiege legst.
Wenn das Baby Milch ausgespuckt hat, ist es eine natürliche Reaktion, den ‚schlechten Geschmack’ mit etwas Muttermilch herunter zu spülen. Also ist es richtig, das Baby zu stillen. Wenn Du Dir große Sorgen machst, dann gehe lieber noch mal zu Deinem Kinderarzt oder nimm Kontakt mit Deiner Hebamme auf, sie kann Dich ganz ausführlich beraten.
Die Schlafzeiten sind doch super! Solange Dein Kind gut zunimmt, ist es kein Problem, wenn es so prima durchschläft.
Liebe Grüße aus Berlin,
Hebamme Martina
Beitrag vom 04.09.2012 18:46 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Zuzana Tebbini
Beitrag: Hallo Martina,
zuerst danke für deine Antwort. Wir haben schon unsere Baby beim Schlafen mit dem Köpfchen etwas höher gelagert. Zwei Tage hat Sie nicht gebrochen, aber jetzt geht wieder los, sie bricht so stark, dass ich mehrmahls ihre Kleidungen umtauschen muss. Voriges Woche hat sie nur 100 g zugenommen (bissher war das cca. 300g/Woche). Sie hat immer Hunger, und schon nach 1 Stunde sie will wieder an Brust, aber dann bricht wieder. Ich weiss nicht, was soll ich noch tun. Glücklicheweisse ist unsere Kinderärtzin in Urlaub.
Danke für Antwort.
Lg Zuzana
Beitrag vom 09.09.2012 16:51 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Zuzana
Beitrag: Hallo,
ich hab noch vergessen. Ich hab sie im Nacht aufzuwecken geprobiert, für stillen, aber es ist das nicht möglich, sie schläft fest, und wenn sie aufwacht dann trink sie cca. 3 min und dann wieder einschläft. Ich pumpe daher 2x im Nacht.
Beitrag vom 09.09.2012 19:09 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Zuzana,
eigentlich sollte es langsam besser werden mit dem Spucken und nicht schlimmer; aber eine Gewichtszunahme von 100g ist völlig in Ordnung bei einem 8 Wochen alten Kind! Deshalb brauchst Du Dir keine Sorgen zu machen und dann auch nicht extra in der Nacht das Kind wecken! Wahrscheinlich wäre es dann aber doch sinnvoll, noch mal einen Kinderarzt oder eine Spezialistin aufzusuchen.
Lieben Gruß aus Berlin Hebamme Martina
(ich schicke Dir Infos per E-Mail zu)
Beitrag vom 09.09.2012 19:17 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Zuzana
Beitrag: Liebe Martina,
danke für dein e-mail und infos.
Lg Zuzana
Beitrag vom 13.09.2012 22:52 Uhr

Genug Milch?

Von: Stephanie
Beitrag: Hallo Martina,
meine Tochter ist 2 Monate alt. Wir haben uns jetzt mit More-Milk-Kapseln von 3 Flaschen und 3 Stillmahlzeiten auf nur 2 Flaschen morgens und abends vorgearbeitet. Jetzt nehm ich nur noch eine Kapsel, da sie bald aus sind und ich sie langsam auslaufen lassen wollte.
Aber je länger die Flasche her ist, werden die Abstände kürzer und die Brust nicht mehr so voll. Wenn die Brust weich wird fängt sie an zu zappeln und teilweise auch zu weinen. Ich frage mich jetzt, ob sie einfach durch fehlende Hautspannung die flachen BW nicht mehr gut halten kann, oder ob nichts mehr raus kommt sie aber noch Hunger hat. Was kann das sein? Sollte ich wieder Kapseln kaufen? Sonst trinke ich Malzbier und Stilltee. Die Folge der Mahlzeiten haben wir so schon seit drei Wochen, da sollte sich ja eigentlich die Menge angepasst haben, oder?
Mit 2 Monaten sollte man laut Hersteller den nächsten Sauger nehmen. Stört das beim Stillen wenn es bei der Flasche dann noch leichter fliest?
Vielen Dank schonmal!
Beitrag vom 29.08.2012 11:57 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Stephanie,
nur vorweg: ich habe keinerlei Erfahrung mit More-Milk-Kapseln, aber wenn es bei Dir funktioniert und Du damit Erfolg hast, dann nimm davon einfach wieder mehr ein.
Es hört sich für mich schon so an, als ob Du nicht genug Milch hast, wenn die Kleine weint und die Brust weich wird. Und sicher ist das auch der Grund, warum deine Tochter dann häufiger an der Brust trinken möchte.
Stillen richtet sich nach dem Prinzip von Angebot und Nachfrage, wenn also zugefüttert wird, ohne die Burst zusätzlich durch z.B. Pumpen zu stimulieren, dann wird die Milchmenge nie ganz ausreichen. Wichtigstes Gebot, um die Milchmenge zu erhöhen, ist Anlegen nach Bedarf!
Das Gewicht von Deiner Kleinen sollte regelmäßig kontroliert werden.
Vielleicht würde ich Dir ganz davon anraten, mit der Flasche zu zufüttern. Ein Brusternährungsset (von der Firma Medela) erscheint mir für Euch sinnvoll, damit die Produktion der Muttermilch angeregt wird. 8-12 Stillmahlzeiten in 24 Stunden sollten schon erreicht werden.
Es ist natürlich Deine Entscheidung, ob Du weiter die Flasche geben möchtest oder Dich jetzt nochmal auf große Veränderungen einlassen willst. Wichtig ist, dass es Euch dabei gut geht, es gibt viele verschiedene Wege und ich habe hier nur EINEN Vorschlag gemacht.
Deine Hebamme kann Dir bei dieser Entscheidung helfen und Dich in Stillfragen auch jetzt noch beraten und unterstützen, triff Dich doch einfach nochmal mit ihr.
Liebe Grüße aus Berlin,
Hebamme Martina
Beitrag vom 30.08.2012 11:08 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Stephanie
Beitrag: Hallo Martina,
vielen Dank für Deinen Rat! Du hast mir sehr geholfen.
Ich hab mir jetzt erstmal neue Kapseln bestellt.
Um etwas weiter auszuholen: Ich bin schon echt froh, dass wir mit nur 2x Flasche auskommen. Ich hatte sehr wunde Brustwarzen und einen Spasmus und entsprechende Schmerzen. Bei der Großen sind wir so weit gar nicht gekommen.
Aber Du hast natürlich Recht, dass die Art und Weise nicht ideal ist um vorwärts zu kommen. Es wäre schon toll wieder voll zu stillen!
Ich werde den Vorschlag mit meiner Hebamme sprechen wenn sie aus dem Urlaub kommt. Ich denke wir müssen einen Mittelweg finden, so dass ich der Großen (17 Monate) auch gerecht werden kann. Sie war auch mit ein Grund für die Einführung der Flasche (anfangs) bei jeder zweiten Mahlzeit. Ich habe alle 2h für fast 1h gestillt. Das ging aber nur solange mein Mann zuhause war.
Die Große soll eben nicht darunter leiden. Das musste sie schon wg. Problemen in der Schwangerschaft.
Deswegen, und wegen meinem Stillskeptiker (er hat auch unter den Problemen bei der Großen mitgelitten), haben wir diesen Weg gewählt.
Beitrag vom 30.08.2012 16:56 Uhr

Bockshornkleesamen (ganz)

Von: Anita
Beitrag: Hallöchen
Habe mir heute die Bockshornkleesamen (ganz) als Tee aus der Apotheke geholt um meine Milchmenge zu Steigern!
Leider weiß ich nicht wie ich sie Dosieren soll?
Vieleicht könnten sie mir da weiter helfen?
Wie viel Tee löffel soll ich nehmen und wieviel Tassen Tee darf ich davon Trinken täglich?
Ab wann merke ich frühestens das die Milchmenge sich gesteigert hat?
Ich bedanke mich schon mal im vorraus
Beitrag vom 08.08.2012 17:25 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Anita,
zu dem Thema Bockhornklee gibt es hier auf dieser Seite zahlreiche Eintäge; daher kann ich mich nur wiederholen:
Einnahme des Pulvers aus der Apotheke:
Bei dem Pulver empfehle ich 4x tägl. einen EL einzunehmen für ca. eine Woche. Leider habe ich keine Erfahrung mit Tee.
Wann genau oder ob überhaupt eine Wirkung Eintritt ist individuell sehr verschieden; ich wünsche Dir natürlich einen großen Erfolg,
liebe Grüße aus Berlin,
Hebamme Martina
Beitrag vom 09.08.2012 09:29 Uhr

Unruhig beim stillen

Von: Boran
Beitrag: Hallo martina,
Seit einiger zeit ist mein baby 4 monate alt, so unruhig beim stillen obwohl ich darauf achte das wir alleine sind und uns keiner und nichts stöhren kann. Er zieht meine brust, oder aber auch er drückt sich fest in die brust rein, oder er drückt sich weg. Auch wenn ich ihm die flasche gebe( pre) ist er sehr unruhig. Seit längerem hat er mit den zähnen zu kämpfen, ich weiß das die zähne nach oben schieben. Ob es daran liegt?
Eine andere frage, damit ich im haushalt voran komme ohne das er weint weil er auf dem arm sein möchte, habe ich mir ein trage tuch gekauft. Er weint als ich ihm mit dem trage tuch an mich wickelte. Ich hatte mir sagen lassen das die babys das toll finden so nahe an mamas körper. Wie kann ich ihn wickel ohne das er losschreit?
Danke jetzt schon für deine antwort.
Beitrag vom 05.08.2012 21:43 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Boran,
sicher kann die Unruhe daran liegen, dass Dein Sohn Zähne bekommt. Allerdings gibt es auch 1000 andere Gründe für Unruhe beim Stillen. Mit vier Monaten beginnt Dein Kleiner seine Welt so richtig zu entdecken. Jeden Tag muss sein Gehirn unglaubliche Mengen an Informationen verarbeiten.
Mit dem Tragetuch kann ich Euch nur raten üben, üben, üben! Wenn Du sicherer wirst, dann kann sich der Kleine auch besser entspannen.
Alles Gute und ganz lieben Gruß aus Berlin,
Martina
Beitrag vom 08.08.2012 16:45 Uhr

Nochmal. Bockshornklee

Von: nefe
Beitrag: Hallo,
ist es wirklich unbedenklich, soviel Bockshornkleekapseln zu nehmen?
MAche mir nämlich etwas Sorgen, dass ich sie eventuell nicht vertrage.
Ich habe da Problem, das nach einem Milchstau die eine Brust auf einmal viel kleiner ist als die andere und auch viel weniger Milch hat. Deshalb wollte ich die Produktion mit den Kapseln anregen.
Danke für die Hilfe.
Grüße
nefe
Beitrag vom 01.08.2012 19:51 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Nefe,
wenn Du Dir Sorgen machst ist es vielleicht besser den Bockshornklee nicht zu nehmen; es gibt vereinzelt Berichte von allergischen Reaktionen, persönlich habe ich allerdings noch nie eine negative Rückmeldung erhalten. In Deinem Fall könnte es doch reichen, einfach mit Pumpen und vermehrtem Anlegen an der betroffenen Seite die Produktion der Milch anzuregen.
Lieben Gruß,
Hebamme Martina
Beitrag vom 02.08.2012 11:23 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: nefe
Beitrag: Hallo,
danke für Deine Antwort. Vor Alllergien oder ähnliches habe ich keine Angst. Mir ging es nur um die hohe Dosis, aber da es keine Negativberichte gibt, werde ich es versuchenn. IICH LEGE schon sehr oft an, und die Problemseite immer zuerst und immer wieder, aber es wird leider nicht besser.
LG nefe
Beitrag vom 03.08.2012 14:43 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: pinki
Beitrag: hallo nefe
ich habe genau das gleiche problem wie du. nach einer brustentzündung habe ich in der rechten brust fast keine milch mehr :(((
ich habe schon alles versucht, oft anlegen, stilltee, stillöl, pumpen... aber
es wird nicht besser.
hast du es in der zwischenzeit mit Bockshornklee kapseln probiert und hat es gewirkt?
liebe grüsse
Beitrag vom 28.08.2012 23:02 Uhr

noch keine veränderung

Von: boran
Beitrag: hallo liebe Martina,
hier bin ich nochmal. es ist sehr schön das es so etwas wie diese seite gibt, denn je größer mein baby wird desto mehr fragen habe ich. ich hoffe ich nerve nicht.
bis jetzt hat sich noch nichts geändert. mein sohn ist heute auf den tag 4 monate geworden. er will viel auf dem arm genommen werden und mag es nicht alleine im zimmer zu sein auch wenn er mich hört. das streng mich an denn ich komme zu gar nichts mehr im haushalt . ich bin auf hilfe angewiesen. nicht einmal auf toilette kann ich ohne mein baby gehen. er weint wie am spieß. mit seinem schlaf hat sich NICHTS verändert. 5-6 mal in der nacht stehe ich auf. nicht nur fürs stillen. er möchte zu mir ins bett genommen werden. das mache ich denn auch. ich habe mir einen zweiten kinderarzt gesucht aber das bringt nicht.
ich habe morgen meine zweiten termin beim osteopaten. ich stille weiterhin und möchte auch weiter stillen. leider bekommt er. zu ihrer frage ja er nimmt zu er wiegt jetzt 6,5 kilo. die flasche (leider) bekommt er einmal am tag höchstens und die trinkt er nicht aus. er lässt sich viel ablenken beim stillen auch wenn es nichts zum ablenken gibt.
ich war bei einer stillberaterin sie hat mich gefragt ob ich viel stress in der schwangerschaft hatte. ja das hatte ich von anfang bis zum ende. sie sagte das mein baby das verarbeitet, auf seine art eben, sie hat mir das domperidon medikament empfolen das soll gut für die milchbildung helfen. allerdings wollte mir mein gynäkolog das medikament nicht aufschreiben, weil eben ein medikament ist und nebenwirkung hat und dies über die muttermilch über geht. stimmt das?
eine andere frage: kann ich mein baby bei den heißen temperaturen wasser und fencheltee anbieten?
mein baby liegt nicht gerne auf dem bauch, und immer wenn ich ihn auf dem bauch lege/drehe weint er bis ich ihn wieder zurück drehe. woran kann das liegen?
er mag auch nicht zu baden, dann weint er viel. wenn ich mit ihm baden gehe dann mag er das aber das fällt mir schwer, denn ich kann mich nicht waschen und ich habe angst das ich mit ihm ausrutsche.
ich hoffe sehr das du mir wieder weiterhelfen kannst.
danke jetzt schon mal.
lieben gruß boran.
Beitrag vom 29.07.2012 21:56 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Boran,
ich bewundere Dein Durchhaltevermögen! Das machst Du alles ganz prima; zu Deinen Fragen: Domperidon geht sicher auch in die Muttermilch über, aber es hat eben den positiven Effekt auf die Milchbildung und sicher schadet es dem Baby nicht, sonst würde eine Stillberaterin es nicht empfehlen. Vielleicht versuchst Du mal, bei einem ganz normalen Hausarzt ein Rezept zu bekommen.
Gerne kannst Du dem Kleinen jetzt auch schon mal Tee oder Wasser anbieten, das ist völlig okay.
Bitte warte doch erstmal die Behandlung beim Osteopathen ab, ihn solltest Du mal Fragen warum Dein Kleiner nicht so gerne auf dem Bauch liegt, das hängt sicher alles mit seinen Verspannungen zusammen.
Die Stillberaterin hat auch sicher Recht, die Kinder verarbeiten den Stress aus der Schwangerschaft in der Zeit nach der Geburt; manche brauchen dafür die gesamten ersten neun Monate! Nämlich genauso lange, wie die Schwangerschaft gedauert hat!
Halte durch, ich wünsche Dir alles Gute,
Hebamme Martina
Beitrag vom 30.07.2012 19:13 Uhr

dr.pandalis bochshornklee aktiviert kapseln

Von: nadine
Beitrag: habe auch die bochshornkleekapseln von dr. pandalis zur milchsteigerung empfohlen bekommen... nun aber gelesen das rosmarinblätter enthalten sind und rosmarien kann hochdosiert toxisch wirken... dachte nun, hätte endlich was gefunden, aber nun bin ich wieder ganz verunsichert, ob man die nehmen kann!???? vielleicht liegt der unterschied ja in konzentration, ob öl, oder eben blätter!? in einem anderen präparat war vitamin c mit drin, was ja auch wieder negativ wäre!? wäre dankbar für einen schnellen rat, da stillproblem schon sehr groß!!!???? und, ich will meine maus unbedingt weiter voll stillen!!!!!!!
Beitrag vom 26.07.2012 15:03 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo liebe Nadine,
Du kannst doch einfach anderen Bockshornklee nehmen, wenn Du auf den Rosmarin verzichten möchtest. Frag in Deiner Apotheke mal nach Präparaten ohne weitere Zusätze.
Eine alternative ist natürlich immer das Pulver aus den frisch gemahlenen Bockshornkleesamen, die ebenfalls in der Apotheke erhältlich sind. Einzig die Dosierung sollte in etwa eingehalten werden.
Lieben Gruß und ganz viel Erfolg,
wünscht Hebamme Martina
Anwendung:
1. Pulver aus der Apotheke:
Bei dem Pulver empfehle ich 4x tägl. einen EL einzunehmen für ca. eine Woche.
2. Kapseln:
Das Bochshornkleesamen-Schema für Kapseln, das mir bekannt ist geht wie folgt:
1.- 3. Tag 4200 mg / 24h
4. Tag 3100 mg / 24h
5. " 2100 mg / "
6. " 1050 mg / "
7. " 700 mg / 24h
Die Gaben muss man sich selbst einstellen, da es Kapseln mit 200 oder 400 mg gibt.
Wichtig: nicht bei Asthma bronchiale anwenden!
Beitrag vom 26.07.2012 19:06 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: nadine
Beitrag: das ohne zusätze zu bekommen is fast nicht möglich! hab mich jetzt für ein präparat entschieden, wo zusätzlich zink und biotin drin sind... das is doch unbedenklich beim stillen? die sind aber auch höher dosiert- 1000mg bochshornklee
Beitrag vom 26.07.2012 21:37 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo,
ja ich glaube auch das Zink und Biotin nichts ausmachen,
viel Erfolg,
Hebamme Martina
Beitrag vom 29.07.2012 13:58 Uhr

Wenig Milch und mein Kind ist ungeduldig

Von: Mia
Beitrag: Schonen Guten Tag Frau Stillleben:
Mein Shon ist nun 3 Wochen alt und seit der Gebut im Krankenhaus habe ich stillschwierigkeiten. Im Krankenhaus haben die Krankenschwestern mir nicht genau erklärt wie man stillt somit hat der kleine abgenommen und der Kinderarzt im Krankenhaus wollt mich nicht nach Hause gehen lassen. Als ich zu Hause wahr hat meine Hebamme mir geholfen aber er nahm nicht zu sonder immer noch leicht ab, somit hat die Hebamme mir gesagt ich soll abpumpen und zufüttern das wollte ich nicht aber ich musste es tuhen sonnst nimmt mein Kind nicht zu.
Jetzt ist mein Kind ungeduldig wenn es an meiner Brust trinkt und ich habe wenig Milch! Was kann ich tuhen um bessere Milch und mehr Milch zu haben? Und was kann ich tuhen das mein Sohn nicht so ungeduldig ist?
Ich will gerne Voll stillen wie kann ich das erreichen? Es ist ja gesüder für das Kind oder?
Ich würde mich um jegliche Hilfe freuen.
Alles Liebe; Mia
Beitrag vom 18.07.2012 17:23 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo liebe Mia,
oh das hört sich ja alles sehr schlimm an. Toll, dass Du Dir solche Mühe gibst mit dem Stillen! Was Du vor allem brauchst ist viel Geduld mit Dir und mit Deinem Kind. Deine Hebamme ist in jedem Fall die richtige Ansprechpartnerin, sie wird alles tun, was in Ihrer Macht steht, um Dir zu helfen. Das Wichtigste ist allerdings anlegen oder pumpen, um den Milchfluss in Gang zu setzten. Manchmal dauert alles eben etwas länger. Spontan habe ich an das Brusternährungsset von der Firma medela gedacht. Das könnte ich mir gut vorstellen für Dich, vielleicht wird Dein Sohn dann auch etwas ruhiger, wenn er an der Brust trinkt. Frage doch bitte Deine Hebmme und bespreche alles mit Ihr. Ich wünsche Dir alles Gute liebe Mia, bitte nicht aufgeben, es hat ja alles erst angefangen,
lieben Gruß aus Berlin,
Hebamme Martina
Beitrag vom 19.07.2012 18:43 Uhr

Zweijähriger

Von: Tina
Beitrag: Hallo Martina,
ich habe einen fünfjährigen Sohn und einen zweijährigen Sohn. Den Fünfjährigen habe ich gestillt bis er 23 Monate alt war(natürlich nicht voll!!!). Dann hat er sich von alleine abgestillt. Mein Zweijähriger ist jetzt fast 26 Monate alt und es ist kein Ende der Stillzeit abzusehen. Nachts stille ich ihn nicht. Tagsüber will er aber seit geraumer Zeit wieder viel häufiger an die Brust. Er läßt sogar gerne mal eine Mahlzeit aus um an der Brust zu trinken. Das kenne ich so von meinem ersten gar nicht. Bei ihm war das Stillen mehr so eine Schmuseeinheit und lezte Rettung bei Pseudo-Krupp-Anfällen. Muss ich mir Sorgen machen???
Mit freundlichen Grüßen
Tina
Beitrag vom 10.07.2012 22:34 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo,
natürlich musst Du Dir keine Sorgen machen! Jedes Kind ist anders und jede Stillbeziehung eben auch. Warte einfach ab, wenn Du das kannst und willst; sicher wird auch Dein kleiner Sohn sich irgendwann ganz von alleine abstillen...
Ganz lieben Gruß,
Martina
Beitrag vom 11.07.2012 20:26 Uhr

Stillen und erneuter SS wunsch

Von: Sevgi
Beitrag: Hallo Liebe Frau Hellenkamp,
Ich habe eine 6 Monate alte Tochter, seit ca 2 Wochen bekommt sie Beikost. Ich habe seit der Entbindung noch keine Monatsblutung gehabt.
Ich möchte umbedingt noch weitere Kinder. Ich bin fast 39Jahre alt, ich möchte keine große Zeitabstände zwischen den Kinder(wenns denn hoffentlich klappt). Meine eigentliche Frage: was kann ich tun damit ich bald einen Eisprung bekomme? Ich möchte aber nicht abstillen, bisher habe ich keine großen Stillpausen. Wie lange müssten sie sein? Meine Tochter kommt oft 2-4stdl.. SOll ich Boxhornklee einnehmen damit meine Milchmenge steigt und sie länger satter ist? Ich hoffe Sie können mir helfen. Vielen DAnk im voraus.
Beitrag vom 05.07.2012 10:44 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Sevgi,
hört sich doch alles recht zuversichtlich an! Schön, dass Du Dir eine große Familie wünschst! Leider kann ich Dir nichts Genaues über Stillabstände und Eisprünge sagen, ich bin mir nicht mal sicher, ob es da Beobachtungen oder Studien gibt. Mit Sicherheit kann ich Dir aber sagen, dass Du sehr wohl während der Stillzeit schwanger werden kannst. Egal ob Du eine Blutung hast oder nicht, ein Eisprung kann trotzdem stattfinden, soviel ist sicher.
Am Wichtigsten ist es, dass Du es Dir gut gehen lässt, Dein Familienleben genießt und Dich viel entspannst (mit Deinem Mann zusammen am Besten!).
Da Deine Tochter bereits isst, würde ich Dir keine weiteren milchbildenden Maßnahmen empfehlen, lasse doch jetzt der Natur ihren Lauf und stille ganz langsam ab. Das kann ja gerne auch noch bis zum 1.Geburtstag dauern (oder auch länger), denn selbst wenn Du noch in einer erneuten Schwangerschaft stillst ist das kein Problem, wenn Du gut auf Dich achtest (Ernährung).
Lieben Gruß und alles Gute für die Zukunft,
wünscht Dir Martina aus Berlin
Beitrag vom 07.07.2012 20:03 Uhr

ich will unbedingt stillen aber ich habe immer weniger milch

Von: boran
Beitrag: hallo liebe frau hellenkamp
mein sohn ist drei monate alt, seit der geburt stille ich und ich will auch stillen. anfangs habe ich voll gestillt da er viel weinte haben meine mutter und mein mann dazu überedet zunahrung zu geben. dies hat er abgeleht und ich sollte immer wieder versuchen so meine mutter.selbst die nuckel hatte er abgelehnt. das hat mir unheimlich viel stress gemacht. mein sohn nimmt die brust höchstens 5-7 minuten dann ist er satt, auch wenn ich die windel wechsele mag er nicht mehr saugen. deswegen kommt er fast jede stunde und will an die brust.auch in der nacht. ich habe schon pumpen, stillhütsche,n handpumpe, boxhornkleesaat also in pulveer form versucht( das wurde mir in der apotheke total abgeraten) aber meine milch will nicht so richtig kommen. auch bei einer stillberaterin war ich. mein sohn ist viel unruhig schläft so gut wie kaum höchstens 20-40 min. zur zeit hat er immer die hände im mund. will viel auf den arm jetzt wechsele ich den kinderarzt. ich weiß echt nicht mehr weiter. ich komme auch zu nicht zu haause oder etwas für michzu tuen.
was kann ich noch tuen was können sie mir empfelen.
lieben gruß
boran
Beitrag vom 30.06.2012 16:35 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Boran,
oh je das hört sich ja alles sehr schwierig an! Ich verstehe es nicht so ganz, musst Du denn jetzt zufüttern oder nicht? Wie nimmt er denn zu? Ob Deine Milch wirklich nicht reicht, das kannst Du doch ganz einfach feststellen, indem Du das Gewicht von Deinem Sohn kontrollierst. Dazu reicht es völlig aus, das Kind einmal pro Woche zu wiegen. Sicher wäre das auch für Deine Mutter und Deinen Mann eine gute Beruhigung.
Du gibst Dir wirklich sehr viel Mühe, das ist ganz toll! Aber Du brauchst auch Pausen und Dauerstillen 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, das geht auf Dauer nicht gut. Eigentlich sollte Dein Sohn auch mal 2-3 Stunden Pause machen, er braucht den Schalf ebenso wie Du.
Meine Idee wäre es, mit dem Kleinen mal zu einem Osteopathen zu gehen, der kann die Verspannungen lösen. Bitte frage Deinen neuen Kinderarzt danach. Wahrscheinlich musst Du aber die Behandlung selber bezahlen.
Mein wichtigster Tipp ist allerdings, den Stress zu reduzieren. Ganz ehrlich: höre auf Dein Bauchgefühl, höre nicht auf die Ratschläge der Mutter! Heute machen Mütter eben viele Dinge anders als früher und das heißt ja nicht, dass früher alles schlechter war, eben nur anders!
Ein Baby hat zum Beispiel auch nicht immer Hunger, wenn es weint, es hat genauso wie wir andere Bedürfnisse, nach Nähe und Wärme und Aufmerksamkeit und so vieles mehr.
Ganz lieben Gruß und weiterhin viel Kraft wünscht Dir,
Hebamme Martina
Beitrag vom 02.07.2012 10:16 Uhr

wieviel Bockshorn, damit erfolg eintritt?

Von: Jeanette
Beitrag: Hollo liebe Martina,
ich habe vier Kinder und meine kleinste ist fünf Monaten alt und ich habe oft das Gefühl, sie nicht satt zu bekommen! Ich hatte schon von Anfang an Schwierigkeiten mit dem Stillen, bedingt durch Stress und das geht einfach nicht aus meinem Kopf raus.
Sie nimmt eigendlich gut zu ( wiegt ca.7000g), aber zum Abend hin wird mir die Milch knapp.
Ich habe gehört, dass Bockshornklee garantiert helfen soll und wollte deswegen fragen wieviel ich davon einnehmen muss um einen Erfolg zu haben?
Ich bin für jeden funktionierenden Tip vom Herzen dankbar, denn das Stillen ist für mich sehr wichtig, es gehört zum Muttersein dazu!!!
Alles andere habe ich schon ausprobiert (Malzbier,Stilltees,Globuline u.s.w.) und es gab leider nicht den gewünschten Erfolg.
Ich danke dir schonmal im voraus für deine Antwort.
L.g. Jeanette
Beitrag vom 30.06.2012 14:47 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo,
das hört sich ja sehr nach viel Stress an. Wie sieht es denn mit einer Entlastung für Dich aus? Gibt es jemanden dern im Haushalt etwas helfen kann?
Für den Bockhornklee gibt es sehr abweichende Angaben. Hier zwei Möglichkeiten:
1. Pulver aus der Apotheke:
Bei dem Pulver empfehle ich 4x tägl. einen EL einzunehmen für ca. eine Woche.
2. Kapseln (zu empfehlen sind die der Firma Dr. Pandalis):
Das Bochshornkleesamen-Schema für Kapseln, das mir bekannt ist geht wie folgt:
1.- 3. Tag 4200 mg / 24h
4. Tag 3100 mg / 24h
5. " 2100 mg / "
6. " 1050 mg / "
7. " 700 mg / 24h
Die Gaben muss man sich selbst einstellen, da es Kapseln mit 200 oder 400 mg gibt.
Ich nehme die 400 mg Kapseln, da muss Frau nicht ganz so viele Schlucken.
Wichtig: nicht bei Asthma bronchiale anwenden!
Alles Gute für Dich und Deine Familie,
Lieben Gruß aus Berlin
Beitrag vom 30.06.2012 15:47 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: claudia schaarschmidt
Beitrag: hallo,
habe den beitrag gelesen und war etwas überrascht.
warum darf ich denn bei asthma keine Bockshornkleekapseln zu mir nehmen?
ich selbst habe asthma und nehme auch die kapseln und bis jetzt ist alles gut, bis aus die gewichtszunahme!!
allerdings mußte ich feststellen, das bei gebrauch von meinem asthmaspray ich kaum noch milch habe und das schon seit einer ganzen woche. obwohl ich es nur einmal benutzt habe.
geht das wieder vorbei?
Beitrag vom 07.07.2012 20:28 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo,
laut dem Ausbildungszentrum für Laktation und Stillen, die den Infozettel zu den milchbildungsfördernden Mittel zusammengestellt haben und auf die ich mich beziehe, kann Bockshornklee die Symptome von Asthma verstärken. Daher liegt es in Deiner eigenen Verantwortung, wenn Du die Kapseln einnimmst; allerdings weiß ich nicht, warum das so ist, da ich keine Pharmakologin bin; ebenso wenig kann ich Dir beantworten ob bzw. warum die Milch bei dem Gebrauch von Asthmaspray zurückgeht, sorry! Bitte wende Dich an eine IBCLC zertifizierte Stillberaterin, die wird sicher eine Antwort wissen,
alles Gute und viel Erfolg wünscht,
Hebamme Martina
Beitrag vom 08.07.2012 14:44 Uhr

Stillen

Von: Tina
Beitrag: Hallo Martina,
Ich bekam von der Stillberaterin Bockshornkleesamenkapseln empfohlen und nehme bereits seit ca. 5 Monaten Bockshornkleesamenkapseln zur Steigerung der Milchbildung von Bioxera (400 mg) 2x3 täglich..wusste nicht, dass es dabei Unterschiede gibt und welche ueberhaupt genau? Nun habe ich durch einen doofen Zufall auf dem Beipackzettel gesehen, dass diese Kapseln nicht in der Schwangerschaft und Stillzeit angewendet werden dürfen - warum?? Ich mache mir furchtbare Sorgen - kannst du mir helfen??? bitte!
Beitrag vom 04.06.2012 22:21 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo,
bitte keine Sorgen machen. Auf fast jedem Beipackzettel steht dieser Zusatz für Schwangere und Stillende. Das ist eine allegemeine Formulierung zur Absicherung der Pharmaindustrie. Allerdings glaube ich nicht, dass es sinnvoll ist, die Kapseln weiter einzunehmen nach 5 Monaten, vielleicht geht es ja jetzt auch ohne? Geschadet hat die Einnahme aber sicher nicht, es handelt sich ja wirklich nur um eine Nahrungsergänzung, Bockshornklee ist keine Medizin.
Ich wünsche Euch alles Gute, lieben Gruß aus Berlin,
Hebamme Martina
Beitrag vom 05.06.2012 12:04 Uhr

Zu wenig Milch

Von: Len
Beitrag: Hallo,
meine Tochter ist jetzt 6 Monate alt und bekommt seit eingen Wochen mittags Brei. Leider habe ich jetzt innerhalb von zwei Wochen zum zweiten Mal einen Milchstau an der linken Brust und da sie an dieser Seite dann nicht trinken möchte, wird die Milch immer weniger. Was kann ich tun, hilft Stilltee oder ähnliches, damit es wieder mehr wird? Leider funktioniert bei mir auch das Abpumpen nicht...
Gruß
Beitrag vom 23.05.2012 13:35 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Hebamme Martina
Beitrag: Hallo Len,
wenn ich das richtig verstehe, hast Du gerade wieder einen Milchstau, ganz aktuell? Den musst Du natürlich erst mal behandeln (lassen); dazu kannst Du auch immer noch Deine Hebamme konsultieren, sicher kann sie Dir helfen. Um die Produktion wieder anzuregen ist es wichtig, dass Du versuchst, viel an dieser Brust zu stillen, zum Beispiel kannst Du probieren, Deine Tochter auch nach der Breimahlzeit anzulegen. Im Prinzip ist es so: die Milchmenge wird durch Angebot und Nachfrage geregelt, also ist Stillen oder Abpumpen eben das Allerwichtigste. Natürlich hilft auch Stilltee, Malzbier oder Bockshornklee, aber Anlegen ist das A und O.
Es gibt da allerdings auch noch eine andere Möglichkeit: Du kannst nämlich auch nur mit einer Brust weiterstillen und die andere in Ruhe lassen, dann stillst Du mit der linken Brust ab. Da Deine Kleine ja schon isst, wird auch eine Seite ausreichen bis zum Ende der Stillzeit, hierbei kannst Du Dir auch von Deiner Hebamme oder einer Stillberaterin Rat holen.
Alles Liebe, alles Gute wünscht Dir in jedem Fall
Hebamme Martina
Beitrag vom 23.05.2012 20:31 Uhr

Relaktation

Von: Juliane
Beitrag: Ich strebe nach zwei Monaten eine Relaktation an. Wie geht es am schnellsten? Mein Sohn ist 4 Monate alt und saugt an der Brust-keine Verweigerung.
Dank Juliane
Beitrag vom 19.04.2012 11:58 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo,
ehrlich gesagt kenne ich mich damit nicht besonders gut aus und habe keinerlei Erfahrungen. Bitte wende Dich doch an die ‚la leche liga’ oder eine IBCLC Laktationsberaterin in Deiner Nähe.
Viel Erfolg und liebe Grüße aus Berlin,
Hebamme Martina
Beitrag vom 19.04.2012 18:21 Uhr

Zu wenig Milch?

Von: Nadine C.
Beitrag: Hallo!
Habe vor 8 Tagen mein 2. Kind entbunden. Beim 1. hatte ich schon massive Stillprobleme, u. a. Zu wenig Milch und habe dann mit Hilfe einer Laktationsberaterin wenigstens teilstillen können. Damals nahm ich Bockshornklee-Kapseln von Dr. Pandalis, welche ich wieder nehme.
Meine Frage: wie lange brauchen diese ungefähr, bis sie wirken?
Ich habe diesmal mehr Milch aber mein Kind ist ziemlich faul und trinkt langsam und zu wenig bis er wieder einschläft und zu nichts mehr zu animieren ist. Was kann ich sonst noch tun?
Danke vorab!
Beitrag vom 10.04.2012 10:38 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Nadine,
nun, was Du tun kannst, ist es Dir gut gehen lassen, soviel Ruhe wie nur möglich halten, das Wochenbett genießen und viel Hautkontakt mit Deinem Baby haben. Lass Dich mit gutem Wochenbettesessen bekochen, z.B. einer Hühnersuppe.
Wenn Dein Baby im Moment noch etwas faul an der Brust ist, dann kannst Du auch Milch abpumpen, bitte besprich das vorher aber mit Deiner Hebamme. Bitte achte auch darauf, das das Baby keinen Nuckel bekommt und auch keine Flasche. Lege das Baby immer wieder an, so oft wie nur möglich, immer wenn es einen kleinen Mucks macht, selbst wenn Du das Gefühl hast, das Baby gerade erst gestillt zu haben. Dann müsste es eigentlich von ganz alleine funktionieren.
Wann genau Bockshornklee wirkt, ist mir auch nicht bekannt, aber so nach 2 Wochen solltest Du schon etwas merken.
Ich wünsche Dir alles Gute, versuche Dich zu entspannen und ruhe Dich aus,
ganz liebe Grüße aus Berlin,
Hebamme Martina
Beitrag vom 10.04.2012 19:57 Uhr

3-monats-mama

Von: k.A.
Beitrag: Hallo zusammen!
Meine Tochter wird morgen drei Monate alt.
Im Krankenhaus habe ich sie nach der Geburt sehr häufig angelegt und hatte aber leider am 3. Tag schon halb durchgebissene Brustwarzen und schlimme Schmerzen und dadurch eine totale Abscheu gegen das Stillen entwickelt. Trotzdem wollte ich unbedingt stillen! Einen Milcheinschuss hatte ich nicht. Aber ich hatte etwas Milch. Ich habe dann noch einige Wochen unter stärksten Schmerzen und jedes Mal vor Schmerzen weinend gestillt und zugefüttert. Dann hat mir eine Freundin Stillhütchen empfohlen und die habe ich dann auch genommen und es war wie das Paradies, es hat überhaupt nicht mehr wehgetan. Meine Hebamme war eine Vollkatastrophe (sagte, ich soll wegen der wunden Brustwarzen einfach jedes 2. Stillen aussetzen und stattdessen nur Fläschchen geben - und das bei zu wenig Milch, sie hat mir nichts von Stillhütchen gesagt und darüberhinaus uns die falsche Nahrung empfohlen (1er statt Pre). Dann habe ich viel gepumpt, Bockshornkleesamen genommen (900 mg / Tag), Hirsebrei gegessen, Quinoa, Domperidon genommen und häufig angelegt (nach ca 3 Wochen Hütchen hatten sich die Brustwarzen regeneriert, jetzt stille ich ohne) (bis zu 8 mal, meistens 6, häufiger wollte sie nicht).
Kann ich 900 mg Bockshornkleesamen für eine längere Zeit nehmen?
Domperidon hat etwas gebracht - bilde ich mir ein, habe es aber nach 2x jeweils einer Woche abgesetzt, weil ich doch befürchtet hatte, dass es bei meiner Kleinen irgendwelche Nebenwirkungen haben kann.
Das Medela Brustfütterungsset habe ich nicht ausprobiert.
Gibt es sonst etwas das ich tun kann um die Milchmenge zu steigern?
Ich möchte unbedingt stillen....
Vielen Dank für die Antworten!
Beitrag vom 05.04.2012 17:29 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: k.A.
Beitrag: Ich hatte einige Punkte vergessen:
- meine Tochter ist beim Osteopathen wg. Kopfgelenksblockierung in Behadlung
- habe Stilltee und Malzbier getrunken
- Geburt war völlig "harmlos" und hatte keine großen Risse oder sonstigen Verletzungen
- wenn ich pumpe kommen zwischen 20-50 ml raus.
- sie trinkt zwischen 700 - 1000 ml Pre-Nahrung / Tag, ich stille sie zuerst und dann bekommt sie das Fläschchen (hat auch gut zugenommen von 3,4 auf jetzt 6,2 kg)
Sorry dass ich hier so viel Platz gerade einnehme, aber ich weiss wirklich nicht an wen ich mich wenden soll. Ich habe auch schon mir einer Stillberaterin gesprochen, die sinnvolle Dinge gesagt hat die ich auch umgesetzt habe (Bockshornklee, Domperidon)... aber so den wirklichen Durchbruch hat das nicht gebracht.
Wahrscheinlich stresse ich mich auch zu sehr wegen des Stillens - aber wie soll ich mich denn entspannen...?
Beitrag vom 05.04.2012 20:36 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo,
was für eine Geschichte! Da habt Ihr aber wirklich schon so viel durchgemacht. Tut mir leid, wenn Du mit Deiner Hebamme so ein Pech hattest. Bewundernswert, dass Du Dich nicht entmutigen lässt und immer noch stillst. Jeder Tropfen Deiner Muttermilch ist so wertvoll für Deine Tochter!
Das einzige, was Du wohl noch nicht probiert hast, ist Akupunktur. Das kann auch wahre Wunder bewirken. Vielleicht gibt es in Deiner Nähe ein Ärztin oder Heilpraktikerin, die Dir da weiterhelfen kann.
Mehr kannst Du nicht tun, der Milchfluss muss eben angeregt werden, und das geht nur mit Stillen und/oder Abpumpen, aber das machst Du ja schon lange und ausgiebig.
Sicher wäre es gut, wenn Du Dich besser entspannen könntest, aber das ist natürlich viel leichter gesagt als getan. Das ist mir klar. Wenn ich Dir etwas raten darf, dann Folgendes: Sieh auf all das Positive, die ‚harmlose’ Geburt, auf Deine Tochter, die wächst und gedeiht; sei stolz auf Dich und freue Dich über jede Stillmahlzeit, bei der Deine Tochter gut aus der Brust getrunken hat. Und versuche den allerschwierigsten Gedanken zu akzeptieren, dass Du vielleicht nie voll stillen wirst. Eine gute Mutter zeichnet sich nicht dadurch aus wie lang sie stillt oder wie viel Milch sie produziert, sage Dir das immer wieder.
Ich wünsche Dir auf Deinem Weg mit Deiner Tochter alles Gute,
ganz liebe Grüße aus Berlin,
Hebamme Martina
P.S. Ich habe keinerlei Erfahrung mit einer längeren Einnahme von Bockshornklee, wenn es Dir also gut geht damit, warum nicht!
Beitrag vom 10.04.2012 19:45 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Sabine
Beitrag: Wow, dein Durchhaltevermögen ist wirklich bewundernswert!!!! Du hast meine Hochachtung! Ich bin zwar keine Ausbildung, das Stillen betreffend, aber ich bin 2fache Mama, hab mein erstes Kind 6 Monate voll und danach noch fast 2 Jahre weitergestillt. Das 2. Kind ist jetzt 6 Wochen alt und ich stille auch voll!
2 ganz kleine Tipps habe ich für dich, vielleicht hilft dir das:
1) wenn du stillst, dann immer an 3 (!!!) Seiten, also z.b. rechts beginnen, dann links und dann nochmal an die rechte Brust. Bei der nächsten Mahlzeit dann links beginnen, dann rechts und dann nochmal an die linke Brust!
2) Trag dein Baby soviel du kannst! Auch wenn es natürlich angenehm ist, falls dein Baby brav in seinem Bettchen schläft. Hautkontakt ist wahnsinnig wichtig für die Milchbildung. Verwende ein Tragetuch, falls du eines hast oder leg dir eines zu. Damit hast du dein Baby immer am Körper und hast trotzdem die Hände frei für andere Sachen
Wie gesagt, das sind nur kleine Tipps, aber vielleicht zeigen sie bei dir Wirkung, ich hab damit gute Erfahrungen gemacht!
Zum Bockshornkleesamen: Ich hab das auch probiert, hat gut gewirkt. Bei solchen Tees ist es aber immer ratsam, auch "Teepausen" einzulegen, d.h. einige Tage keinen zu trinken - ich hab mal gehört, dass die Wirkung sonst auch ins Gegenteil umschlagen kann!
Ansonsten genieße das Stillen! Machs dir gemütlich, sieh es als Kuschelzeit und versuch, dir selbst nicht zu viel Druck zu machen (sagt sich so leicht)!
Alles Alles Gute und nochmal Respekt!!!
Beitrag vom 24.04.2012 14:11 Uhr

Stillen

Von: Knittelfelder
Beitrag: Mein Sohn ist 7 Monate alt, haben folgendes Problem beim stillen,
sobald ich ihn zur Brust hin drehe, fängt er an zu schreien und sich steif
zu machen. Vormittags und Mittags bekommt er schon Obst und Gemüse -
Fleisch Brei und Tee aus der Flasche, in der Nacht funktioniert das stillen
ohne Probleme, was soll ich machen.
Sollte ich mit den Stillen aufhören oder weiter versuchen, mittlerweile
weiß ich nicht mehr was ich machen soll, das das stillen wieder
harmonisch funktioniert. Es geht seit einer Woche schon so, zahnen tut er auch.
Beitrag vom 11.03.2012 07:02 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo,
bloß keinen Stress aufkommen lassen; das passiert häufig bei Babys in diesem Alter, die Kinder sind abgelenkt oder im Moment nicht bereit zu stillen, weil es so viele andere interessante Dinge zu entdecken gibt. Das Zahnen spielt bestimmt auch eine Rolle. Willst Du denn schon abstillen? Wenn nicht, dann versuche den Kleinen tagsüber nur anzulegen, wenn er sehr müde ist, ziehe Dich mit ihm in eine reizarme Umgebung zurück (z.B. ins Elternbett legen, kein Handy, kein Besuch), das wird sicher helfen. Vielleicht kannst Du den Raum auch etwas abdunkeln. Übrigens kann es durchaus sein, dass Du auch wenn Du den Kleinen nur noch nachts stillst, noch lange Muttermilch hast.
Lieben Gruß aus Berlin,
Martina
Beitrag vom 12.03.2012 20:27 Uhr

Stillmahlzet hinauszögern

Von: Josefine
Beitrag: Hallo,
ich habe das Problem das mein Sohn (10 Wochen) Nachts stündlich trinken möchte wehrend er Tagsüber nur alle drei stunden kommt.
Frage kann ich Nachts die Zeit hinauszögern womöglich feste Zeiten einführen wie zb 0 Uhr und 3 Uhr
Beitrag vom 26.02.2012 13:37 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Josefine,
feste Zeiten einzuführen, wird bestimmt sehr schwierig und anstrengend für euch beide. Versuche doch erstmal, den Kleinen nachts lange an einer Seite zu stillen und ihn dann gleich auch noch die andere Brust anzulegen, indem du ihn mit Wickeln oder Hochnehmen wieder weckst. Wo schläft der Kleine denn? Viele Kinder schlafen besser, wenn sie direkten Hautkontakt mit der Mutter haben,
lieben Gruß und melde dich ruhig noch einmal,
Martina
Beitrag vom 26.02.2012 19:29 Uhr

Dauernuckeln

Von: Boosin
Beitrag: Hallo liebe Stillberatung!
Nach langem hin und her bin ich nun überzeugte Stillmami und geniesse die Einfachheit die damit einher geht. Jetzt ist es nur so das mein Baby fast 6 Monate alt ist und immer noch jede Nacht momentan Stündlich! zum Nuckeln nach der Brust verlangt. Dabei wird manchmal auch viel getrunken, dafür trinkt sie fast den ganzen Vormittag nichts sondern erst ab halb 1 wieder.
Manchmal haben wir ausgesprochene "Nuckelnächte" aber Schluss endlich macht mich das Mürbe da sie nicht in der Lage ist durch Nuckeln am Daumen o.ä. selbst wieder in den Schlaf zu finden. Schnuller verweigert sie und mit streicheln kommt sie auch nicht zur ruhe. Es hilft nur das Nuckeln. Die unteren beiden Zähne sind bereits da und weil mein Baby noch nie länger wie 2-3 Stunden am Stück geschlafen hat wollte ich mal wissen wann diese Phase vorbei ist? Das Saugbedürfnis nachlässt? Selbstregulation möglich.
Verstehen sie mich nicht falsch, sie bekommt jede Form der Zuwendung und schläft Nachts bei uns im Familienbett, wird den ganzen Tag im Tragetuch getragen und bekommt keinerlei Fremdbetreuung.
Jetzt ist es doch lang geworden, Entschuldigung! Aber wann wird das besser, Hilfe!!
Lg Boosin
Beitrag vom 11.02.2012 08:43 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Boosin,
wann das ‚besser’ wird kann ich Dir nicht sagen, weil ich es nicht weiß. Aber es wird besser, irgendwann! Du musst Dich auch nicht entschuldigen, das ist doch völlig normal, was in Deinem Kopf an Gedanken herum kreist. Immerhin leidest Du an chronischen Schlafmangel, das macht einen ja auf Dauer ganz mürbe. Ich finde es ganz bewundernswert von Dir, wie Du Dein Kind förderst, ihm Geborgenheit, Nähe und Sicherheit gibst. Das ist meiner Meinung nach der richtige Weg, den Du da gehst. Die Frage ist, wo Deine Bedürfnisse bleiben und wie Du mal für Dich Sorgen kannst? Manchmal reicht es ja, wenn der Partner wenigstens mal am Sonntag das Baby morgens übernimmt, damit Du im Bett bleiben kannst? Oder hast Du die Möglichkeit, Dich vormittags ab und zu mit Deinem Baby hin zu legen? Ansonsten kannst Du natürlich versuchen alleine zu schlafen, d.h. für einen gewissen Zeitraum in der Nacht das Familienbett zu verlassen, dann muss sich das Baby ja vom Papa anders, als mit der Brust beruhigen lassen.
Und zu guter Letzt: Wenn Du an Abstillen denkst, dann ist das auch in Ordnung; bitte habe dann kein schlechtes Gewissen, Du musst auch manchmal ein kleines bisschen egoistisch sein, um eine gute und entspannte Mutter zu werden.
Ganz lieben Gruß aus Berlin,
Martina
Beitrag vom 11.02.2012 21:26 Uhr

Spucken nach dem stillen

Von: Monique
Beitrag: Hallo,
Unser Sohn ist jetzt 7 Wochen alt und seit ca. 3 Tagen fängt er an jegliche Nahrung wieder teilweise auszuspucken sobald an ihn ablegt, auch nach mehreren baeuerchen, bei denen er sei ständigen meiner Schlüter windet wie ein Aal. Irgendwann ist er dann ganz ruhig, dann lege ich ihn hin und er beginnt wieder sich zu Winden und zu würgen . Wenn er dann mal schläft ist Ruhe zwischen 2,5-4,5 Stunden, aber sobald er zwischendurch wach wird geht es gleich wieder mit würgen los, Ruhe bringt dann nur meine Brust was wieder den Kreislauf ankurbelt weil er dann vermutlich wieder das trinkt was vorher schon zuviel war. Habe auf der anderen Seite aber das Gefühl dass er garnicht zunimmt . Geburtsgewicht 3530 und jetzt ca. 4200 gr. Meine Kinderärztin meinte nur das sei normal alle babys hätten einen reflux. Weiß nicht mehr weiter - so dauert stilleinheit manchmal bis zu 3 Stunden . Probleme bestehen hauptsächlich abends und nachts.
Beitrag vom 01.02.2012 03:34 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Monique,
wie geht es euch denn heute? Spuckt und würgt dein Kleiner denn immer noch so viel? Mich wundert es etwas, dass dieser Reflux so plötzlich auftritt, hat dein Sohn denn vorher nie gespuckt? Gab es denn irgendeine tiefgreifende Veränderung in eurem Leben oder hattet ihr sehr viel Stress? Vielleicht triffst du dich am Besten nochmal mit deiner Hebamme, sie kann dir sicher ein paar Tipps geben. Bei einem Reflux ist es sehr wichtig, die Kinder im Schlaf mit dem Kopf etwas höher zu lagern, also das ganze Bettchen etwas schräg zu stellen. (Bitte kein Kissen benutzen); nach dem Stillen ganz viel Ruhe für den Kleinen, beim Bäuerchen nicht auf den Rücken klopfen, bitte nur aufrecht halten und auch nicht direkt nach dem Stillen den Kleinen wickeln. Ansonsten empfehle ich dir, deinen Sohn doch mal einem Osteopathen vor zu stellen. Die Gewichtszunahme ist wirklich in Ordnung, da brauchst du dir keine Sorgen zu machen.
Lieben Gruß,
Martina
Beitrag vom 01.02.2012 11:13 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Monique
Beitrag: Hallo, heute früh um viertel nach 2 , nach 2,5 Stunden Schlaf war die Nacht zu Ende, egal wielange ich ihn hoch halte es kommt immer noch was raus und selbst wenn er höher liegt würgt er (haben ein Keilkissen unter die Matratze gelegt) , aber komischerweise fast ausschließlich nachts, tagsüber , jetzt zum Beispiel hat er ganz normal Bäuerchen gemacht und schläft jetzt. Heute früh ist er dann über meiner Schulter eingeschlafen und hat so auf dem Bauch legend auch eine stunde geschlafen Ohne dass nochmal was hoch kam, obwohl das doch eigentlich hoch drücken müssen wenn er auf dem bauch liegt, oder ist das besser wie rücken ? Ich mache nachts nichts anders wie tagsüber , außer dass leise Musik an ist, selbe Umgebung etc. Ansonsten um ihre frage zu beantworten hat sich bei uns nichts verändert. Kann es an seinem Entwicklungssprung liegen, ist jetzt viel aufmerksamer, lacht mehr, will aber auch mehr beschäftigt werden, fehlt ihm das nachts ? Desweiteren muss ich ihn wickeln, weil er sich sonst unwohl fühlt , da er spätestens nach 10 Minuten an der Brust seinen Stuhlgang los wird und das bei jeder mahlzeit, nimmt er vielleicht deswegen nicht richtig zu , waren vielleicht in den letzten 3 Wochen knapp 200 gr. Wenn überhaupt :-(( hat am Anfang mehr zugenommen, pro Woche ungefähr 240 gr.
Beitrag vom 01.02.2012 12:15 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Monique,
die Gewichtszunahme ist zwar gering, aber noch lange nicht bedenklich. Vielleicht ist es wirklich am Besten, wenn du dich mit deiner Hebamme oder einer Stillberaterin noch mal zusammensetzt.
Grundsätzlich ist dieses ganze Thema um den Reflux oder Spucken/Aufstoßen einfach viel zu komplex, als das dieses Forum dem gerecht werden könnte. Mir stellt sich immer noch die Frage, warum es so plötzlich anfing bei deinem Sohn, allerdings kann ein Entwicklungs-oder Wachstumsschub eine Ursache sein.
Bitte achte beim Stillen darauf, dass der Kleine richtig gut an der Brust trinkt, viele häufige Pausen zum Aufstoßen macht; viele kleine Mahlzeiten sind besser als eine große; du solltest versuchen deinen Sohn möglichst aufrecht oder halbschräg zu stillen, sodass der Kopf des Babys höher gelagert ist als der Körper.
Bitte wende dich, wenn keine Besserung auftritt noch mal an eine Kinderärztin, die dich auch an einen Spezialisten überweisen kann.
Lieben Gruß,
Martina
Beitrag vom 01.02.2012 22:05 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: XRumerTest
Beitrag: Hello. And Bye.
Beitrag vom 23.07.2017 05:21 Uhr

Bochkshornsamen

Von: Edith
Beitrag: Hallo liebe Martina,
habe mir aus der Apotheke Bockshornsamen zur Michbildung mitgenommen, wie dosiere ich das jetzt bzw. wie nehme ich das jetzt ein.
Gibt es einen Unterschied zwischen Bockshorn"KLEE"samen und Bockshornsamen, das steht nämlich auf der Verpackung. Also nur Bockshornsamen auf latein Semen Foenugraeci tot.
Würde eben gern ein bisschen mehr Milch haben wollen. Mein Sohn 2 Monate nimmt gut zu und es hat bisher keine Probleme mit dem Stillen gegeben, allerdings nimmt er die rechte Brust sehr ungern und ich denke weil dort zu wenig Milch drin ist. Habe auch schon NACH dem Stillen abgepumt, bekomme meist nur 10ml heraus. Ist doch sehr wenig oder ??
Wenn die rechte Problembrust komplet abgepumt wird kommen lediglich knapp 70 ml heraus.
Könnte rat gebrauchen und eben eine Dosierungsanleitung oder Einnahmeanleitung zu dem Bockshornsamen.
Danke
Schöne Grüße Edith
Beitrag vom 24.01.2012 18:12 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Edith,
hier ist zunächst die offizielle Anleitung zur Einnahme der Kapseln:
Bockshornkleesamen (Foenum graecum)
Wirkung: Vermehrte Schweißbildung, stimuliert Insulinausschüttung, senkt Blutzucker und Blutfette, steigert Milchmenge
Dosierung: individuell, Ahornsirup-Geruch von Schweiß und Urin zeigt wirksame Dosis, Wirkungseintritt nach 1-2 Tagen
Kapseln: 3x täglich 1200-2400 mg Bockshornklee (z.B. Dr. Pandalis® Kapseln à 200mg)
Pulver: 3 x täglich ½ - 1 Teelöffel mit Wasser, Saft oder in Speisen gerührt
Tee: 3 x täglich 1 Tasse (1,5 Teelöffel Samen auf eine Tasse Wasser für 10 Minuten leicht köcheln)
Mögliche Nebenwirkungen: Durchfall, gesteigerter Appetit, Hypoglykämie, Uteruskontraktionen (daher nicht in der Schwangerschaft einnehmen!), Verstärkung von Asthmasymptomen, außerdem gibt es zwei Berichte von allergischen Reaktionen, einmal nach Inhalation von gem. Bockshornkleesamen, einmal nach Applikation von Bockshornkleesamenpaste auf der Kopfhaut.
Wenn Dein Kleiner gut zunimmt, muss es wohl nicht an zu wenig Milch liegen, dass er so schlecht an der rechten Brust trinkt. Deshalb ist es auch nicht wichtig, wieviel Milch nach dem Stillen noch in der Brust ist.
Hast Du denn schon viele verschiedene Stillpositionen ausprobiert? Vielleicht solltest Du Dich da nochmal mit Deiner Hebamme zusammen setzten, sie kann Euch beim Stillen beobachten und Dir Tipps geben. Oder Du stellst den Kleinen mal einem Osteopathen vor, vielleicht hat Dein Sohn eine Verspannung durch die Geburt und trinkt deshalb rechts so schlecht (nur eine Vermutung von mir).
Lieben Gruß aus Berlin,
Martina
Beitrag vom 26.01.2012 09:54 Uhr

Er verweigert die Brust...

Von: Joanna
Beitrag: Hallo!
Unser Sohn ist 9 Wochen alt und wurde bisher voll gestillt was auch prima geklappt hat. Seit etwa 5 Tagen fängt er beim Trinken nach wenigen Minuten an zu schreien und ich wechsel dann die Brust, dann folgt wieder das Gleiche auf der anderen Seite: kurz trinken und dann schreien. Ausserdem ist er sehr unruhig, trinkt seltener und schreit viel, möchte nur herum getragen werden und mag nicht in den KiWa oder ins MaxiCosi (was er vorher liebte). Und das alles seit etwa 5 Tagen. Ich habe genug Milch, denn wenn ich kurz drauf drücke, dann spritzt die Milch nur so raus, ausserdem spannt und kribbelt meine Brust ordentlich, wenn Sohnemann zu lange schläft. Unser Stillrhythmus war bisher keiner, denn Sohnemann wurde nach Bedarf gestillt was alle 1,5 bis 2 Stunden bedeutet. Es hat mir auch nichts aus gemacht, denn ich geniesse das Stillen und diese Zweisamkeit. Ich bin nun langsam mit meinem Latein am Ende und frage mich woran sein Verhalten liegen kann??? Ist er zu "faul", um die Hintermilch herauszusaugen??? Ist es einfach nur eine Phase???
Was kann es sein? Was kann ich tun???
Gruss!
Anna
Beitrag vom 12.01.2012 18:54 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Anna,
wie geht es euch jetzt? Ist der Spuck vorbei, oder reagiert dein Sohn immer noch so ablehnend auf die Brust? Ganz bestimmt ist das nur eine Phase, versuche bitte ruhig zu bleiben. Er macht nur eine Entwicklungsphase durch und wenn sich viel verändert in einem Babyleben, dann kommt es oft zu solchen Reaktionen. Du solltest, wenn möglich abwarten und versuchen Ruhe und Sicherheit auszustrahlen. Bitte stille den Kleinen immer nur, wenn er müde wird, lege dich am besten mit ihm ins Bett, so hat er weniger Ablenkung. Versuche auch ihn länger, also öfter hinter einander an einer Seite zu stillen, damit er die Hintermilch bekommt.
Wenn es in eurem Leben allerdings z. Z. vielleicht eh etwas turbulenter zugeht, oder ihr Stress ausgesetzt seid, ist das vielleicht die Ursache seiner Unruhe! Auf jeden Fall ist er nicht zu faul! Er gibt sich wirklich Mühe, so wie du.
Alles liebe für die weitere Stillzeit wünscht,
Hebamme Martina
Beitrag vom 15.01.2012 19:03 Uhr

Stillen zu wenig milch

Von: jennifer siegeler
Beitrag: hallo habe jetzt vor knapp zwei monate aus krankheitsgründen aufgehört zu stillen.. möchte aber gern wieder anfangen.. wenn ich meine brust zusammen drücke kommt noch ein wenig milch allerdings nicht so viel das sie satt wird habe sie des öfteren wieder angelegt aber es kommt einfach kein einschuss :(.. und cih würde sie so gerne weiterhin stillen weil ichs einfach für das beste halte.. kannst du mir sagen was ich am besten machen kann?
lg jenny
Beitrag vom 10.01.2012 04:01 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo,
da empfehle ich dir das Brusternährungsset von Medela. Damit kannst du stillen, auch wenn nicht genug Milch vorhanden ist und dein Kind wird trotzdem satt. Durch das Saugen an der Brust wird dann auch die Milchproduktion wieder angeregt, zusätzlich wäre es vielleicht sinnvoll eine Milchpumpe zu benutzen.
Ich wünsche dir ganz viel Erfolg, halte durch, es lohnt sich,
lieben Gruß,
Hebamme Martina
Beitrag vom 11.01.2012 13:53 Uhr

Bockshornklee-Kapseln

Von: Katrin Händel
Beitrag: Hallo ich habe jetzt so viel über diese Kapseln und ihre Milchbildende Wirkung gehört. Ich bin nun verunsichert weil der aktivierte Bockshornkleesamen-Kapsel kram Rosmarin enthält und der in der Stillzeit nicht genommen werden soll. DR PANDALIS hat dieses Produkt. Es gibt noch das von MOTHERLOVE MORE MILK PLUS ohne Rosmarin. Ein Flüssigkonzentrat, aber nicht aktiviert. Was ist zu empfehlen??
Beitrag vom 07.01.2012 14:03 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo,
das Flüssigkeitskonzentrat kenne ich nicht, habe also damit keine Erfahrung. Um ganz sicher zu gehen, kannst du dir Bockshornkleepulver lose in der Apotheke kaufen. Dann nimmst du ca. 4-6 Eßlöffel pro Tag.
Lieben Gruß,
Hebamme Martina
Beitrag vom 09.01.2012 13:27 Uhr

Erkältung

Von: Diana
Beitrag: Meine Familie und ich sind seit einigen Tagen stark erkältet, Halskratzen, Schnupfen, Husten. Meine Kleine ist 10 Wochen alt und wird von mir voll gestillt. Nun plagt mich die große Sorge, sie auch
mit der Erkältung anzustecken.
Erhält sie vielleicht Antikörper, die sie mit der MM aufnimmt?
Vielen Dank
Diana
Beitrag vom 07.01.2012 10:50 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo,
mache dir bitte keine Sorgen. Stillen ist die beste Vorbeugung! Deine Tochter erhält die Antikörper über die Muttermilch und wird sehr wahrscheinlich gar nicht erkranken.
Lieben Gruß,
Hebamme Martina
Beitrag vom 09.01.2012 13:23 Uhr

Stillen und Menstruation

Von: Bea
Beitrag: Hallo Martina,
ich stille jetzt seit 23 Monaten voll und mu0te heute früh mit Entsetzen festellen das ich meine Regel bekommen habe. Ich bin vollkommen irritiert, ich war immer der Meinung der Eisprung wird unterdrückt solange ich stille.
Ich stille in 24h 8x manchmal auch öfter und außer mal eine Scheibe Wurst oder 2 Löffel joghurt oder 3 Nudeln mit Sosse will er nichts anderes.
Was passiert da jetzt mit den Hormonen?
Wird die Milch zurückgehen und versiegen?
Kann die Regel auch wiederverschwinden?
Oje,Oje,Oje
Vielen Dank im Voraus
Bea
Beitrag vom 05.01.2012 21:24 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Bea,
keine Panik, alles wird gut! Du kannst auch mit Menstruation weiter stillen, das macht gar nichts aus. Allerdings stimmt es leider nicht, dass stillende Mütter keinen Eisprung haben! Während der Stillzeit ist es sehr wohl möglich, schwanger zu werden oder auch die Periode zu haben. Stillen alleine (auch voll stillen) ist KEINE Verhütungsmethode. Was in Deinem Körper passiert ist also völlig normal, irgendwann stellt sich der Hormonhaushalt eben wieder auf ‚schwanger werden’ um, egal ob noch gestillt wird oder nicht. Mach einfach so weiter wie bisher,
alles Gute wünsch ich Dir,
Martina
Beitrag vom 06.01.2012 16:50 Uhr

ich konnte nur 1 1/2 Wochen stillen

Von: k.A.
Beitrag: Hallo! ich bin sehr traurig... mein Sohn wird in 2 Tagen sechs Wochen alt. Leider konnte ich nur 1 1/2 Wochen stillen da meine Brustwarzen total kaputt waren und ich dann auch noch beidseits Milchsrau bekam der mit Antibiotika behandelt werden musste. Ausserdem lagen meine Nerven blank... jetzt habe ich aber immer stärker den Wunsch doch wieder zu stillen! es ist o dass ich schon durch wenig Druck noch ein paar Tropfen Milch aus der Brust bekomme, allerdings natürlich bei weitem nicht genug zum sättigen... was soll ich bloß machen?
Beitrag vom 26.12.2011 22:27 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo,
das tut mir sehr leid für dich! Trotzdem kannst Du versuchen, die Milchproduktion wieder zu steigern. Dazu musst du eng mit Deiner Hebamme zusammen arbeiten, sie kennt alle Tricks und Tipps, um mehr Milch zu produzieren. Am Wichtigsten ist es im Moment die Nähe zu deinem Kind ganz einfach zu genießen, bitte kuschelt ganz viel, möglichst auch nackt! Das fördert die Milchmenge schon mal ganz gut. Wie gesagt deine Hebamme wird dir helfen, wenn du einmal gestillt hast kannst du die Milchmenge immer wieder anregen.
Alles Gute,
Martina
Beitrag vom 29.12.2011 17:20 Uhr

Zufüttern

Von: Sabine
Beitrag: Zuerst einmal möchte ich schreiben, daß ich sehr froh bin, dieses Forum gefunden zu haben und zu erfahren, daß viele anderen die gleichen Probleme und Phasen wie ich habe. Mein Sohn wurde vor 6 Woche als sog. SGA-Kind in 38+4 mit 2350g und KS (nachdem mehrere Einleitungen nicht angesprungen sind) geboren. In der Klinik wurde er sofort zugefüttert, zudem war es dort eine einzige Katastrophe, komplett überbelegt und hektisch, einfach furchtbar. Wie dem auch sei, als ich nach Hause kam stellte die Hebamme erstmal auf nur Stillen um. Er nahm aber leider ab und ich hatte mehrere Zusammenbrüche und war total geschwächt und vollkommen am Ende. (vor der Geburt war ich bereits 5 Wochen wegen SGA und Kreislaufproblemen im Krankenhaus und das machte sich bemerkbar). Zum Glück war mein Mann in der Zeit zu Hause, sonst hätte das gar nicht geklappt. Nach dieser Woche haben wir also wieder nach dem Anlegen - leider mit Stillhütchen, die Brust schreit er ohne nur an - angefangen zuzufüttern und er hat gut zugenommen und mir ging es so langsam auch wieder besser (seit Monaten wurde immer sein Gewicht überprüft, schon ungeboren im Bauch und das hat mich ganz verrückt gemacht, das Vetrauen in ihn, wachsen zu können war vollkommen zerstört). Als er aber anfing, immer mehr aus der Flasche zu trinken hatte ich drei Tage Dauerheulen weil ich so frustriert war, daß ich nicht genug Milch für ihn habe und die jetzt auch noch weniger wird und und ihn nach einem ungewünschten Kaiserschnitt und der ganzen Zeit im Krankenhaus etc. noch nicht mal richtig stillen kann, es war furchtbar. Meine Hebamme riet mir, wieder möglichst viel zu pumpen. An guten Tagen und mit Hilfe meines Mannes schaffe ich das 3-4 Mal und es kommen jetzt ca. 50-60 ml pro Pumping Session. Ich schreibe an guten Tagen, denn das Problem ist, daß er jeweils ca. 1 Stunde an der Brust ist, dann ähnlich lang an der Flasche für ca. 120ml und das Pumpen dann bei mir auch ca. 45 min. dauert. d.h. bei einem Rhythmus von 3-4 Stunden schaffe ich es gelegentlich auf die Toilette und im Idealfall auch mal vor die Türe (was mir sehr wichtig ist, da ich immer sehr aktiv und sportlich war) und wenn mein Mann nicht abends nach der Arbeit noch kochen würde, würde ich wsl. gar nichts mehr essen. Ich habe lange gebraucht und brauche immernoch Zeit zu akzeptieren wie das Ende meiner Schwangerschaft verlaufen ist, die Geburt, die ersten Tage und letztendlich die Stillzeit aber ich möchte an dieser Stelle schreiben, daß mir die Flasche und die Möglichkeit, meinen kleinen Sohn (der nun stolze 3500g wiegt!) auch ohne meine Brust zu ernähren sehr geholfen hat. Ich finde es sehr schade welcher Druck heutzutage herrscht, sein Kind voll zu stillen, "Flaschenmütter" sind (nach nur wenigen Wochen und Monaten !) schon Rabenmütter. Dabei hat mir die Flasche geholfen, Kraft zu sammeln und auch meinen Sohn als etwas anderes als als kleines Saugmonster und mich als als etwas anderes als als "ichmußaufTeufelkommrausMilch haben" zu sehen sondern als Mutter und Kind, die sich kennenlernen und lieb haben. Ich würde wirklich wahnsinnig gerne voll stillen und die Geburt nochmal "richtig" neu erleben und bin für Tipps zum Stillen sehr dankbar aber mir war es auch wichtig, mal "die Flasche" hochzuhalten, denn ohne sie hätten wir es beide wohl nicht so gut geschafft. Bei mir hat's auch etwas gedauert, bis ich es gecheckt habe aber Mutter sein heißt nicht nur Milch geben.
Beitrag vom 23.12.2011 17:11 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo,
vielen Dank für deine Offenheit und diesen Beitrag. Es ist bestimmt gut sich mal alles von der Seele zu schreiben. Du hast völlig Recht damit: eine gute Mutter sollte wirklich nicht dadurch definiert werden, dass sie voll stillt! Da gibt es noch so viel anderes. Jede Stillbeziehung und jede Eltern-Kind-Beziehung ist etwas ganz besonderes und einzigartig. Nur so sollte man das sehen! Alles Gute auf eurem weiteren Lebensweg,
Martina
Beitrag vom 29.12.2011 17:06 Uhr

Dauernuckeln nachts

Von: Patricia
Beitrag: Hallo liebe Martina.
Vielen Dank nochmal für das Bockshornkleeschema, es hat bei mir gut angeschlagen und sicht- und spürbar die Milchproduktion angeregt! Meine heutige Frage führt vielleicht etwas zu weit, aber vielleicht hast Du ja auch eine Literaturempfehlung für mich?!
Meine Tochter (15 Wochen) schläft bei uns im Bett, zum Glück schreit sie nachts nicht und schläft ganz gut. Am Anfang ist sie beim Stillen eingeschlafen, hat dann irgendwann die Brust los gelassen und sich nach 3-4 Stunden wieder gemeldet wenn sie Hunger hatte. Leider ist es noch immer so, dass sie nur beim Stillen einschläft, aber sofort wach wird wenn ich versuche sie abzudocken und dann solange meckert bis ich sie wieder anlege. So kommt es, dass ich fast die ganze Nacht im "Dauerstillmodus" bin, wobei sie natürlich eher nuckelt als die ganze Zeit richtig zu trinken. Wir haben auch ein Babybay-Bettchen angeschraubt, aber das gibt jedes Mal sehr lautes Geschrei wenn ich auch nur kurz versuche sie hinein zu legen. Kannst Du mir einen Rat geben, wie wir vom Dauerstillen weg kommen können?
Vielen Dank im Voraus und liebe Grüße
Patricia
Beitrag vom 22.12.2011 16:33 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Patricia
Beitrag: PS: natürlich haben wir es auch schon mit einem Schnuller probiert, aber den wehrt sie von Anfang an vehement ab, wird sogar richtig wütend wenn man probiert ihn ihr zu geben
Beitrag vom 22.12.2011 19:36 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Patricia,
ja das hört sich ja ganz schön stressig an! Wäre es denn möglich, dass dein Mann mit der Kleinen schläft und sie dir nur zum Stillen bringt? Bei Papa gibt es ja bekanntlich keine Milch in der Brust. Da muss sich die Kleine dann mit dem Nuckel oder einer Wasserflasche zufrieden geben.
Vielleicht ist es ja auch nur ein Phase oder eine Reaktion deiner Tochter auf irgendwelche Veränderungen oder Störungen in eurem Tagesablauf? Also vielleicht reicht es einfach, noch ein bisschen Geduld zu haben und alles regelt sich wieder von selbst?
Als Literaturempfehlung kannst du ja mal die Bücher 'Das 24 Stunden Baby' und 'Schlafen und Wachen' anschauen.
Frohe und geruhsame Weihnachten im wahren Sinne des Wortes wünsche ich dir von ganzem Herzen,
Martina
Beitrag vom 23.12.2011 13:12 Uhr

Bockshornklee

Von: Susi
Beitrag: Ich hatte vielleicht vergessen zu erwähnen, das ich sie immer gewogen hab und ich somit gemerkt habe das nachmittags die milchmenge reduziert ist, also handelt es sich hier nicht um das Clustern.
sollte ich dann einen bestimmten stillrhythmus einhalten?von der Zeit her gesehen?
Das wichtigste was ich dann noch wissen wollte, ob man dann nachts auch alle 3 Stunden anlegen sollte, das hab ich bisher nämlich nicht gemacht, vielleicht ist deswegen die Milchmenge so gering?
LG Susi
Beitrag vom 17.12.2011 14:47 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo nochmal liebe Susi,
sicher wäre es gut, auch nachst regelmäßig anzulegen. Alle 3-4 Stunden ist sicher ein guter Abstand. Nachts wird das Milchbildungshormon am Stärksten ausgeschüttet, deshalb sind lange Stillpausen gerade nachst nicht zu empfehlen.
Lieben Gruß,
Martina
Beitrag vom 18.12.2011 18:36 Uhr

Bereue es zu Stillen

Von: Boosin
Beitrag: Ich bin schon total verzweifelt und bereue es überhaupt mit dem Stillen begonnen zu haben. Meine Tochter ist nun 15 Wochen und ich Stille sie von Anfang an alle 1-2 Stunden nach Bedarf. Ich dachte immer das die Abstände sich irgendwann verlängern. Vor allem Nachts!! Sie schläft bei uns im Familienbett und trotz "im Liegen Stillen" bin ich völlig fertig weil ich nie in den Genuss einer Tiefschlafphase komme!
Ich fühl mich ausgebrannt und ständig gefordert weil ich nichts mehr planen kann. Sie schläft nur im Tragetuch am Tag und Hasst Kinderwagen fahren. Mein Baby ist auch laut Kinderarzt nur im mittleren Durchschnitt mit dem Gewicht obwohl ich so oft Stille und eigentlich genug Milch habe. Sie trinkt auch viel von der Hintermilch!
Ich hab schon selbst keinen Hunger mehr weil mich das so Frustet!! Leider verweigert sie die Flasche (egal welche Aufsätze und wer füttert) und schreit bis sie die Brust bekommt.
Was soll ich denn jetzt machen?! Was ist wenn sie auch Beikost verweigert?? Ich kann so nicht ewig weiter machen. Niemand kann mir die kleine mal abnehmen und mit den Stillabständen komm ich nicht mehr aus dem Haus. Schnuller nimmt sie nicht aber sie hat eindeutig Hunger und Trinkt reichlich.
Bin total verzweifelt und bitte um Ratschläge wie ich ihr die Flasche schmackhaft machen kann damit auch mal mein Mann füttern kann. Wann verlängern denn Babys ihre Abstände??
Beitrag vom 02.12.2011 16:12 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo,
schrecklich für Dich, so ein Stress. Was soll ich Dir raten?
Zunächst mal folgendes (auch wenn es für Dich ein Schock ist): eigentlich hört sich Deine Schilderung ganz normal an. Stillkinder brauchen bis zu 12 Mahlzeiten in 24h und sehr viele voll gestillte Babys verweigern Flasche und Schnuller konsequent. Soweit ändert das ja leider nichts daran, dass Du scheinbar total am Ende bist und Dich das Stillen unter Druck setzt und nervt.
Es gibt jetzt aus meiner Sicht nur zwei Möglichkeiten für Dich entweder stillst Du ab, oder Du suchst Dir eine gute Stillberaterin, um über Deine Gefühle und Ängste zu reden. Evtl. kannst Du Dich ja auch noch mal an Deine Hebamme wenden.
Hier habe ich noch meine persönliche Erklärung für Dich, warum Deine Kleine so sehr auf Dich und die Brust fixiert ist: Die kleinen Babys haben unglaublich feine Antennen, um die Gefühle ihrer Eltern, speziell der Mutter wahrzunehmen. Deine Kleine nimmt mit jedem Zug an der Brust Deine widersprüchlichen und ablehnenden Gefühle wahr und regiert auf ihre Art darauf. Je mehr Du das Stillen ablehnst, umso mehr will Deine Tochter von Dir haben, um sich Deiner sicher zu sein.
Solltest Du die Flasche noch mal probieren, wäre es sicher sinnvoll, wenn Du für eine gewisse Zeit die Wohnung verlässt, am Besten auch ohne Handy. Deine Tochter wird schon aus der Flasche trinken, wenn sie wirklich Hunger hat. Es gibt da leider kein Patentrezept.
Gerade habe ich Deine Bericht ein zweites Mal in Ruhe gelesen: es ist im Bereich des Möglichen, dass Du unter einer Wochenbettdepression leidest und deshalb auch alles so schwarzsiehst. Ich rate Dir wirklich Deine Hebamme zu kontaktieren, sie kann Dir auch bei der Suche nach geeigneten Therapeuten helfen.
Lieben Gruß
Martina
Beitrag vom 02.12.2011 17:49 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Henriette
Beitrag: Zunächst möchte ich Dir sagen, dass ich es fantastisch finde, wie viel Du Deinem Kind gibst durch tragen, stillen und Familienbett.
Ich bin überzeugt, dass Dein Leben gerade sehr anstrengend ist. Nach meiner Erfahrung kann jemand, der zumindest gelegendlich ausreichend Schlaf bekommt, kaum nachvollziehen, wie sich permanenter Schlafmangel auswirkt.
Unsere erste Tochter war ein Kind mit starken Bedürfnissen und auch bei ihr konnte ich nichts planen und war im Dauereinsatz. Ab dem 5. Monat lies sie sich dann auch von meinem Mann im Tuch/in der Trage tragen, was ein wenig Erleichterung für mich brachte. Inzwischen ist sie 3 Jahre alt und wir haben eine weitere Tochter bekommen, die "ganz einfach" ist.
Mir hat damals das Buch "Das 24 Stunden Baby" sehr geholfen.
M.E. ist stillen viel mehr als Nahrungsgabe. Stillen hilft insbesondere so sensitiven Kindern, sich wieder zu zentrieren und zur Ruhe zu kommen. Es kann daher sein, dass abstillen Dir nicht mehr Ruhe bringt, weil Dein Baby eine Möglichkeit sich zu beruhigen verliert.
In meinen Augen wäre es sinnvoller, intensiv nach Ruhepausen für Dich zu suchen - sei es eine heiße Wanne oder was auch immer Dich entspannt. Alles, was Dir neue Kraft schenkt, ist gut. Es wird mit Sicherheit leichter mit der Zeit, aber vielleicht noch nicht morgen ; ) Bis dahin tut es auch gut, zumindest jeden vermeidbaren Stress aus dem Leben zu halten (es muss nicht immmer aufgeräumt sein ...) Meine Mutter (selbst Mutter von 4 Kindern) hat mir gesagt, ich solle bitte nur einen Rat ihrer Mutter (ebenfalls 4 Kinder) berücksichtigen: Wann immer die Kinder schlafen, schlaf selbst! Natürlich habe ich mich erstmal nicht daran gehalten. Schließlich hat man endlich mal Zeit für sich, wenn das Baby schläft. Allerdings hat mich das Warten auf das Einschlafen immer sehr gestresst. Also habe ich irgendwann beschlossen, auch einfach einzuschlafen. Das hat mir viel Kraft gegeben.
M.E. gelten im ersten Jahr einfach andere Regeln: such Dir so viel Hilfe, wie Du kannst, sei nicht perfektionistisch, was hausfrauliche oder sonstige Aufgaben angeht und umgibt Dich, wann immer möglich, mit Menschen, die Deine Leistung zu schätzen wissen und Dir Kraft geben (mir hat mal ein Telefonat mit der La Leche Liga sehr geholfen).
Beitrag vom 04.12.2011 20:10 Uhr

Stillen

Von: annika
Beitrag: Schönen guten tag habe mal eine frage habe im krankenhaus eine tablette bekommen das ich keine milch mehr broducktziere habe nach 5 wochen einen milch einschuss kann ich jetzt anfangen zu stillen MFG Irmer
Beitrag vom 30.11.2011 14:16 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo,
ja das ist möglich, man nennt das relaktieren. Das ist aber ein langer und mühsamer Weg. Bitte such Dir Unterstützung bei Deiner Hebamme oder einer erfahrenen Stillberaterin.
Alles Gute wünscht,
Martina
Beitrag vom 30.11.2011 18:27 Uhr

Bockshornklee

Von: Patricia
Beitrag: Hallo Martina,
ich habe eine Frage zur Einnahme von Bockshornklee. Muss man die Samen beim Anrösten durch Gerstenöl oder ein anderes Öl aktivieren wie die Kapseln? Die Kapseln werde ich mir für den Einstieg besorgen, jedoch habe ich diverse Angaben zur Dosierung gefunden, meine Hebamme hat mir gesagt 4 Mal täglich 3 Kapseln, hier habe etwas von langsamer Aufdosierung gelesen. Leider fehlt mir gerade die Zeit nochmal alle Beiträge zu durchforsten, könnten Sie Ihre Einnahmeempfehlung der Kapseln und auch des gemörserten Pulvers noch einmal kurz zusammen fassen?
Vielen Dank im Voraus!
Patricia
PS: tolle Seite und schöne Mode. Werde demnächst das eine oder andere Teil bestellen
Beitrag vom 30.11.2011 13:18 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo,
leider habe ich keinerlei Erfahrungen mit selbst gerösteten Bockshornkleesamen. Bei dem Pulver empfehle ich 4x tägl. einen EL einzunehmen für ca. eine Woche.
Das Bochshornkleesamen-Schema für Kapseln, das mir bekannt ist geht wie folgt:
1.- 3. Tag 4200 mg / 24h
4. Tag 3100 mg / 24h
5. " 2100 mg / "
6. " 1050 mg / "
7. " 700 mg / 24h
Die Gaben muss man sich selbst einstellen, da es Kapseln mit 200 oder 400 mg gibt.
Ich nehme die 400 mg Kapseln, da muss Frau nicht ganz so viele Schlucken.
Wichtig: nicht bei Asthma bronchiale anwenden!
Lieben Gruß aus Berlin
Beitrag vom 30.11.2011 18:19 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Patricia
Beitrag: Hallo Martina,
herzlichen Dank für die schnelle und ausführliche Antwort! Ist es richtig, dass die Einnahme nur sieben Tagen dauern soll? Wie dosiert man, wenn man längerfristig mehr Milch produzieren möchte?
Liebe Grüße aus Karlsruhe
Patricia
Beitrag vom 01.12.2011 17:01 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Patricia,
nun, wenn Du Bockshorn über einen längeren Zeitraum einnehmen möchtest, solltest Du die angegebene Höchstdosis des jeweiligen Herstellers beachten. Ich glaube, dass es nicht zu empfehlen ist, die Kapseln über einen längeren Zeitraum in der (gewollten) Überdosierung einzunehmen. Allerdings weiß ich nicht, ob sich die normale Dosierung auch auf die Milchbildung auswirkt, oder nicht.
Lieben Gruß
Martina
Beitrag vom 02.12.2011 17:08 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Susi
Beitrag: Also, ich hab da auch nochmal eine Frage zu Bockshornklee.
Und zwar, ist es so, das bei mir die Milchmenge ab nachmittags reduziert ist, lege schon nach Bedarf an, also immer wenn sie es möchte, frühs sind die Abstände so 3-4 Stunden und gegen nachmittag bekomm ich sie gar nicht von der Brust weg.
Hatte mir deswegen Bockshornkleekapseln aus der apo besorgt um die Milchmenge zu steigern, natürlich lege ich immer noch nach Bedarf an.
Habe jetzt seit 7 Tagen früh und abends eine Kapsel eingenommen (568 mg Bockshornklee-Extrakt), kann aber noch nicht wirklich eine Veränderung feststellen, was hab ich falsch gemacht???
LG Susi
Beitrag vom 17.12.2011 12:17 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Susi,
hier im Folgenden nochmals das Schema für die Einnahme. Wenn ich das richtig verstehe, hast Du einfach nur viel zu wenig eingenommen.
Das Bochshornkleesamen-Schema für Kapseln, das mir bekannt ist geht wie folgt:
1.- 3. Tag 4200 mg / 24h
4. Tag 3100 mg / 24h
5. " 2100 mg / "
6. " 1050 mg / "
7. " 700 mg / 24h
Die Gaben muss man sich selbst einstellen, da es Kapseln mit 200 oder 400 mg gibt.
Ich nehme die 400 mg Kapseln, da muss Frau nicht ganz so viele Schlucken.
Wichtig: nicht bei Asthma bronchiale anwenden!
Lieben Gruß aus Berlin
Beitrag vom 18.12.2011 18:33 Uhr

Milchmenge nimmt ab

Von: Nadine
Beitrag: Hallo,
meine Tochter ist nun 6 Wochen alt. Am Anfang habe ich im Krankenhaus mit Stillhütchen meine Tochter gesillt. Auf anraten der Hebamme natürlich. Leider hat mir niemand gezeigt wie genau ich anlegen muss und auf was ich achten sollte. Meine Hebamme für die Wochenbettbetreuung war mir leider auch keine große Hilfe. Wie man richtig anleget weiß ich bis heute nicht. Habe zwar alles versucht ab es klappt nicht. Da meine Tochter nicht mehr an die Brust geht bzw. das Stillhütchen verweigert Pumpe ich die Milch nun mit einer elektrischen Pumpe ab. Leider muss ich immer mehr zu füttern da ich pro Pumpvorgang vielleicht gerade mal 50ml heraus bekomme. Ich trinke ausreichend, achte auf meine Ernährung und versuche Stress aus dem Weg zu gehen (was leider nicht funktioniert).
Bin langsam am verzweifeln und überlege schon ob ich abstillen sollte. Ich mache mir auch selber Vorwürfe da ich nicht genug Milch habe. Jemand aus meinem Familienkreis ist sogar der Meinung ich wäre mit meiner Tochter überfordert.
Ich bedanke mich schon mal im vorraus für die Hilfe.
Beitrag vom 24.11.2011 19:23 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo,
da ich im Urlaub war, kommt die Antwort erst heute.
Als erstes mal mein Rat: Kümmere Dich nicht um die Meinung anderer! Das erspart Dir schon mal ganz viel Stress! Und dann suchen wir mal in Deutschland die Mutter, die nicht zumindest in den ersten Lebenswochen mit dem Baby zeitweise überfordert ist, da werden wir nicht viele finden. Du gibst Dir viel Mühe, davon bin ich überzeugt, wenn Du am Anfang eine schlechte Anleitung hattest, ist das ja nicht Dein Fehler.
Zunächst mal muss Dein Baby lernen, an der Brust zu trinken. Dazu sollte Euch eine Hebamme oder Stillberaterin vor Ort beim Anlegen zusehen, um die richtigen Tipps zu geben. Suche Dir Hilfe am Besten im nächsten babyfreundlichen Krankenhaus (http://www.babyfreundlich.org). Ich finde ja 50ml sind eine ganz schöne Menge. Solange Du noch soviel Milch abpumpst, wäre es Schade, jetzt schon aufzugeben. Bitte halte noch eine Weile durch, es wird alles einfacher, wenn Dein Baby endlich aus der Brust trinkt, dann steigert sich auch die Milchmenge ganz von alleine.
Und zu guter Letzt: Suche Dir positive Unterstützung, z.B. in einer Stillgruppe (auch hier helfen Dir die Stillberaterinnen weiter). Du bist mit Deinen Problemen nicht alleine, so geht es vielen jungen Müttern. Vielleicht gibt es auch die Möglichkeit, dass Dich jemand im Haushalt etwas unterstützt? Eigentlich hast Du auch Anspruch auf Haushaltshilfe (mit dem entsprechenden Attest von einem Arzt).
Wie sieht es denn mit dem Vater aus? Kannst Du mit Deinem Partner über Deine Sorgen sprechen? Kann er Dich vielleicht entlasten (und sei es nur, dass er Dir lästige Familienmitglieder vom Hals hält)?
Bitte nicht aufgeben, Ihr seid ja noch ganz am Anfang der Stillbeziehung und der Anfang ist eben manchmal schwer, ich wünsche Dir alles Gute
Martina
Beitrag vom 28.11.2011 21:14 Uhr

Mit Flasche anfangen?

Von: Sandra
Beitrag: Hallo Martina,
mein Sohn ist jetzt fast 8 Monate alt. Gestillt wird er noch nachts und morgens. Jedoch befürchte ich, dass meine Milch nicht mehr ausreicht. V.a. an der einen Seite möchte er kaum noch trinken. Neuerdings hebt es ihn sogar, wenn er saugt. Jetzt meine Frage: soll ich jetzt noch mit der Flasche anfangen, braucht er noch Milchmahlzeiten?
Vielen Dank für Ihre Antwort.
Sandra
Beitrag vom 17.11.2011 21:18 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo,
ja Milch und Michlprodukte braucht er schon noch, aber er kann ja sicher schon aus einem Becher trinken, oder? Vielleicht magst Du ihm die Milch auch in den Brei rühren? Am Besten entscheidest Du das selber, es kommt wirklich darauf an, wie gut er bereits ißt und trinkt.
Lieben Gruß,
Hebamme Martina
Beitrag vom 18.11.2011 15:00 Uhr

Abstillen

Von: Elfe
Beitrag: Hallo,
ich habe mein Drittes Kind vor 15 tagen bekommen,die ersten beiden habe ich nicht gestillt,den kleinen schon.Bzw im Kh hat es nicht geklappt mit dem Stillen, er kam in den brutkassten so das ich abpumpen musste dort kam nicht viel,als er endlich angelegt werden durfte klappe es im KH nicht so haben wir gewarte bis wir zuhause war.Er hat im Kh schon eine HA pre nahrung zugefütter bekommen.Als wir dann zuhause war habe ich es wieder versucht mit dem Stillen und es ging so gerade,aber weil er nach einer woche wieder abgenommen hat musste ich wieder zufüttern.Ich fühle mich fertig müde und total platt bin krank und auch sonst ist mir nicht so gut beim stillen.Also dachte ich an abstillen,meine Stillberaterin sagte mir dann das ich nur noch alle vier stunden stillen soll,das habe ich auch getan dazwischen dann immer pre nahrung gegeben.Heute morgen habe ich Ihn auch erst einmal angelegt und mich zum abstillen entschieden weil er immer zu weint wegen den doppelten essen erst brust dann noch Ha nahrung immer sofort nach dem stillen.und ich habe jetzt zwei tassen pfefferminztee getrunken.nun frage ich mich wie ich jetzt am besten abstille? Was soll ich tun wenn er doch noch mal angelegt weren will ist es schlimm wenn man Pfefferminztee getrunken hat und dann anlegt? und was ist besser wenn die brust noch ein wenig spannt?abpumpen oder ausstreichen? viel milch kann bis jetzt ja noch nicht dagewesen sein weil ich Ihn immer re und li je zwischen 15 und 20 min gestillt habe und er sich dann immer noch so ca 60 bis 90 ml pre nahrung geholt hat.
Ich hoffe Sie können mir schnell helfen danke
Beitrag vom 10.11.2011 14:31 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo liebe Elfe,
wenn Du Dich zum Anstillen entschieden hast, solltest Du den Kleinen so selten wie möglich anlegen. Mit dem Stillen funktioniert das nach dem Prinzip von Angebot und Nachfrage, also je weniger Du stillst, desto weniger Milch wird nachproduziert. Du solltest die Brüste ausstreichen und nicht pumpen; Pfefferminztee ist gut, aber Salbeitee ist noch viel besser zum Abstillen, es ist kein Problem, wenn Du den Kleinen dann doch noch mal anlegst. Kühle Deine Brüste, wenn sie spannen, es dauert aber seine Zeit, bitte habe etwas Geduld. Vielleicht siehst Du doch noch die Möglichkeit für Dich, das Baby wenigstens ab und zu anzulegen? Ehrlich gesagt, bin ich mir nicht so sicher, ob die Unruhe nur von der doppelten Nahrung herkommt, oder doch mehr von dem ganzen Stress den Ihr da alle habt. Eine Frage noch: Hast Du denn Haushaltshilfe beantragt? Die steht Dir zu und nach meiner Meinung brauchst Du die ganz dringend; Deine Hebamme kann Dir da auf jeden Fall weiterhelfen.
Ich wünsche Dir alles Gute und ganz viel Kraft für die kommende Zeit, hoffentlich kannst Du Dein Wochenbett wenigstens noch etwas genießen,
Martina
Beitrag vom 12.11.2011 18:11 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Elfe
Beitrag: Hallo,
lieben dank für die Antwort,ich habe mich nun schweren Herzen fürs Ab stillen entschieden.Ich bin nur noch ein Schatten meiner selbst,schlafe nicht kann nicht essen habe Kummer mit den anderen beiden älteren Kinder und fühle mich total alleine gelassen.Ich bin eigentlich immer der Power Mensch gewesen,aber das ist wie weg.Der kleine hat neben dem Schreien auch noch Durchfall bekommen wirklich wie Wasser,so das ich mit Absprache des Kinderarztes Ihn für das Wochenende Heilnahrung geholt habe,der Po beruhigt sich ist fast garnicht mehr wund,der Stuhl ist Cremig Breiig und auch sonst ist er seit gestern Samstag total zufrieden,Schlaft schön und weint nicht nur und vorallem schreit Er nicht mehr beim Wickeln oder füttern.Also so traurig ich es finde und so fest ich mir vor genommen hatte zu Stillen ich denke ich kann es nicht,finde einfach nicht die Ruhe dazu.Meine Hebamme sagt ich soll das ruhig so machen wie ich meine,und nun habe ich Ihn seit gestern garnicht angelegt,und das was da an Milch war gestern morgen habe ich einmal für 5 min re und li Abgepumpt in den Kühlschrank gestellt und dann nicht mehr gepumpt.ich trinke Pfefferminztee,Salbei hole ich mir dann morgen.Ja und heute morgen taten mir die Brüste ein wenig weh so das ich wieder gepumpt habe 5 min re und li,und die Milch die gestern abgepumpt hatte ca 15 ml war im Kühlschrank wie Wasser also Wasser unten und oben eine dünne schicht weiss,ob das normal ist weiss ich ja nicht.Eine Haushaltshilfe habe ich nicht,aber ich denke das ich sie dann auch nicht brauche wenn ich nicht mehr stille.Ich habe 9 Jahre auf unseren Sohn gewartet hatte ständig Fehlgeburten und einen Abbruch in der 16 ssw wegen einer trisomie 18 nicht lebensfähig,und nun habe ich einfach angst irgendwas falsch oder kaputt zumachen,deshalb war mein Wunsch so groß nach dem Stillen weil ich einfach nur das aller beste wollte für unseren kleinen,die anderen beiden habe ich damals nicht gestillt,und der kleine kam per Kaiserschnitt zur Welt und ich habe schon 4 Wochen vor der Geburt nicht mehr geschlafen und nun dann auch noch der schlafmangel wegen dem Stillen,und jeder sagte mir was anderes der eine sagte 20 re und 20 li der nächste sagte solange der kleine will stillen,der nächste wieder sagte 15 min mehr nicht,meine brüste tun so schrecklich weh das ich auch darüber weg geschaut habe,nur am Freitag war es dann einfach zu viel für mich ich habe so geheult weil der kleine nur geweint hat Hunger hatte den Po wund und dieser Durchfall das ich mich für diesen schweren schritt entschieden habe.Und ich glaube der war gut weil nun konnte ich das erst mal seit der Geburt vor 18 tagen raus mit den kleinen für ganze 3 Stunden luft bekommen.
Ich danke Ihnen für die schnelle Antwort und werde Ihren ratschlag annehmen,mit den ausstreichen,nur wie lange muss ich das machen pro Seite?
Lieben Gruß schönen rest Sonntag
Elfe
Beitrag vom 13.11.2011 11:33 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Elfe,
nur erstmal ganz schnell zu Deinen Fragen: Ausstreichen tust Du nur solange bis der Druck in der Brust nachlässt; es darum, wie es sich für Dich anfühlt! Versuche so wenig wie nur möglich zu pumpen (eben lieber ausstreichen); allerdings sieht Deine Milch ganz normal aus, so wie Du das beschreiben hast; das ist gute Muttermilch und Du kannst die Reste ruhig noch dem Kleinen geben (oder für den wunden Po benutzen, ganz wie Du magst)
Aber eigentlich will ich Dir sagen, dass ich Deinen Entschluss nicht mehr zu stillen verstehe, bei all dem Stress und den furchtbaren Dingen die Dir und Deiner Familie in der letzten Zeit passiert sind. Bitte habe kein schlechtes Gewissen, das brauchst Du nicht zu haben; Du bist eine engagierte und liebevolle Mutter mit einem großen Herz, das ist es doch, was zählt. Genieße die Zeit mit dem neuen Baby, ich drücke Dich und unterstütze Deine Entscheidung, wirklich.
Alles Gute aus Berlin,
Martina
Beitrag vom 13.11.2011 18:37 Uhr

Kann wieder voll stillen oder ist es zu Ende?

Von: zeyneb
Beitrag: Hallo! Mein kleine ist jetzt zwei Monate alt, ich habe Ihm nur 2,5 Woche vollgestillt aber in diesem Zeit hat er immer wieder abgenommen und er wurde durch Kinderarzt nach Krankenhaus Überwiesen. Wir sollten im Krankenhaus paar Tage übernachten aber dies wollte ich nicht weil ich zu Hause eine 19 Monatige Baby habe. Und im Krankenhaus wurde mir gesagt das ich 2 Tage immer mich abpumpen und mit der Flasche füttern soll und immer schreiben soll wann und wieviel er getrunken hat. Dadurch hat mein kleine den Flasche kennen gelernt und wollte nicht mehr an mein Brust. Ausserdem habe immer das Gefühl gehabt das mein Milch nicht reicht und habe im dritte Woche habe angefangen durch Prenahrung zu zufüttern. Jetzt mittlerweile bereue ich das ganze und möchte sehr sehr gerne wieder voll Stillen. Aber mein Sohn nimmt mein Brust gar nicht er würgt sich immer und ich pumpe immer ab gestern kam in den ganzen Tag 40ml und heute insgesamt 20 ml, normalerweise habe ich immer nach lust abgepumpt aber heute habe ich jede zweite Stunde abgepumpt und werde jetzt paar Tage so probieren. Was meinen wird es wieder? Kann ich wieder vollstillen? Gibt es Medikamente oder so was den Milchbildung vermehrt? Ich warte auf dringende Antwort weil ich mach mich verrückt :(
MfG
Beitrag vom 27.10.2011 03:07 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Zeyneb,
Da habt Ihr aber schon viel durchgemacht! Du bist ja wirklich sehr tapfer, bei all dem Stress mit zwei kleinen Babys noch Zeit zum Pumpen zu finden. Alle Achtung!
Was kann ich Dir raten: Zunächst solltest Du unbedingt mit Deiner Hebamme Kontakt aufnehmen, sie kann Dir alle Deine Fragen beantworten und Dich unterstützen.
Ich glaube, dass Unterstützung für Dich das Wichtigste ist, damit Du Dich auch mal entspannen kannst. Hast Du denn Hilfe im Haushalt und kümmert sich jemand um Dein großes Baby ab und zu? Wenn nicht, dann kannst Du z.B. mit Hilfe Deiner Hebamme eine Haushaltshilfe beantragen (wird von der Krankenkasse bezahlt; es darf auch eine Freundin oder entfernte Verwandte, z.B. eine Tante oder Cousine Haushaltshilfe leisten).
Wenn Du dann mal Zeit hast und Dich ein bisschen entspannen kannst wird sich die Milchmenge sicherlich steigern, allerdings nur, wenn Du auch regelmäßig abpumpst (alle 3h den ganzen Tag über, auch nachts!). Dein Kleiner hat durch die Flasche eine Saugverwirrung, da heißt es Geduld haben und immer wieder probieren ihn anzulegen, am besten zusammen mit der Hebamme oder einer Stillberaterin.
Wenn Du etwas einnehmen möchtest, kannst Du es mit Bockshornkleekapseln versuchen, es gibt hier in den Stillberatungen viele Beiträge dazu.
Mach Dich bitte nicht verrückt, Du bist eine gute Mutter, Du bist so engagiert. Bitte hole Dir Hilfe und Unterstützung, das ist im Moment das Wichtigste,
ich wünsche Dir alles Gute,
Martina
Beitrag vom 28.10.2011 12:41 Uhr

würde gern voll stillen

Von: Tanja
Beitrag: Hallo Martina,
ich bin mir sehr unsicher. Ich hatte am 14. Juli einen Notkaiserschnitt und meine Tochter ist nun bald 12 Wochen alt. Anfangs hatte ich ziemliche Probleme mit dem Milcheinschuss, nach häufigem Abpumpen und mit Hilfe meiner Hebammen funktionierte es recht gut. Jedoch habe ich es nie geschafft, voll zu stillen. Meine Tochter ist eine sehr genüßliche Trinkerin, d. h. es dauert minimum 40 Minuten bis sie fertig ist und schläft immer dabei ein. Als wir Urlaub bei unserer Verwandschaft in Spanien machten, wurde ich sehr gut bekocht und gefüttert und hatte plötzlich unglaublichen Milcheinschuss, so dass die Milch sogar auslief.
Leider hat sich das, seit wir wieder in Deutschland sind, zurück entwickelt. Ich habe das Gefühl, meine Milch wird immer weniger. Seit einigen Tagen ist meine Tochter sehr unruhig, will ständig an die Brust. Ich vermute, sie hat einen Wachstumsschub. Leider habe ich im Moment das Gefühl, dass ich zu wenig Milch produziere. Wieso ich darauf komme? Weil bei dem häufigen Anlegen, manchmal jede Stunde, trotz drücken, kaum Milch schießt.
Wie kann ich die Produktion wieder anlegen. Sind Süßigkeiten schädlich für die Produktion (ich habe momentan ein sehr großes Bedürfnis danach)? Ich hoffe, du kannst mir helfen, denn ich genieße das Stillen sehr und würde ungern abstillen, da ich selbst mit Allergien zu kämpfen habe und vermeiden möchte, dass meine Tochter diese auch bekommt. Zur Zeit füttere ich noch Humana Pre HA zu und sie trinkt dann ca. 150ml pro Fläschchen.
Danke im Voraus schon mal für deine Hilfe.
Liebe Grüße
Tanja
Beitrag vom 03.10.2011 20:19 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Tanja,
da habt Ihr ja schon viele Hürden genommen! Ehrlich gesagt, glaube ich, wäre es wohl am Besten, wenn Du wieder zu Deinen Verwandten nach Spanien fährst und Dich da schön verwöhnen lässt. Das geht wahrscheinlich nicht, aber sicher ging es Dir super gut in Spanien, deshalb ist die Milch da fast von alleine geflossen.
Zunächst musst Du Dir keine Sorgen wegen der Süßigkeiten machen, das ist schon in Ordnung, solange Du Dich nicht ausschließlich von Süßkram ernährst.
Mir fällt sonst noch ein, dass Du vielleicht Deine Kleine anstatt mit der Flasche mit einem sog. Brusternährungsset füttern könntest. Dadurch wird die Milchproduktion angeregt, weil das Baby an der Brust trinkt und nicht aus der Flasche. Frag doch mal Deine Hebamme danach.
Ansonsten kannst Du es auch mit dem Bockshornklee-Schema versuchen (gucke dazu hier in den Stillberatungen nach).
Sicher wäre es auch sinnvoll, nach einer so dramatischen Geburt mal einen Osteopathen zu suchen, auch da kann Dir sicher Deine Hebamme weiter helfen. Sowohl Deiner Kleinen, als auch Dir kann so eine Behandlung sehr gut tun, um den Stress von der Geburt zu verarbeiten.
Sicher ist auf jeden Fall, dass Du noch ganz weit davon entfernt bist abzustillen.
Wenn ich Dir einen Rat geben darf, würde ich vorschlagen, dass Du Dir ganz schnell ein bisschen Spanien nach Hause holst. Wäre das möglich?
Ich drücke Dir ganz fest die Daumen, bleib mit Deiner Hebamme in Kontakt, sie kann Dich auch jetzt noch in allen Fragen rund um das Stillen beraten,
alles, alles Gute wünsch ich Dir,
Martina
Beitrag vom 04.10.2011 21:00 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Tanja
Beitrag: Liebe Martina,
vielen lieben Dank für Ihre Antwort. Wie gerne würde ich mir ein bisschen Spanien nach Hause holen. Leider ist mein Mann aber immer abends arbeiten, außer Mittwochs, so dass es echt schwierig ist, in Ruhe zu essen oder eben auch leckere frittierte Auberginen mit Honig oder selbstangebaute Tomaten zu essen. Ich sehne mich danach! :-)
Meine Kleine ist leider abends ziemlich aktiv, sehr weinerlich, so dass ich immer Angst habe, dass sie nicht genug Milch bekommt. Heute habe ich mal beobachtet, wie sie trinkt. Sie dockt gut an und man sieht seitlich die Milch auslaufen. Aber sie ist echt nach kurzer Zeit schon im Nuckelmodus und schläft immer wieder ein. Ich genieße diese Zeit ja sehr, aber ich komme leider im Haushalt etc dann zu nichts.
Eine Osteopatin wollten wir auch besuchen, haben es nur noch nicht geschafft. Ich gehe mit meiner Kleinen aber zur Babymassage (genießt sie sehr).
Ich habe ihr gestern die Brust gegeben und musste dann noch Fläschchen (140ml) füttern, erst dann war sie zufrieden. Ganz schöne Menge, oder? Glauben Sie, dass ich es noch schaffen kann, die Maus mit der Brust zu befriedigen oder wird es jetzt immer so sein, dass ich zufüttern muss, weil sie solchen Hunger hat?
Auf jeden Fall möchte ich mich sehr für Ihre schnelle Antwort bedanken und vor allem für die hilfreichen Tipps. Ich werde mich auf jeden Fall damit auseinander setzen und hoffen, dass ich es noch schaffe mit dem Stillen.
Einen schönen Abend und liebe Grüße
Tanja
Beitrag vom 04.10.2011 21:25 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Tanja,
bei Deiner Beschreibung bekommt man Appetit und Sehnsucht nach Spanien!
Fütterst Du denn nach jeder Mahlzeit eine Flasche oder nur abends? Einmal am Tag ein Fläschchen ist ja eine Sache, aber nach jeder Mahlzeit zufüttern zu müssen eine ganz andere. Ob Du noch mal genug Milch produzieren wirst, kann ich Dir leider auch nicht Versprechen. Wende Dich doch zusätzlich noch an eine Stillberaterin in Deiner Nähe.
Vielleicht wäre eine Haushaltshilfe eine Entlastung für Dich? Mit einem entsprechenden Rezept von der Frauenärztin muss die Krankenkasse die Kosten übernehmen, es ist allerdings zunächst schwierig die Ansprüche bei der Kasse geltend zu machen. Soweit ich weiß, reicht es als Begründung aus, dass ‚der Erfolg des Stillens in Gefahr ist’. Bitte befrage auch dazu noch mal deine Hebamme.
Bleib dran, die Mühe lohnt sich,
alles Gute
Martina
Beitrag vom 05.10.2011 10:54 Uhr

Stillproblem

Von: Victoria
Beitrag: ich hoffe das sie mir weiterhelfen können.
Meine Tochter kam am 8.9.2011 zur Welt,ich hatte mir vorgenommen sie zu Stillen.Das Problem ist nur das ich das Gefühl habe das ich nicht genug Milch habe am Nachmittag und vorallem am Abend.Morgens ist es soweit kein Problem,da läuft die Milch aus der rechten Brust herraus.Die situation am Nachmittag und Abend läuft so ab das ich sie bestimmt über mehrere Stunden stille,und sie nicht satt wird,ich wechsle von einer Brust zur anderen in 5 minuten takt,da sonst nichts mehr herraus kommt,immer nur tröpfchenweise,somit schläft sie auch nicht sonderlich viel.Ich habe auch das Gefühl das die rechte Brust mehr produziert als die andere.So langsam verzweifle ich,ich würde wirklich sehr gerne weiter stillen.
Können Sie mir vielleicht sonst noch Tipps geben?
Stilltee,Malzbier trinke ich schon,Globulis hab ich mir auch schon besorgt.
Mit freundlichen Grüssen
Victoria Prothero
Beitrag vom 25.09.2011 15:28 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo,
das Verhalten Deiner Tochter ist absolut normal! Es wird als Clusterfeeding oder auch Cluster-Stillen bezeichnet und ist ein typisches Trinkverhalten für Babys in den ersten Lebenswochen; das Kind trinkt eine kurze Weile, hört auf, döst vielleicht sogar weg und beginnt erneut kurz zu trinken und so weiter. Dieses Clusterfeeding ist wirklich absolut normal für kleine Babys, und vor allem am späten Nachmittag und Abend kommt es verstärkt zu solchen Cluster-Phasen. Das Dauerstillen kann sehr anstrengend und auch nervend sein, aber es hat seinen Sinn. Rein wissenschaftlich gesehen ist es so, dass das Baby durch den Stillmarathon die Prolaktinausschüttung (Milchbildungshormon) anregt. Dadurch bekommen die Babys abendlich genug Kalorien und reservieren sich mit dem häufigen Trinken gleichzeitig die Milchmenge für den nächsten Tag.
Du hast also auf jeden Fall genug Milch, es geht darum zu akzeptieren, dass im Moment Deine Abende nicht stattfinden und Du Dich voll auf Deine Tochter einstellen musst.
Bitte sprich das alles noch mal mit Deiner Hebamme durch, sie wird Dich unterstützen und beraten.
Lieben Gruß,
Martina
Beitrag vom 25.09.2011 17:38 Uhr

Kann ich die Milchbildung wieder anregen?

Von: Jessy
Beitrag: Hallo Martina!
Mein Sohn ist jetzt ein Jahr alt und ich habe vor ca. 6Wochen abgestillt. Jetzt hat es sich mein Sohn aber wohl doch anders überlegt und will auf einmal wieder an die Brust.Nur hab ich nur noch ein paar Tropfen Milch und das wars! Er beschwert sich natürlich darüber lautstark und es ist jedesmal ein Kampf. Was soll ich tun?Gibt es eine Möglichkeit, die Milchbildung wieder anzuregen oder heißt einmal abgestillt immer abgestillt? Über eine rasche Antwort wäre ich dir sehr dankbar!
liebe Grüße
Jessy
Beitrag vom 21.09.2011 10:57 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Jessy,
eigentlich ist es eher umgekehrt, einmal gestillt immer gestillt. Klar kannst Du die Milchproduktion wieder anregen, zunächst durch häufiges Anlegen, oder auch pumpen, Milchbildungstee trinken hilft sehr gut. Such doch mal hier in den Stillberatungen nach dem Schema für Bockshornklee, vielleicht ist das ja etwas für Dich. Geduld ist natürlich nötig, es geht nicht von heute auf morgen. Aber grundsätzlich kannst Du die Milchbildung immer wieder anregen, auch wenn Du schon länger nicht gestillt hast. Immerhin gibt es einige Fälle von Adoptivmüttern, die ihre Babys stillen konnten.
In der Zwischenzeit kannst Du auch mit einem Brusternährungsset anlegen, so kann Dein Kleiner befriedigt an der Brust saugen.
Das Wichtigste allerdings, wie gesagt, ist viel Geduld und Zuversicht,
ich wünsche Dir alles Gute,
Hebamme Martina
Beitrag vom 22.09.2011 13:58 Uhr

stillen trotz einnahme von dostinex

Von: geli
Beitrag: hallo,
mein sohn ist 14 tage alt. da ich einen milchstau hatte und viel zuviel milch
wurde mir dostinex verschrieben. habe 1,5 tabletten aufgeteilt auf einer woche genommen. jetzt ist meine milch so stark zurück gegangen, dass ich nun zuwenig habe. was kann ich tun damit ich wieder voll stillen kann -- sprich wie kann ich meine milch menge wieder steigern?
Beitrag vom 09.08.2011 20:01 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo,
bitte setzte Dich mit Deiner Hebamme zusammen oder wende Dich an eine Stillberaterin in Deiner Nähe. Ich verstehe nicht, wieso Dir ein Mittel zum Abstillen verordnet wurde, wenn Du doch Stillen willst. Ein Milchstau kann auch anders geheilt werden. Daher möchte ich mich nicht in die Behandlung anderer einmischen, es tut mir leid. Du hast zunächst Anspruch auf Hebammenhilfe bis 8 Wochen nach der Geburt, wenn Du also vielleicht noch keine Hebamme gefunden hast, ist dafür noch Zeit.
Alles Gute,
Hebamme Martina
Beitrag vom 10.08.2011 11:08 Uhr

schmerzende Brust

Von: Mara
Beitrag: Hallo,
meine Tochter ist 7Monate alt. Sie bekommt 2Mahlzeiten am Tag, ansonsten wird sie noch gestillt. Seit ca 2 Wochen tut mir die Brust beim stillen weh. Es sind nicht die Brustwarzen die mir weh tun sondern die ganze Brust. Welche Ursache könnte es haben das die Brust auf einmal weh tut?
LG
Beitrag vom 08.08.2011 19:41 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo,
Schmerzen in der Brust können wirklich sehr viele Ursachen haben. Leider ist es mir nicht möglich, auf diesem Wege einen Diagnose zu finden. Bitte wende Dich doch an Deine Hebamme oder gehe zu einer Stillberaterin in Deiner Nähe. Vielleicht ist es eine Pilzinfektion, die Deine Tochter hat und auf Dich übertragen hat? Aber wie gesagt, es ist besser Du lässt Dich vor Ort untersuchen.
Lieben Gruß und alles Gute wünscht
Hebamme Martina
Beitrag vom 10.08.2011 10:56 Uhr

bringen Stillhütchen etwas?

Von: k.A.
Beitrag: Hilfe!
Meine Tochter ist jetzt sechseinhalb Monate alt und hat ihre 2 ersten Zähne unten, und diese benutzt sie, um mir regelrecht die Brustwarzen zu zerbeißen.Unseren Großen habe ich gestillt, bis er 1,5 Jahre war.Er hat es schnell verstanden, dass Mama das Beißen wehtut und es gelassen. Aber unsere Kleine macht es immerwieder.Trotz "Nein sagen" und abdocken.Jetzt tun schon die Brustwarzen richtig weh.Was kann ich tun, bringen Stillhütchen etwas? Sie beißt am Meisten vor dem Einschlafen zu, ohne Stillen kann sie nicht, da sie Schnuller genau wie der Große von Anfang an verweigert.Habe auch schon alle handelsüblichen Schnuller getestet.
Beitrag vom 30.07.2011 10:10 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo,
ich würde auf jeden Fall die Stillhütchen ausprobieren. Ansonsten machst Du alles richtig und ich muss Dir leider mitteilen, dass ich Dir keinen weiteren ultimativen Tipp für Dich parat habe. Vielleicht solltest Du mal für 2-3 Tage die Muttermilch abpumpen, damit die Brustwarzen sich etwas erholen können?
Alles Gute,
Martina
Beitrag vom 31.07.2011 16:34 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Sarah
Beitrag: Bei mir war es ähnlich, etwa um den Achten Monat, aber meine Kleine hat es dann (auch nach etwas lauterem Ermahnen :-) ) gelassen.
Ich denke, das es nur eine Phase ist.
Meine Brustwarzen waren am Anfang -die ersten Wochen nach der Geburt- richtig "zerfetzt" und ich wollte das alles nicht mehr, und dann hab ich diese Salbe von Lansinoh ausprobiert, die kann man auch während des Stillens drauf lassen.
Das beißen kommt ja daher, das die Zähnchen raus wollen, also vielleicht weniger Schnuller, sondern Beißringe (vlt. auch mit Kühlung) oder Veilchenwurzel geben, auf die sie beißen kann.
Und etwas gegen die Schmerzen...dann wird das schon :-)
GLG
Beitrag vom 02.08.2011 21:07 Uhr

ist voll stillen noch möglich?

Von: andrea
Beitrag: ich will unseren sohn ( geboren i.d. 33. ssw, kaiserschnitt, nun 8 wo alt)voll stillen, allerdings funktioniert das nicht.
wir legen nun 3 stdl. an, auch nachts und anschliessend füttere ich pre nahrung dazu, weil er nach 1 std stillen noch hungrig ist , obwohl die milch beim busen tlw raustropft. das ist schon sehr frustrierend.
er schläft auch immer wieder ein, obwohl ich ihn ständig animiere.
ich habe ihn viel im tragetuch, hatte Bockshornkleesamenkapseln, malzbier, milchbildungstee, cranio,...)
habe ich zuwenig milch, hat er eine saugverwirrung oder ist er noch zu schwach ??(er hat ca 2800g)
werden wir es noch schaffen voll zu stillen??? und vor allem wie?
lg andrea
Beitrag vom 23.07.2011 14:35 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Andrea,
oh Du Arme - Du bist echt am Verzweifeln, was? Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, ob Du Deinen Sohn irgendwann noch mal voll wirst stillen können, aber Du bist sicher auf einem guten Weg dahin, soviel ist sicher. Es ist toll wie Du Dich bemühst und was Du alles auf Dich nimmst, vielleicht brauchst ihr beide noch mehr Geduld, wer weiß.
Also: Wenn Dir die Milch aus der Brust tropft, dann hast Du ja wahrscheinlich genug Milch.
Denk doch mal darüber nach, ob es die Möglichkeit gäbe, ihm anstatt pre abgepumpte Mumi zu zufüttern.
Und zweitens: Es hört sich schon so an, dass Dein Kleiner eine echte Saugverwirrung hat. Da wäre ein Saugtraining mit einem Fingerfeeder sicher eine gute Idee für euch. Bitte sprich Deine Hebamme an, oder frag eine Stillberaterin.
Bitte halte durch, suche Dir Menschen, die Dich voll unterstützen und Dich entlasten, alles, alles Gute wünscht,
Hebamme Martina
Beitrag vom 23.07.2011 19:08 Uhr

Wie lange noch Milch?

Von: Nicole
Beitrag: Ich habe eine Frage. Ich habe meinen Sohn vor nunmehr 1,5 Jahren abgestillt es kommt auf Druck auch immer noch tröpfchenweise Milch aber hin und wieder stelle ich auch kleine gelbe Flecken im BH fest kennt das noch jemand von Euch?
Beitrag vom 08.07.2011 19:54 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Nicole,
das ist ganz normal und kann noch Jahre so weiter gehen. Eigentlich hörst Du nie wieder auf zu stillen, wenn Du einmal einem Kind die Brust gegeben hast.
Lieben Gruß Martina
Beitrag vom 09.07.2011 18:41 Uhr

zuwenig Milch ?

Von: Andrea Siebenbrunner
Beitrag: unser sohn ist in der 33. ssw vor 5 wochen per kaiserschnitt zur welt gekommen.
zurzeit haben wir das problem, dass er zuwenig milch an der brust bekommt.
wir haben tlw. 70 bis 80 minuten gestillt und er hat nur 20 ml milch an der brust bekommen.
meine frage: wie kann ich die milchmenge steigern?
zurzeit habe ich folgende vorgehensweise: ich stille ihn alle 3 std. (in der nacht 4 stdl.) für 10 minuten an jeder brust, anschliessend pumpe ich 10 minuten elektrisch ab, und diese ca 30 ml bekommt er dann im flascherl.
danke für ihre auskunft!
Beitrag vom 02.07.2011 15:04 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Andrea,
also Du hast genug Milch für Deinen kleinen Sohn? Das sind doch gute Voraussetzungen! Jetzt muss er nur noch lernen die Milch voll aus der Brust zu trinken. Das werdet ihr schaffen, ganz sicher, dazu braucht es nur etwas Geduld und Ausdauer. Auf jeden Fall solltest Du eng mit Deiner Hebamme zusammen arbeiten, die Dich sicher auch in diesen Fragen unterstützt.
Zunächst sollte sicher gestellt sein, dass der Kleine gut zunimmt. Als nächstes könnte man die Flasche durch einen Fingerfeeder ersetzten, dass kommt dem Saugen an der Brust viel näher, als das einfachere Trinken aus der Flasche. Ansonsten würde ich alles so lassen wie es ist. Vielleicht kannst Du ihn mal etwas länger an der Brust lassen, so etwa 15-20 min pro Seite, mehr allerdings auch nicht. Es braucht eben alles seine Zeit, der Kleine muss erstmal richtig hier ankommen, eigentlich wäre er noch in Deinem Bauch geborgen und ungeboren. Nimm Dir soviel Zeit wie möglich zum Kuscheln und Halten für Nähe und Geborgenheit. Das andere kommt dann irgendwann wie von selbst, Du wirst es erleben.
Lieben Gruß,
Hebamme Martina
Beitrag vom 03.07.2011 19:41 Uhr

Milchbildung - Brusternährungsset?

Von: Martina
Beitrag: Hallo Martina :)
meine kleine Maus ist jetzt 4 Wochen alt. Die erste Woche habe ich voll gestillt, beide Brüste und sie hat auch gut zugenommen. Leider hatte ich extrem wunde / blutende Brustwarzen, so dass ich total zusammen gebrochen bin. Ich habe eine Flasche und Pre-Milch gekauft. Ich konnte sie einfach nicht mehr anlegen, habe selbst schon geschriien bevor sie überhaupt an der Brust war. :(
Natürlich hatte ich nach zwei Tagen einen Milchstau, weil ich nur ausgestrichen habe, aber der ging recht schnell wieder weg. Nach dem die Brüste sich einigermaßen erholt haben, habe ich meine Maus mit Stillhütchen angelegt. Das ging einigermaßen, allerdings nur links, rechts habe ich gepumpt.
Mittlerweile ist es so (seit ca. 1,5 Wochen), dass ich sie links wieder richtig anlege. Rechts mache ich gar nichts mehr, die Brustwarzen sind immer noch kaputt (heilen aber so langsam). Mein Problem ist, dass ich von der Zufüttermenge nicht mehr runterkomme. Die Lütte stillt zwar gut und ich denke, dass ich auch ganz gut Milch habe (natürlich nicht genug für ihren Bedarf), aber sie trinkt 5 Flaschen mit 120 ml Pre am Tag zusätzlich.
Wie werde ich die los? Ich möchte sie sooo gerne voll Stillen, zumal es bei meiner großen Tochter schon nicht geklappt hat. Macht das Brusternährungsset Sinn? Ich scheue mich ein bisschen davor, weil ich denke, dass es extrem anstrengend werden wird und ich hier noch ein 4,5 jähriges großes Mäuschen rumlaufen habe. Vormittags ist sie im Kindergarten, da gehts wohl. Und abends ist der Papa zu Hause, aber die nachmittage werden anstrengend, da müsste die kleine Maus ohne BES an die Brust.
Meine Hebamme hilft mir ganz toll, aber die sehe ich erst am Donnerstag wieder und ich erreiche sie auch gerade nicht. Außerdem ist es auch schön, wenn man von mehreren Mut zugesprochen bekommt. Mein Mann steht total hinter mir, meine Eltern eher nicht. Die verstehen meinen Wunsch nicht.
Beitrag vom 28.06.2011 11:04 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Martina,
gerne spreche ich Dir Mut zu und unterstütze Dich voll! Das ist ja wirklich bewundernswert, was Du da aushältst und was Du alles leistest, um Deine kleine Maus voll zu stillen. Hut ab! Ehrlich gesagt bin ich mir nicht sicher, ob Dir das Brusternährungsset was bringt, allerdings kann es ja auch nicht schaden, es einfach mal auszuprobieren. Um wieder mehr Muttermilch zu produzieren musst Du anlegen, anlegen und noch mal anlegen (pumpen geht natürlich auch, ist aber nicht so effektiv, das weißt Du sicher schon); Du musst auf Dich achten, gute Ernährung und ausreichend Trinken ist wichtig, Ruhephasen für Dich und Deine Brüste, das ist Dir sicher auch bewusst. Sei geduldig mit Dir und verliere Dein Ziel nicht aus den Augen, es ist sicher noch ein langer Weg zum vollen Stillen, aber Du wirst das schaffen, da bin ich mir sicher.
Lieben Gruß,
Martina
Beitrag vom 28.06.2011 21:08 Uhr

Was kann man noch machen???

Von: France
Beitrag: Hallo,
ich weiß einfach nicht weiter...ich würde so gern vollstillen jedoch bleibt uns das verwährt...was mich sehr traurig macht.
Als mein Sohn(jetzt 6 Wochen) auf die Welt kam legte ich ihn gleich an und er verweigete schon mal gleich die rechte Brust - links klappte es und ich war überrascht welche Saugkraft er hatte. Ich stillte ihn also mehr Schlecht als Recht, manchmal im 30 min Takt, meine Brustwarzen (schlupfwarzen)waren sehr wund und ich fertig mit den Nerven. Er schrie ständig vor Hunger...ich holte mir Stillhilfe bei den Schwestern - jedoch hat das auch nicht immer geklappt mit deren Hilfe. Er wurde dann im Krankenhaus gewogen - und da er zu viel abgenommen hatte rat man mir zuzufüttern. Das machte ich - jedoch klappte es immer noch nicht mit dem stillen. Also pumpte ich meine wenige Milch ab und gab es ihm im Fläschchen. Und so sieht es nachwie vor aus....ich füttere ihn Fläschen und die abgepumte Milch. Ich hab schon soviel probiert...alle 2 Std. pumpen, Malzgetränke, Bockshornklee, Stillöl, Stilltee, war beim Homoöphathen welcher mir Lac defloratum und Acidum phosphoricum verschrieb...jedoch bringt das alles nichts. Ich komm nachwie vor auf ca 20 ml pro Pumpgang. Meine Hebamme ist auch langsam ratlos und meine Substanz zum THema stillen schwindet zunehmen. Wenn mein Sohnemann ganz gut drauf ist probier ich auch ihn anzulegen - jedoch ist er so schnell gefrustet wenn keine oder nur zögerlich die Milch kommt. Meistens schreit er aber sofort wenn er meine nackte Brust sieht - zumindest kommts mir so vor ;)
Hätten Sie uns noch nen Rat - den wir sind langsam ratlos.
Liebe Grüße
France
Beitrag vom 24.05.2011 10:27 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo France,
Du hast wirklich alles probiert und auch alles gegeben. Um die Milchmenge zu steigern, kannst Du wirklich nicht mehr tun. Mein einziger Tipp ist der, dass Du Dir Ruhe gönnst, Erholung und Entspannung. Wie soll das denn gehen, wirst Du jetzt fragen, aber da gibt es sicher eine Möglichkeit. Als erstes fällt mir ein, ob Du eine Haushaltshilfe in Anspruch nehmen kannst, dazu benötigst Du allerdings ein Rezept von einem Arzt mit einer stichhaltigen Diagnose. Dann wäre da noch eine wohltuende Massage, ein langes Entspannungbad (z.B. wenn Dein Partner mal Zeit für das Baby hat). Sicher fallen Dir noch ein paar Dinge mehr ein, die Dir gut tun. Du bist nämlich keine Milchkuh, die auf der Weide steht und deren Milchmenge mal eben durch pumpen beliebig gesteigert werden kann (ich hoffe Du findest den Vergleich nicht zu plump). Diese ganze Verkrampfung, Verspannung und der Schmerz muss mal raus. Vielleicht wäre es auch gut, wenn Ihr beide (du und der kl. Sohnemann) zu einem Osteopathen oder Cranio-Sakral-Therapeuten geht und Euch behandeln lasst. Dieser ganze Stress den Ihr da habt kann auch von einer anstrengenden Schwangerschaft und/oder einer belastenden Geburt kommen. Gibt es da etwas?
So und zu guter Letzt: Du bist eine gute Mutter, ob Du weiter machst oder irgendwann abstillst. Die winzigen Mengen, die Du heldenhaft pumpst sind wichtig und nahrhaft, aber
Dein Kleiner wird ohne Stillen und ohne Muttermilch auch groß werden und sich gut entwickeln.
Alles Gute,
Martina
Beitrag vom 24.05.2011 17:20 Uhr

bin etwas verwirrt

Von: beatrix
Beitrag: Hallo Martina,
mein Sohn ist jetzt 8Monate alt und ich stille immer noch.Ich war letzte Woche bei der Kinderärztin und sie meinte, dass ich ihn überfüttern würde. Mein Kleiner wäre viel zu dick für sein Alter (er ist ca.75cm und wiegt ca.10kg). Ich solle ihm mehr Wasser geben anstatt Muttermilch. Gestern war jetzt meine Hebamme da und sie sagte auch, dass ich ihn zu oft stillen würde. Sie sagte, er dürfe nur fünf Mahlzeiten am Tag haben, d.h. morgens 1mal stillen mittags beikost, nachmittags beikost, abends beikost und dann noch einmal stillen. und wenn er sich nachts melden würde, was noch manchmal der Fall ist, soll ich ihm nur Wasser geben, sonst nichts. Ich habe es die ganze Zeit so gehandhabt, dass ich ihn nach Bedarf gestillt habe, wenn er wollte. Er trinkt im Schnitt so ca. 5-10min. nur an der Brust und ist danach zufrieden. Jetzt meine Frage: Soll ich aufhören so oft zu stillen und ihm dafür wasser geben oder soll ich es so weitermachen wie bisher? Bin nämlich jetzt etwas verunsichert.
Beatrix
Beitrag vom 28.04.2011 12:01 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Beatrix,
was glaubst Du denn, was für Dich und Deinen Sohn am Besten ist? Bitte lass Dich doch nicht verunsichern! Du bist die Expertin für Deinen Sohn, nicht der Kinderarzt und in dem Fall wohl auch nicht die Hebamme. Die Frage ist, in wieweit es Dich stört oder anstrengt Dein Kind so oft zu stillen. Wenn es Euch allerdings dabei gut geht, so wie es läuft, dann gibt es keinen Grund im Moment daran etwas zu ändern. Wenn Du aber so schnell wie möglich abstillen willst, solltest Du in der Tat viel weniger anlegen. Sofern Dein Kleiner nur mit Muttermilch ernährt wird/wurde brauchst Du Dir auch bitte um das Gewicht keine Sorgen machen, das läuft er sich sicher wieder ab, wenn es erstmal soweit ist.
Übrigens ist es ganz normal, dass Babys im ersten Lebensjahr nachts noch gestillt werden.
Nur Mut gehe Deinen Weg weiter,
Grüße Hebamme Martina
Beitrag vom 28.04.2011 14:23 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Beatrix
Beitrag: Hallo Martina,
danke für deine schnelle Antwort! Ich bin sehr dankbar darüber, diese Zeilen von dir zu lesen, dass ich alles richtig gemacht habe bis jetzt. Ich habe keine Probleme, damit meinen Luka nach Bedarf zu stillen, wenn er das möchte, darf er an die Brust. Ich muss auch momentan noch keinen Gedanken daran verschwenden, abzustillen. Wenn ich ab Oktober wieder arbeiten gehe, dann kann ich immer noch schauen, dass ich ihn nur morgens und abends stille. Es ist sehr schade, dass die Meinungen so unterschiedlich sind, was das Stillen betrifft und man davon ausgeht, dass man Fachpersonal vertrauen kann! Ich danke dir für deinen Rat und ich werde weiter nur auf mein Gefühl hören und alles so handhaben wie bisher.
ganz liebe Grüße
Bea und Luka
Beitrag vom 28.04.2011 16:48 Uhr

zu wenig Milch?

Von: Sabine Möller
Beitrag: Hallo Fr. Hellenkamp,
meine Kleine ist jetzt 4 Wochen alt, und seit ca. 4 Tagen tun wir uns mit dem stillen schwer. Ich denke schon das ich zu wenig Milch habe. Am Tag hat sie einen Rhytmus von ca. alle 2 Stunden, habe aber das Gefühl das sie nach dem stillen nicht zufrieden ist, sie saugt auch nicht mehr so schön wie am Anfang. Teilweise schimpft sie auch richtig mit meiner Brust. Wie gesagt, am meisten Sorgen macht mir ihre Unruhe nach dem stillen, kann das davon kömmen das sie einfach nicht satt wird? Wenn die Waage stimmt wiegt sie jetzt ca, 4200 Gramm, ihr Geburtsgewicht lag bei 3260 Gramm.
Danke für die Antwort
Beitrag vom 12.04.2011 15:04 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Sabine,
die Unruhe nach dem Stillen kann viele Ursachen haben, auch Verdauungsprobleme kommen z.B. in Frage. Zunächst ist die Gewichtszunahme Deiner Tochter sehr gut, sie hat ja fast 1kg in 4 Wochen zugenommen. Das ist doch super! Vielleicht hat Deine Kleine nur einen Wachstums-bzw. Entwicklungsschub, dann sind die Babys extrem unruhrig. Wie scheidet sie denn aus? Hat sie schönen Muttermilchstuhl so wie immer, oder hat sich da was verändert? Hat sie genug Urin in der Windel? Das sind auch für Dich sichere Zeichen, dass sie gut trinkt.
Wenn Du Dir gar nicht sicher bist, kannst Du die Kleine regelmäßig 1-2x pro Woche wiegen, dann siehst Du ja, ob sie zunimmt. Du solltest sie auch nachst alle 2-4h stillen, wenn möglich immer an beiden Seiten anlegen und Dir selber, wenn irgendwie möglich, ausreichend Ruhe gönnen.
Bitte setze Dich doch nochmal mit Deiner Hebamme in Verbindung, denn Wochenbettbetreung steht Dir bis zur 8. Woche nach der Geburt zu.
Alles Liebe,
Hebamme Martina
Beitrag vom 12.04.2011 15:53 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Sabine Möller
Beitrag: Hallo Martina,
vielen Dank für deine Antwort. Ausscheiden tut sie gut, die Windel ist eigentlich immer \"schwer\". Der Muttermilchstuhl wechselt momentan die Farbe von gelb auf leicht grün und zurück.
Die letzten zwei Stilleinheiten heute waren eher anstrengend, sie ist an der ersten Brust jeweils nach 5 Minuten schon eingeschlafen und hat an der zweiten nach dem wickeln auch nur noch halbherzig getrunken. Hält aber ihren zwei Stunden Rhytmus. Gibt es eigentlich eine Mindestzeit wie lange an der Brust getrunken werden soll?
Beitrag vom 12.04.2011 17:52 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo,
5 min ist die untere Grenze für eine Stillmahlzeit. Deshalb ist bestimmt auch der Stuhl manchmal grünlich, weil Deine Kleine viel Vormilch, aber nur wenig von der Hintermilch trinkt. Das ist aber bei vielen Kindern so, mach Dir deshalb bitte keine Sorgen. Versuche es mit Ruhe, stille in einem extra Zimmer, keine Ablenkung, vielleicht kannst Du Dich auch tagsüber mal hinlegen zum Stillen. Da sie so schön ausscheidet, hast Du sicher genug Milch; am Wichtigsten ist es, dass Du Gelassenheit und Zuversicht zeigst (allerdings ist das auch der schwierigste Teil an der ganzen Sache).
Bleib dran, es lohnt sich,
lieben Gruß,
Martina
Beitrag vom 12.04.2011 18:28 Uhr

Beikostveweigerung mit 14 Monaten

Von: Bea
Beitrag: Hallo Martina,
mein Kleiner ist 14 Monate und verweigert alles was nicht Muttermilch ist.
Mit 6 Monaten haben wir mit der Beikost lt. Empfehlung angefangen- wir haben Gläschen und auch Selbstgekochtes ausprobiert. Wir konnten aber keine Mahlzeit ersetzen, weil er max. 3 Teelöffel genommen hat. Wir haben dann nach 4 Monaten pausiert für 6 Wochen,weil er zum schluß nicht mehr den Mund geöffnet hat. Nach der Pause hat er auch wieder die ganze Palette von Babykost bis Erwachsenenkost angeboten bekommen und jetzt nach 8 Wochen verweigert er wieder-er albert am Tisch und schmeißt das Essen runter.Füttern lehnt er ab-er will selber essen zu Spitzenzeiten hat er knappen halben Toast mit Leberwurst und 1cm Banane und 2 Teelöffel mittagessen zu sich genommen.Er scheint auch kaufaul zu sein weil die Stückchen sehr klein sein müssen.Gestillt wird er weiterhin, wobei ich schon die Stillmahlzeit sehr rauszögere, was ihn nicht stört- am Tag ist er viel mit seiner Umwelt beschäftigt und Nachts trinkt er alle 2 Stunden.Fütttern durch Oma,etc.klappt auch nicht Entwicklung ist unauffällig.Wie kann ich den Kleinen für Beikost begeistern?
Hast du Erfahrung mit Galega officinalis d4 Tabletten zur Milchbildung?
Herzliche Grüße,
Bea
Beitrag vom 22.03.2011 13:34 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo liebe Bea,
wie kannst Du Deinen Kleinen nur für Beikost begeistern? Leider habe ich nicht den super Tipp auf Lager, es hört sich vielleicht sogar ziemlich banal an, aber das Wichtigste ist -kein Druck-. Ich glaube zudem, dass Dein Kleiner noch gar keine Notwendigkeit hat, sich satt zu essen, denn dafür gibt es ja Muttermilch! Außerdem ist es doch toll, wenn er selber essen will, lass ihn doch mit dem Essen experimentieren, vielleicht hat er keine Lust sich füttern zu lassen. Ich nehme mir auch lieber selber, es macht mir keinen Spaß, wenn mir ein Löffel in den Mund gesteckt wird! Versuche doch, es aus zu halten, wenn er alleine isst, oder frage Dich, warum Du es nicht zulassen kannst oder was da bei Dir ausgelöst wird. (Ich will das jetzt nicht psychologisieren, sondern Dir nur einen anderen Blickwinkel geben) Dein Kleiner hat einen sehr starken Willen und einen ausgeprägten Charakter, dem macht später keiner so leicht etwas vor. Das Junge ist Klasse!
Du musst vor allem für Dich eine Entscheidung treffen, willst Du weiter stillen, was kein Problem ist, oder nicht? Du bist es nämlich, die die Entscheidungen trifft und bestimmt, was gut für Dich und Deinen Sohn ist. Es gibt so viele Wege...
Ich bin mir ganz sicher, dass er schon bald essen wird, wenn es notwendig wird, ich wünsche Euch alles Gute,
Vielleicht probierst Du es noch mal mit einem Hebammenbesuch aus, solange Du stillst, kann Dich Deine Hebamme besuchen und beraten,
mit der homöopathischen Arznei habe ich leider keine Erfahrung,
lieben Gruß,
Martina
Beitrag vom 22.03.2011 21:33 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Bea
Beitrag: Hallo Martina,
vielen Dank für deine Antwort.
Ich habe kein Problem mit seinem Eßverhalten und dem Stillen-aber leider müssen wir aufgrund einer chronischen Erkrankung regelmässig und auch notfallmässig ins Krankenhaus und jedes mal wird man nach der Ernährung gefragt und jedes mal bekommt man einen Vortrag über die Wichtigkeit von Beikost gehalten. Es kann mir nur leider keiner einen Tipp geben, wie ich sie verabreichen soll wenn er denn Mund nicht aufmacht. Die Einstellung der Ärzte nervt einfach.
Ich würde mir erst dann Sorgen machen wenn er die Muttermilch auch verweigert-so laß ich ihn matschen und auch selber essen und irgendwann
ißt er dann auch mal feste Kost.
Herzlichen Dank
Bea
Beitrag vom 23.03.2011 09:55 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Bea,
schön, dass Du Dich noch mal gemeldet hast und danke für Deine Offenheit. Ich finde es prima, wenn Du den Kleinen beim Essen gewähren lassen kannst. Das ist für seine Entwicklung ganz wichtig. Der Druck kommt ja wohl eindeutig von außen; ich kann mir das lebhaft vorstellen, wie die Ärzte mit Dir reden oder Dich als Langzeitstillende ‚verurteilen’. Mach Dir nichts daraus! Lass sie reden. Du bist die Expertin für Deinen Jungen, Du bist die Mutter und 24h am Tag mit ihm zusammen, Du weißt intuitiv, was gut für Deinen Sohn ist und was nicht. Vielleicht ist eben Stillen im Moment noch das Beste für Euch, bei all dem anderen Stress den Ihr aushalten müsst. Such Dir Unterstützung (z.B. in einer Stillgruppe), das ist mein Rat, vieles fällt leichter, wenn man sich ab und zu mit Gleichgesinnten austauschen kann.
Alles Gute, Martina
Beitrag vom 23.03.2011 19:23 Uhr

Bedürfnis an mehr Muttermilch

Von: Nadine
Beitrag: Hallo Martina,
meine Tochter ist nun 6 Wochen alt und Sie hat das Bedürfnis an mehr Muttermilch. Ich pumpe alle 2 Stunden (Doppelpumpe) ab. Ich produziere 600 - 700 ml Muttermilch am Tage. Meine Kleine möchte ich deshalb nicht mehr an die Brust lassen, weil ich solch kaputte Brustwarzen (Blutige) ich hatte, das man Sie mir wieder zu lasren musste.
Ich habe nun gelesen das Bockshornklee Kapseln bzw. Pulsatilla die Milchbildung anregen soll. Stimmt das und wenn ja wieviel Kapseln bzw. Globulis darf man am Tage nehmen. Ich möchte mindestens 1,5 Liter Muttermilch produzieren Trinken tue ich am Tage bis zu 4 Liter am Tage und Stilltees (Weleda) trinke ich auch jeden Tag.
Bitte hilf mir
LG Nadine
Beitrag vom 17.03.2011 16:09 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Nadine,
toll, dass Du so lange durchgehalten hast. Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass Du noch lange Muttermilch für Deine kleine Tochter produzieren kannst. Eigentlich sind Deinen Mengen schon sehr gut; allerdings verstehe ich auch, dass Du die Produktion steigern möchtest. Vielleicht solltest Du Dich auch noch mal mit Deiner Hebamme in Verbindung setzten, die sicher noch ein paar Tricks und Tipps auf Lager hat.
Tagsüber reicht es alle 2-3h abzupumpen, nachts solltest Du zwischen 23:00 und 6:00 mind. einmal pumpen. Um die Milchmenge zu steigern ist es ratsam in einem bestimmten Rhythmus zu pumpen, dabei pumpst Du beide Seiten ca. 10 min, dann kleine Pause ca. 1 min., dann beide Seiten 5 min, dann wieder Pause, danach 3 min.
Zu der Einnahme von homöopathischen Mitteln kann ich hier leider gar nichts schreiben, da es immer einer Anamnese bedarf, um das richtige Mittel zu finden.
Hier das aktuelle Schema für die Bockshornklee-Kapseln (wobei ich immer die Kapseln von der Firma Dr. Pandalis empfehle)
Das Bochshornklee-Schema geht wie folgt:
1.- 3. Tag 4200 mg / 24h
4. Tag 3100 mg / 24h
5. Tag 2100 mg / 24h
6. Tag 1050 mg / 24h
7. -9.Tag 700 mg / 24h
Du musst Dir leider selber ausrechnen wie viel Kapseln das dann pro Tag sind. Es handelt sich auf jeden Fall um eine gewollte Überdosierung. Nach dem 9. Tag mach bitte eine Pause von 2-3 Wochen bevor Du es vielleicht noch mal probierst.
Das Wichtigste ist Geduld und Nachsicht mit Dir selber, Du gibst ja jetzt schon Dein Bestes und jeder Tropfen Muttermilch ist wertvoll. Niemand kann Dir garantieren, dass Du Deine Produktion auf eine solche Menge steigern kannst, ich drücke Dir ganz fest die Daumen und wünsche Dir alles Gute,
Hebamme Martina
Beitrag vom 21.03.2011 21:30 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Natalia
Beitrag: Hallo,
Ich habe das selbe Problem wie Nadine und wollte den Bockshornkleekapseln ebenfalls ausprobieren. Weiß einer ob es das Mittel geholfen hat und welche Nebenwirkungen bei der Überdosierung geben kann.
LG
Natalia
Beitrag vom 05.08.2011 15:23 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo,
vereinzelt berichten Mütter von Verdauungsprobleme nach der Einnahme von Bockshornklee. Du kannst die Einnhame dann einfach individuell an deine Bedürfnisse anpassen. Die Überdosierung ist beabsichtigt, sonst bringt es garkeine Wirkung.
Lieben Gruß
Beitrag vom 06.08.2011 12:33 Uhr

abstillen

Von: bea
Beitrag: hallo martina,
wie fange ich eigentlich an abzustillen? mein kleiner ist jetzt sechs monate alt und bekommt mittags und abends einen brei. er möchte aber nach jeder breimahlzeit immer noch an die brust obwohl er alles leer isst. soll ich ihm zwischendrin auch mal tee oder verdünnten saft geben?
liebe grüße
bea
Beitrag vom 25.02.2011 12:44 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Bea,
wenn Du schnell abstillen willst, dann solltest Du es genau so machen. Dann bekommt er nach der Breimahlzeit Tee oder Wasser zu trinken und keine Brust mehr. Das kann manchmal sehr hart sein, denn Du musst die Entscheidung treffen, ihn nicht mehr anzulegen. So wird dann nach und nach jede der Brustmahlzeiten ersetzt.
Wenn Du aber keinen Zeitdruck hast und das Stillen auch noch genießt, kannst Du es auch einfach so lassen, wie es ist. Dann wird sich in den nächsten paar Monaten alles von selbst ergeben. Wenn Du magst kannst Du Deinen Kleinen auch bis über das erste Lebensjahr hinaus stillen.
Alles Gute
martina
Beitrag vom 27.02.2011 16:57 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: bea
Beitrag: vielen dank für deine antwort. noch genieße ich es zu stillen und ich bin auch noch daheim bis der kleine ein jahr alt wird, also kann ich es auch langsam angehen. tee und wasser spuckt mir mein süßer nämlich wie weit. er will es einfach nicht und an der brust fühlt er sich wohl und ich m ich auch.
liebe greüße
bea
Beitrag vom 01.03.2011 15:12 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Bea,
prima, dass Du Dich nochmal gemeldet hast! Ihr beide braucht einfach noch Zeit und die hast Du, wie schön! Dein Kleiner wird auch das Trinken anfangen, wenn er soweit ist. Solange er gestillt wird, bekommt er über die Muttermilch genug Flüssigkeit. Bleib so entspannt,
alles Gute Martina
Beitrag vom 01.03.2011 15:35 Uhr

Baby unruhig und schreit bis zu 5 Std.

Von: Katja
Beitrag: Hallo,
mein Kleiner ist jetzt 5 Wochen alt. Ich stille voll, leider bisher mit vielen Problemen. Er saugt gut, Milch ist genug da, evtl. sogar zuviel, da es ihm manchmal direkt in den Rachen schiesst. Trinke Pfefferminztee dagegen. Manchmal beginnt es bereits während des Stillens, manchmal erst ein paar Minuten danach, manchmal erst eine halbe Stunde danach: er wird sehr unruhig, atmet heftig und fängt an zu schreien. Das ganze steigert sich stetig, bis er entweder ununterbrochen schreit oder minutenweise aufwacht und los schreit. Ist die ganze Zeit unruhig dabei und hechelt. Das ganze dauert dann bis zur nächsten Stillzeit und geht danach auch weiter. Manchmal ist es am Tag, manchmal die ganze Nacht. Nach einer solchen Schreiattacke schläft er mit puterroten Augen, komplett übermüdet, vor Erschöpfung ein und dann gleich für ein paar Stunden. ich habe schon folgendes ausprobiert. Sab simplex, Magnesium carbonicum C30, Schüssler Salz Nr. 7, BiGaia, Fliegergriff, Rumtragen, Schreien lassen, Bauchmassage mit Kümmelöl, Kümmelzäpfchen, Homöopathische Zäpfchen gegen innere Unruhe, an der Brust lang nuckeln lassen, alle Stunde stillen, zum Stillen alle 3 Stunden wecken, nach Bedarf stillen usw. Nichts hilft. habe jetzt Aptamil Pregomil per Flasche gegeben und es ist Ruhe. Kann aber auch sein, dass er zu müde zum Schreien ist, da wir die Nacht mal wieder durchgemacht haben. Ich bin echt am Ende und überlege abzustillen. Aber es wär so schade, da ich meinen ersten auch schon nicht stillen konnte, aus genau den gleichen Gründen. Kan es sein, dass mein Kleiner keine Milch verträgt? War bei mir wohl so und bei meinem ersten ging es mit Humana SL auch wunderbar.
LG Katja
Beitrag vom 08.02.2011 09:42 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Katja
Beitrag: Ach ja, ich selbst habe vor 2 Wochen angefangen, mich komplett milchfrei zu ernähren, was für ein paar Tage auch zu einer Besserung führte, aber leider ging es dann wieder los. Ausstreichen der Brust hat auch nichts gebracht. Bergauf stillen auch nicht, wechsel auch ständig die Stillposition.
Beitrag vom 08.02.2011 09:53 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Katja,
Du liebe Güte! Was müsst Ihr durchmachen! Ehrlich, ich weiß nicht recht, was ich Dir raten soll. Sicher ist es in ganz seltenen Fällen möglich, dass ein Baby gar keine Milch, also auch keine Muttermilch verträgt. Allerdings habe ich das noch nie erlebt. Bitte wende Dich ganz schnell an einen Allergologen, oder finde heraus, ob es in Deiner Umgebung eine Kinderklinik gibt, die sich auf Allergien spezialisiert hat. Mehr kann ich nicht tun, außer Dir ganz viel Kraft und Stärke zu wünschen,
Alles Gute, Martina
Beitrag vom 08.02.2011 20:11 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Katja
Beitrag: Ein Lichtblick am Horizont!
War heute beim Osteopathen. Diagnose: KISS-Syndrom. Es passt alles zusammen. Wir benötigen 2-3 Sitzungen, dann sollte es weg sein. Werde mit meinem "Grossen" auch noch zu ihr fahren. Hoffentlich wars das dann.
Gruss
Katja
Beitrag vom 09.02.2011 21:11 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Katja,
ich wünsche Euch von ganzem Herzen, dass der Osteopath Euch helfen kann. Die Erfolge grenzen manchmal an kleine Wunder! Bitte berichte uns doch, wie es Euch weiter ergangen ist!
Und noch ein kleiner Tipp: Nach all dem Stress solltest Du mal überlegen, Dir auch so eine Behandlung zu gönnen. Übrigens kann das KISS-Syndrom wohl auch vererbt werden; vielleicht hast Du auch eins... manchmal sind die Lösungen so einfach... alles Gute Martina
Beitrag vom 09.02.2011 23:00 Uhr

rezept milchbildungskugeln

Von: beatrix
Beitrag: könnensie mir das rezept der milchbildungskugeln sagen? hab es irgendwo mal gelesen und wollte es jetzt mal ausprobieren
Beitrag vom 21.01.2011 14:36 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: 1kg Weizen-Gerste-Hafer mischen und grob schroten, in einer
Pfanne rösten bis zur Bräunung
300g gekochten Vollreis
350g Butter - kalt zugeben mit einem Glas Wasser einrühren
300g Honig
aus der Masse Bällchen (2cm Durchmesser) formen
tägl. 2-3 Kugeln essen
Lieben Gruß Martina
Beitrag vom 21.01.2011 21:41 Uhr

verhältnis vormilch und nahrhafte milch

Von: beatrix
Beitrag: hallo,
wie ist eigentlich ungefähr das verhältnis zwischen vormilch und der nahrhaften milch? Mein Kleiner (18Wochen) will manchmal alle Stunde oder zwei Stunden an die Brust am nachmittag bis zum abend hin. Er trinkt immer so ca 20min und schläft dann ein, dann schläft er eine halbe stunde und will dann wieder an die Brust. Meine Hebamme meinte, ich solle ihn mit tee in die Länge ziehen, damit er seine geregelten uhrzeiten einhält. doch tee spuckt mein junior mir meilenweit und wasser ebenso. hab es schon zigmal probiert. bin langsam etwas ratlos.
Beitrag vom 21.01.2011 14:05 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Beatrix,
eigentlich finde ich das ganz normal, wenn er am Nachmittag bis abends häufiger an der Brust trinkt. So ein Verhalten ist bei vielen Säuglingen zu beobachten, frau nennt das Cluster-Stillen, was bedeutet, dass die Kleinen sich ein Polster für die Nacht antrinken. Ungewöhnlich wäre es nur, wenn Dein Kleiner auch in den restlichen Stunden des Tages so oft kommt. Am Besten wäre es, wenn Du es versuchst, mit diesem Zustand Deinen Frieden zu schließen und es zu akzeptieren, dass es halt abends stressig wird für Dich. Vielleicht hilft es Dir schon zu wissen, dass es wirklich ein ganz normales Verhalten ist und Ihr damit auch nicht alleine seid. Gerade abends ist die Milch dünner, wird also schneller verdaut und die Kinder sind am Ende der Mahlzeit oft schon wieder hungrig.
Zu Deiner Frage: Eigentlich reichen 20 min aus, damit ein Kind genügend Hintermilch zu sich nimmt, daran kann es nicht liegen, dass er abends so oft trinken will.
Ganz lieben Gruß,
Martina
Beitrag vom 21.01.2011 21:56 Uhr

Abstillen, da ,mit den nerven am ende

Von: Nadine
Beitrag: liebe martina
meine tochter ist jetzt mal gerade 3 wochen alt und ich habe mir gedacht, das ich stille, da es ja gut fürs baby ist!
jetzt habe ich das problem, dass ich es nicht schaffe, da es sehr an meinen nerven zerrt!
ich habe gedacht, ich würde das schaffen und durchhalten, aber ich kann echt nicht mehr....
jetzt weiss ich nicht, wie ich wieder abstillen kann
nachts habe ich ihr jetzt die letzten 2 nächte nur noch die flasche gegeben, da ich seit letzter zeit beim stillen in der nacht eingeschlafen bin für paar minuten und das darf nicht sein, sonst passiert der kleinen irgendwann noch etwas!
was soll ich jetzt tun??? wie kann ich problemlos abstillen?
lg nadine
Beitrag vom 05.01.2011 21:41 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Nadine,
so einfach und schnell geht das mit dem Abstillen auch nicht. Außerdem kann es sein, dass Deine Tochter dann Verdauungsprobleme bekommt oder die Nahrung nicht so gut verträgt.
Setzte Dich doch bitte mal ganz in Ruhe mit Deiner Nachsorge-Hebamme zusammen und diskutiere das Pro und Contra. Vielleicht reicht es ja, wenn Dich in der nächsten Zeit jemand im Haushalt unterstützt oder Dir die Kleine am Tag mal für 1-2 h abnimmt, damit Du Dich ausruhen kannst. Und wieso hast Du denn so große Angst davor beim Stillen einzuschlafen? Das passiert doch so vielen Müttern regelmäßig, ohne dass den Kindern 'schlimme Dinge' zustoßen? Aber wenn Du schon die Flasche gibst, kann Dich dann nicht vielleicht Dein Partner mal entlassten und die Kleine füttern?
Wenn es Dir irgendwie möglich ist, wäre es hilfreich zu versuchen, Deine Situation mal mit einem gewissen Abstand zu betrachten, vielleicht liegt die Lösung ganz nah und ist ganz einfach und Du musst das Stillen nicht gleich ganz aufgeben.
Ganz liebe Grüße, ich wünsche Dir ganz viel Kraft,
Martina
Beitrag vom 06.01.2011 13:54 Uhr

am liebsten würd ich ja voll stillen

Von: Sandra
Beitrag: Hallo,
meine Tochter is nun 8 wochen alt. Also das kam alles ganz blöd... ich erzähl mal. Und zwar hab ich schon seit der 4. woche angefangen zu zufüttern weil ich dachte die milch reicht nicht mehr. mittlerweile kriegt sie fast nur die flasche weil sich die milch auch nich mehr gut bildet. es liegt aber daran das ich einfach nicht die ruhe habe. ich habe einen 3 jährigen sohn und habe keine unterstütung von außen.. oft hab ich die ruhe nicht zum stillen und komme mittlerweile auch oft nicht zum essen und trinken...weil ich in letzter zeit auch viele termine hatte. erst habe ich sie im wechsel gestillt, flasche gegeben, gestillt, flasche und nachts hab ich sie komplett gestillt. aber heute nacht war so gut wie keine milch da und dnn hab ich ihr die flasche gegeben. und jetzt kriegt sie eigentlich so gut wie nur noch die flasche. bloß abends oder dann zwischendurch ist meine brust richtig fest und das pumpe ich ab. ist das vielleicht der fehler? das die milch sich immer wieder bildet?... am liebsten würd ich ja voll stillen, und die milch wider richtig in gang bringen, geht das jetzt noch? oder ist es jetzt schon zu spät? und wie mache ich das dann? Das wär echt toll wenn mir jemand helfen kann. lg Sandra
Beitrag vom 22.11.2010 11:37 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Sandra,
wenn Du wieder voll stillen willst, dann ist das natürlich grundsätzlich möglich. Dann brauchst Du Ruhe und Geduld und musst Deine Kleine auch immer erst anlegen, bevor Du eine Flasche gibst (d.h. dann auch mal alle 1-2 h stillen, damit sich die Milch wieder bildet). Dazu musst Du ausreichend trinken und essen. Du brauchst Hilfe und Unterstützung, dass sich jemand um Deinen Sohn kümmert und Dir im Haushalt hilft, wie sieht es damit aus? Ist das denn überhaupt möglich in Deiner Situation? Eigentlich geht es darum, dass Du für Dich eine Entscheidung treffen musst. Jetzt bist Du auf dem Besten Weg ganz abzustillen, willst Du das denn? Wenn ja, ist das auch in Ordnung, da brauchst Du kein schlechtes Gewissen zu haben; aber wenn nicht, dann ist es noch nicht zu spät, wenn Du es wirklich willst, dann kannst Du Deine Milchproduktion wieder ankurbeln und mit etwas Mühe und Disziplin auch wieder voll stillen.
Alles Gute und viel Kraft wünsche ich Dir,
Martina
Beitrag vom 22.11.2010 17:13 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Sandra
Beitrag: Hallo Martina,
leider ist es nun schon zu spät. Ich hab keine Unterstützung und erst jetzt erfahren das mir eine HAushaltshilfe zusteht. Aber danke für deine Hilfe. Liebe Grüße Sandra+kleine Jolina
Beitrag vom 27.11.2010 14:49 Uhr

Zu wenig Milch, zufüttern ?

Von: Beate
Beitrag: Hallo,
meine kleine Maus ist jetzt 14 Wochen alt, sie kam mit 3990gramm auf die Welt. Dann hat sie abgenommen, jetzt bei der U4 am Montag hatte sie auch "nur" 4970 gramm. Der Kinderarzt meint solange sie ca 100 gramm zunimmt wäre es ok und ich müsste noch nicht zufüttern. Ich solle warten, bis sie 4 Monate alt ist und dann mit Beikost beginnen, ist das richtig so ?
Ich habe immer wieder probleme mit meinem Milchfluss, manchmal habe ich den eindruck das es einfach zu wenig für sie ist. Auch hält die Sättigung nach dem Stillen nicht lange an, ich bekomme überhaupt keinen Rhytmus rein, mal kommt sie nach 2 stunden, mal nach 1 1/2, mal nach 3...wie bekomme ich das in den Griff ? Dazu kommt, das sie keinen Schnuller nimmt, wenn sie hunger hat kann ich sie auch nicht über die Uhr ziehen,sie schreit dann wie verrückt. Vielleicht haben Sie ja ein paar Tips für mich ??
Herzlichen Dank und viele Grüße Beate
Beitrag vom 17.11.2010 22:35 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Beate,
zunächst einmal sind die Angaben von deinem Kinderarzt richtig, es handelt sich dabei um die neusten Erkenntnisse zur Einführung der Beikost. Allerdings kann man schon mit dem 4. Monat anfangen, muß es aber nicht. Wenn du nochmal versuchen willlst, deine Milchmenge zu steigern, trinke ausreichend (Stilltee, Malzbier) und probiere die Bockshornkleekapseln aus (dazu gibt es hier in der Stillberatung einige Beiträge). Vielleicht hält deine Tochter dann auch mal ein bischen länger aus, wobei 2-3 Stunden eigentlich ein ganz normaler Abststand sind.
Alles Gute wünscht,
Martina
Beitrag vom 19.11.2010 15:13 Uhr

Unruhe beim stillen

Von: Sylvie Ritter
Beitrag: Hallo,
Meine Tochter ist 13 Wochen alt und hatte ein Geburtsgewicht von 4100g.Die ersten zwei Wochen waren problematisch, sie nahm nicht zu ( sie wog nach zwei Wochen 3800g). Aber dann nahm sie stetig zu. Ihr aktuelles Gewicht beträgt 6000g. Jedoch seid einer Woche schreit sie an der Brust, vor allem am Tage und am abend. In der nacht trinkt sie ohne Geschrei, aber leider auch immer nur eine Seite. Dann schläft sie felsenfest und hat dementsprechend schnell, also nach ca. Zwei Stunden, wieder Hunger. Am Tage trinkt sie ca. alle vier Stunden. Aber warum schreit sie so? Ich habe das Gefühl das sie schnell aus ihrer Bahn gerät, z.B. wenn Besuch da ist, trinkt sie kaum oder gar nicht und schreit nur.
Vielleicht kannst du mir helfen?
Danke Sylvie
Beitrag vom 04.11.2010 22:04 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Sylvie,
super, wie die Kleine zugenommen hat! Das ist ja ein großer Erfolg. Für die Nächte rate ich Dir, sie vielleicht doch nach der ersten Brust zu wecken, probiere doch einfach mal aus, ob sie dann noch an der anderen Seite trinken mag und somit auch länger schläft.
Ansonsten hast Du Dir für den zweiten Teil Deiner Frage die Antwort schon selber gegeben. Vielleicht musst Du Dich doch vorübergehend zurückziehen und sie alleine stillen, wenn Besuch da ist. Da die Kleine nun immer neugieriger wird, mehr Reize wahrnimmt und verarbeiten muss, ist sie häufiger überfordert/ überreizt und reagiert mit Schreien, ihrer einzigen Möglichkeit Stress zu verarbeiten. Oder liegt es evtl. auch daran, dass Dir der Besuch zuviel ist und Du gestresst bist? Dann sei schön egoistisch, schicke die Leute nach Hause und leg Dich mit der Kleinen ins Bett ;-)
Lieben Gruß,
Martina
Beitrag vom 05.11.2010 20:12 Uhr

Wie von Pumpstillen auf Vollstillen umstellen

Von: Petra
Beitrag: Hallo,
Ich habe 10 Wochen alte Zwillinge, die in der 32. Woche per Kaiserschnitt geboren wurden und zunächst 5 Wochen auf der Kinderintensivstation bleiben mussten. Der Stillstart gestaltete sich somit schwierig. Die beiden bekamen von Anfang an abgepumpte Muttermilch, zunächst über die Magensonde und dann aus der Flasche. Meine Frage nach alternativen Fütterungsmethoden wurde zurückgewiesen mit dem Hinweis, eine Saugverwirrung gebe es bei Frühgeborenen nicht. Schon bald durfte ich die beiden anlegen, es kamen auch regelmäßig Stillberaterinnen, man sagte mir, zuhause spiele sich sicherlich alles ganz schnell ein - und heute, fünf Wochen, pumpe ich immer noch ab, lege die Kinder an (was zu einem \"Kuschelstillen\" geworden ist) und füttere geschätzte 98Prozent des Nahrungsbedarfes mit der Flasche.
Ein \"Stilltag\" mit dem kräftigeren Kind brachte kurzfristigen Erfolg, mehrere Versuche mit dem Brusternährungsset waren eher mühsam und frustrierend.
Die Probleme scheinen bei beiden Kindern unterschiedlicher Natur zu sein: das größere Mädchen beherrscht die Technik des Saugens, ist aber furchtbar frustriert, wenn die Milch nicht sofort und so schnell fließt wie aus der Flasche. Meine Hebamme hat mir empfohlen, ihr die Flasche konsequent zu verweigern, und mur zugesichert, sie innerhalb weniger Tage voll zu stillen. Nach den Startschwierigkeiten, die die Kinder ohnhin hatten, möchte ich ihr das jedoch nicht zumuten, zumal sie im Moment ohnehin ziemlich aus dem Lot zu sein scheint. Sie verlangt übrigens häufig die Brust uhd scheiht selbst unzufrieden mit der Situation zu sein. Gibt es irgendeine Möglichkeit, einen \"sanften Übergang\" zu schaffen? In den letzten Tagen hat sie hin und wieder so getrunken, dass ich den Eindruck hatte, es wird besser, dann hat sie im Anschluss jedoch nur 20 ml weniger aus der Flasche getrunken als sonst.
Das zweite, etwas kleinere Mädchen saugt eindeutig nicht richtig (selbst wenn sie aus der Flasche trinkt, hat sie häufig die Zunge an den Gaumen geklappt, so dass man zunächst korrigieren muss). Könnte hier ein Saugtrsining oder Fingerfütterung etwas bringen?
Ganz schön kompliziert, ich weiß ...
Vielleicht haben Sie ja noch einen Tipp für mich!?
Viele Grüße,
Petra
Das andere
Beitrag vom 04.11.2010 14:59 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Petra,
meinen Respekt für Deine Bemühungen, die Kinder voll zu stillen! Eigentlich finde ich Deine Ausführungen gar nicht so kompliziert; Deinen Wunsch, die beiden Mädchen ausschließlich zu stillen kann ich sehr gut verstehen, es ist einfach natürlich und um so vieles praktischer. Den ultimativen Tipp für Dich habe ich leider auch nicht, allerdings hast Du Dir die Antwort in Deiner Frage schon selber gegeben, denn Deine beiden Kleinen brauchen auf jeden Fall ein Saugtraining. Der Weg ist anstrengend, aber lohnt sich ganz bestimmt. Ich rate Dir alle Flaschen und Sauger weg zu räumen und beide Mädchen nur noch mit dem Fingerfeeder zu ernähren (natürlich nach dem Anlegen). Für so ein spezielles Vorgehen brauchst Du unbedingt eine fachkundige Person vor Ort, die Euch zu Hause besuchen kann. Es gibt doch Beraterinnen von der La Leche Liga, die auch Hausbesuche machen, vielleicht solltest Du die Hilfe in Anspruch nehmen? Um das Training durch zu ziehen brauchst Du dann viel Unterstützung, hast Du da genügend Menschen, die Dir helfen können? Und das Wichtigste was Du brauchst ist Geduld, Beharrlichkeit und positives Denken! Sieh bitte mal zurück: Es ist schon ein riesiger Erfolg, dass Du sie überhaupt mit Muttermilch ernähren kannst! Ich habe gleich als erstes gedacht: Was für eine starke Frau, wie sie das durchzieht! Bestimmt schafft Ihr alle das, da bin ich mir sicher,
Hebamme Martina
Beitrag vom 05.11.2010 19:59 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Petra
Beitrag: Hallo,
Vielen Dank für deine Antwort!
Mit dem Fingerfeeding bin ich bereits durch das Stillen meiner zweitältesten Tochter vertraut; ich werde es auf jeden Fall versuchen! Meinst du denn, dass der Einsatz des Brusternährungssets auch sinnvoll ist?
Viele Grüße und ein schönes Wochenende,
Petra
Beitrag vom 05.11.2010 22:36 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Petra
Beitrag: Hallo,
Vielen Dank für deine Antwort!
Mit dem Fingerfeeding bin ich bereits durch das Stillen meiner zweitältesten Tochter vertraut; ich werde es auf jeden Fall versuchen! Meinst du denn, dass der Einsatz des Brusternährungssets auch sinnvoll ist?
Viele Grüße und ein schönes Wochenende,
Petra
Beitrag vom 05.11.2010 22:51 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Petra,
ein Brusternährungsset ist eigentlich dann am Sinnvollsten, wenn die Milchproduktion angeregt werden muss. Jetzt gehe ich davon aus, dass Du alleine schon durch das Pumpen genug Muttermilch hast, daher reicht es aus, mit den Kindern das Saugtraining durchzuführen. Vielleicht hilft es Euch auch, die beiden Kleinen zusätzlich einer Therapeutin für Osteopathie oder Cranio-Sacral-Thearpie vorzustellen,
alles Gue,
Martina
Beitrag vom 06.11.2010 18:17 Uhr

Milchbildung stellt sich nicht ein!!

Von: Katrin
Beitrag: Hallo!!
Bin so langsam nah dran, dass ich abstille... Meine kleine ist nun fast 7 Wochen alt und die Milch will und will sich nicht regulieren.
Ich bin praktisch nur am Stillen- ich lege sie schon seit beginnen im durchschnitt 14, 15 mal an, mit fast immer einer halben Stunde an einer Brust und dann gleich danach die andere mit ebenfalls fast ner halben Stunde. Bin also an manchen Tagen fast 6 Stunden am stillen. Und irgendwann ist es nicht mehr lustig...
Morgends ist es an schlimmsten, da wird sie anscheinend gar nicht satt.
Haben sie vielleicht weitere Tipps??
Ach ja, damit sie wenigstens abends ordentlich satt wird, bekommt sie um halb acht PRE- Nahrung.
Viele Grüße und danke
Beitrag vom 07.10.2010 08:47 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Katrin
Beitrag: Aktuell ist sie nur am motzen und will an Brust, spukt aber teilweise dann Milch wieder aus. Dh, sie läuft an den Mundwinkeln raus.
Des passt doch alles irgendwie nicht- bin echt verzweifelt.
Beitrag vom 07.10.2010 08:51 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Katrin,
da hast Du ja ganz schön viel Stress!
Lange habe ich überlegt, was ich Dir empfehlen bzw. raten soll, aber ganz sicher bin ich mir auch nicht. Ich hoffe allerdings sehr, dass Du immer noch stillst und noch nicht aufgegeben hast. Bitte setze Dich auf jeden Fall noch mal mit Deiner Hebamme in Verbindung und bitte Sie um einen Hausbesuch, sicher kann sie Dir am Besten helfen und mit Dir Lösungen finden.
Bestimmt hast Du das Gefühl ständig Marathon-Stillen zu praktizieren, zumindest hört sich das für mich so an. Ein Stillrhythmus von 8-12 Mahlzeiten in 24h ist völlig normal und eine Stillmahlzeit kann auch schon mal 1h dauern. So weit so gut!!
Zunächst sollte erst einmal abgeklärt werden, ob Deine Kleine genug zunimmt; wie oft wiegst Du sie denn und was hat sie seit der Geburt pro Woche zugenommen? Wenn Deine Tochter zu wenig an Gewicht zugelegt hat, musst Du versuchen, Deine Milchbildung zu steigern, durch Ernährung (z.B. Hühnersuppe), Trinkmenge, evtl. Nahrungsergänzungen (Bockshornklee) und/oder Akutunktur oder Homöopathie.
Vielleicht liegt das Problem aber auch auf einer ganz anderen Seite? Wie lief denn z.B. die Geburt ab? Warst Du von Deiner Tochter getrennt? Musstet Ihr irgendwelchen Stress, Druck oder Störungen ertragen in der frühen Phase des Wochenbetts?
Oder werden Deine Erwartungen nicht erfüllt, weil alles anders ist, als Du es Dir vorgestellt hast? Oder liegt es an Deinem Umfeld, dessen Erwartungen Du nicht erfüllen kannst, weil Du nicht die glückliche, ausgeglichene stillende Mutti bist?
Ich weiß nur, das Stillen eine echte Beziehung ist, die sich entwickeln muss, wo es immer wieder Konflikte gibt und natürlich schöne Momente. Eben sehr komplex.
Und den einen super Tipp, den habe ich leider nicht für Dich; aber sicher bin ich mir, dass Du eine gute Lösung finden wirst für Dich und Deine kleine Tochter, dafür wünsche ich Dir alles Gute und viel Kraft.
Liebe Grüße aus Berlin,
Hebamme Martina
Beitrag vom 09.10.2010 19:08 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Katrin
Beitrag: Hallo!!
Nein, ich bin noch am stillen und ich will eigentlich auch noch nicht aufgeben.
Nehme jetzt die von dir empfohlenen Bockshornklee Kapseln und hoffe halt auf schnelle Besserung!! Ich trinke außerdem viel stilltee. Ich hoffe halt.
Heute ist mir aber tatsächlich was aufgefallen.
Nach ihrem 'Stinker' heute zu urteilen, kriegt sie zuviel vormilch. Das Häufchen war nämlich grünlich und das heißt das doch, oder??
Das würde schon passen, denn vielleicht hab ich ja genugmilch, aber sie kommt nicht bis zu der nahrhaften. Oft schläft sie ja beim stillen ein und manchmal hab ich schon das Gefühl, dass sie nicht richtig saugt. Das hat meine Osteopathin auch gesagt, hab ich ganz verdrängt. Sie sagt, ich soll mim Schnuller saugen üben. Bloß mag meine kleine keinen...
Ach ja, leider benutze ich Hütchen.
Gibt es Tricks oder Übungen, von denen sie besser saugen lernt???
Vielen dank schonmal!!!
Viele grüsse und danke Katrin
Beitrag vom 09.10.2010 20:50 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Katrin,
schön, dass Du Dich nochmal gemeldet hast. Das mit der Vormilch stimmt soweit, dadurch hat sie dann auch schnell wieder Hunger und will häufiger ran. Sicher wäre ein Saugtraining hilfreich, aber einen Nuckel würde ich ihr auf keinen Fall geben. Bitte versuch doch eine Stillberaterin in Deiner Nähe zu finden, die Dich dahin gehend individuell beraten kann (guck in unsere Linkliste). Vielleicht wäre es sinnvoll auch das abendliche Fläschen mit einem Brusternährungset zu geben, damit die Kleine nicht durch das einfachere Saugen an der Flasche verwirrt wird.Ich drücke Dir die Daumen,
alles, alles Gute,
Martina
i
Beitrag vom 11.10.2010 13:46 Uhr

starke Milchproduktion

Von: Marija
Beitrag: Hallo Frau Hellenkamp,
ich habe vor 2 Wochen unsere kleine Olivia per Kaiserschnitt entbunden.
Es hat auch gleich mit dem stillen geklappt, obwohl Olivia am Anfang sehr
oft an der Brust eingeschlafen ist. Der Milcheinschuss war sehr schmerzhaft.
Mein Problem derzeit ist, dass mir die Milch über und überläluft und es nicht
aufhört. In der Nacht läuft mir alles runter und es ist alles durchnässt von der
Milch, tagsüber ist es auch nicht besser. Ich habe mir auch eine Milchhandpumpe besorgt. Und das andere Problem was ich noch habe, Olivia
trinkt nur von der rechten Brust, sobald ich sie an die linke anlege, macht
sie den Mund zu und quängelt. Viele Grüsse
Marija
Beitrag vom 30.09.2010 12:41 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Marija,
herzlichen Glückwunsch ersteinmal. Eigentlich ist es nach dem Milcheinschuß ganz normal, dass die Brüste zuviel Milch produzieren. Bitte versuche nicht die Milch ab zu pumpen, dadurch steigerst du die Milchmenge nur noch mehr. Besser ist es, die Milch nur aus zu streichen. Du kannst zusätzlich für ein paar Tage tägl. 2-3 Tassen Salbeitee (oder auch Pfefferminztee) trinken, da der die Milchmenge reduziert. Ausserdem solltest du deine Hebamme nach Homöopathie oder Akupunktur fragen, wenn sie selber sowas nicht anbietet, kennt sie vielleicht eine gute Heilpraktikerin in deiner Nähe.
Um die Kleine an die Brust zu kriegen hilft oft nur viel Geduld und Ruhe. Zunächst würde ich alle Stillpositionen ausprobieren (Rückengriff z.B.); am Wichtigsten ist, dass ihr beide euch wohl fühlt in der Position. Bitte deine Hebamme euch bei einer Stillmahlzeit zu beobachten, dann kann sie euch sicher noch ein paar Tipp´s geben.
Vielleicht noch eine Buchempfehlung: Das Stillbuch.
Alles Gute wünscht dir,
Hebamme Martina
Beitrag vom 01.10.2010 11:11 Uhr

Milchbildung

Von: Anja
Beitrag: Guten Tag,
ich habe gerade den Beitrag vom 15.7.2009 über zu wenig Milch am Tag gelesen und mich darin wiedererkannt.
Bei mir ist es ein wenig anders. Ich habe solche Tage alle anderthalb bis zwei Wochen. Mein 2. Sohn ist jetzt fast 4Wochen und nimmt gut zu, da mache ich mir auch keine Sorgen. Das Stillen funktioniert eigentlich prima, bis zu den Tagen an denen ich merke, dass auf einmal weniger Milch da ist, obwohl ich ihn jeden Tag regelmäßig alle 3-max. 4Std. anlege. Ich trinke viel, habe keinen Stress, kann mich also gut ausruhen und entspannen. Trotzdem, wenn diese Tage kommen, dann bricht in mir ein Gefühl der Panik aus. Auch bei meinem ersten Kind war das schon.
Meine Hebamme hat mir jetzt auch Bockshornkleekapseln empfohlen. Habe sie ziemlich gering dosiert (530g/Tag) eine Woche genommen. Jetzt nach einer Wo sollte ich sie wieder weglassen und 2Tage später war die Milch weniger. Heut habe ich wieder Kapslen genommen. Soll man sie immer nur eine Woche nehmen oder die ganze Stillzeit?
Vielen Dank für Ihre Antwort!
Beitrag vom 27.07.2010 16:08 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Anja,
eigentlich spricht nichts dagegen, Bockshornklee auch über einen längeren Zeitraum ein zu nehmen. Es scheint bei Dir ja gut zu wirken. Allerdings kann es natürlich sein, dass Dein Körper sich doch irgendwann an die Dosis gewöhnt und dann nicht mehr so gut wirkt. Das wirst Du wohl einfach ausprobieren müssen.
Hoffentlich reicht Dir die Antwort aus, ich wünsche Dir noch eine schöne Stillzeit,
Martina
Beitrag vom 28.07.2010 12:21 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Anja
Beitrag: Danke für die schnelle Antwort. Verwende im Moment eine höhere Dosis.
Seit gestern habe ich ein kleines "Stilltief". Vor 3Tagen hatte ich noch soviel Milch, dass ich den Kleinen nachts sogar wecken musste, weil mir die Brust so weh tat. Kaum 24Std. später reguliert mein Körper die Milchmenge so extrem runter, dass ich schon wieder unsicher bin. Ich musste heut morgen zwischen halb 8 und halb 12Uhr fast im halbe Stunde-Rhythmus stillen, weil so wenig rauskommt. Ist das normal?
Habe wirklich schon eine Flasche zurecht gemacht, aber nach dem letzten Stillen schläft er jetzt schon fast 2Stunden.
Beitrag vom 28.07.2010 13:13 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Anja,
in einer Stillbeziehung ist sowas völlig normal. Es handelt sich eben um eine Beziehung, nicht nur füttern, bzw. Nahrung aufnehmen. In jeder Beziehung gibt es Höhen und Tiefen.
Also zunächst einmal: Sicher wird Dein Sohn keinen Mangel erleiden, wenn Du mal weniger Milch hast. Sei also bitte nicht zu vorschnell mit der Flasche. Babys können sehr viel aushalten. Ausserdem wird ja beim Stillen das Angebot von der Nachfrage geregelt. Wenn Du ihn nicht anlegst, weil Du ein Fläschen gibst, dann trinkt er weniger an der Brust, u.s.w.
Trotzdem mußt Du die Entscheidung zum Zufüttern für Dich selber treffen.
Ist doch gut wenn er jetzt schlälft, dann hat er ja vorher genug getrunken.
Ich wünsche Dir alles Gute und noch eine lange Stillzeit,
Martina
Beitrag vom 28.07.2010 13:36 Uhr

Dauer einer Mahlzeit ist sehr lange

Von: Bea
Beitrag: Guten Tag,
ich habe ein 20 Wochen altes Baby,das ca. 60 min pro Mahlzeit trinkt und das alle 2-3 Stunden- Die Trinkmenge variiert von 30-140 ml pro MZ.Er muß auch sehr viel animiert werden das er wach bleibt und saugt.
Nachts ist das besonders anstrengend. Gibt es einTip das er kürzer trinkt und dennoch seine Menge schafft. Gewichtszunahme und Ausscheidung sind völlig normal.
Beitrag vom 02.07.2010 11:00 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Bea,
das ist ja alles ganz schön anstrengend für Dich. Toll, dass Du Dir so viel Mühe gibst. Also: es gibt tatsächlich diese gemütlichen Trinker, die auch bis zu 1h pro Mahlzeit brauchen. Eigentlich ganz normal. Du machst es auch ganz richtig, in dem Du ihn animierst, vielleicht die Füßchen reiben und ihn zwischendurch mal wicklen, um ihn wieder wach zu machen. Was sonst auch hilft (aber dieses Wochenende wohl nicht funktionieren wird), die Kinder ausziehen und ein wenig an den Füßchen frieren lassen. Ansonsten könnte es auch sein, das er eine Trinkschwäche entwickelt hat, weil er vielleicht an der Flasche getrunken hat, oder Ihr am Anfang Hütchen benutzen musstet? Oder war die Geburt sehr anstrengend für Euch?
Bitte melde Dich ruhig nochmal,
alles Gute Hebamme Martina
Beitrag vom 02.07.2010 20:45 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Bea
Beitrag: Guten Abend,
alle diese Tips beherzige ich schon.ja die Geburt verlief mit Komplikationen und stillen mit Stillhütchen war anfangs aufgrund einer Saugverwirrung auch sehr erschwert bis gar nicht möglich.erst mit der Fingerfütterung haben wir es zum Stillen geschafft. Das hat ca 12 Wochen gedauert.Beim Trinken entsteht oft der Eindruck er schläft und nuckelt nur, aber beim abdocken ist er sofort wach und die Milch tropft weiter. Meine Hebamme weiß auch keinen Rat und meint einfach nur trinken lassen.
Beitrag vom 02.07.2010 21:25 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Bea,
ja irgendwie so etwas in der Richtung habe ich mir schon gedacht. Um so mehr Respekt, dass Ihr es bis hierhin geschafft habt! Ich würde Dir raten, eine spezielle TherapeutIn für Cranio-Sakrale- oder Osteophatie-Behandlungen auf zu suchen. Vielleicht hat Deine Hebamme Adressen? Dein Kleiner hat sehr viel Stress hinter sich und kann vielleicht garnicht anders, weil er so verspannt ist. Diese Therapien ermöglichen es ihm, den Druck und Stress wieder los zu werden und die Geburt zu verarbeiten. Du musst zwar damit rechnen die Behandlungen selber zu bezahlen, aber es lohnt sich auf jeden Fall.
Bitte weiter so, Ihr seid auf dem richtigen Weg,
Martina
Beitrag vom 03.07.2010 14:16 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Bea
Beitrag: Guten Tag,
wir bekommen schon seit ein paar Monaten 2-3x Osteopathie in der Woche und das hat uns schon viel gebracht, auch was das Schlucken und Saugen betrifft.Ob es eine Trinkschwäche ist weiß ich nicht, er schafft manchmal auch 100 ml in 10 min. Gemütlicher Trinker das passt auch.Wie kann ich weiter damit umgehen?
Beitrag vom 05.07.2010 08:14 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo,
ja dann hilft wahrscheinlich wirklich nur Geduld und Zeit. Manchmal ist es notwendig, die Dinge so zu akzeptieren wie sich sind, bevor sich etwas ändern kann. Entschuldige bitte den `belehrenden`Spruch, aber mir fällt jetzt auch nichts mehr ein.
Nur noch eins: Was tust Du für Dich, um die komplizierte Geburt zu verarbeiten? Wo findest Du im Moment Entspannung oder einen Ausgleich?
Ich bin mir ganz sicher, dass ihr Euren Weg findet.
Ganz liebe Grüße
Martina
Beitrag vom 05.07.2010 20:43 Uhr

Bockshornklee

Von: Michaela Berger
Beitrag: Hallo,
ich habe Ihren Eintrag bzgl. des Bockshornklee-Schemas gelesen und dies mit den Kapseln der Fa. Pandalis bei mir erfolgreich ausprobiert (2. Tag). Allerdings habe ich das Gefühl, dass meine Kleine die Milch nun weniger verträgt, ist Ihnen hierzu etwas bekannt? Kann ich auch in einer niedrigeren Dosierung weitermachen und trotzdem den gewünschten Effekt erzielen?
Besten Dank für Ihre Antwort!!!
Beitrag vom 01.07.2010 13:20 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo,
mir sind keine Nebenwirkungen auf das Kind bekannt; aber möglich ist alles, da es sich ja um eine gewollte Überdosierung handelt. Natürlich wirkt Bockshornklee auch in geringerer Dosis, aber wahrscheinlich fällt der Effekt schwächer aus. Ich würde Ihnen emfehlen ,weniger zu nehmen und dann erstmal ab zu warten.
Lieben Gruß aus Berlin,
Hebamme Martina
Beitrag vom 01.07.2010 19:36 Uhr

Bockshornklee Kapseln

Von: katja
Beitrag: hallo Martina,
wollte nochmal nachfragen wie man Bockdhornkleekps. einzunehmen hat um die Milchbildung zu fördern.
Beim ersten hab ich es damals mit großen erfolg eingenommen,ist schon zwei Jahre her und bin jezt wieder mum geworden.
Wäre sehr nett wenn du mir nochmal die dosierung sagst und wie lange kann ich es anwenden? oder gibt es was bessseres und neues?
Vielen dank gruß katja
Beitrag vom 20.06.2010 21:31 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Katja,
hier das aktuelle Schema für die Kapseln (wobei ich immer die Bockshornklee-Kapseln von der Firma Dr. Pandalis empfehle)
Das Bochshornklee-Schema geht wie folgt :
1.- 3. Tag 4200 mg / 24h
4. Tag 3100 mg / 24h
5. " 2100 mg / "
6. " 1050 mg / "
7. " 700 mg / 24h
Die Gaben muß man sich selbst einstellen, da es Kapseln mit 200 oder 400 mg gibt.
Wichtig : nicht bei Asthma bronchiale anwenden !
Lieben Gruß aus Berlin und alles Gute,
wünscht Martina
Beitrag vom 21.06.2010 16:08 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Andrea
Beitrag: hallo martina,
danke für die antwort an katja bez. einnahme der Bockshornkleekapseln. ich habe die von dr. pandalis gekauft nun bin ich mir nicht sicher...soll man nach diesen 7 tagen damit aufhören oder von vorne beginnen?
ich misste leider mit zuschöppeln beginnen da unser sohn sehr stark abgenommen hat. nun versuche ich die gekaufte milch zu reduzieren um sie vielleicht mal ganz weg zu lassen.
wir sind nun von ca.100mil auf ca.60 :-D hoffe das geht weiter so :-)
liebe grüsse und danke achonmal für deine antwort.
andrea
Beitrag vom 06.01.2011 21:46 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Andrea,
bitte mach auf jeden Fall eine Pause von mind. 7 Tagen, bevor Du es wieder mit dem Bockshornklee versuchst. Neuerungen gibt es da meines Wissens im Moment nicht.
ich wünsche Dir ganz viel Erfolg,
Martina
Beitrag vom 07.01.2011 17:14 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Andrea
Beitrag: Danke Martina,
bin gerade mal wieder total entmutigt. Nehme die Kapseln nun seit Mittwoch abend, allerdings die ersten 24h nur 9Kapseln da ich erst nicht wusste dass es mehr sein sollten. Und nun musste ich wieder mehr Fertigmilch nachgeben. Ich würde ja gerne alle 2 Std.ansetzen aber das geht mit 3 Jähriger Tochter nicht wirklich:-(
Soll man die Kapseln bis auf Null reduzieren oder nach 6 am Tag aufhören?
Die Kapseln sind nun noch das letzte was ich versuche, danach habe ich ausser dem Brusternährungsset alles ausprobiert um zum vollatillen zu kommen. Milchbildungskugeln, Stilltee, Wechselstillen, öfters Stillen, Similasan Milchbildungsglobuli...
Bin mit meinem Latein am Ende.
Unser Sohn ist übrigens 5Wochen alt und bei ders Tochter lief es genau so "schief". Hab aber trotzdem 6.5Mt.gestillt und nachgeschöppelt.
Alles Liebe und schönes Wochenende,
Andrea
Beitrag vom 08.01.2011 20:41 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Katja,
nein, nach den 3 Tagen mit 6 Kapseln, hörst Du ganz auf für mind. eine Woche - aber sicher wäre es sinnvoll (nochmal) eine Stillberaterin auf suchen; da gibt es mehr Raum für individuelle Gespräche. Weißt Du, wenn es nicht sein soll, dann muss man machmal auch loslassen und Dinge annehmen wie sie sind und das ist meistens das Schwierigste überhaupt. Du hast alles versucht, das finde ich bewundernswert; hast meinen Respekt, ehrlich!
Lieben Gruß aus Berlin,
Martina
Beitrag vom 09.01.2011 21:22 Uhr

abstillen? mein baby beißt mich

Von: Hebamme Martina Hellenkamp
Beitrag: eigendlich klappt es nach den anfänglichen schwierigkeiten ganz gut mit dem stillen. mein sohn ist jetzt schon 28 wochen ( anfang 7. monat) alt und ich stille soweit immer noch , außer das ich zum mittag und zum kaffee ein ca. ein halbes gläschen zufüttere und nach bedarf nachträglich stille.tja nun mein problem, er bekam jetzt vor 2. tagen seine 3 zähnchen und fäng nun beim stillen an zu beißen, was nicht gerade angenehm ist...meine sorge ist nun, das ich abstillen muß, weil er immer döller anfängt, zu beißen..aber eigendlich haben das doch auch andere muttis es hinbekommen..ist das nur eine phase des zahnens oder bin ich nicht hart im nehmen?ich geniese es so jedenfalls nicht wirklich..und nun??
Beitrag vom 02.06.2010 00:50 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo,
wenn die Babys zahnen und sich an der Brustwarze ausprobieren, dann tut das richtig doll weh! Es gibt zwar Mütter, die deswegen abstillen, allerdings muß das nicht sein. Zunächst solltest du deinem Sohn vermitteln, dass du Schmerzen hast, wenn er dich beißt. Also sag laut aua und das er aufhören soll, dir weh zu tun. Lass deinen Gefühlen freien Lauf und wenn du mal laut schreien musst und dein Sohn sich so richtig erschreckt, ist das auch nicht schlimm. Du kannst ihn auch von der Brust wegnehmen, wenn er nicht aufhört. Wahrscheinlich reichen diese Maßnahmen völlig aus. Sollten deine Brustwarzen schon richtig wund sein kannst du auch kurzfristig Stillhütchen benutzen.
Sicher wird er lernen dich nicht zu beißen und ihr werdet noch eine schöne Stillbeziehung genießen.
Alles Gute,
Hebamme Martina
Beitrag vom 02.06.2010 11:05 Uhr

Probleme beim stillen in der Nacht

Von: Niole
Beitrag: Mein kleiner Sohn ist 4 Wochen alt und ich stille ihn von Anfang an mit Stillhütchen, da meine Brustwarzen wohl so flach sind, dass er sie nicht richtig greifen kann (laut Schwestern im Krankenhaus). Insgesamt geht das recht gut, ausser dass es umständlich ist die Dinger immer auszukochen, dann fallen sie weg, oder er reißt sie mir runter und dass immer Milch drin stehen bleibt und wir ne riesen Sauerei damit machen. Würde sie gerne loswerden, weiß aber nicht wie. Nachts allerdings klappt das Anlegen kaum. Ich stille ihn im Liegen und er hat jedes Mal große Probleme anzudocken. Er schreit und tobt dann richtig, beißt auf dem Hüthen rum, als ob er vergessen hätte, wi es geht. Das kann dann enige Minuten dauern und plötzlich klappt es doch und er trinkt als sei nichts gewesen. Manchmal gibt er aber auch auf schläft wieder ein, um zehn Minuten später wieder loszuschreien. Das -ganze im 1,5 bis 2 Stunden-Takt. Ich bin dadurch wie gerädert, es geht echt an meine Nerven und außerdem tut es mir auch so Leid für ihn, wenn er sich so aufregt und es nicht klappt. Ich weiß echt nicht, was ich tun soll. Tagsüber klappt es auch im liegen. Das kann also eigentlich nicht der Grund sein. Ausserdem bin ich mir immer sehr unsicher, ob und wan ich ihn nachts wickeln soll. Er schläft nach dem Stillen meist gleich wieder ein. Vielleicht wissen Sie ja Rat.
Beitrag vom 31.03.2010 14:54 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Nicole,
ach das ist ja auch ein Stress, den ihr da habt. Meine Güte! Ja diese Stillhütchen - Fluch und Segen. Es geht aber nur so: Ihr müsst die irgendwann wieder los werden. Da heißt es üben, üben und nochmal üben. Versuche die Hütchen so oft es geht weg zu lassen. Aber nur, wenn es auch für dich geht und du die Ruhe und Geduld hast es aus zu probieren. Es gibt von der Firma Lansinoh einen s.g. Latch Assist, eine Mini-Pumpe um die Brustwarze direkt vor dem Anlegen zu formen. Den empfehle ich euch, der hat schon vielen Frauen geholfen, die sehr flache Brustwarzen haben. Und du solltest, wenn du nicht stillst versuchen Brustwarzenformer (Medela) zu tragen.
Bitte halte durch und gib nicht auf! Bis jetzt hat jedes Baby früher oder später geschafft, auch ohne Hütchen zu trinken.
Alles Gute
Hebamme Martina
Beitrag vom 31.03.2010 15:38 Uhr

Problem beim Stillen

Von: k.A.
Beitrag: hab seit ein einer Woche ein großes Problem beim Stillen. Meine Tochter ist jetzt 20 Wochen alt und bisher habe ich voll gestillt. Bisher war es immer so das sie kurz an der Brust saugen mußte bis die Milch floss und dann brauchte sie nur noch schlucken. Seit einer Woche müßte sie länger saugen um den Milchspendereflex auszulösen und das macht sie nicht. Sie saugt, merkt das nichts kommt und dreht sich dann weg. Alle Versuche sie dennoch anzulegen scheitern und enden mit Gebrüll. Auch das zufüttern von Mumi mit Flasche verweigert sie komplett. Kann auch kaum noch Muttermilch abpumpen. Was kann ich noch machen das sie wieder ordentlich trinkt. Habe schon an das Brusternährungsset gedacht.
Beitrag vom 23.03.2010 10:49 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo,
zuerst muss abgeklärt werden, ob noch genug Milch kommt. Also wie scheidet die Kleine aus? Gewichtskontrolle evtl.? Wenn das alles geklärt ist, kannst du folgendes ausprobieren: Der Milchspenderefex wird durch das Saugen ausgelöst, du solltest also vor dem Stillen die Brust massieren und einen warmen Brustwickel auflegen, damit die Mumi ins Fließen kommt. Am Wichtigsten ist aber Ruhe und Geduld, das ist jetzt sicher das Schwierigste in dieser Situation, aber je mehr du dich unter Druck setzt oder dich verspannst, desto schlimmer kann es werden. Das Brusternährungsset ist auf jeden Fall eine gute Idee, vor allem wenn du weiter stillen willst und vorübergehend die Menge doch nicht ausreichen sollte. Vielleicht reicht es aber aus, wenn du dich mit deiner Tochter übers Wochenende ins Bett legst und dich ganz und gar auf sie einstellst und ihr es mit dem Anlegen immer und immer wieder versucht. Wäre das eine Möglichkeit? Ich wünsche dir alles Gute
Hebamme Martina
Beitrag vom 23.03.2010 15:41 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: sandra
Beitrag: Vielen Dank für ihre schnelle Antwort. Bin wirklich am verzweifeln, das Brusternährungsset ist meine letzte Option. Waren letzte Woche schon für 2 Tage im Krankenhaus, weil sie gar nicht mehr an die Brust wollte. Dort haben sie auf einen Harnwegsinfekt getippt, der sich dann aber nicht bestätigt hat. Haben dort auch Stillproben gemacht und dabei festgestellt das etwa 100g trinkt, wenn es einmal läuft. Habe dort auch versucht zuzufüttern was sie ebenfalls komplett verweigert hat. Da sie in den 2 Tagen ein wenig zugenommen hat haben sie uns wieder nach Hause geschickt. Habe Angst das sie nicht genug Milch bekommt und abnimmt. Habe mir heute das BES besorgt und werde es morgen probieren.
Beitrag vom 23.03.2010 19:51 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo,
ja dann ist das mit dem Brustset doch wirklich eine gute Idee von dir. Und 100 ml sind doch eine ordentliche Menge. Da bin ich mir ganz sicher, dass ihr das schon wieder hin bekommt. Bitte denke aber auch an dich und versuche ausreichend zu trinken und dich gesund zu ernähren. Ich wünsche dir alles gute, viel Zeit und Geduld
Hebamme Martina
Beitrag vom 24.03.2010 11:00 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: sandra
Beitrag: Habe das Brustset schon probiert. Sobald die Pulvermilch kommt hört sie auf zu trinken. Aus Angst das sie dann gar nicht mehr an die Brust geht habe ich es wieder weggelassen. Naja sie ist eben doch schon ein kleiner Gourmet und möchte nur Mumi.:-) Habe mir heute in der Apotheke Globulis besorgt die mir eine Schwester im Krankenhaus gegeben hatte. Hatte das Gefühl, dass es damit besser ging. Vielen Dank für die Unterstützung
Beitrag vom 24.03.2010 11:28 Uhr

Schreianfälle beim stillen

Von: Mouna
Beitrag: Hallo,
mein Sohn ist 9 Wochen alt. Seit einigen Tagen bekommt er an der Brust Schreianfälle. Er ist hungrig, kann aber irgendwie nicht trinken. Er strampelt dann heftig und zieht die beine an.
Das ganze endet dann so, dass ich ihn schlafen lege, weil er total erschöpft ist.
Kann es sein das er blähungen hat?
Danke im voraus
Beitrag vom 09.03.2010 20:04 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Chrissi
Beitrag: Hallo.
Kann es sein das sein Zungenbändchen zu weit ohne ist und er seine zunge nicht richtig bgewegen kann??
Beitrag vom 20.03.2010 21:18 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Mouna,
jetzt weiß ich ja nicht, ob dein Problem noch aktuell ist. Wenn der Kleine an der Brust schreit, dann kann das ganz viele Gründe haben. Blähungen als Ursache würde ich ausschließen, weil die Bauchschmerzen erst eine Weile nach der Mahlzeit auftreten und nicht schon währenddessen. Schläft er denn schnell ein, wenn du ihn dann hinlegst? Dann hast du es ja ganz richtig gemacht. Dann braucht es Ruhe und ist irgendwie an der Brust überreizt oder gestresst. Nimmt er gut zu und ist auch sonst ein zufriedenes Baby, brauchst du dir keine Sorgen zu machen.
Lieben Gruß aus Berlin
Martina
Beitrag vom 22.03.2010 17:02 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Mouna
Beitrag: Hallo,
danke für die Antworten.
Also seine Zunge bewegt er ganz normal. Er saugt auch ohne Probleme. bis zu einem bestimmten Zeitpunkt. Dann hört er einfach auf, obwohl ich mir sicher bin das er noch nicht satt sein kann.
Wenn ich ihn schlafen lege schläft er zwar nach langem hin und her ein, ist aber nach 30min schon wieder wach! Dann will er wieder an die Brust und das ganze fängt wieder von neu an.
Er nimmt gut zu und ist sonst auch ausgeglichen, wenn da nicht das Problem beim stillen wäre.
Liebe Grüße
Mouna
Beitrag vom 30.03.2010 13:33 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Mouna,
schön das du dich nochmal meldest. Allerdings tut es mir leid, dass sich eure Situation nicht gebessert hat.
Folgendes ist mir beim Lesen von deinem Eintag aufgefallen: Du schreibst er nimmt die Brust nur ein paar Minuten und hört dann auf. Es gibt durchaus Kinder, die sich in wenigen Minuten (5-10) satt trinken, vielleicht will er nicht länger an der Brust saugen? Du schreibst: Er nimmt ja auch gut zu und ist ausgeglichen, aber er schläft immer nur 30 min, hat dann Hunger und will dann wieder an die Brust? Wenn er wirklich gut zunimmt und gute Ausscheidungen hat, dann kannst du es vielleicht mal darauf ankommen lassen ihn ein bisschen an einen Rhythmus zu gewöhnen. Überlege doch bitte mal, ob es für dich denkbar wäre, ihn nur alle 2h zu stillen, dann hat er vielleicht wirklich richtigen Hunger und trinkt auch etwas länger. Außerdem können sich dann deine Brüste mal erholen und mehr Milch nachbilden. Du könntest ihn in der Zwischenzeit spazieren fahren (lassen), oder auch einen Schnuller anbieten oder evtl. auch Fenchel-Tee.
Bitte verstehe mich nicht falsch ich bin wirklich für Stillen nach Bedarf, aber es erscheint mir hier in deinem Fall so, dass ihr in einen Teufelskreis geratet und du den Kleinen irgendwann nur noch an der Brust hast. Das ist alles sehr schwierig hier in so kurzen Texten zu erklären, es wäre bestimmt sinnvoll für euch mal eine Stillberaterin oder deine Hebamme um Rat zu fragen.
Auf jeden Fall ist es am Wichtigsten, dass du dich entspannst beim Anlegen und darauf vertraust, dass dein Sohn schon jetzt weiß, was er will und was er braucht.
Ansonsten versuche doch mal ihn zu stillen, wenn er eigentlich müde ist, vielleicht trinkt er dann auch wieder länger.
Ganz lieben Gruß
Martina
Beitrag vom 31.03.2010 15:26 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Marija
Beitrag: Hallo Martina,
ich hatte schonmal geschrieben, da ging es meine hohe Milchproduktion, die meiner Tochter ständig ins Gesicht schießt. Jetzt habe ich aber ein
anderes Problem. Meine Kleine schreit fast jedesmal nach dem Stillen
ganz furchtbar und wirkt irgendwie verärgert wegen der Brust. Dann hat
sie Samstagabend am Stück 3 Stundenn lang geschrien. Ich musste sie
fast stündlich an die Brust legen, aber sie hat sich nicht beruhigt. Ich habe
nach 3 h meine Hebamme um halb Zwölf Abends angerufen, weil ich nicht
mehr weiter wußte. Wir konnten sie später mit dem Schnuller beruhigen und
sie ist irgendwann eingeschlafen. Sie schreit 1-2 mal am Tag für ein paar
Stunden, meine Hebamme war gestern da. Aber was konkretes hat sie auch
nicht gesagt. Jetzt habe ich mir hier ein paar Beiträge durchgelesen. Könnte es bei mir sein, dass meine Kleine zuviel Vormilch trinkt und nicht
genug von der Hiintermilch bekommt??? Wie kann ich aber feststellen,
ob sie zuviel Vormilch trinkt.b Sie trinkt auch überwiegend nur von der
rechten Brust, dann habe ich Angst, dass meine Milch nicht ausreicht.
Jetzt wollte ich es mit Stilltee etc. probieren. Den Beruhigungsschnuller
nimmt sie ungern, wenn ich sie nach Stunden versuche zu beruhigen.
Ich hoffe, sie können mir helfen.
Danke und viele Grüsse
Marija
Beitrag vom 13.10.2010 13:46 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Marija,
da habt Ihr aber ganz schön viel Stress, bestimmt ist das alles im Moment sehr anstrengend für Euch.
Für mich sieht das so aus: die ganze Sache mit Vormilch und Hintermilch ist nicht Euer vorrangiges Problem. Irgendwie geht es um was anderes, etwas, was tiefer liegt.
Du bist bestimmt ganz besorgt, wenn Deine Kleine so lange und so untröstlich weint; das ist frustrierend, wenn Du Dir doch so eine Mühe gibst, sie zu beruhigen und nichts so richtig hilft. Babys weinen aber nicht nur wenn sie Hunger haben oder die Windel voll ist, die Kleinen haben auch schon richtig Stress, den sie verarbeiten müssen, z.B. eine total anstrengende Schwangerschaft oder Geburt. Außerdem kannst Du Deine Sorgen, Nöte und Ängste unbewusst auf Deine Kleine übertragen; dann schreit die Kleine für Dich (übertrieben) Deinen Frust und Deinen Unmut in die Welt. Das ist alles auch nichts konkretes, vielleicht wollte Deine Hebamme Dir etwas so in der Art mitteilen. Das Wichtigste ist, dass Du so ruhig wie möglich bleibst, wenn die Kleine weint, sie begleitest und ihr Sicherheit gibst. Ich würde gar nicht soviel ausprobieren, Schnuller, Brust etc., sondern sie einfach nur halten und Dich auf Dich und auf Deine Atmung konzentrieren.
Vielleicht solltest Du noch mal mit Deiner Hebamme reden, vielleicht hat sie ein paar gute Adressen, z.B. von einer Schreiambulanz in Deiner Nähe, außerdem empfehle ich Dir Deine Tochter bei einer speziellen TherapeutIn vorzustellen, die sich mit Cranio-Sakral-Therapie oder Osteopathie für Kinder auskennt.
Alles Gute,
Martina
Beitrag vom 13.10.2010 19:00 Uhr

Stillen

Von: Serafini Laura
Beitrag: Hallo habe eine frage bin seit 3 Tagen erkältet, mein Sohn ist 3 Monate alt.
Kann es sein wenn man krank ist das die Muttermilch zurück geht, habe nämlich so ein gefühl seit gestern die Brüste sind nicht mehr so voll wie sie mal waren. Trinke auch Stilltee seit gerstern aber ist noch gleich? Was kann ich tun?
Beitrag vom 12.02.2010 13:27 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Serafini,
ja natürlich ist das möglich, aber wenn Du Dich jetzt schonst und schön im Bett bleibst, sollte es kein Problem sein, in wenigen Tagen wieder genug Milch zu produzieren.
Trinke ausreichend und esse gesund und ausgewogen, am Besten wäre eine gute selbstgemachte Hühnersuppe. Und gönne Dir Ruhe und genügend Schlaf, wenn möglich.
Alles Gute und gute Besserung,
Martina
Beitrag vom 14.02.2010 19:52 Uhr

Lange Stillabstände

Von: Doro
Beitrag: Hallo!
Meine Tochter ist jetzt 13 Wochen alt und ich stille voll. Sie kam mit einem Geburtsgewicht von 3400 g zur Welt. Von Anfang an kam meine Tochter alle vier Stunden, wo sie gestillt werden wollte. Seltene Tage gab es auch kürzere Abstände. Seit einigen Tagen werden die Abstände am Tag länger, so ca. 5 - 6 Stunden, manchmal auch nur vier Stunden. Zusätzlich schläft sie nachts ca. 10 Stunden durch. Das heißt, ich lege sie gegen 20:00 Uhr an und dann geht sie ins Bett. Gegen 6:00 Uhr morgens hat sie dann leichte Blähungen und ich lege sie dann wieder an die Brust. Ich habe das Gefühl, dass sie schlecht zu nimmt. Sie hat jetzt ein Gewicht von ca. 4600 g. Sie ist aber sehr agil, munter und fröhlich. Nach meiner Einschätzung entwickelt sie sich gut, ist an der Umwelt interessiert und lacht viel.
Ich bin mir nicht sicher, ob ich es bei dem Stillrhythmus lassen kann oder ob ich sie öfter anlegen sollte. Nachts habe ich natürlich das Problem, dass ich das Gefühl habe, dass meine Brüste "platzen". Ich bitte Sie um einen Rat.
Beitrag vom 02.02.2010 14:56 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Doro
Beitrag: Kleine Korrektur: Ich habe meine kleine Maus eben nochmal gewogen und wir kommen auf ein ca. Gewicht von 5000 g, mit Klamotten...
Beitrag vom 02.02.2010 15:13 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Doro,
jetzt gehen wir erstmal nur vom Gewicht aus, danach hat sie ja ganz gut zugenommen. Wenn man von den 5 kg ca. 200g für Kleidung und Windeln abzieht bleiben noch 1400g übrig in 13 Wochen. Das sind also ca. 100g pro Woche.
Trotzdem würde ich Dir empfehlen, die Kleine nachts mindestens einmal anzulegen. Wenn Du nachts eine so lange Stillpause machst, kann es sonst sein, dass Dein Körper irgendwann weniger Milch bildet, denn um genügend Muttermilch zu produzieren ist es wichtig, gerade nachts zu stillen. Es wäre doch Schade, wenn die Milchproduktion deshalb weniger wird!
Wo schläft die Kleine denn? Liegt sie mit bei Dir im Schlafzimmer?
Ob es funktionieren wird sie nachts zu stillen, weiß ich auch nicht, aber versuch es doch einfach mal für ein paar Tage. Vielleicht klappt es ja!
Melde Dich doch bitte in ein paar Tagen nochmal,
lieben Gruß
Martina
Beitrag vom 03.02.2010 15:44 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Doro
Beitrag: Danke für die Antwort. Ich war heute beim Kinderarzt zur U4 und da wurde festgestellt, dass sie seit dem letzten wiegen im Januar nur etwas über 100g zugenommen hat (innerhalb von ca. 3 bis 4 Wochen). Nun hat mir der KiA empfohlen, dass ich der Kleinen nach dem Stillen noch die Flasche anbieten soll. Sie liegt nach seinen Angaben noch gerade im Normbereich, er hat aber Angst, dass sie dann bei der nächsten U aus dem Normbereich rausfällt. Nun habe ich natürlich Angst, dass das der Anfang vom Abstillen ist... Was kann ich tun? Nachts lässt sie sich nur schwer wecken und wenn dann trinkt sie kaum...
Beitrag vom 09.02.2010 14:54 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Doro,
ganz ehrlich rate ich dir jetzt auch zum Zufüttern. Nimm bitte auf jeden Fall pre-Nahrung, keine 1er-Nahrung. Die pre-Milch gibst du ihr dann nach Bedarf immer nach dem Stillen.
Vielleicht ist die geringe Gewichtszunahmen auch der Grund, warum sie so große Abstände hat. Sie schont sich und teilt ihrer Kräfte ein, da braucht sie mehr Ruhe und mehr Schlaf als andere Babys. Bitte bleibe dabei sie nachts einmal zu wecken. Sie sollte mindestens 8x in 24h an der Brust trinken.
Außerdem kannst du noch zusätzlich Bockshornklee nehmen, das fördert die Milchproduktion. Bockshornklee gibt es z.B. als Kapseln von der Firma Dr. Pandalis (aktivierter Bockshornklee) oder den gemörserten Bockshornklee einnehmen und zwar 3xtägl. einen Eßlöffel voll... schmeckt aber scheußlich... Von den Kapseln nimmst du die ersten 3Tage 12 Kapseln am Tag, dann 3 Tage lang 9, dann 3 Tage lang 6.
Lieben Gruß,
Martina
Beitrag vom 09.02.2010 15:19 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Doro
Beitrag: Danke für die Info. Ich werde mir die Kapseln besorgen und es mit der Pre-Nahrung versuchen...
Liebe Grüße
Doro
Beitrag vom 09.02.2010 15:38 Uhr

ausreichende muttermilch?

Von: yasmin
Beitrag: hallo liebe frau hellenkamp
habe ein großes problem: meine kleine hatte bei der geburt 3100g bei der entlassung wog sie 2830g. habe ungefair zwei wochen durch gestillt, dann fing die kleine an unruhig zuwerden, habe dann von der apothecke eine babywaage ausgeliehen. habe die kleine vor dem stillen immer gewogen, wo ich gesehen habe das sie nur 20-40ml trinkt hab ich angefangen zu zufüttern mit pre-nahrung. bei der u3 wog sie dann 3830g. Die KI-Ärztin hat mir geraten nur zu stillen. was ich dann auch gemacht habe nach 3 wochen habe ich sie gewogen und sie hat nur 100g zugenommen, dann habe ich angefangen wieder zu zufüttern, erst stillen dann zufüttern. jetzt wiegt sie 4500g. trinke jeden tag milchbildungstee, 3 mal tgl. Acidum phosphoricum D6 und ab und zu Malzbier. würde gerne nur stillen. leider habe ich aber das gefühl das meine milch nicht ausreicht. vielleicht können sie mir einen rat geben.
ganz liebe grüße yasmin
Beitrag vom 27.01.2010 22:23 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Yasmin,
ich rate dir folgendes: nimm dir ein Wochende ganz viel Zeit, lege dich mit der kleinen ins Bett und stille sie nach Bedarf, am besten bleibst du gleich 'oben Ohne' und lässt deine Tochter immer trinken, wenn sie will. Gerade der Körperkontakt ist sehr wichtig, um ausreichend Milch zu produzieren. Ausserdem kannst du noch zusätzlich Bockshornklee nehmen, das fördert die Milchproduktion. Bockshornklee gibt es z.B. als Kapseln von der Firma Dr. Pandalis (aktivierter Bockshornklee) oder den gemörserten Bockshornklee einnehmen und zwar 3xtägl. einen Eßlöffel voll... schmeckt aber scheußlich... Von den Kapseln nimmst du die ersten 3Tage 12 Kapseln am Tag, dann 3 Tage lang 9, dann 3 Tage lang 6.
versuch es erstmal so und wenn du noch Fragen hast melde dich wieder,
lieben Gruß
Martina
Beitrag vom 28.01.2010 13:26 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: yasmin
Beitrag: Vielen dank, ich hoffe es wird klappen! Habe noch eine frage darf meine kleine Nachts durch schlafen? Sie ist jetzt 8 wochen alt. Viel sagen man sollte es in der Anfangszeit immer wecken. Was halten Sie davon?
Ganz liebe Grüße...........Yasmin
Beitrag vom 29.01.2010 21:25 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Yasmin,
wenn du jetzt wirklich mit dem Zufüttern aufhören willst, dann kann ich mir nicht vorstellen, dass deine Tochter weiterhin durch schläft. Sie wird von alleine wach werden und ein bis zweimal mindestens in der Nacht trinken wollen.
Solange du aber in der Übergangsphase bist und noch zufütterst, solltest du sie auf jeden Fall wecken und anlegen; nachts ist die Produktion des Stillhormons am höchsten, deshalb musst du sie nachts anlegen; nur so besteht überhaupt eine Chance, dass deine Mumi ausreicht.
Also im Moment solltest du sie wecken. Viel Erfolg und alles, alles Gute
Lieben Gruß
Martina
Beitrag vom 31.01.2010 17:21 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: YASMIN
Beitrag: HALLO LIEBE FRAU HELLENKAMP
BIN IHREM RAT NACH GEGANGEN! LEIDER MUSS DAZU SAGEN DAS ICH MEINE KLEINE VOR EINER WOCHE GEWOGEN HABE UND SIE WOG 4950 G. HEUTE HABE ICH SIE WIEDER GEWOGEN UND SIE WOG NUR 4900 G. SIE IST JETZT 10 WOCHEN ALT. DA SIE AUCH NOCH ABGENOMMEN HAT, DENKE ICH JETZT DAS MEINE MILCH NICHT NAHRHAFT GENUNG IST, MILCH HABE ICH AUF JEDEN FALL, DENN MANCHMAL LÄUFT ES AUCH AUS. WAS SOLL ICH JETZT MACHEN? VIELLEICHT DOCH ZUFÜTTERN. BIS JETZT HAT ES MIT DEM STILLEN SEHR GUT GEKLAPPT. FÜR JEDEN GUTEN RAT VON IHNEN BIN SEHR DANKBAR!!!
GANZ LIEBE GRÜßE YASMIN
Beitrag vom 10.02.2010 11:44 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Yasmin,
ja ich denke du solltest jetzt erstmal wieder zufüttern. Dazu würde ich dir empfehlen mal eine Stillberaterin aufzusuchen, das ganze Problem bei euch ist ja doch etwas vielschichtiger. Ich kann hier auf diese Entfernung nicht das Trinkverhalten beurteilen u.s.w. Versuch es bitte bei der la leche liga oder unter stillen.de, da findest du immer eine Stillberaterin in deiner Nähe. Wenn du genug Milch produzierst, gibt es auch immer einen Weg voll zu stillen. Bitte gib nicht auf,
lieben Gruß,
Martina
Beitrag vom 11.02.2010 14:08 Uhr

was bedeutet wenn die mumi stinkt

Von: taba
Beitrag: hallo
seit zwei Tagen hat meine Milch einen seltsam geruch. Nach dem Stille riecht meine kleine auch da nach. Was kann das sein.
Beitrag vom 25.01.2010 22:36 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: taba
Beitrag: bin deswegen sehr beunruhigt. muss ich vielleicht mit dem stillen auf hören. stille sehr gerne. aber ich weiß wircklich nicht woher das kommt das meine milch so seltsam riecht. ich hoffe sie können mir helfen.
lieben gruß taba
Beitrag vom 26.01.2010 14:26 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Taba,
das kann zum Einen an der Ernährung liegen, wenn du zum Beispiel sehr viel Koblauch oder Zwiebeln gegessen hast. Oder hast du vielleicht angefangen intensiv Sport zu treiben? Die Mumi riecht dann unangenehm, wenn dein Körper in diesen Lactatstoffwechsel kommt. Auf jeden Fall ist das nicht schlimm, solange die Kleinen die Milch weiter trinkt. Warte einfach ein paar Tage ab.
Grüße Hebamme Martina
Beitrag vom 27.01.2010 10:03 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: taba
Beitrag: hallo
vielen dank für die hilfreich antwort. jetzt bin sehr beruhig. danke
lieben gruß taba
Beitrag vom 27.01.2010 21:45 Uhr

Nachts schrittweise oder komplett abstillen

Von: Bibsi
Beitrag: Hallo,
meine Tochter (fast 9 Monate) ist tagsüber seit längerer Zeit "stillfrei". Das lief alles perfekt. Ich stille nun noch abends vor dem zu Bett gehen, nachts und morgens so um halb 8. Dabei ist es leider mittlerweile aber so, daß sie nicht mehr von selbst einschläft, sondern nur noch an der Brust. Sie schläft dann aber mitterlweile im eigenen Bett, bis sie nachts munter wird. Dann holen wir sie zu uns ins Bett. Am Liebsten wäre es, wenn ich die Nachtmahlzeiten (zumindest die um 12 und die um 3 Uhr) abstillen könnte und abends und morgens noch eine Zeit lang weiterstillen könnte. Wie schaffe ich es am Besten, nachts abzustillen? Muß ich die Abendbrust ganz "abschaffen", damit sie schlafen und Brust nicht mehr miteinander verbindet? Oder soll ich die Abendbrust um eine Stunde vorziehen und sie dann ohne Stillen ins Bett legen. Muß ich in der Nacht komplett abstillen, da Babys Aufwachen und gestillt werden miteinander verknüpfen oder kann sie unterscheidne, wenn ich ihr z.B. um 12 Uhr nur Waser anbiete und um 5 Uhr wieder die Brust? Darf ich sie nicht mehr zu uns ins Bett holen, weil sie Bett/Nähe mit Stillen verbindet? Leider finde ich nirgend eine Anleitung zum schrittweisen Abstillen in der nacht - es wird immer nur vom Tag geschrieben oder vom kompletten Abstillen. Ich finde das paradox, weil ja empfohlen wird, möglichst lange zu stillen, die Nacht aber nie richtig miteinbezogen wird, sondern immer nur beim Thema Abstillen komplett betrachtet wird. Unter Tag hatten wir keine Probleme. Sie ist fast von slbst auf alles andere ess- und trinkbare umgestiegen.
Danke und liebe Grüße
Bibsi
Beitrag vom 14.01.2010 12:47 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Bibsi,
jetzt hat die Antwort etwas länger gedauert; ich habe mich erst noch mit einer Kollegin, die ausgebildete Stillberaterin ist, besprochen. Hier ist nun im Folgenden der Kommentar meiner Kollegin. Sie bietet Dir zusätzlich ein persönliches Gespräch an, wenn Du das möchtest. Die Telefonnummer im Text ist die Dienstnummer der Stillberatung im Berliner Humboldt-Klinikum. Dort ist die Kollegin vormittags zu erreichen.
Alles Gute
Martina
Hallo,
Erst einmal ein Kompliment, wie toll sie bisher ihr Kind ernährt haben.
Natürlich kann eine Mutter solange stillen, bis sie es nicht mehr möchte. Es gibt auch die Möglichkeit nur noch zu bestimmten Zeiten zu stillen.
Man spricht deshalb auch nicht vom "Abstillen", sondern vom schrittweise "Entwöhnen".
Die meisten Kinder respektieren die Wünsche ihrer Mütter, wenn sie zu bestimmten Tages- und Nachtzeiten nicht mehr stillen möchten.
Manchmal ist es hilfreich, wenn die Kinder vor allem in der Nacht häufig die Brust verlangen, dass man das Baby für ein/zwei Nächte mit dem Papa schlafen lässt. Da dort keine Brust vorhanden ist, die Milch gibt, schlafen die Kinder dann auch durch. Der Vater kann dann zum Trost etwas Wasser zum Trinken anbieten.
In keinem Fall muss man komplett abstillen, die anderen
Stillzeiten können dann so wie bisher beibehalten werden.
Zum Einschlafen darf die Brust ruhig weiter gegeben werden.
Wenn sie noch mehr Fragen haben, können Sie mich gerne unter: 030 130 12 2287 anrufen. In einem persönlichen Gespräch kann man evtl. noch weiter Tipps für eine weiter entspannte Stillzeit besprechen.
Ich hoffe, meine Antwort ist erst einmal hilfreich.
Mit freundlichen Grüßen
Gitte Nicklisch
Beitrag vom 21.01.2010 20:02 Uhr

Flaschenkind umgewöhnen

Von: Ute
Beitrag: Liebe Martina!
Seit 2 Tagen mit meinem 1 Woche alten Sohn, der mit Kaiserschnitt als 8-Monatsbaby entbunden wurde und die 6 ersten Tage auf der Neugeborenenstation verbringen musste - üben wir jetzt das Stillen.
Er saugt zwar sofort nach Anlegen kurz an meiner Brustwarze, aber zum Trinken kommt es leider nicht. Ich verwende seit dem 2. Tag nach dem Kaiserschnitt eine Milchpumpe und Manuel bekommt meine Milch plus wenn nötig Pre-Nahrung.
Ich bin mir unsicher ob es an meinem Baby oder an mir liegt dass das Stillen nicht klappen will. Vielleicht rinnt bei mir die Milch zu langsam?
Bin für jegliche Hilfe sehr dankbar!
Liebe Grüße,
Ute
Beitrag vom 02.01.2010 16:35 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Ute,
Dein Sohn ist also erst 10 Tage alt, habe ich das richtig verstanden? Und er ist eine Frühgeburt und per Kaiserschnitt auf die Welt gekommen und er war nach der Geburt von Dir getrennt, auf einer Intensivstation? Das ist ja alles ganz schön viel, was ihr da durchmachen musstet, ich habe wirklich Respekt vor Dir, dass Du es mit dem Anlegen und Pumpen u.s.w. überhaupt so weit gebracht hast! Das ist toll, wirklich.
Es liegt nicht an Dir, Du gibst Dein Bestes, bitte weiter so! Du brauchst als Wichtigstes Ruhe und Unterstützung, ist das geregelt? Wer kümmert sich um den Haushalt, kocht und wäscht? (eine verordnete Haushaltshilfe evtl.) dann brauchst Du als nächstes ganz viel Geduld mit dem Kleinen und mit Dir selber. Er braucht seine Zeit, um Kräfte zu sammeln und das Trauma der Geburt und der Trennung zu verarbeiten. Wichtig ist dazu Körperkontakt (so oft wie möglich, ca. 24h tägl. sind zu empfehlen ;-)), Ruhe (wenig Besuch) und eine enspannte Mama. Es wird eine Weile dauern, bis er voll aus der Brust trinkt, immer erst anlegen, dann evtl. abgepumte Mumi geben. Du machst das alles völlig richtig. Wenn mögl. von der Flasche auf eine s.g. Fingerfeeder wechseln, dazu kann Dir Deine Hebamme mehr sagen.
Gib ihm und Dir Zeit und Liebe, dann wirst Du schon bald eine voll stillende Mama sein.
Rede mit Deiner Hebamme und wenn Du magst, kannst Du Dich gerne wieder bei mir melden,
Liebe Grüße, ein gesundes und glückliches 2010,
wünscht Dir Martina
Beitrag vom 03.01.2010 18:15 Uhr

Schmerzen beim Stillen

Von: Claudia
Beitrag: Liebe Martina,
seit ihrer Geburt stille ich meine nun sechs Wochen alte Tochter. Dabei war das Stillen häufig recht schmerzhaft: Ich hatte einen starken Milcheinschuss mit Milchstau und flache, sehr empfindliche Brustwarzen. Dennoch haben wir alle Hürden überwunden und ich hatte mich schon auf die 6-Wochen-Marke gefreut, denn alle berichten, dass das Stillen dann spätestens schmerzfrei sein soll.
Doch bei mir ist eher das Gegenteil der Fall: Das Anlegen und Ansaugen tun mehr weh denn je, und auch nach dem Stillen habe ich einen brennenden, stechenden Schmerz in der ganzen Brust. Mal eher außen, mal eher im Bereich der Brustwarzen. Diese Schmerzen sind auf beiden Seiten und halten häufig nach dem Stillen noch 20-30 Minuten an.
Was kann das sein? Was kann ich tun?
Beitrag vom 01.12.2009 09:33 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Claudia,
bitte kontaktiere deine Hebamme oder suche eine Stillberaterin auf. Es muss mal jemand eine ganze Stillmahlzeit beobachten, um dich ganz persönlich zu beraten. Bitte lass auf diesem Wege auch abklären, ob deine Tochter evtl. einen Mund-Soor (Pilzinfektion) hat und Deine Brustwarzen betroffen sind. Das kann solche Schmerzen nämlich auslösen. In diesem Fall müsstet ihr beide behandelt werden. Versuch es unter www.stillen.de oder bei der lalecheliga.
Ich wünsche Dir ganz viel Kraft, halte durch
Liebe Grüße
Martina
Beitrag vom 01.12.2009 15:38 Uhr

Zahnen und Unruhe

Von: Sofie
Beitrag: Hallo,
meine Kleine ist jetzt 5 Monate und ich stille sie voll. Seit ein paar Tagen nun ist sie sehr unruhig an der Brust, sabbert unglaublich viel und steckt sich die Hände in den Mund. Sie beißt auf alles, Finger, Schnuller (den nimmt sie sonst nicht, nur jetzt zum beißen). Ich mache mir Sorgen, denn an der Brust ist sie sehr zickig und ungeduldig, so dass ich schon ganz nervös werde. Gibt es da was mit Homöopathie? Das hat mit in der Schwangerschaft auch so gut geholfen.
Danke für den Rat,
Sofie
Beitrag vom 29.11.2009 20:43 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Sofie,
Bestimmt ist Deine Vermutung richtig, die Kleine bekommt Zähne. Das kann ihr ganz schön weh tun. Bitte halte durch, habe Geduld es wird auch wieder besser. Wenn Du selber gute Erfahrung mit Homöopathie gemacht hast, kann ich Dir folgendes empfehlen: Es bieten sich z.B. an: Chamomilla D12 (mehrmals tägl.) oder Osanit-Globuli (in der Apotheke) oder auch bei allgemeiner Unruhe Viburcol-Zäpfchen (auch homöopathisch). Es gibt aber auch Veilchenwurzeln zu kaufen, wenn sie so gerne auf etwas hartem herum kauen möchte.
Melde Dich, wenn Du noch weitere Unterstützung benötigst,
liebe Grüße,
Martina
Beitrag vom 30.11.2009 19:57 Uhr

Probleme Milchfluss

Von: Kathi
Beitrag: Ich hab meinen Sohn (3 Monate) bis jezt voll gestillt. Bei der Geburt hatte er 3 kg und ist jezt mit 6 kg sehr gut ernährt. Bis jetzt hatte ich keine Probleme beim Stillen. Meine Ärztin hat mir mit 1 Monat empfohlen die Stillzeiten auf 3,5 bis 4 h zu verzögern (wenn möglich). Jetzt mit 3 Monaten hab ich das Problem, dass wenn ich ihn anlege der Milchflussreflex ein wenig später einsetzt. Er schreit dann sofort und wirft den Kopf zurück. Meist hilft es wenn ich ihn dann an der zweiten Brust anlege. Aber oft kommt es vor, dass er dann weiter weint und nicht mehr trinken will. Ich mach mir total sorgen das er zuwenig Milch bekommt oder das ich zu wenig Milch habe?
Beitrag vom 05.09.2009 20:54 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Kathi
Beitrag: Sorry noch mehr Info: hab jetzt auch versuch durch abpumpen (elektr. Pumpe) den Milchfluss anzuregen. Hab es nach dem Stillen und auch nach ca. 2 h probiert und musste leider feststellen, dass nur einige Tropfen Milch kommen....was mich natürlich noch mehr verunsichert hat.
Beitrag vom 06.09.2009 16:29 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Kathi,
versuche bitte das alles mit ganz viel Ruhe und Geduld anzugehen. Ich bin mir ganz sicher, dass ihr das zusammen hinkriegt. Nur Mut! Es gibt übrigens Frauen, die an der Pumpe überhaupt keine Milch spenden können und ihre Kinder trotzdem lange stillen. Das hat also garnichts zu sagen.
Um den Reflex auszulösen, kann ich dir folgendes empfehlen: Massiere die Brust vor dem Stillen und/ oder lege einen warmen Wickel auf. Versuche dich zu entspannen; stille im Liegen, mach dir schöne Musik an, denke an etwas positves und versuche ruhig in den Bauch zu atmen (Wehenatmung), damit dein Körper loslassen kann.
Ausserdem solltest du zumindest im Moment wieder nach Bedarf stillen, also auch häufiger als alle 3,5 - 4h, wenn der Kleine das will.
Vertraue bitte darauf, dass dein Kleiner sich holt, was er braucht, wenn er erst merkt, dass du wieder etwas entspannter bist, dann wird er sicher ruhiger an der Brust trinken.
Liebe Grüße,
Martina
Beitrag vom 06.09.2009 20:06 Uhr

still bh

Von: Nicole Debski
Beitrag: Hallöchen,
meine Frage ist eigentlich nur folgende:
Welche Größe soll ich in den Medela Still Bustiers kaufen? Trage im Moment die Größe 75B Kleidergröße 38.
Mein Baby kommt im Oktober zur Welt
Welche BH Größe müsste ich nehmen?
Vielen Dank für die Beantwortung meiner Fragen.
MFG
Beitrag vom 07.07.2009 12:15 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Nicole,
die Medela-Stillbustiers sind recht eng geschnitten und nach der Geburt legt der Brustumfang ja nochmal um einiges zu. Daher würde ich Dir auf jeden Fall zu Größe M raten, für direkt nach der Geburt könnte sogar ein L passen. Solange Dein Baby aber noch nicht da ist, sollte die Größe M ausreichen.
Eine schöne Geburt wünsche ich auf jeden Fall schon mal :-).
Martina
Beitrag vom 07.07.2009 14:55 Uhr

Gifte in der Muttermilch?

Von: verena
Beitrag: Hallo, habe auch das Problem, das unser Kinderarzt es ganz schlimm findet, dass ich meine Tochter (gut 7 Monate) noch vollstille. Er meint, es seien so viele fettlösliche Gifte in der Mumi und es sei unverantwortlich (auch aus pädagogischen Gründen). Als Erzieherin kann ich das allerdings gut verantworten, und die Sache mit den Giften kenne ich aus den 70ern und dachte, es sei passe, aber nun lässt es mich doch nicht so ganz los. Ist da was dran?
Beitrag vom 02.07.2009 20:41 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Verena,
Dein Kinderarzt hat zwar Recht, trotzdem hat er wohl etwas übertrieben. Natürlich kannst Du Dein Kind noch länger stillen, wenn Du es willst. Die Schadstoffbelastung der Mumi ist zwar in den letzten Jahren zurück gegannen, aber dafür sind neue dazu gekommen. Letztendlich ist es Deine Entscheidung, Du must eben für Dich abwägen. Auch Fertignahrung kann Giftstoffe enthalten oder führt zu schweren Allergien. Es gibt immer zwei Seiten! Wenn es Dir und Deiner Tochter gut gefällt, dann mach doch einfach so weiter. Wichtig ist doch, wie es Euch geht und ob Ihr beide mit dem Stillen glücklicher seit.
Lieben Gruß aus Berlin
Hebamme Martina
Beitrag vom 05.07.2009 15:24 Uhr

Milchstau oder Entzündung

Von: Franziska
Beitrag: Hallo,
ich habe zur Zeit immer wieder Probleme mit kleinen Milchstaus, da mein Sohn (9 Wo.) am Tag teilweise stündlich was will, nachts aber nur alle 3-5 h. Seit ca. 36 Stunden, habe ich eine schmerzende Verhärtung an der rechten Brust, die so nah am Hof ist, bzw. schon "unter" dem Hof, dass ich sie beim Stillen nicht weg massieren kann. Heute morgen hab ich gesehen, das die Stelle auch schon rot ist, das hatte ich vorher noch nicht. Nun, auch wenn das für eine Ferndiagnose schwer ist, könnte das eine Brustentzündung sein? Oder "nur" ein Milchstau? Fieber, Schüttelfrost oder Erkältungsanzeichen hab ich nämlich nicht und das sind wohl Anzeichen dafür. Sollte ich lieber einen Arzt aufsuchen?
Vielen Dank,
Franziska
Beitrag vom 14.06.2009 22:44 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Franziska,
Deine Diagnose stimmt! Eine Brusentzündung wird es wohl noch nicht sein. Den Stau musst Du aber bitte behandeln. Zunächst ist Ruhe das Wichtigste, dann vor dem Anlegen einen warmen Wickel auflegen, damit die Milch besser fließen kann. Bitte setzte Dich sofort mit Deiner Hebamme in Verbindung; oder auch mit einer Stillberaterin. Solange Du keines der von Dir beschriebenen Entzündungszeichen (Fieber usw.) hast, brauchst Du auch keinen Arzt aufsuchen.
Gute Besserung Hebamme Martina
Beitrag vom 15.06.2009 18:14 Uhr

Dosierung Bockshornkleekapseln

Von: Katja
Beitrag: Hallo. Da ich weniger Milch habe, habe ich mir in der Apotheke Bockshornkleekapseln + Zink gekauft. Die Bockshornkleekapseln von Dr. Pandalis habe ich absichtlich nicht gekauft, da in den Kapseln Rosmarin enthalten ist, welches man während der Stillzeit nicht unbedingt nehmen sollte, da dies mit der Zeit toxisch wirkt. Nun zu meiner Frage: ich habe gelesen, dass man von den Kapseln von Dr. Pandalis in den ersten drei Tagen 12 Kapseln nehmen soll, entspricht 2400mg Bockshornklee. Meine Kapseln enthalten je 500mg Bockshornklee, Zink 10mg (66% der empfohlenen Tagesmenge), Biotin 300 mikrogramm (200% der empfohlenen Tagesmenge). Auf der Verpackung steht jedoch, dass die Tagesmenge von 2 Kapseln pro Tag nicht überschritten werden darf!! Darf ich nun oder nicht? Denn man soll in den ersten Tagen 2400mg zu sich nehmen.
Beitrag vom 06.03.2009 19:08 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Katja
Beitrag: Dass Rosmarin toxisch auf die Dauer wirkt, habe ich im Internet gelesen.
Beitrag vom 06.03.2009 19:09 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Katja
Beitrag: Oh sorry. Der Inhalt einer Kapsel ist 500mg Bockshornklee, 5! mg Zink, 150 mikrogramm Biotin.
Schon einmal ein großes Danke schön für ihre Antwort.
Beitrag vom 06.03.2009 20:15 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Katja,
also ehrlich gesagt wusste ich das mit dem hohen Rosmarinanteil nicht. Ich hatte mich einfach auf die Erfahrung von einigen Kolleginnen verlassen.
Allerdings empfehle ich seit einiger Zeit aus Kostengründen sowieso nur noch die reinen gemahlenen Bockshornkleesamen aus der Apotheke, bzw. von Kräuter Kühne. Davon nimmt man 4 Eßlöffel tägl. für ca. eine Woche. Schmeckt scheußlich, hilft aber sehr gut! Leider kann ich zu dem Thema Zink und Biotin nichts sagen; werde mich aber erkundigen und mich dann wieder melden.
Danke für den Beitrag und alles Gute Hebamme Martina
Beitrag vom 07.03.2009 17:27 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Nadine C.
Beitrag: Dosierung Bockshornklee, habe auch eine Frage!
Habe auch Bockshornklee zur Milchbildung empfohlen bekommen, habe welche mit 400 mg pro Kapsel in der Apotheke erhalten. In der Packungsbeilage steht, man soll 3 pro Tag nehmen? Das ist doch dann zu wenig, oder?
Beitrag vom 12.03.2009 10:41 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Ja, es handelt sich bei der Dosierung um eine Überdosierung, die in Kauf genommen wird und wenn überhaupt, nur geringe Nebenwirkungen hat. Diese sind z.B. Durchfall. Sehr sehr selten auch allergische Reaktionen, Vorsicht also bitte bei Asthma Patienten.
Ich habe die Empfehlung selber von einer erfahrenen Stillberaterin. Und in meinem Umkreis sind noch nie Nebenwirkungen aufgetreten, aber das ist keine Garantie.
Bei Unsicherheit ist es ratsam, eine Stillberatrin direkt zu befragen. Ausser den Kapseln kann frau auch Pulver (3x tägl. 0,5 bis 1 TL in Wasser, Tee, Saft oder Speisen) oder Tee aus den Samen des Bockshornklees zu sich nehmen ( 3x tägl. 1 Tasse; 1,5 TL auf 1 Tasse, 10 min leicht köcheln lassen). Immer für ca. 1Woche lang.
Ich wünsche Euch viel Erfolg (mehr Muttermilch)
Martina
Beitrag vom 12.03.2009 20:24 Uhr

hat Hunger saugt aber nicht

Von: Patricia
Beitrag: Meine Tochter ist 15 Wochen alt, mit 3,300 zur Welt gekommen und erst nach 4.5 Wochen den Geburtsgewicht wieder erreicht zugefuttert nach dem sie mit 3 Wochen 2,950 wog. Ich hatte irgendwie nicht genug Milch. Danach war alles mehr oder weniger gut und habe langsam die extra Flasche gelassen. Nun jetzt seit dem sie nachts mal 7 Stunden schläft ist die Milchmenge wieder zurückgegangen und vor allem morgens und abends ist sie Unruhig und weint viel weil Sie Hunger hat. Sie ist sauer und will aber nicht weiter saugen (außerdem wenn sie saugt (überhaupt) macht sie das nicht mehr so kräftig wie früher) und dann schläft ein tot müde von den Schreianfall. Ich habe angefangen vor dem Bett gehen ihr eine Flasche von 70 ml. nach dem stillen zu geben und dann mit abpumpen und war erschrocken als ich nur 60-70 ml. von beide Brüste gekriegt habe (3 Stunden später). Ihre Windeln sind auch nicht mehr so nass wie früher dafür macht sie aber öfter groß sehr wenig zwar aber 4-5 Mal am Tag (früher 1 Mal richtig).
Wäre sehr dankbar wenn Sie mir helfen könnten
Beitrag vom 05.03.2009 15:52 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Patricia
Beitrag: hab vergessen den aktuellen Gewicht zu erwähnen: 5,350 gr.
Beitrag vom 05.03.2009 18:39 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Patricia,
zugenommen hat Deine Tochter insgesamt ja genug. Allerdings ist eine Nachtruhe von 7 Std. ganz schön lang, besser wäre es, wenn Du sie nachst einmal wecken würdest, um sie zu stillen. Sicher ist, dass die Milchproduktion nachlässt, wenn nachts so lange Pausen gemacht werden. Also als erstes kann ich Dir nur empfehlen, die Kleine nachst zu wecken und sie zu stillen.
Ansonsten ist es wichtig weiter das Gewicht zu kontollieren und die Kleine regelmäßig, vielleicht einmal die Woche zu wiegen.
Beim Abpumpen kommt übrigens oft weniger Milch, als beim Stillen.
Man kann auch die Ausscheidungen (also die vollen Windeln) in 24 Std. sammeln und wiegen. Wenn Du das machen möchtest, dann melde Dich nochmal bei mir, aber erstmal nachst anlegen!
Lieben Gruß und alles Gute
Hebamme Martina
Beitrag vom 07.03.2009 18:04 Uhr

Stillen

Von: Terry
Beitrag: Hallo mein Name ist Terry hab einen Sohn der ein monat alt ist stille voll hab jedoch ständig schwächte anfälle macht sich bemerkbar durch Augen flackern bizeln in fingern und händen schlafe eigentlich genug trinke 2 l am tag und in der nacht noch mal 1l soll ich besser aufhören zu stillen oder legt es sich mit der zeit und ich bekomme mehr kraft ?
Dank schon mal
Beitrag vom 22.02.2009 21:57 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Terry,
Du trinkst wirklich genug! Aber ißt Du auch ausreichend? Es hört sich für mich so an, als ob Du etwas unterzuckerst. Bitte stelle Dir zu jeder Stillmahlzeit zusätzlich ein paar Kekse oder Obst bereit, wenn Du Dich dann schwach fühlst nimm davon, auch wenn Du keinen Hunger hast.
Oder leidest Du an sehr niedrigem Blutdruck?
Auf garkeinen Fall mit dem Stillen aufhören!
Alles Gute weiterhin Hebamme Martina
Beitrag vom 23.02.2009 13:24 Uhr

länger als 6 Monate voll stillen?

Von: Nicole
Beitrag: Hallo,
mein Kleiner war eine Frühgeburt. Nicht schlimm, er kam 4 Wochen zu früh. Mit dem Stillen hat es nach anfänglichen Schwierigkeiten immer gut geklappt. Aber jetzt bin ich total verunsichert, weil alle (Kinderarzt, Freundin, meine Mutter) sagen ich soll endlich zufüttern. Er trinkt nämlich angeblich zu oft, und das ist ein Zeichen dafür, das er nicht satt wird. Ich stille ihn alle 2h auch nachst. Und eigentlich stört mich das auch nicht. Die Nahrungsmittelhersteller und auch die Hebammen sagen ja, ab 6. Monat soll man besser zufüttern. Ich finde, dass er noch nicht will und würde gerne noch länger voll stillen. Darf ich das? Kann er zuwenig Nährstoffe bekommen?
Vielen Dank für eine Antwort.
Beitrag vom 14.01.2009 14:09 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Nicole,
sorry, dass ich mich jetzt erst melde. Die Antwort auf Deine Frage ist dafür aber ganz einfach: Ja Du kannst auch länger als 6 Monate voll stillen. Bite mache Dir keine Sorgen. Lass Dir und dem Kleinen Zeit, dann passiert alles ganz von alleine.
Grüße aus Berlin
Martina
Beitrag vom 16.01.2009 16:44 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Lisa
Beitrag: HALLO NICOLE
Mir ging genau so...
Habe am 19.01.09 mein ersten Sohn bekommen!
Und auch er, wollte alle 2 Stunden an die Brust. doch ich konnte das nach einer Woche nicht mehr bin am Stock gegangen, habe mich dann ein bisschen erkundigt...Mir wurde dann gesagt das er die Brust als beruhigungsmittel ansieht, gar nicht wirklich Hunger hat. Ich habe dann versucht Ihn mit dem Schnuller zu beruhigen und hin zuhalten, bis er richtig Schmacht hat und dann hat er richtig gut und viel getrunken und auch gleich 4 Stunden geschlafen! So mache ich das jetzt immer und Ihm geht es besser damit besser und mir auch, weil ich nicht den ganzen Tag mit Stillen beschäftigt bin...Kannst es ja mal ausprobieren:-)
Beitrag vom 11.02.2009 14:58 Uhr

Unruhiges Kind

Von: Joanna
Beitrag: Guten Abend!
Ich habe ein Stillproblem. Mein Sohn (10 Wo.) hat in der letzten Woche lediglich 130 gramm zugenommen. Seit einiger Zeit ist es auch sehr schwierig ihn zu stillen. Nach 10 Minuten pro Brust fängt er an zu zappeln, sich zu krümmen, zu weinen oder einfach die Brustwarze immer wieder loszulassen und zu "fangen". Auch nach dem Stillen weint er. Da ich bis jetzt keinen Stilltee o. ä. getrunken habe, dachte ich hätte zu wenig Milch. Aber auch nach dem Tee ist es nicht besser geworden. Häufigeres Anlegen bringt auch nichts da er die Brust wieder "ausspuckt". Da er jedesmal Sab-Simplex bekommt (3-Monatskoliken) können es doch eigentlich auch keine Bauchschmerzen sein, oder? Muss ich jetzt zufüttern? Wie lange darf dieser Zustand andauern?
Beitrag vom 09.12.2008 17:52 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Joanna,
zunächst mal: Bitte versuche ruhig zu bleiben; im Moment musst Du nicht zufüttern. 130g Gewichtszunahme sind doch gut! Sicher, es gibt Babies die viel mehr zunehmen, aber 80g pro Woche sind das Mimimum und da liegt er ja ganz klar drüber.
Für die Unruhe gibt es immer mehrere Gründe. Zum Teil sind das auch ganz normale Entwicklungsphasen, weil die Kinder zunehmend ihre Umwelt entdecken und jeden Tag ganz viele neue Dinge erleben und verarbeiten müssen. Stillen ist dann einfach nicht so wichtig!
Hier meine Tipps: Versuche eine möglichst entspannte und reizarme Stillsituation zu schaffen. Kein Fernseher, kein Handyklingeln z.B. ; kannst Du Dich vielleicht auch tagsüber zum Stillen hinlegen?
Falls Du wirklich das Gefühl hast, dass Deine Milch nicht reicht, gibt es noch viel mehr als nur den Stilltee. Malzbier, Bockshornklee, Hühnersuppe, etc. bitte sprich doch Deine Hebamme dazu nochmal an.
Wie Du bereits geschreiben hast, glaube auch ich nicht, dass seine Unruhe mit den Bauchschmerzen zu tun hat. Ohne das jetzt groß psychologisieren zu wollen, denke doch mal einen Augenblick darüber nach, ob es in Deiner Familie irgendeine neue, aufregende Situation gibt, die der Kleine zu verarbeiten hat. Oder noch eine Idee, gab es um die 10.Schwangerschaftwoche vielleicht auch ein sehr stressiges Erlebnis für Dich?
Bitte melde Dich, wenn Du noch Fragen hast
Hebamme Martina
Beitrag vom 10.12.2008 12:55 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Joanna
Beitrag: Liebe Martina, vielen Dank für Deinen Rat. Leider hat literweise Vitamalz auch nichts genutzt. Meine Hebamme meinte ich sollte doch mit dem zufüttern anfangen. Versuchshalber habe ich mal seine Mahlzeit mit einer elektrischen Pumpe abgepumpt und kam auf lediglich 60 ml aus beiden Brüsten. Meine Hebamme sagte, ich sollte ihm nach dem Stillen ein Fläschchen geben und ihn so lange trinken lassen wie er mag. Er trinkt dann aber ganze 140 ml. Das ist doch zu viel, oder? Gibt es die Chance, dass ich wieder voll stillen kann? Es geht mir nämlich gar nicht so gut, bei den Gedanken ihm die Flasche zu geben.
Liebe Grüße Joanna
Beitrag vom 19.12.2008 18:43 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Guten Abend,
also 140ml sind wirklich viel, aber eben auch nicht zuviel. PreNahrung füttert man genauso wie MuMi, nach Bedarf.
Und 60 ml abgepumpte Milch sind doch garnicht so wenig, immerhin kann man davon ausgehen, dass die Babies immer mehr aus der Brust trinken, als die Pumpe rausholt.
Deine Bedenken, dem Kleinen die Flasche zu geben verstehe ich völlig, den die Gefahr mit dem Zufüttern auch langsam abzustillen besteht auch immer. Bitte wende Dich doch an eine Stillberaterin in Deiner Nähe. Dein Problem ist einfach zu komplex, als das wir das hier hinreichend erörtern können. (z.B. www.stillen.de oder wende Dich an ein Krankenhaus in Deiner Umgebung, das zertifiziert ist. unter:www.babyfreundlich.org )
Alles Gute und halte durch
Martina
Beitrag vom 21.12.2008 19:42 Uhr

Zwieernährung...oder nicht?!

Von: Ria
Beitrag: Hallo, also meine Tochter (2.Juli 08) geboren wurde vor knapp 2 Monaten am Herzen operiert. Auch davor war sie halt eine schlechte Trinkerin (voll gestillt) aber das hab ich dann aufs Herz geschoben. Nach der OP hat sie richtig gut wieder losgelegt sodass wir 100ml pro Woche zugenommen haben...dadurch das ich noch einen Großen (2Jahre) habe und mich das alles natürlich auch mitgenommen hat, pumpe ich manchmal generell ab-aber meist stille ich und entweder versuche ich auf 110ml pro Mahlzeit dann zu kommen, indem ich abpumpe oder wenn das nicht reicht PRE zu geben...
Tja leider trinkt sie aus der Brust nun mittlerweile nur noch 70-90ml alle 3 Stunden tagsüber, nachts kommt sie mal so mal so, meist 2 mal. Sie hat nun in den letzten 6 Tagen nur 60g zugenommen...
Um es mir stressfreier zu machen möcht ich nun gern mal ein rhytmus oder so irgendwie rienbekommen --- naja auf jeden Fall meine Frage: Ist es überhaupt "OK" wenn ich stille und dann gleich anschließend PRE gebe? auf wieviel ml pro Mahlzeit sollte ich gehen? Ich will keinenfalls ganz aufs stillen bzw. die gabe von muttermilch verzichten...
Mittlerweile wiegt meine Tochter übrigens 5650g...
vielen Dank für Hilfe!
Beitrag vom 27.11.2008 23:19 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Ria,
toll, dass Du Dir bei all dem Streß und der Sorge um Deine Tochter Zeit für das Stillen nimmst. Lege sie auf jeden Fall weiter an die Brust. Das ist das Wichtigste! Zufüttern immer nur nach dem Anlegen, das hast Du soweit alles richtig gemacht. Du kannst ihr direkt eine Flasche geben, das ist in Ordnung. Eigentlich sollte Deine Tochter mind. 100g pro Woche zunehmen, denn 60g sind eindeutig zu wenig.
Die Anzahl der Mahlzeiten sind, so wie Du es beschrieben hast, doch eigentlich schon ganz regelmäßig; daran solltest Du nichts ändern.
Ich wünsche Dir alles Gute
Martina
Beitrag vom 30.11.2008 19:50 Uhr

zuviel Milch

Von: Manuela
Beitrag: Hallo,
im Gegensatz zu vielen anderen Müttern habe ich zuviel Muttermilch! Wenn ich meine Tochter auf der einen Seite stille, dann läuft die andere aus. Nicht nur ein paar Tropfen, ich muß richtig eine Schale drunter halten. Nachst mit der Bettwärme ist es dann besonders schlimm; die Kleine trinkt nur immer 10 min, dann läuft auch ihr die Milch wieder aus Nase und Mund raus. Machmal hat sie richtig Probleme zu trinken, weil soviel Milch kommt, dann spuckt sie und weint, kann ich da irgendwas machen?
Manu
Beitrag vom 12.11.2008 13:11 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Hebamme Martina
Beitrag: Liebe Manuela,
wie alt ist denn deine Tochter? Am Anfang der Stillzeit, also direkt nach dem Milcheinschuß haben nämlich viele Frauen zuviel Milch. Also wenn Deine Tochter noch nicht mal 3 Wochen alt ist, warte einfach ab, es wird besser werden.
Ansonsten gibt es schon ein paar Möglichkeiten. Wenn Du eine Hebamme hast, solltest Du Dich mit ihr auf jeden Fall in Verbindung setzten.
Stille möglichst immer nur eine Seite. Die Mumi aufzufangen ist eine gute Idee, dann hast Du eine Reserve für später. Auf gar keinen Fall solltest Du Milch abpumpen. Du kannst deine Brüste auch mal nach dem Stillen kühlen, aber nur mit kaltem Wasser, nicht mit Eis.
Und dann hilft Salbeitee ganz gut. Wenn Du magst, kannst Du auch Pfefferminztee trinken, oder beides mischen. Wieviel trinkst Du denn täglich? Bei mehr als 2-3 Liter am Tag, kannst Du auch mal 1-2 Gläser weglassen. Sieh aber bitte zu, dass Du nicht durstig bist.
Nachts könnten die Stilleinlagen aus Silikon evtl. eine Erleichterung sein. Schau mal hier im Shop unter der Rubrik "Stillbedarf" nach.
Lieben Gruß
Martina
Beitrag vom 12.11.2008 17:53 Uhr

Er hat Hunger!

Von: Antje Kaiser
Beitrag: Hallo Martina,
ich brauche einen Rat. Mein Sohn wird nun diese Woche 5 Monate und ich stille voll und wollte das auch noch weiter tun. Seit ca. 2 Wochen hat sich sein Rhytmus aber so extrem geändert. Wir hatten sonst immer ca. alle 4 Stunden. Obwohl ich nach Bedarf stille. Dieser hat sich nun auf alle 2-2,5 Stunden verkürzt. Vor allem nachts ist er nach 2 Stunden da. Anfangs dachte ich, dass es ein Wachstumschub ist. Die Milch reicht auch. Da ich zwischendurch abpumpe, weiß ich, dass es ca. 200ml pro Mahlzeit sind, die er trinkt. Das wäre ja eigentlich alles nicht ganz so schlimm, wenn er durch das ständige aufwachen nachts nun immer um 3 Uhr wach ist und glaubt, die Nacht wäre vorbei. Ich habe dann meine liebe Mühe, dass er noch weiterschläft. Wir hatten eigentlich einen so tollen Tag-Nacht-Rhytmus. Aber seit er so oft Hunger hat ... .Ich bin auch der Meinung, dass er halt "einfach" Hunger hat. Nun ist er ja auch sehr groß (Geburtsgröße war schon 56cm und 4620g, jetzt ca. 68cm und 7700g) und sehr agil. Kann ich ihm nicht z.B. mit der Muttermilch abends etwas "festeres" bzw. sättigenderes wie Vollkornflocken mit Muttermilch u.ä. geben? Bei der Pre-Nahrung sträube ich mich irgendwie dagegen. Aber ich möchte ihm auch helfen bzw. dass er satt wird.
Ich wäre über einen Rat sehr dankbar. Danke!
Antje
Beitrag vom 28.10.2008 08:31 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Antje,
schön, dass Du Deinen Sohn schon so lange voll stillst. Ganz dickes Lob!
Ich kann Dich wirklich darin bestärken, ihn auch weiterhin nur mit Mumi zu ernähren; da er so groß ist, kann so ein Wachstumsschub auch mal locker 2 Wochen dauern.
Allerdings rate ich Dir vom Zufüttern irgendwelcher Flocken ab. Bitte versuche bis zum Ende des 6. Monats durchzuhalten; für Flocken o.ä. kann sein Verdauungstracks doch noch zu unreif sein. Dann hast Du nachher mehr Probleme mit Verstopfung z.B. als jetzt.
Vielleicht hilft es Euch, wenn Du ihm abends einfach ein Fläschchen mit tagsüber abgepumpter Milch gibst?
Also, letztendlich kann ich Dir nur diesen Rat geben, aber nicht die Entscheidung abnehmen, vielleicht klappt es ja doch noch so? Das wäre wirklich super! Hast Du denn genug Unterstützung und Hilfe? Es tut gut, wenn sich auch mal jemand um Dich kümmert oder mit dem Kleinen einfach mal spazieren geht!
Ich wünsche Dir alles Gute,
Hebamme Martina
Beitrag vom 28.10.2008 15:01 Uhr

Bockshornkleekapseln

Von: Gaby
Beitrag: Hallo Martina,
von welchen Bockshornkleekapseln zur Milchbildung sprecht ihr ? Ich kenne nur die harten Samen, die ich gemörsert zum Würzen verwende.
Gibt es ein spezielles Produkt zur Anregung der Milchbildung ?
Danke für deine Hilfe,
Gaby
Beitrag vom 19.10.2008 23:02 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Gaby,
die Kapseln gibt es von der Firma Dr. Pandalis, aktivierter Bockshornklee, oder so ähnlich; alles Gute
...oder den gemörserten Bockshornklee einnehmen und zwar 3xtägl. einen Eßlöffel voll... schmeckt aber scheußlich...
Martina
Beitrag vom 20.10.2008 15:22 Uhr

Zwillinge

Von: Claudi
Beitrag: Ich erwarte bald Zwillinge und möchte sie gerne stillen, kann mir jemand tipps geben. Wer hat Erfahrung damit.
Beitrag vom 22.09.2008 08:50 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Claudi,
leider komme ich erst heute dazu, Dir zu antworten. Persönliche Erfahrung kann ich Dir auch nicht weitergeben, aber ich habe schon ganz viele Zwillingsmütter betreut. Daher gebe ich Dir nun ein paar Tipps: Also, Du kannst Zwillinge auf jeden Fall voll stillen, auch bis zum 6. Monat! Lass Dir nichts anderes erzählen! Aber es wird sehr anstrengend werden; daher mein erster Tipp: Bitte kümmere Dich um optimale Unterstützung für Deinen Haushalt; Haushaltshilfe beantragen, oder im eigenen sozialen Netz nach lieben Menschen suchen, die Dir zur Seite stehen können. Dein Mann sollte sich nach der Geburt so lange wie nur möglich Urlaub nehmen, am Besten gleich die Vätermonate hintendranhängen; gerade am Anfang brauchst Du ganz viel Hilfe und Unterstützung.
Als Buchtipp empfehle ich Dir das Stillbuch von Hannah Lothrop;
nimm auch rechzeitig in der Schwangerschaft Kontakt mit einer Hebamme auf, es gibt viele Kolleginnen, die mit Zwillingen Erfahrungen haben. Auch der Konakt in der Schwangerschaft zu einer Stillberaterin kann sehr sinnvoll sein.
Es gibt da auch eine Zeitschrift nur für Zwillinge, kennst Du die schon (heißt: Zwillinge)?
Ich wünsche Dir alles Gute den weiteren Schwangerschaftsverlauf und für die Geburt,
Martina
Beitrag vom 24.09.2008 19:54 Uhr

Milchsteigerung

Von: Anita Knabe
Beitrag: Hallo Martina! Ich habe einen 4monat alten Sohn, Ich hab leider in einer Wachstumsphase fälschlicherweise wegen falscher ratschläge zum zufüttern begonnen. Vor 14 tagen war mir unsre situation so unerträglich geworden das ich die flaschis wieder weg haben wollte! ich hab mich an eine stillberaterin gewandt. habe meinen sohn fast stündlich angelegt trinke jeden tag 1l Bockshornkleesamentee, nehme zusätzlich Bockshornkleesamenkapseln und milchbildungstropfen, bis vor 3 tagen war eigentlich wieder so viel milch da das ich überlägt hatte unser einzigstes flaschi 170ml am abend wegzulassen, doch jetzt is meine milch plötzlich wieder zurückgegangen und ich weiß nicht warum!! ich hoffe du hast einen rat, ich bin am verzweifweln da ich auch eine 2jährige tochter habe die ich sehr vernachlässige durch das ville stillen
Beitrag vom 08.09.2008 23:00 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Anita,
sicher ist der Streß die Hauptursache für Deine Probleme. Wenn Du Dich nicht entspannen kannst und dann auch noch ein schlechtes Gewissen gegenüber Deiner Großen hast, wundert es mich garnicht, dass Du jetzt wieder weniger Muttermilch produzierst. Bitte verstehe mich richtig: Was Du da leistest verdient totale Bewunderung; Du hast wirklich ein sehr starkes Durchhaltevermögen! Aber was Du jetzt vor allem brauchst ist Hilfe und Unterstützung. Wo ist Dein Mann? Was kann er für Dich tun? Welche lieben Mensche in Deiner Umgebung können Dich im Haushalt entlassten, damit Du auch genügend Zeit für die große Tochter hast? Wenn es nicht so viele liebe Menschen in der Nähe gibt, versuche bitte ein Rezept für Haushaltshilfe vom Hausarzt oder Frauenarzt zu bekommen. Das wird auch helfen, denn Du brauchst Ruhe und Unterstützung.
Ansonsten kann ich Dir nur Mut zusprechen Deinen Weg weiter zu gehen, Du machst das alles ganz richtig so!
Grüße aus Berlin
Martina
Beitrag vom 09.09.2008 21:38 Uhr

Stillen nach bedarf

Von: Silke Hambrecht
Beitrag: Hallo Martina
Jasmin ist jetzt 7 Wochen alt. Sie trink ganz unregelmäsig. Bis jetzt hatte ich immer genug Milch. Seit 2 Nächte schläft Sie bis zu 7 Std am Stück und Tags über kommt Sie zwischen 1 bis 3 Std. Heute morgen hat Sie mich schon ganz leer getrunken und kommt jetzt jede Stunde. Sie schreit viel und ist unzufriden. Spielt sich das mit der Milch wider ein wenn Sie Nachts so lange nicht trinkt? oder soll ich Sie wecken zu trinken. Gewicht ist bei ihr Okey laut Kinderarzt.
Man hat mir auch gesagt das man nicht vor 2 Std stillen darf sonst bekommen Sie Bauch weh. Stimmt das? Vielen dank für deine hilfe.
Liebe Grüße Silke
Beitrag vom 19.08.2008 12:00 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Silke,
also das mit dem Bauchweh stimmt nicht! Es macht überhaupt nichts aus, wenn sich Muttermilch im Bauch 'mischt'. Die Ursache für Blähungen/ Bauchweh sind woanders zu suchen. Stille tagsüber bitte ganz ruhig weiter nach Bedarf. Allerdings ist eine Nachtruhe von 7h recht lang für ein so kleines Baby. Daher würde ich Dir vorschlagen, die Kleine nachts zu wecken, um sie zu stillen. Nimm sie doch mit ins Elternbett, dann ist es nicht ganz so hart für Dich.
Liebe Grüße und bei weiteren Fragen melde Dich bitte wieder bei mir... Hebamme Martina
Beitrag vom 19.08.2008 13:44 Uhr

Milschbildung dosierung von Bockshornkleekapsrln

Von: Katja anderlohr
Beitrag: Sehr geehte Martina,
ich habe mir Bockshornkleekapseln kekauft zur Milschbilung,in der Apotheke konnte mir keiner etwas über die dosierung sagen.Man soll ja 3Tage 12kps, 3Tage 9kps, 3Tage 6kps,usw. einnehmen meine Frage nehme ich die kps. auf einmal oder verteilt übern Tag?
Vielen Dank
Mfg katja
Beitrag vom 23.07.2008 23:25 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Katja,
am Besten verteilst Du die Einnahme über den ganzen Tag.
Liebe Grüße Martina
Beitrag vom 24.07.2008 12:01 Uhr

Sport = weniger Milch?

Von: Nina
Beitrag: Hallo Martina,
ich stille meine Tochter jetzt drei Monate lang. Ich hatte bis jetzt immer recht viel Milch, so dass nach 3h meine Brüste immer schon anfingen zu spannen. Meinte Tochter hat auch innerhalb von 2 1/2 Monaten ihr Geburtsgewicht verdoppelt (3kg auf knapp 6kg). Jetzt habe ich seit ein paar Tagen angefangen regelmässig eine Stunde Schwimmen zu gehen und habe auch die Süssigkeiten soweit eingestellt und plötzlich sind die Brüste schlaff, meine Tochter wird nicht mehr nur mit einer Brust alle 3 stunde satt, sondern nur mit beiden und manchmal schafft sie es noch nicht einmal mehr drei Stunden auszuhalten, sondern will alle 2h trinken. Ihr Gewicht blieb die letzten zwei Wochen gleich (6kilo).
Was jedoch auch noch neu ist, ist dass sie nachts zumindest einmal 5-6Std durchschläft, danach jedoch alle 2h trinken will.
Muss ich mehr Wasser trinken, um mehr Milch zu haben. Wäre es gut, das Trinken versuchen rauszuzögern? Der Milchspendereflex ist neuerdings auch später als sonst und weniger stark. Vorher spritzte die Milch sogar, jetzt läuft sie noch nicht einmal mehr.
Kann dies auch Stress bedingt sein? Ich lebe in Spanien, in meiner Umgebung stillt keine Mutter...nur reine Flaschenkinder. Noch dazu findet mein Mann, dass es langsam Zeit ist, wieder 'fitter' und unabhängiger zu werden, um ihn wieder bei Anlässen zu begleiten.
Für mich steht fest, dass mir das Stillen wichtiger ist. Fit:Ja. Aber Abstillen will ich vor dem 8. Monat eigentlich nicht und jetzt Zufüttern nur wenn es unbedingt sein muss.
Was rätst Du mir??
Danke.
Nina
Beitrag vom 18.07.2008 15:11 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Nina,
Sport ist eigentlich in der Stillzeit kein Problem und führt auch nicht zu weniger Milch. Du solltest es allerdings nicht übertreiben, wenn Dein Körper total gestresst reagiert (z.B. übermäßiger Muskelkater) kann das den Geschmack der Mumi wohl beeinflussen.
Trinken ist natürlich erst recht wichtig, wenn Du Sport treibst; 2-3L am Tag sollten es schon sein. Und 'Süßigkeiten weglassen' ist gut, aber hungern in der Stillzeit ist natürlich sehr schlecht für die Milchbildung.
Ich kann Dir nur raten es genauso weiter zu machen wie bisher. Lege Deine Tochter nach Bedarf an, sicher ist es im Monent nicht sinnvoll, die Mahlzeiten herraus zu zögern. Eher noch würde ich Dir empfehlen mal aus zu probieren, ob Du die Kleine nachts doch öfter anlegen kannst.
Der Grund liegt wohl eher in der mangelden Unterstützung und Deiner daraus resultierenden Verunsicherung.
Du brauchst dringend Unterstützung! Hast Du Internetanschluß? Die La Leche Liga findest Du auch in Spanien, dort erhältst Du Info's und Rückhalt. Es ist wirklich völlig in Ordnung ein Kind im ersten Lebensjahr ausschließlich zu stillen. Fit und unabhänig kannst Du auch sein, wenn Du stillst, bitte rede mit Deinem Mann, es ist enorm wichtig, dass er hinter Dir steht. Es geht da ganz oft um unbewußte Gefühle, wie Eifersucht z.B. oder die Angst als Partner/Liebhaber nicht mehr gebraucht zu werden.
Zur Anregung der Milchbildung kannst Du Bockshornkleesamen (in der Apotheke) einnehmen. Schmeckt nicht besonders, hilft aber immer; 4x tägl. 1 Esslöffel für eine Woche.
Bitte lass Dich nicht verunsichern, geh mit gutem Beispiel vorran und stille Deine Tochter weiter, solange wie Ihr beide wollt.
Ganz liebe Grüße Martina aus dem nassen Berlin
Beitrag vom 18.07.2008 15:13 Uhr

Milchmenge

Von: Natascha Jungwirth
Beitrag: Meine 2. Tochter ist nun drei Wochen alt und schläft unter Tags sehr viel (oft 3 bis 4 Stunden am Stück). Sie meldet sich wenn sie Hunger hat. Dann stillen wir ca. eine halbe bis eine Stunde und sie schläft weiter. Aber abends kommt sie gar nicht mehr zur Ruhe. Sie will ständig an den Busen und ich habe das Gefühl, dass sie nich satt wird bzw. keine Milch mehr da ist. Ich stille jeden abend drei bis vier Stunden (mit ganz kurzen Unterbrechungen). Ich gebe ihr dann gegen 22.00 Uhr ein Pre HA-Flascherl (zwischen 40 und 100 ml) danach schläft sie wieder friedlich weiter. Ich würde es aber gerne ohne Zufüttern schaffen. Haben Sie einen Tipp für mich. Ach ja, die Windeln sind jedesmal voll und sie nimmt zu.
Danke für die Rückmeldung.
Beitrag vom 09.06.2008 16:39 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Natascha,
da ich auf einer Fortbildung war, komme ich erst jetzt dazu, Dir zu antworten. Weißt Du, wenn Sie zunimmt und die Windeln voll sind, dann braucht Sie die eine Flasche Nahrung nicht wirklich! Deine Milch reicht aus. Aber was Du beschreibst, ist ganz typisch für Stillbabies; man nennt das cluster-Stillen. Die Milch ist abends dünner und (noch) leichter zu verdauen als tagsüber. Daher haben die Babies tatsächlich das Gefühl ständig Hunger zu haben. Du machst es ganz richtig und musst Deine Tochter auch unbedingt weiter so lange und häufig stillen. Sicher ist es für Dich am Abend dann doppelt so anstrengend, weil Du ja auch noch ein großes Kind mit eigenen Bedürfnissen zu versorgen hast.
Hier nun mein Tipp:
Zunächst lass' bitte die pre-Nahrung weg! Wenn möglich pumpe tagsüber Mumi ab und gebe diese, wenn nötig in der Flasche.
Versuche Dir, wenn es geht, Zeit und Ruhe mit Deiner kleinen Tochter zu gönnen; kannst Du Dich vielleicht mal ganz zurück ziehen?
Und noch ein Tipp, um die Produktion anzuregen: in der Apotheke Bockshornkleesamen kaufen, 3-4x tägl. einen Eßlöffel einnehmen (Achtung: schmeckt nicht so lecker) für eine Woche. Trink auch mal ein alkoholfreies Hefeweizen oder Malzbier, wirkt meist wahre Wunder.
Bitte achte gut auf Dich und gönne Dir tägl. eine kleine Pause (und wenn es auch nur 10 min sind) .
Es wird schon klappen, alles Gute für die Zukunft,
wünscht Martina
Beitrag vom 11.06.2008 20:47 Uhr

Zufüttern ist ein einziger Kampf

Von: Heike
Beitrag: Hallo Martina,
mein Sohn wird am 13.6. 10 Monate alt und bisher haben wir große Probleme mit der Beikost. Er isst immer nur sehr wenige Löffel, egal was wir ihm anbieten, aus der Flasche trinkt er auch nicht, selbst wenn abgepumpte Milch drin ist und deshalb muss ich notgedrungenerweise noch fast voll stillen. Ich würde aber ab September gerne wieder arbeiten und bis dahin nach Möglichkeit nur noch abends stillen oder ganz abgestillt haben. Jetzt frage ich mich, wie ich meinem Sohn den Übergang zur festen Kost und somit mir das Abstillen leichter machen kann. Wir haben schon alles versucht, was uns eingefallen ist, aber er will immer nur gestillt werden. Langsam bin ich etwas am Verzweifeln.
Über eine hilfreiche Antwort würde ich mich sehr freuen.
Beitrag vom 05.06.2008 12:34 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Heike,
bitte nicht verzweifeln!! Jedes Kind wird/will essen lernen. Allerdings habe ich keine ultimativen Tipps und Tricks für Dich, wirklich ich weiß nicht, ob ich Dir \'helfen\' kann.
Zunächst beglückwünsche ich Dich, dass Du schon so lange stillst.
Meine banale Antwort auf Deine Frage lautet: Dein Sohn ist im Moment noch nicht so weit, dass er essen möchte. Deine Mumi reicht ihm noch völlig aus (bis zum 1. Lebensjahr können Babies auf jeden Fall voll gestillt werden). Was bekommt er denn? Vielleicht schmeckt es ihm nicht. Babies probieren gerne die Sachen, die auch die Mütter zu sich nehmen. Damit meine ich natürlich nicht, dass Du ihn mit Schokolade oder sonst was füttern sollst; sondern: Lass Ihn an Euren gemeinsamen Mahlzeiten teilnehmen; esst bitte nur Dinge von denen er probieren darf. Lass ihn vielleicht ein bißchen experimentieren, auch wenn mal was in die Haare geht oder auf den Teppich. Er soll doch Lust am Essen haben. Kein Zwang! Jedes Kind braucht eben einen individuellen Weg und ZEIT!!
Und mach Dir bitte keine Sorgen, habt einfach Spass aneinander und genieße das Stillen.
Ansonsten geht es leider nur mit etwas Druck und Zwang. Vielleicht aber findet Dein Kleiner bis Sept. essen und Nahrung ganz von alleine toll, wenn nicht: es stehen Dir als berufstätige Mutter laut Gesetz Stillzeiten zu.
Alles Gute, Martina
Beitrag vom 06.06.2008 15:56 Uhr

wann sollte man wasser zusätzlich zufüttern?

Von: nicola ashtarany
Beitrag: hallo martina,
mein baby ist jetzt 7 monate alt.
ich bin inzwischen dabei die zweite mahlzeit einzuführen, aber es ist momentan noch eine ziemliche nerverei mit dem zufüttern.
hinterher lege ich ihn dann immer noch einmal an.
reicht die flüssigkeit des stillens für ihn aus, oder muß ich zusätzlich noch wasser dazugeben?
die zweite frage ist:
wieviel sollte ein baby von der zugefütterten nahrung zu sich nehmen.
ich habe bis jetzt das gefühl, dass sich meine milchmenge noch kaum verringert hat,
dass er also noch hauptsächlich gestillt wird.
er isst vielleicht pro mahlzeit (höchstens) 1/2 gläschen und dann merkt man ganz deutlich, dass er keine lust mehr hat.
vielleicht ist ja auch alles ok so wie es ist, aber ich bin mir ein bißchen unsicher und es wäre lieb, wenn du mir meine fragen beantworten könntest.
herzliche grüße,
nicola
Beitrag vom 30.05.2008 11:54 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Nicole,
Wasser muß er nicht trinken, eigentlich reicht die Flüssigkeit durch das Stillen aus; allerdings kann es im Moment, wenn es draußen heißer und heißer wird auch nicht schaden, ihm etwas Wasser zum Trinken anzubieten.
Es gibt da keine Regel, wieviel ein Kind essen muß. Also füttere Dein Kind bis es offensichtlich satt ist (was Du ja wohl auch bis jetzt gemacht hast) Wenn es Euch (Dir) nichts ausmacht, dann verläuft das Abstillen ganz sanft und langsam. Nimm Dir Zeit, es doch ein Prozeß und geht nicht von heute aus morgen. Irgentwann lässt Du dann die Brust nach der Mahlzeit einfach mal weg. Sicher wird es ihm am Anfang nicht so recht passen, aber er gewöhnt sich daran, wenn er merkt 'Mama meint es ernst'. Und dann beginnst Du die zweite Mahlzeit zu ersetzten u.s.w.
Alles Gute, vertraue Deiner Intuition weiterhin und Deinem Sohn,
liebe Grüße Martina
Beitrag vom 30.05.2008 16:06 Uhr

Gewichtszuhname

Von: Jaeckel Martin
Beitrag: Hallo Martina,
unsere kleine Tochter ist heute 11 Tage alt geworden. Bei der Geburt hatte Sie 3020g. Nach 4 Tagen bei der Entlassung aus dem Krankenhaus wog Sie 2825g.
Unsere Kleine war von Geburt an ein vielschläfer. Nachts können wir in aller Regel 6-7 Stunden durchschlafen. Vorgestern hat sie sogar 8 Stunden durchgeschlafen. Pro Tag möchte Sie 5-6 mal trinken. Meine Frau hat genügend Milch, pummt auf anraten der Hebamme ca. 80ml nach jedem Stillen ab.
Beim wiegen heute war jedoch keine Gewichtszunahme zum Entlassgewicht vorhanden. Unsere Hebamme meinte die letzten Tage schon wir sollen Sie wecken und regelmäßig alle 3-4 Stunden anlegen.
Das Problem dabei ist, das sich meine Tochter nicht wecken lässt. Kalte Waschlappen, ausziehen, Windel wechseln, von einer auf die andere Seite drehen, etwas aufrecht hinsitzen. Nichts hilft, ausser kurzem quängeln schläft Sie munter weiter.
Heute abend haben wir nach dem Stillen zusätzlich mit einem Fingerfeeder noch 35ml und 1 1/2h später nochmal 20ml Muttermilch zugefüttert.
Meine Frau ist schon leicht am Ende mit Ihren Nerven. Alle erklären Norm, Norm, Norm.
Kann das ganze auch völlig normal sein?
Unser Tochter war bei der Geburt übrigens 5 Tage über Termin.
Während der Schwangerschaft hatten wir schon einmal einen Gewichtsgleichstand von ca 2 Monaten. Etwa 7+8 Monat.
Vielen Dank schon mal. Auch Väter sind besorgt, wenn wir auch fast nichts helfen können.
Beitrag vom 21.05.2008 22:23 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Jaeckel Martin
Beitrag: Nachschlag zur Frage.
Meine Tochter sieht gesund aus. Schreit wenn Sie Hunger hat. Hat mehrmals am Tag Stuhlgang, meist in Verbindung mit pipi. Schaut interessiert die Welt mit Ihren schielenden Augen an. Alles in allem macht Sie einen Gesunden Eindruck.
Beitrag vom 21.05.2008 22:44 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Martin-
schön, dass sich auch hier mal ein Vater zu Wort meldet! Vielen Dank! Und nach meiner Meinung können Väter ganz viel helfen. Sie können Unterstützen, loben, da sein, Mut zusprechen, Wickeln, Massieren, Staunen, Kochen und Wäsche waschen, die Mutter in Ihrem Wunsch zustillen bestärken, die Verwandten abhalten, u.v.m....
Leider fällt mir aber zu Deinem Problem auch nicht so viel ein. Ein `normales gesundes`Stillkind hat ca. 8-12 Mahlzeiten pro Tag und schläft selten mal länger als 4h am Stück, ganz von alleine. Hat sie denn inzwischen etwas zugenommen?
War die Geburt vielleicht sehr anstrengend für Deine Frau und die Kleine? Kaiserschnitt?
Nehmt Ihr die Kleine nachts mit ins Bett? Mein Rat lautet: Hautkontakt, kuscheln, am Besten 24h tägl. im Wechsel. Legt Euch die Kleine nackt auf die Brust, tragt sie im Tragetuch umher.
Ansonsten würde ich mal Homöopathie versuchen. Vielleicht braucht Eure Kleine ein Konstitutionsmittel, was ihr hilft, hier in dieser Welt so richtig anzukommen.
Sorry, dass ich nicht mehr beitragen kann,
Martina aus Berlin
Beitrag vom 23.05.2008 15:25 Uhr

milchbildung

Von: caterina
Beitrag: habe mich vor kurzem schon mal an sie gewand,wegen meiner milchbildung!
jetzt hat man mir in der apotheke und meine hebamme empfohlen phytolacca D6 zu nehmen um die milchbildung anzuregen!
habe aber gerade im internet gesehen das man dies nimmt wenn man abstillt!
jetzt bin ich ein wenig verwirrt!
ist nehme die kügelchen jetzt schon seit 2 tagen!hemme ich die milchbildung damit`?
Beitrag vom 09.05.2008 20:45 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: caterina
Beitrag: achja,wo bekomme ich eigendlich Bockshornklee?
und dr. Pandalis?
Beitrag vom 09.05.2008 20:48 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo
also Bockshornkleesamen bekommst Du in der Apotheke, genauso wie die Bockshornkleekapseln von der Herstellungsfirma 'Dr. Pandalis'.
Zum Thema Phytolacca: Hast Du denn das Gefühl, dass Du mehr Milch bekommst? Dann ist doch alles gut.
Ansonsten-ich bin keine Expertin in Homöopathie, soweit ich weiß, beeinflusst Phytolacca 60% aller Brustprobleme positiv. Sicher kannst Du mit einer so niedrigen Potenz nicht abstillen, wenn Du es nicht willst! Um das Abstillen zu unterstützen, nehme ich eigentlich noch niedrigere Potenzen z.B. eine D4. Solltest Du aber weiter bedenken haben, nimm erstmal den Bockshornklee und setzte mit den 'Kügelchen' aus. Später kannst Du sie immernoch weiternehmen.
Ansonsten hilft ja auch Malzbier oder alkoholfreies Weizenbier!
Lass es gut gehen und frohe Pfingsten und alles gute zum Mutertag,
Martina
Beitrag vom 11.05.2008 21:48 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Katharina
Beitrag: hallo zusammen...
ich habe ein riesen problem mit dem stillen.habe am 12.7.08
per not kaiserschnitt entbunden (nach 16 std wehen)und mit dem stillen hats auch ganz gut geklappt.als ich dann nachhause kam habe ich es nur ca 3 zage ausgehalten zu stillen dann hatte ich einfach zu starke schmerzen in brust bauch und vorallem die narbe und habe mit kalten tüchern abgestillt.nun habe ich mich ganz gut erholt und fand stillen sehr wichtig da wurde mir gesagt man kann die milchbildung wiederr anregen.ich habe stilltee von weleda den ich kaum noch sehen kann da ich ihn seid über einer woche bis zu 6 tassen täglich trinke und pumpe immer zu der zeit wo das kind mal nicht an der brust hängt.leider kommt nicht mehr als ein paar tropfen...bin verzweifelt.nun nehme ich noch phytolacca d30 seid heute und hoffe da tut sich was.zudem mache ich warme wickel trinke malzbier u.s.w...ich bitte wirklich dringend um rat und das wichtigste
hat jemand erfahrung mit phytolacca?
ganz liebe grüsse schon mal...
Beitrag vom 13.08.2008 20:26 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Bitte versuche es mit Bockshornkleesamen. Dazu kannst Du alle Eintäge zum Thema Milchbildung/ verminderte Milchbildung lesen. Viel Erfolg und halte durch ...
Beitrag vom 13.08.2008 23:02 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: katharina
Beitrag: danke für den tip,werde es mir dann gleich mal in der apotheke kaufen.
habe jetzt noch stillöl von weleda und kippe mir wiederliches malzbier runter soll ja angeblich auch helfen...hat schonmal jemand erfahrungen mit similasan tropfen gemacht?
lg katharina
Beitrag vom 14.08.2008 13:24 Uhr

stillen

Von: caterina
Beitrag: seit mein sohn nachts 13-14h durch schläft geht meine milch zurück!es kommt ca nur noch 20 ml aus beiden brüsten!trinke jeden morgen caro kaffee und tagsüber 2-3stilltees und abends malzbier!sonst trinke ich auch ziemlich viel wasser aber es tut sich einfach nichts!habe auch schon angefangen zuzufüttern aber möchte auf keinen fall jetzt schon abstillen!lege ihn schon fast jede stunde an und pumpe auch jeden abend 2 mal ab bevor ich ins bett gehe wenn mein sohn schon schläft!
was kann ich tun um die milch bildung anzuregen?
Beitrag vom 06.05.2008 10:02 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo,
vor allem ist es wichtig nachts zwischen Mitternacht und 6:00 Uhr abzupumpen. Dann ist der Prolaktinspiegel (Milchbidungshormon) am Höchsten. An sonsten hilft auch Bockshornklee ganz gut. Für eine Woche 3 bis 4 x tägl. 1 Esslöffel davon einnehmen. Schmeckt allerdings nicht so gut. Etwas teurer sind die Kapseln von Dr. Pandalis. Hier nimmst Du für 3 Tage ca. 12 Kapseln tägl. dann 3 Tage 9 Kapseln, dann für 3 Tage 6 Kapseln u.s.w. bis die Packung leer ist. Das bringt die Milchbildung nochmal so richtig in Schwung.
Liebe Grüße und ganz viel Erfolg
Hebamme Martina
Beitrag vom 06.05.2008 13:16 Uhr

Abstillen

Von: Bianca
Beitrag: Hallo,
mein Sohn ist jetzt fast 11 Monate alt. Im Juni muß ich wieder arbeiten. Deshalb denke ich darüber nach, langsam aber sicher abzustillen. Er bekommt jetzt nur noch morgens und abends die Brust. Und auch nur zu den Mahlzeiten. Gibt es irgendwelche Tips zum abstillen? Einfach die beiden Mahlzeiten auch weglassen? Was ist dann mit meiner Brust? Wie lange dauert es bis die Milch ganz weg bleibt? Wie vermeide ich einen Milchstau oder eine Entzündung?
Liebe Grüße
Beitrag vom 25.04.2008 19:51 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo,
Du brauchst keine Angst vor einem Milchstau oder einer Entzündung zu haben. Die Milch bidete sich ja nach und nach von selbst in den Brüsten zurück. Du kannst am Anfang die Milch auch einfach ausstreichen, z.B. beim Duschen. Die Brüste kühlen und einen engen BH tragen hilft auch. Salbei- oder Pfefferminztee unterstützen das Abstillen, genauso wie Homöopathie (Phytolacca D4 für eine Woche mehrmals tägl. einnehmen). Versuche vielleicht zunächst nur eine Mahlzeit weg zu lassen und ihn nur noch abends zum Einschlafen zu stillen. Dann ist der Übergang für Euch beide ganz sanft.
Alles Gute
Beitrag vom 27.04.2008 14:25 Uhr

Ernährung

Von: Katrin
Beitrag: Guten Morgen!
Unser Sohn ist jetzt etwas mehr als 9 Monate alt. Er bekommt morgens die Brust, vormittags Getreidebrei mit Obst (alles ohne Zucker), Mittags Gemüse etc., nachmittgas Obst und abends Getreidebrei anschließend Brust. Zwischendurch wird er immer mal wieder gestillt und bekommt Tee zu trinken. Das hat immer ganz gut geklappt. Seit ein paar Wochen, ca. 2, schläft er aber nachts ganz unruhig. (Er hat nie nachts gegessen, von anfang hat er durchgeschlafen, wollte höchstens einen Schluck Wasser). Er schreit jetzt nicht, aber er ist sowas von unruhig. Er wühlt sich dabei auch immer durch das ganze Bett. Windeln wechseln, trinken, Zäpfchen, Schnuller, Hand im Bett lassen und streicheln, nichts hilft. Heute nacht haben wir ihm etwas zu essen gegeben und er hat weiter geschlafen. Jetzt nehmen wir an, dass das Abendessen nicht mehr reicht. Können wir etwas anders machen? Das Abendessen anders gestalten? Oder den Tag über anderes Essen geben? Oder kann die Unruhe auch durch etwas anderes kommen? Können wir unserem Zwerg irgendwie helfen? Er fängt jetzt gerade (seit ca. 2 Wochen) an zu robben und zu sitzen, manchmal sieht das so aus, als wenn er im Schlaf durchs Bett robbt. Wie gesagt, er schreit nicht, aber ist sehr unruhig, robbt mit Augen zu durchs Bett und knautscht ganz doll rum . Meistens immer um die gleiche Zeit. Tagsüber ist alles ok, auch wenn er schläft.
Liebe Grüße
Beitrag vom 07.03.2008 08:23 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Katrin,
entschuldige bitte, dass die Antwort so lange gedauert hat. Sind ganz viele Babies auf die Welt gekommen. ;-) Also: Dein Beitrag geht über eine Stillberatung weit hinaus.
Ihr macht auf jeden Fall, was die Ernährung an geht, alles richtig.
Euer Sohn macht zur Zeit einen enormen Entwicklungsschub; daher muss er nachts ganz viele neue Eindrücke verarbeiten, was für die Kleinen immer sehr anstrengend ist. Dein Sohn hat wirklich Glück, so aufmerksame und einfühlsame Eltern zu haben.
Kennt Ihr das Buch 'Oje, ich wachse'?
Da findet Ihr sicher noch viel mehr Anregungen.
ich wünsche Euch alles Gute,
Martina
Beitrag vom 11.03.2008 15:10 Uhr

Schonendes Abstillen

Von: Lara
Beitrag: Meine Tochter ist nun 10 Monate alt. Obwohl es am Anfang viele Probleme gab, konnte ich voll stillen. Als sie dann mit 6 Monaten zu einer Tagesmutter sollte, habe ich seit dem 4.Monat versucht Muttermilch aus der Flasche, im Brei.... zu geben. Keine Chance! Auch Pulvermilch aus der Pulle lehnt sie bis dato ab. Ich stille noch durchschnittlich 5-8mal pro Tag/Nacht. Da ich immer nach Bedarf gestillt habe, bekommt sie wenn sie will. Aber so langsam sollte es mal weniger werden! Gibt es da Tricks und Raffinessen? Ich werde auch öfter mal gebissen(5Zähne) und gekniffen. Sie macht es denke ich nicht wirklich absichtlich, aber die ideale Lösung ihr begreiflich zu machen, dass das nicht drin ist, habe ich nicht gefunden. Sie bekommt mehrmals am Tag Mahlzeiten angeboten, will selber essen, isst meist wenig und hat seit der U 5 nur knapp 300g zugenommen(wiegt 7,5Kilo).
Bräuchte ein paar Tips!
Danke, Lara
Beitrag vom 14.02.2008 22:36 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Lara,
leider komme ich erst jetzt dazu, Dir zu antworten. Sorry!
Meistens ist das Abstillen nicht leicht und unkompliziert. Es gibt oft Probleme.
Zu Deinem ersten Problem: die Zähnchen. Selbstverständlich hast Du recht, Deine Kleine tut Dir nicht absichtlich weh, Kinder lernen erst ganz langsam, wo ihre eigenen und auch die Schmerzgrenzen anderer sind. Deine Tochter kann von Dir lernen, was anderen Schmerzen bereitet, wenn sie Dich also beisst, mußt Du ihr unmissverständlich zu verstehen geben, dass es weh tut. Sprich sie laut an, nimm sie von der Brust und sag ihr, dass sie Dir gefälligst nicht weh tun soll. Bei den meisten Babies reicht das aus.
Nun zum Abstillen: Das Deine Tochter lange gestillt werden möchte und auch noch die Flasche ablehnt spricht ja für ihre Intelligenz. Sie will einfach nur das Beste, nichts ist schöner, als genüßlich an Mama\'s Brust zu saugen, nicht zu vergleichen mit einem Sauger aus Plastik.
Biete ihr nicht so viele verschiedene Dinge an, die Kinder werden damit total überfordert. Es reicht völlig aus, wenn Du alle 3-4 Wochen etwas neues dazu nimmst. Nach der Breimahlzeit solltest Du sie dann vielleicht nicht mehr anlegen. Sicher wird sie noch Hunger haben, aber Deine Tochter muß lernen, das es Dir sehr erst ist, abzustillen.
Es liegt letztendlich ganz und gar bei Dir, wann und wie schell Du deine Tochter abstillst. Du musst dann vielleicht auch mal hart zu Deiner Tochter sein und ihr die Brust verweigern, auch wenn Dir das wahrscheinlich ganz schön ans Herz gehen wird.
Andererseits ist es auch völlig in Ordnung die Kleine über das erste Lebensjahr hinaus zu stillen, wie gesagt, die Entscheidung liegt bei Dir.
Stillen ist eben mehr als nur ernähren. Es gehört so viel dazu. So viele kleine Gewohnheiten, Abhänigkeiten, Genuß und Frust, Emotionen, kleine und große Machtkämpfe. Stillen bedeutet eine sehr enge Liebesbeziehung eingehen. Und jede Trennung fällt schwer und geht nicht reibungslos.
Versuche all die tollen Dinge mit Deiner Tochter zu teilen, die Euch neben dem Stillen Spass machen.
Vielleicht kann der Papa mal eine Mahlzeit übernehmen und Du ziehst Dich ganz zurück, manchmal funktiniert das ganz gut.
Grundsätzlich ist aber Dein Wille und Deine Entscheidung von Bedeutung.
Dann wird sich alles zum Guten wenden,
mit den besten Wünschen
Hebamme Martina
Beitrag vom 17.02.2008 13:39 Uhr

Kind zu dünn beim Stillen

Von: Sonja
Beitrag: Hallo eine Frage hab ich an die Hebamme:
Meine Kleine wird voll gestillt nun schon seit 3 Monaten, sie kam mit wenig Gewicht auf die Welt nur 2640g. Aber hatte immer guten Hunger und hat kräftig gesaugt. Ich stille alle 2-3 Stunden auch nachst. Zwischendurch ist sie manchmal sehr unruhig und schreit aber die Hebamme sagt, das das auch Bauchschmerzen sein können. Ja aber sie ist wirklich fit und lacht auch viel. Der Kinderarzt meint nun Jolie sei zu dünn und ich soll mal Nahrung zu füttern. Eigentlich hat sie gut zugenommen, finde ich da sie jetzt 4080g wiegt. Aber der Kinderarzt sagt, dass sie auch Hunger haben kann, wenn sie tagsüber so unruhig ist. Was mach ich jetzt? Soll ich zufüttern? Eigentlich will ich noch nicht
Danke für ihre Antwort Sonja
Beitrag vom 08.02.2008 14:23 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Sonja,
im Gengensatz zu Deinem Kinderarzt finde ich nicht, dass deine Tochter zu 'dünn' ist. Seit der Geburt hat sie so ca. 1400g zugenommen. Jetzt ist sie 3 Monate (also 12 Wochen) alt. Dann hat sie ungefähr 115g pro Woche zugenommen. Das ist völlig in Ordnung, sehr gut sogar. Wenn Jolie weiter so gut zunimmt kann sie mit 6 Monaten ihr Geburtsgewicht verdoppeln (das ist so eine Regel, nach der Babies nach 6 Monaten ihr Geburtsgewicht verdoppelt haben sollen). Stillkinder nehmen nun mal unterschiedlich viel zu.
Mach bitte alles genauso weiter wie bisher, auf gar keinen Fall solltest Du zufüttern. Deine Milch ist vollkommen ausreichend.
Liebe Grüße aus Berlin
Martina
Beitrag vom 09.02.2008 13:10 Uhr

Voll Stillen

Von: Maria Ranft
Beitrag: Hallo Ihr lieben!
Erst mal, tolle Seite habt ihr da, bin fast jeden tag im netz bei Euch..
Mein Problem ist, ich habe nicht mehr genug Milch, angefangen hat alles, als wir umgezogen ist. Meine Tochter, 2 1/2 Monate ist ziehmlich verfressen, und durch den ganzen stress ist die Milch zurück gegangen so das wir zufüttern mussten. Sie hat dann HA pre 2-3 mal am Tag bekommen. Zu erst war das auch kein Problem für michh, weil ich zu schnell zu viel abgenommen hatte und fast weniger wog als vor der SS ( auf 1,75 55kg) Jetzt würde ich wieder gerne voll Stillen aber trotz semtlicher Stilltees, Malzbier, kuscheleinheiten ect. kommt nicht viel bei rum. Nach 4 Stunden komme ich gerade mal auf 100 ml. Mitlerweile ist Sie so gierig das die pre Nahrung nicht mehr reichtund wir auf HA 1 umgestellt haben. Davon zieht Sie 3 Flaschen a´170 ml weg + vorherigem anlegen!!! Sie ist jete ca. 62 cm groß und wiegt um die 5500 g. Die kleine ist eh etwas aussergewöhnlich, war eine Praxisgeburt 3 1/2 h beim 1. Kind und hatte nach 1 woche Geburtsgewicht wieder erreich (3940g)
Habt ihr noch einen rat für mich, würde am liebsten semtliche Flaschen und Nahrung weg schmeissen und zu ihr sagen: so, mehr als Brust gibt es nicht!
Beitrag vom 10.01.2008 11:43 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo,
schön, dass Dir unsere Seite gefällt.
Du kannst es nochmal mit Bockshornkleesamen probieren. Entweder als Tee aufbrühen und 4-5 Tassen am Tag trinken für eine Woche. Oder Du nimmst Kapseln (z.B. von Dr. Pandalis); drei Tage lang ca. 14 Kapseln jeden Tag, dann 3 Tage 9 Kapseln und 3 weitere Tage 6 Kapseln am Tag. Zusätzlich natürlich alle anderen Maßnahmen weiter verfolgen und immer erst anlegen, bevor Du die Flasche gibst. Besonders nachst, denn da ist die Produktion des milchbildenen Hormons am höchsten.
Viel Erfolg, halte durch
Martina
Beitrag vom 10.01.2008 11:55 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: ... ach so, die radikale Methode ist auch eine Lösung und hat schon oft Erfolg gebracht. Ein Wochenende mit dem Kind ins Bett und anlegen, anlegen, anlegen...
Beitrag vom 10.01.2008 11:57 Uhr

Nahrung

Von: Vanessa M.
Beitrag: Guten Morgen liebes Team,
Ich habe ein Problem. Seit ca. 4 Wochen bekommt unser Sohn Beikost zum Stillen (Fast 7 Monate). Er ißt alles Problemlos, also Grieß, Milchbrei, Gute Nacht Brei, all das. Sogar sehr gerne.
Aber sobald es Mittags um Gemüse geht, bricht ein erbitterter Kampf aus. Ich möchte ihn nicht zwingen, das tue ich auch nicht. Ich gebe oft nach ein paar Löffeln auf. Egal welches Gemüse, egal ob gekauft oder selbstgekocht. Was kann ich da tun? Selbst wenn ich Grieß etc. mit Gemüse mische ißt er das nicht. Von dem anderen aber bekommt er nie genug. Wenn ich nur Breie füttere ist die Ernährung doch bestimmt zu einseitig. Ich probiere es wie gesagt seit Wochen immer wieder. Langsam weiß ich echt nicht mehr weiter.
Liebe Grüße
Beitrag vom 27.12.2007 08:32 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Vanessa M.
Beitrag: P. S. Er spuckt das Gemüse wieder aus oder läßt es im Mund und schreit. Oder er läßt es aus den Mundwinkeln rauslaufen. Aber er schluckt es nicht runter.
Beitrag vom 27.12.2007 08:49 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Vanessa,
wahrscheinlich hat sich Dein Sohn zuerst an die gesüßten Breie gewöhnt, deshalb lehnt er das Gemüse ab. Vielleicht mag er aber auch einfach kein Gemüse. Mach Dir nicht soviel Sorgen, in der Regel können die Kinder ganz gut reglieren und essen, was ihr Körper gerade braucht. Wichtig ist, dass Du ihm weiter Gemüse anbietest und mit gutem Beispiel vorran gehst. Sprich: auch viel Gemüse essen! Solange Du ihn noch stillst, wird er über die Muttermilch weiterhin mit den wichtigen Nährstoffen und Vitaminen versorgt, da sehe ich erstmal gar kein Problem.
Achte doch vielleicht auf die Inhaltstoffe dieser Fertigbreie (auch das Kleingedrucke lesen) und versuche ihn an weniger gesüßte Produkte zu gewöhnen. Vielleicht klappt es dann auch bald mit dem Gemüse.
Liebe Grüße Martina
Beitrag vom 27.12.2007 13:12 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Vanessa M.
Beitrag: Hallo nochmal,
danke für die Antwort. Ich achte sehr darauf, ob Zucker oder ähnliches drin ist. In den Breien/Tee etc. ist nirgendwo Zucker drin. Ich versuch es weiter. Vielen Dank
Beitrag vom 27.12.2007 17:25 Uhr

verspäteter milchspendereflex?

Von: lisa
Beitrag: hallo :-)
ich stille meine tochter nun schon seit 8 monaten voll. in letzter zeit ist mir aufgefallen das der milchspendereflex zum teil erst nach einigen minuten kommt oder ganz ausbleibt. jetzt habe ich angst dass die milch langsam zurückgeht.
meine tochter stillt tagsüber etwa alle 3 stunden und nachts noch alle 4 stunden. wir stillen nach bedarf.
gibt es eine möglichkeit den spendereflex zu unterstützen? ich habe es mit abpumpen versucht, da wird er aber erst garnicht ausgelöst.
stilltee trinke ich hin und wieder, sollte ich davon regelmäßig trinken?
liebe grüße und vielen dank für die antwort
Beitrag vom 17.12.2007 22:49 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Lisa,
es gibt ein Medikament (soweit ich weiß, allerdings nur auf Rezept), das den Milchspendereflex auslöst. Es heißt Oxythocin-, bzw. Sythocinonspray.
Hast Du denn Sorge, dass deine Tochter nicht mehr satt wird? Zeigt Sie denn irgendwelche Anzeichen von Hunger und Durst? An der Pumpe können übrigens ganz viele Mütter keine Milch 'spenden', obwohl das Stillen sonst gut klappt.
Um die Milchproduktion aufrecht zu erhalten, machst Du ansonsten alles richtig. Vielleicht solltest Du aber ganz langsam mal darüber nachdenken, was nach dem Stillen kommt? Schließlich ist Deine Kleine genau in dem Alter, wo Babies sich für die erste feste Nahrung zu interessieren beginnen. Versehe mich nicht falsch, Du kannst Deine Tochter noch lange stillen, wenn Du, bzw. ihr beide das wollt, ob mit oder ohne Zufüttern; vielleicht seid ihr auf dem Weg, einen neuen spannenden Lebensabschnitt zu begehen?
Ich wünsche Euch alles Gute,
Martina
Beitrag vom 18.12.2007 18:10 Uhr

Durchschlafen

Von: Lisa Marie
Beitrag: Guten Morgen!
Seit ein paar Wochen haben wir ein kleines Problem. Da unser Sohn nur spärlich bis garnicht zugenommen hat, haben wir uns entschieden, mit 5 Monaten zuzufüttern. (Er wurde voll gestillt) Das war vor ca. 3 Wochen. Er bekommt jetzt Mittags Gemüse (Möhrchen etc.) und danach weiter die Brust und abends Grießbrei und danach die Brust. Gegen 10 Uhr, wenn wir ins Bett gehen, bekommt er noch mal die Brust, damit er seinen Durst löschen kann. Hunger hat er dann nicht wirklich. Aber seit dem Zeitpunkt, seitdem wir Zufüttern, schläft er nicht mehr durch. Sonst hat er von Geburt an durchgeschlafen. Er war immer um 7 Uhr -7:30 Uhr im Bett und war nur noch mal kurz um 10 wach zum essen. Dann mußten wir ihn immer um 6 wecken. Jetzt ist er immer schon um 4 Uhr wach und schläft auch nicht mehr ein (Er will dann immer essen und danach beschäftigt werden). Eigentlich dachte ich, dass sich die Situation durch das Zufüttern bessert und nicht schlechter wird. Wir haben eigentlich erwartet, dass alles so bleibt und er gut zunimmt. Das macht er allerdings auch nicht. Die Gewichtszunahme ist geblieben. Er nimmt so ca. 80 g die Woche zu. Entlassungsgewicht war 2500 g im Juni. Jetzt wiegt er 5550 g. Kann ich irgendwas ändern, damit er wieder länger schläft? Außer der Zufütterung haben wir nichts geändert. Er geht trotzdem jeden Abend um die selbe Zeit zu Bett etc.
Viele liebe Grüße
Beitrag vom 07.12.2007 06:43 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Lisa Marie,
leider komme ich erst jetzt dazu Dir zu antworten.
Da Dein Sohn von Beginn an sehr zart ist, finde ich die geringe Gewichtszunahme gar nicht so schlimm. Immerhin hat er 2 kg zugenommen in fast 5 Monaten.
Trotzdem war es sicher eine gute Idee, mit dem Zufüttern zu beginnen. Allerdings solltest Du bedenken, dass Möhrenbrei nicht mehr Kalorien enthält, als die Muttermilch. Ihn nach der Mahlzeit noch zu stillen, ist genau richtig.
Nun zu Deiner Frage; eigentlich finde ich das momentane Verhalten von Deinem Sohn ganz normal. Es geht wohl eher darum, dass Eure Erwartungen an den Kleinen nicht erfüllt wurden. Damit müsst Ihr nun lernen umzugehen.
Nahrungsumstellungen sind für Kinder eine große Sache, einerseits ist die Unruhe Deines Sohnes auch damit zu erklären. Wenn Du Dir vorstellst, was mit Deiner Verdauung bei einer Fernreise passieren würde, hast Du eine ungefähre Ahnung davon, wie es Deinem Kleinen z.Z. geht. Habe bitte etwas Geduld.
Andererseits, glaube ich, reguliert Dein Sohn vielleicht gerade seinen Nahrungsbedarf. Ich würde es als gutes Zeichen deuten, wenn er nicht mehr durchschläft, sondern vor Hunger wach wird. Ihr ward eigentlich ein bischen verwöhnt von Eurem Sohn, jetzt verhält er sich wie ein ganz normaler Säugling. Das ist alles sicher sehr anstrengend, aber gebe ihm nachst auf jeden Fall die Brust, damit wird die Milchproduktion besonders gut angeregt und Du brauchst auch nicht groß aufstehen, sondern kannst vielleicht zusammen mit dem Kleinen wieder einschlafen.
Ich wünsche Euch weiterhin alles Gute, viel Kraft und Geduld, geht Euren Weg,
liebe Grüße Martina
Beitrag vom 09.12.2007 17:49 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Lisa Marie
Beitrag: Guten Morgen,
meine Email ist bestimmt falsch rübergekommen. So hoch waren unsere Erwartungen nicht. Und so schlimm ist es auch nicht, dass er jetzt nicht mehr durchschläft. Wir haben nur nicht damit gerechnet. Alle sagen immer, wenn du ihn zufütterst, schläft er besser. Aber mittlerweile haben wir rausgefunden, dass er nur Durst hat. Wenn wir ihm Tee geben, trinkt er nur zwei bis drei tiefe Schlucke und schläft dann wieder richtig tief weiter. Wenn ich ihn zum stillen aus dem Bettchen nehme, wird er wieder richtig wach und schläft dann nicht mehr. Wenn mein Sohnemann nämlich richtig Hunger hätte, würde er sich nicht mit Tee abspeisen lassen. Das hat die Vergangenheit der letzten Wochen gezeigt.
Jetzt hat sich aber die Situation geändert. Wie gesagt, er schläft wieder besser. Allerdings hat er jetzt seit Freitag 250 g zugenommen. So viel hat sonst nicht mal in einer ganzen Woche geschafft. Verstehen sie mich jetzt bitte nicht falsch, ich freue mich darüber! Sogar sehr! Trotzdem frage ich mich, ob das nicht doch zuviel ist? Ist das gesund? Bei Erwachsenen ist es ja auch ungesund innerhalb weniger Tage kg-weise zuzunehmen. Mache ich was falsch? Auf allen Produkten steht drauf: Ohne Zucker. Auf einer Packung steht drauf: Ohne Kristallzucker. (Den Gemüsebrei mache ich selber, Möhrchen mit Kartoffeln und Rapsöl. Den Rest noch nicht) Oder ist es vielleicht das Öl, das ich in das Mittagessen mische? Das ist ein Teelöffel Rapsöl, damit er keine Verstopfung bekommt. Anfangs habe ich das nicht gemacht und er hat sich beim Stuhlgang ganz schön gequält. Dieser war auch relativ fest (im Gegensatz zum Muttermilchstuhl). Seit dem Öl gehts besser. Oder gibt es bessere Tips? Zusätzlich zu trinken bekommt er ca. 400 ml Tee (Früchte, Kräuter, Fenchel (alles extra für Babys))
Vielen Dank für Ihre Hilfe!
Beitrag vom 11.12.2007 07:46 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Lisa Marie,
danke, dass Du Dich nochmal gemeldet hast. Es ist immer schön ein feed back zu bekommen. Ich habe Dich wohl wirklich falsch verstanden, aber das kann eben mal vorkommen, wenn man sich nicht persönlich gegenüber steht, sondern nur per E-Mail kommuniziert. Sorry!
Die Gewichtszunahme finde ich nicht bedenklich. Sicher hat der Kleine einen Nachholbedarf, er wird in Zukunft bestimmt nicht mehr so schnell zunehmen, wie im Moment. Du machst alles richtig; es ist toll, dass Du selber kochst. Die Möhrchen müssen sogar mit Öl gemischt werden, daran darfst Du nichts ändern.
Allerdings solltest Du bei den Tees aufpassen, dass auch keine andere Zuckerart enthalten ist. Manchmal steht groß vorne auf der Packung 'ohne Kristallzucker' und hinten ganz klein steht dann enthält' Malzzucker' oder 'Traubenzucker'. Zucker an sich ist ja nicht schlimm, aber die Kinder sollen sich nicht gesüßte Getränke gewöhnen.
Eigentlich hätte ich ja auch darauf kommen können, dass Dein Sohn nachts nur Durst und keinen Hunger hat. Ist mir aber nicht eingefallen!
Also: es ist eigentlich alles in Ordnung, mach weiter so,
ganz liebe Grüße aus Berlin
Martina
Beitrag vom 11.12.2007 14:18 Uhr

meine 3 monate alte tochter

Von: gönül
Beitrag: hallo erstmal,
bin sehr froh dese seite entdeckt zu haben, weil ich mir seit tagen sorgen um meine 3 monate alte tochter mache. ich stille voll und am anfang hat meine kleine sehr gut zugenommen , sie hat mit 3070 gramm das kh verlassen und wog 6 woche säter 4950 gramm. so jetzt war ich letzte woche beim arzt weil sie pilze im mund hatte und habe sie mal wiegen lassen weil sie mir etwas dünner vorkam als sonst weil sie ja auch gewachsen ist von der grösse her, naja aufjedenfall wog sie da nur 5100 gramm. sie hat in 6 wochen nur 150 gramm zugenommen:( durch die pilzinfektion hat sie dann die tage auch sehr schlecht getrunken was mich noch mehr fertig gemacht hat und dann habe ich angefangen ihr abends die flasche zu geben. erst habe ich 50ml gegeben die sie in 2 min weg hatte. am nächsten tag hat sie dann abends um 18 uhr 90ml und um 21 uhr nochmal 90ml bekommen. so habe ich beschlossen jeden tag 180ml zuzufüttern. mehr gebe ich ihr nicht aber habe trotzdem ein ungutes gefühl ob ich da ncht was falsch mache oder ob ich aufhören soll zuzufüttern. sie trinkt die flasche auch sehr schnell weg und ist dann für 2st ruhig. sonst ist sie ein sehr quängeliges baby. Was soll ich machen aufhören zuzufüttern oder war das schon richtig das ich damit angefangen habe?
bedanke mich jetzt schon für die antwort
Beitrag vom 04.12.2007 23:31 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Göngül,
bitte bleib ganz ruhig! Insgesamt hat Deine Tochter doch gut zugenommen seit der Geburt. Trotzdem war es sicher nicht falsch, ihr die Flasche zu geben. Die Frage ist nun, was Du tun kannst, um Deine Milchproduktion wieder zu erhöhen. Dann kannst Du die Flasche vielleicht auch wieder weglassen.
Zunächst stille Deine Kleine immer an beiden Brüsten und wechsel die Stillpostionen ab und zu. Trinke ausreichend, vielleicht Malzbier und Milchbildungstee; ernähre Dich gut, probier Suppen aus und esse oft warm. Am Wichtigsten aber ist, dass Du Dir ganz viel Zeit nimmst, um mit Deiner Tochter zu kuscheln.
Es gibt auch noch eine Nahrungsergänzung, die ich Dir empfehlen kann und zwar: Bockshornkleesamen in Kapseln (von der Firma Dr. Pandalis). Davon nimmst Du dann vom 1.-3. Tag ca. 13 Kaspeln (auf eine mehr oder weniger kommt es nicht an) am Tag, danach vom 4.-6. Tag ca. 10 Kapseln, vom 7.-10. ca. 7 Kapseln. Das ist ein Kur, die die Milchbildung anregt. Du wirst selber bemerken, dass Du wieder mehr Milch produzierst und kannst dann langsam anfangen, die Flasche weg zu lassen.
Alles Gute Martina
Beitrag vom 05.12.2007 12:53 Uhr

Gewicht

Von: MANDY
Beitrag: Hallo! Erstmal ein großes Dankeschön an Euch. Die Seite ist echt Spitze.
Sie hat mir schon in vielen Fragen weitergeholfen. Doch nun zu meiner Frage: Meine Tochter wird nächste Woche 6 Monate alt und bis dahin wird sie das mit verdoppeln des Gewichtes definitiv nicht schaffen. Sie wog bei der Geburt 3600g und bringt jetzt ca.6500g auf die Waage. Sie wird auch noch voll gestillt. Ihr Stuhlgang hat sich seit 3 Wochen auch verändert. Ist nicht mehr jeden Tag so wie früher bzw. jeden 2.o.3. Es ist heute schon der 8. Tag ohne Stuhlgang. Ist das noch normal? Ihr Bauch ist auch nicht hart und sie ist so agil wie immer:-)Danke.
Beitrag vom 15.11.2007 13:32 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Mandy,
da kann ich Dich beruhigen, dass ein Stillkind mal nur alle 8-10 Tage Stuhlgang hat, ist völlig normal. Wichtig ist auch die Urinausscheidung, mehrmals tägl. schön nasse Windeln sind immer ein Zeichen, dass die Kinder genug Milch bekommen.
Die Gewichtszunahme ist auch in Ordnung, es muss nicht jedes Stillkind rund und mollig sein; und bei Mädchen ist die Gewichtszunahme häufig nicht so groß wie bei Jungen.
Mach Dir keine Sorgen und wenn Du willst, kannst Du noch lange weiter stillen. : )
Martina
Beitrag vom 15.11.2007 15:06 Uhr

Angst vor dem Stillen

Von: Anonym
Beitrag: Hallo liebes Team,
ich trage seit einiger Zeit eine wichtige Frage mit mir herum, die ich mich so noch nicht getraut habe, einer Hebamme persönlich zu stellen und deshalb diesen Weg wähle.
Es ist bei mir so, dass ich erst nach fünf Jahren im Rahmen einer künstl. Befruchtung schwanger werden konnte und nun bin ich glücklich in der 31. Woche.
Der Termin rückt näher, die Vorstellung, zu stillen auch.
Dies macht mir große Angst. Denn es ist so, dass ich in der Vergangenheit in der Familiengeschichte einige subtile Übergriffe durch den Vater erlebt habe. Dies macht mir heute noch ein sehr gespaltenes Verhältnis zu meiner Brust. Ich möchte sehr, sehr gerne stillen, habe aber große Angst, dass es deshalb nicht klappen kann. Haben Sie in diesem Bereich Erfahrung oder einen Tipp, mit Hilfe dessen ich mich besser auf das Stillen einstellen kann? Ich mache tatsächlich auch gerade eine Psychoanalyse, in der natürlich das Thema auch mit rein kommt. Dennoch wollte ich mal gezielt bei einer Hebamme nachfragen, ob es da noch zusätzliche Hilfen gibt. Ich habe Angst, beim Stillen aufgrund meiner Vorgeschichte zu versagen. Was könnten Sie mir raten?
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen und wäre Ihnen sehr dankbar.
Viele Grüße,
A.
Beitrag vom 03.11.2007 12:08 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: M.Hellenkamp
Beitrag: Hallo A.,
danke für Deine Offenheit und Dein Vertrauen. Ich habe aber keine
speziellen Tipps für Dich, leider.
Du bist eine sehr starke und mutige Frau, das steht fest, weil Du Dich
deinen Problemen stellst.
Ich hoffe, dass eine Analytikerin Dich auch noch während des Wochenbetts betreut und auf Dich weiter unterstützt.
Nun zu Deinem Problem: Das Wichtigste ist, dass Du Dich nicht unter
Druck setzt, Dein Kind stillen zu müssen, um eine gute Mutter zu sein!
Du wirst eine gute Mutter, ob mit Brust oder Flasche! Sei einfach offen für allles an Gefühlen, welche sich beim Stillen entwickeln. Du kannst jederzeit aufhören das Baby anzulegen und z.B. die Milch dann abpumpen und die Muttermilch mit der Flasche füttern.
Du bist ganz frei in Deiner Entscheidung, niemand zwingt Dich (und Duselber bitte auch nicht : ) ) Dein Kind so und so lange zu stillen.
Selbstverständlich kannst Du Dich auch komplett geben das Stillen
entscheiden. Auch mit Flasche kann ein Kind groß werden.
Ich möchte Dir nur raten, Dich doch Deiner Hebamme anzuvertrauen, damit sie Deine Entscheidungen versteht und mittragen kann.
Auf jeden Fall ist es kein Versagen, wenn Du nicht stillen kannst! Es
ist eine Entscheidung, die Du triffst, damit es Dir besser geht! Denn
Dein Kind würde es merken, wenn Du beim Stillen unglücklich oder... bist.
Dann ist es auch für die Beziehung zu Deinem Kind besser, wenn Du
entspannt und liebevoll die Flasche gibst, als gequält das Kind an die
Brust zu legen.
Alleine die Tatsache, dass Du Dir jetzt schon so überlegst Gedanken
machst, zeigt mir, dass Du eine gute Mutter sein wirst.
Ich wünsche Dir alles, alles Gute Martina
Beitrag vom 03.11.2007 12:11 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: anonym
Beitrag: Vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort! Das hat mir schon sehr geholfen. Ich werde mir das zu Herzen nehmen und mich meiner Nachsorgehebamme anvertrauen.
Auch für Sie alles Gute,
A.
Beitrag vom 03.11.2007 12:12 Uhr

Gewicht

Von: Martina
Beitrag: Guten Morgen,
unsere Tochter wird bald 5 Monate alt. Sie wiegt jetzt 5200 g bei einer Größe von ca. 60 cm. Sie ist sehr leicht, das sagt auch der Arzt. Sie ißt und ißt und ißt, und nimmt manchmal nur 50 bis 80 g die Woche zu. Jetzt sagt meine Hebamme, solange Sie fit und zufrieden ist, die Windeln immer vollgepullert sind und Sie die Nacht weiterhin durchschläft, ist alles völlig in Ordnung. Der Arzt sagt, ich muß bald zufüttern. (Sie wird noch voll gestillt). Bei der letzten Untersuchung vor 3 Tagen war aber alles in O., Sie ist kerngesund. Was ist denn nun richtig? Ich möchte solange es geht voll stillen, aber wenn es nicht geht, muß ich halt zufüttern. In letzter Zeit ist Tamara wirklich sehr aktiv geworden, ißt aber glaub ich nicht mehr als sonst. Es ist alles beim alten geblieben. Und das doppelte Geburtsgewicht von 5640 g werden wir bis Anfang Dezember auch nicht hinkriegen, wenn es soweiter geht. Was würden Sie denn raten. Was soll ich machen? Wieviel muß denn ein Baby in dem Alter pro Woche zunehmen?
Freundliche Grüße
Beitrag vom 03.11.2007 06:40 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Martina,
ich möchte Dich auch darin bestärken, Deine Tochter weiter zu stillen und (noch) nicht zu zufüttern. Eigentlich sollte ein Baby mind. 80g in der Woche zunehmen, aber es gibt ja immer auch ganz zarte Babies, bzw. Menschen. Vielleicht solltest Du mal die neuen Wachstumskurven der WHO anschauen und für das Gewicht Deiner Tochter ausfüllen. Dann kannst Du genau die Entwicklung sehen. Diese Kurven sind, glaube ich, auf englisch und Du findest sie unter:
http://www.who.int/childgrowth/standards/en/
Ich wünsche Dir alles Gute,
Martina
Beitrag vom 03.11.2007 12:41 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Martina
Beitrag: Guten morgen,
diese Woche hat unsere Kleine nichts zugenommen. Sie wiegt exact das gleiche wie vor einer Woche. Muß ich mir jetzt sorgen machen?
Ansonsten ist sie fit und zufrieden und hat tagsüber 9 nasse Windeln. Sie ißt wie ein Scheunendrescher. Letzte Mahlzeit ist abends um 10 dann wieder morgens um sechs. Sie schläft dazwischen ruhig durch. Nachts wecken, damit sie mehr ist, klappt auch nicht. Sie weiß nachts garnicht warum sie wach ist und schläft wieder ein. Ich kann mich mit dem Gedanken auch nicht anfreunden, jetzt schon anzufangen mit zufüttern. Aber ich denke, ich werde wohl müssen bei 0 g Zunahme oder?
Liebe Grüße
Beitrag vom 10.11.2007 07:01 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo nochmal,
also um ehrlich zu sein: ein Kind m u s s früher oder später zunehmen. Es kann aber sein, dass Deine Tochter auch mal eine Woche nicht zunimmt. Mein Rat an Dich wäre deshalb: Versuche es nochmal eine Woche lang mit den üblichen milchfördernden Maßnahmen - Stilltee/Malzbier trinken, beide Seiten Anlegen, viel Kuscheln. Sollte sie dann kein Gramm zugenommen haben, würde ich Dir doch zum Zufüttern raten. Wie gesagt, ein Kind m u s s irgendwann zunehmen. Falls Du weiterhin unsicher sein solltest, könntest Du auch bei der LaLecheLiga anrufen. Diese bietet eine kostenlose telefonische Stillberatung durch eine Stillberaterin in Deiner Nähe an. Die Nummer findest Du in unserer Linkliste.
Probiere es einfach noch eine Woche aus.
Wenn Du Dich dann entscheiden solltest zuzufüttern, habe bitte kein schlechtes Gewissen! Du hast ja fast ein halbes Jahr voll gestillt, das ist doch schon super!
Liebe Grüße
Martina
Beitrag vom 10.11.2007 14:42 Uhr

Schreien

Von: Ulrike
Beitrag: Hallo...und zwar habe ich neuerdings Probleme beim stillen (was ich vorher, so nie hatte) ...meine Sohn 8 Wochen alt,trinkt an meiner Brust mit Freude und nach etwa 3-5 min wird er nervös,zum Schluß geht er weg von meiner Brust und fängt an zum Wimmern-bis zum Schreien...beim Hochnehmen stößt er dann auf,nach weniger zeit will ich ihn versuch wieder anzulegen,doch es gibt keine Chance das er in dieser position wieder an meine Brust geht!Versuch es dann mit viel Geschrei,Überredung,Geduld und Weinen ihn weiter zum Trinken zu bewegen in einer anderen Position (Bett,Football Haltung etc.) bis es klappt und er mit Genuß weiter trinkt bis er gaaaanz satt und zufrieden einschläft! Es kostet kraft bei jeder stillmahlzeit sowas zu erleben...aber ein gutes Gefühl das er so dann nicht hungern tut!Das motiviert mich immer weiter zu machen und nicht einfach die Flasche zu geben! Doch was kann das sein-vielleicht Kopfsache...? Wer hat ähnliches erlebt?
Beitrag vom 29.10.2007 15:08 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Ulrike,
sorry erstmal, dass ich mich jetzt erst melde.
Gibt es denn irgendeine Veränderung in Eurem Leben, die Ursache sein könnte für dieses Trinkverhalten?
Allerdings gibt es viele Babies, die mit ca. 6-8 Wochen ihr Trinkverhalten komplett ändern, das kann aber echt viele Ursachen haben. Es gibt auch Kinder, die sich tatsächlich in 5 min satt trinken können.
Zunächst kann es sein, dass Dein Kleiner Blähungen/ Bauchschmerzen bekommt, wenn er kräftig saugt und sich sehr viel Milch in kurzer Zeit im Magen sammelt. Damit ist er dann einfach überfordert. Er versteht ja auch nicht, warum sein Bauch weh tut, wenn er saugt, darum weint er dann vielleicht und mag nicht mehr an die Brust. Aber das ist auch nur eine Theorie.
Auf jeden Fall machst Du das genau richtig, wie Du Dir Zeit nimmst und es immer wieder versuchst. Am Wichtigsten ist es (und auch am Schwierigsten natürlich) ruhig zu bleiben.
Natürlich kann es auch sein, dass Dein Kleiner sich leicht ablenken lässt, oder merkt, dass Du unruhig oder ungeduldig wirst. Könnte das sein?
Hast Du ihn schon mal gleich im Liegen gestillt, in einem ruhigen Zimmer ohne Ablenkung, wenn er vielleicht ganz müde ist? Vielleicht ist es dann auch anders/besser mit ihm?
Wenn Du willst, dann suche doch eine Stillberaterin auf oder rufe mal bie der LaLecheLiga an. Die können Dir sicher noch mehr Tipps geben.
Halte durch, bitte gebe nicht die Flasche, das ist keine Lösung, dann wird alles unter Umständen nur noch schlimmer.
Liebe Grüße Martina
Beitrag vom 31.10.2007 10:16 Uhr

reichhaltige Milch

Von: Tanja
Beitrag: Hallo,
ich bin ein schlechter Esser und bemühe mich nun sehr, mich so gut wie möglich zu ernähren. Meine Tochter ist nun sechs Wochen alt und ich gebe ihr mal die Brust mal die Flasche mit abgpumpter Milch. Kann es sein, dass meine Milch nicht reichhaltig ist, und sie aus diesem Grund öfter kommt oder gar nicht satt wird? Ebenfalls ist sie generell sehr unruhig an der Brust. Sie lässt sich oft abfallen und schnappt dann immer wieder hastig nach der Brust. So richtig dran bleiben mag sie nicht. Bei der Flasche zieht sie ganz normal. Ich habe auch immer das Gefühl das sie nicht satt wird.
Danke für die Rückmeldung!
Beitrag vom 24.10.2007 22:17 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Tanja,
es ist sehr unwahrscheinlich, dass Deine Milch nicht reichhaltig genug ist. Dazu müsstest Du schon Hungern oder Dich wirklich mangelhaft ernähren (wie das z.B. Frauen tun, die magersüchtig sind).
Manchmal reicht allerdings die Milchmenge insgesamt nicht aus, aber das ist ja wohl bei Euch auch nicht der Fall.
Wie hat sich denn das Gewicht Deiner Tochter seit der Geburt entwickelt? Urin und Stuhlgang? Wie oft, welche Farbe? Wenn Du die Ausscheidungen Deiner Tochter beurteilen kannst, weißt Du, ob sie genug getrunken hat oder nicht. Dazu kann ich Dir gerne mehr erklären, wenn Du willst.
Was meinst Du denn mit:'sie kommt öfter' ? 8-12 Stillmahlzeiten in 24h sind ganz normal. Das bedeutet z.B. alle 2h zu stillen.
Vielleicht ist deine Tochter auch nur so unruhig an der Brust, weil sie Deine innere Unruhe und Sorge bemerkt. Die Babies haben ja ganz feine Antenne für die Emotionen ihrer Mamas.
Versuche doch zunächst Dir Gewissheit darüber zu verschaffen, ob Deine Tochter wirklich gut zunimmt. Vielleicht kann Deine Hebamme auch nochmal vorbei kommen, um das Kind zu wiegen?
Wenn das geklärt ist und Deine Kleine sich gut entwickelt hat, kannst Du vielleicht etwas gelassener und entspannter beim Stillen sein, dadurch wird auch Dein Kind ruhiger werden.
Melde Dich ruhig nochmal bei mir,
liebe Grüße aus Berlin,
Martina
Beitrag vom 25.10.2007 13:49 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Tanja
Beitrag: Vielen Dank für die schnelle Antwort. Der Stuhl ist gelblich oder grünlich mit so kleinen Kügelchen und relativ flüssig. Sie nimmt sehr gut zu, von 2600 Gramm auf 3650 Gramm in 6 Wochen. Meine Hebamme sagt, es liegt an der Phase zurück zur Mutter. In dieser Phase befinden wir uns nun seit über 2 Wochen. Sie möchte ständig auf den Arm und schläft auch nicht mehr in ihrem Bettchen sondern nur auf meiner Brust oder in meinem Arm. Ganz zu Anfang war sie zu schwach um gestillt zu werden, wir beiden versuchen das jetzt seit drei Wochen. Vielleicht bin ich auch einfach nur zu übernächtigt. Habe seit dieser Phase kaum geschlafen, und ich soll das Kind auch lt. Hebamme nicht einfach ins Bett legen und es schreien lassen (das sind ja so die Ratschläge von den Eltern :-) ) Ich schlage mich ein wenig mit dem Gedanken rum, abzustillen. Kaum Schlaf, dann trinkt sie natürlich nicht die Brust leer, ich muss dann nach jeder ihrer Mahlzeit abpumpen da sonst die Brüstes schmerzen. Weglegen kann ich die Kleine nicht da sie nur schreit, also pumpe ich dann mit ihr im Arm ab....... . Im Moment bin ich total verunsichert und einfach ratlos.
Grüße aus Krefeld
Tanja
Beitrag vom 25.10.2007 14:36 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Tanja-
also bei dem Stress wundert es mich nicht, dass es Euch so schlecht geht im Moment. Deine Kleine merkt das alles. Sie hat aber wirklich gut zugenommen und der Stuhl ist soweit o.k. :-)
Du musst Dir aber unbedingt Entlastung schaffen. Bitte hole Dir Unterstützung in der Familie oder im Freundeskreis. Die meisten Leute helfen gerne, wenn man fragt.
Und wenn Du dann mal einen Augenblick Zeit hast, mach Dir (mit Deinem Mann?) ganz genau Gedanken, wie es nun weitergehen soll.
Natürlich verstehe ich Deine Gedanken über das Abstillen, aber damit werden die Probleme nicht unbedingt aus der Welt geschafft. Blähungen, Nahrungsunverträglichkeiten, Allergien, um nur einige 'Nebenwirkungen' von Ersatz-Nahrung zu nennen.
Und nun noch ein paar Tipps: Deine Hebamme hat ja recht damit, dass die Kleine nicht alleine sein soll, aber Du kannst sie bestimmt beim Pumpen neben Dich legen, vielleicht singen für sie? Sicher wird sie sich daran gewöhnen. Ansonsten empfehle ich ein Tragetuch, dann hast Du wenigstens die Hände frei.
Hast Du so viel Milch, das Du wirklich immer nach dem Stillen pumpen musst? Die Brust kann man nicht 'leerpumpen', es bleiben immer ein paar Tropfen zurück. Und Stillen funktioniert nach dem Prinzip Angebot und Nachfrage, wenn Du also zuviel Milch hast, dann pumpe einfach weniger ab und die Brüste werden sich darauf einstellen.
Das Deine Hebamme Dich noch besucht,finde ich ganz toll, Du kannst Dich Ihr ruhig auch mit Deinen Zweifeln anvertrauen. Sicher kann sie Dir helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Gute Nacht aus Berlin, nur Mut, alles wird gut,
Martina
Beitrag vom 25.10.2007 22:44 Uhr

milchmenge links/rechts

Von: anja
Beitrag: Hallo Martina,
ich hab folgende frage: meine brüste waren schon immer ein ganz klein wenig verschieden groß. jetzt stille ich meine 12 Wochen alte tochter und es klappt eigentlich alles recht gut. nur habe ich das gefühl, dass die rechte seite immer ruckzuck ausgetrunken ist während in der linken brust scheinbar mehr milch ist - ist das normal? und kann ich da irgendwie gegensteuern? die rechte brust schmerzt jetzt auch manchmal, wenn sie richtig heftig getrunken hat. ach ja: sie trinkt meistens nur eine seite - etwa 8 bis 10 minuten - die andere mag sie dann (meistens) nicht mehr. hebamme & kinderärtztin finden das "ok" solange sie gut gedeiht und das tut sie (wiegt momentan knapp 5kilo). grundsätzlich habe ich eher zuviel milch als zuwenig und darum wundert es mich, dass die rechte brust jetzt so schnell leergertrunken ist.
würde mich über ein feedback sehr freuen!
herzliche grüße
anja
Beitrag vom 19.10.2007 05:39 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Anja,
das ist wirklich ganz normal. Viele Mütter haben auf der einen Seite etwas mehr Milch. Wenn Deine Kleine die rechte Seite leergetrunken hat, schmerzt es, weil sich die Milchgänge zusammenziehen. Das ist auch normal. Du kannst versuchen die Brust dann zu wärmen. Eigentlich würde ich Dir auch empfehlen nichts zu verändern, da Deine Tochter ja gut zunimmt. Wenn Du aber die Milchproduktion in der rechten Seite steigern möchtest, dann versuche doch die Kleine ab und zu mal an beide Seiten anzulegen. Vielleicht kannst Du sie wickeln und es dann nochmal versuchen? Aber so, wie Du es jetzt machst, ist es auch völlig ok.
Ich hoffe, dass ich Dir helfen konnte,
Martina
Beitrag vom 19.10.2007 19:04 Uhr

Stillhütchen

Von: Sabrina Hansen
Beitrag: Unser Kleiner kam 2 Wochen zu früh auf die Welt, war recht klein und zierlich. Er hatte keine Lust (oder Kraft) von alleine an meiner Brust zu trinken. Deshalb hat man mir im Krankenhaus direkt ein Stillhütchen gegeben und damit hat es gut geklappt. (Meine Brustwarzen sind in Ordnung, also keine Schlupfwarzen o. ä.) Ich habe mir darüber keine großen Gedanken gemacht, mir hat auch keiner gesagt, dass ich das mal irgendwann wieder weglassen soll. Deshalb stille ich jetzt schon 4,5 Monate mit den Dingern. Es klappt auch wunderbar, ich habe immer noch sehr viel Milch und kann auch keine anderen Nachteile erkennen. Ich würde auch lieber dabei bleiben. Jetzt lese ich aber immer öfter, dass diese Dinger schädlich sind. Muß ich jetzt besser damit aufhören? Ist das Hütchen schädlich für mein Baby bzw. für den Kiefer des Babys?
Ich weiß auch nicht, wie ich das wieder umstellen soll. Immer wenn ich versuche, es wegzulassen, fängt er an zu schreien und zu würgen. Er geht einfach nicht mehr ohne das Stillhütchen an meine Brust. Was soll ich denn jetzt machen? Vielen Dank für die Hilfe!
Liebe Grüße
Beitrag vom 03.10.2007 20:50 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Sabrina,
es gibt ja immer Ausnahmen von der Regel. Wenn Du also sicher gehen kannst, dass Dein Baby gut gedeiht und sich auch sonst das Hütchen bis jetzt nicht negativ ausgewirkt hat (Milchmenge?, Mundsoor?), dann...
Das Hütchen als solches ist für Dein Kind auch nicht schädlicher als eine Trinkflasche. Vielleicht klappt es ja doch nochmal irgendwann, ohne Stillhütchen anzulegen, oder auch erst beim nächten Kind! ;-)
Liebe Grüße, Martina
Beitrag vom 04.10.2007 12:33 Uhr

Stillprobleme

Von: Aury
Beitrag: Hallo, vielleicht können Sie mir ja auch weiterhelfen. Meine Kleine ist jetzt 3,5 Monate alt und am Anfang hat sie pro Woche 250 g zugenommen. Nun hat sie immer weniger verlangt (seit sie das Daumenlutschen entdeckt hat) und ich hatte nur noch 4-5 mal je 15 min gestillt, manchmal 20 min. Seit kurzem ist sie sehr unruhig an der Brust. Habe das hier schon gelesen und hat auch auf die Brust gehauen und während des Stillens geschrien. Nun war ich gestern beim Kinderarzt und sie hat in 5 Wochen!!! gerade mal 150 g zugenommen!!!! Wenn in 2 Wochen nichts passiert muss ich zufüttern sagte die mir. Nun lege ich öfter an seit gestern abend aber es scheint nichts drin zu sein. Da sie 3 Wochen zu früh kam dürfte ab heute genau auch der Wachstumssprung sein, d.h. sie will noch mehr zu trinken und es ist ja eh schon so wenig da. Meinen Sie das reguliert sich und wann??? 1-2 Tage? Wirds morgen schon besser sein? Oder soll ich morgen was kaufen zum zufüttern? Ich gebe ihr heute alle 2 Stunden und danach ist sie auch noch nicht satt, teilweise je eine halbe Stunde sie macht oft Pause beim Trinken und ich animiere sie dann wieder. Sie trinkt 3 min sehr hastig und dann immer weniger. Und dann irgendwann schreit sie weil wohl nichts da ist und haut mit der Hand auf die Brust. Was soll ich nun machen? Windeln hat sie 3-4 volle in den letzten 4 Wochen gehabt pro Tag. Dann noch 2-3 halbvolle, nicht so schwere. Stuhlgang hat sie 3 x pro Woche. Warum hat es am Anfang so gut geklappt und nun das? Vlt weil ich zu nachlässig war die letzten 5 Wochen? War ja immer froh wenn ich dachte sie ist satt und hab sie dann hingelegt oder in der Nacht wenn sie einmal aufwacht, da hab ich natürlich dann nicht mehr versucht immer mehr und mehr zu geben, wenn sie von alleine aufgehört hat oder eingeschlafen ist. Jetzt mach ich das anders. Meinen Sie, es ist schon abgestillt oder so? Oder reguliert sich die Milch wieder und wird mehr? Ich hab auch in den letzten Wochen keine Stilleinlagen mehr gebraucht worüber ich mich eigentlich gefreut hatte. Das Baby war ja immer zufrieden und alles. Nur beim Stillen hab ich eine hingelegt weil es dann aus der anderen Brust getropft hat. Sie wiegt jetzt 4,5 kg, geboren 3 Wochen zu früh am 20.6. mit 2640 g. Laut Tabelle ist sie noch im Normalgewicht aber wenn sie weiterhin nur 150 g in 5 Wochen zunimmt ist das natürlich ganz schlecht! Es wird doch hoffentlich nichts sein dass sie krank ist? Ich will morgen auch mal bei der Laktationsberaterin im KH anrufen und vlt bekomme ich da noch einen Termin.
Viele Grüsse,
Aury
Beitrag vom 03.10.2007 14:21 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Aury
Beitrag: Ach ja da fällt mir noch ein gestern beim KA haben wir geguckt vor und nach dem Stillen: Sie hat nur 30 g getrunken!!!
Beitrag vom 03.10.2007 14:23 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Aury,
Du brauchst kein schlechtes Gewissen zu haben. Bitte mach Dir auch keine Vorwürfe; eine Stillbeziehung ist eben eine Beziehung mit Höhen und Tiefen, mal läuft es gut und mal geht was schief. Du musst jetzt nach vorne schauen und darfst nicht panisch werden! Du hast ja auch vollkommen richtig reagiert! Lege Deine Tochter weiterhin alle 2-3h oder öfter an und lass sie nach Möglichkeit aus beiden Brüsten trinken. Dann wird sich Deine Milchmenge auch wieder erhöhen. Nimm Dir bitte jetzt viel Zeit für Deine Kleine und kuschele ganz oft mit ihr, am Besten wäre es, wenn Ihr dabei soviel Hautkontakt wie nur möglich habt. Am Wichtigsten aber: versuche ruhig zu bleiben! Das Stillen sollte in einer harmonischen, ruhigen Atmosphäre stattfinden, also keinerlei Ablenkung durch Telefon, Besuch oder Fernseher. Dann kannst Du erstmal noch ein paar Tage abwarten. Du must jetzt noch nicht über das Zufüttern nachdenken. Zur Laktationsberaterin zu gehen ist auf jeden Fall eine sehr gute Idee,
ganz liebe Grüße
Martina
Beitrag vom 03.10.2007 15:52 Uhr

Thermalbad

Von: Melanie Hegewald
Beitrag: Hallo,
wir wollen mit unserem Kurzen (fast 4 Monate alt) schwimmen. Erst einmal ausprobieren, bevor wir uns zum Babyschwimmen anmelden. Jetzt ist meine Frage, ob wir mit dem kleinen auch in ein Thermalbad dürfen. Als wir das letzte mal dort waren (in der Schwangerschaft) waren auch Eltern mit einem kleinen Baby da. Und das hat sich richtig wohl gefühlt. Und ich meine eine ganz normale Therme (Salzwasser), kein Solebad.
Liebe Grüße
Beitrag vom 27.09.2007 12:20 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo-
kein Problem, viel Spass!
Grüße aus Berlin
Beitrag vom 27.09.2007 12:52 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Melanie Hegewald
Beitrag: Da kann also wirklich nichts passieren? Man sagte mir, dass würde aufs Herz gehen? Und was passiert, wenn der kleine trotz aller Vorsicht Wasser schluckt??
Liebe Grüße und vielen Dank!!!
Beitrag vom 27.09.2007 14:06 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Melanie-
nein es kann nichts passieren, wenn Du Dich an die üblichen Regeln hälts. Babies nicht länger als 30 min baden lassen bei einer Temp. von 32°C bis max. 35°C. Und natürlich nicht in einem extrem salzigen Solebad. Wenn Euer Kind Wasser schluckt, ist das auch nicht schlimmer als bei einem größeren Kind oder einem Erwachsenen. Also, viel Spass dann,
Martina
Beitrag vom 27.09.2007 20:48 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Melanie Hegewald
Beitrag: Guten Morgen!
Ich habe noch eine kurze andere Frage.
Wieviel sollte ein Baby mit fast vier Monaten und knapp 57 cm wiegen? Paul wiegt knapp 4800 g. Ist das zu wenig? Mein Arzt sagte, das ist ziemlich leicht, aber noch ok, da er von Anfang an sehr zart war. Er ist auch sehr aktiv und immer in Bewegung. Also auch nicht krank. Wieviel muß er denn in einer Woche zunehmen? Kann das Gewicht auch mal ein paar Tage stehen bleiben?
Paul wird voll gestillt und meldet sich auch pünktlich alle zwei Stunden. Er macht mir nicht den Eindruck, dass er zuwenig ißt.
Gibt es irgendwo eine Tabelle? Mit den Kurven im Untersuchungsheft komme ich nicht so ganz klar.
Liebe Grüße
Melanie
Beitrag vom 28.09.2007 07:15 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Melanie Hegewald
Beitrag: P.S. Mir ist aufgefallen, dass Paul oft spuckt. Meist auch 1 Stunde und länger nach einer Mahlzeit, und dann auch keine Milch, sondern eine durchsichtige Flüssigkeit. Meißtens dann, wenn er wie wild mit den Armen und Beinen strampelt (Er lacht oft dabei, deswegen denke ich , dass es ihm gut geht). Ist das normal? Was ist das denn für ne Flüssigkeit? Bei der U4 vor ein paar Tagen war alles bestens.
Im Krankenhaus vor ca. 3 Wochen hatte ich das auch schon mal angesprochen, wurde aber mit "das wird schon normal sein" abgetan.
Beitrag vom 28.09.2007 11:06 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Guten Abend Melanie,
und nochmal ein herzliches Hallo aus Berlin!
In der Tat hören sich 4800 Gramm erstmal sehr 'leicht' an. Mit wieviel ist er denn auf die Welt gekommen?
Leider wirst Du um Kurven nicht herum kommen, wenn Du Pauls Gewichtszunahme beurteilen möchtest. Es gibt ganz neue Tabellen von der WHO unter: http://www.who.int/childgrowth/standards/en/
Es kann nämlich durchaus sein, dass ein Stillkind mal weniger mal mehr zunimmt. Wenn Du magst, dann versuche doch mal sein Gewicht in diese Tabellen einzutragen. Nach meinem Wissen sollte ein Stillkind aber mind. 80 Gramm pro Woche zunehmen und sein Geburtsgewicht nach ca. 6 Monaten verdoppelt haben. Eigentlich glaube ich auch, dass mit Paul alles in Ordnung ist. Wie verhält es sich denn mit seinen Ausscheidungen?
Bis dann Martina
Beitrag vom 28.09.2007 20:55 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo zum 3. Mal,
wenn Milch im Magen verdaut wird trennt die Magensäure und die ganzen Enzyme die Milch in ihre Bestandteile auf-> Verdauung!. Die Flüssigkeit, die Paul ausspuckt (ich kann es mir nur so erklären) ist das in der Muttermilch enthaltene Wasser. 100% ig sicher bin ich mir nicht, aber was sollte es denn sonst sein? Trinkt er denn Tee oder Wasser aus der Flasche?
Liebe Grüße Martina
Beitrag vom 28.09.2007 21:01 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Melanie Hegewald
Beitrag: Guten Morgen!
Vielen Dank für Ihre Hilfe! Ich werde mir die Seite mal angucken. Geburtsgewicht war 2820 g , Entlassungsgewicht 2530 g. Also dass er das Gewicht im ersten Lebenshalbjahr verdoppelt, denke ich schon. Tee oder Wasser oder ähnliches bekommt er garnicht. Nur Muttermilch. Als es mal ganz heiß war, habe ich es damit versucht. Mag er aber nicht, hat sogar gewürgt. :-)
Also, er wird mindestens 7 mal am Tag gewickelt, und die Pampers ist jedes mal richtig voll gepullert. Stuhlgang ist sehr unterschiedlich, mal zwei drei mal am Tag, manchmal garnicht.
Wie lange dauert es eigentlich von den ersten Anzeichen bis zum ersten Zahn? Er sabbert wie verrückt, beißt auf allem rum, was er kriegen kann und hat laut meiner Nachbarin (hat selber einen 7 Monate alten Sohn) Stuhlgang wie ein Baby, das zahnt. War bei Ihrem genauso. Aber ich kann keine Zähne entdecken. Manchmal schreit er aber einfach so. Wenn ich dann den Gaumen massiere oder dieses Zahnungsgel draufmache, hört er auf. Einen Beißring nimmt er nicht.
Nochmal vielen Dank für Ihre Hilfe! Es ist schön, dass ich jemanden habe, den ich solche Sachen mal Fragen kann. Meine Hebamme schickt mich immer nur zum Arzt und der sagt immer, alles in Ordnung. Und wenn man Bekannt und Verwandte fragt, hat immer jeder eine andere Meinung und ist wirklich keine große Hilfe. Sie haben mir bis jetzt echt immer gut weitergeholfen!
Liebe Grüße
Melanie
Beitrag vom 29.09.2007 10:28 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo,
es freut mich sehr, dass ich Dir helfen konnte.
Um das Gewicht von Paul brauchst Du Dir wirklich keine Sorgen mehr machen. Die Ausscheidungen sind super von der Menge her; Paul bekommt genug Milch!
Und Tee oder Wasser braucht er auch nicht, wenn er voll gestillt wird! Die Muttermilch liefert den Kindern immer auch genug Flüssigkeit.
Mit dem Zahnen ist das so eine Sache. Bei jedem Kind ist das anders. Manche kriegen ihre Zähnchen schnell, mache nicht. Auf jeden Fall sprechen die Zeichen dafür, dass das erste Zähnchen bald durchtreten wird. Anstatt Beißring würde ich Euch Feilchenwurzeln und/ oder eine Bernsteinkette empfehlen (z.B. bei http://www.naturproduktehausfeige.de/bestell.htm) Man kann dort, glaube ich, nur per Katalog bestellen. Plastik-Beißringe sind wegen der Inhaltsstoffe nicht so gut. Und es gibt noch eine homöophatische Arznei: Osanit.
Alles Gute weiter so,
Martina
Beitrag vom 29.09.2007 12:07 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Melanie Hegewald
Beitrag: Guten Morgen,
hört eigentlich das Spucken irgendwann auf? Das wird immer schlimmer. An manchen Tagen kann ich Paul garnicht anfassen, dann spuckt er schon. Der Arzt meinte, ganz normal. Kinder spucken halt, aber es wird nicht weniger. Kann ich irgendwas tun, damit er nicht soviel spuckt?
Liebe Grüße
Beitrag vom 04.10.2007 08:44 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Melanie,
ich habe da leider auch nicht den ultimativen Tipp auf Lager. Bewege den Kleinen nach dem Stillen möglichst wenig; also nicht wickeln oder großartige Aktionen wegen Bäuerchen machen. Ansonsten kann ich Dir nur empfehlen den Kinderarzt zu wechseln, bzw. Dir einfach mal eine zweite Meinung einzuholen.
Liebe Grüße aus Berlin,
Martina
Beitrag vom 04.10.2007 12:37 Uhr

Baby schläft nachts

Von: Anne S.
Beitrag: Hallo, mein Baby ist jetzt 4Monate alt und schläft meistens nachts durch. Da ich es voll stille und durchschlafen bei meinem Kind ca. 10 Stunden bedeutet habe ich nun Sorgen, das durch die lange Pause meine Milchmenge weniger wird. Also pumpe ich oft nachts ab, aber bin durch das wachsein ganz sehr müde am Tag. Sollte ich das Abpumpen beibehalten, damit die Mich nicht weniger wird oder (ich will mindestens bis 6 Monat stillen) oder sollte ich das alles entspannter sehen und auch weiterschlafen? Ich freue mich auf eine Antwort.
Beitrag vom 24.09.2007 06:39 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Anne,
ich kann Dir nur empfehlen nachst mind. 1x abzupumpen. Das sollte aber reichen. Wenn Dein Baby wirklich so lange schläft, dann versuche doch alles so zu organisieren, dass Du eine Nachtruhe von ca. 6 Std. hast. Aber 10 Std. sind einfach zu lang, die Milchbildung könnte zurück gehen, oder es könnte sich ein Milchstau bilden.
Alles Gute Martina
Beitrag vom 24.09.2007 11:35 Uhr

Saugverwirrung

Von: M. D.
Beitrag: Hallo, unser Sohn kam vor 8 Wochen 3 Wochen "zu früh" zur Welt. Da er schlecht trank, mussten wir ihn mit Stillhut stillen, was ich ihm bis dato nicht abgewöhnen konnte. Er schafft es immerhin ab und zu, die Brust direkt zu nehmen, bekommt meine Warzen allerdings häufig nicht richtig zu fassen. Hinzu kommt, dass meine Warzen aufgrund der anderen Saugtechnik (Flaschen-, bzw. Stillhutsaugtechnik) nach kurzer Zeit wund werden, was mich bislang immer zum Aufgeben gebracht hat. Meine Fragen sind : Ist es möglich, dass er die "normale" Saugtechnik wieder erlernt und wie kann ich ihn dabei unterstützen? Hängen die wunden Warzen tatsächlich mit der anderen Saugtechnik zusammen oder mit falschem Anlegen an die Brust? Wie härtet man seine Warzen ab? Für Tipps wäre ich sehr dankbar, Gruss, Mari 0652
Beitrag vom 22.09.2007 11:35 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo,
ja sicherlich gibt es einen engen Zusammenhang zwischen wunden Brustwarzen und falschem Saugverhalten. Auf jeden Fall ist es möglich, das Dein Sohn die gute normale Saugtechnik erlernen kann. Aber dazu brauchst Du Unterstützung von einer ausgebildeten Stillberaterin (sieh doch bitte in unserer Linkliste nach).
Deine wunden Warzen sollten sehr gut gepflegt werden, viel Luft und Licht, Stilleinlagen aus Natur-Seide, Lanolin-Brustwarzensalbe. Bitte halte durch und setzte Dich bald mit einer Stillberaterin in Verbindung,
liebe Grüße Martina
Beitrag vom 22.09.2007 12:32 Uhr

Trinkverhalten

Von: Svenja Sabo
Beitrag: Hallo,
mein Sohn ist jetzt 5 1/2 Wochen alt. Seit zwei Tagen und besonders heute trinkt er pro Mahlzeit nur an einer Brust und das auch nur so fünf Minuten dann schläft er ein (seit seiner Geburt ist er ein sehr schlechter Trinker. Habe ihn daher schon fast von Beginn an zugefüttert mit abgepumpter Muttermilch und auch Prenahrung. Möchte ihn aber gern voll stillen.) Wenn ich ihn dann mit sehr viel Mühe wach bekomme, dass klappt nicht immer, lege ich ihn an die zweite Brust an und er beginnt zu zappeln, lässt die Brustwarze los und geht wieder dran und fängt an zu weinen. Ist also ziemlich unruhig und trinkt daher nicht mehr viel bis gar nichts. Wenn ich ihn mit Flasche zufütter trinkt er auch nur so ca. 20 ml und schläft dabei ein. Wobei die Schlafphasen seit diesen besagten 2 Tagen nur mal eine halbe Stunde sind. Danach wacht er mit starkem Schreien wieder auf. Ich bin ziemlich ratlos wie ich ihn dazu bringe mehr zu trinken. Heute war es wirklich nur ein Dauerstillen wobei er nie viel getrunken hat wie ich meine. Vielleicht hat er auch starke Blähungen?
Beitrag vom 21.09.2007 22:29 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Svenja,
das ist ja alles sehr anstrengend für Dich. Toll das Du bis jetzt durchgehalten hast.
Da Du in jedem Fall noch Ansruch auf Hebammenhilfe hast, kann ich Dir nur dringend empfehlen, Dich mit (D)einer Hebamme in Verbindung zu setzen. So ist es schwierig Eure Situation zu beurteilen.
Wie hat er den zugenommen? Wie oft trinkt er noch aus der Flasche? Und wie ist das Verhältnis pre-Nahrung zu Muttermilch? Und wieso ist er ein 'schlechter' Trinker? War die Geburt schwer, ist er eine Frühgeburt gewesen oder ist etwas mit Deiner Brust, z.B. wunde Warzen?
Ich glaube ja, dass Dein Kleiner einen Wachtumsschub hat und deshalb so oft kommt. Da er aber zusätzlich wohl auch eine Saugverwirrung durch das Zufüttern mit Flasche und Sauger hat, ist die Gesamtsituation bei Euch schwieriger. In Abhänigkeit von seiner Gewichtszunahme kann man vielleicht riskieren, die Flasche ganz weg zu lassen, bitte mach das aber nur in Absprache mit der Hebamme oder Stillberaterin, die Du evtl. auch aufsuchen solltest.
Sicherlich kann es auch sein, dass Dein Sohn Blähungen hat, aber besimmt ist das nicht der einzige Grund für Eure Probleme. Bei Blähungen kann die Hebamme weiterhelfen. Am Wichtigsten ist Wärme am Bauch, aber es gibt noch so viel mehr, was gegen Blähungen hilft. Wenn Du magst, dann melde Dich nochmals bei mir,
bis dahin alles Gute Martina
Beitrag vom 22.09.2007 12:22 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Svenja Sabo
Beitrag: Hallo Martina,
vielen Dank für deine Antwort. Ich hatte mir das auch schon gedacht, dass mein Sohnemann eventuell eine Saugverwirrung hat, was mich jetzt schon traurig stimmt, da er gut gelernt hat an der Brust zu trinken oder vielmehr wie er richtig saugen muss. Ich versuche mal in Kürze zu schildern wie sich bei uns das Stillen verhält seit der Geburt. Bereits im Krankenhaus hatte ich den Beginn wunder Brustwarzen die ich dann mit Lanolinsalbe behandelt habe. Zu Hause wurde es dann noch schlimmer bis die Warzen blutig waren und ich mit Stillhütchen gestillt habe. Da Mika sehr schnell beim Trinken einschläft, saugte er mir nie die Brust richtig leer und kaute mehr auf meinen Warzen. Bis ich eine anfängliche Brustentzündung hatte. Ich pumpte dann die MM ab um ihn damit zu füttern (mit einer Trinklernflasche von Medela) was auch zum Erfolg führte, dass er besser saugte. Da ich dazu am Anfang noch wenig Milch hatte, fütterte ich Prenahrung dazu. Durch das Pumpen und Akkupunktur und viel Trinken gelang es die Milchmenge zu erhöhen. Vor lauter Brustgeben, Abpumpen und Beifüttern verlor ich schon fast die Lust am Stillen. Heute saugt Mika, wenn er trinkt, gut. Das Abpumpen habe ich vor eineinhalb Wochen weggelassen, weil ich nicht mehr konnte. Ich gab ihm von da an die Brust soweit wie er trank und danach habe ich ihn zugefüttert mit Prenahrung. Seit einigen Tagen versuche ich nur die Brust zu geben aber damit wird er nicht satt. Ich habe auch das Gefühl, dass ich weniger Milch habe. Gewichtsmäßig hat er durch das Zufüttern sehr gut zugenommen. Ich würde gern weiterstillen, obwohl ich oftmals ans Abstillen gedacht habe. Ich denke mal das die einzige Lösung sein wird, wie du schreibst, nur noch die Brust zu geben. Nur wie lange dauert es bis ein Erfolg zu erkennen ist? Und kann es durch den ganzen nervlichen Streß sein, dass die Milch weniger wird.
Viele Grüße Svenja
PS: Ich finde deine Arbeit super. Hilft mir sehr weiter.
Beitrag vom 22.09.2007 19:57 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Svenja,
schön das Du Dich nochmal gemeldet hast. Ich verstehe Dich sehr gut, ihr habt ja wirklich viel durchgemacht. Wenn Deine Brustwarzen jetzt gut sind, wird es sicher einen Versuch wert sein, die Flasche weg zu lassen. Und da Dein Sohn ja gut zugenommen hat, kann er sicher auch ein paar Tage etwas Hunger aushalten. Aber das wird nochmal ganz schön hart für Euch! Such Dir bitte Hilfe (Mutter?). Es ist wichtig, dass Du Unterstützung hast. Also das Menschen in Deiner Nähe sind, die Deinen Entschluß mittragen und Dir vielleicht im Haushalt helfen können. Was hälts Du denn davon, mal eine Stillgruppe zu besuchen. Sicher gibt es eine in Deiner Nähe. Du bist ja nicht alleine mit Deinen Problemen und es kann sehr heilsam sein, sich einfach nur mit Gleichgesinnten auszutauschen.
Zu Deinen Fragen, ich weiß nicht wie lange es bei Dir dauert, bis Deine Milch wieder mehr wird. Und es hängt natürlich alles vom Stress ab. Du bist ja keine Maschine.
Ich wünsche Euch alles Gute und bin mir sicher, dass Ihr Euren Weg gehen werdet. Halte durch, es lohnt sich.
Liebe Grüße Martina
Beitrag vom 24.09.2007 11:22 Uhr

Unruhe an der Brust

Von: Josephine Wiehofski
Beitrag: Guten Morgen!
Mein Sohn ist jetzt fast 4 Monate alt und wird von mir voll gestillt. Seit ein paar Tagen ist es jetzt so, dass er an der Brust sehr, sehr unruhig wird. Er geht immer wieder ran dann wieder weg ohne zu saugen, dreht und windet sich. Er fängt jetzt auch an, sehr hastig zu essen. Was er sonst nicht gemacht hat. Durch das Ganze ißt er etwas weniger, allerdings öfter. Hat bis jetzt auch immer schön zugenommen.
Wenn ich ihn dann von der Brust wegnehme und auf dem Arm nehme zum Bäuerchen, macht er natürlich keins, sondern guckt sich die Gegend an. Und ich stille auf dem Sofa, hinter mir ist die Wand. Also dürfte auch nichts ablenken. Musik/Fernseher sind auch meißtens aus.
Kann ich irgendwas machen, damit mein Süßer weniger unruhig ist?
Teilweise kann ich ihn garnicht mehr richtig festhalten.
Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag!
Beitrag vom 21.09.2007 09:49 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Josephine,
mit 4 Monaten kann es schon sein, dass Dein Sohn sich sehr leicht ablenken lässt und neugierig die spannende Welt entdeckt. Das ist eine positiver Entwicklungsschub! Das von Dir beschriebene Verhalten ist dann ganz normal. Du machst das auch alles ganz richtig, indem Du eine ruhige Atmosphäre rund ums Stillen schaffst und dafür sorgst, dass er nicht angelenkt wird. Hast Du mal versucht ihn beim/ kurz vor dem Einschlafen zu stillen? Ist es dann besser?
Zunächst kanst Du darauf vertrauen, dass Dein Kleiner sich schon holt, was er braucht; mache Kinder sind wirklich in der Lage in 5-10 min eine ausreichende Menge MuMi 'abzupumen', um satt zu sein. Mache Dir deshalb bitte keine Sorgen. Bleib Du, soweit es Dir möglich ist, ruhig und entspannt beim Anlegen, atme langsam und bewusst in den Bauch und rede beruhigend auf den Kleinen (und auf Dich selber) ein. Du kannst auch z.B. eine vertraute Melodie summen. Sicher ist das der schwierigste Teil bei der ganzen Sache, aber die Kinder reagieren eben mit so feinen Atennen auf die Gefühle ihrer Mama's... Das heißt, wenn Du beim Stillen Ruhe ausstrahlst wird Dein Sohn auch ruhiger werden und (leider eben) auch umgekehrt.
Gab es den in den letzten Tagen bei Euch irgendwelchen Stress, Streit oder hast Du Dich über jemanden geärgert? Oder denkst Du vielleicht auch schon über das Abstillen nach? Sowas kann auch eine Ursache sein.
Du siehst: ich habe hier auch kein Patentrezept, Stillen ist eine Beziehung, so vielschichtig und viel mehr als nur Nahrungsaufnahme!
Es ist bewundernswert, wenn Mütter ihre Kinder so lange wie Du voll stillen, Du kannst sehr stolz auf Dich sein.
Liebe Grüße aus Berlin,
Martina
Beitrag vom 22.09.2007 12:00 Uhr

Regelmäßiges Essen

Von: Monique
Beitrag: Hallo,
ich habe eine kurze Frage. Unser Sohn ist jetzt ziemlich genau 3,5 Monate alt und trotzdem kann man noch keine regelmäßigen Stillzeiten erkennen. Das heißt, er ißt mal nach einer Stunde wieder, dann mal nach drei, zwischendurch alle 2 Stunden. Hin und wieder hängt er an der Brust und ist nicht los zu bekommen. Wenn er trinkt, braucht er immer noch mindestens eine Stunde. Wird sich dass noch ändern?
Mache ich irgendwas falsch? Könnte meine Milchmenge nicht stimmen oder könnte die Milch "schlecht" sein, also zu dünn?
Ich stille den kleinen voll, möchte auch nicht darauf verzichten. Er nimmt ja auch gut zu, der Kinderarzt ist zufrieden. Aber wann stellt sich denn eine Regelmäßigkeit ein? Das ist manchmal nicht nur eine körperliche Belastung für mich, ich kann teilweise nicht mal raus spazieren gehen, weil ich nichts planen kann und er ständig Hunger hat.
Ihm zuliebe mache ich das natürlich auch weiter mit, aber kann ich irgendetwas machen, um für uns beide die Sache leichter zu gestalten?
Beste Grüße
Beitrag vom 17.09.2007 10:59 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Monique,
eigentlich ist das Verhalten von Deinem Kleinen ganz normal. Eine Stillmahlzeit kann bis zu einer Stunde dauern. Manche Kinder ändern ihren Stillrhythmus während der Stillzeit mehrmals, andere nicht merklich.
Ich glaube nicht, dass irgendetwas mit Deiner Milch nicht stimmt, sonst würde Dein Sohn wohl nicht so gut gedeihen, oder? Gibst Du ihm beide Seiten pro Mahlzeit? Wenn nicht, probiere das doch mal aus.
Es kann auch gut sein, dass Dein Baby ein sehr starkes Saugbedürfnis hat, was er nachdem er seinen Durst gestillt hat, auch an Deiner Brust befriedigt! Stillen ist viel mehr als nur ernähren! Ich finde es ganz toll von Dir, dass Du Dich so auf Dein Kind einstellst und nur das Beste für ihn willst, aber spazieren gehen solltest Du trotzdem, damit Du mal raus kommst. Kannst Du Dir vorstellen auch draußen zu stillen? Vielleicht ist der Kleine aber auch viel ruhiger und hält länger durch, als Du gedacht hast, wenn Du Dich einfach dafür entscheidest mit ihm einmal am Tag spazieren zu gehen.
Ausserdem hast Du Deine Milch immer in der richtigen Menge und Temperatur dabei und musst draussen nicht umständlich Wasser kochen und Nahrung anrühren.
Das Wichtigste ist, dass Du auch an Dich denkst und nicht nur an Dein Kind. Nach dem ganz einfachen Prinzip, nur wenn es der Mutter gut geht, geht es auch dem Kind gut.
Kann Dir Dein Partner helfen, oder sonst jemand? Vielleicht reicht es schon, wenn Du im Haushalt etwas entlastet wirst. Und rede über Deine Probleme und Gefühle! Sicherlich würde es Dir gut tun, mal in eine Stillgruppe zu gehen, um Dich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Hast Du dazu nicht Lust?
Ich könnte noch so viel zu diesem Thema schreiben, aber das würde den Rahmen hier völlig sprengen,
auf jeden Fall wünsche ich Dir alles Gute, danke auch für Deine Frage, die sicherlich viele Mütter betrifft.
Grüße aus Berlin, Hebamme Martina
Beitrag vom 17.09.2007 11:56 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Moni
Beitrag: Hallo,
vielen Dank für Deine Antwort, ich denke dass sie mir schon weiter hilft. Was mich noch interessiert, wenn ich Milch abpumpe, geht davon die Milchmenge zurück? Und wie ist das, wenn ich über den Tag verteilt jedes mal nur ein paar ml abpumpe kann ich das zusammen schütten und quasi sammeln? Wenn nicht, was mache ich dann mit kleinen Mengen? Zum füttern reicht das doch dann sicher nicht. Oder kann ich direkt 200 ml abpumpen? Ich habe gelesen, dass es sehr schwer ist, soviel Milch zu gewinnen. Wann ist die beste Zeit zum abpumpen?
Liebe Grüße
Beitrag vom 18.09.2007 13:13 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Monique,
vom Pumpen geht die Milchmenge nicht zurück, ganz im Gegenteil! Wenn Du zusätzlich pumpst und nicht auf das Anlegen verzichtest, kannst Du die Milchproduktion dadurch sogar noch etwas ankurbeln.
Und Muttermilch ist im Kühlschrank mind. 3 Tage haltbar, also kannst Du die Milch sammeln und vor Gebrauch zusammenmischen : ). Am Besten pumpst Du an der anderen Brust, nachdem Du eine Seite gestillt hast. Aber auf jeden Fall nach dem Stillen. Du kannst zusätzlich auch Milchbildungstee (z.B. von Weleda) und Malzbier oder alkoholfreies Weizenbier zur Steigerung der Milchmenge trinken. Oder aber Bockshornkleesamen (in der Apotheke) für eine Woche als Teeaufguß trinken.
Schön, dass Du Dich nochmal gemeldet hast,
alles Gute Martina
Beitrag vom 18.09.2007 23:28 Uhr

Milcheinschuss

Von: Margot
Beitrag: Ich habe in einem Monat Geburtstermin (drittes Kind) und fürchte mich schon vor dem Milcheinschuss, da dieser bei meinen ersten Kindern wesentlich schmerzhafter war, als die Geburt selbst (riesige druck-bzw berührungsepfindliche Brüste, geschwollene Lymphknoten unter den Achseln, Fieber...) Wer kann mir einen Tipp geben, dass die Milch leichter ihren Weg findet und ich nicht solche Schmerzen habe?
Beitrag vom 06.09.2007 22:30 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Margot,
sicher weißt Du genau über die s.g. pysikalischen Maßnahmen, wie z.B. Wärme und Kälte Anwendungen, Kind häufig kurz anlegen, Salbeitee u.s.w bescheid. Wenn nicht, dann empfehle ich Dir auf jeden Fall 'Das Stillbuch' (heißt genau so!) als Lektüre noch vor der Geburt.
Allerdings ist es bei einem so ungewöhnlich schmerzhaften Milcheinschuß auf jeden Fall notwendig, profesionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Bitte wende Dich an eine Hebamme, die am Besten mit Homöopathie oder Akupunktur Erfahrung hat. Damit lassen sich wahre (kleine uns größere) Wunder erzielen.
Liebe Grüße und alles gute für die bevorstehende Geburt,
Hebamme Martina
Beitrag vom 07.09.2007 17:59 Uhr

Ekel vor dem Stillen

Von: Medea
Beitrag: Hallo,
ich habe große Sorgen, dass ich nicht stillen kann. Mich ekelt das Gefühl des Saugens an den brustwarzen. Ja, richtig, übereifrige Männder haben das ausgelöst. Wenn jemand das bei mir macht, projeziere ich die Abneigung auf die Person und raste total aus.
Abpumpen sollte funktionieren. Kann man ein Kind so ausreichend ernähren?
Übrigens: Es ist ein Wunschkind und die Bedenken vor dem Stillen hatte ich schon als junge Frau (ich bin jetzt 37).
Danke! :-)
Beitrag vom 01.09.2007 15:45 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Medea,
Du musst nicht stillen, wenn Du nicht willst! Natürlich kannst Du die Milch auch abpumpen und im Fläschchen füttern. Allerdings kann ich Dir nur dringend raten, Dich mit diesem Problem an Deine Hebamme zu wenden. Vielleicht ist es auch hilfreich für Dich, mit einer Stillberaterin ein Gespräch zu führen (in unsere Linkliste findest Du da genügend Hinweise). So ein Problem wie Du es hast, ist aber zu vielschichtig, als daß ich es hier endgültig erörtern kann. Bitte habe keine Scham Dich mit einer Fachfrau auszusprechen. Du bist mit diesen Gefühlen nicht alleine, es gibt auch andere Frauen, die so empfinden.
Liebe Grüße aus Berlin,
Hebame Martina
Beitrag vom 02.09.2007 12:45 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Medea
Beitrag: Vielen Dank für Deine Hilfe! :-)
Beitrag vom 02.09.2007 19:27 Uhr

Stillhut

Von: Claudia
Beitrag: Hallo,
durch meine Schlupf- Hohlwarzen ist es mir nur möglich mit Stillhut zu stillen. Meine Hebamme sagte mir ich sollte den Stillhut so aufsetzen das die länglichen Plastikteile rechts und links von der Brust sind. Da ich aber die Kleine seitlich anlege liegt die Nase immer auf dem Plastik. Müsste ich in dem Fall den Stillhut nicht so aufsetzen das die Nase die Haut berührt und nicht das Plastik?
Danke
Beitrag vom 25.08.2007 10:44 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Hebamme Martina
Beitrag: Hallo Claudia,
Du hast vollkommen Recht! Dein Kind soll Dich riechen und nicht das Plastikhütchen! Mach es so wie Du beschrieben hast, aber denke daran, das Hütchen auch irgendwann wieder ab zu gewöhnen; wenn die Babies etwas größer sind, geht das meistens problemlos.
Liebe Grüße und alles Gute weiterhin,
Martina
Beitrag vom 26.08.2007 20:29 Uhr

Trinkverhalten meiner Tochter

Von: Brigitte G
Beitrag: Hallo liebe Martina,
meine Tochter ist jetzt fünf Wochen alt und ich versuche nach wie vor voll zu stillen. Unser Problem sind die Blähungen meiner Kleinen und Ihr Trinkverhalten. Sie "schnalzt" ganz extrem beim Saugen zieht immer wieder die Brustwarze mit ein und verliert Sie wieder im abwechselnden Rythmus. Sie öffnet den Mund nicht genug und macht immer ganz laute Pfeiffgeräusche beim ziehen. Im Krankenhaus hatte alles so super geklappt. Ich schätze Sie hat sich in den Fluren des Krankenhauses einen Schnupfen eingefangen und kann nicht richtig durch die Nase atmen, deswegen diese Geräusche. Ich stecke gerade in einem Teufelskreis der mich verzweifeln läßt. Durch Ihr Trinkverhalten atmet Sie zu viel Luft ein dadurch muß ich nach jedem Stillen ca. 2 Stunden herumwandern um die Blähungen zu mildern. Zum Teil trinkt Sie fast stündich und ich weiß nie ob Sie wirklich satt ist und ich genug Milh habe. Bei meiner ersten Tochter hat es bedingt durch kaiserschnitt auch nicht so geklappt, obwohl es mein größter Wunsch war und ist voll zu stillen. Wie bekomme ich Ihr Trinkverhalten wieder in Griff ? Danke für jeden Rat !!
Beitrag vom 22.08.2007 23:05 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Brigitte,
eigentlich bekommen so kleine Säuglinge selten einen richtigen Schnupfen. Hier hilft z.B. das Nasenbalsam für Kinder von der Firma WALA. Allerdings rate ich Dir den Kinderarzt aufzusuchen, denn Babies können ja nur durch die Nase Luft holen und da kann ein einfacher Schnupfen schon sehr hinderlich sein.
Gegen die Blähungen hilft Wärme (mit Kirschkernkissen), Massage (mit Bäuchleinöl, Windsalbe, etc.), der 'Fliegergriff', Kümmel-Fenchel-Anis-Tee (für Euch beide) und natürlich Ruhe und Geduld. Deine Hebamme hat vielleicht auch noch ein homöopathisches Mittel, was sie Dir empfehlen kann.
Das Trinkverhalten Deiner Tochter wird sich ändern, wenn Ihr den Schupfen im Griff habt und die Kleine wieder entspannter an der Brust saugen kann.
Es könnte sich alllerding auch zusätzlich um einen Wachstumsschub handeln. Am Wichtigsten ist es, dass Du versuchst Ruhe zu bewahren.
Deine Hebamme oder Dein Kinderarzt kann die Kleine auch wiegen; zunächst kannst Du aber den Stuhlgang (gelb-ocker farbig) und die Urinausscheidung (5-6 nasse Windel in 24 h) selber beurteilen.
Bitte halte durch, es lohnt sich!
Hebamme Martina
Beitrag vom 23.08.2007 11:50 Uhr

Es dauert sehr lange mit dem stillen

Von: besorgter_papa
Beitrag: Hallo,
unsere Tochter ist jetzt 4 Wochen alt. Sie war ca. 3 Wochen nach der Geburt wieder im KKH wegen Gewichtsabnahme (hatte ihr Geburtsgewicht nicht wieder erreicht). Wir haben festgestellt, dass sie nicht genug getrunken hatte an der Brust. Nach 2 Tagen im KKH hat sich das dann aber alles gegeben, meine Frau hat zusätzlich abgepumpt und auch noch Fertignahrung zugefüttert.
Jetzt, wo wir wieder zu Hause sind (seit 1 Woche) klappt das aber nicht mehr so gut. Die kleine trinkt sehr langsam. Eine Mahlzeit zieht sich teilweise auf 2 bis 2,5 h. Sie trinkt an der Brust, bekommt abgepumpte Milch und Fertignahrung. Zusammen ca. 120 -150 ml, je nach Hunger.
Meine Frau ist natürlich genervt, dass es nicht schneller geht. Wir haben schon ziemlich viel versucht. Windeln zwischendurch, häufiger Seitenwechsel beim Stillen usw. Wenn sie Fläschchen bekommt, zieht sie die 120 ml auch in 20 min weg. Das ist ja das komische. Wir bräuchten dringend hilfe, weil wir eigentlich stillen wollten. Nur so langsam geht uns die Geduld bzw auch der Wille aus.
Beitrag vom 21.08.2007 09:58 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo,
Eure Kleine hat sich schon an die Flasche gewöhnt. Man nennt das eine Saugverwirrung! Zusätzlich hat sie wahrscheinlich von Anfang an eine Trinkschwäche. War denn die Geburt sehr anstrengend oder ist Eure Tochter als Frühgeburt auf die Welt gekommen? So etwas beeinflusst das Saugverhalten eines Babies nämlich. Ihr solltet mit Eurer (einer) Hebamme Kontakt aufnehmen, bzw. mit einer Stillberaterin in Eurer Nähe (dazu Näheres in unsere Linkliste). Das Saugverhalten muss sich die Fachfrau angucken, um mit Euch zusammen eine Lösung zu finden. Auf jeden Fall ist es möglich, dass die Kleine auch nochmal ohne zufüttern satt wird, aber das ist ein langer und anstrengender Weg, bei dem Ihr wirklich gut begleitet werden müsst. Da ist es mit einer Beratung per Internet nicht getan. Sorry, das ich nicht mehr tun kann,
haltet durch, es lohnt sich in jedem Fall,
Hebamme Martina
Beitrag vom 21.08.2007 14:17 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: besorgter_papa
Beitrag: Hallo!
Wir haben uns nun dafür entschieden, dass meine Frau abstillt.
Es ist einfach das Beste für uns alle. Vorallem für meine Frau.
Nun wissen wir aber nicht genau, wie wir mit dem Abstillen vorgehen sollen. Meine Frau hat die Kleine bisher 10Minuten pro Seite gestillt und dann etwa 10Minuten pro Seite abgepumpt (manchmal auch weniger).
Sollen wir jetzt das Stillen ganz weg lassen und weniger abpumpen?
Was kann man noch machen, damit die Milchbildung zurückgeht?
Beitrag vom 22.08.2007 21:45 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: besorgter_papa
Beitrag: NACHTRAG:
Wir wurden in KKH eingewiesen, weil sie zu wenig Gewicht hatte. Sie hat zu wenig an der Brust getrunken, obwohl genügend Milch da war. Die Geburt ging sehr schnell, ca. 4h nach dem Blasensprung war die kleine auf der Welt, 2 Tage nach dem Termin. Um für uns, bzw. meine Frau einen akteptablen Tagesablauf hinzubekommen haben wir uns entschieden abzustillen.
Beitrag vom 22.08.2007 21:57 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo,
sicher verstehe ich Eure Entscheidung, da Ihr mit Eurer kleinen Tochter jetzt schon so viel durchgemacht habt. Allerdings kann ich bei einem erst 4 Wochen alten Säugling nicht wirklich zum Abstillen raten. Schade, dass Ihr nicht besser unterstützt wurdet. Bitte geht nochmal in Euch, bzw. sollte die junge Mutter noch einmal alle Vor-und Nachteile abwiegen, damit sie auch wirklich hinter Ihrer Entscheidung steht und nicht doch irgendwann bereut. Wenn Ihr Euch dann doch für das Abstillen entscheidet, nehmt bitte Kontakt mit Eurer Hebamme auf.
Trotzdem hier ein paar Tipps: Stillen funktioniert nach dem Prinzip von Angebot und Nachfrage! Also weniger pumpen und anlegen verringert die Milchmenge. Salbei- und/oder Pfefferminztee kann auch helfen, ansonsten die Brust kühlen und hochbinden, bzw. einen engen BH tragen. Die Milch in der Brust wird vom Körper zum Teil wieder abgebaut. Auf diese Weise dauert das Abstillen so seine Zeit; von Medikamenten rate ich ab.
Alles Gute für Eure Zukunft und nehmt Euch bitte Zeit, nocheinmal über alles nachzudenken,
ganz Liebe Grüße aus Berlin,
Martina Hellenkamp
Beitrag vom 23.08.2007 11:33 Uhr

macht muttermilch dick

Von: steffi
Beitrag: hallo mein sohn ist genau 3 moate und 4 tage alt,und wiegt schon 8 kilo.ich stille ihn voll.deshalb meine frage ob muttermilch dick macht
Beitrag vom 17.08.2007 19:03 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Mach Dir bitte keine Sorgen. Muttermilch ist die beste Nahrung für Dein Baby. Ein Kind kann von Muttermilch nicht zu dick werden! Das Risiko im späteren Leben dick zu werden ist bei vollgestillten Kindern sogar deutlich geringer, als bei Flaschenkindern. Du gibst Deinem Kleinen genau das Richtige, nämlich Deine gute Muttermilch. Mach weiter so,
Hebamme Martina
Beitrag vom 18.08.2007 11:04 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Silke
Beitrag: Hallo Steffi,
nein, Muttermilch macht nicht dick. Manche Kinder haben halt etwas mehr Babyspeck, andere weniger.
Meine Tochter ist 9 Monate alt, und sie wiegt jetzt um die 8 Kilo. Sie war von Beginn an ein zartes Baby, und ist dazu auch noch klein.
Mach Dir keine Sorgen. Mit Muttemilch kannst Du ein Baby nicht überfüttern, mit Babynahrung schon.
LG,
Silke
Beitrag vom 26.08.2007 13:43 Uhr

Abstillen

Von: A. Prenzel
Beitrag: Hallo!
Ich pump die Milch für meinen kleinen Sohn ab, nachdem es mit dem Stillen nicht so recht geklappt hat. Mein kleiner Sonnenschein ist jetzt fast 7 Monate alt und der Milchfluß wird seit längerer Zeit immer weniger. Meistens sind es nur noch 20 oder 30 Gramm die ich abpumpe, so dass ich mindestens zwei Tage brauche für eine Milchmahlzeit von Mama. Nun will ich deshalb langsam abstillen/ aufhören mit dem Abpumpen, habe auch schon mehrere Tage weniger die Pumpe angesetzt und am Samstag früh das letzte Mal abgepumpt, dachte ich. Heute taten mir die Brüste ziemlich stark weh, so dass ich die Pumpe wieder hervor holen mußte. Da wurdens gleich wieder 100g. Wie kann ich also nun das Abpumpen beenden?
Beitrag vom 13.08.2007 12:08 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Apollonia,
das ist aber garnicht so ungewöhnlich. Da Du so lange nicht gepumt hast, hat sich die Milch in der Brust angesammelt. Du solltest weiter nur abpumpen, wenn es unbedingt nötig ist. Ansonsten streiche die Milch nur aus; über dem Waschbecken oder beim Duschen. Trage sehr enge Oberteile/ BH's und kühle Deine Brüste ab und zu. Keine Sorge, die in der Brust verbleibende Milch wird dann nach und nach vom Körper abgebaut. Wenn Du magst, kannst Du auch Salbei- oder Pfefferminztee trinken, das reduziert die Milchmenge.
Liebe Grüße und alles Gute
Martina Hellenkamp
Beitrag vom 13.08.2007 15:00 Uhr

nachts stillen & frieren - Stillpyjama

Von: Christiane
Beitrag: Hallo! Nachts trage ich immer noch einen Still-BH und darüber einen "normalen" Schlafanzug. Zum Stillen ziehe ich das Schlafanzugoberteil hoch und öffne den Still-BH. Folge: Mein Oberkörper liegt im wesentlichen frei und ICH FRIERE. (Manchmal schlafe ich sogar wieder ein, und bin dann mit freiliegendem Oberkörper und Brust bis zum nächsten Stillen komplett durchgefroren.) Ich suche schon lange einen WARMEN Still-Schlafanzug, also lange Ärmel, gerne sogar Bündchen zum Abschluß der Ärmel und eben keinen großzügigen Ausschnitt am Dekollete, auch wenn es mit diesen V-Ausschnitten zugegebenermaßen sehr einfach ist, die Brust freizulegen. Haben Sie einen oder vielleicht sogar mehrere Tips, wo ich warme Still-Schlafanzüge bekommen kann oder wer sowas herstellt oder vielleicht auch eine Nähanleitung? Ich habe wohl bei Hans Natur so einen Still-Hausanzug gesehen, aus der Abbildung geht aber nicht "die Technik" hervor. Ansonsten erscheinen mir alle Schlafanzüge viel zu leicht. Danke für Ihre Mühe!
Beitrag vom 08.08.2007 11:10 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Christiane,
da wir in Sachen Pyjama noch nichts im Angebot haben, hätte ich nur folgende Idee: unsere Langarmshirts sind aus einer recht dicken Baumwolle (mit 8% Elasthan), so dass man sie auch ganz gut als Pyjama-Top tragen könnte. Aufgrund der praktischen Funktion (siehe unsere Funktions-Seite) müsstest Du nichts hochschieben und hättest dadurch keinen freiliegenden Oberkörper. Der hochgeschnittene Rundhalsausschnitt hält auch nochmal warm. Als Pyjama-Hose würde ich einfach eine Jogging-Hose oder ähnliches vorschlagen. Vielleicht würde es auch Sinn machen, das Shirt eine Nr. größer zu nehmen, das macht es gleich mehr Pyjama-like ;-).
Das ist das, was mir zu Deinem Problem einfällt. Ansonsten ist das sicherlich ein Anreiz für uns, endlich mal über Nachtwäsche für unser Sortiment nachzudenken ;-).
Liebe Grüße
Martina
Beitrag vom 08.08.2007 21:23 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Christiane
Beitrag: Hallo Martina, vielen Dank für Deine schnelle Antwort. Ja, an ein Langarmshirt habe ich ja auch schon gedacht, und mehrfach die Funktionsweise angeschaut. Ich stille oft in der Nacht (locker 4 - 5 Mal) und ich bin froh, inzwischen in "guten" Nächten das einigermaßen im Halbschlaf hinzukriegen. Und bisher glaube ich, das Langarmshirt im Halbschlaf und zudem noch im Liegen nicht bedienen zu können. Da erscheint mir doch mehr "Feinmotorik" nötig zu sein als wenn ich das Oberteil komplett hochschiebe wie bisher. Dem kommt am nächsten - denke ich zumindest -so ein "halbes Oberteil", nur ist mir nicht ganz klar, wie es darunter aussieht, wie die untere Schicht genau gestaltet ist und wie ich dann an den BH rankomme... (dies nur als Gedanken für Überlegungen zur Einführung eines Nachtwäscheprogramms... :-)
Vielen Dank nochmals! Ich würde mich sehr freuen, bald Still-Schlafanzüge auf Deiner Website zu entdecken! Und bis dahin werde ich nochmal drüber nachdenken, ob ich es einfach mal mit einem Langarmshirt versuche...
Viele Grüße,
Christiane
Beitrag vom 08.08.2007 21:52 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Claudia Opitz
Beitrag: Hallo Christiane, dein Problem kenne ich nur zu gut. Ich suche seit langem einen Stillpyjama. Ich versuche jetzt erstmal die Möglichkeit mit dem Langarmshirt und hoffe, dass es beim nächsten Kind, dann einen Pyjama gibt.
VG Claudia
Beitrag vom 27.09.2007 20:47 Uhr

Menge

Von: Melanie
Beitrag: Hallo,
ich habe einen 7 Wochen alten Sohnemann, der voll gestillt wird. Jetzt habe ich mal eine kurze Frage. In den ersten Wochen hatte ich sehr, sehr viel Milch in meinen Brüsten. Leider war mein kleiner immer sehr müde und hat nicht sehr gut getrunken. Das heißt im Klartext, ich mußte ihn alle 3 Stunden wachmachen, sonst hätte er zu wenig gegessen. Ich denke, dadurch hat sich die Milchmenge deutlich reduziert. Die Stillzeit betrug in den letzten drei Wochen durchschnittlich 1,5 h mindestens. Letzte Woche dagegen habe ich ihn überhaupt nicht mehr losbekommen von meiner Brust. Er hat ständig geschrien und getrunken getrunken getrunken. Teilweise war nicht mal eine Stunde zwischen den Mahlzeiten. An einem Tag habe ich quasi fast 9 Stunden durchgestillt. Jetzt habe ich nun wieder soviel Milch, dass Sie wieder teilweise raustropft. Allerdings trinkt Paul seit gestern wiederum gut alle zwei Stunden, jetzt aber immer nur so ca. 10 min.
Ist das Trinkverhalten normal? Ändert sich das so dolle?
Liegt das an der Milchmenge, dass er schon nach 10 min zufrieden einschläft???
Über eine kurze Antwort würde ich mich sehr freuen!
Liebe Grüße
Melanie
Beitrag vom 30.07.2007 17:03 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Melanie,
normal ist alles, was für Dich und den Kleinen in Ordnung ist und Euch gut tut. Ich glaube, dass der Kleine einen gehörigen Wachstumsschub hatte, allerdings dauert der für gewöhnlich nicht unbedingt eine ganze Woche! Es ist aber wirklich ganz normal, dass sich das Trinkverhalten in der Stillzeit mehrmals deutlich ändert, deshalb mach Dir bitte keine Sorgen.
Achte doch bitte in den nächsten Tagen auf die Ausscheidungen von Deinem Sohn, dann kannst Du Dich sicherer fühlen. Stuhlgang schön gelb/orange? Reichlich heller Urin in der Windel?
Es kann ausserdem gut sein, dass sich der Kleine von diesem Stillmarathon erholt und deswegen im Moment nur so kurz trinkt; warte einfach noch ein paar Tage ab, wie sich alles entwickelt.
Generell kannst Du darauf vertrauen, dass sich Dein Sohn schon meldet, wenn er Hunger hat, was er letzte Woche ja auch bewiesen hat. Du hast darauf genau richtig reagiert und ihn immer wieder angelegt.
Versuche Dich zu entspannen und Dir selber mal was Gutes zu gönnen; dann kannst Du den Kleinen sicherlich noch ganz lange stillen,
Liebe Grüße aus Berlin,
Martina
Beitrag vom 31.07.2007 12:45 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Melanie
Beitrag: Hallo,
noch mal vielen dank für Ihre Antwort. Jetzt habe ich noch eine andere Frage. Ich habe jetzt, glaub ich, rausgefunden, warum Paul seit drei Wochen ständig essen will. Langsam lassen nämlich meine Kräfte nach, ich komme tagsüber zu nichts mehr, nicht mal mehr zum ausruhen. Er trinkt ca. 1 Stunde, schläft dazwischen ca. 15 min und will dann meißtens schon wieder essen. Ich kann ihn dann immer etwas hinhalten, und so sind meißtens 45 min Pause zwischen den Mahlzeiten.
Heute habe ich einfach mal ein paar Mahlzeiten abgewogen. Das heißt ich habe Paul vor und nach jeder Mahlzeit gewogen. Er trinkt pro Mahlzeit durchschnittlich 30 g. Ist ja kein Wunder, dass er dann so oft kommt. Kann ich irgendwas tun, dass er mehr trinkt und ich dadurch mal wieder längere Pausen bekomme? Milch sollte genug vorhanden sein, die tropft nach dem Duschen sogar manchmal schon raus.
Er ist jetzt 9 Wochen alt, ca. 56 cm groß und wiegt 2750 g. Wieviel sollte er denn pro Mahlzeit trinken? Lange halte ich das nicht mehr, das häufige Stillen und die nicht wirklich langen Pausen zerren echt an meinen Kräften.
Liebe Grüße
Melanie
Beitrag vom 08.08.2007 19:09 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Melanie-
ich freue mich sehr von Dir zu hören. Allerdings habe ich mich ganz schön erschreckt, als ich das Gewicht von Paul las. Wie zart war er denn bei der Geburt? War er denn eine Frühgeburt? Im Augenblick kann ich Dir nur dringend empfehlen Deine KinderärztIn auf zu suchen, bzw. zusäzlich ganz schnell Deine Hebamme oder eine Stillberaterin zu kontaktieren.
Paul sollte im Moment in 24h ca. 450 ml Milch zu sich nehmen; das entspricht ungefähr 30-40 ml pro Mahlzeit (bei 12 Mahlzeiten in 24 h). Natürlich braucht er dann von Woche zu Woche immer mehr. Bitte melde Dich nochmals bei mir, dann kann ich Dir auch vielleicht noch ein paar Tipps geben,
Gute Nacht und bis bald Hebamme Martina
Beitrag vom 08.08.2007 21:46 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Melanie
Beitrag: Guten morgen,
sorry, ich habe mich verschrieben. Er wiegt 3730 g. Der Arzt sagt, kräftiger kleiner Kerl, gesund. Er war 2 Wochen zu früh, Entlassungsgewicht war 2580 g am 13.06. Meine Hebamme erreiche ich im Moment nicht. Er nimmt auch jeden Tag zu, so ist das nicht. Aber trotzdem muß man den kleinen doch irgendwie überlisten können, oder? Ich gehe sonst bald am Stock, das ist schon die dritte Woche in Folge, in der er das mit mir macht.
Liebe Grüße, Melanie
Beitrag vom 09.08.2007 07:48 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Guten Morgen,
gut, dann bin ich erstmal beruhigt.
Paul braucht dann also z.Z. so zw. 550 bis 600 ml Milch pro Tag; was dann ca. 45 bis 50 ml pro Mahlzeit entspricht. Die Menge errechnet sich aus dem aktuellen Gewicht und ist natürlich nur ein Anhaltspunkt.
Trotzdem solltest Du nach meiner Meinigung eine Stillberaterin aufsuchen (schau in unserer Link-Liste nach). Auf jeden Fall sollte Paul meistens einen 2h-Rhythmus einhalten, damit Du und Deine Brüste sich erholen können. Die Frage ist, warum trotz strotzender Brüste Paul es nicht schafft, genug Muttermilch zu trinken. Das kann ich aus der Entfernung leider auch nicht herausfinden. Aber sicher ist, dass er mehr Nahrung pro Mahlzeit braucht, um für eine längere Zeit satt zu sein. Vielleicht kannst Du die Milch nach der Stillmahlzeit zusätzlich abpumpen und dann mit einem Becher zufüttern? Wenn er dann wirklich (!) genug getrunken hat, müsst Ihr zusammen die Zeit bis zur nächsten Mahlzeit eben aushalten und das ist dann der schwerste Teil. 8-12x stillen in 24h sind aber normal.
Ganz selten gibt es auch anatomische Ursachen, warum die Kinder nur so wenig Milch pro Mahlzeit zu sich nehmen können. Es kann eine Verengung am Magenpförtner vorkommen, und das sollte dann wirklich nochmal beim Arzt abgeklärt werden. So etwas kommt sehr, sehr selten vor und diese Kinder spucken auch übermäßig viel. Bitte sei nicht beunruhigt, aber vielleicht gehst Du doch nochmal zum Arzt. Wie gesagt, per eMail ist das alles schwer zu beureilen.
Bitte melde Dich nochmal
bis dann Martina
Beitrag vom 09.08.2007 09:55 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Melanie
Beitrag: Hallo,
das mit dem Magenpförtner wurde auch schon überprüft. Alles - gott sei dank - ok. Pauls Problem ist, das er ein kleiner Träumer ist. Entweder er schläft ständig ein (schläft dann aber nur 10 min und es geht dann weiter), oder hört von alleine auf zu trinken und guckt sich die Gegend an. Und so zieht sich das den ganzen Tag hin. Er schläft auch nicht mehr tagsüber, ausser in diesen kurzen Pausen. Aber er gähnt ständig, was für mich bedeutet, dass er müde ist. Doch egal was wir machen, er schläft nicht.
Jetzt gerade konnte ich ihn animieren, 100 gr zu trinken, davor hat er von 6 bis um viertel vor neun 120 gr getrunken. Es kann ja nur besser werden. :-)
Liebe Grüße
Beitrag vom 09.08.2007 11:01 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo,
das hört sich doch gut an! Hast Du mal darüber nachgedacht, mit Paul zum Heilpraktiker zu gehen? Homöopathie, TCM (tradl. chinesische Medizin) oder auch Osteopathie, bzw. Cranio-sakrale-Therapie können oft kl.Wunder vollbringen.
Sei lieb gegrüßt,
Martina
Beitrag vom 09.08.2007 16:36 Uhr

Zufüttern von Säuglingsmilch

Von: Sandra
Beitrag: Hallo Martina,
meine Tochter ist nun 4 Monate alt und ich stille seit der Geburt. Bisher hat alles prima geklappt. Die Kleine wollte bis vor 3 Wochen nur jeweils eine Brust, seitdem will sie alle 2-3 h beide Seiten trinken und motzt danach manchmal noch rum, lässt sich aber leicht beruhigen. Sie schläft nachts voll durch (von 20h-6h) seit der 6.Lebenswoche. Abendliche Schreistunden haben mich nun dazu gebracht, einen Versuch zu wagen mit Pre-Milch zum Zufüttern. Die Kleine hat gleich 130 ml getrunken und ist danach schön eingeschlafen, auch am nächsten Morgen wollte sie mehr trinken als nur die Brust. Heute habe ich ebenso die Menge abends zugefüttert, aber die Kleine war nicht ganz so begeistert von der Flasche und hat trotzdem noch geschrien.
Meine Brust ist lang nicht mehr so voll wie früher und einen Milcheinschuß spüre ich nicht mehr. Seit der Geburt verwende ich Stillhütchen, hat das einen Einfluß ?
Wie soll ich weiter machen, haben Sie einen Ratschlag ? Vielen Dank !
Beitrag vom 26.07.2007 23:11 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Sandra,
ja diese Stillhütchen!! Segen und Fluch! Du solltest ganz schnell versuchen diese Dinger los zu werden. Warum hast Du denn damals Stillhütchen verwendet?
Deine Tochter ist ja mit 4 Monaten kräftig und groß, sicher kann sie die Brustwarze auch ohne Hilfsmittel greifen. Nur Mut! Deine Milchmenge wird sich dann merklich steigern und Deine Kleine wird wieder zufriedener sein. Vielleicht kannst Du dann auch nochmal ganz auf das Zufüttern verzichten, wenn Du das erreichen willst.
Bitte melde Dich nochmal,
liebe Grüße Martina
Beitrag vom 28.07.2007 10:46 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Sandra
Beitrag: Hallo Martina, vielen Dank für die Antwort.
Ich hatte bereits im Krankenhaus nach der Entbindung mit den Stillhütchen begonnen, aufgrund entzündeter Brustwarzen. Außerdem konnte meine Kleine meine Brustwarze auch in der Zeit danach schlecht greifen, ich glaube, anatomisch ist sie sehr klein ausgebildet. Daher bin ich bei den Hütchen geblieben. Bisher hat meine Tochter immer genug Muttermilch bekommen (Geburt:2800g, heute nach 4 Monaten 6200g), aber vielleicht braucht sie jetzt einfach mehr weil sie stärker wird und mehr Energie verbraucht. In den letzten Tagen hat es sich nun so eingependelt, daß morgens und tagsüber das Stillen ausreicht, und lediglich abends ca.120 ml Pre-Milch als Schlummertrunk notwendig sind. Meiner Meinung nach wäre es nun sinnvoll, so weiterzumachen, anstatt wieder voll zu stillen mit der Unsicherheit, ob die Menge ausreicht. Danke für Deine Meinung.
Beitrag vom 30.07.2007 22:45 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Sandra,
wenn Du es so machen willst, ist dass völlig in Ordnung. Es ist Deine Entscheidung. Deine Tochter hat wirklich sehr gut zugenommen, alle Achtung! Hast Du denn immernoch Probleme mit Deinen Brustwarzen? Wenn nicht rate ich Dir trozdem, es mal ohne Hütchen zu probieren. Vielleicht geht es ja doch ohne...
Ausserdem brauchst Du Dir keine Sorgen zu machen, ob Deine Tochter genug Milch bekommt oder nicht. Vertraue ihr einfach, sie holt sich, was sie braucht. Und bitte vertraue Dir auch, denn Du hast doch bis jetzt immer richtig auf die Bedürfnisse Deiner Kleinen reagiert.
Ihr seid ein gut eingespieltes Team,
alles Gute wünscht Hebamme Martina
Beitrag vom 31.07.2007 13:12 Uhr

Weiter relaktieren?

Von: Wirbelwind
Beitrag: Hallo brauch mal etwas Hilfe, Unterstützung oder Infos, da es keine Stillberaterin in meiner Nähe gibt :-) und meine Hebamme schon vor 2 Wochen meinte ich solle aufhören...schnief
Meine Tochter ist nu 11 Wochen alt, leider habe ich nach dem 1. Tag im KH Abstilltabl. bekommen und genommen, da das Stillen nicht so geklappt hat wie es sollte und dort KEINERLEI Unterstützung war und einfach mir geraten wurde, abzustillen.
War mit dieser Entscheidung dann aber sehr unglücklich, hab 3 Tage Abstilltabl. genommen aufgehört, wieder angelegt und gepumpt - da aber meine Kleine kaum getrunken hat und nur 20 ml beim Pumpen rauskamen, habe ich "Doofe" gedacht, es wäre halt zu spät mit der Entscheidung und wieder die Abstilltabl. genommen und auch meine Hebi meinte, dass es wohl nicht so einfach wäre mit dem wechseln wieder zur Milchproduktion.
Tja und trotzdem hat es mich wochenlang geärgert, traurig gemacht, ist mein 3. Kind - es hat bei beiden nicht geklappt (damals zu ungeduldig etc.) und nu alleinerz. mit 3 Kindern - aber der Wunsch nach dem Stillen ist diesmal extrem, so dass ich mir am 15. Mai eine Milchpumpe zugelegt habe. Diese laute von NUK hab aber dann Rezept von FA bekommen und nehme nun seit 3 Wochen die Medela Doppelpumpe. Zusätzlich Agnus castus Kapseln und MCP Tabl. hatte ich bis Sa nehmen sollen. Aber trotzdem steigert sich die Milchmenge nicht. Es kommen max. 20 ml bei rum, am Do und Freitag sogar nur 10 - obwohl ich alle 2-3 Std. pumpe und das seit 4 1/2 Wochen. Samstag habe ich dann gedacht "hör doch auf -bringt doch nichts!" Dann taten die Brüste weh und es kamen gesamt 40 ml dabei rum aber die anderen Male Sa wieder nichts mehr bzw. nicht der Rede wert.
Nu habe ich gestern nur morgens und abends gepumpt, da ich einfach nicht mehr glaube, dass da noch was passiert. Ab 21 bis 6 Uhr habe ich nie gepumpt.
Heute morgen taten Brüste weh und merkte, dass sie an den Seiten ziemlich hart waren und habe abgepumpt = 30 ml.
Aber wahrscheinlich dafür nu den ganzen Tag wieder nur 10 ml - lohnt sich es überhaupt weiterzumachen - gibt es noch Möglichkeiten zur Milchsteigerung - noch öfter pumpen geht ja nicht. Carokaffee, Malzbier, Stilltee - alles schon probiert
Beitrag vom 18.06.2007 11:40 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Wirbelwind,
der Name passt sehr gut zu Dir!
Was soll ich da sagen? Deine Maßnahmen sind alle in Ordnung. Allerdings ist es logisch, dass Du zunächst mehr Milch abpumpen kannst, wenn Du eine längere Pause machst. Aber die längeren Pausen führen natürlich auch wieder zu einer Reduzierung der Milchmenge.
Du musst Dir erstmal klar machen, was Du eigentlich willst! Dieses hin und her ist doch auf Dauer auch unbefriedigend. Hast Du das 'Stillbuch' von Hannah Lohtrop? Sehr zu empfehlen. Und mein Rat: unter www.lalecheliga.de findest Du auch eine telefonische Beratungsmöglichkeit. Da kann frau ganz viel klären. Die Beratung ist (teilweise) kostenlos. Das solltest Du in jedem Fall ausprobieren,
alles Gute bis dahin Martina
Beitrag vom 18.06.2007 17:19 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Wirbelwind
Beitrag: Hallo Martina - klar wusste ich 4 1/2 Wochen, was ich wollte, aber so langsam geht mir halt die Geduld aus oder ich frage mich halt "lohnt sich der ganze Aufwand?" Oder pumpe ich weiter und verliere noch mehr Zeit mit meinen Kindern und alles ist für die Katz. Das ist eigentlich momentan das Problem, was ich sehe, denn meine beiden Großen sind zwar sehr geduldig, aber nach 4 1/2 Wochen sind sie es glaub auch leid :-)
Beitrag vom 18.06.2007 21:17 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Guten Morgen Wirbelwind,
genau das kann Dir aber niemand sagen! Die Entscheidung weiter zu pumpen oder nicht liegt ganz bei Dir. Ich weiß nicht, ob der 'Knoten' noch 'platzt' und Du plötzlich sehr viel mehr Milch spenden kannst. Was Du bis jetzt geleistet hast ist bewundernswert, ehrlich. Aber sicher geht es auch irgendwann auf die Kosten Deiner Kinder.
Jeder Tropfen Muttermilch ist wertvoll; auf der anderen Seite kann eine Mutter ihren Kindern auch ohne Muttermilch/Stillen Nähe, Geborgenheit und Sicherheit geben.
Alles Gute Martina
Beitrag vom 19.06.2007 09:31 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Julia
Beitrag: Hallo Wirbelwind,
legst Du den Dein Mädchen auch an, oder pumpst Du nur? Meiner Erfahrung nach kann das Pumpen ziemlich frustrierend sein, weil der "Milchflussreflex" nicht kommt - ganz im Gegensatz zum Anlegen. Also: Leg sie an, leg sie an, leg sie an - und wenns nur für ein paar Schlucke ist. Und mach Dich doch nicht selber fertig - Respekt für Deinen Willen und Dein Durchhaltevermögen. Lieber Gruss
Beitrag vom 30.06.2007 21:08 Uhr

Berechnung der Stillmenge

Von: Stelzer, Claudia
Beitrag: Hallo Martina,
du hast mir ja bzgl. meines Beitrags "Abpumpen für mehr Flexibilität?" angeboten auszurechnen, wieviel Hannah pro Stillmahlzeit trinken muss.
Sie wiegt jetzt in etwa 5700 g (Geburtsgewicht vor genau 2 Monaten: 3860 g) und wird durchschnittlich 8x täglich gestillt.
Es wäre sehr interessant, mit welcher Formel du das berechnest. Denn die Babys nehmen ja zu und wachsen, also wird sich der Bedarf auch ständig ändern.
Liebe Grüße, Claudia.
Beitrag vom 13.06.2007 20:17 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Claudia,
die Formel gibt nur einen Anhaltswert. Deshalb darfst Du Dich nicht ausschließlich darauf verlassen, sondern musst auch weiterhin auf Dein Gefühl und Dein Baby vertrauen.
Man nimmt an, das Säuglinge tägl. ca. 150ml pro Kilogramm Körpergewicht an Milch-Nahrung brauchen. 150ml x 5,7 kg = 855 ml (Tagesmenge) / durch die Anzahl der Mahlzeiten in 24 h. Also: 855ml / 8 = 107ml Nahrung pro Mahlzeit.
Dann viel Spass beim Rechnen,
Gruß Martina Hellenkamp
Beitrag vom 14.06.2007 17:31 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Hebamme Martina
Beitrag: Habe die Berechnung unter der Rubrik 'Berechnung der Stillmenge' angegeben. ;-)
Beitrag vom 14.06.2007 17:35 Uhr

Immer nur eine Brust

Von: Jennifer Ose
Beitrag: Hallo Martina,
unser kleiner Emanuel ist jetzt 11 Wochen alt und trinkt immer nur eine Brust. Vor dem Wachstumsschub hat er meistens beide Seiten getrunken, jetzt kann ich ihn einfach nicht mehr dazu bewegen beide Seiten zu trinken und er trinkt maximal 7 Minuten an einer Brust. Ich möchte ihn ja auch nicht zwingen. Zum Ende des Trinkens hin wird er dann ganz hektisch. Manchmal kommt er dann alle zwei Stunden hat aber nachts auch schon 7 Stunden geschlafen und dann trotzdem nur eine Brust getrunken. Da es im Moment ja auch so heiß ist mache ich mir sorgen, dass er genug Flüssigkeit bekommt.
Noch eine Abschlußfrage: Kann ich bei diesen heißen Temperaturen auch Nachmittags mit ihm spazieren gehen oder kann es zu heiß sein.
Vielen lieben Dank.
Jennifer
Beitrag vom 11.06.2007 09:26 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo,
sicherlich liegt das an der Hitze. Wie scheidet Emanuel denn aus? Hat er volle Windeln, mit viel hellem Urin? Sicher ist es besser, mit ihm tagsüber im Kühlen zu bleiben. Nachmittags kannst Du aber unbesorgt spazieren gehen.
Eigentlich regulieren die Kinder sich ganz gut von selbst, deshalb trinkt er auch am Tag in kürzeren Abständen; so deckt Emanuel seinen Flüssigkeitsbedarf. Wichtig ist, dass Du genug Flüssigkeit zu Dir nimmst, damit Deine Milchmenge nicht zurück geht.
Sollte Emanuel allerdings regelmäßig 7 Stunden durchschlafen, ohne zu trinken, würde ich ihn an Deiner Stelle ruhig mal aufwecken und anlegen.
Alles Gute,
Martina
Beitrag vom 11.06.2007 13:54 Uhr

Abpumpen für mehr Flexibilität?

Von: Stelzer, Claudia
Beitrag: Meine Hannah ist nun 2 Monate alt und bisher habe ich auch voll gestillt und möchte auch noch mind. 2 - 3 Monate weiter stillen. Allerdings wäre es schön, etwas mehr Freiraum zu haben und nicht immer nur allein für die Ernährung der Kleinen zuständig zu sein (v.a. nachts!).
Deshalb haben mein Mann und ich uns gefragt, ob es nicht vielleicht sinnvoll wäre, abzupumpen, damit er bei Bedarf unserer Tochter die Muttermilch mit der Flasche geben kann.
Spricht etwas gegen das Abpumpen? Ich denke da an eine evtl. zu stark gesteigerte Milchmenge o.ä.
Wieviel ml braucht ein 2 Monate altes Kind in etwa? Wir haben heute mal vor und nach dem (10minütigen) Stillen gewogen und da warens ca. 50 g. Reicht das?
Beitrag vom 10.06.2007 14:45 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Claudia,
gegen das Abpumpen spricht eigentlich nichts. Allerdings kann es bei Säuglingen, wie Du vielleicht schon gehört oder gelesen hast, zu eine Saugverwirrung durch die Flasche kommen, was sich negativ auf die Stillbeziehung auswirkt. Viele Frauen verfahren allerdings ohne Probleme so wie Ihr es vorhabt. Das 'Risiko' müsst Ihr selber abwägen.
Nun zur Menge: Das ist schwer zu sagen, wieviel ein Baby pro Mahlzeit braucht, weil die Menge vom Gewicht des Kindes und von der Häufigkeit der Mahlzeiten abhängt. Ich schätze mal ganz grob, dass 100-150 ml ausreichen müssten. Wenn Du mir Gewicht und Häufigkeit mitteilst kann ich anhand einer Formel mal ausrechnen, was Eure Hannah so pro Mahlzeit ungefähr braucht.
Gruß aus Berlin Martina Hellenkamp
Beitrag vom 10.06.2007 19:19 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Stelzer, Claudia
Beitrag: Hannah wiegt jetzt mit 2 Monaten ca. 5650 g (Geburtsgewicht 3860 g) und wird durchschnittlich 8x täglich gestillt (7 - 9mal je nachdem).
Es wäre toll, wenn du mir ausrechnen könntest, wieviel sie dann wohl trinken muss.
Beitrag vom 11.06.2007 18:53 Uhr

Zwiekost besser als ganz Abstillen?

Von: Katrin Klein
Beitrag: Hallo,
seit über drei Monaten stille ich mein Kind voll. Abpumpen funktioniert bei mir leider nicht und so langsam möchte ich wieder mehr Flexibilität gewinnen und allmählich abstillen. Andererseits: Hin und wieder mal eine Flasche geben zu können, wäre ja schon eine Erleichterung. Ist die Zwiekost womöglich nicht auch besser als ganz abzustillen? Und welche Flaschennahrung würden Sie für ein vier Monate altes Kind empfehlen, Stufe eins oder noch Pre? Und noch eine Sorge: Würde ich Ende des vierten Monats mit dieser Umstellung beginnen, wäre es dann evtl. zuviel für das Kind, ab dem fünften Monat auch mit der ersten Beikost konfrontiert zu werden? Wie gehe ich am besten vor, damit mein Kind die Umstellung leicht verkraftet?
Vielen Dank für ein paar nützliche Tipps!
Beitrag vom 10.06.2007 10:34 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Katrin,
jeder 'Tropfen' Muttermilch ist wichtig. Wenn Du also nicht abpumpen möchtest, dann fütterst Du am Besten erstmal pre zu (verträgt sich nämlich mit Muttermilch am Besten). Bitte denke aber daran, dass das Zufüttern mit der Flasche bei Deiner Tochter auch eine Saugverwirrung zur Folge haben kann, die sich dann auf Stillbeziehung negativ auswirkt. Ausserdem musst Du das Allergie-Risiko abwägen, was das Füttern von Kuhmilch mit sich bringt.
Wenn Du Dich entschieden hast, rate ich Dir, erst einmal ab zu warten, wie sich alles entwickelt. Vielleicht möchte Deine Tochter mit 5 Monaten gerne vom Löffel essen, vielleicht auch nicht. Gib ihr Zeit und versuche nichts zu erzwingen, dann klappt das schon.
Liebe Grüße Martina
Beitrag vom 10.06.2007 19:10 Uhr

hab ich noch genug milch?

Von: Nadin
Beitrag: Hallo! Meine Tochter Aimee-Jolin ist jetzt 4Monate alt und bisher hat alles wunderbar mit dem stillen geklappt,aber seit einigen Tagen spüre ich den Milcheinschuß nicht mehr und meine brüste sind auch nicht mehr so prall wie sonst. Da meine Tochter nachts durchschläft und frühs gegen fünf dann Hunger bekommt sind meine Brüste ganz hart und ich bin froh wenn ich sie dann anlegen kann,das ist seit einigen Tagen aber nicht mehr der Fall meine brüste sind ganz normal wenn sie frühs kommt. Meine Tochter kommt zwar jetzt häufiger als sonst so nach 2-3h,dafür schläft sie aber Nachts Trotzdem durch. Jetzt bin ich halt aber deshalb trotzdem beunruhigt das meine Milch zurück geht.
Beitrag vom 30.05.2007 00:27 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Nadin,
Es kann schon sein, dass Du jetzt weniger Milch produzierst. Deine Tochter ist aber sehr schlau und regelt ihren Bedarf indem sie öfter trinken möchte. Stille sie nach Bedarf und lass sie in Ruhe trinken, bis sie von alleine die Brustwarze los lässt. Stillen funktioniert nach dem Prinzip von Angebot und Nachfrage.
Du solltest Dir auch viel Ruhe gönnen und ganz viel Zeit in engen Hautkontakt mit Deiner Tochter verbringen. Mach Dir bitte keine Sorgen; Deine Tochter wird sich schon melden, wenn ihr die Milch nicht mehr reicht! Achte in den nächsten Tagen mal auf ihre Ausscheidungen; viel heller Urin, gelber Stuhl? Ausserdem kannst Du Milchbildungstee und auch z.B. Malzbier oder alkoholfreies Weißbier trinken, damit kann man die Milchbildung gut anregen.
Vielleicht ist es möglich, dass Dich jemand im Haushalt entlasstet für die nächsten Tage?
Du kannst Dich gerne nochmal bei mir melden, ich wünsche Dir alles Gute,
Martina
Beitrag vom 30.05.2007 12:51 Uhr

Stillstreik - zu wenig Milch

Von: Elin Asmuss
Beitrag: Liebe Martina,
zum besseren Verständnis schildere ich unsere bisherige Stillgeschichte: Finn ist am 9.1.2007 (3 Tage über errechnetem Termin) mit 2480 gr und einem Zuckerwert von 40 per forceps (die Nabelschnur war um sein Schultergelenk gewickelt) geboren. Eigentlich wollten wir ambulant entbinden, waren dann aber auf dringendes Anraten des Klinikkinderarztes über Nacht stationär. So bekam Finn in den ersten Lebensstunden eine Zuckerlösung per Gummisauger und litt fortan unter einer Stillverwirrung. 4 Wochen habe ich abgepumpt und ihn per Fingerfeeder gefüttert. Schießlich trank er an der Brust, nahm aber nicht "genug" zu. So bekam er (auf Anraten des KA und der Hebamme) HA Milch zugefüttert (per Flasche). Zunächst kamen wir mit 1-2 FLaschen 120 ml aus. Mein Ziel, ihn voll zu stillen, haben wir leider bislang nicht erreicht. In der Zwischenzeit hat Finn gut aufgeholt: mit 4 1/2 Monaten, 64 cm und 6300 gr. Vor zwei Wochen trat er dann plötzlich in einen Stillstreik, m. E. da er an der Brust frustiert war, weil ab Mittag die Milch nicht mehr so üppig fliesst. Ich habe mehrfach ganze Tage alle 1 1/2 Stunden beidseitig jew. 20 Min abgepumpt, viel getrunken, (Stilltee, Wasser), Milchbildungsöl einmassiert. Es scheint aber, dass meine Milchmenge sich nicht weiter erhöhen lässt...? Häufiger Anlegen ist/war nicht genaz einfach, denn schläft nach der ersten Stillmehlzeit ca. 4 Stunden. Danach trank er vor dem Streik alle 2 h und schlief ab ca. 22.30 Uhr durch bis ca. 6.00 Uhr. Seinen selbst gewählten Rhytmus wollte ich nicht stören (Morgens oder Nachts aufwecken) - kann es sein, dass die beiden "langen Pausen" die Milchbildung negativ beeinflussen? Mit einem Kompromiss habe ich Finn wieder an die Brust bekommen: er bekommt einige Minuten die Flasche, dann stille ich ihn und am Ende der Stillmahlzeit biete ich ihm mochmal die Flasche an. Ich weiss, dass Zufüttern der erste Weg zum Abstillen ist und würde immer noch gern voll stillen. Auch ist es mein Ziel, die empfohlenen 6 Monate zu schaffen. Aber wie? Mir war nicht klar, dass Stillen so schwierig sein kann..... Vielen Dank für Deine Hilfe und herzliche Grüße nach Berlin :-) Elin Asmuss
Beitrag vom 23.05.2007 11:43 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Elin,
das ist eine sehr interessante Geschichte. Da habt Ihr alle ja schon ganz schön was mit gemacht! Deine Kraft durch zu halten und weiter zu stillen, bewundere ich, ehrlich.
Eigentlich hast Du das Problem ja selbst schon genau erkannt.
Zunächst mach Dir bitte wegen der Menge nicht so viele Sorgen, die Milchbildung wird ja auch von Streßfaktoren beeinflußt, und davon hast Du wohl im Moment mehr als genug. Deine Maßnahmen um mehr Milch zu bilden sind richtig, vielleicht kannst Du allerdings doch nachts anlegen, oder pumpen (gerade in der Zeit von 22:00 bis 6:00 wird die Milchbildung besonders gut angeregt).
Das Finn die Flasche bekommt wirkt sich natürlich auf Eure Stillbeziehung negativ aus. Es wäre eine große Hilfe, wenn Ihr die Flasche weglassen könntet. Das ist sicherlich nach einer so langen Zeit mit Zufüttern eine große Herausforderung für beide Seiten. Vielleicht solltet Ihr das Brusternährungsset von MEDELA ausprobieren (gibt es in Apotheken). Dabei trinkt das Kind an der Brust, während zusätzlich HA oder Muttermilch durch einen dünnen Schlauch zur Brustwarze läuft. Dann kannst Du eigentlich die Flasche von einem auf den anderen Tag weglassen. Der Kleine wird dann hoffentlich auch nicht mehr frustriet sein, da er ja genügend Milch bekommt.
Es ist nie zu spät, etwas zu ändern; bitte suche aber trotzdem nochmal eine ausgebildete Stillberaterin in Deiner Nähe auf (siehe unsere Linkliste)
Ich glaube fest, dass Du noch eine lange entspannte Stillzeit haben wirst, halte durch!
Liebe Grüße Martina Hellenkamp
Beitrag vom 29.05.2007 15:16 Uhr

schreien beim Anlegen

Von: Mareike
Beitrag: Hallo,
unsere Maus ist jetzt zwei Wochen alt und nun klappt das Anlegen, was zuvor eigentlich kein Problem war, seit etwa 2 tagen nicht mehr richtig.
Sie schreit sobald ich sie anlegen möchte, wird total hektisch und ich habe den Eindruck, dass sie es nicht schafft, die Brustwarze richtig anzusaugen. Meine Brustwarzen sind auch immernoch wund und sogar teilweise blutig - irgendwie hat meine Maus keine richtige "Technik". Es waren mal zwei Tage dazwischen, in denen sie richitg gesaugt hat und da tat es auch gar nicht weh...
Aber wenn sie es jetzt endlich schafft anzusaugen und ein paar Züge ordentlich zu drinken, "nuckelt" sie nach etwa 8 Minuten nur noch und wenn ich sie dann abmache, schläft sie ein...
Kann man der Kleinen irgendwie helfen, die richtige Technik zu erlernen? Ich habe auch gelesen, dass das Zungenbändchen evt.zu kurz sein kann - kann ich das irgendwie selbst feststellen?
Ich bin für jeden Tip dankbar, da ich wirklich kurz vor dem Aufgeben bin-der tägliche Kampf und die Schmerzen machen mich so langsam fertig...
Vielen Dank,
Gruss, Mareike
Beitrag vom 01.05.2007 11:49 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Mareike,
bitte nicht aufgeben!! Setze Dich zunächst mit Deiner Hebamme in Verbindung. Sie kann das Saugverhalten Deiner Tochter besser beurteilen, wenn sie beim Stillen dabei ist. Vielleicht wäre es zusätzlich auch sinnvoll, in Absprache mit Deiner Hebamme eine Stillberaterin auf zu suchen.
Seit wann hast Du denn so wunde Brustwarzen? Die Babies merken es nämlich, wenn die Mütter Schmerzen beim Anlegen haben und reagieren darauf oft so, wie Du es beschrieben hast. Neu Geborene haben sehr feine Antennen für die Gefühle der Mütter (Eltern); sie reagieren sehr sensibel.
Ob ein s.g. Saugtraining in Deinem Fall helfen kann, hängt von sehr vielen Faktoren ab. Dazu befrage Deine Hebamme oder die Stillberaterin. Bitte gibt der Kleinen aber auf gar keine Fall eine Schnuller oder die Flasche. Sollten die Schmerzen beim Anlegen aber dennoch zu groß werden, kann man eine 'Stillpause ' empfehlen. Die Muttermilch wird dann abgepumpt und mit einem Fingerfeeder gefüttert. Die Brustwarzen könne sich erholen und vor allem entspannt sich die gesamte stressige Situation bei Dir zu hause. Hierbei ist professionelle Hilfe unbedingt erforderlich.
Ein zu kurzes Zungenbändchen ist, nach meiner Erfahrung, übrigens in den seltensten Fällen wirklich ein Grund für Saugprobleme. Wie sieht denn die Gewichtszunahme bei Deiner Tochter aus?
Versuche beim Anlegen ruhig zu bleiben, auch wenn es Dir schwer fällt. Durch tiefes und gleichmäßiges Atmen z.B. kannst Du vielleicht mit der Situation beim Anlegen besser umgehen.
Sicher ist auf jeden Fall, dass Du jetzt Hilfe und Unterstützung brauchst. Die Links auf unserer Liste unter der Rubrik 'über uns' können Dir sicher weiter helfen.
Deine Tochter konnte doch schon richtig an der Brust saugen, das ist doch ein gute Nachricht! Und mit etwas Geduld wird sie das auch wieder tun. Du bist sehr tapfer und glaube fest daran, dass Du noch eine lange und entspannte Stillzeit haben wirst.
Alles Gute
Hebamme Martina
Beitrag vom 02.05.2007 15:48 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Larissa Nadine
Beitrag: Hallo Mareike,
bin gerade auf der Suche und habe deine Mail gelesen. Bei unserem Kleinen war es ähnlich!!! Er hat mir am Anfang die Brustwarzen blutig gebissen... ich habe dann nur noch ein Stillhut benutzt und das klappt ganz gut.... aber er hat ewig geschrieen und dann mit zwei Wochen hat unser Kleiner immer mehr abgenommen und meine Hebamme hat festgestellt, dass er nicht richtig saugen kann... Sie hat uns dann zu einem Orthopäden geschickt. Der hat festgestellt, dass unser Kleiner eine Blockade im 2. Halswirbel hat -das sogenannte KISS-Syndrom. (durch die schnelle Geburt) Der Kleine muss tierische Schmerzen gehabt haben...er konnte einfach nicht saugen und hatte Hunger....Nach dem Einrenken hat er dann besser getrunken... er kann saugen!!! Einrenken hört sich krass an, man sollte auf jeden Fall einen Spezialisten aufsuchen...ansonsten kann ich auch nur einen Osteopaten empfehlen, den muss man allerdings selbst bezahlen! Würde dir also raten, deine Kleine mal überprüfen zu lassen...auffällig bei unserem Kleinen war auch noch, dass er seinen Kopf nur zur linken Seite drehen konnte.
Also, gute Besserung und weiterhin viel Freude mit deiner Maus
Beitrag vom 17.07.2007 13:35 Uhr

Einführung Beikost

Von: Simone
Beitrag: Hallo Martina,
Du hast mir schon einmal so toll geholfen und ich hätte gerne noch einmal Deinen Rat.
Mein Sohn Finn ist am 10.09.06 geboren und ich stille noch voll. Bis wann kann man eigentlich voll stillen, ohne das es dem Kind schadet. Fehlen nicht ab einem Zeitpunkt wichtige Nährstoffe, die über die Muttermilch nicht gegeben werden ? Auch wenn ich jetzt mit der Beikost beginne, kann man trotzdem noch längere Zeit zumindest morgens und abends noch stillen ? Wie lang kann man das trotz Beikost in die Länge ziehen?
Wenn ich jetzt mit der Beikost anfange habe ich das Problem, dass ich teilzeitbeschäftigt bin und in der Regel erst um ca. 14.00 Uhr wieder zu hause bin. Ich möchte natürlich die erste Löffelfütterung gerne selbst mit meinem Sohn erleben. Leider habe ich überall gelesen, dass man grundsätzlich zuerst mittags mit Frühkarotten beginnen soll. Ist es denn gar nicht möglich, zuerst denn Abendbrei
so ca. gegen 18.00 Uhr zu geben ? Hat das irgendwelche Nachteile ? Vielleicht würde Finn dann ja auch durchschlafen. Im Moment kommt er nachts noch um 24.00 Uhr und um 3.00 Uhr und dann wieder um 6.00 Uhr .
Ich hoffe, Du kannst mir auch dieses Mal helfen. :-)
Vielen Dank im voraus.
Simone
Beitrag vom 26.04.2007 23:33 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Simone,
Schön, dass Du noch voll stillst! Du kannst Finn überhaupt nicht
'schaden', wenn Du ihn lange stillst. Manche Kinder trinken auch noch
mit 2 oder 3 Jahren ab und zu an der Brust. Bis zum 1. Geburtstag ist es möglich ein Baby voll zu stillen. Danach sollte auf jeden Fall die
Beikost eingeführt werden.
Eigentlich kann man ganz gut auf die Neugier der Kinder vertrauen und braucht das natürliche Interesse an den Mahlzeiten der Eltern nur zu unterstützen. Der Zeitpunkt , wann Babies sich für feste Nahrung interessieren, ist ganz unterschiedlich, mache schon mit 6 Monaten,mache erst später.
Wenn Du anfängst Finn zu füttern ist es sogar notwendig und richtig ihn auch weiter zu stillen, gerade nachst. So ist der Übergang zur festen Nahrung viel schonender und angenehmer. Und für Dich bietet es die Möglichkeit, ganz natürlich und langsam ab zu stillen, ganz ohneMedikamemte.
Das mit der Mittagsmahlzeit stimmt und der Grund ist, dass die Kinder abends vielleicht eher mit Blähungen reagieren. Ich finde es schön, dass Du Finn füttern möchtest und das solltest Du auch tun, egal um welche Uhrzeit.
Hoffentlich konnte ich Dir helfen,
Liebe Grüße Martina
Beitrag vom 26.04.2007 23:36 Uhr

Mache ich denn wirklich alles richtig?

Von: k.A.
Beitrag: Unsere Zwillinge sind vor 3 Wochen zur Welt gekommen (Sturzgeburt ) den Jungen hatte ich von anfang an bei mir das Mädchen hatte nicht so viel Glück, sie liegt jetzt noch in der Kinderklinik. Erst hat sie nichts bei sich behalten können noch nicht einmal die Nahrung aus der Sonde. Jetzt bessert sich das Trinkverhalten langsam nachdem sie jegliche Flaschennuckis ablehnte. Ich bemühe mich stets wenn der Junge trinkt Milch auf der anderen Seite gleichzeitig abzupumpen bekomme über den Tag ca 250 ml zusammen. Habe aber ständig Angst er bekommt zu wenig. Häufig kommt er mal alle 2 Stunden. Ich nehme Acidum Phosphoricum D 12, habe aber nicht so unbedingt das Gefühl mehr Milch zu haben. Habe schon häufig den Gedanken gehabt einfach Flaschennahrung zu geben, dann möchte ich aber durchhhalten um Milch mit in die Klinik zu nehmen, wo wir jeden Tag hinfahren. Mache ich denn wirklich alles richtig ?
Beitrag vom 24.04.2007 11:12 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo,
ja sicher Du machst alles richtig!! Bitte setzte Dich nicht so unter Druck. Es ist das aller Wichtigste, dass Du Deinen Kindern Nähe und Geborgenheit gibst. Gerade Deine Tochter braucht viele Streicheleinheiten und Körperkontakt. Frage bitte in der Klinik nach, ob Dein Mann und Du sie sich mal auf die nackte Brust legen dürfen. Durch viel Hautkontakt mit Deinen Kindern wird auch Deine Milchbildung angeregt! Um sicher zu stellen, ob Dein Sohn gut zunimmt, setzt Dich mit (D)einer Hebamme in Verbindung, sie kann den Kleinen zu Hause wiegen. Stille ihn in jedem Fall nach Bedarf, wenn er alle 2 Stunden kommt ist das völlig in Ordnung! Auch kürzere Abstände sind o.k.
Ausserdem finde ich 250 ml eine ganz stolze Menge Muttermilch! Das ist wirklich viel. Am Wichtigsten ist es, dass Deine Tochter schnell wieder entlassen wird. Ich wünsche und hoffe für Euch, dass das bald passiert.
Und achte auch auf Dich! Such Dir Hilfe und lass Dir helfen! Dann wirst Du sicher genug Milch für beide Kinder produzieren.
Das ist ganz toll, wie Du das alles hinbekommst,
alles Gute Martina
Beitrag vom 24.04.2007 21:15 Uhr

Wundsein + unregelmäßige Stillzeiten

Von: Ulrike
Beitrag: Hallo,
meine Tochter ist jetzt zwei Wochen alt, nimmt gut zu, trinkt aber sehr unruhig. Am Anfang klappte es wegen einer Zungenfehlstellung gar nicht (hängt wohl mit der Muskulatur zusammen). Das Klinikpersonal wollte aus meiner Patrizia schon ein Flaschenkind machen. Dank eines fähigen Kinderarztes jedoch, der das Stillen auch zur Stärkung der Muskulatur empfahl, habe ich es dann aber immerhin mit Stillhütchen geschafft. Seit drei Tagen klappt es auch langsam ohne die Dinger. Man muß dazu sagen, daß ich Hohl/Flachwarzen habe, das ist wohl für so Würmchen eh schwierig. Nun zu meinen Schwierigkeiten:
1) Ich habe unheimlich wunde Brustwarzen - weder mit Fettsalbe noch mit Muttermilch trocknen lassen hat sich der Zustand gebessert - da meine Tochter bei ihrer Mahlzeit wegen der Zunge immer noch sehr oft ansetzen muß. Gibts da noch was, was man ausprobieren könnte?
2) Ich stille immoment nach Bedarf in der hoffnung daß das richtig ist. Habe am Anfang versucht sie zu wecken, aber das ist zwecklos. Sie brüllt dann, kriegt vom Brüllen Bauchweh und schläft ohne zu trinken wieder ein. Sie kommt vomittags nach 4 Stunden, richtung Abend steigert es sich bis ca. 1,5 Stunden und dann schläft sie ab 19.00 Uhr wie ein Uhrwerk 8 Stunden durch!!! Leider schlafe ich dann auch - gibt das nicht Schwierigkeiten mit der Milchbildung? Muß ich dann nachts abpumpen?
Liebe Grüße,
Ulrike
Beitrag vom 23.04.2007 16:20 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Ulrike,
ich bin schwer beeindruckt von Deinem starken Willen stillen zu wollen! Toll, dass Du durchgehalten und nicht auf die Flasche zurück gegriffen hast.
Du bist auf jeden Fall auf dem richtigen Weg, denn es ist ganz wichtig die Stillhütchen nach und nach wieder weg zulassen.
Bevor ich auf Deine Fragen eingehe, möchte ich Dich darauf hinweisen, dass Du noch Anspruch auf Hebammenbetreuung hast!
Ausserdem wollte ich Dich fragen, wie die Geburt für Dich und Patrizia gelaufen ist? Manchmal sind die Kinder durch eine anstrengende Geburt sehr gestresst oder haben Muskelverspannungen. Da kann dann z.B. eine gezielte Physiotherapie sehr gut helfen und das Trinkverhalten der Kinder verbessert sich manchmal schlagartig.
Nun zu Deinen wunden Brustwarzen: Leider sind Flach-bzw. Hohlwarzen sehr empfindlich und werden leichter wund. Was für Stilleinlagen benutzt Du denn? Am Besten wären Stilleinlagen aus Naturseide, nimm auf keinen Fall Papiereinlagen, dann schon eher ein gebügeltes Baumwolltaschentuch von Oma oder Opa. Am aller Besten aber kommen Deine Brustwarzen mit nichts als dem Mund Deiner Tochter in Berührung. Dafür gibt es s.g. Brustschilde/ Milchauffangschalen (von Medela z.B.), bei denen die Brustwarze nicht mit Stoff in Berührung kommen kann. Allerdings kannst Du auch herkömmliche kleine Haushaltssiebe in den BH nähen, damit die Brustwarzen luftig verpackt sind.
Thema: Stillen nach Bedarf: Das ist im Prinzip genau richtig. Bei wunden Brustwarzen ist es wohl aber besser, die Kinder häufiger und dafür nicht so lange anzulegen. Eine Stillpause von 8 Stunden ist zudem für ein 2 Wochen altes Baby extrem ungewöhnlich. Auf wieviele Mahlzeiten kommt Ihr denn in 24 Stunden? Da Deine Kleine ja gut zunimmt, weiß ich nicht, ob ich Dir raten sollte, sie zu wecken. Aber lasse bitte das Gewicht weiter kontollieren. Sicherlich wäre es sonst eine gute Idee Milch abzupumpen. 8 Stunden sind schon eine lange Zeit.
Bitte entschuldige, dass meine Antwort erst jetzt kommt, aber Hebammen haben immer so viel zu tun...
Liebe Grüße und alles Gute Martina
Beitrag vom 24.04.2007 20:59 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Karen
Beitrag: Bei wunden Brustwarzen, auch so stark empfindlichen, dass man meint, man kann es unmöglich weiter aushalten haben mir die Zinnhütchen von einer Zinnschmiede in Stuttgart geholfen. Die legt man mit ein paar Tropfen Muttermilch auf die wunde Brustwarze und kann schon beim nächsten Anlegen eine deutliche Berbesserung spüren. Ich war echt beeindruckt. Ich hatte bei beiden Kindern starke Probleme, die kaum auszuhalten waren und mit den Zinnhütchen besserten sich die Schwierigkeiten echt schnell. Im Wechsel mit Beinwellsalbe geht es noch besser.
Die Hütchen kann man übers Internet bestellen in der Zinnschmiede.
Liebe Grüße
Karen
Beitrag vom 01.09.2007 11:36 Uhr

Stilltechnik

Von: Isabelle Hagel
Beitrag: Hallo,
mein Sohn ist fast vier Wochen alt. Beim Stillen lässt er immer wieder die Brust kurz los, so dass es ein schnalzendes / schmatzendes Geräusch gibt. Manchmal lässt er bei jedem zweiten Zug los, wodurch die Brustwarze im Mund verrutscht und er auch einen Teil des Warzenhofs verliert. Wenn ich ihn dann weitertrinken lasse, tut mir die Brustwarze weh. Allerdings kann ich ihn ja auch nicht alle paar Sekunden neu anlegen. Ich stille ihn in Seitenlage und habe es auch mal auf dem Rücken probiert, aber da bekommt er die Brustwarze nicht richtig zu fassen. Ich habe gelesen, dass "Saugtraining" helfen soll und lasse ihn kurz vor dem Stillen an meinem Finger saugen. Leider hilft das auch nicht. Haben Sie einen Rat für mich? Soll ich vielleicht abpumpen und ihm die Milch im Fläschchen geben?
Vielen Dank!
Beitrag vom 19.04.2007 12:08 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Isabelle,
zunächst habe ich noch ein paar Frage. Bitte melde Dich ruhig wieder bei mit.
Verhält sich Dein Sohn denn von Anfang an so? Und tritt das von Dir beschriebene Verhalten bei jeder Mahlzeit auf? Gab es denn irgendwann auch eine Phase in der er ruhig und gleichmäßig getrunken hat?
Manchmal schießt die Milch beim Stillen nämlich so schnell ein, dass die Babys damit überfordert sind und sich fast verschlucken. Dann lassen sie natürlich als erste Reaktion die Brustwarze los.
Manche Kinder wollen sich ab und zu auch nur an der Brust beruhigen, ohne dass sie Hunger haben. Auch dann kann es sein, dass die Kleinen die Brustwarze häufig loslassen oder nur 'herumspielen'.
Allerdings würde ich Dir dringend davon abraten, den Kleinen auf das Fläschchen umzustellen. Dafür ist Eure Stillbeziehung noch viel zu jung! Bitte habe noch eine Weile Geduld und halte durch, auch wenn diese Situation z.Z. bestimmt sehr nerven aufreibend und frustierend ist.
Versuche Deinen Sohn vielleicht mal anzulegen, wenn er sehr müde ist. Am wichtigsten ist es aber, dass Du ruhig und gelassen bleibst. Versuche in den stressigen Situation beim Anlegen langsam und entspannt weiter zu atmen, dass merkt Dein Sohn dann auch und wird sich beruhigen.
Die Idee mit dem Finger finde ich ganz gut. Wenn er mit dem Finger zufrieden ist, hat er wahrscheinlich auch keinen Hunger, sondern stillt 'nur' sein Saugbedürfnis.
Bitte wende Dich in jedem Fall an (D)eine Hebamme. Bei einem Hausbesuch lassen sich solche Probleme besser besprechen.
Ich wünsche Dir alles Gute für die weitere Stillzeit,
Martina Hellenkamp
Beitrag vom 19.04.2007 12:45 Uhr

zu viel Milch

Von: katrin
Beitrag: Hallo,
ich komme mir vor wie ein Springbrunnen, es läuft nicht nur von selber, es spritzt!!!!!
Erst hab ich versucht immer nur eine Brust zu geben und die Stillmahlzeit etwas rauszuzögern, aber keine Chance, heut z.Bsp. kommt mein Kleiner (5 Wochen) ca alle 2 Std. Aber je öfter ich ihn anlege, desto mehr Milch wird ja produziert. Jetzt trink ich schon täglich eine Tasse Salbeitee... habe aber nicht das Gefühl dass es weniger wird!!! Was soll ich tun, bin langsam etwas verzweifelt...
Liebe Grüße
katrin
Beitrag vom 20.03.2007 17:33 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Katrin,
zunächst kannst Du es ja mal mit 2-3 Tassen Salbeitee probieren! Und ausserdem kannst Du auch Pfefferminztee trinken, der schmeckt etwas besser und reduziert auch die Milchmenge. Hast Du schon Homöopathie ausprobiert? Hier hilft Dir sicher Phytolacca als D4-Potenz (am Besten in Tabletten) davon alle 2 Std. eine Tabl. nehmen. Für mind. eine Tag aber nicht länger als 3 Tage. Wenn Du Homöopathie nimmst, bitte in dieser Zeit auf den Pfefferminztee und alle anderen ätherischen Öle verzichten!
Sonst kannst Du Deine Brüste nach dem Anlegen zusätzlich kühlen, nur mit kaltem Leitungswasser allerdings, bitte verwende keine Coolpacks, die sind zu kalt. Wenn Du magst, kannst Du den kalten Umschlägen auch reines Zitronenöl beimischen, aber nur ein paar Tropfen! Du solltest dann aber sicher gehen, dass Deine Brüste beim nächsten Stillen nicht mehr nach Zitone riechen.
Hoffentlich reichen meine Tipps aus,
ich wünsche Dir alles Gute,
Hebamme Martina
Beitrag vom 20.03.2007 22:58 Uhr

Brustverweigerung

Von: Nadine Starick
Beitrag: Hallo Frau Hellenkamp,
meine Tochter Felicitas ist am 08.01.2007 per Kaiserschnitt zur Welt gekommen. Den Milcheinschuss hatte ich leider erst fünf Tage nach ihrer Geburt, sodass sie im Krankenhaus nur Prenahrung und ein wenig abgepumpte Muttermilch bekommen hat (gefeedert mit der Spritze). Beim Anlegen im Krankenhaus hat sie sich mit Händen und Füssen gesträubt. Nach dem Milcheinschuss zuhause in entspannter Atmosphäre hat es dann endlich geklappt. Allerdings fing sie dann nach ca. drei Wochen an Abends sehr unruhig beim Trinken zu werden. Sie schreit ohne Unterbrechung, drückt sich regelrecht weg von meiner Brust und schlägt wie wild um sich. Dabei trinkt sie natürlich auch kaum was. Dieses Theater hat sich dann nach ca. einer Woche bei jeder Stillmahlzeit abgespielt. Meine Hebamme versuchte mich damit zu trösten, dass sie höchstwahrscheinlich einen Wachstumsschub hat (bereits seit 3 Wochen ?!). Mit den Nerven fast völlig am Ende hatte ich dann das Glück dass meine Hebamme die Situation mal live miterlebt hat. Wir haben es dann mit einem Stillhütchen ausprobiert, weil Sie der Meinung war meine Tochter kommt mit meiner Milchmenge nicht klar. Und siehe da das ganze hat dann auch eine Woche problemlos geklappt bis es wieder mit den abendlichen Problemchen anfing und jetzt haben wir wieder bei jeder Stillmahlzeit dieses Theater. Meine Hebamme kommt seit einer Woche nicht mehr. Ich bin ziemlich verzweifelt und habe Angst dass meine Tochter nicht richtig satt wird. Ich gehe seit meiner Entlassung aus dem Krankenhaus einmal in der Woche zu einem Stilltreff. Die Stillberaterin dort befindet sich noch in der Ausbildung und kann mir auch nicht wirklich helfen. Sie ist genau wie meine Hebamme der Meinung dass mein Milchspendereflex zu groß ist, aber ich habe langsam eher den Eindruck dass meine Milchmenge nicht ausreicht. Ich möchte wirklich ungern jetzt schon abstillen aber dieser Nervenkrieg und die ständige Angst, das Felicitas nicht satt wird haben mich schon oft fast zur Flasche greifen lassen.
Ich würde mich sehr freuen von Ihnen zu hören.
Mit freundlichen Grüßen
Nadine Starick
Beitrag vom 12.03.2007 16:01 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M.Hellenkamp
Beitrag: Liebe Nadine,
bitte verzweifele nicht! Ich bin mir sicher, dass Du noch eine lange und entspannte Stillzeit haben wirst.
Zunächst sollte abgeklärt werden, ob Felicitas nun wirklich zuwenig Muttermilch bekommt oder nicht! Die Stillberaterin in dem Stilltreff kann Dich zumindest darin beraten. Stuhlgang? Wie oft, welche Farbe? Gewichtszunahme von Woche zu Woche? Hast Du schon mal die Windeln 24h gesammelt und auf der Küchenwaage gewogen? Kläre das erst einmal für Dich. Vielleicht bist Du im Moment, durch diese belastende und unglaublich anstrengende Situation, nicht in der Lage, auf Deine Intuition und den Selbsterhaltungstrieb Deiner Tochter zu vertrauen.
So und dann erst geht es weiter Schritt für Schritt weiter: Was Du beschreibst ist ungewöhnlich, aber nicht unbekannt. Dir geht es, wie einigen anderen Stillenden auch!
Jetzt im Moment rate ich Dir zunächst nur, bei den Stillmahlzeiten für Ruhe zu sorgen und Dich komplett zurück zu ziehen. Keine Ablenkungen für Dich oder Felicitas. Versuche doch auch mal Felicitas anzulegen, wenn sie sehr müde ist. Geht es dann besser?
Am Wichtigsten aber ist es, das Du ruhig bleibst beim Stillen, damit Deine Tochter sich entspannen kann. Atme dafür tief ein und aus, so wie Du es vielleicht im Geburtsvorbereitungskurs geübt hast.
Ansonsten kannst Du eventuell Deine Kinderärztin aufsuchen. Manchmal haben gerade Kaiserschnittbabies Probleme mit Nacken und Rückenverspannungen, die man mit Krankengymnastik oder Osteopathie behandeln sollte.
Bitte melde Dich wieder bei mir,
bis dann Hebamme Martina
Beitrag vom 13.03.2007 13:14 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M.Hellenkamp
Beitrag: Liebe Nadine,
ich habe da nochmal einen Nachtrag: Benutzt Du denn die Stillhütchen noch immer? Manchmal kann genau das ein Grund für eine geringere Gewichtszunahme und eine verminderte Milchproduktion sein.
Ich rate Dir ausserdem, Dich mit einer Stillberaterin in Deiner Nähe in Verbindung zu setzen. Probier doch mal: www.lalecheliga.de, da kannst Du auch jederzeit anrufen.
Mit freundlichen Grüßen,
Martina
Beitrag vom 15.03.2007 12:42 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Nadine Starick
Beitrag: Hallo Martina,
vielen Dank für Deine schnelle Antwort. Ja, leider muss ich immer noch mit den Stillhütchen stillen, weil sie ohne gar nicht mehr an meine Brust geht. Damit habe ich mich jetzt auch weitestgehend abgefunden. Wir waren heute beim Kinderarzt. Ihre Gewichtszunahme war zwar nicht berauschend aber auch
noch nicht bedenklich. Wir müssen jetzt einmal in der Woche zur
Gewichtskontrolle. Eine Stillberaterin kommt jetzt auch zu uns. Wir
versuchen jetzt erstmal durch pumpen meine Milchbildung wieder mehr anzuregen, da Felicitas anscheinend sehr faul ist und wenn nicht sofort alles in Ihren Mund läuft wird sie sehr wütend. Ich hoffe dass sich alles bald wieder einspielt.
Liebe Grüsse
Nadine
Beitrag vom 20.03.2007 13:08 Uhr

Einschlafen beim Stillen

Von: Sonja
Beitrag: Hallo,
unsere kleine Maus ist jetzt zwei Wochen alt. Seit kurzem haben wir ein Problem beim Stillen. Sie trinkt ca. 15 Minuten, schläft dann an der Brust ein, Weckversuche (Hände massieren etc.) sind zwecklos, lege ich sie dann hin, schreit sie nach ca. 1 Minute wieder, öffnet den Mund immer wieder und zeigt, dass sie Hunger hat. Lege ich sie dann wieder an, wiederholt sich das Spiel: stillen, einschlafen an der Brust, hinlegen, schreien, stillen... Das kann dann ohne weiteres zwei Stunden so gehen. Wie können wir diesem Kreislauf entkommen? Über einen Rat wäre ich sehr dankbar.
Viele Grüße
Sonja
Beitrag vom 07.03.2007 20:23 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Sonja,
zunächst rate ich Dir, Dich umgehend mit Deiner Hebamme in Verbindung zu setzen. Hebammenbetreuung steht Dir mind. bis 8 Wochen nach der Geburt zu.
Allerdings glaube ich nicht, dass es Deiner kleinen Tochter irgendwie nicht gut geht, aber es ist immer besser, wenn eine Fachfrau sich das Baby und das Stillverhalten in 'Echt' ansicht und beurteilt. Ausserdem sollte die Gewichtszunahme bei einem so frischen Neugeborenen regelmäßig kontrolliert werden.
So, nun konkret zu Deiner Frage: Es könnte sich um einen Wachstumsschub handeln. Da kann es durchaus sein, dass die Kinder für 1-2 Tage sehr häufig trinken wollen, um die Milchproduktion zu steigern, danach gibt es wieder eine ruhige Phase bis zum nächsten Schub. Das passiert dann alle paar Wochen.
Andererseits kann es auch gut sein, dass Deine Kleine nur nach Nähe, Ausmerksamkeit und Geborgenheit verlangt. Sie will schlicht und ergreifend nicht alleine sein, akzeptiert keine körperliche Trennung, sondern will immer Deine Nähe spüren. Das ist ein sehr schlaues Verhalten von Deiner Tochter, sie stärkt damit die Bindung zu Dir, denn sie weiß ja instinktiv, wie abhängig sie von Dir ist. Du solltest dem Verlangen ruhig nachgeben und viel Zeit in engem körperlichen Kontakt mit Deiner Tochter verbringen. Die Benutzung eines Tragetuchs wäre wunderbar, dann hast Du auch wieder eine relative (Bewegungs-) Freiheit.
Auf jeden Fall machst Du es ganz richtig, wenn Du Deine Kleine nach Bedarf stillst und Du sie auch in kurzen Abständen wieder anlegst. Eure (Still-) Beziehung ist noch sehr jung und anfällig; gib Euch mehr Zeit, sein geduldig, denn Du bist auf dem richtigen Weg,
ich wünsche Euch eine wundervolle lange Stillzeit...
... und entschuldige die verspätet Antwort...
Martina
Beitrag vom 08.03.2007 21:07 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: sabine behrbohm
Beitrag: hallo sonja,
ich weiß nicht, ob deine frage mit der antwort beantwortet ist, ich habe das gefühl, dass du eher das einschlafen ohne satt zu sein ungewöhnlich oder besser gesagt "anstregend" für dich findest. ist es auch :-) ich kenne das sehr gut!! meine tochter (jetzt 8 wo) hatte auch diese phase - ich hatte das gefühl dauer-zu-stiillen. Es vergeht!! das trinken an der brust ist für die zwerge oft noch so kraft raubend, dass sie dabei vor erschöpfung einschlafen obwohl sie noch nicht genug haben. wärme an mamas körper tut ihr übriges :-) deshalb soll man die babys beim stillen auch nicht zu warm angezogen haben (tipp von meiner stillberaterin) ansonsten rate ich dir geduldig mit deiner kleinen zu sein, bald ist sie kräftig genug um sich auch in einem rutsch satt zu trinken. ich hatte meine auch schon 3 std mit nur kurzen pausen an der brust hängen...puh :-) besonders abends, aber auch das ist normal!! Damit sichern sich die babys die milch für die nacht und den kommenden tag, denn das saugen regt die produktion des milchbildungshormons an.
Beitrag vom 09.03.2007 11:16 Uhr

Linkstrinker

Von: Julia Wolf
Beitrag: Hallo!
Mein Sohn ist jetzt 7 1/2 Monate alt und bekommt zweimal täglich Beikost, ansonsten stille ich ihn noch. Leider hat er anscheinend eine Abneigung gegen meine rechte Brust, hier dauert das Trinken meist nur 1-3 Minuten. Auf der linken Seite dagegen trinkt er dann meist mindestens 5-7 Minuten. Darunter leidet wahrscheinlich meine Milchproduktion und ich weiß nicht, wie ich das verhindere. Ich möchte ihn noch so lange wie möglich stillen können, da es so überaus praktisch ist.
Beitrag vom 27.02.2007 11:17 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Julia,
lässt sich Dein Sohn denn sehr schnell ablenken beim Trinken? Wichtig ist es, sich auch tagsüber genügend Zeit zu nehmen und für eine harmonische reizarme Umgebung beim Stillen zu sorgen. Vielleicht trinkt er dann auch wieder länger und ruhiger. Eigentlich ist es aber ganz normal, dass die Kinder eine 'Lieblingsbrust' haben aus der sie auch besser trinken.
Oder probier doch mal aus, ob er länger an der rechten Brust trinkt, wenn Du ihn ganz müde anlegst, ich meine, kurz vor dem Einschlafen. Oft hilft das!
Ausserdem kannst Du durch Pumpen Deine Milchproduktion fördern.
Auf jeden Fall solltest Du nicht aufgeben und fest darauf vertrauen, dass Dein Sohn sich schon holt, was er braucht! Wenn er wirklich hungrig ist, wird er schon aus eigenem Interesse mehr saugen.
Alles Liebe aus Berlin
wünscht Martina
Beitrag vom 27.02.2007 15:06 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Anna A
Beitrag: Hast Du schon mal die Fußball-Stillposition probiert?
Manche Kinder mögen es nicht, auf einer der beiden Seiten zu liegen, (weil ihnen vielleicht das Ohr weh tut, oder aus sonst einem Grund). Dann kannst Du Dein Kind an der nicht so beliebten Brust in einer anderen Position stillen, nämlich, indem Du es nicht direkt vor dem Körper hältst, sondern sozusagen unter dem Arm (wie den Fußball beim American Football).
Alles Gute
Anna
Beitrag vom 11.04.2007 21:19 Uhr

immer noch jede 2 Stunden?

Von: Alma Prida
Beitrag: Meine Tochter (8 Wochen alt) trink weiterhin jede 2 Stunden. Die Kinderärtztin meinte ich solle Sie auf 3 Stunden und dann sogar auf 4 St. Ritmus ändern. Sie schreit aber sehr und weint viel jede 2 St. Was soll ich machen? Sie nimmt gut zu (4300 gms 57 cm gross) Ein Schnuller will sie nicht nehmen. Bitte gib mir ein Rat. Schönen Grüß aus Kosntanz Alma
Beitrag vom 26.02.2007 12:55 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Alma,
folge bitte einfach Deiner Intuition. Wie fühlt es sich denn an, wenn Dein Kind vor Hunger schreit und Deine Brüste überlaufen? Die Kinderärztin muß ja das Geschrei nicht aushalten!!
Aber ganz im Ernst: Das man Babies nur alle 3 oder 4 Stunden stillen soll ist eine total veraltet und überholte Regel. Stille Deine Tochter nach Bedarf und nicht nach der Uhr. 12 Mahlzeiten oder mehr in 24h sind ganz normal für ein Stillkind. Lass Dich doch bitte nicht weiter verunsichern, vielleicht kannst Du ja auch noch Unterstützung in einer Stillgruppe suchen.
Mach weiter wie bisher, ich wünsche Dir noch eine schöne lange Stillzeit
Hebamme Martina
Beitrag vom 26.02.2007 14:38 Uhr

Milchzufuhr notwendig?

Von: Susanne Jobst
Beitrag: Hallo,
meine Tochter Johanna ist heute 10 Monate alt geworden, gestern abend hat Sie mich beim Gute-Nacht-Stillen in die Brust gebissen, daraufhin möchte ich nur noch in der Früh stillen und das auch langsam einstellen, möglichst in 3- 4Wochen. Johnna ist zu folgenden Zeiten: 8uhr griesbrei, 12uhr fleisch-gemüsegläschen, 15.30uhr obst-getreidebrei, 19uhr obstbrei. Sie trinkt ca. 250ml Wasser am Tag zwischendurch aus dem Trinkbecher. Muß ich meiner Tochter nun das Flaschentrinken mit Fertignahrung beibringen, oder wie gehe ich am besten vor? Liebe Grüsse Eure Susanne
Beitrag vom 21.02.2007 12:48 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Susanne,
schön, dass Du Deine Tochter bis jetzt noch stillst. Genau an Deiner Frage scheiden sich die Geister: Eigentlich soll man keine Kuhmilch-Produkte zufüttern, bevor die Kinder ein Jahr alt sind. Wenn Du Deine Tochter andererseits nur noch einmal täglich stillen möchtest, oder ganz aufhören willst, braucht Johanna zusätzlich Milch. Hier bietet sich die Fertignahrung tatsächlich an. Da aber auch diese auf Kuhmilch basiert, empfehle ich Dir auf jeden Fall Dich mit einer Ernährungsexpertin in Verbindung zu setzen. Auch Dein Kinderarzt kann Dir da sicher weiterhelfen, oder wende Dich an eine Stillberaterin in Deiner Nähe. Wichtig ist auch zu beachten, ob in Eurer Familie vermehrt Allergien auftreten.
Liebe Grüße Hebamme Martina
Beitrag vom 21.02.2007 21:02 Uhr

schwierigkeiten mit abstillen

Von: Leda mureda
Beitrag: Hallo,
Meine Tochter Antea ist schon 14 Monate alt und verweigert feste Nahrung fast vollkommen, nur abends isst sie (wenig) Griessbrei, warscheinlich weil er suess schmeckt. Es ist ein Teufelskreis entstanden, denn sie verweigert seit jeher den Schnuller und hat seit Geburt grosse Schwierigkeiten mit dem Einschlafen.
Im konkreten bedeutet das, dass ich sie zum einschlafen stille und bei jedem erwachen (alle drei, vier stunden)bis ich selbst schlafen gehe. Sobald sie dann spuert dass ich neben ihr schlafe will sie nicht mehr so oft, nur gegen morgen erwacht sie wieder haeufig.
Seit einigen Tagen verlangt sie persoenlich indem sie selbst sagt "tetta" (brust auf italienisch). ich stille sie gerne, moechte aber dass sie bald selbst isst, damit sei auch nicht so von mir abhaengig ist und natuerlich frage ich mich ob sie wohl genug bekommt. Meine Brueste fuehlen sich absolut nicht "voll" an. Wie lange kann das noch so weitergehen?
vielen Dank im voraus fuer ihre hilfe
leda
Beitrag vom 07.02.2007 22:59 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Leda,
Du bist mit Deiner Tochter in einem richtig heftigen Machtkampf. Und im Augenblick gewinnt den Kampf wohl jedes Mal (noch) Deine Tochter.
Als erstes solltest Du aufhören Dir Sorgen zu machen, ob Antea auch genug Milch/ Nahrung bekommt. Sie scheint mir doch ganz fit und aktiv zu sein und willensstark! Wenn Antea Hunger hat, wird sie essen. Darauf kannst Du Dich verlassen. Aber es liegt an Dir! Wenn Du wirklich abstillen willst, dann Du musst eine gewisse Zeit sehr konsequent sein und ihr die Brust verweigern. Am Besten bietest Du ihr dann gleich Alternativen, bei denen Du Dich auch ganz intensiv mit ihr beschäftigst, irgendein Spiel o.ä. Es muss nicht immer etwas zu essen sein.
Also, die Entscheidung liegt bei Dir, Du musst Dir klar werden, was Du willst. Und wenn Du noch nicht bereit bist abzustillen, ist das auch völlig in Ordnung.
Sehr hilfreich kann es sein, den Vater und die Familie mit ein zu beziehen. Wenn Du mal längere Zeit weg bist, vielleicht auch über Nacht, dann muss Antea essen und trinken!
Das ist jetzt eine ganz harte Zeit für Euch, aber ihr könnt alle davon lernen. Deine Tochter hat einen starken Charakter, sie kann sich durchsetzen und ihre Meinung vertreten. Ist das nicht toll? Sie wird sich bestimmt nicht so oft von anderen was sagen lassen.
Bitte bleib so gelassen wie Du nur sein kannst in dieser schwierigen Situation, schaden kannst Du Deiner Tochter nicht, solange Du ihr weiterhin Nähe, Aufmerksamkeit und Zuwendung gibst.
Ich wünsche Dir alles Gute, Martina
Beitrag vom 08.02.2007 19:08 Uhr

zu lang stillen?

Von: Alma Prida
Beitrag: Meine kleine Tochter (5 Wochen alt) hat seit zwei Tage ein 2 stundigen Ritmus und trink sehr lange (gute 20 min. pro Brust) und viel (ich habe sehr viel Milch). Ist das o.K oder besteht die Gefahr dass ihr Magen so viel nicht verträgt?
Beitrag vom 07.02.2007 18:21 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Alma,
mach Dir bitte keine Sorgen. Das ist alles völlig normal. Stille Dein Baby nach Bedarf; nimm Dein Baby nicht von der Brust, bis sie von ganz alleine los lässt. Du machst das alles ganz richtig. Ein Baby trinkt immer nur soviel Milch, wie es braucht. Wenn es einmal etwas zuviel Milch im Bauch hat, dann spuckt es die Milch einfach wieder aus, das ist ganz normal. Es ist alles in Ordnung so, nur weiter
Gruß Martina
Beitrag vom 07.02.2007 20:48 Uhr

Stillverhalten

Von: Nancy
Beitrag: Hallo.
Meine Tochter ist jetzt 13 Wochen alt und ich habe das Gefühl, das sie immer weniger trinkt. Die Zeit die sie beim Stillen an der Brust liegt, lag zu Beginn bei 15 min pro Brust (ich stille abwechsend beide Brüste pro Mahlzeit; also insgesamt 30 min.) mittlerweile liegt sie vielleicht nur noch 5-7 min an jeder Seite. Gleichzeitig stopft sie sich regelrecht alle Finger in den Mund und sabbert recht viel. Ich habe das Gefühl das sie noch Hunger hat, aber sobald ich sie anlegen will, fängt sie an zu weinen, mehr zu schreien. Dann trinkt sie mal zwei Züge und weint weiter. Ich habe Angst, das ich nicht genug Milch für sie habe. Dadurch das sie auch so wenig trinkt, meldet sie sich auch fast jede Stunde und nachts schläft sie aber 10 Stunden durch. Sehr gegensätzlich.
Woran erkenne ich, das sie genug trinkt, außer die Windeln zu wiegen? Wie kann ich die Milchbildung unterstützen?
Einige meinten schon, das sie sich die Finger in den Mund steckt und soviel sabbert, könnte daran liegen, das die ersten Zähnchen durchschiessen. Kann das schon sein?
Beitrag vom 06.02.2007 19:46 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Nancy,
nimmt Deine Tochter denn an Gewicht zu? Wenn Das so ist, dann brauchst Du Dir keine Sorgen zu machen; wahrscheinlich bekommt sie dann, wenn auch sehr früh ihre ersten Zähnchen.
Um ausserdem zu überprüfen, ob Deine Milch ausreicht, kannst Du die vollen Windeln wiegen (in 24h müssten ungefähr 500g oder mehr zusammen kommen). Wie oft hat Deine Tochter Stuhgang und wie sieht der aus? Eine orange-gelbe Farbe ist immer ein Zeichen, dass die Kinder genug trinken.
Aber was sagt Dir denn Dein Gefühl? Du weißt es doch am Besten, ob Deine Tochter satt wird.
Übrigens ist es ganz normal, dass sich der Stillrhythmuns mehrmals ändert, allerdings sind 5 min Trinkzeit schon recht kurz. Lässt sich deine Tochter sehr leicht ablenken beim Stillen?
Vielleicht kannst Du Dich beim Stillen tagsüber zurück ziehen in einen ruhigen Raum, keine Telefon, kein Fernseher, keine Besucher,e.t.c. Und Du solltest überlegen, ob Du die Kleine vielleicht nachst mal aufweckst und dann versuchst anzulegen, meist trinken die Babies dann länger und ruhiger. Gerade für eine ausreichende Milchproduktion ist es wichtig, die Kinder auch nachst zu stillen. 10h sind für eine stillende Mutter eine sehr lange Zeit, staut sich Deine Milch nicht etwas auf? Du kannst zusätzlich natürlich viel Milchbildungstee (in Apotheken, Kräuterhäuser und Bio-Läden erhältlich) trinken, auch Malzbier fördert die Milchbildung.
Am Wichtigsten aber ist es, dass Du die Ruhe bewahrst und viel mit Deiner Tochter kuschelst. Wenn Du unruhig wirst, dann merkt das Dein Baby und reagiert darauf ebenfalls mit Unruhe!
Bitte vertraue auf Deine Intuition und lass Dich nicht so sehr von anderen beeinflussen. Du hast Deine Tochter schon lange sehr gut gestillt und Du wirst sie sicher noch länger stillen, nur Mut!
Liebe Grüße Hebamme Martina
Beitrag vom 07.02.2007 12:36 Uhr

Gedeihen und Erkältung?

Von: k.A.
Beitrag: sehr geehrte frau hellenkamp,
ich habe folgendes problem, meine 8 wochen alte tochter ist erkältet und hatte gestern nur noch ein gewicht von 3,6 kg... ich stille voll und weis nicht genau ob mir die milch noch reicht oder ob dies eventuell einfach an der erkältung liegt... heute morgen nach dem aufstehen hat sie 110ml muttermilch getrunken,ich hoffe das reicht... werde morgen auf jeden fall nochmal zum arzt gehen weil sie doch ziemlich an gewicht verloren hat... liebe grüße
Beitrag vom 04.02.2007 11:17 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo,
ich denke, dass die Ursache in der Erkältung liegt und nicht daran, dass Du zu wenig Milch hast. Eine verstopfte Nase kann einem so kleinen Baby ganz schön zu schaffen machen.
Also zunächst einmal ist es wichtig, die Nase Deiner Tochter frei zu halten. Nimm Nasenspray (Kochsalzlösung oder etwas Ähnliches) für Säuglinge und Babix, gibt es alles in der Apotheke. Wenn die Nase nicht frei ist, dann kann Dein Kind nicht lange und ausdauernd genug trinken. Deshalb wahrscheinlich auch die Gewichtsabnahme. Bitte wiege doch mal 24 Stunden lang alle vollen Windeln Deiner Tochter auf einer Küchenwaage. 250 bis 400g müssen dann mind. zusammen kommen, dann kannst Du davon ausgehen, dass Dein Kind genug trinkt.
Welches Geburtsgewicht hatte Deine Tochter denn?
Wenn die Erkältung schon länger als 14 Tage anhält und auch Deine Kinderärztin keinen Rat mehr weiß, würde ich Dir empfehlen mal eine Homöopathen auf zu suchen.
Ansonsten gelten die üblichen Regeln, wenn ein Kind schlecht zunimmt: Lege oft an, wecke Dein Kind nach spätestens 4h auf, um es zu stillen, ruhe Dich aus und verbringe viel Zeit mit Deiner Tochter in engem Hautkontakt, wenn möglich lass Dir im Haushalt helfen, ziehe Dich zum Stillen zurück in ein ruhiges Zimmer, ernähre Dich ausreichend und gesund und achte darauf, dass Du genug trinkst.
Auf jeden Fall ist es ratsam, morgen zum Arzt zu gehen.
Bitte melde Dich noch mal,
liebe Grüße aus Berlin Martina
Beitrag vom 04.02.2007 14:27 Uhr

zu wenig Muttermilch

Von: Sandra
Beitrag: Hallo,
ich hab da eine Frage: mein Sohn ist 14 Tage alt und seit gestern hab ich ihn nur noch an der Brust. Kann es sein, daß meine Milch nicht mehr ausreicht? Was soll ich jetzt machen?
Beitrag vom 28.01.2007 10:07 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Hallo Sandra,
Dein Sohn hat sicherlich einen Wachstumsschub! Du machst es vollkommen richtig, wenn Du ihn ganz häufig anlegst. Ich weiß, das ist stressig und anstrengend, aber es bewirkt auch, dass Deine Brüste mehr Milch produzieren und Dein Kleiner wieder satt und zufrieden ist. Wachstumsschübe sind ganz normal! Gruß Hebamme Martina
Beitrag vom 28.01.2007 17:22 Uhr

mit 3 Monaten zufüttern?

Von: Claudia
Beitrag: Mein Kinderarzt sagt, daß meine Tochter zu wenig zugenommen hat und ich soll jetzt Brei zufüttern. Meine Kleine ist aber erst 3 Monate alt, soll ich da wirklich zufüttern? Eigentlich will ich ja viel lieber weiterstillen
Grüße Claudia
Beitrag vom 27.01.2007 16:01 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Hallo Claudia,
Babies sind nicht alle gleich! Es gibt eben Kinder, die während der Stillzeit nicht nach Norm zunehmen, sondern mal mehr und mal weniger. Lege Dein Kind einfach häufiger an und versuche immer beide Seiten zu stillen. Trinke ausreichend (mind. 3 Liter am Tag), vor allem Stilltee! Natürlich solltest Du das Gewicht Deines Kindes weiter kontrollieren. Aber keine Panik! Auch eine Stillberaterin kann weiterhelfen.
Hebamme Martina
Beitrag vom 27.01.2007 18:32 Uhr

Liebe Grüße

Von: Franca
Beitrag: Hallo Martina,
bestimmt kannst du dich noch an mich und Mercedes erinnern?
Du hast mir damals bei meine Hilflosigkeit, wegen der wenigen Menge an Milch, gut beigestanden.
Mercedes ist jetzt 17 1/2 Monate alt und ca. 82 cm und 11 Kilo schwer; und geht es gut. Gleich morgens nach dem Aufwachen, hebt sie mein T-shirt hoch und trinkt noch kurz. Das macht sie ganz von alleine, da darf ich ihr gar nicht reinreden. ;-)
Ich wollte vor geraumer Zeit abstillen und dachte mir eigentlich, das sie das nicht im geringsten stört, da ich die Brust immer von mir aus angeboten habe, aber nach 2 Tagen hat sich dann der Spieß gedreht und sie hat sich gewundert. Seitdem wird morgens *flupp T-shirt hoch und los gehts. Ich dachte, ich schreibe dir mal aus unserem Leben, da du meintest, du würdest dich freuen, weiterhin von uns mal zu hören. :-) Ich lese immer mal wiede die Beträge hier mit.
Liebe Grüße, Franca und Mercedes
Beitrag vom 23.01.2007 15:42 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Franca,
ja ich freue mich sehr von Euch zu hören! Schön, dass Du jetzt eine so entspannte Stillbeziehung zu Mercedes hast! Ich wünsche Euch weiterhin alles Gute,
Martina
Beitrag vom 29.01.2007 21:54 Uhr

Milch abpumpen

Von: Luzia
Beitrag: Hallo Martina,
mein Sohn ist jetzt 4 Monate alt und mit dem Stillen klappt es sehr gut. Jetzt habe ich begonnen, etwas Milch abzupumpen und einzufrieren (ist noch etwas mühselig, ich kriege über einen Tag verteilt ca 50-70ml zusammen), damit mein Freund mal Fläschchen geben kann, wenn der Kleine es nimmt.
Meine Frage: Wieviel Milch brauche ich ungefähr für eine Mahlzeit meines Sohnes (4 Monate alt und 7,2Kilo schwer)? Beim Stillen bekommt man ja nie mit, wieviel die Kleinen eigentlich trinken...

Vielen Dank schonmal für die Hilfe, Luzia
Beitrag vom 05.01.2007 17:12 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Luzia,

Dein Kleiner braucht mind. 150 ml pro Mahlzeit um einigermaßen satt zu werden. Es kann aber auch sein, dass er mehr trinken möchte. Da mußt Du Dir doch die Mühe machen, noch etwas länger abzupumpen. Wenn Du jetzt regelmäßig pumpst, dann wirst Du aber sicher bald schneller die Milchmenge zusammenbekommen, Deine Brüste werden sich an das Abpumpen gewöhnen.
Viel Spass mit dem Kleinen und eine schöne Stillzeit weiterhin
wünscht Hebamme Martina
Beitrag vom 05.01.2007 19:14 Uhr

kurze trinkdauer...was ist mit der milchbildung?

Von: melanie chr. behrens
Beitrag: hallo nochmal...
ich bin es nochmal.vielen vielen lieben dank für ihre schnelle und aufbauende antwort.es tat mir gut,soviele nette liebe dinge zu lesen.danke!
das mit den windeln wiegen werde ich ab morgen direkt anfangen.was ist denn mit dem eigengewicht der windeln,die wiegen doch alleine auch schon einige grämmchen...muss ich das dann von den 500 gramm abziehen,pro windel?
ich habe heute mal ganz ganz penetrant und genau beim stillen auf die uhr geschaut, wie lange meine tochter im schnitt trinkt,bis das sie nicht mehr möchte.im schnitt sind es immer so um die 7 minuten.oft kurz nach dem milchspendereflex,wie ich ihnen ja schon geschrieben hatte,aber es kommt auch vor, das sie sogar vorher schon aufhört und mir dann kurze zeit später die gute kostbare milch in die stilleinlagen sprudelt, anstatt in den mund meiner tochter-grumpfh-.
mit ein bisschen "zwang" habe ich es auch schon versucht sie zum längeren trinken zu bewegen.dann dauert es nicht lange und es kommt ein schwall nach dem stillen wieder retour.war also dann zuviel,oder wie?
lange rede, kurzer sinn...wieviel minuten sollte ein baby mindestens trinken,damit die brust genügend milch nach bilden kann?wenn meine tochter schon nach durchschnittlich 7 minuten aufhört,teilweise schon bevor die milch richtig fließt, haben doch meine milchdrüsen kaum eine chance was nachzubilden?bzw bilden nur eine minimenge an milch nach,oder???
ich für mich, bin beim stillen ansich auch immer ruhig,versuche ich zumindest ;o), nur das umfeld ist immer sehr wuselig und vor allem laut.wie ich schon geschrieben hatte, habe ich noch zwei söhne.die beiden sind fast 6 und 2 jahre alt und sie können sich sicherlich vorstellen, was hier immer eine action ist - grins - da mein zweites kind "erst" zwei jahre alt ist, ist es mir leider oftmals nicht möglich "mich in ein ruhiges eckchen zu verziehen und mich voll und ganz meiner kleinen tochter zu widmen"...leider !!-heul-
drücken sie mir die daumen, das meine kleine irgendwann auch mal wieder länger trinkt, da ich echt angst um meine milchmengen habe und das ich noch lange meine nerven behalten kann, um noch länger weiter stillen zu können, bei dem radau mit meinen beiden anderen mäusen(die nicht ohne sind-grins-).
danke nochmal für ihre liebe antwort mit den vielen aufbauenden sätzen....warte schon auf ihre nächste antwort und hoffe das meine angst um meine milch unbegründet ist.ich kann ja meine tochter nicht immer "zwingen" länger zu trinken, kommt ja danach eh viel wieder hoch *grumpfh*
danke im vorraus....lieben gruß, melanie ;o))
Beitrag vom 17.12.2006 22:18 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Melanie,
zu Deiner Frage: Ja das Gewicht der Windeln ist schon mit ein gerechnet! Du brauchst nichts extra abziehen.
Für Kinder im Alter Deiner Tochter ist eine Trinkdauer von 5-10 min durchaus normal. Versuche doch mal sie kurz vor dem Einschlafen anzu legen, Dich vielleicht mit ins Bett legen, wenn die beiden Großen schon schlafen?!! Ich glaube Deine Tochter trinkt so kurz, weil sie sich ablenken lässt von dem ganzen Lärm drum und dran. Aber auch wenn sie nur kurz trinkt, wird noch genug Milch nachgebildet.
Liebe Grüße Martina
Beitrag vom 18.12.2006 09:47 Uhr

Kurze Trinkdauer...

Von: Melanie Chr. Behrens
Beitrag: Hallo...
meine Tochter ist nun vier Monate jung, sie ist mein drittes Kind, welches ich bislang am längsten voll stille, von meinen Kindern.Meinen ersten Sohn 3 Monate, meinen zweiten Sohn gerade mal einen guten Monat.Ich habe also schon eine gewisse Vorerfahrung mit dem Stillen.Die ersten ca zwei Monate war das Stillen meiner Tochter kein Thema, alles klappte super.Dann kam eine Phase,wo sie meine Brüste verweigerte,nur schrie,sich mit Händen und Füßen dagegen wehrte und sich steif machte und wütend wurde, AAABEEER gleichzeitig auch nach meiner Brust GIRRTE und schnappte und trinken wollte.Kam mir teilweise so vor, als wüsste sie gerade selber nicht was sie nun will, trinken oder nicht...Ich hielt durch und machte einfach weiter.Ich kenne sowas nicht von meinen beiden anderen Kindern.Ich habe schon öfters was von einer BRUSTSCHIMPFPHASE gehört.Handelt es sich um sowas?Teilweise hat sie noch immer so ein seltsames Verhalten...Nun, seit einigen Wochen hat sie ihr Trinkverhalten schon wieder geändert.Ich lege sie an und sie trinkt ohne Probleme und macht einige gute Züge,nach ca.3,4,5 Minuten merke ich dann immer das der Milchspendereflex einsetzt und meine Milch förmlich nur so hinaus sprudelt.Wird es dann weniger, hört meine Kleine aprupt auf mit dem trinken.Sie ist meistens dann dabei einzuschlafen und ist mit nichts dazu zu bewegen, weiter zu trinken.Ich habe schon einiges ausprobiert.Nun habe ich Angst das sie wegen der kurzen Trinkdauer zu wenig bekommt,also nur die durstlöschende Milch abbekommt und nichts von der sättigen Milch.Und ich habe Angst, wenn sie schon fast direkt nach dem Milchspendereflex aufhört zu saugen, meine Milch zurückgehen wird.Ich bemerke auch,das sie in kürzeren Abständen Hunger hat nun, was ja nicht ausbleibt auf Dauer,oder?
Es GAB mal Zeiten,da habe ich sie an einer Brust ca.20 Min. gierig am Trinken gehabt.Nun sind es maximal 7 bis 10 Min. Ich mache es seit ihrer Geburt immer so, das ich sie erst an der einen Brust anlege und trinken lasse, in der Trinkpause bildet sich ja in der anderen Brust dann auch Milch, will sie dann das nächste Mal trinken bekommt sie die andere volle Brust.In der folgenden Trinkpause kann sich wieder die voherige andere Brust füllen, die ich ihr dann beim nächsten Male gebe...usw usw usw....Also quasie nur immer eine Brust pro Stillvorgang.So habe ich es damals auch bei meinen Söhnen gemacht und hatte dadurch immer eine volle Brust in Reserve...Vielleicht können Sie mir was dazu schreiben,Tipps geben oder mich beruhigen oder sowas...
Ich habe Angst das sie durch die kurzen Trinkzeiten zuwenig bekommt und meine Milch weniger wird und gleichzeitig rede ich mir ein, vielleicht verhält sie sich so, weil ihr die Milch, nachdem der Spendereflex eingesetzt hat, schon reicht und sie nach nur 5 bis 7 Min. SATT ist.Um mich selber zu beruhigen und etwas für mein Selbstbewusstsein zu tun, nehme ich sie manchmal KURZ ab und sehe dann auch immer den sprudelnen Strahl der da aus meiner Brust herrausschießt.Das beruhigt mich dann immer ein wenig für kurze Zeit.Das brauche ich ab und an zur- nenne ich es "BESTÄTIGUNG" für mich selber.
Wenn Sie mir antworten, wie bekomme ich das denn mit?Schreiben Sie mir eine Mail?Ich hoffe, ich erhalte Ihre Antwort dann auch irgendwie.MFG. Melanie, 28 Jahre ;
Beitrag vom 16.12.2006 21:15 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Melanie,

soweit ich das beurteile machst Du alles richtig. : ) Am Wichtigsten ist es ruhig zu bleiben und darauf zu vertrauen, dass Deine Kleine sich schon selber reguliert. Sprich: Sie bestimmt selber wieviel Milch sie wieoft braucht. Du hast ja nun schon selber die Erfahrung gemacht, dass sich im Laufe der Stillbeziehung das Trinkverhalten sehr stark ändern kann. Und jedes Kind, also auch jede Stillbeziehung ist anders!!! Um sicher zu gehen, ob die Kleine auch wirklich genug Milch trinkt, kannst Du folgendes machen: Wiege alle Windeln, die Deine Tochter in 24 h vollmacht. Am Besten sammelst Du die Windeln in einer Tüte und wiegst nach 24 h alle zusammen auf einer Küchenwaage. Alles zusammen (Windeln und Ausscheidungen) sollte mind. 500 Gramm ergeben. Dann ist davon auszugehen, dass Deine Tochter auch genug getrunken hat. Bitte nimm Dir Zeit zum Stillen und bewahre Deine innere Ruhe, damit hilft Du Deiner Tochter. Vielleicht geht es auch, dass Du Dich mal zum Stillen in ein ruhiges Eckchen zurück ziehst, um Dich Deiner Kleinen mal voll und ganz zu widmen.
Auf jeden Fall hast Du eine gute Intuition, vertraue weiter darauf!
Ich wünsche Dir alles Gute und melde Dich, wenn Du noch Fragen hast,

Grüße aus Berlin
Hebamme Martina
Beitrag vom 17.12.2006 16:46 Uhr

Arbeiten als Anästhesieschwester und stillen

Von: Verena Kisters
Beitrag: Ich fang wieder an zu arbeiten und mein Sohn ist 4 Monate alt. Meine Frage ist jetzt, ob es dem Kind schaden kann, da ich als Anästhesieschwester arbeite und man nicht ganz ausschliessen kann, dass man geringe Mengen an Narkosegase abbekommt.Soll ich lieber abstillen?
Beitrag vom 30.11.2006 20:55 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Frau Kisters,
das ist ja eine sehr spezielle Frage. Ich kann nur eine Vermutung äußern, aber es wäre sinnvoll, sich mit einer ausgebildeten Stillberaterin in Verbindung zu setzen (www.stillen.de). Da Narkosegase im Körper ja auch schnell wieder abgebaut werden, glaube ich, dass Sie unbesorgt weiter stillen können. Sorry, dass Sie so lange auf die Antwort warten mussten und ich Ihnen auch nicht wirklich helfen kann.
Grüße aus Berlin
Beitrag vom 02.12.2006 12:48 Uhr

Stillprobleme wg. zu großer Brust?

Von: Brigitte M.
Beitrag: Hallo!

Ich habe Cupgröße " i " (Konfektionsgröße 46)und möchte mir die Brust verkleinern zu lassen (auch aus gesundheitlichen Gründen). Da ich noch kein Kind habe und auf jeden Fall stillen möchte, habe ich mich bis jetzt noch nicht operieren lassen.
Jetzt habe ich jedoch gehört, daß Frauen mit extrem großen Brüsten generell Probleme mit dem Stillen haben.

Kann mir das jemand bestätigen????

Danke, für die Hilfe!
Beitrag vom 19.11.2006 20:25 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Karin Goeckel
Beitrag: Hallo Brigitte,

ich habe einen dreieinhalb Monate alten Sohn, der noch voll gestillt wird, und ebenfalls sehr große Brüste (Cup G oder H). Ich habe keinerlei Probleme!! Bei mir hat bloß der Milcheinschuss etwas gedauert, aber das lag an dem Stress im Krankenhaus. Zu Hause kam dann die Milch problemlos. Und mein Jakob gedeiht prächtig. Er war eine Frühgeburt (4 Wochen, 2400 Gramm) und hat sein Gewicht schon vor einem Monat verdoppelt gehabt.

Also, du brauchst keine Angst vorm Stillen zu haben, das wird bestimmt klappen.

Alles Gute, Karin
Beitrag vom 28.11.2006 23:12 Uhr

Brustverweigerung

Von: Inka Neuhaus
Beitrag: Hallo Frau Hellenkamp,

mein Sohn Tony ist morgen 20 Wochen alt.

Ich hatte vor, ihn wie beim ersten Sohn, mindestens 6 Monate voll zu stillen. Leider war aber bereits nach 3 Wochen bei mir zu wenig Milch da: ich habe abgepumpt, es waren nur ca. 90 ml auf beiden Seiten zusammen. Also habe ich bereits ab da zugefüttert: HA Pre-Milch.
Ich habe zwar keine Allergien, man riet mir aber zu HA Milch, weil die Muttermilch viel besser schmeckt, das Kind dann immer noch lieber von der Brust trinkt und ich vielleicht irgendwann mal wieder ganz auf die Brust zurückkommen sollte, Hat aber nie geklappt.

Aber gut, wir beide spielten uns gut ein und so habe ich bei jeder Mahlzeit erst Brust, dann Flasche gefüttert: 20 Wochen lang kein Problem.

Aber...., seit Donnerstag verweigert Tony energisch die Brust.
Tosendes Gebrüll und man glaubt gar nicht, was so ein kleines Kerlchen schon eine Kraft aufwenden kann, um sich von mir weg zu biegen !

Bei mir ist nichts anders: keine ungewöhnlichen Speisen, Medikamente, Parfüms etc., also muss es wohl an ihm liegen.

Na gut, 5 Monate sind ja geschafft. Von daher macht es mir nicht allzu viel aus, dass ich jetzt wohl oder übel "abnabeln" muss.

Aber was ist mit meiner Brust ?
Da ich nicht voll gestillt habe, ist ja sicherlich nicht soviel Milch drin, die sich stauen kann. Allerdings tat es die ersten zwei Tage schon weh ! Jetzt ist es zu ertragen, nur Druck empfinde ich unangenehm.
Sehr hart fühlt sich die Brust nicht an, lediglich ein bisschen schwerer als im Normalzustand.
Reglt das Problem mein Körper allein ? Oder muss ich etwas unternehmen ? Medikamente, Arzt etc. ?
Kann es durch diesen plötzlichen Stau irgendwann zu Brustproblemen wie z.B. Tumoren kommen ?

Gern erwarte ich Ihre Antwort. Vielen Dank im voraus
und freundliche Grüße aus Sprockhövel
Inka Neuhaus
Beitrag vom 21.10.2006 22:51 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Inka-
also in Bezug auf Deine Brust kannst Du ganz unbesorgt sein. Dein Körper baut die überschüssige Milch von alleine ab. Du kannst die Brust kühlen, die Milch etwas ausstreichen, wenn es sehr doll spannt und die Brust hochbinden, sprich enge Shirts oder enge Bustiers tragen. Auch Salbei und /oder Pfefferminze als Tee unterstützen das Abstillen.
Dein Kleiner entwöhnt sich ja recht früh, aber er ist ja sowieso schon an die Flasche gewöhnt. Bitte nutze jede freie Zeit aus, die Du mit ihm hast und kuschele ganz viel mit ihm. Dann fällt Dir der Abschied von der Stillzeit auch etwas leichter. Toll finde ich, dass Du trotz der Schwierigkeiten so lange durchgehalten hast.
Liebe Grüße von Hebamme Martina aus Berlin
Beitrag vom 22.10.2006 14:04 Uhr

Ausstreichen der Brust in der Nacht

Von: Sun-Mie Dobbert-Choi
Beitrag: Hallo!
Meine Tochter ist 3 Wochen alt und hat tagsüber einen Rhythmus von 2 Stunden.
Nachts schläft sie teilweise länger und meine Brüste sind total prall tun sehr weh, so dass ich mit einem Waschlappen (mal kalt, mal warm) alle halbe bis volle Stunde meine Brust über dem Waschbecken austreiche.
Wieviel darf ich ausstreichen? Bis die Brust nicht mehr spannt muss ich ziemlich viel ausstreichen, bzw. es fließt ein starker Strahl von alleine. Leider hält die Erleichterung nicht sehr lange an. Wird dadurch noch mehr Milch produziert?
Beitrag vom 20.10.2006 13:52 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo-
Du machst alles richtig! Streiche immer nur so viel Milch aus, bis der Druck erträglich wird! Deine Brust wird sich sicher bald daran gewöhnen und nachts nicht mehr ganz so viel Mich produzieren. Wenn Deine Kleine länger als 4h schläft, kannst Du auch mal überlegen, ob Du sie einfach weckst und anlegst. Auf jeden Fall wird durch das Ausstreichen der Brust die Produktion der Milch nicht nennenswert angeregt.
Alles Gute Martina
Beitrag vom 21.10.2006 16:13 Uhr

nächtliche Stillpause

Von: Sandra Birkel
Beitrag: Meine Tochter (3 Monate) wird voll gestillt und hat teilweise nächtliche Stillpausen von 8 Stunden. Soll ich sie zwischendurch wecken. Sie gedeiht bis jetzt gut (6 Kilo).
Und es kommt mir so vor, dass sie noch viel Schlaf tagsüber braucht. Dafür ist sie wenn sie wach ist sehr agil. Wieviel Schlaf ist normal?

Vielen Dank im voraus!
Beitrag vom 16.10.2006 10:16 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo,
sicher ist das nur eine Phase. Deine Tochter wird ihren Rhythmus bestimmt nochmal ändern. Wenn sie gut zunimmt, kannst Du ganz beruhigt sein. Ansonsten kannst Du sie ja wecken! Um sicher zu gehen, ob sie genug Milch bekommt, kannst Du ganz einfach mal die vollen Windeln in 24h sammeln und dann wiegen (am Besten auf einer Küchenwaage). Insgesamt sollte Deine Tochter ca. 500 g in 24h ausscheiden (alle vollen Windeln zusammen). Nur weiter so,
alles Gute, Hebamme Martina
Beitrag vom 16.10.2006 14:32 Uhr

brustmilch

Von: Elena Emanuel
Beitrag: ICH WOLLTE WISSEN WANN MAN ANFAENG DIE BRUSTMICH ZU BEKOMMEN...KANN MAN DIE AUCH BEKOMMEN WENN MAN NICHT SCHWANGER IST?
Beitrag vom 10.10.2006 04:34 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Nein - keine Schwangerschaft- keine Milch. Bitte gehen Sie zum/r Arzt/in.
Beitrag vom 10.10.2006 12:50 Uhr

kurze stillzeit

Von: sabine
Beitrag: hallo,
ich bin ein bisschen verunsichert. mein sohn noah ist jetzt fünf wochen alt und bislang hat es mit dem stillen prima geklappt. seit einigen tagen wird er jedoch nach wenigen minuten an der brust unruhig und zappelt heftig, biegt sich nach hinten und schreit. gleichzeitig reißt er aber den mund auf und schnappt nach der brustwarze, wenn sie seine lippen berührt. dann trinkt er sehr hastig und gierig ein paar schlucke, schreit dann aber wieder los. zwischendurch nehme ich ihn hoch und lasse ihn aufstoßen. wenn ich ihn erneut anlege, geht das geschrei nach kurzem trinken wieder los.

außerdem trinkt er manchmal nur 5 minuten sehr kräftig und schläft dann zufrieden ein.

ich stille ihn meistens im liegen (im sitzen ist es das gleiche problem), sorge für ruhe und bin selber auch (noch) gelassen mit diesem problem, da er bislang zugenommen hat (vor zwei wochen zuletzt gewogen) und ansonsten zufrieden wirkt.

einen festen stillrhythmus haben wir noch nicht, er trinkt im abstand von mind. 2, maximal 3,5 Std., immer nur an einer brust für mindestens 5, höchstens 20 min (mit pause)

meine fragen:
1. was kann ich tun, dass er beim stillen nicht so schreit und zappelt?
2. bekommt er genug, wenn er nur 5 min. trinkt?

dankeschön und beste grüße, sabine & noah
Beitrag vom 02.10.2006 18:12 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Sabine,

Du tust schon alles, um Deinen Kleinen an der Brust ruhig zu halten! Am Wichtigsten ist Deine innere Einstellung.
Da die Kinder immer mal wieder ihr Stillverhalten ändern, wird es bei Noah wohl auch nur eine Phase sein, die sich bald gibt.
Um zu beurteilen, ob Noah genug bekommt, musst Du seine Ausscheidungen überwachen. Also Farbe und Häufigkeit des Stuhls und des Urins. Mehrmals tägl. sollte Noah pullern, der Urin sollte ganz hell sein. Der Stuhlgang kann ruhig mal eine Woche auf sich warten lassen, sollte aber schön gelb/ apikosenfarben sein. Wenn das so ist, bekommt er wohl auch in 5 min genug Muttermilch.
Lässt Du ihn immer an einer Brust oder wechselst Du während der Mahlzeit die Seiten? Vielleicht kannst Du da noch etwas ändern, so oder so.
Viele Grüße aus Berlin, hoffentlich konnte ich Dir helfen,
Martina


Beitrag vom 02.10.2006 20:35 Uhr

stillen

Von: virginia rudolph
Beitrag: hallo frau hellenkamp,
ich hoffe sie können mir helfen zumndest meine fragen beantworten.mein felix ist jetzt knapp 18 wochen,er hat immer viel gefuttert/stillen),und hat auch immer so gut wie durchgeschlafen.nun seit fast 1 woche trinkkt er weniger am tag,gut ich bin bei glässchen einführen,und nachts ab 1 uhr kommt er dann fast jede stunde.er hat auch schon nen zahn,einen backenzahn,und die ganze leiste unten ist auch ganz weiss.was soll oder kann ich tuhn????ist das normal??wachstumschub???hilfe!freu mich auf eine antwort und warte ganz ganz dringend,,bye bye ,virginia(ich hoffe es war schön im urlaub)
Beitrag vom 17.09.2006 17:02 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Virginia,
Du machst Dir und Felix ja ganz schön viel Streß. Bitte versuche vor allem erstmal ruhig zu bleiben und Dich zu entspannen. Jetzt hast Du Deinen Felix doch so lange gestillt und alles richtig gemacht, dann kannst Du bitte auch weiter auf Deine Intuition vertrauen!
Wenn die Kinder Zahnen ist das immer eine total anstrengende Zeit für die Familie. Du solltest Dir Zeit lassen und alles ganz langsam angehen, ändere nicht zu viel auf einmal. Lass Deinen Sohn trinken, wenn er möchte. Vielleicht merkt er ja, wie aufgeregt und sorgenvoll Du tagsüber bist und holt sich seine Nähe und Geborgenheit eben nachts bei Dir, wenn Du schläfrig und dadurch ruhiger bist. In der Apotheke gibt es ausserdem homöophatische Globuli (Osanit) gegen die Schmerzen beim Zahnen, ansonsten Veilchenwurzeln und/oder Beißringe anbieten.
Also nur die Ruhe, ist alles ganz normal Gruß Martina
Beitrag vom 20.09.2006 14:10 Uhr

Stuhlgang

Von: Ricarda
Beitrag: hallo!

mein Sohn wird jetzt 4 wochen alt.
Er trinkt ganz gern von der Brust und ich stille ihn auch ganz gerne. er spuckt aber oft sehr viel Milch wieder raus, Problem mit dem Verdauungs fängt auch schon an. Lefax hilft bei mein Sohn schienbar nicht sehr viel, ausser dass sich sein stuhlgang dunkelbruan gefärbt hat.
kann es sein, dass er Lefax nicht bekommt oder aber auch, dass er die Brustmilch nicht verträgt? liegt vielleicht was an meiner ernährung?
Beitrag vom 15.09.2006 11:18 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Ricarda,
zunächst einmal kann ich Dir nur dringend empfehlen, Dich mit (D)einer Hebamme in Verbindung zu setzen. Hebammenhilfe steht Dir bis 8 Wochen nach der Geburt vom Gesetzt her zu. In besonderen Fällen auch noch länger.
Nun zu Deinen Problemen: Babies vertragen die Milch ihrer Mütter eigentlich immer sehr gut. Es gibt keine Unverträglichkeiten auf Muttermilch. Allerdings können natürlich auch voll gestillte Kinder Blähungen bekommen. Blähungen sind aber keine Krankheit, sondern ein normaler Entwicklungsprozeß bei Säuglingen.
Hier meine Tipps:
Zunächst einmal Ruhe bewahren! Vor allem bei den Stillmahlzeiten für eine harmonische und entspannte Atmosphäre sorgen. Also kein laufender Fernseher, kein Besuch, Stress soweit es geht vermeiden; z.B. das Handy einfach mal ausschalten.
Dann kannst Du Stilltee oder Kümmel-Fenchel-Anis-Tee trinken (2-4 Tassen am Tag). Auch Deinem Sohn kannst Du den Kümmel-Fenchel-Anis-Tee mit dem Löffel bei Bedarf geben.
Bäuchlein-Öl kannst Du in der Apotheke kaufen und damit Deinem Sohn ein Bauchmassage geben. Warme Bauchkompressen mit Bäuchlein-Öl tun den Kindern auch gut. Von Lefax würde ich erstmal abraten, dass ist ein richtiges Medikament, das man nur im Notfall verwenden sollte.
Du brauchst Dir keine Sorgen machen, an Deiner Milch liegt es ganz bestimmt nicht, wenn Dein Kleiner Bauchweh hat. Aber wenn Du willst, kannst Du ja mal eine Weile auf Zwiebeln, Knoblauch und stark blähendes Gemüse wie Erbsen, Bohnen und Kohl verzichten.
Bitte stille auf jeden Fall weiter, dass ist die beste Nahrung für Deinen Sohn.
Grüße aus Berlin Martina
Beitrag vom 20.09.2006 13:56 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Britta
Beitrag: Hallo Ricarda,
meine kleine Tochter hatte das selbe Problem und wir konnten machen was wir wollten-nichts half! Das einzig wirklich gute Mittel ist Sab Simplex- danach ging es ihr immer sofort viel besser und es schmeckt auch noch gut :)
LG
Beitrag vom 03.10.2006 12:04 Uhr

beikost

Von: lenka
Beitrag: hallo!

meine kinderärztin hat mir geraten, meiner tochter jetzt schon, nach dem 4. monat karotten-kartoffelbrei zu geben. seit ein paar tagen bekommt sie ihn und isst ihn sehr gerne. ich weiß jetzt nur nicht wieviel wasser sie zusätzlich braucht, heute hat sie 40 ml fencheltee getrunken, ist das nicht zu viel? ist es überhaupt sinnvoll jetzt schon brei zu geben? ich möchte sie schon auch noch länger stillen, habe aber angst, dass durch den ganzen brei und tee die milch stark zurückgeht.

vielen dank.

lenka

Beitrag vom 04.09.2006 20:14 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo,
also eigentlich braucht man vor dem 6. Monat garnicht zufüttern. Danach auch nicht unbedingt, wenn die Kinder weiter gut zunehmen. Muttermilch ist viel nahrhafter als jeder Brei! Wenn Du weiter zufüttern möchtest, dann lege Deine Tochter aber auf jeden Fall trotzdem noch zu jeder Breimahlzeit an, dann geht die Milchmenge auch nicht (so schnell) zurück. Tee kann Deine Tochter trinken, muss sie aber nicht. 100-200 ml am Tag sind in Ordnung, allerdings enthält Muttermilch auch sehr viel Wasser. Stille ruhig noch eine Weile weiter, so lange Deine Tochter und Du es toll finden. Aber bis zum 6. Monat sollte Deine Tochter mindestens Muttermilch bekommen.
Ich wünsche Dir noch eine lange harmonische Stillzeit
Hebamme Martina
P.S. Warum besuchst Du nicht Mal eine Stillgruppe in Deiner Nähe? Das gibt Rückhalt uind Sicherheit : )
Beitrag vom 05.09.2006 00:22 Uhr

Stillen

Von: Nicole Schmitt
Beitrag: Hallo,

unsere 3 Monate alte Tocher muss seit einer Woche spätestens alle 3 Stunden gestillt werden, trinkt dann aber an jeder Brust nur 3 bis max. 5 Minuten, auch wenn ein Hütchen auf die Brust kommt, trinkt sie nicht länger. Danach ist sie oft unruhig und quengelig.
Ist das normal oder gibt es Tips, mit der unser Kind länger an der Brust bleibt???

Gruß
Nicole
Beitrag vom 03.09.2006 18:34 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Nicole,

ein 3-Std.-Abstand ist in diesem Alter ganz normal. Machmal trinken die Kinder auch noch häufiger. Allerdings ist die Trinkdauer wirklich viel zu kurz. Bitte lasse die Hütchen ganz weg, wenn es irgendwie geht, auch bitte nicht mit der Flasche füttern oder den Schnuller geben. Nimm Dir bitte immer Zeit zum Stillen, ziehe Dich zurück in einen ruhigen Raum, versuche das Stillen zu genießen, als ganz besonders innige Zeit mit Deiner Tochter. Versuche auch Störungen in der Stillzeit zu vermeiden, kein Fernsehen, kein Telefonklingeln, keine Besucher. Ansonsten achte in den nächsten Tagen auf die Ausscheidungen Deiner Tochter: ist der Stuhlgang schön gelb, hat sie reichlich hellen Urin? Das ist alles sehr wichtig, wenn Du noch Fragen hast, melde Dich bitte bei mir!!
Liebe Grüße aus Berlin Martina
Beitrag vom 03.09.2006 20:48 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Andrea
Beitrag: Bei uns sieht es ganz ähnlich aus, bzw. noch etwas weniger. Ich stille meinen 3
Monate alten Sohn voll. Mein Problem ist, dass sich seine Trinkdauer
sehr verkürzt hat, auf 3-4 Minuten und nur eine Brust. Ich lacht mich
nach dem trinken an und wirkt voll zufrieden, wenn ich ihm aber
nach dem Windeln oder sofort die zweite Brust anbiete schreit er und
wendet sich ab. Er kommt zwar dann mindestens alle 2-3h und nachts alle 3-4h, aber trotzdem mache
ich mir Sorgen ob er genug bekommt. Wegen des Rückbildungskurses am
Abend habe ich vor kurzen angefangen immer mal wieder abzupumpen,
um für die Zeit meiner Abwesenheit etwas Milch hier zu haben.
Dabei habe ich festgestllt, dass gar nicht so viel Milch
kommt (20-30ml und nur einmal lief es richtig gut und ich hatte ruck
zuck 60ml mit einer Brust raus). Luca ist fit und gut gelaunt und wie
ich finde auch recht propper. Er nimmt schnell zu und wiegt mehr als
andere Babys in dem Alter die ich kenne, er hat mit 63cm etwas mehr als 6kg.
Denken sie dass ich mir Gedanken machen muss?

Viele Grüße,
Andrea
Beitrag vom 18.09.2006 09:35 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Andrea,
nein, Du musst Dir absolut keine Gedanken machen. Es ist ganz normal, dass beim Pumpen viel weniger Milch kommt, als die Kinder beim Stillen trinken. Mache Mütter können an der Pumpe gar keine Milch spenden, obwohl sie ihre Kinder voll stillen. Dein Kleiner ist propper und bekommt sicherlich genug Muttermilch. Du musst eben die Milch sammeln, damit es für eine Mahlzeit reicht, wenn Du abends weg möchtest.
Ansonsten ist es auch ganz normal, wenn sich der Stillrhythmus mal ändert. Luca ist jetzt so kräftig, dass er auch in sehr kurzer Zeit an der Brust satt wird. Wenn Du Dich nach dem Prinzip 'Stillen nach Bedarf' richtest, kann nichts schiefgehen. Also, nur weiter so
vertrau auf Dich und Deinen Sohn, Ihr seid ein tolles Team,
Grüße Martina
Beitrag vom 20.09.2006 14:19 Uhr

Probleme mit dem Stillen

Von: Melanie
Beitrag: Hallo,
meine Tochter ist jetzt 6 Wochen alt wiegt 4400g und ist 54 cm groß, also sie wächst und gedeiht super! Ja das Stillen ist so ne Sache ich hatte mich darauf so gefreut und habe solche Probleme, das ich mit dem Gedanken gar nicht mehr so richtig dabei bin und immer ans Abstillen denke. Ich hatte in den ersten 4 Wochen 2x eine Brustentzündung mit hohem Fieber und Schüttelfrost, ich hatte wunde Brustwarzen so das das Blut schon kam. Meine Tochter war von Anfang immer so aufgeregt an der Brust so dass sie meine Brustwarze nicht richtig halten kann, da diese auch seht klein ist sieht ungefähr aus wie ne abgeschnittene brustwarze (ne halbe :-) ), also kurz sie hat damit Schwierigkeiten, also aben die mir im Krankenhaus Stillhütchen. Das klappt mit den Dingern jedoch nur solange bis diese nass gesabbert sind und abrutschen und verrutschen (weil meine Bustwarze darin auch rgendwie keinen halt haben) und meine Tochter dann wieder Rabatz macht, ich die Fassung jedesmal verliere und ebenfalls heule. Bis alles abgeheilt war, dafür habe ich auch hunderte von Euros in der Apotheke gelassen alles Naturheilprodukte, habe ich die Milch regelmäßig abgepumpt und ihr so gefüttert und wenn es nicht reichte gab es noch HA-Nahrung weil ich Allergien hab. Jetzt vor 4 Tagen habe ich wieder angefangen und meine Tochter tagsüber an die Brust gelegt, da gibt es hin und wieder immer noch Theater, probiere alle Positionen aus und mi den schei... Stillhütchen ist es ne Katastrophe, also um die Nerven nicht zu verlieren geb ich ihr dann ne Flasche noch hinterher. Stell ich mich zu böd an? Bin ich zu Zimperlich, hätte ich von Anfang an immer anlegen sollen trotz schmerzen? Aber Stillen darf doch nicht weh tun?!? Und in den Büchern wird sowas, was mir halt wiederfährt nichts erwähnt, ich hatte ne echte Stillkrise. Jetzt tut zwar nichts mehr weh, aber wenn sie so ein Theater jedesmal macht, greif ich doch wieder zur Pumpe. Ist das ewige hin und her ür sie nicht schlimm? sie hat jetzt auch noch zu tun mit ihrer Verdauung, eh da mal ein Pups kommt, da strampelt sie sich immer noch einen ab an der Brust und weint und ichbin am verzweifeln und weine mit. Ich habe eigentlich die Schn... voll und bin am Ende und weiß nicht weiter. Muttermilch hab ich ja genug, ich pumpe immer so 150 ml ab und wenn es nicht reicht gibt es zum Abend dann ne pulvernahrung, davon finde ich ist sie auch richtig satt und schläft schon mal 6 - 8 Std. durch. Was mach wie soll ich da jemals einen Rythmus finden?
Beitrag vom 26.08.2006 10:39 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Melanie
Beitrag: Wollte noch hinzufügen,
das ich alles in einer ruhigen Atmosphäre durchführe bereite vorher alles schön vor, alles dann auch gleich griffbereit, hb da schon einen richtigen Ablauf wo was steht wie was hingelegt wird, Kissen etc...
Vorher als noch alles geschmerzt hat die Brustwarzen ganz besonders hab ich geheult beim anlegen, heute zögere ich es auch raus, aber weil ich Angst vor dem Theater habe und dann doch aufhöre. Es tut nur noch ein wenig weh aber damit kann ich Leben. Ja und Stillhütchen habe ich alle ausprobiert die es gibt und ich finde es ist keines das an meiner Brust kleben bleibt und nicht verrutscht oder abfällt. Ich verfluche jedesmal alles, das ist mir dann auch schon klar das sich das alles auf meine Tochter überträgt, aber ich kann sie doch nicht anschreien und ihren Kopf mit Gewalt an meine Brust drücken. Ja wie gesagt am Anfang saugt und saugt sie bis das Stillhütchen nass ist, dann geht das Theater lo und ich muss aufhören das Hütchen abwischen und weiter. Das ist echt nicht meine Vorstellung vom Stillen gewesen und ich habe mich so belesen habe das Buch der Ingeborg Stadelmann gehabt, habe im Internet geforscht.... In der Apotheke war ich und bin ich immer noch der beste Kunde glaube ich, was ich da hinschleppe. Jetzt auch für meine Tochter mit ihren Bauchkrämpfen, die meistens Nachmittag beginnen, meine Kinderärztin sprach von den 3-Monatskoliken, aber Sie schreit nicht ununterbrochen, eigentlich gar nicht sie schläft schön und ihr machen halt die Krämpfe zu schaffen und mir tut das Leid es jedesmal mit anzusehen wie sie sich krümmt. War ich das vielleicht? Hab ich ihre Verdauung kaputt gemacht mit dem zufüttern? Also Muttermilch bekommt sie ja jeden Tag und ich bin auch gerade beim ausprobieren was ich alles Essen kann. Ich denke ich mache alles Falsch und dannlese ich auch noch auf manchen Seiten die so vergleiche anstellen zwischen Muttermilch und Pulvernahrung..Es ist ne Katastrophe und ich bin schon ganz blöd im Kopf.
Beitrag vom 26.08.2006 10:54 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Melanie-
Hilfe! Das hört sich ja alles ganz schrecklich verzeifelt an. Ich kann sehr gut nachvollziehen, wie Du Dich fühlst; bewunderswert, dass Du das Stillen noch nicht komplett aufgegeben hast. Ein dickes Lob von mir. Was soll ich Dir da raten? Weißt Du, manchmal kommt eben alles anders, als man denkt. So ist das Leben. Da macht man sich angenehme Vorstellungen von einer harmonischen Stillbeziehung und dann klappt nichts so, wie man will und man hat höllische Schmerzen, etc.. Es wäre gut, wenn Du einerseits akzeptieren könntest, dass es bei Dir und Deiner Tochter eben so ist, wie es ist. Andererseits solltest Du Dein schlechtes Gewissen auch 'gehen lassen'. Du bist nicht Schuld an dieser Situation und mit Bauchkrämpfen haben auch voll gestillte so ihre Probleme. Jede noch so schwere, frustierende oder traurige Erfahrung trägt auch die Chance auf Veränderung in sich. So hart das jetzt klingen mag, Du wirst ganz viel aus der Bewältigung Deiner (Eurer) Probleme lernen.
Wichtig ist zunächst, dass Du viel Zeit in engem Körperkontakt mit Deiner Tochter verbringst. Und Du solltest Dir dringend Hilfe und Rat bei einer professionellen Stillberaterin holen. Bitte schau bei der La Leche Liga, bei stillen.de und/oder bei stillfreundlicheskrankenhaus.de nach. Dort findest Du sicher eine Stillberaterin in Deiner Nähe. Der persönliche Kontakt mit einer Fachfrau kann durch nichts ersetzt werden.
Bitte melde Dich doch noch mal bei mir, ich kann Dir aber nur dringend raten, Hilfe zu suchen.
Alles Gute wünscht Dir Martina aus Berlin.
Beitrag vom 26.08.2006 17:01 Uhr

stillen zu wenig milch

Von: birgit michl
Beitrag: hallo
meine tochter ist diese woche 5 monalte alt und ich stille sie voll.sie ist ein wundervolles aufgewecktes mädchen nun wacht sie seit kurzen nachts alle zwei stunden auf und möchte trinken vorher war es alle 3 bis4 stunden..
auch tagsüber trinkt sie immer wann sie möchte sie wächst prächtig..
muss ich mir gedanken machen wegen zu wenig milch sollte ich pre milch zufüttern? oder reg sie nur die milchbildung an
liebe grüße und danke
birgit
Beitrag vom 14.08.2006 18:25 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Birgit,
Du brauchst Dir keinerlei Sorgen machen. Sicher hat Deine Kleine nur einen Wachstumsschub und regt durch das vermehrte Saugen die Milchbildung an. Du musst keine Nahrung zu füttern. Achte doch in den nächsten Tagen auf die Ausscheidungen Deiner Tochter: reichlich heller Urin und gelb-oranger Stuhlgang sind ein gutes Zeichen für ausreichende Ernährung mit Muttermilch.
Stille Deine Kleine ruhig weiter so lange es Euch Spass macht!
Liebe Grüße Martina Hellenkamp
Beitrag vom 14.08.2006 19:32 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Bamert Nadya
Beitrag: hallo
mein sohn ist fast 4 monate alt uder in der letzten woche hat er nurnoch140g zu genommen es ist vorletztes auch schon weniger gewesen,ich merke selber das ich zu wenig milch habe was soll ich tun,ich bin nicht so der fan fon fabrik milch.
Beitrag vom 20.09.2006 21:30 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Nadya,
lege Deinen Sohn häufiger an, stille, wenn es möglich ist, immer mit beiden Brüsten. Ausserdem kannst Du Milchbildungstee trinken und Dir viel Zeit und Ruhe gönnen, verbringe auch ganz viel Zeit in engem Körperkontakt mit einem Sohn. Dann wird die Milch bestimmt wieder mehr werden! Es ist nicht so, dass Dein Kleiner gleich verhungert! Er hat ja sogar noch zugenommen! Wenn Du alles beherzigst und ruhig bleibst wirst Du sicher noch lange stillen können. Hast Du denn Hilfe im Haushalt? Oder fühlst Du Dich vielleicht überfordert? Manchmal ist es auch so, dass Freunde oder Verwandte zum Zufüttern raten, aber höre nicht darauf! Vertraue Deinem 'Bauch'-Gefühl. Du hast nämlich völlig recht, und vor dem 6. Monat sollte man auf gar keinen Fall zufüttern!
Vielleicht kann es Dir auch helfen, mal eine Stillgruppe zu besuchen.
Mach weiter so Gruß Martina
Beitrag vom 21.09.2006 20:08 Uhr

unruhe beim stillen

Von: Helene
Beitrag: Mein Sohn ist jetzt 5 1/2 Monate alt und bekommt abends etwas Milchbrei (Folgemilch mit Reisflocken). Er hatte letzte Woche einen Virusinfekt und trank sehr schlecht (Brust oder Teeflasche). Diese Woche ist sein Trinkverhalten wieder besser ich bin aber der Meinung er trinkt nach wie vor zu wenig. Jetzt habe ich ihm auch schon die Flasche angeboten da er bereits seit 2 Wochen nichts mehr zunimmt (8,2 Kg).Aus der Flasche trinkt er aber nur ca. 50ml. Meine Frage muß er jede Woche eine bestimmte Menge zunehmen oder ist meine Sorge ungebründet. Er ist ein sehr aufgewecktes Kerlchen. P. S. Er trinkt auch noch in der Nacht ca. 2mal.
Beitrag vom 02.08.2006 16:54 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Helene,
mach Dir keine Sorgen, dass ist doch alles ganz normal nach einer Infektion. Was für ein Geburtsgewicht hatte denn Dein Sohn? In den ersten 6 Lebensmonaten sollten die Kinder ihr Gebutsgewicht ungefähr verdoppeln. Das hat Dein Sohn doch sicher schon jetzt geschafft. Du kannst darauf vertrauen, dass ein gesundes Kind sich gut selber reguliert. In den meisten Fällen ist also die Sorge der Mütter unbegründet. Ganz richtig war es, ihm während der Krankheit zusätzlich viel Flüssigkeit/Tee anzubieten.
Wenn Du ihm jetzt genug anbietest, ihn häufig anlegst, etc. dann kann er sich nehmen, was er braucht!
Sicher wird er in den nächsten Wochen einen Entwicklungsschub machen, wie das nach einer Krankheit ganz oft der Fall ist, und dann auch wieder gut zunehmen.
Alles Gute wünsch' ich Dir, Hebamme Martina
Beitrag vom 02.08.2006 21:56 Uhr

Blut in der Vormilch/Schwangerschaft

Von: Petra
Beitrag: Hallo!
Ich habe gestern festgestellt, dass in meiner Vormilch (bin in der 27. SSW) der linken Brust Blut ist. Habe schon die Tage vorher immer wieder eingetrocknete Blutreste auf der linken Brustwarze bemerkt, gestern nach dem Duschen etwas Vormilch ausgestrichen und bemerkt, dass die Vormilch mit blut vermischt ist.

Was kann das sein? Woher kann das blut kommen?

Danke und lg Petra Kislinger
Beitrag vom 26.07.2006 11:38 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Fr. Kislinger,

Bitte suchen Sie mit diesem Problem Ihre Frauenärztin auf! Aus der Ferne kann ich keine Diagnose stellen. Das sollte eingehend untersucht werden.
Liebe Grüße M.Hellenkamp
Beitrag vom 26.07.2006 14:15 Uhr

Vorbereitung des Stillens

Von: Cécile
Beitrag: Guten Tag, ich bin jetzt in der 33. Woche der Schwangerschaft.
Ich habe noch kein Milchsekret, die Vormilch. Ist dies normal ?
Ich möchte gern nach der Geburt mein Baby stillen, weiss aber nicht, welche Vorbereitung ich treffen kann. Kônnen Sie mir bitte einen Rat geben?
Ich habe gelesen, dass wenn man sich nicht gut vorbereitet, die Brustwarzen kleine Risse oder andere Probleme bekommen können. Ist dies war ? Wie kann man sie vermeiden ? ...Oder pflegen ?
Was ist an den Gerüchten dran, dass man z.B. keine Petersille essen sollte, wenn man stillen will ? Welche Sachen sollte man vermeiden ?
Vielen Dank
Beitrag vom 20.07.2006 22:42 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Cecile,
entschuldige bitte, dass die Antwort so lange auf sich warten ließ. Sorry!
Ich kann Dich beruhigen, es ist völlig normal noch keine Vormilch in der Schwangerschaft zu haben. Ob Frauen gut stillen können oder nicht, hängt nicht davon ab, sondern viel mehr von der inneren Einstellung zum Thema Stillen. Bitte vertraue darauf, dass Du stillen kannst! Du kannst Dein Baby sicher stillen, vertraue auf die Natur und Deine Intuition.:)
Meiner Meinung nach ist es auch nicht notwendig, die Brust in irgendeiner Art und Weise auf das Stillen vorzubereiten. Die Natur hat es so eingerichtet, dass in der Schwangerschaft die Brust ganz von alleine auf die besonderen Anforderungen des Stillens eingestellt wird. Dies hier ausführlich zu beschreiben, würde den Rahmen sprengen. Nur ein Beispiel: Hast Du auch bemerkt, dass Deine Brustwarzen viel dunkler geworden sind? Die Haut wird damit widerstandsfähiger, ganz von selbst! Du kannst auch Kontakt zu einer(Deiner)Hebamme aufnehmen, oder setzte Dich mit einer Stillberaterin in Verbindung für ein ausführliches Vorgespräch zum Thema Stillen. Mache Kliniken veranstalten auch s.g. Stillinfoabende.
Zum Schluß möchte ich Dir noch eine Literaturempfehlung 'wärmstens ans Herz legen:'Das Stillbuch' von Hannah Lothrop und 'Die Hebammensprechstunde' von Ingeborg Stadlmann. Besorge Dir diese Bücher doch einfach. Darin findest Du die Antworten auf alle Deine Fragen! Und noch ein Tipp: Höre nicht so viel auf die Ratschläge und Meinungen anderer, vertrau auf Deine Intuition und auf Deine 'Stillfähigkeit'.
Liebe Grüße aus Berlin und alles gute für die Geburt wünscht Dir Hebamme Martina Hellenkamp
P.S. Ich hab noch nie erlebt, dass sich die Milch nicht gebildet hat aufgrund des Genusses von Petersilie.
Beitrag vom 22.07.2006 17:23 Uhr

Haare färben-trotz stillen?

Von: A. Wilke
Beitrag: Hallo M. Hellenkamp,
Meine Tochter,die jetzt 9 Monate alt ist habe ich 6 Monate voll gestillt !
Sie bekommt jetzt Beikost und
ich stille je nach Verlangen,
mehrmals am Tag.
Habe während der gesamten Schwangerschaft keine Haare
gefärbt,jetzt in der Stillzeit natürlich auch nicht und will wissen,wann ich endlich wieder
was für mich tun kann und würde mir so gern die Haare färben,da ich total grau bin!
Ich habe schon soviel unterschiedliche Meinungen gehört und bin total unsicher!
Ausserdem möchte ich noch wissen,kann man auch ein Stillkind überfüttern?
Unser Kind hat Gewicht und Grösse mit 7 Monaten von über
1-jährigen gehabt !
Ich hoffe auf Antwort und danke im voraus !
Beitrag vom 04.07.2006 15:45 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Hallo Fr. Wilke,
schön, dass Sie so lange stillen.
Erst einmal zu der einfachen Frage: Man kann ein Stillkind nicht überfüttern! Mache Stillkinder sind wirklich dick wie 'little Buddha', die brauchen aber auch ihre Reserven, denn nach dem Abstillen nehmen diese Babies oft eine lange Zeit gar nicht zu! Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass dicke Stillkinder keine höhere Veranlagung haben später Übergewicht zu entwickeln, als 'dünne' Stillkinder.
Nun zum Thema 'Haare färben': Es ist ja richtig in Schwangerschaft und Stillzeit nicht zu färben, die Chemikalien gehen auch zu geringen Anteilen in die Muttermilch über. Nach dem Abstillen ist Färben dann auch kein Problem mehr. Sie sehen, dass auch ich Ihnen die Entscheidung nicht abnehmen kann. Es gibt natürlich eine Reihe von Müttern, die einfach wie gewohnt weiter ihre Haare färben, es ist ja auch nicht ganz klar, ob sich überhaubt Auswirkungen beim Baby bemerken lassen. Vielleicht gibt es für Sie ein Alternative zum Färben? Tönen oder Henna-Farben verwenden? Oder etwas ganz anderes z.B. eine Wellness-Massage? Mein Rat lautet: Entscheiden Sie, was für Sie gerade besonders wichtig ist, oder worauf Sie getrost verzichten können. Und danach färben Sie dann Ihre Haare oder eben nicht, aber ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Das Ganze soll doch dann auch Spass machen! Und nicht so viel auf die Meinungen und Ratschläge der Anderen hören. Bilden Sie sich eine eigene Meinung!
liebe Grüße, hoffenflich konnte dieser Beitrag Ihnen helfen, alles Gute M.Hellenkamp
Beitrag vom 05.07.2006 10:35 Uhr

wieder voll stillen

Von: Hannah
Beitrag: Hallo Frau Hellenkamp,
nachdem meine Tochter (jetzte 6 Wochen alt) innerhalb der ersten zwei Wochen nach der Geburt nur 30 g zugenommen hat, also ihr Geburtsgewicht nicht wieder erreicht hat, habe ich mich schweren Herzens zum Zufüttern entschlossen. Ich würde aber gerne noch einmal versuchen, voll zu stillen. Momentan bekommt sie in 24 Stunden ca. 200 ml mit der Flasche. Kann ich einfach die Flasche ganz weglassen, oder ist es ratsamer, die Menge langsam zu reduzieren. Vielen Dank im Voraus für Ihren Rat. Mit freundlichen Grüßen, Hannah
Beitrag vom 27.06.2006 22:37 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Hallo Hannah,
versuche ruhig die eine Flasche weg zu lassen (auch keinen Schnuller geben)!!! Gib Deiner Tochter Tee, lege sie ganz häufig an die Brust und halte möglichst viel Körperkontakt mir ihr. Nimm Dir Zeir und bleibe ganz ruhig, mit etwas Geduld und Ausdauer wird das schon klappen. Voraussetzung ist natürlich eine ausreichende Gewichtszunahme! Deine Kleine sollte mind ca. 100 - 150 Gramm in der Woche zunehmen. Achte Du auf Dich und trinke ausreichend!
Ich wünsche Dir viel Erfolg bei Deinem Vorhaben
Hebamme Martina Hellenkamp
Beitrag vom 28.06.2006 21:33 Uhr

trinkschwäche

Von: Sherin
Beitrag: Hallo!
Meine Frage ist meine freundin hat ihre Tochter 4 Wochen zu früh bekommen das Mädchen zeigt eine Trinkschwäche auf die Mutter hat aber genug Muttermilch,sie pumpt die Milch ab und versucht sie mit der Flasche zu füttern! Die Brust leht die kleine ab weil es anscheined zu schwer ist! Meine Frage ist was kann man noch tun um das kind zum trinken zu animieren,und das kind nimmt an Gewicht ab und trinken wenn nur etappen weise 10 ml!! Sie schläft sehr viel zum trinken muss man sie aufwecken! Ist das normal oder muss man da zum Artz gehen! Eine Hebamme kommt auch sie hat nichts veranlast!
Ich bedanke mich schon mal für ihre Antwort im Vorraus!
Beitrag vom 10.06.2006 19:29 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Hallo Sherin,
so, jetzt möchte ich gerne erst einmal wissen, wie alt das Baby ist? Davon hängt die Beratung ab! Ist das Kind erst wenige Tage alt, ist diese Trinkschwäche ganz normal, ebenso der Gewichtsverlust. Am Anfang ist es nur wichtig, dass das Kind zunimmt. Egal, wie die Kleine die Muttermilch zu sich nimmt. Die betreuende Hebamme wird das Gewicht des Babies kontrollieren und weiß auch, wann es Zeit ist, einen Kinderarzt aufzusuchen. Wenn Deine Freundin unsicher ist, kann sie auch von sich aus jederzeit zum Arzt gehen. Ansonsten kann hier in diesem Fall sicher eine Stillberaterin weiterhelfen. Bei Frühgeburten muss man etwas mehr Geduld haben und den Kindern Zeit geben, hier in diese Welt anzukommen. Ich habe schon so viele Frühgeburten betreut, die früher oder später alle voll gestillt wurden. Also nur Mut und Durchhalten! Bitte melde Dich unbedingt noch einmal mit genaueren Angaben zu dem Baby!
Liebe Grüße Hebamme Martina
Beitrag vom 11.06.2006 13:21 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Sherin
Beitrag: Erstmal vielen Danke für ihre Antwort,aslo das baby ist grade mal 9 Tage alt! Sie hat jetzt auch 100 gramm zugenommen! Danke
Beitrag vom 11.06.2006 15:38 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Hallo Sherin,
also: bei einem 9 Tage alten Kind, dass zu früh auf die Welt gekommen ist, ist das Verhalten wirklich ganz normal. Die Kleine nimmt an Gewicht zu, das ist erstmal das Wichtigste! Um die Kleine weg von der Flasche zu bringen ist viel Geduld und Ausdauer nötig. Immer erst das Kind an die Brust legen und dann erst ein Fläschchen geben. Am Besten lässt Deine Freundin die Fläschchen ganz weg und beginnt mit einem Saugtraining! Dafür braucht sie aber unbedingt Hilfe und Anleitung von einer kompetenten Stillberaterin. Man füttert die Muttermilch dann mit einem Fingerfeeder anstatt mit der Flasche, bis das Kind kräftig genug ist, alleine von der Brust satt zu werden. Ich empfehle Euch dringend eine Stillberaterin aufzusuchen und (wenn Ihr es noch nicht habt) 'Das Stillbuch' von Hanny Lohrop. Darin gibt es ein eigenes Kapitel für trinkschwache Kinder. Liebe Grüße an Deine Freundin uns alles Gute, melde Dich, wenn Du noch mehr Fragen hast,
liebe Grüße Martina
Beitrag vom 12.06.2006 17:51 Uhr

Stillen und Arbeiten

Von: Kim
Beitrag: Liebe Frau Hellmann,
ab 26. Juni werde ich wieder anfangen 4 Std. am Tag zu arbeiten. Meine 2. Tochter ist am 04. April geboren, und ich habe eine Tagesmutter die ihr dann meine abgepumte Muttermilch geben würde. Hier nun meine Fragen: Muss ich auf der Arbeit abpumpen? Kann man die Muttermilch in Gefrierbeuteln einfrieren? Könnte man nicht auch PVC- Fläschchen einfrieren?
Ich finde das Stillen sehr praktisch und möchte mind. 4 Monate stillen. Bei meiner 1. Tochter musste ich nach knapp 12 Wochen leider aufhören, da ich als OP- Schwester wieder voll gearbeitet habe und somit auch nicht genug trinken konnte. Jetzt mit einer halben Stelle möchte ich unbedingt noch weiter stillen. Für ein paar Tips wäre ich sehr dankbar.
Liebe Grüsse Kim
Beitrag vom 28.05.2006 12:16 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Liebe Kim,
hier meine Antworten auf Deine Fragen:
Richte Dich mit dem Abpumpen nach Deinem Befinden und dem Bedarf. Es ist nicht unbedingt notwendig auf der Arbeit zu pumpen, wenn Du nur 4 Std. ausser Haus bist. Sollten aber Deine Brüste sehr doll spannen oder Deine abgepumpte Milch nicht reichen, musst Du eben doch pumpen.
Man kann generell Muttermilch in allen Gefäßen einfrieren, die zum Einfrieren laut Hersteller geeignet sind. Glasfläschchen eignen sich sehr gut und sind auch zu empfehlen. Gefrierbeutel müssen von hoher Qualität sein, es gibt spezielle Muttermilch-Gefrierbeutel in der Apotheke. Muttermilch ist ausserdem bis zu 4 Tagen im Kühlschrank haltbar!
Hoffentlich reichen Dir meine Antworten aus.
Viel Freude und eine lange glückliche Stillzeit wünscht Dir Hebamme Martina
Beitrag vom 29.05.2006 20:35 Uhr

unruhe beim stillen

Von: sonja
Beitrag: mein kleiner valentin ist beim stillen immer sehr zappelig, fuchtelt mit den händen, strampelt mit den füßen, trinkt sehr laut, schluckt luft und ist auch gleichzeitig noch mit dem "pupsen" beschäftigt. habe schon verschiedene still postionen ausprobiert. was kann ich noch tun? ist sehr anstrengend, ich möchte aber deswegen nicht auf das stillen verzichten
Beitrag vom 18.05.2006 15:49 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: sonja
Beitrag: möchte noch was hionzufügen:
die entrpechende atmosphäre versuche ich auch zu schaffen, wir gehen ins schlafzimmer und legen chillout music auf - ich selbst bin nicht nervös, aber der kleine trinkt anfänglich normal und nach etwa 2-5 minuten ist er richtig zappelig und irgendwie stört ihn etwas- obwohl er noch hunger hat-ich versuch dann ein bäuerchen zu machen, meist kommt nix, wenn dann doch spcukt er auch, beisst auf seinem strampler rum und wenn ich ihn dann nochmals anlege dann ist er sehr unruhig, saugt, hört auf, saugt wieder, schreit, schimpft, strampelt usw. usw.
kriegt er dann nichts mehr ab? oder quält ihn etwas? hat er evtl. noch hunger und ich bin "leer" ? ich kann seine unruhe leider nicht verstehen und ab und zu scheint, als tut ihm etwas sehr weh, weil er dann bitterlich weint, aber ich kann ihm nicht helfen. wenn ich ihn dann hochnehme und über die schulter hebe, ist erst mal sendepause. aber nur von 10 minuten trinken kann er doch ned satt werden? vielen dank für sämtliche tipps
Beitrag vom 18.05.2006 16:00 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Liebe Sonja,
eigentlich machst Du ja alles richtig! Es ist schwierig für mich zu beurteilen, was Dein Kleiner wohl hat. Es gibt meiner Meinung nach zwei Möglichkeiten:
1. Es sind Bauchkrämpfe, er hat also Schmerzen. Vielleicht kannst Du mal in meiner letzten Stillberatung weiter unten nachsehen, was ich da zum Thema Blähungen geschrieben habe.
2. Ob Dein Sohn noch Hunger hat oder nicht, musst Du herausfinden! Wie sieht denn sein Stuhgang aus und wie oft sind die Windeln nass? Manche Kinder können auch wirklich nach 10 Minuten schon satt sein. Das gilt aber nur für etwas 'ältere' Kinder. Wie alt ist denn dein Sohn und nimmt er denn gut zu? Sicher ist er schon ein paar Monate alt. Es kann also sein, dass ihn die Muttermilch dann 'stört', weil er eigentlich schon satt ist und nur noch schnullern möchte!
Bitte melde Dich bei mir nochmal mit den entsprechenden Info's oder wende Dich an eine Stillberaterin in Deiner Nähe.
Ich bin mir ganz sicher, dass Du mit Deinem Sohn einen Weg finden wirst, alles Gute wünscht Dir Hebamme Martina
Beitrag vom 19.05.2006 10:00 Uhr

Bauchschmerzen beim stillen

Von: Melle
Beitrag: Hallöchen!!
Ich weiß wirklich keinen Rat mehr. Mein Sohn Lennox ist nun 8 Wochen alt und wird von mir gestillt. Seit der 2. Lebenswoche hat er jedoch Probleme beim trinken. So zieht sich eine Stillmahlzeit manchmal bis zu 1 Stunde hin, weil Lennox ca. alle 2 Minuten Pause macht , um zu schreien. Dabei streckt und krümmt er sich abwechselnd. Manche Stillmahlzeiten verlaufen aber auch problemlos.
Meine Hebamme und der Kinderarzt sagten mir, es seien keine Dreimonatskolliken, da diese wohl abends und auch heftiger auftreten. Leider kann mir keiner wirklich weiterhelfen. Haben Sie einen Rat.
Beitrag vom 16.05.2006 14:29 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Hallo Melle,
ja das ist eine schwierige und auch sehr anstrengende Situation für Dich.
Könnte es sein, dass Lennox sich leicht ablenken lässt und/ oder Du auch unaufmerksam oder nervös bist beim Stillen? Die Kinder haben sehr feine Antennen für die Gefühle ihrer Mütter und reagieren dem entsprechend! Sorge Du beim Stillen für eine ruhige entspannte Atmosphäre, ziehe Dich zurück, lege Dich beim Stillen vielleicht auch tagsüber hin, ganz besonders wenn Lennox seine kleinen Anfälle hat. Wichtig ist vor allem, dass Du versuchst, ruhig und entspannt zu bleiben.
Eigentlich kann ich mir auch nicht vorstellen, dass Dein Kleiner Bauchschmerzen hat, trotzdem ist das natürlich möglich! Was tust Du denn dagegen? Ich empfehle immer Bauchmassage oder warme Bauchkompressen mit Bäuchlein-Öl (Kümmelöl), Kümmel-Fenchel-Anis-Tee (für Dich 2-4 Tassen am Tag und für Lennox ein paar Teelöffel nach Bedarf) und evtl. Carvum carvi Kinderzäpfchen (von der Firma WALA). So aus der Ferne ist Deine Situation wirklich schwer einzuschätzen, wenn Du willst, suche doch noch zusätzlich eine Stillberaterin in Deiner Nähe auf. Auf jeden Fall halte durch, es lohnt sich. Ich wünsche Dir alles Gute und noch ein wunderschöne Stillzeit,
Hebamme Martina
Beitrag vom 17.05.2006 09:54 Uhr

wecken zum stillen?

Von: Vera
Beitrag: Soll ich mein Kind wecken wenn es Zeit für die Stillmahlzeit ist?
Beitrag vom 14.05.2006 19:23 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Liebe Vera,
das Prinzip 'Stillen nach Bedarf' gilt, wenn die Babies gut zunehmen, die ganze Stillzeit über.
Liebe Grüße Hebamme Martina
Beitrag vom 15.05.2006 11:06 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Antje
Beitrag: Hallo, wecken würde ich das Kind nur, wenn es ungewöhnlich lange schläft. Das wäre, bei den ganz jungen Kindern (bis 6 Monate) nach 4-5 Stunden. Wenn es nicht wach wird und trotzdem trinkt, wäre das für mich o.k. aber wenn es nach 6 h immer noch nicht wach ist, wäre ich beunruhigt. Dann könnte es krank o. tatsächlich zu schwach sein. Jedenfalls würde ich dann meine Hebamme o. eine Stillberatung o. die Kinderärztin bzw. -arzt o. wie in meinem Fall kurz nach der Entbindung damals die Kinderschwester im Krankenhaus um Rat bitten. Allerdings stille ich meine Lütte auch, wenn sie schläft, damit sie morgens länger schläft und ich eine halbe Stunde ausschließlich für meine Große habe. Dafür brauchte ich aber Übung ;-)))
Beitrag vom 14.10.2006 18:35 Uhr

Probleme mit Stillen

Von: olivia giráldez
Beitrag: Ich stille meine kleine schon seit 4 monaten. in letzter zeit trinkt sie aber "komisch". Sie beisst, zieht und lässt los. Das macht sie andauernd. Mich macht es sehr nervös uns es tut auch weg, die kleine trinkt so eigentlich wenig (dafür wieder öfters). warum macht sie das? was kann man dagegen tun? Ich denke inletzter Zeit immer wieder an abstillen...
danke im voraus!
Beitrag vom 10.05.2006 23:30 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Liebe Olivia,
es kann so viele Ursachen haben, wenn die Kleinen so unruhig an der Brust sind. Sicher ist Deine Tochter jetzt schon an ihrer Umwelt interessiert und lässt sich gerne ablenken. Es gibt ja so viele Dinge in der größen Welt zu entdecken, die interessanter sind als Stillen! Sorge Du beim Stillen für eine ruhige entspannte Atmosphäre, ziehe Dich auch mal (ins Schlafzimmer) zurück, lege Dich beim Stillen vielleicht auch tagsüber hin. Wichtig ist vor allem, dass Du versuchst, ruhig und entspannt zu bleiben. Das ist sicher leichter gesagt, als getan, aber die Kleine nimmt Deine innere Einstellung wahr! Die Kinder haben sehr feine Antennen für die Gefühle ihrer Mütter und reagieren dem entsprechend! Wenn Du also nervös und genervt beim Stillen bist, ist Deine Tochter es auch. Und rede mit Deiner Tochter, erklär ihr, warum Du nicht willst, dass sie beim Stillen so zappelig ist und das sie Dir weh tut.
Möglich ist auch, dass Deine Tochter gar keinen Hunger hat, und deshalb an der Brust nur 'herum spielt'. Wieviele Mahlzeiten hat denn Deine Kleine in 24 Stunden?
Am Wichtigsten ist Dein Wille und Deine Einstellung zum Stillen. Wenn Du gerne und vom ganzen Herzen weiter stillen möchtest, dann wirst Du diese anstrengende Zeit mit Deiner Tochter zusammen meistern und ihr werdet beide daran wachsen. Treffe eine Entscheidung für Dich, hinter der Du voll und ganz stehen kannst, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.
Melde Dich bitte ruhig nochmal bei mir,
alles Liebe Martina
Beitrag vom 11.05.2006 15:16 Uhr

Kneifen/Kauen ohne Zähne

Von: Claudia
Beitrag: Hallo,
meine Tochter ist jetzt 2 Wochen alt. Nach einem sehr heftigen Milcheinschuß und wunden Brustwarzen die gerade am abgeheilen waren hatte ich gehofft, dass es jetzt besser wird. Aber seit 2 Tagen beißt/kneift meine Tochter beim Saugen (v.a. beim Anlegen, aber auch bei jedem Schluck mittlerweile) dermaßen fest zu, dass ich an die Decke gehe. Ich habe den Eindruck, sie preßt ihren Kiefer richtig zusammen, so als würde sie kauen statt trinken. Meine Brustwarzen sind schon ganz geschwollen und wund. Meine Nachsorge-Hebamme findet ihr kauen auch nicht normal (sie nennnt sie mittlerweile "Barakuda"), weiß aber auch keinen Rat. Das Anlegen haben wir nochmals kontrolliert, es ist richtig soweit. Das einzige was mir noch einfällt ist, dass wir ihr seit ca. 3 Tagen einen Schnuller geben, da ihr das Nuggeln bei Blähungen sehr gut hilft und ich meine Brustwarzen zum Nuggeln nicht hergeben will (sie hat seit 3 Tagen ein starkes Nuggel-Bedürfnis). Meine Hebamme meint, am Schnuller könne ihr kauendes Trinkverhalten nicht liegen...
Kann es sein, dass sie das Trinken "verlernt" hat? Sie hat schon immer etwas beim Trinken "gekaut", aber so wie jetzt ist es nicht mehr auszuhalten. Und meine Brustwaren gehen total kaputt dabei. Ich bin verzweifelt und habe schon richtig Angst vor dem nächsten Anlegen, weil sie mich mit ihrem Kiefer schier zermalmt. Wie kann ich ihr ein sanfteres Trinken beibringen??? Mit ihr zu reden habe ich schon versucht, mein Schreien und Stöhnen kann sie bestimmt nicht überhören, ihr die Brust in den Mund zu geben ändert nichts, nach einem neu- Anlegen ist es auch wieder das selbe. Haben Sie eine Idee, wie ich meiner Tochter das richtige Trinken beibringen kann???
Beitrag vom 07.04.2006 02:00 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Liebe Claudia,
eigentlich möchte ich mich in die Betreuung Deiner Hebamme ungern einmischen. Ich habe es allerdings schon einige Male erlebt, dass so 'frische' Babies wie Deine Tochter durch einen Schnuller eine Saugverwirrung bekommen haben und nicht mehr gut oder auch ganz falsch an der Brust getrunken haben. Es gibt so viele Möglichkeiten einem Baby bei Blähungen Erleichterung zu verschaffen, ausser einen Schnuller zu geben rede bitte mit Deiner Hebamme darüber und frage sie nach ein paar Tipp's.
Wenn es mit dem Anlegen garnicht mehr auszuhalten ist, empfehle ich als Hebamme eine Stillpause von max. einer Woche. Du könntest die Muttermilch dann abpumpen und diese mit einem Fingerfeeder (von der Firma Medela, gibt es in der Apotheke) füttern. Dabei brauchst Du aber unbedingt Anleitung und Unterstützung von einer Stillberaterin und/oder Deiner Hebamme. Das Abpumpen beansprucht die Brustwarzen sehr viel weniger als das Anlegen.
Denn Deine Tochter merkt sehr deutlich, ob Du starke Schmerzen beim Stillern hast und sie reagiert auf ihre Art darauf. Aber dadurch ist sie auch in einer Dilemma-Situation. Sie muß doch trinken,spürt aber, dass sie Dir weh tut und weiß nicht recht, was sie dann tun soll!? Sicher ist sie genauso verzeifelt wie Du!
Vielleicht solltest Du wirklich eine Stillberaterin aufsuchen, sie kann sicher noch weiter helfen, vielleicht gibt es noch andere Ursachen.
Kannst Du, bzw. Deine Hebamme z.B. einen Pilz(Soor-Infektion) als Ursache ausschließen? Sowas kann auch starke Schmerzen auslösen, sowohl bei Dir, als auch bei Deiner Tochter.
Ich hoffe, dass ich Dir weiter helfen konnte und wünsche Dir alles Gute und gute Besserung halte durch, es lohnt sich.
Hebamme Martina
Beitrag vom 07.04.2006 20:05 Uhr

Stillen in der Schwangerschaft

Von: Ilka
Beitrag: Ich stille unsere kleine noch bei Bedarf ..meistens Abends bevor sie ins Bett geht oder wenn sie weinerlich ist oder einfach die nähe braucht. JEtzt bin ich wieder Schwangern (21 SSW) , soll ich jetzt abstillen oder kann ich weiter noch stillen. Unsere kleine ist 1 1/2 Jahre.
Beitrag vom 06.04.2006 13:06 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Hallo Ilka,
eine kurze Antwort auf Deine Frage: Ich kann Dich beruhigen, Du kannst natürlich weiter stillen, wenn Du es willst. Du musst natürlich gut auf Dich achten, Dich gesund und ausgewogen ernähren und genügend Flüssigkeit zu Dir nehmen. Genieße einfach die Zeit mit Deiner bald ganz größen Tochter!
Herzlichst Hebamme Martina
Beitrag vom 06.04.2006 14:03 Uhr

Zufüttern

Von: Melle
Beitrag: Hallo!
Mein Sohn ist jetzt 6 1/2 Monate alt. Ich habe bis vor 10 Tagen noch voll gestillt. Jetzt habe ich mit Gemüsegläschen von Hipp angefangen.
Er isst mittlerweile fast ein ganzes Gläschen und trinkt danach noch ordentlich an meiner Brust.
Ist das denn richtig so, dass ich ihn danach noch stille oder bekommt er dann zuviele Kalorien? Alternativ könnte ich ihm ja Tee anbieten.
Vielen Dank im Voraus,
Melle
Beitrag vom 05.04.2006 22:48 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Hallo Melle,
also so viele Kalorien hat ein Gemüsegläschen ja nicht. Du kannst Deinen Sohn gerne auch nach einer Mahlzeit noch anlegen. Die Frage ist, ob Du das noch willst? Sicher kannst Du Deinem Sohn auch Tee oder Wasser als Getränk anbieten, wenn Du das Abstillen forcieren möchtest. Es ist aber auch nichts dagegen zu sagen, wenn Du ihn noch über das erste Lebensjahr hinaus noch ab und zu anlegst. Du kannst Dir und Deinem Sohn beim Abstillen Zeit lassen. Von seiner Seite aus ist es ganz narürlich, dass er zwar das neue Nahrungsangebot entdeckt und annimmt, aber gleichzeitig auf die Muttermilch und die damit verbundene Zuwendung nicht verzichten will. Nimm alles mit Ruhe und Gelassenheit, lass Dich vor allem weiter von Deiner Intuition leiten, dann wird sich das Abstillen ganz von selbst ergeben. Du hast Dein Kind 6 Monate voll gestillt, das ist eine tolle Leistung! Eine Bekannte hat einmal gesagt: 'Es sind nicht die Kinder, sondern die Mütter, die abgestillt werden'.
Ich wünsche Euch alles Gute für die Zukunft, Martina
Beitrag vom 06.04.2006 13:58 Uhr

Stillen über ein Jahr lang

Von: Alexandra
Beitrag: Hallo,
mein Sohn ist jetzt 14 Monate alt und ich stille ihn noch morgens und abends ( zum Leidwesen meiner Schwiegermutter ,-) )! Jetzt möchte ich aber gerne abstillen, nun meine Fragen: bekommt er durch die normale Ernährung genug Kalzium ? Muß ich ihm jetzt noch Säuglingsnahrung zubereiten ? Dazu muß ich sagen, er mag keinen Brei und Vollmilch möchte ich ihm auch nicht geben, er wird vollwertig ernährt und isst ganz normal am Tisch mit. Vielen Dank im voraus für die Antwort !
Beitrag vom 30.03.2006 11:46 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Hallo Alexandra,
nein, da brauchst Du Dir keine Sorgen machen. In der Regel ist es bei gesunden Kindern so, dass sie ihren Mineralien- und Vitaminhaushalt selber gut regulieren können. Sie entwickeln Vorlieben und Abneigungen und wenn dein Sohn keine Milch mag, wird er vielleicht Käse und Joghurt lieben oder Bananen. Wichtig dabei ist natürlich ein vollwertige und ausgewogene Ernährung,aber darauf achtest Du ja schon.
Ausserdem gibt es viele Stillberaterinnen, die auch in Ernährungsfragen beraten. Vielleicht magst Du Dich da nochmal erkundigen. Ich wünsche Dir ganz viel Glück und alles Gute, liebe Grüße auch an die Schwiegermutter
Martina
Beitrag vom 30.03.2006 15:39 Uhr

Weinen beim Stillen

Von: Marja Hummert
Beitrag: Hallo Martina,
unsere Tochter ist jetzt 9 Wochen alt. Seit ca. 2 Wochen passiert es immer wieder, dass sie weint, als ob sie Hunger hat (nach ca 2,5-3 Stunden die Abstände zwischen den einzelnen Mahlzeiten sind recht unterschiedlich), wenn ich sie aber anlege, trinkt sie nur ca 5 Minuten, um dann erneut und schlimmer als vorher, zu weinen. Woran kann das liegen? Hat sie vielleicht gar keinen Hunger? Ich habe nach wie vor das Gefühl, dies schlecht einschätzen zu können.
Über eine Antwort wäre ich sehr dankbar!
Herzl Grüße, Maria
Beitrag vom 19.03.2006 11:21 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Hallo Marja,
Deine Tochter möchte alle 2,5-3 Stunden bei Dir trinken, das sind ganz normale Abstände für ein Stillkind. Da brauchst Du Dir keine Sorgen zu machen. Allerdings ist eine Trinkzeit von nur 5 min sehr kurz will sie denn danach garnicht mehr an die Brust, oder macht sie nur eine Pause? Nimm Dir ganz viel Zeit und möglichst viel Ruhe für die Stillmahlzeiten und lass Deine Tochter solange trinken, bis sie die Brust von ganz alleine los lässt.
Ja, manchmal ist es ziemlich schwer heraus zu finden, ob ein Kind wirklich Hunger hat oder nur nuckeln und kuscheln will. Ein guter Anhaltspunkt ist es immer, wenn Du die Ausscheidungen Deiner Tochter beurteilst. Reichlich gelb-ocker farbener Stuhgang mind. einmal pro Woche (oder auch viel häufiger) und mehrere nasse Windeln am Tag sind ein sicheres Zeichen dafür, dass Dein Kind an der Brust satt wird. Wenn Du Dir sehr unsicher bist, kannst Du ja auch mal einen Tag (also 24 Stunden) lang die vollen Windeln mit einer Küchenwaage wiegen. Dabei solltest Du in der Summe auf ca. 250-400 gr. kommen (also mit dem Gewicht der Windeln).
Wichtig ist vor allem, dass Du gut für Dich sorgst. Gönne Dir viel Ruhe, trinke ausreichend und esse regelmäßig und verbringe möglichst viel Zeit mit Deiner Tochter in engem Hautkontakt. Du kannst Dich auch mit (D)einer Hebamme in Verbindung setzten, sie kann Deine Tochter evtl. mal wiegen und Dich bei Stillproblemen beraten. Bei mir kannst Du Dich gerne auch nochmal melden, ich wünsche Dir alles Gute und habe bitte mehr Vertrauen in Deine 'Stillfähigkeit',
Liebe Grüße aus Berlin Hebamme Martina
Beitrag vom 19.03.2006 18:25 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Marja
Beitrag: Hallo Martina, vielen Dank für Deine schnelle Antwort! Ich habe mich aber wohl nicht ganz klar genug ausgedrückt: Ich mache mir keine Sorgen, dass sie zu wenig bekommt. Die meisten Mahlzeiten dauern 20-30 Min, sie wächst prächtig u wiegt bereits 6kg) Das Problem ist folgendes: Unsere Kleine fängt im Schnitt 1-2 Mal am Tag BEIM Stillen an zu weinen/schreien. Sie meldet sich, ich lege sie an, sie trinkt 5-10 Min und fängt dann an der Brust an zu schreien (und es scheint kein Bäuerchen quer zu sitzen). Sie will dann auch nicht Kuscheln oder Nuckeln. Angefangen hat dieses Problem mit der Veränderung ihrer Verdauung: Sie hat jetzt nur noch alle 2-3 Tage Stuhlgang, was ja ganz normal ist. Kann ihr denn wohl trotzdem deswegen der Bauch weh tun (ihr Bauch ist allerdings weich), was dann durch die durchs Trinken angeregte Darmtätigkeit noch verschlimmert wird? Das wäre meine Vermutung.. Vielleicht fällt Dir ja noch etwas dazu ein.. Danke schon mal im Voraus! Marja
Beitrag vom 20.03.2006 11:39 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Hallo liebe Marja,
ja, Du hast recht, da habe ich Dich wohl ganz falsch verstanden! Schön, dass Deine Kleine gut zunimmt! Also, nun nochmals zu Deinen Fragen:
Zunächst kann es immer sein, dass ein Baby Bauchschmerzen hat, auch ohne harten Bauch. Es macht aber überhaupt nichts aus, wenn Du die Kleine dann trotzdem anlegst. Es ist nachgewiesen, dass durch häufiges Anlegen die Blähungen NICHT schlimmer werden. Da brauchst Du Dir keinerlei Sorgen zu machen. Andererseits ist Deine Vermutung gut möglich, dass Deine Tochter vielleicht garkeinen Hunger hat. Wenn die Babies 'nur ' nuckeln wollen, dann ärgern sie sich manchmal, wenn an der Brust trotzdem die Milch läuft. Manche Mütter geben dann Tee oder greifen doch zum Schnuller, man kann auch den eigenen kleinen Finger anbieten. Sicher ist dies nur eine Phase und wird sich bald wieder ändern manchmal muss man nur etwas Geduld haben.
Ich grüße Euch herzlichst Martina Hellenkamp
Beitrag vom 21.03.2006 16:17 Uhr

Wunde Brustwarzen

Von: Anja
Beitrag: Hallo Frau Hellenkamp, meine Tochter Maxime ist in jeglicher Hinsicht ein Temperamentsbündel, so auch häufig an der Brust beim Stillen. Obwohl ich mich beim Stillen meistens in einen ruhigen Raum zurückziehe ist sie häufig sehr unruhig beim Essen und wirft nicht nur ihre Arme und Beine durch die Gegend, sondern auch ihren Kopf, ohne natürlich jedesmal die Brustwarze loszulassen. Manchmal sitzt ihr ein Rülpser quer, dann nehme ich so natürlich hoch und lasse sie erst ihr Bäuerchen machen. Aber auch wenn es das Bäuerchen nicht ist, ißt sie häufig sehr unruhig, sodass meine Brustwarzen immer noch wund sind, bzw. immer wieder wund werden, obwohl ich nun bereits seid 3 Monaten stille. Anfänglich konnte ich immer nochmal Stillhütchen benutzen, doch das klappt nun auch nicht mehr, Sie bekommt damit keine Milch mehr aus der Brust. Es gibt Tage, da funktioniert es fast einwandfrei (also schön gemütlich und ruhig, so wie ich mir das Stillen immer vorgestellt habe), aber an anderen, insbesondere die letzten 3 Tage wieder ist es ganz schlimm! Ausserdem will sie seid vorgestern fast ständig an die Brust. Manchmal trinkt sie gar nicht mehr, sondern nuckelt nur noch. Sobald ich sie jedoch versuche loszumachen jammert sie und ist beleidigt. Den Schnuller akzeptiert sie nicht immer als Ersatz. Bin derzeit etwas ratlos. Haben Sie einen Tipp? Gruss Anja
Beitrag vom 12.03.2006 14:18 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Hallo Anja,
ich weiß ja nicht, was Dir Deine Hebamme schon alles so empfohlen hat, deshalb hier meine kurze Zusammenfassung zum Thema 'wunde Brustwarzen'. Zunächst solltest Du Deine Tochter weiterhin häufig anlegen, versuche nicht die nächste Mahlzeit heraus zu zögern, häufiges kurzes Anlegen ist bei wunden Brustwarzen viel schonender. Benutze auf jeden Fall Stilleinlagen aus Wolle und Seide und lass die Brustwarzen so oft wie möglich an der Luft trocknen. Auch Lanolin-Salbe unterstützt die Heilung wunder Warzen sehr gut und hält die empfindliche Haut geschmeidig. Sicher weißt Du auch, dass eine richtige Anlegetechnik wichtig ist.
Wenn Deine Kleine an der Brust so 'herum spielt', dann rede mit ihr in ernstem Ton, erkläre ihr z.B. das sie Dir gerade sehr weh tut. Du darfst auch ruhig mal laut 'aua' sagen.Wenn Du magst, kannst Du eine Stillberaterin aufsuchen, sie kann sich in Natura ein gutes Bild über das Saugverhalten Deiner Tochter machen und Dir evtl. noch ein paar Tipp's geben. Ich wünsche Dir alles Gute, mach weiter so und halte durch,
Hebamme Martina
Beitrag vom 13.03.2006 13:47 Uhr

Genug Milch? / Schlafen beim Stillen

Von: Susanne
Beitrag: Hallo Martina!
Mein Problem ist, daß meine Amelie (2 Wochen alt) ständig beim Stillen einschläft. Außerdem ist sie meist sehr unruhig. Ich stille sie an jeder Brust meist 20 Min. oder mehr und wenn ich sie dann abnehme, ist sie durch nichts anderes zu beruhigen als wieder mit der Brust. Gebe ich ihr Tee, zieht sie eine ganze 125ml-Flasche fast in einem Zug weg. Dann ist sie doch noch hungrig und will nicht einfach nur nuckeln, oder? Dazu kommt, daß meine Brustwarzen mittlerweile ganz schön mitgenommen sind. Tagsüber schläft Amelie recht gut, aber ab 18:00 Uhr dreht sie voll auf und ist bis ca. 22:00 Uhr nicht mehr zu beruhigen. Dann will sie ständig die Brust und kein Nucki oder Flasche hilft.
Was mich auch etwas unsicher macht, ist der Stuhl. Der sieht aus wie Spinat, ist sehr dünn und grün und nicht gelblich/ocker. Habe in einem Stillbuch gelesen, daß all diese Dinge Hinweis auch eine falsche Vorder-Hintermilch-Balance sein können. Was meinst du dazu?
Beitrag vom 26.02.2006 13:44 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Hallo Susanne,
Dein Baby ist erst 14 Tage alt. Es ist ganz normal, dass Eure Stillbeziehung sich erst entwickeln und wachsen muss. Da sind Anfangsschwierigkeiten ganz normal. Ich kann Dir nur dringend empfehlen, Deine Hebamme zu kontaktieren oder Dir möglichst schnell eine zu suchen, du hast nämlich bis 8 Wochen nach der Geburt Anspruch auf Hebammenhilfe.
So aus der Ferne ist es schwer für mich zu beurteilen, ob Deine kleine Amelie wirklich Hunger hat und nicht genug Milch bekommt. Aber Deine Vermutung könnte schon richtig sein, die Hinweise mit dem grünen Stuhlgang und die großen Teemengen, die die Kleine zu sich nimmt, deuten darauf hin. Bitte lass' Deine Tochter unbedingt nächste Woche wiegen (kann auch die Hebamme machen). Nach meiner Meinung und nach den Stillrichtlinien solltest Du eigentlich in den ersten 6 Lebenswochen auf Nuckel und Flaschenfütterung jeder Art verzichten. Verbringe möglichst viel Zeit mit Deiner Tochter in engem Hautkontakt (ohne Kleidung), trinke ausreichend (2-3 Liter am Tag) am Besten Stilltee und Ruhe Dich so oft wie möglich aus (vielleicht kann Dir Jemand im Haushalt helfen?). Das Wichtigste ist aber, bleibe selber ruhig und vertaue auf Deine Intuition! Ich bin mir ganz sicher, dass Du dann den richtigen Weg gehst.
Alles Gute wünscht Dir Hebamme Martina
Melde Dich ruhig nochmal in der nächsten Woche bei mir, wenn Du magst.
Beitrag vom 26.02.2006 15:06 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Susanne
Beitrag: Hallo Martina!
Vielen Dank für die Tipps. Mittlerweile läuft es besser mit dem Stillen. Amelie ist jetzt 4 Wochen alt. Alllerdings war ihr Gewicht alles andere als ok, sie hatte wirklich viel zu wenig Milch bekommen. Bei jeder Mahlzeit meist nicht mehr als 50 g (Stillproben gemacht). Meine Hebamme hat mir geraten, zuzufüttern. Amelie bekommt jetzt nach der Brust noch die Flasche angeboten und jetzt läuft alles besser. Das Gewicht geht auch langsam rauf. Das war am Donnerstag noch knapp unter dem Geburtsgewicht!!! Gibt es noch Tricks, meine Milchmenge zu steigern? Ich würde ihr natürlich am liebsten so viel Muttermilch geben wie irgendwie möglich...
Liebe Grüße und DANKE!
Susanne
Beitrag vom 13.03.2006 10:17 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Susanne
Beitrag: Hallo Martina,
habe noch einen Punkt vergessen: meine Hebamme hat mir erstmal zum Zufüttern geraten, damit Amelie "aufgepeppelt" wird. Sie war viel zu leicht. Der Kinderarzt hat auch geschimpft. Sie hatte nach 4 Wochen ein Gewicht von 3.230 g (Geburt 3.350g). Wenn ich ihr jetzt nach dem Stillen die Flasche gebe, habe ich dann überhaupt die Chance, mehr Milch zu produzieren? Sollte ich nicht vielleicht besser abpumpen, anstatt die Pulvermilch zu füttern? Meine Hebamme hatte zu Pulvermilch geraten... Heute mache ich wieder bei jedem Stillen Stillproben um zu sehen, ob sie mehr trinkt. Heute morgen hat sie ohne Flasche schon 100 g getrunken, da hab ich die Flasche dann weg gelassen. Amelie ist jetzt viel ruhiger, schreit nicht immer, wenn sie wach ist und macht einen zufriedeneren Eindruck. Ich bin gelassener, weil ich weiß, daß sie jetzt satt wird. Vielleicht klappt es ja jetzt auch dadurch besser mit der Milchbildung...
Liebe Grüße
Susanne
Beitrag vom 13.03.2006 10:35 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Hallo Suanne,
sehr schön zu hören, dass es Euch besser geht! 100 ml Muttermilch sind im Moment als Trinkmenge ausreichend, wenn man von 6 Mahlzeiten pro Tag ausgeht. Natürlich wird Amelie in Zukunft mehr Muttermilch brauchen. Toll, Deine Tochter wird satt von Deiner Milch! Manchmal dauert eben alles nur etwas länger. Ich finde Flaschenfütterung nicht so ideal, vielleicht wäre es besser (wenn überhaupt noch mal nötig) mit so einem Brusternährungset (von der Firma Medela z.B.) zu zu füttern. Dabei saugt das Baby nur an der Brust und regt die Milchbildung weiter an. Trinke Milchbildungstee, auch Malzbier und/oder alkoholfreies Bier regen die Milchbildung an. Genieße die Zeit und Nähe mit Deiner Tochter, ich glaube, dass ist im Moment das Allerwichtigste! Dann wird die Milch weiter fließen und deine Tochter satt machen. Du kannst wirklich sehr stolz auf Dich sein.
Liebe Grüße Martina
Beitrag vom 13.03.2006 14:10 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Susanne
Beitrag: Hallo Martina!
Ich muß deine Hilfe nochmals in Anspruch nehmen. Das mit der Milchbildung hat noch nicht so wirklich gut geklappt. Morgens bekomme ich Amelie zwar satt mit meiner Brust, aber sie schläft auch die ganze Nacht durch und ich habe morgens eine richtig pralle Brust. Über den Tag verteilt ist aber nicht genug da. Habe mal zwischendrin abgepumpt, um zu sehen, ob da auch genug rauskommt. Jetzt habe ich mir so ein Brusternährungsset gekauft, damit auch schon zweimal gestillt. Das hat gut geklappt. Sie saugt ganz ordentlich. In die Flasche kommt im Moment Pre-Nahrung (140 g), weil mit Abpumpen wie gesagt noch nicht genug zusammenkommt. Davon hat sie beide Male ca. 100-120 g getrunken. Wieviel Pre-Nahrung sollte ich ihr denn geben? Und vor allem: mit wie vielen Mahlzeiten. Sollte ich sie alle 3 Stunden wecken oder lieber schlafen lassen? Sie ist nämlich jetzt total erschöpft vom vielen Saugen, da sie ja bisher nach dem Stillen die Flasche bekommen hat. Im Moment komme ich auf ca. 6 Mahlzeiten am Tag.
Du wunderst dich bestimmt, warum ich meine Hebamme nicht frage, aber sie berät mich irgendwie schon die ganze Zeit nicht so, wie ich es gerne hätte. Ein Brusternährungsset hat sie erst einmal in Aktion gesehen, mir das auch nicht vorgeschlagen. Aber als ich ihr heute davon erzählte, sagte sie, toll, daß ich darauf gekommen wär.... warum kommt der Tipp dann nicht von ihr? Auch Ratschläge wie Milchbildungstee oder Malzbier kommen nicht von ihr. Habe ich nur von dir und meinem Stillbuch von Hanna Lohtrop erfahren.
Sorry, bin leider etwas enttäuscht, weil sie wenig Zeit hat und meist nur telefonisch Auskunft gibt. Während der ersten Wochen machte sie Urlaubsvertretung und war meist nur für 10 Minuten da, hat schnell Fragen beantwortet und war wieder weg. Wie wir Amelie baden und sowas alles hat mir meine Freundin gezeigt, die selbst zwei Kinder hat (eines ist 3 Monate alt). Daher sagt mir mein Gefühl, daß ich besser mal dich frage. Jetzt ist es auch schon zu spät, noch eine andere Hebamme zu finden.
Abgesehen von diesem Thema bin ich aber voller Zuversicht, daß ich das mit dem Stillen schon noch hinbekomme. Es klappt ja auch schon besser, dank deiner Tipps und Zuspruch. Trinke fleißig Milchbildungstee und Malzbier und kuschel sehr viel mit meiner Kleinen. Es geht aufwärts!
Liebe Grüße
Susanne
Beitrag vom 18.03.2006 17:50 Uhr

Blut in der Milch

Von: Franca
Beitrag: Hallo Martina,
nach langer Zeit melde ich mich wieder.Ich habe jetzt akzeptiert,das ich eben wenig -Milch habe,aber nun wollte ich noch eine Frage stellen.
Heute habe ich mir die medela elektric ausgeliehen aus der Apotheke.Ich komme auf ca. 30 ml. (beide Brüste) in 5 Std.
Diesmal habe ich beim abpumpen beobachtet,das nicht nur Milch rauskam,sondern auch an einer Stelle Blut!Bei der andere war es ganz normal,eben habe ich nach 5 Std. wieder abgepumpt und das gleiche Spiel,aber AUCH auf der anderen Seite,mal kommt länger etwas Blut mit raus,mal ist es nur für kurze Zeit.Ich habe das Abgepumte Mercedes trotzdem gegeben (war ja minimal).Schadet das ihr?Und vor allem:Welche Ursache könnte das Blut haben?Liegt es vielleicht daran,dasv ich die Saugstärke mal auf maximal eingestellt habe?
Liebe Grüße,Franca
Beitrag vom 24.02.2006 22:51 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Hallo Franca,
wie geht es Dir? Mercedes muß groß geworden sein!
Wenn Muttermilch mit Blut vermischt ist, schadet das den Kindern überhaupt nicht! Aber lass doch das Pumpen einfach sein und stille Mercedes nur. Du setzt Dich damit doch nur unnötig unter Druck. Das Blut kommt sicher durch zu starkes Abpumpen, dabei kann es zu winzigkleinen Verletzungen der Milchkanälchen kommen. Das ist aber nicht schlimm.
Genieße die Stillzeit mit Mercedes, egal wieviel Milch sie trinkt. Du hast Dir wirklich sehr viel Mühe gegeben und kannst trozt allem sehr stolz auf Dich sein.
Lieben Gruß Martina
Beitrag vom 25.02.2006 11:31 Uhr

langes Stillen (über zwei Jahre)

Von: Best-Altmeier, Gabi
Beitrag: hallo,
ich stille meinen Sohn jetzt schon 30 Monate und irgendwie klappt es mit dem Aufhören nicht, ich fühle mich oft richtig matt und ausgelaugt. Für einen guten Rat wäre ich dankbar. (bin zur Zeit nicht berufstätig).
Viele Grüße
Gabi
Beitrag vom 02.02.2006 18:30 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Hallo Gabi,
erstmal ein großes Lob, dass Du Deinen Sohn schon so lange stillst.
Scheinbar ist bei Euch nun der Zeitpunkt erreicht, wo Du die Stillbeziehung beenden möchtest. Wichtig ist, dass Du Dir kein schlechtes Gewissen machst. Es gibt keinen Grund dafür! Du nimmst doch Deinem Sohn nichts weg, ohne es durch etwas neues spannendes zu ersetzen. Du schadest ihm auch nicht damit, wenn Du ihn nun abstillst. Er wird dadurch wachsen und ganz viel lernen. Er wird begreifen, dass Du ihm Nähe, Liebe und Zuwendung auch ohne die Brust schenken kannst. Ausserdem bekommt er seine erste Lektion darüber, dass man nicht alles immer haben kann, was man will! Du bist seine Lehrerin und machst ihn stark für’s Leben.
Das Wichtigste im Moment ist Konsequenz! Du muss (in Absprache mit Deinem Partner) eine Entscheidung treffen und dann dazu stehen. Das ist eigentlich alles! Praktisch wäre es, wenn Dein Mann einige Tage mit dem Kleinen alleine verbringen könnte. Das wäre ideal und für Dich eine Möglichkeit, Deine Batterien mal wieder aufzuladen. Es geht natürlich auch ohne räumliche Trennung. Dann musst Du sehr bestimmt sein und darfst nicht nachgeben. Leicht wird es nicht werden, aber Dein Sohn wird die Veränderung schnell akzeptieren. Ihr werdet das schaffen, da bin ich mir ganz sicher.
Ich kann Dir nur zum Schluß nur wärmstens das STILLBUCH von Hanny Lohtrop empfehlen und wünsche Dir alles Gute Hebamme Martina
Beitrag vom 02.02.2006 20:36 Uhr

Clotrimazol während Stillzeit

Von: Hedi
Beitrag: Hallo Martina,
schadet die lokale Anwendung von Clotrimazol im Vaginalbereich das Stillbaby?
Danke für die Antwort
Beitrag vom 16.01.2006 22:21 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Hallo Hedi,
meines Wissens ist es kein Problem Clotrimazol anzuwenden und gleichzeitig zu stillen.
Eine schöne Stillzeit wünsch ich Dir Hebamme Martina
Beitrag vom 17.01.2006 15:27 Uhr

Brustbeissen

Von: Silke
Beitrag: Hallo Martina
Mein Sohn Daniel ist jetzt 9 Monate und wird noch voll gestillt. Ich fange gerade mittagst an ihm ein paar Löffel zu zu füttern. Er hat untern schon ein Zahn. Unser problem ist das er mich beim stillen immer beisst. Meistens wenn er fertig ist beisste er zum schluß zu. Gestern sogar so stark das die Brustwarze blutete. Habe dann Stillhütchen drauf aber die will er nicht. Ich weis nicht was ich machen soll. Ich habe genug Milch an dem liegt es nicht. Wenn er es am Anfang macht stille ich nicht mehr weiter. Dann schreit er weil er Hunger hat. Wenn ich dann nach einer weile ihn wieder anlege geht es ohne beissen. Ich möchte schon noch gerne eine weile stillen aber gerade tun mir zimlich die Brustwarzen weh. Hast du mir einen Rat was ich gegen Daniels beissen machen kann.
Liebe Grüße Silke und Daniel
Beitrag vom 08.01.2006 19:25 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Liebe Silke,
Dein Sohn kann lernen, Dir nicht weh zu tun. Du machst es ganz richtig, wenn Du nicht weiter stillst, wenn er Dich beißt. Wichtig ist, dass Du mit ihm redest und ihm sagst, dass er Dich nicht beißen soll. Du darfst auch ruhig mal ganz laut 'aua' sagen, Daniel erschrickt sich dann vielleicht, aber dadurch prägt sich ihm besonders gut ein, dass er Dir nicht weh tun soll. Er wird das sicher ganz schnell begreifen, denn er möchte ja weiter bei Dir trinken. Wechsel die Stillpositionen an der 'schlimmen' Seite häufig, dadurch wird die Brustwarze auch geschont. Stillhütchen halte ich nicht für sinnvoll, mach lieber mal für eine Mahlzeit eine 'Stillpause' und streiche die Muttermilch aus. Ich wünsche Dir alle gute, Martina
Beitrag vom 09.01.2006 13:55 Uhr

Einschlafen beim Stillen

Von: Chris
Beitrag: Hallo Martina,
habe ein ähnliches Problem wie
Larissa larissa@grapics.de (Eintrag vom 15.12.2005 18:22:19)
Beitrag: Hallo Martina
meine Tochter ist 3 Wochen alt. Sobald sie wach ist fängt sie an zu schreien. Sie hat entweder Hunger oder es sitzt ihr einer quer. Wenn sie an der Brust ist ist sie sehr oft so seelig, dass sie sehr schnell einschläft. Nach ca. 2 Min ist sie im Schlummerland und nuckelt nur noch ab und zu.
Habe alles versucht sie wachzubekommen (kneifen, massieren...), aber das endet damit, dass sie nur weitere zwei Schlücke nimmt... und ich ewig lange am Stillen bin.
So wird sie doch bestimmt nicht satt, kommt zu oft und meine Brustwarzen machen das nicht mit.
Ansonsten schreit sie, wenn sie wach ist immer sehr viel. Das ist, trotz guter Unterstützung sehr anstrengend.
Der Arzt und die Hebamme sagen:
3 Monatskolik.
Möglicherweise hast du noch Tips.
Wäre sehr dankbar.
Fohes neues Jahr.
Liebe Grüße
Chris
Beitrag vom 03.01.2006 16:29 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Hallo Chris,
am Wichtigsten ist es natürlich festzustellen, ob Deine Kleine denn gut zunimmt. Dazu kann Deine Hebamme oder Dein Kinderarzt die Kleine wiegen. Ansonsten kann man auch ohne wiegen beurteilen, ob ein Kind zunimmt, wenn man Urin und Stuhl beurteilt.
Kannst Du Dir denn immer genug Zeit und Ruhe zum Stillen nehmen? Es ist so unglaublich wichtig, dass Du entspannt bist und Ruhe ausstrahlst, Deine Kleine merkt doch ganz genau, wie es Dir geht. Und das kann auch eine Ursache für das viele Schreien sein, Deine Kleine nimmt Deine Gefühle wahr und lebt sie für Dich aus! Blähungen können es natürlich auch sein, da kann Dir deine Hebamme Tipps geben und Dir Massagen zeigen.
Eigentlich reguliert sich beim Stillen alles von selbst. Ein gesundes Neugeborenes trinkt soviel Milch, wie es braucht. Versuch doch bitte darauf zu vertrauen, dass Deine Kleine sich schon holt, was sie braucht. Und Du solltest auch mehr in Deine Fähigkeiten als Mutter vertrauen
Beitrag vom 04.01.2006 13:10 Uhr

stillen in der schwangerschaft

Von: blanka dejon
Beitrag: ich habe eine tochter 10 mon. die ich bevor dem schlafen gehen stille nun meine frage ich bin wieder schwanger im 2. mon. kann ich weiter stillen? freue mich ueber antwort
Beitrag vom 15.12.2005 23:42 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Hallo Blanka,
kurze Frage - knappe Antwort: JA! Stillen in der Schwangerschaft ist kein Problem! Alles Gute für Dich und Deine wachsende Familie.
Liebe Grüße aus Berlin
Martina
Beitrag vom 16.12.2005 17:42 Uhr

Einschlafen beim Stillen

Von: Larissa
Beitrag: Hallo Martina
mein Sohn ist 6 Wochen alt und wir haben bereits im Krankenhaus das Problem gehabt, dass er beim Stillen immer eingeschlafen ist. Folge war, dass er nicht gut zugenommen hatte und meine Milch sich zurückgebildet hatte. Meine Hebamme meinte, ich sollte eine Pumpe besorgen, die meine Brust anregt und solange die Flasche geben. Das hat auch geklappt. Milchbildung ist ok, nur der Kleine schläft immer noch oft ein und ich habe die Sorge, dass er wieder zu wenig bekommt ...
Seit ein paar Tagen hat er sobald er an der Brust liegt und eifrig trinkt (wenn es leicht fliesst, trinkt er schon, nur nach 2-5 Min. geht es ihm wohl zu schwer und er schläft ein...) er Bauchkrämpfe kriegt und die BRust hin und her reisst. Ich bin mittlerweile echt verzweifelt und pumpe öfter mal damit der Kleine auch satt wird und ich meine Brust in Schach halte...
Habe alles versucht ihn wachzubekommen (kneifen, massieren...), aber das endet damit, dass er weitere zwei SChlücke nimmt... und ich ewig lange am Stillen bin.
Bitte gib mir doch ein paar Tipps.
Vielen Dank
Larissa
Beitrag vom 15.12.2005 18:22 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Liebe Larissa,
so: zunächst einmal- bleibe ruhig, Du hast doch genug Milch für Deinen Sohn! Das ist doch schon mal ganz viel wert.
Als erstes gilt es zu klären, ob er zunimmt, bzw. ob er auch satt wird. Wie sieht denn die Gewichtszunahme aus? Kommt Deine Hebamme noch zum Wiegen? Wenn sein Stuhlgang schön gelb-/ockerfarbend ist und er häufig pinkelt, dann bekommt er bestimmt genug Muttermilch. Eigentlich ist es in der Regel so, dass sich Babies holen, was sie brauchen!
Woran liegt es also, dass Dein Kleiner sich so an der Brust aufführt? Hierzu ein paar Fragen: War die Geburt für Euch beide sehr anstrengend gewesen? Gab es Schwierigkeiten, d.h. musstest Du viele Medikamente nehmen, oder ist Dein Sohn gar durch Kaiserschnitt auf die Welt gekommen? Wie ist Eure Situation jetzt? Hast Du Hilfe, fühlst Du Dich gut unterstützt?
Wie ist denn Deine Einstellung zum Stillen und wie stehen Deine Mitmenschen dazu? Denke mal ganz in Ruhe über diese Fragen nach. Nimm Dir Zeit dafür, vielleicht findest Du Antworten, die das Verhalten Deines Sohns erklären.
Dann noch kurz zum Zufüttern mit Flasche. Gerade bei einem trinkschwachen Kind sollte man darauf verzichten, es ist wie ein Teufelskeis. Dein Sohn ist ja schlau, er muss sich an der Flasche weniger anstrengen, deshalb trinkt er nicht so ausdauert an der Brust! Er trinkt immer weniger und kürzer an der Brust und immer länger an der Flasche. Könntest Du Dir vorstellen, es mal 'drauf ankommen' zu lassen und ihm keine Flasche anzubieten? Natürlich nur, wenn klar ist, dass er gut zugenommen hat. Zum Schluß möchte ich Dir noch 'Das Stillbuch' von Hanny Lothrop empfehlen.
Bitte verzweifele nicht, bleib ruhig, atme ganz tief durch, Du findest eine Lösung und alles wird gut!
Bitte melde Dich nochmals bei mir,
liebe Grüße Martina
Beitrag vom 15.12.2005 22:04 Uhr

Neuigkeiten

Von: Franca
Beitrag: Hallo Martina,
ich wollte mich kurz melden,damit du nicht denkst,das ich dich vergessen habe.Ich habe erstmal die Stillberaterin gewechselt,weil die vorige beim letzten Besuch meinte,ich solle doch jetzt aufhören zu stillen,weil Mercedes doch jetzt ihre 3 Monate hat und sonst zu dick wird mit dem Zufüttern.Die spinnt wohl,muss ich ehrlich mal sagen!(Letztes Gewicht von ihr 7050g und 65,5cm).
Mit der neuen Stillberaterin(dort war ich früher schon 1 mal in der Stillgruppe)bin ich am Dienstag verabredet.Dort gehe ich dann in die Stillgruppe und sie hat alles da.Auch ein Brusternährungsset und sogar die Milchpumpe von Medela Symphonie.Das ist ja glaube ich,die neuste auf dem Markt.
Sie möchte sich das Saugverhalten anschauen und entscheidet dann vor Ort.
Ich gehe jetzt erstmal schlafen und berichte,wenn ich genauere Egebnisse habe.
Mit herzlichen Grüßen,deine Franca
Beitrag vom 11.12.2005 01:43 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Hallo Franca,
schön von Dir zu hören! Habe den Eindruck, dass es Dir besser geht. Das freut mich sehr.
Beitrag vom 11.12.2005 20:13 Uhr

Stillprobleme

Von: Susanne
Beitrag: Hallo,
ich bin total verzwifelt. Meine Tochter ( 16 Wochen alt ) wird gstillt, aber vor drei Wochen hatte ich zum ersten Mal eine Brustentzündung, die ich mit Quarkwickle in den Griff bekommen habe, doch eine Woche später war die Brustentzzündung wieder da und zwar noch schlimmer als vorher, aber dank Quarkwickel und Kohlblätter habe ich auch die unter Kontrolle gebracht. ABER jetzt habe ich wieder eine total gespannt Brust mit Schmerzen. Außerdem habe ich seit BEginn der drei Wochen einen weißen Fleck auf der Brustwarze, der so komische stechende Schmerzen verursacht. Übrigens ist nur die rechte Seite betroffen. Bitte dringend um Hilfe....
Beitrag vom 10.12.2005 21:42 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Hallo Susanne,
wie geht es Dir? Ich hoffe sehr, dass Du diesen Milchstau nun auch wieder in den Griff bekommen hast. Es gibt leider sehr viele Ursachen, die zu einem Stau führen können, deshalb ist es für mich schwer Dir zu helfen, dennoch werde ich es versuchen. Du solltest aber auf jeden Fall eine Stillberaterin aufsuchen oder mit (D)einer Hebamme Kontakt aufnehmen.
Ein nicht zu unterschätzender Grund für einen Stau ist seelischer Stress z.B. aufgrund von Überlastung. Vielleicht findest Du mal die Zeit, darüber nachzudenken.
Sicher ist es auch wichtig, sich Deine Anlegetechnick und das Saugverhalten Deiner Tochter anzuschauen.
Auch dieser kleine weiße Punkt auf Deiner Brustwarze kann eine Ursache sein. Es gibt ganz selten Fälle, wo eine Milchdrüse durch eine dünne Haut verschlossen ist, und deshalb die Milch nicht fließen kann und sich aufstaut. Ich habe das einmal erlebt! Das kann aber nur eine Hebamme oder eine Stillberatrin wircklich beurteilen.
Kurzfristig empfehle ich immer Wickel mit 'Retterspitz äusserlich' zu machen. Ich finde Retterspitz sehr viel effektiver als Kohlblätter oder Quark.
Ich wünschte, ich könnte Dir noch mehr helfen. Zum Abschluß noch ein Rat: Gönne Dir Ruhe so oft es nur geht und lass' Dir helfen, bzw. suche Dir Hilfe für den Haushalt.
Halte durch, es lohnt sich in jedem Fall!
Gute Besserung Hebamme Martina
Beitrag vom 11.12.2005 20:06 Uhr

Geschwister

Von: Susan
Beitrag: Hallo Martina!!!Ich bin Susan,habe 3 Kinder.Der kleine Luka ist jez 6 Monate.Anna ist 3 Jahre und Mira ist 5 Jahre.
Mira habe ich bis zu ihrem dritten Lebensjahr gestillt,Anna ist jedoch kein so ein ,,Mamakind´´.Sie trinkt nich von der Brust,sondern vor dem einschlafen leg ich sie an,sie lutscht aber nur.Trinkt nicht ! ! ! !Sie braucht die Brust,meine Schwester passt 2mal in der Woche auf di Kinder auf und Anna nuggelt sogar bei ihr.Luka ist ein FRÜHCHEN,er trinkt nicht von der Brust,da er bis er 4 Monate war im Krankenhaus lag ! ! !Es ist sehr schwer,da der kleine Schlafstörungen hat.Nachts würd er an Geräte angeschlossen welche ihm sehr zu schaffen machen.Ich weiß nicht weiter!!!Bitte helfe mir ! ! ! !Liebe grüße
Beitrag vom 22.11.2005 22:20 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Liebe Susan,
in Deinem besonderen Fall ist es unumgänglich ein persönliches Beratungsgepräch zu führen. Bitte wende Dich an eine Stillberatrin in Deiner Nähe, z.B. zu finden bei der La Leche Liga (www.lalecheliga.de) oder unter www.stillen.de.
Ich wünsche Dir alles Gute Martina
Beitrag vom 23.11.2005 16:59 Uhr

Sie schreit jetzt nur noch

Von: Franca
Beitrag: Hallo Martina,
die Stillberaterin meinte noch gestern,das ich anstatt 120ml Beba,jetzt anfangen soll 80ml zu füttern bis zum Wochenende.Jetzt gibt es schon Probleme!Mercedes ist sehr unruhig,seit sie nur noch 80ml im Anschluss an die Brust kriegt.Wenn die Flasche leer ist und ich sie ihr wegnehme,kreischt sie wie am Spieß und ich muß sie rumtragen,mich dauernt mit ihr beschäftigen und sie bei Laune halten,weil sie sofort anfängt zu weinen sonst.Schlafen ging bei ihr auch sehr schlecht heute.Ihr Nuckel hatte kaum Spucke dran.Davor war sie immer ausgeglichen und zufrieden.Ich habe jetzt eine ganz andere Mercedes vor mir:Quengelig und unruhig.Ist das wirklich das richtig?Das Brusternährungsset ist zwar teuer,aber wenn es nicht so klappen sollte,werde ich natürlich auf das umsteigen.
Ich hoffe auf Rat,Franca
Beitrag vom 16.11.2005 20:40 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Liebe Franca,
diese Phase ist jetzt natürlich sehr anstrengend, ohne Frage. Ich rate dazu eigentlich nicht so gerne, aber in Deinem Fall wäre es vielleicht doch nicht schlecht mal eine s.g. Stillprobe zu machen. Dazu brauchst Du eine Babywaage (auch zum Ausleihen in Apotheken erhältlich). Du wiegst Mercedes dann 1-2 mal tägl. direkt vor und direkt nach dem Stillen, ohne zwischendurch zu wickeln. Die gewogenen Differenz ist die gestillte Milchmenge. Bei einem Gewicht von ca. 6800 Gramm braucht Mercedes ungefähr 120-150 ml Muttermilch um satt zu werden bei ca. 8 Mahlzeiten am Tag. Mach das aber höchstens 2 Tage hintereinander, sonst setzt Du Dich wieder unter Druck. Wenn Du Dich zum Wiegen entschließt, kannst Du besser abschätzen, ob Mercedes wirklich Hunger haben kann, oder nicht!
So, nun wünsche ich Dir eine gute Nacht,melde Dich bitte weiter bei mir, und vor allem: vertraue Deinen Gefühlen!
Martina
Beitrag vom 16.11.2005 22:42 Uhr

Beantwortung der Fragen

Von: Franca
Beitrag: Liebe Martina,
ich habe deine Kollegin noch nicht in Betracht gezogen,da es zur Zeit wohl doch nicht nötig ist,wie ich jetzt erkläre.Heute habe ich sie im Gesundheitsamt Tempelhof wiegen und messen lassen,damit ich dir auch das aktuellste Gewicht sagen kann.Sie wiegt 6850g und ist 64,5 cm groß!Ich war am 21 Okt. auch dort und da hat sie 6100g gewogen und war 64,0cm groß.Das ist eine enorme Gewichtszunahme,wie die Stillberaterin dort feststellte.Anscheinend habe ich wieder mehr Milch.Sie stuft mich natürlich in die Kategorie Frau ein,die von Anfang an behaupten ihr Kind wird nicht satt und schnell bei der Flasche sind.Sie gab mir natürlich den Rat,am Wochenende mit der Radikalmaßnahme zu starten:Flasche weg und nur noch stillen und so oft wie möglich anlegen.Dienstag soll ich wieder zur Gewichtskontrolle kommen.Sie riet mir,ich solle,falls ich mit der Falsche weiterfüttere,einen Teesauger kaufen und selbst ein Loch hineinstehen mit der heißen Nadel,da sie meint Mercedes sie zu faul zum trinken und da es so schnell in sie reingluckert,würde auch das Sättigungsgefühl sehr spät einsetzen.Das habe ich auch schon alles bedacht,aber habe dennoch vor der Radikalmaßnahme ziemliche Angst,da es mich fürchtet vor der gleichen schlimmen Zeit des Schreiens in den ersten 2 Wochen nach der Geburt.
Liebe Grüße,Franca
Beitrag vom 15.11.2005 16:04 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Hallo Franca,
das mit der Gewichtszunahme ist doch Klasse! Super! Ich würde Dir wahrscheinlich auch raten, die Flasche weg zu lassen! Vielleicht ist Mercdes wirklich etwas trinkfaul. Allerdings würde ich Dir von der Idee mit dem Teesauger, bzw. dem 'selbstgebauten' Sauger abraten. Sollte es doch notwendig sein, Mercedes noch pre-Nahrung zu geben, rate ich zu besagtem Brusternährungsset.
Ich freue mich sehr und wünsche Euch eine glückliche Stillzeit Martina
Beitrag vom 15.11.2005 19:06 Uhr

wunde Brustwarzen

Von: Milada
Beitrag: Hallo.
Ich habe ein Problem. Nach Antibiotikagabe hat mein kleiner Sohn (6 Wochen) weisse Flecken auf der Zunge bekommen. Er hat von HNO-Arzt Nystaderm Susp. bekommen und ich Clotrimazol Salbe für Bruswarzen. Beim Kleinem ist es nach 4 Tagen so gut wie weg, aber bei mir tut sich nichts. Habe Brennen und Schmerzen beim Stillen und danach. Meine Brustwarzen sind schon seit Anfang an wund und blutig - also seit 6 Wochen. Ich mag gar nichts mehr anziehen, weil es dan noch mehr brennt. Schadet dieser Pilz meinem Kleinen? Was mache ich, wenn weiterhin die Salbe nicht hilft?
Kann mir jemand mit ähnlichen Problemen einen Rat geben?
Beitrag vom 15.11.2005 12:06 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Liebe Milada,
danke für Deinen Beitrag-er ist sehr wichtig und lehrreich.
Ich habe auch gerade Deine eMail gelesen und bin mir sicher, dass ich Dir helfen kann!
Die Pilzinfektion ist eine Folge der Antibiotika-Therapie, soviel ist sicher. Die Behandlung mit der Salbe ist gut, damit solltest Du auch weiter machen. Aber Du musst die Pilzinfektion auch 'von innen' bekämpfen, d.h. Deine Frauenärztin sollte Dir Tabletten verschreiben. Ich kann im Moment keinen Medikamentennamen nennen, werde mich aber informieren und mich dann nochmals bei Dir melden. Viele Ärtztinnen denken, dass Salbe zur Behandlung ausreicht, vergessen aber dabei, dass der Pilz im ganzen Körper festsitzt und so auch im ganzen Körper behandelt werden muss. Eine lokale Behandlung reicht nicht aus! Nach der medikamentösen Therapie empfehle ich Dir unbedingt eine 'Darmsanierung' durchzuführen. Info's hierzu erhälst Du in jeder Apotheke oder in Reformhäusern.
Bis dahin gute Besserung-halte durch Martina
Beitrag vom 15.11.2005 15:23 Uhr

Infos einholen

Von: Franca
Beitrag: Liebe Martina,
Ich habe gerade deine Antwort gelesen-hier und per e-mail.Ich werde mich morgen umgehend per mail mit deiner Kollegen in Verbindung setzen.
Ich danke dir von Herzen bis hierhin und werde dich weiterhin auf dem laufendenden halten.Deine Fragen zur Gewichtszunahme von Mercedes und weiteres beantworte ich morgen,da es schon so spät jetzt ist.Bis dahin,deine Franca
Beitrag vom 14.11.2005 01:02 Uhr

Weg vom Zufüttern

Von: Franca
Beitrag: Liebe Martina,
ich habe am 4 August ´05 mein erstes Kind (ein Mädchen) bekommen.Für mich stand immer fest,das ich voll stille,bis ins Beikostalter.In meiner Familie ist Stillen Standard,darum habe ich eine Abneigung gegenüber Kunstmilch und jetzt hat es mich selber getroffen!Ich habe Mercedes bis zu 2 Wochen nach der Geburt voll gestillt und ich kann sagen,diese 2 Wochen waren die Hölle!Sie schrie nur und saugte und saugte,stieß sich ab und schrie und begann von neuem zu saugen,aber sie bekam zu wenig Milch - bis keine Milch daraus,sie hatte damals schon ganz trockene Lippen und ich konnte keinen Schritt tun,da sie nur an meiner Zitze liegen wollte.Die Hebamme schaute sich das eine Weile an und wog sie und als sie über 400g abgenommen hatte,riet sie mir Zuzufüttern (Beba Start H.A. pre).Von da an ging es natürlich bergauf.Mercedes schaffte mit 3 Wochen nicht mal die Menge eines 1 wöchigen Säuglings so klein war ihr Magen geworden damals.Jetzt gebe ich ihr 120ml(4-5 Fläschchen am Tag),sprich die Menge eines 2 wöchigen Säuglings und dies bewußt.Erst wird sie gestillt und dann Beba.Ich war auch in der Stillgruppe,die beobachtete das Saugen und befand es als gut,einschlafen tut sie auch nicht an der Brust.
Aber zur Zeit trägt es sich zu,daß sie sich abstößt von der Brust und meckert und dann gebe ich ihr wieder die Brust und wieder das gleiche:Kurzes trinken,abstoßen,meckern,wieder saugen und gegen mich stemmen und immer säuerlicher werden.Beende ich nach diesem Theater dann die Stillmahlzeit,trotz etwas Milch noch in meinen Brüsten und gebe ihr die Flasche trinkt sie gierig daraus und ist dann gesättigt und gut drauf.Ich lege sie alle 2-3 Stunden an.Habe aber sehr wenig Milch,ca. 20ml beide Brüste.
Ich habe eine Überfunktion der Schilddrüse,die aber,nach Analyse des Arztes,wenig ausgeprägt ist.Nachts trinkt sie aber gut und schläft an der Brust ein.Was kann das Problem sein,mit der wenigen Milch und dem Theater mit Mercedes?
Mit lieben Grüßen,Franca
Beitrag vom 10.11.2005 23:55 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: diana
Beitrag: bist du im urlaub?
Beitrag vom 13.11.2005 14:04 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Liebe Franca,
bis eben war ich fast Tag und Nacht auf der Babymesse in Berlin, deshalb habe ich Deine Mail gerade erst gelesen. Sorry, für die verspätete Antwort.
Deine Schilderung hört sich sehr dramatisch an, bringt Dir und Mercedes das Stillen denn überhaupt noch Geborgenheit, Entspannung und Freude? Ich bewundere ehrlich Dein Durchhaltevermögen.
Zunächst einmal zu Deinem Vorgehen: Du machst eigentlich alles richtig! Sicher hast Du auch schon alles ausprobiert, um die Milchmenge zu steigern. Wenn Du dazu doch noch extra Info's möchtest, melde ich nochmals per eMail bei mir.
Wie verläuft denn die Gewichtszunahme bei Mercedes? Einerseits kann sie von den geringen Mengen Beba nicht wirklich zunehmen. Andererseits, wenn sie doch gut zunimmt, hast Du wohl mehr Muttermilch als Du denkst. Das wäre doch gut! Sicher ist jedoch, dass Mercedes oft noch hungrig bleibt, wenn Du sie stillst, daher auch dieses hin und her an der Brust und das wegstemmen. Mercedes befindet sich so in einem Konflikt, sie will ja saugen und satt und zufrieden sein, merkt aber, dass sie ihre Bedürfnisse nicht voll an Deiner Brust stillen kann. Im wahrsten Sinne des Wortes. Und ausserdem nimmt sie die gesammte Bandbreite Deiner Gefühle wahr, Deine Ablehnung gegen das Fläschchen genauso, wie Deine Sorgen um ihr Wohlergehen.
Wie Du merkst, kann ich Dir auch kein Patentrezept geben. Allerdings habe ich einen praktischen Tipp für Dich auf Lager: Du kannst Mercedes ausschließlich stillen und brauchst auch keine Flasche mehr zu füttern, wenn Du ein s.g. Bursternährungsset verwendest. Dabei saugt das Kind ganz normal an der Brust und die Milchnahrung fließt durch einen dünnen Plastikschlauch, der an die Brust geklebt wird (erhältlich bei der Firma medela, im Internet unter: www.medela.de). Zur Einweisung benötigst Du unbedingt Hilfe von einer ausgebildeten Stillberaterin (siehe in unsere Linklist, oder wende Dich an die 'La Leche Liga').
Bitte setzt Dich auch nicht so unter Druck, Du darfst Dich auch nicht mit anderen vergleichen. Du und Deine Tochter, Ihr seid einzigartig und Eure (Still-)Beziehung ist das ebenso! Du kannst Deiner Tochter doch Nähe, Sicherheit und viel Liebe geben, auch ohne sie voll zu stillen. Es ist sicher schwer, aber versuche doch mal in dieser Herausforderung das Positive, bzw. den 'Lerneffekt' zu finden.
Zu der Beeinflussung der Schilddrüsenüberfunktion auf die Milchmenge kann ich leider nichts sagen. Ich werde mich aber via eMail nochmals mit Dir in Verbindung setzen,
bis dahin wünsche ich Dir alles Gute Deine Hebamme Martina
Beitrag vom 13.11.2005 16:58 Uhr

Stillen

Von: Sandra
Beitrag: Hallo!!!Ich bin alleinerziehend und habe 3 Kinder.Der große ist 4 Jahre un die Zwillinge sind 9 Monate.Mein Größter Sohn justin wurde bis zu seinem 3 Lebensjahr VOLL gestillt.Bei meinen kleine,Kiara und Michelle ist es so,das Kiara die ganze Muttermilch wieder ausspuckt.Jetzt bekommt sie von mir die Flasche mit Milchpulver.Michelle trinkt von der Brust,und es gibt nur Probleme das sie auf der Brust nach 3 Minuten nur rumkaut!!!!Ich bitte um ihre Hilfe!
Beitrag vom 02.11.2005 22:54 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Hallo Sandra,
das bedeutet sicher alles sehr viel Stress für Dich. Zwillinge zu stillen ist ganz anders, als 'nur' ein Kind zu stillen. Es bedeutet, dass Du und die beiden Kleinen alles teilen müßt: die Zeit, die Zuwendung, die Milch und auch die Brüste. Wichtig wäre zunächst die Frage, ob Deine Milchmenge für die Zwillinge denn insgesamt noch ausreichen würde! Sind die Windeln der Kinder oft naß? Sieht der Stuhlgang schön gelb-ocker farbend aus? Kannst Du Dir denn überhaupt genug Zeit für die Zwillinge nehmen? Ich glaube allerdings nicht, dass Kiara die ganze Muttermilch wieder ausgespuckt hat, Spucken ist eigentlich ganz normal bei Säuglingen. Es besteht nach meiner Erfahrung auch keine Grund, ein Kind deshalb nicht mehr an die Brust zu legen. Was Michelle angeht kann es natürlich sein, dass Deine Milchproduktion zurück geht und sie deshalb nur auf der Brustwarze herrumkaut. Vielleicht reagieren Deine beiden Töchter aber nur ganz unterschiedlich auf die gleiche Ursache. Darüber solltest Du mal ganz in Ruhe nachdenken, ohne gleich ein schlechtes Gewissen zu bekommen. Vielleicht vergleichst Du Deine Töchter auch zu sehr mit Justin, aber jedes Kind und auch jede Stillbeziehung ist anders, wenn Du vergleichst, setzt Du Dich automatisch unter Druck,dass ist nie gut.
Ganz praktisch würde ich Dir raten beide Zwillinge weiter (oder wieder) anzulegen,und sollte Deine Milch nicht reichen, beide zu zufüttern.
Sicher findest Du mit Deinen 3 Kindern einen Weg, da bin ich mir ganz sicher,denn Du bist eine sehr starke Frau! Wenn Du willst, setzte Dich mit einer Stillberatrin in Verbindung oder melde Dich nochmals bei mir,
alles Gute Hebame Martina
Beitrag vom 03.11.2005 17:12 Uhr

schreien

Von: nadia
Beitrag: Hallo!!!!Die kleine hat gestern gegen ca 20 Uhr aufgehört.zwischendrin hatte sie ein par beruhigungsfasen aba dann geht es wieda los.heute ware ich mit ihr beim kinderarzt und er sagte,lea seie ein SCHREIBABY!!!!!!ich werde versuchen es in den griff zu gbekommen.vll ist auch der grund das ich so selten da bin?!?!!?!?!?Ich arbeite als erzieherin von kindern im alter von 0 bis 3 jahre.mein ex- mann wohnt nicht mehr bei mir.jede woche einen andere tagesmutter weil ich mia fast nichts leisten kann.
Beitrag vom 12.10.2005 15:24 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Hallo Nadja,
hat Deine Tochter denn schon immer viel geweint? Vielleicht ist es doch nur so, dass sich Dein momentaner Streß auf das Kind überträgt. Du hast unglaublich viel zu verarbeiten und dazu bist noch allein erziehend und musst arbeiten gehen. Meine Hochachtung! Hast Du nicht eine Familie, die Dich von Zeit zu Zeit entlasten kann? Jemanden der Dich im Haushalt unterstützen kann? Viele Menschen helfen gerne, man muß nur mal fragen. Es ist sehr weise, wenn man um Hilfe bittet und kein Zeichen von Schwäche oder Unfähigkeit.
Wenn Du willst, kannst Du Dich an eine Schreiambulanz in Deiner Nähe wenden, oder auch eine Stillberatrin aufsuchen, die kann auch helfen.Es ist wichtig, dass sich auch mal jemand um Dich kümmert. In meinen Augen bist Du eine sehr, sehr starke Persönlichkeit und ich wünsche Dir ganz viel Kraft. Vor allem aber: hab Deiner Tochter gegenüber kein schlechtes Gewissen, weil Du sie nicht beruhigen kannst, sei aber in Deinen Gefühlen immer ehrlich zu Ihr und auch zu Dir selber. Damit meine ich dann auch die negativen Gefühle. Melde Dich ruhig nochmal, Gruß Martina
Beitrag vom 12.10.2005 18:27 Uhr

schreibaby

Von: nadia
Beitrag: Hallo Martina!!!!Ich bin verzweifelt:-(seid genau 1 stunde und 57 minuten schreit meine 6 monate alte clarissa ununterbrochen!!!!!!Ich hab schon alles versucht um sie zu beruhigen,selbst an der brust gibt sie keine ruhe.hab auch schon den doc un meine hebamme angerufen,doch die wissen sich auch keinen rat.bitte helfen sie mir schnell!!!!!
Beitrag vom 11.10.2005 16:02 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Hallo Nadja,
nun bin ich gerade erst nach Hause gekommen. Ich hoffe sehr, dass Deine Kleine nicht mehr schreit! Sicher hast Du Dir große Sorgen gemacht und Dich hilflos gefühlt- und Deine Tochter hat das natürlich gespürt. Man weiß auch als allerbeste Mutter nicht immer, was das Baby hat. Dann ist es wichtig, Ruhe zu bewahren und das Baby zu trösten durch festhalten und umhertragen. Damit gibt man dem Kind Sicherheit, so bleibt dem Baby in Erinnerung, dass Mama immer da ist.
Ich wünsche Euch allen eine gute und ruhige Nacht und viel erholsamen Schlaf Martina
Beitrag vom 11.10.2005 22:34 Uhr

stillen

Von: Nadine
Beitrag: Hallo!!!!!Ich habe einen 5Wochen alten sohn namens Moritz.ER wir voll gestillt.gestern hatten wir ein fest wo meine freundin welche eine tochter von 3 monaten hat au da war.wir gingen unsere kinder stillen un ich weiß nicht wie sie es schafft ihre tochter so toll zu stillen,mein sohn schreit nur und trinkt nicht richtig.außerdem kommt es mir so vor das er nur an der brust lutscht und deswegen so oft an die brust will.bitte helfen sie mir!!!!!!
Beitrag vom 08.10.2005 21:33 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Hallo Nadine,
es ist doch wunderbar, dass Du Deinen Sohn voll stillst! Nimmt Dein Sohn denn gut zu? Mind.100- 150 Gramm pro Woche sind normal. Dabei kann ein Säugling auf bis zu 12 Mahlzeiten in 24h kommen. Wenn Du Dir unsicher bist, lass den Kleinen von Deiner Hebamme wiegen. Bis 8 Wochen nach der Geburt hast Du nämlich Anspruch auf Hebanmmenhilfe. Die Hebamme kann Dir auch helfen, wenn es mit dem Anlegen nicht so gut klappt. Wichtig ist vor allen Ruhe bewahren, tief durchatmen und Dir selber und Moritz gut zureden. Bitte gibt Moritz keinen Schnuller und keine Flasche, damit er keine Saugverwirrung bekommt. Beim Anlegen ist das Wichtigste, dass das Baby den Mund weit genug aufmacht, um ganz viel vom Warzenvorhof zu greifen.
Dieses Forum kann Dir aber eine persönliche Beratung nicht ersetzten, eine Stillberaterin kann bestimmt auch helfen. Meine universelle Buchempfehlung bei allen Stillproblemen: 'DAS STILLBUCH'. Auf jeden Fall darfst Du Dich nicht mit Deiner Freundin oder mit anderen vergleichen, damit setzt Du Dich nur unter Druck. Jede Stillbeziehung ist anders und dadurch einzigartig, sicher wirst Du mit Moritz auch einen Weg finden, der Euch beide glücklich macht.
Lieben Gruß Martina
Beitrag vom 09.10.2005 12:21 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Nadine
Beitrag: ja,der kleine nimmt gut z.leider habe ich keine zeit den kleinen so oft zu stillen,weil ich noch einen 2 jährigen sohn und eine 5jährige tochter habe.bei denen hat alles gut geklappt!!!!!!MEIN Mann arbeitet den ganzen tag also muss ich allein für die kleinen sorgen.
Beitrag vom 10.10.2005 12:09 Uhr

Soor

Von: Jessica
Beitrag: Hallo,
meine Tochter (5 Wochen) hat einen Soor im Mundbereich entwickelt. Ich habe Daktar-Gel zur Behandlung für die Kleine erhalten. Ich soll damit von der Kinderärztin auch die Brust behandeln. In der Packungsbeilage steht jedoch, das dies Rötungen und Blasen macht und die Behandlung der Brust daher nicht empfohlen wird. Wie soll ich ansonsten die Wiederansteckung verhindern? Gibt es ein anderes geeignetes Mittel (ohne Rezept) in der Apotheke?
Vielen Dank für Ihre Hilfe!
Liebe Grüsse, Jessica
Beitrag vom 28.09.2005 11:45 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Liebe Jessica,
auf jeden Fall ist es wichtig die Brustwarzen auch zu behandeln. Bei Mundsoor ist ein Nystatinpräparat zu empfehlen, gibt es in der Apotheke rezeptfrei. Vergleiche doch zuerst die Inhaltstoffe von diesem Daktar-Gel mit einer ApothekerIn. Die Behandlung musst Du bis zum Ende (ca.10 Tage) durchhalten. Achte ganz besonders auf Hygiene, z.B. nicht den Schnuller ablecken (falls Deine Tochter überhaupt einen hat). Und versuch bitte nichts Süßes in dieser Zeit zu essen, diese Pilze lieben Zucker und ernähren sich davon. Fang so schnell wie möglich mit der Behandlung an, bevor die Pilzinfektion noch schlimmer wird, alles Gute Hebamme Martina
Beitrag vom 28.09.2005 16:00 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Lena
Beitrag: Hallo!!!!Ich hatte das gleiche Problem wie sie.Mein Arzt hat mir auch was anderes gesagt wie in derPackungsbeilage.Dann ging ich zu einer Heilpraktikerin welche mich an der Brust massierte und dem Baby Massagen,Tee,Kräuter und anderes verpasste.Jetzt geht es uns beiden wieder spitze!!!!Wo wohnen sie?????Hab mich nämlich entschlossen den Beruf auszuüben(was ich schon gmacht habe)um anderen Leuten zu helfen.Sie würden von mir kostenlos behandelt werden.Wenn sie wollen kann ich ihnen auch gerne Bilder von uns schicken!!!!!
Beitrag vom 28.09.2005 19:57 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Jessica
Beitrag: Wir kommen aus Köln
Beitrag vom 29.09.2005 09:52 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Lena
Beitrag: Das passt ja!!!!!!!Meine Schwester wohnt auch dort un ich fahr fast jedes zweites Wochenende hin!!!!!!Haben sie Intresse?
Beitrag vom 29.09.2005 20:59 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Jessica
Beitrag: Hallo,
die Pilsinfektion ist bei meiner Tochter weg. Habe mir, wie von Hebamme Martina empfohlen die Nysastin-Creme für die Brust gekauft. Behandle noch bis So sicherheitshalber.
Hatte Euch die Salbe garnicht geholfen?
Vielen Dank nochmal für die angebotene Hilfe!!!
Beitrag vom 05.10.2005 02:25 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Lena
Beitrag: Freut mich das ihr wider gesund seit.bei uns hat die creme garnicht geholfen!!!!
Beitrag vom 05.10.2005 14:02 Uhr

Pflegekinder

Von: Anke
Beitrag: Liebe Martina!!!!!Ich habe mich nach er´´der Geburt schon sehr fit gefühlt und Jane hat auch immer gut von der Brust getrunken.Ich habe in dem Beruf schon 3 Jahre gearbeitet und die Kinder ,die ich damals schon gestrillt habe,habe ich sehr vermisst.Ich wollte so schnell wie möglich wieder anfangen und das habe ich auch gemacht.´Das ich in meinem Beruf stille hat sich eigentlich so ergeben das ein Pflegekind Maximilian 4 monate war und ich ihn auf dem arm hatte,dann hat er die brus gesucht und ich hatte noch Milch von Nele.Dann hst er getrunken und die mutter hat das auch erlaubt.so kam ich daszu mich zur verfügung zu stellen und ich will auch sehr gerne damit WEitermachn!!!!!Schreiben sie mir bitte weiter.danke
Beitrag vom 25.09.2005 16:16 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Liebe Anke,
bei allem, was man tut ist es wichtig voll ganz hinter seinen Entscheidungen zu stehen
Beitrag vom 25.09.2005 17:49 Uhr

Arbeiten

Von: Anke
Beitrag: Hallo,meine Tochter Nele ist jetzt 14 Monate und mein Sohn Jane is jetzt 3 Wochen.Ich nehme die beiden mit in die arbeit und stille beide noch voll!!!!!Nele darf trinken bis sie keine Kust mehr hat und sie nach fester nahrung fragt.Jane is eigentlich mein kleines sorgenkind da ich als Kindererzieherin arbeite.Da kommen babys im alter von 0 bis 3 Jahre hin.Da ich noch stille,gehört es zu meinem Beruf dazu(was ich auch gerne mache)die anderen Kinder zu stillen.Bei Nele gab das noch nie ein Problem sich meine Milch mit anderen zu teilen,doch Jane gefällt das garnicht un verweigert jetzt die Brust.Ich will alle Kinder weiter stillen auch die Pflegekinder,Bitte geben sie mir einen Rat.danke!!!!!!
Beitrag vom 24.09.2005 12:04 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Liebe Anke,
Du stillst also im Tandem, alle Achtung!
Allerdings hört sich das für mich so an, als ob Du Dir z. Z. zuviel zumutest. Und Dein Sohn Jane merkt das natürlich. Die kleinen Babies sind immer ein Spiegel der Gefühle ihrer Eltern. Du solltest Jane immer zuerst stillen und Dir dafür ganz viel Zeit nehmen. Zieh Dich zurück und schenke ihm dann Deine ganze Aufmerksamkeit, lass Dich dabei nicht durch andere (Kinder) ablenken. Sicher wird Jane dann ganz schnell wieder zufrieden aus Deiner Brust trinken. Im Moment ist nach meiner Einschätzung der Stress für Euch beide einfach zu groß.
Verzeih meine Fragen, aber wieso musst Du denn 3 Wochen nach der Geburt schon wieder arbeiten gehen? Eigentlich steht jeder Frau laut Mutterschutzgesetz mind. eine 8-wöchige Erholungspause zu. Diese Zeit solltest Du u.a. nutzen, um Dich körperlich von der Geburt zu erholen. Nach meiner Meinung ist es jetzt auch zu früh schon Pflegekinder zu stillen, das solltest Du auch frühstens dann wieder tun, wenn Jane gut aus deiner Brust trinkt und auch gut zunimmt. Es interessiert mich persönlich sehr, in was für einer Einrichtung Du arbeitest, wo fremde Kinder mitgestillt werden, könntest Du mir das noch mitteilen?
Zum Schluß noch meine Anregung für Dich: Denke darüber nach, ob es wirklich Deinem Wunsch entspricht alle Kinder weiter zu stillen, vielleicht mußt Du jetzt Prioritäten setzen und einen neuen spannenden Weg mit (allen) Kindern gehen. Und Dein Sohn Jane ist mit seinem Verhalten Dein Lehrer, der Dir hilft eine Lösung zu finden. Ich finde es bewunderswert, was Du tust und wünsche Dir ganz viel Erfolg Martina
Beitrag vom 25.09.2005 15:11 Uhr

zwillinge

Von: Susanne
Beitrag: Hallo Martina!!!!!Ich habe Zwillinge bekommen und bis jetzt habe ich sie immer einzeln gestillt.Bin alleinerziehend und habe noch eine 10 jährige Tochter meine große Tochter sarahhilft mir sehr im haushalt und mit den babys.wenn ich Moritz still kümmert sie sich um Maxim oder anders rum.Ich möchte sie aber auch wenn Sarah in der schule ist gleichzeitig stillen und wenn ich das nich mache schreit der eine immer.Leider gehts net das ich si zusammen still weil sie sich dann immer ablenken indem sie sich irgendwie betrachten.Manchmal hebt Sarah au den einen kleinen an die brust das er trinkt .Dann habe ich noch eine Frage.das geld ist sehr knapp bei uns und ich würde gerne arbeiten gehen.Mein alter job war Bürokauffrau.Mein chef hat mir angeboten die kinder mitzunehmen aber ich weiß nicht b das so gut ist weil sie sind ja auch erst 4 Wochen.Bitte helfen sie mir!!!!!!!!
Beitrag vom 23.09.2005 16:36 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Liebe Susanne,
Respekt, was Du so alles schaffst!
Großes Lob!
Sicher kannst Du Deine Zwillinge zusammen stillen
Beitrag vom 23.09.2005 18:09 Uhr

durchschlafen

Von: Ronja
Beitrag: Hallo!Ich bins nochmal.Meine kleine ist jetzt 3 1/2 Monate alt.Und ich hab gelesen,je älter sie werden,desto länger schlafen sie.Aber meine Lütte wird nachts immer öfter wach.Am Anfang wars einmal nachts und einmal früh morgens.Und jetzt ist es 2mal nachts und ab morgens 6 fast jede Stunde.Was kann ich denn da machen?
Beitrag vom 16.09.2005 10:22 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Anfrage vom 16.09. 10:22 Uhr
Liebe Ronja,
also 8-12 Stillmahlzeiten in 24 Std. sind ganz normal. Vielleicht hat die Kleine auch einen Wachstumsschub und braucht einfach mehr Milch. Es kann ja auch sein, dass Deine Tochter in den frühen Morgenstunde Deine Nähe sucht und deshalb so oft tinken will. Auf jeden Fall ändern Kinder in der Stillzeit ihren Trinkrhythmus häufig, das ist ganz normal. Du brauchst Dir keine Sorgen zu machen, Gruß Hebamme Martina
Beitrag vom 19.09.2005 21:23 Uhr

Zufüttern

Von: Claudia
Beitrag: Hallo,
wie lange dauert es, bis ich meine kleine Tochter - jetzt 19 Wochen alt - an eine Mahlzeit gewönnen kann? Ich muss leider arbeiten gehen und denke, dass ich es nicht schaffe, so oft abzupumpen. Gerne möchte ich morgens und abends noch stillen.
Danke für eine Antwort. Liebe Grüße Claudia
Beitrag vom 14.09.2005 00:44 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Deine Anfrage vom 14.09. 00:44 Uhr
Liebe Claudia,
es dauert ganz unterschiedlich lang, ein Baby an eine Flaschenmahlzeit zu gewöhnen! Sicher ist es sinnvoll, wenn eine enge Vertrauensperson die Flasche gibt und Du die Kleine ausschließlich stillst. Pumpe so oft wie möglich ab, gesetzlich stehen Dir feste Stillzeiten zu, die Du auch zum Pumpen nutzen kannst. Das bringt Dir aber nur etwas, wenn Du angestellt bist. Alles Gute Martina
Beitrag vom 19.09.2005 19:48 Uhr

zufüttern

Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Liebe Stillenden,
auch Hebammen brauchen mal Urlaub. Aus diesem Grunde können Ihre Anfragen erst wieder ab dem 20.09. beantwortet werden.
Beitrag vom 13.09.2005 19:10 Uhr

zufüttern

Von: Anja
Beitrag: Hallo,ich heiße Anja,bin 24 Jahre und habe 2 Kinder.Jeamy ist 4 Wochen und Kiara ist 2 Jahre.Ich gebe Jeamy leider die Flasche weil er die Brust verweigert.Kiara wird von mir noch voll gestillt .Jeamy war irgendwie geplant aber irgendwie auch nicht,da mein Mann und ich nich verhüten.Kiara ist schon jetzt sehr eifersüchtig obwohl sie sehr viel Zuwendung von mir und meinem Mann bekommt.Ich habe meinen Sohn die 3 Wochen gestillt,doch plötzlich verweigerte er meine Brust.Jetzt bekommt er aus der Flasche.Bei Kiara ist es genau anders rum.Sie verweigert feste Nahrung.Da ich die kleine bald in den Kindergarten geben werde,müsste sie bald von der Muttermilch wegkommen.Bis jetzt bekam sie immer essen und obst und kekse angeboten,was sie alles nicht annahm.Sie bekommt im 3 stunden takt tag und nacht.ich möchte auch gerne mal einen morgen mit dem kleinen verbringen was nur geht wenn kiara im kindergarten ist.Bitte helfen sie mir.Kiara verweigert dass essen nur!!!!!!Wie kann ich jeamy an die brust bringen??????
Beitrag vom 13.09.2005 17:21 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Deine Anfrage vom 13.09. 17:21 Uhr
Liebe Anja-
es handelt sich bei Dir um mehrere Probleme oder Konflikte. Du bist nach meiner Meinung in einem großen Dilemma, weil Du glaubst, nicht beiden Kindern gleichzeitig gerecht werden zu können. Aber das kannst und musst Du sehrwohl!
Zuerst zu Deinem kleinem Jeamy: Er braucht Dich und Deine Milch ganz besonders, er ist noch sehr abhänig von Dir. So kleine Babies haben sehr feine Antennen für die Gefühle ihrer Mutter
Beitrag vom 19.09.2005 19:43 Uhr

zu füttern

Von: Maria
Beitrag: Hallo,meine kleine Lea Sophie ist 10 monate und da ich zu Hause im Büro tätig bin,meinte mein Man ich solle der kleinen einen Mittagsbrei geben weil ich bisher voll gestillt habe.Mein mann ist Frauenarzt und findet es besser ,sie nicht mehr so oft zu stillen,ich habe eine 12 Jährige Tochter die ich bis zu ihrem 3 ten Lebensjahr voll gestillt habe und dann ihr einen Mittagsbrei angeboten hatte.Was soll ich mache wenn sich meine linke Brust verhärtet????
Beitrag vom 12.09.2005 20:06 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Hallo Maria,
mit 10 Monaten kann man zufüttern. Aber will Lea das auch? Oder nur Dein Mann? Lies meinen vorletzten Eintrag zu diesem Thema. Dein Mann versucht natürlich aus medizinischer Sicht zu argumentieren, aber er ist auch (D)ein Mann, mit seinen ganz eigenen Gefühlen zu Dir und Eurer Tochter.
Wenn Deine Brust hart ist, handelt es sich wahrscheinlich um einen beginnenden Milchstau, der manchmal auch emotionale Ursachen hat. Du solltest versuchen, diese Brust durch anlegen, massieren und/oder ausstreichen zu entleeren. Kühlen mit Quark oder Kohlblättern hilft nach dem Stillen/ Ausstreichen. Vor dem Anlegen mit Wärme behandeln! Bleib Dir treu und rede mit Deinem Mann über Deine Erfahrungen und Gefühle. Ich wünsche Dir viel Erfolg Hebamme Martina
Beitrag vom 12.09.2005 21:25 Uhr

Muttermilch

Von: Silke
Beitrag: Hallo, ich war Gestern beim Kinderarzt. Daniel wurde geimpft. Ich sagte ihm das ich noch voll stille. Er meinde ich solle so langsam zu fütter. Spätesten ab dem sechsten Monat. Die Muttermilch wäre dann nicht mehr narhaft genug. Stimmt das? Ich habe noch genug Milch für ihn und wollt bis zu sechsten oder siebten Monat voll stillen. Bin jetzt unsicher. Liebe Grüße Silke
Beitrag vom 10.09.2005 21:57 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Liebe Silke,
wenn Daniel gut zunimmt, kannst Du ihn auch nach dem 6.Monat noch voll stillen. Muttermilch ist sehr nahrhaft! Sie hat im Verhältnis auch mehr Kalorien als ein Kartoffel- oder Möhrenbrei. Bitte stille Daniel, wenn Du es willst, bis er von alleine Interesse an fester Nahrung zeigt, egal wann das sein wird. Du hast eine gute Intuition und weißt, was Dein Sohn braucht, vertraue weiter darauf.
Gruß Martina
Beitrag vom 11.09.2005 14:49 Uhr

Stillen!!!!

Von: Anche
Beitrag: Hallo,ich habe Zwillinge im Alter von 4 Monaten die ich voll stille.Beide sind meine kleinen Schätze und ich liebe sie über alles.Leider habe ich ein Problem.Ich habe einen Dalmatiner der eigentlich sehr gut mit den kleinen zurecht kommt.Saddy mein Hund ist 7 Jahre und er lebt bei mir seit er 9 Wochen ist.Wenn ich die kleinen stille,ist er sehr eifersüchtig.er bellt und knurrt die kleinen an.Wenn ich ihn ausschließe zerkrazt er mir die Türen.Ich möchte ihn aber auch nicht hergebn.Durch den Hund habe ich zur Zeit zu kämpfen meinen einen Sohn zu stillen.Er hat schon abgenommen und von der Flasche drinkt er nicht.mein anderer Sohn trinkt ohne Probleme.Ich weiß nicht woran es liegt.vll haben sie einen rat!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Beitrag vom 07.09.2005 22:06 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Liebe Anche,
ehrlich gesagt wäre es wohl besser einen Hundetrainer zu befragen. Du kannst Deinen Hund streicheln und ansprechen, wenn Du stillst. Ausserdem könnte der Hund auch ganz nah bei Dir zu Deinen Füssen liegen, damit er sich nicht ausgeschlossen fühlt.
Allerdings ist dieses Knurren sicher eine Form der Eifersucht, Dein Hund will sich von den Zwillingen nicht den Platz an Deiner Seite streitig machen lassen. Aber genau das muß er lernen! Dein Hund muß sich Dir bedingungslos unterordnen, es hilft nicht nachsichtig zu sein und ihn wie ein Kind zu behandeln.
Liebe Grüße Martina
Beitrag vom 08.09.2005 10:52 Uhr

Hilfe

Von: Marie
Beitrag: Hallo,ich habe meinen freund gsagt wenn er meinen kleinen nochmal schlägt muss er gehn.weil ich will net das er den kleinen luiz schlägt.milch hab ich noch genügend.ich werde entweder mir hilfe holen oder vll in ein mutter kind heim gehen.aber danke für die hilfe
Beitrag vom 06.09.2005 21:57 Uhr

leon

Von: Sabine
Beitrag: Hallo,ich bin sabine und habe einen 3 jährigen sohn.abends still ich meinen sohn noch.jetzt will er aber wieder mehrmals am tag,manchmal kriegt er auch nur mittags eine scheibe brot und sonst mittags abends nachts morgens und vormitags Muttermilch.eigentlich kriegt er immer wenn er will.ist das in ordnung das er so oft von mir gestillt wird???????langsam will er nämlich nur noch milch.wir danken ihnen im voraus für ihren rat.
Beitrag vom 05.09.2005 22:51 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Liebe Sabine,
zunächst einmal: es ist vollkommen in Ordnung ein so großes Kind zu stillen. Aber Stillen ist mehr als nur Ernährung, das ist Dir sicher klar. Wenn Leon immer mehr Muttermilch will, gibt es einen Grund dafür. Er holt sich damit auch Nähe , Aufmerksamkeit und Zuwendung. Denke darüber mal nach, vielleicht findest Du eine Ursache. Ansonsten kannst Du darauf vertrauen, dass Kinder genau wissen, was sie brauchen. Wenn Du ihm ausser Muttermilch viel anbietest, kann er auswählen, was er zusätzlich essen will. Alles Gute Martina
Beitrag vom 06.09.2005 10:42 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Sabine
Beitrag: Hallo!!!Danke für ihre Antwort.Eigentlich dürfte sich der kleine nicht nach wegen zu wenig schmusen oder spielen an die brust gehen.Der kleine ist jetzt in den Kindergarten gekommen und ich bin den ganzen Tag da.Wir gehen fast jeden Tag auf den Spielplatz oder in den Zoo oder ähnliches.Ich lese ihm Gutenachtgeschichten vor.Leider ist sein Vater bei einem Autounfall vor einem Jahr ums Leben gekommen.Deßwegen lass ich mir sehr viel Zeit mit ihm und will auch nichts falsch machen.Ich liebe ihn und will ihn nicht verlieren.Normal ist es so,das wenn der kleine aufsteht.das er dann zu mir kommt und ich ihm dann eine Stunde die Brust gebe.Dann bekommt er nach dem Kindergarten eine Suppe oder irgendwas worauf er gerade Lust hat.Er weiß auch das er eine Stunde nach der festen Nahrung wieder an die Brust darf!!!!Und dann bekommt er immer zwischendurch Milch und Abends vor dem schlafenfehen noch mal eine Stunde die Brust.Zwischendurch bekommt er auch immer obst angeboten.Ich werde ihnen über email ein Bild von dem kleinen geben!!!
Beitrag vom 06.09.2005 22:29 Uhr

Stillen

Von: Marie
Beitrag: Hallo,ich bin 17 und habe einen 4 monate alten sohn.mein sohn Luiz wird noch voll gestillt.ich bin völlig am ende.der kleine schreit den ganzen tag und man kann ihn nicht beruhigen.wenn er schreit weiß ich mir keinen rat mehr,steck ihm den schulli in den mund und leg ihn ins bett.nach einer halben stunde schreien reicht es uns und mein freund dreht durch.er verdient für uns alleine geld und ohne ihn würde ich es nicht schaffen.wir lieben uns aber der kleine luiz macht alles kaputt.manchmal kriegt luiz wenn ich nicht da bin auf den po oder auf die finger was mir mein mann gestanden hat.ich regel es so dass ich ihn dann anlege.dann kaut und schreit er nur noch aber trinken tut er nicht richtig.bitte helfen sie uns!!!!!!!!!!Liebe grüße,Luiz,Marie und Robin
Beitrag vom 05.09.2005 22:45 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Liebe Marie-
ihr seid einfach überfordert! Dein Sohn Luiz macht Euch nichts kaputt! Er schreit nicht um Euch zu ärgern oder weil es ihm Spass macht! Ein 4 Monate altes Baby sollte Ihr auch nicht so lange schreien lassen und schon garnicht schlagen (auch wenn es nur ein 'kleiner Klapps' ist). Marie- Du brauchst unbedingt Hilfe. Frage bei Deinem Jugendamt nach oder hol Dir Hilfe bei Deiner Familie. Das Du Deinen Kleinen voll stillst finde ich ganz toll! Alle Achtung! Wenn Du und Dein Freund weiter so zusammen haltet, werdet ihr das sicher schaffen- aber lass Dir bitte helfen! Lieber Gruß Martina
Beitrag vom 06.09.2005 10:34 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Hallo nochmal liebe Marie,
kann es vielleicht auch sein, dass Du durch den ganzen Stress nicht mehr genug Milch hast? Lass doch Luiz mal wiegen (möglich beim zuständigen Jugendamt, Abt. sozialmed. Dienst). Ist sein Stuhgang schön gelb/ocker? Du kannst Dich auf jeden Fall auch an eine Hebamme wenden und um eine Stillberatung bitten.
Alles Gute Martina
Beitrag vom 06.09.2005 11:20 Uhr

Ab wann zufüttern ?

Von: Michaela Ahrens
Beitrag: Hallo Martina. Bei uns ist alles gesund und munter. Alina wächst und gedeiht. Jetzt isst sie mit, d.h. wenn wir ein Brot oder einen Pudding essen schaut sie genau zu und macht beinahme mit. Ab wann soll ich denn Brei oder ähnliches zufüttern. Ich stille sie noch voll alle drei bis vier Stunden und sie nimmt auch bisher super weiter zu.
Liebe Grüsse
Beitrag vom 05.09.2005 14:41 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Hallo Michaela,
schön von Euch zu hören. :) Eigentlich kann man mit Beginn des 5. Lebensmonat zufüttern, wenn Du aber das Gefühl hast, dass die Kleine vorher schon mal was probieren möchte, dann versuch es doch einfach. Vielleicht will sie aber auch nur auf irgendwas rumkauen, gib ihr doch erstmal nur den Löffel.
Bis dann und ganz liebe Grüße Martina
Beitrag vom 05.09.2005 19:05 Uhr

trinkzeit - handy

Von: alban
Beitrag: Hallo,
unser Kind trinkt immer nur kurze Zeiten von 5-9min und ist schon 2 Monate.
Können Ablenkungen wie Telefonieren und Unterhaltungen mit anderen Leuten während des Stillens das Kind nervös und somit zu einem weniger ausdauernden Trinker machen?
Ist es besser sich beim Stillen ganz zurückzuziehen um sich und dem Baby mehr Ruhe zu geben und sich dabei zu konzentrieren?
Grüße,
Alban
Beitrag vom 05.09.2005 11:41 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Hallo,
ja das ist in der Tat so. Ein Kind beansprucht beim Stillen die volle Aufmerksamkeit der Mutter. Es ist wichtig mit dem Baby zu sprechen und ihm Aufmerksamkeit zu schenken.
Liebe Grüße
Beitrag vom 05.09.2005 18:57 Uhr

Haarausfall

Von: Silke
Beitrag: Hallo! Ich habe schon ein paar Wochen starken Haarausfall. Hängt das mit dem Stillen zusammen? Ich nehme schon eine weile Kieselerde und Zink aber es wird nicht besser. Kann ich noch was dagegen machen? Liebe Grüße Silke
Beitrag vom 31.08.2005 18:32 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Guten Morgen,
ja der Haarausfall hat sicherlich mit Hormonschwankungen durch Schwangerschaft und Stillzeit zu tun. Es wird ganz bestimmt nach der Stillzeit aufhören.Ausserdem kann man täglich unglaublich viel Haar verlieren, ohne das im medizinischen Sinne von Haarausfall die Rede ist. Also keine Sorge Gruß Martina
Beitrag vom 02.09.2005 09:32 Uhr

stuhlgang

Von: Barbara
Beitrag: hallo!
Ich habe 2 fragen bei denen ich froh wäre wenn ihr mir schreiben könntet was ihr denkt
1.) Meine Kleine ist morgen 7 Wochen alt und bisher hatte sie mehrmals am Tag eine volle Windel aber seit 2 Tagen hat sie nur mehr höchstens einmal am Tag Stuhl in der Windel und dann auch nur sehr wenig, manchmal dann wieder eine Bombenladung das aber nur selten. Ist das normal oder hat sie Verstopfung? sie hat auch öfters blähungen und es schaut so aus als ob sie ganz fest andrücken würde.Ich stille sie voll.
2.) Ist es normal dass meine Maus eigentlich nur schläft und trinkt? Ich meine sie wacht eigentlich nur auf wenn sie Hunger hat sie ist nur ganz selten einfach so wach. Dann liegt sie in ihrem Stubenwagen und schaut in die Gegend aber auch nur vielleicht 30 min. oder so und dann meldet sie sich schon wieder von wegen Hunger. Dann nach dem Trinken schläft sie sofort ein. Ist das normal für ein baby ihres alters?
Für eure Meinung wäre ich sehr dankbar,
lg babsi
Beitrag vom 31.08.2005 14:36 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Hallo nochmal,
zu 1. Bei voll gestillten Kindern habe ich noch nie eine richtige Verstopfung erlebt. Auch Stuhlgang nur einmal die Woche ist völlig normal- das starke Drücken beim Stuhlgang machen ist auch normal. Keine Sorge
zu2. Wenn Deine Kleine wächst und gedeiht darf sie so lange schlafen, wie sie will! Kommt sie denn auf mind. 6 Mahlzeiten in 24h? Denn dann ist wirklich alles in Ordnung Lieber Gruß Martina
Beitrag vom 31.08.2005 14:40 Uhr

zu wenig milch?

Von: Barbara
Beitrag: hallo!
Ich habe ein problem,ich stille meine 7 Wochen alte Tochter von Anfang an mit Stillhütchen. Nach der Geburt konnte meine Kleine meine brustwarzen nicht fassen drum hab ich die ersten 3 Tage abgepumpt und mit dem Flascherl gefüttert und als der Milcheinschuß kam mit Stillhütchen angefangen.Das hat bis jetzt immer super geklappt und ich hatte immer reichlich Milch nur seit gestern kommt mir vor dass sie immer weniger wird, meine Kleine saugt ewig herum bis sie mal satt ist und meistens wacht sie dann nach einer Stunde wieder hungrig auf.
bis jetzt hatte ich immer so viel milch dass ich zwischendurch sogar noch massenhaft abpumpen und einfrieren konnte aber jetzt kommt mir vor es ist nicht mal genug um meine Kleine satt zu kriegen.
kann das wirklich an dem Stillhütchen liegen ich hab schon versucht es ihr abzugewöhnen aber außer viel Geschrei kommt nichts dabei raus.Im Krankenhaus haben sie mir gesagt dass das kein problem wäre immer mit stillhütchen zu stillen aber jetzt lese ich überall dass davon die milchproduktion zurückgehen kann und bin TOTAl verwirrt.
hilft es wenn ich nach dem stillen abpumpe um die milchproduktion anzuregen aber wie soll das gehen wenn gar keine milch mehr zum abpumpen da ist weil mein baby alles trinkt?
Ich wäre sehr dankbar für antworten und vorschläge von euch,bin ganz verzweifelt und würde ungern anfangen zuzufüttern da das angeblich das stillen beeinträchtigen soll.
lg babsi
Beitrag vom 31.08.2005 13:34 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Hallo Barbara,
Es kann sein, dass Dein Problem mit den Hütchen zusammen hängt. Deine Tochter kann jetzt sicher auch ohne Stillhütchen trinken, es ist nur sehr ungewohnt für sie, deshalb das Geschrei. Versuche doch vor dem Anlegen kurz anzupumpen, damit die Warzen gut zu greifen sind und die Milch schon fließt. Du musst es immer wieder probieren, es wird schon klappen.
Vielleicht handelt es sich aber auch um einen Wachstumsschub, trotzdem solltest Du versuchen, die Stillhütchen los zu werden. Wenn Du Sorge hast, dass Deine Kleine nicht genug zunimmt, lass sie von (D)einer Hebamme wiegen. Die Hebamme hilft auch beim Anlegen, ansonsten setzt Dich doch zusätzlich mit einer Stillberaterin in Verbindung. Es ist ja für Deine Tochter viel schöner ohne Stillhütchen zu trinken, darum wirst Du ganz bestimmt Erfolg haben. Nur nicht verzeifeln, behalte Du immer die Ruhe!
Abpumpen hilft natürlich die Produktion anzuregen, aber vorrangig sollte Deine Tochter an der Brust trinken.
Hab Vertrauen in Dich, alles wird gut
Hebamme Martina
Beitrag vom 31.08.2005 14:26 Uhr

stillen

Von: sina
Beitrag: hallo,diese seite wurde mir empfohlen da seit ca.4 Tagen meine 3 Monate alte tochter Anna nicht mehr von der brust trinken will.Vielleicht haben sie ratsame tips,wie meine kleine wieder von der Brust trinken will!!!!
Beitrag vom 24.08.2005 18:16 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M.Hellenkamp
Beitrag: Liebe Sina,
es gibt so viele Ursachen dafür, dass ein Stillkind die Bust verweigert, dass ich die hier nicht alle aufzählen kann! Was bekommt Deine Kleine den jetzt für Nahrung? Trinkt sie denn überhaupt nicht mehr, oder ist es 'nur' ein Kampf sie anzulegen? Pumpst Du oder wie entleerst Du die Brüste? Ich empfehle Dir 'Das Stillbuch' von Hanny Lothrop und melde Dich auf jeden Fall bei einer Hebamme oder Stillberaterin vor Ort.
Wichtig ist, dass Du zum Stillen eine ruhige, harmonische Umgebung schaffst. Alles, was Dir gut tut und Dich entspannt ist o.k. Musik, Duftlampe,e.t.c. und vor allem atme Du tief durch, wenn es stressig und frustrierend wird, sprich Dir und Deiner Tochter Mut zu! Ich bin mir ganz sicher, dass alles wieder gut wird und Deine Kleine bald wieder zufrieden an der Brust trinkt. Denk auch einmal darüber nach, warum Du und/ oder Deine Tochter z.Z. sich gegen das Stillen wehren und schreibe es für Dich auf. Manchmal hilft das. Es gibt aber immer wieder ganz handfeste Gründe, wie z.B. eine verstopfte Nase. Melde Dich bitte nochmal bei mir und zum Schluß noch eine Frage: Wer hat Dir denn die Seite empfohlen?
Viel Kraft wünsch ich Dir Lieber
Gruß Martina
Beitrag vom 24.08.2005 21:07 Uhr

Stillen

Von: sarah
Beitrag: Hallo,ich bin 20 und erwarte IN Ca 1 monat mein erstes kind.es wir ein mädchen und soll leonie heißen.es ist alles in bester ordnung,den baby und ir geht es gut,und mein freund arbeitet halbtags als kellner.meine schwester(12)hat ihre regel schon,und auch einen freund.mir ihrem freund will siee unbedingt sex haben,ohne zu verhüten.sie hat einen riesen kinderwunsch aber meine ganze familie ist ratlos.mein vater ist sehr streng,deshalb darf meine schwester silvya ihren freund nicht mehr sehen.bis wir sie zur vernunft gebracht haben.jetzt haben wir keinen rat wie wir sie davon abhalten können,mit ihm zu schlafen.wir haben sgesagt sie kann mit ihm schlafen wenn sie verhütet.aber sie sagt :ganz oder gar nicht
Beitrag vom 24.08.2005 00:05 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Liebe Sarah-
bitte wendet Euch an das zuständige Jugendamt oder eine Organisation wie Pro Familia. Da kann nur jemand helfen, der die entsprechende Erfahrung mit diesen Problemen hat. Viel Erfolg, Martina
Beitrag vom 24.08.2005 12:49 Uhr

Stillen

Von: Laura
Beitrag: Hallo!ich bin im 9 tem Monat und erwarte in kürze meinen Sohn Justin.ich habe eine fünfjährige tochter Namens Josy,welche zur zeit bei meiner mutter ist.mein mann arbeitet halbtags als arzt,und steht mir tatkräftig zur Seite,bei uns klappt eigentlich alles sehr gut.keine propleme,kinder sin´d gesund.alles in bester ordnung.der geburtstermin ist 25.8.05 also noch 3 tage.morgen geh ich is krankenhaus,und werde zur überwachung dort bleiben.Meine tochter habe ich bis zu ihrem drittem lebensjahr gestillt.mit meinem sohn justin würde ich das auch gerne machen.jetzt habe ich eine frage:Ist es in Ordnung wenn ich mein baby mit in die arbeit nehme(tierarztpraxis)wo ich meistens am empfang sitze,und meinen sohn auch regelmäßig stillen kann.ich bitte um ihren rat.und noch einen rat,mein kinderarzt sagt das unsere josy,regelrecht verrückt nach muttermilch ist.ich habe sie bis zu ihrem 1ten lebensjahr vollgestillt.dann habe ich angefangen mittags brei zugeben.bis zum dritten hat sie mittags festes essen bekommen und morgens und abends muttermilch.Ab und zu fragt josy ob sie muttermilch will,da ich noch milch habe ,weil sie ab und zu was bekam.mit fast fünf jahren sollte sie meiner meinung nach aufhören nach milch zu fragen.aber wenn sie keine bekommt weint sie gleich,und weil sie sich nicht beruhigt,darf sie dann doch noch an die brust.ich möchte das das aufhört.nitte helfen sie mir
Beitrag vom 23.08.2005 18:58 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Hallo Laura,
ich freue mich sehr hier so viele Berichte von Müttern zu bekommen, die ihre Kinder so lange stillen! TOLL! Ich sehe kein Problem, wenn Du Dein Neugeborenes mit in eine Tierarztpraxis nimmst. Das Baby kommt ja mit kranken Tieren nicht in direkten Kontakt. Nun zu Deiner Josy: Eigentlich hast Du doch schon die Entscheidung getroffen, sie nicht mehr zu stillen! Du mußt Deine Entscheidung nur noch durchsetzen, bzw. dazu stehen. Nur eine Anmerkung: Vielleicht wird sie eifersüchtig auf ihren Bruder, wenn Du jetzt aufhörst, ihr die Brust zu geben
Beitrag vom 23.08.2005 19:35 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: laura
Beitrag: hallo!!!Danke für deinen rat.josy von der brust abzubringen wir nach fast 5 jahren sehr schwer sein.ich habe ihr jetzt auch schon fest versprochen mit ihr was zu unternehmen.Doch danach fragt sie wieder nach milch.sie kann meiner meinung nach gerne weiter trinken.sie trinkt auch richtig.es ist nicht so das sie nur nuggelt,sondern sie saugt richtig und nimmts auch ernst.ich könnte sie ja eigentlich weiterstillen bis sie es nicht mehr möchte.wenn justin gestillt wird darf sie auch habe ich gesagt.trotzdem danke
Beitrag vom 23.08.2005 19:45 Uhr

Satt werden

Von: Ronja van Dam
Beitrag: Hallo!
Ich stille meine Kleine jetzt seit fast 3 Monaten.Ich hab aber im Moment das Gefühl das sie oft nicht satt wird.Manchmal will sie schon nach einer Stunde wieder trinken.Und sie kaut ständig auf ihren Fingern rum.Wie weiß ich ob ich was zu füttern muß?
Liebe Grüße
Beitrag vom 23.08.2005 12:45 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Hallo!
Deine Tochter hat sicher nur Durst. Die Babies sind schlau, wenn es heiß ist, trinken sie häufiger und kürzer, damit ihr erhöhter Flüssigkeitsbedarf gedeckt wird! Mach Dir keine Sorgen, Stillen nach Bedarf ist das einzig richtig! Bloß nicht zufüttern, dafür ist Deine Kleine noch viel zu jung! Trink Du bitte auch ausreichend (2,5 bis 3l am Tag wären prima) Gruß Hebamme Martina
Beitrag vom 23.08.2005 12:55 Uhr

Starke Kopfschmerzen

Von: Silke
Beitrag: Hallo Martina, mein Sohn Daniel ist am 05.04.05 in der 32 Woche per Kaiserschnit gehollt worden. Er wog 1470g und war 46 cm groß. 6 Wochen war er in der Klinik davon war ich 3 1/2 Wochen mit ihm auf der Mutter Kind Station.
Ich habe ums Stillen gekempft und kann voll stillen. Habe nur ein problem. Ich habe immer wider starke Kopfschmerzen (Migräne). Ein zwei Tage lang. In der Zeit geht die Milch sehr stark zurück. Er muß dann immer zwei, drei Tage Hungern. Er tut mir dann immer so leid. Er schreit dann viel. Will al Stunde an die Brust. Stille dann meistens bis zu einer Stunde. Ich bekomme Ihn dann kaum von der Brust weg. Flasche nimmt er nicht. Habe es immer wider probiert. Zu füttern darf ich noch nicht laut Kinderarzt. Sonst hätte ich es in der Zeit gemacht so lage ich keine Milch habe. Kann ich etwas machen damit die Milch
nicht immer wider weg geht? Ich nehme nichts ein wegen den Schmerzen. Arzt sagt
es gibt nichts soll lange ich stille. Ich will auf jeden fall weiter stillen. Trinke Milchbildungstee. Hilft aber in der Zeit nicht. Liebe grüße Daniel
und Silke
Beitrag vom 23.08.2005 10:54 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M.Hellenkamp
Beitrag: Hallo Silke,
Du bist ja echt eine starke Frau! Hochachtung!
Du musst aber auf jeden Fall etwas gegen diese Kopfschmerzen unternehmen.
Du kannst nach meiner Meinung ruhig mal ein Aspirin oder Paracetamol nehmen, diese Mittel sind aber leider gegen Migräne zu schwach.
Hast Du eine Hebamme, die Dir helfen kann? Ich denke, dass Du eine Heilpraktikerin und/ oder Homöopathin aufsuchen solltest, Dein Arzt ist Dir da momentan wohl keine große Unterstützung.
Vielleicht kann Dich eine Haushaltshilfe zusätzlich entlassten, mit einem Attest von Deinem Arzt kannst Du diese dann bei Deiner
Krankenkasse beantragen. Oder kann jemand aus der Familie Dich unterstützen?
Wenn Dein Sohn gut zunimmt, ist es richtig, nicht zu zufüttern. Kannst Du vielleicht Milch abpumpen, wenn es Dir gut geht, dann hast Du immer
eine kleine Reserve. Ein Rezept für eine Milchpumpe muss Dein Kinderarzt ausstellen. Wenn der Kleine dann Hunger hat, kann man die Milch auch mit
dem Becher geben, wenn er die Flasche nicht will. Wichtig ist, dass nicht Du versuchst ihn zu füttern, dann wird er die Milch schon nehmen,wenn der Hunger groß genug ist.
Frage dazu unbedingt Deine Hebamme oder eine Stillberaterin.
Ich wünsche Dir eine baldige Besserung,
Martina
Beitrag vom 23.08.2005 10:59 Uhr

risikoschwangerschaft

Von: luisa
Beitrag: hallo,danke für ihre ratsamen tips.ich werde paul versuchen abzugewöhnen mir weh zu tun.ich war heut beim frauenarzt,er hat gesagt es wär eine risikoschwangerschaft.ich bin total am ende.das baby kann jeden moment kommen.haben sie vielleicht noch ein paar hübsche babynamen,denn ich habe noch keine ahnung wie ich sie nennen soll.ich habe so angst das s meiner kleinen nicht gut geht.und nochmal zum stillen.im liegen kann ich den paul leider nicht stillen,da er nicht ruhig hält.ich habe es auch schon ausprobiert.zur zeit hilft mir meine freundin,indem sie den kleinen hält.helfen sie mir bitte!!!!!!!
Beitrag vom 21.08.2005 23:36 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M.Hellenkamp
Beitrag: Hallo Luisa,
was heißt denn Risikoschwangerschaft? Hast Du vorzeitige Wehen oder ist der Muttermund schon geöffnet, handelt es sich also um echte Frühgeburtsbestrebungen? Hat Dein Arzt Dir Bettruhe verordnet, will er Dich gleich ins Krankenhaus einweisen, oder hat er Dir 'nur' Schonung angeraten? Also bei echten Frühgeburtsbestrebungen solltest Du auf Sex eine Weile verzichten, Sperma macht den Muttermund weich und kann auch Wehen auslösen. Zusätzlich wäre eine Haushaltshilfe notwendig, der Arzt kann eine Bescheinigung ausstellen, die Du dann bei der Krankenkasse einreichen musst. Damit kannst Du sicherlich eine Einweisung ins Krankenhaus umgehen und bei Deiner Familie bleiben.
Zum Stillen: Wie oft stillst Du denn Deinen Sohn noch? Könnt ihr nicht im Liegen S-förmig stillen, einer mit den Füßen nach oben und einer nach unten, dann kann er nicht in Deinen Bauch treten. Allerdings frage ich mich, was Ihr beide vom Stillen habt, wenn eine fremde Person(!) ihn festhalten muß? Leg ihn doch nur kurz vorm Einschlafen an, dann zappelt er sicher auch nicht so. Allerdings gilt auch hier: bei echten Frühgeburtsbestrebungen stellt das Stillen für Deinen Körper eine zusätliche Belastung dar und kann u.U. eine bestehende Wehentätigkeit verstärken. Deine ungeborene Tochter sollte frühstens in der 35./36. Woche auf die Welt kommen, bis zu diesem Zeitpunkt musst Du Dich schonen.
Bei der Namensgebung kann ich Dir leider nicht helfen, schau doch mit Deinem Mann mal ins Internet.
Ich wünsche Dir für die nächsten Wochen viel Ruhe und etwas Zeit für Dich Hebamme Martina
Beitrag vom 22.08.2005 13:57 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: luisa
Beitrag: hallo,ich bin tobias,der mann von luisa.sie hat bettruhe verteilt bekommen,weil es frühgeburtserscheinungen gibt.sie hatte leichte wehen,was im siebten monat noch nicht sein sollte.ich schätze shr das es meiner familie gut geht.marie,die beste freundin meiner frau,kennt luisa schon seit 15 jahren.marie ist ständig bei uns da sie eine wohnung über uns wohnt.ich arbeite von morgens um 6 bis mittags um 3.meine frau brauht unterstützung.die bekommt sie durch marie.paul werden wir weiter 3 mal täglich stillen.ich muss jetzt absofort helfen,weil er luisa sehr tritt.wir werden unsere tochter Zoe nennen.liebe grüße von luisa,zoe paul und tobias
Beitrag vom 23.08.2005 00:17 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Dann ist Luisa ja gut versorgt! Ich wünsche Euch alles Gute!
Beitrag vom 23.08.2005 10:49 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: luisa
Beitrag: hallo,ich kann es nur kurz machen.luisa wurde soeben ins krankenhaus eingeliefert.sie hatte sehr starke schmerzen im unterleib und de mutter mund ist schon 5cm geöffnet.unser paul ist bei der oma.ICH werde sofort hinfahren.heute abend sage ich ihnen bescheid.tobi
Beitrag vom 23.08.2005 13:01 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: luisa
Beitrag: hallo martina,wir sind alle erleichtert.unsere kleine zoe ist auf der welt.sie wurde per kaiserschnitt auf die welt geholt.sie ist 40 cm groß und 1620 g schwer.sie ist zur zeit im brutkasten,sie ist an vielen maschinen angeschlossen und der anblick sie da mit den vielen kabeln zu sehen,einfach nur schlimm!!!!.der arzt hätte gesagt,das wir sex hatten war keine gute idee.dadurch kam es anscheinend auch zur frühgeburt.ich meine wir hatten jeden tag 2 mal sex,trotz schwangerschaft und ´baby.ich hol gleich paul bei der oma ab und dann gehen wir ins krankenhaus. ich schicke ihnen bald ein bild von unserer kleinen:LIEBE grüße
Beitrag vom 23.08.2005 18:16 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Silke
Beitrag: Hallo! Als ich das mit Zoe gelesen habe mußt ich wider daran denken wie schlimm das für mich war als Daniel im Brutkasten lag. Der anblick ist schon schlimm. So klein und die ganze Kabel und Schläuche. Ich habe damals Milch abgepumt und er hat sie über eine Magensonde bekommen. Mit 2 ml al zwei Stunden hat man angefangen. Ich war jeden Tag bei ihm so lange es ging. Habe mit ihm
geredet und seinen Kopf gestreichelt.Ich hatte das gefühl das er merkte wenn ich
da war. War eine schwere Zeit. Aber jetzt ist alles ok mit ihm.
Ich könnte sehr viel darüber erzählen. Vieleicht Hilft es ja Luisa und ihrer Familie.
Wenn du willst kannst du gerne meine eMail Adresse veröffentlichen.
Liebe Grüße Silke Silli033@aol.com
Beitrag vom 24.08.2005 21:10 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: luisa
Beitrag: Hallo!!!vielen dank an silke,ich habe ihre worte an luisa weitergeleitet.sie hat sich sehr drübergefreut.ich werde ihnen per email ein bild von unserer zoe senden.Liebe grüße zoe,luisa,tobias und paul
Beitrag vom 26.08.2005 22:48 Uhr

stillen

Von: Luisa
Beitrag: Hallo Martina,mein sohn ist ein jahr und ich still immer noch,mein arzt sagt zwar ich hätte noch sehr viel milch,trotzdem muss mein sohn paul noch sehr fest ziehen bis was rauskommt.das schmerzt auch sehr d er ja auch schon zähne hat.trotzdem möchte ich ihn weiter stillen.und ich hab noch ne frage,ich bin wieder im 7ten monat schwanger und mein mannn möchte immer noch sex haben.geht das??Und wie soll ich meinen sohn paul stillen wenn ich so einen großen bauch habe????Bitte helfen sie mir!!!Liebe grüße Paúl und Luisa
Beitrag vom 20.08.2005 14:23 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M.Hellenkamp
Beitrag: Hallo Luisa,
Dein Sohn Paul ist mit einem Jahr schon recht kräftig, deshalb saugt er so doll. Wenn er Dich beisst oder Dir wehtut, musst Du ihm das mitteilen, er merkt es sonst nicht. Du kannst auch ruhig mal ganz laut 'aua' sagen und ihn von der Brust nehmen, damit er lernt, Dir beim Stillen nicht weh zu tun. Kinder in diesem Alter lernen ganz viel über ihre Grenzen und die ihrer Mitmenschen. Es ist völlig o.k. den Kindern die eigene Schmerzgrenze zu zeigen!
Nun zu Deiner zweiten Frage: Sex ist in der Schwangerschaft nicht verboten, klar geht das! Die Frage ist ja nur, ob Du es auch willst, dann findest Du mit Deinem Mann sicher einen Weg. Für die bevorstehende Geburt wünsche ich Dir alles Gute
Hebamme Martina
Beitrag vom 21.08.2005 18:47 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M.Hellenkamp
Beitrag: Nachtrag:
Stille Deinen Sohn am Besten im Liegen, dabei stört der Bauch nicht so- und Du kannst Dich auch gleich etwas ausruhen.
Beitrag vom 21.08.2005 18:49 Uhr

hilfe

Von: König
Beitrag: Meine Tochter 7 Monate weigert sich seit 3 Tagen an die Brust zu wollen. Nur wennsie sehr Müde ist geht sie ran. Ich möchte gerne weiter Stillen. Meine Tochter bekommt mitags Gemüse brei u. auch Pree Milch weil meine Milchproducktion nachgelassen ha. Ich Pumpe ab aber dies reicht leider nicht. Was soll ich machen? Anja König
Beitrag vom 14.08.2005 20:48 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Liebe Anja,
Deine Tochter ist wohl dabei sich abzustillen. Mit 7 Monaten ist das ein ganz normaler Prozess. Für Dich ist dieser Prozess sicher schmerzlich, Deine Kleine wird wieder einen Schritt in Ihre Unabhänigkeit tun. Nun braucht sie Deine Milch nicht mehr, um zu wachsen und sich weiter zu entwickeln. Sie weiß genau, was gut für sie ist, vertraue ihr einfach. Ganz sicher werdet Ihr zusammen eine Weg finden, Nähe und Geborgenheit auszutauschen, durch gemeinsames kuscheln, baden etc.. Und das Deine Kleine so sicher und zuversichtlich Ihren Weg geht, ist ja Dein Verdienst
Beitrag vom 15.08.2005 12:19 Uhr

Blaehungen vom Stillen?

Von: Patricia
Beitrag: Hallo Martina, bin total verzweifelt..komme gerade vom Kinderarzt und mir dreht sich der Kopf. War beim Kinderarzt, weil unsere Kleine (4 Wochen alt) seid ein paar Tagen starke Blaehungen/Bauchschmerzen hat und sehr haeufig in die Windel drueckt/presst. Seid Mo hat sie kaum noch Ruhephasen und ist permanent am druecken und weinen (meine Nerven). Der Kinderarzt sagte mir heute, unser Kind haette zu viel zugenommen, sie wiegt jetzt 4kg. Wir hatten aber auch einiges nachzuholen. Sie ist 4 Wochen zu frueh und wog bei der Geburt 3080 gramm, desweiteren hatten wir 10 Tage mit Gelbsucht zu tun und sie hatte recht viel abgenommen. Entlassungesgewicht 2940 gramm. Wegen der Blaehungen soll ich lt. Kinderarzt die Mahlzeit kuenstlich auf 3 Std einpendeln und wenn sie vorher weint, den Schnuller geben (habe bisher gestillt, wenn sie sich gemeldet hat, sie hatte ein Intervall von 2,5 bis 4 Std.) Seid gestern bricht sie aufgrund des drueckens die Mahlzeit ab und kommt dann etwas frueher wieder
Beitrag vom 12.08.2005 16:16 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Hallo Patricia,
so nun mal ganz langsam: Du hast doch bis jetzt mit Deiner Kleinen alles richtig gemacht. Großes Lob, dass Du voll stillen kannst, nach dem ganzen Streß mit Frühgeburt und Gelbsucht!
Und nun zu Deinen Fragen: Ein voll gestilltes Kind kann nicht zuviel zunehmen. Es gibt bei voll gestillten Kindern keine Grenze bei der Gewichtszunahme. Zu den Blähungen: die sind ja in den ersten drei Lebensmonaten ganz normal und Du hast nach meiner Meinung Deine Kleine gut unterstützt. Den Stillrhythmus und die Abstände zwischen den Mahlzeiten solltest Du wirklich Dein Kind bestimmen lassen. Ist es nicht gut zu wissen, dass die Kleine an Deiner Brust saugend sich Erleichterung von ihren Bauchschmerzen verschaffen kann? Still sie ruhig weiter nach Bedarf, damit kannst Du nichts falsch machen. Den Fencheltee solltest Du trinken, vielleicht noch mit Kümmel und Anis drin, dann bekommt das Baby auch etwas von den Wirkstoffen ab. Lefax ist o.k., sollte aber die letzt Möglichkeit sein. Es gibt tolle Kümmelölzäpfchen in der Apothke (carvum carvi- Kinderzäpfchen) und/oder auch Öle und Salben zur Bauchmassage.
Du solltest auf jeden Fall ganz schnell mit Deiner Hebamme Kontakt aufnehmen, die hat sicher noch mehr Tipps auf Lager.
So und zu guter Letzt: Kinderärzte kann man wechseln, wenn man nicht klarkommt! Versucheausserdem nur auf eine Person zu hören (Deine Hebamme z.B.) und vertraue wieder mehr auf Deine Intuition, dann wird alles gut! Melde Dich ruhig nochmal, ich mag gerne wissen, wie es bei Euch weiter gegangen ist. Alles Gute wünscht Hebamme Martina
Beitrag vom 12.08.2005 20:33 Uhr

Gelenkschmerzen

Von: Conny
Beitrag: hallo, meine tochter ist 3 monate alt und ich stille sie, seit ungefähr zwei wochen schmerzen mir die gelenke am ganzen körper, ich habe richtig das gefühl das sie mich leer saugt, was kann ich tun? fehlen mir irgendwelche mineralstoffe, ich selber trinke keine milch, esse dafür aber viel käse. über eine antwort würde ich mich sehr freuen, da ich mir schon gedanken mache.
Beitrag vom 09.08.2005 18:08 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Hallo Conny,
ich kann leider aus der Ferne nicht beurteilen, ob Dir was fehlt. Bitte wende Dich an Deine Hebamme oder an eine Heilpraktikerin. Vielleicht können Schüsslersalze oder Homöopathie Dir helfen.
Auf jeden Fall solltest Du Dich an Deinen Hausarzt weden, damit Erkrankungen wie z.B. Rheuma ausgeschlossen werden können. Ich wünsche Dir gute Besserung und eine schöne Stillzeit
Hebamme Martina
Beitrag vom 09.08.2005 19:17 Uhr

Stiilen wàhrend der Nacht

Von: Diane
Beitrag: Mein Sohn ( erst 5 Wochen alt) hat in den 3 letzten Nächten 7-9 Stunden durchgeschlafen, am Tag stille ich ihn alle 2-3 Stunden. Er schläft allerdings nicht viel während des Tages. Soll ich ihn nun nachts wecken, oder ist es Ok wenn er durchschläft?
Danke
Beitrag vom 03.08.2005 09:11 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Hallo Diane,
Du brauchst Deinen Sohn nicht zu wecken! Wunderbar, wenn er schon jetzt nachts so lange schläft.
Wenn Du Dir unsicher bist, dann wiege Deinen Kleinen einfach alle 1-2 Wochen. Er sollte ca. 100-150 Gramm (natürlich auch mehr) pro Woche zunehmen.
Ansonsten frag eine Hebamme, bis 8 Wochen nach der Geburt hast Du Anspruch auf Hebammenhilfe im Wochenbett.
Ich wünsche Dir eine schöne Stillzeit,
Hebamme Martina
Beitrag vom 03.08.2005 15:38 Uhr

zu wenig milch

Von: Susi
Beitrag: unser sohn ist jetzt 10 wochen alt. bis vor einer woche, sah jede stillmahlzeit so aus, daß er an jeder brust 10-15 min getrunken hat. nun in den letzten tagen nur noch 5-7 min und das auch nur an einer brust, immer abwechselnd. früher war meine brust immer prall und er hatte ordendlich zu trinken, heute nicht mehr und er fängt auch schon an zu weinen, wenn nicht gleich milch kommt, es zu lange dauert. was kann ich machen, daß es wieder mehr milch wird. im moment still ich tagsüber alle zwei stunden und nachts alle 5 Stunden.
Beitrag vom 31.07.2005 06:56 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: susi
Beitrag: noch ergänzend, milchbildungstee trink ich 1L und wasser 1,5-2 L am tag.
Beitrag vom 31.07.2005 06:58 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Liebe Susi,
wahrscheinlich hast Du garnicht zu wenig Milch, denn die Kinder ändern mehrmals in der Stillzeit ihren Rhythmus und die Länge der Mahlzeit. Dein Sohn hat tagsüber vielleicht nur Durst, dann ist es ganz natürlich, dass er häufiger angelegt werden möchte. Es ist ja auch in diesem komischen Sommer machmal ganz schön heiß. Durch kurze, häufige Mahlzeiten deckt er seinen erhöhten Flüssigkeitsbedarf.
Du machst alles richtig, stille Dein Kind nach Bedarf, wenn er Hunger hat, wird er sicherlich die zweite Brust verlangen, oder auch nachts kürzere Abstände machen.
Liebe Grüße und noch eine schöne Stillzeit wünscht
Hebamme Martina
Beitrag vom 31.07.2005 19:15 Uhr

Zu wenig Milch

Von: Julia
Beitrag: Hallo. Ich Stille meine tochter jetzt seit über drei monaten und ich würde auch gerne noch ein paar monate so weiter machen, doch seit ca einem monat habe ich sehr wenig milch. Es reicht nur für eine Mahlzeit, deswegen muss ich meine tochter leider zufüttern. Gibt es eine möglichkeit dass ich jetzt wieder mehr milch bekomme?
Beitrag vom 21.07.2005 21:24 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Liebe Julia,
Stillen funktioniert nach dem Prinzip 'Angebot und Nachfrage'. Wenn Du Deine Tochter häufiger anlegst, kann die Milchmenge sich wieder erhöhen. Du kannst auch pumpen und/ oder Deine Brüste massieren, um die Milchproduktion zu erhöhen.
Wichtig ist aber auch, dass Du ausreichend trinkst (z.B. Milchbildungstee-gibt es in jeder Apotheke) und Dich gesund ernährst. Viel Ruhe und viel Körperkontakt zu Deinem Kind sind natürlich auch sehr wichtig.
Trotz alle dem kommt es immer wieder mal vor, dass die Milchmenge sich nicht mehr steigern lässt. Mach Dir dann aber deswegen bitte kein schlechtes Gewissen!
Viele Grüße Hebamme Martina
Beitrag vom 22.07.2005 15:14 Uhr

Stillen trotz Schwangerschaft

Von: Rosi
Beitrag: ich bin in der 22 SSW und stille meine nun 16 Monate alte Tochter noch, riskiere ich dadurch eine Unterversorgung des ungebohrenen Babys? Ist es normal, dass plötzlich beide Brustwarzen ähnlich empfhindlich reagieren wie in der Anfangsstillzeit? Eigentlich sollten sie doch abgehärtet sein... Ich stille meine Tochter noch mind. 4 mal am Tag und 1 mal in der Nacht, vorwiegend ist dies aber mehr Beruhigung und Schmusen als Nahrungsaufnahme, wobei sie ca. 2-4 Minuten kräftig saugt und dann nur noch genüsslich nuckelt. Meine Frauenärztin rät zum abstillen, aber ehrlich gesagt, ich weiss nicht wie ich dies anstellen soll. Vielleicht haben sie ein paar Tips für mich
Beitrag vom 27.06.2005 23:29 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Liebe Rosi,
aus medizinischer Sicht kannst Du bedenkenlos in der Schwangerschaft weiterstillen. Da sehe ich überhaupt keine Probleme. Du musst auf keinen Fall abstillen, aber gut auf Dich und Deine Ernährung achten
Beitrag vom 28.06.2005 10:34 Uhr

trinkfaul

Von: Stürber
Beitrag: Meine Tochter ist 3 Wochen alt. Gleich nach der Geburt hatte sie Schwierigkeiten, die Brust zu finden oder wollte nicht. Dazu kam, daß es sehr heiß war (26.5.). Die im Krankenhaus meinten, das ergibt sich, wenn sie Hunger hat. Aber sie hat sich selten gemeldet und wenn, war es ein Krampf, daß sie die Brust findet. Nach Hilfen der Hebammen (die es falsch angegangen sind, weil sie ihr die Brust in den Mund gezwängt haben anstatt sie suchen zu lassen) hat sie auch mehr genuckelt als richtig getrunken. Dazu kam eine schwere Gelbsucht und tagelange Phototherapie. Ich habe abgepumpt, so gut ich konnte, aber es reichte nicht. Anlegen durfte ich sie nicht. Dann wurde zugefüttert. Jetzt zuhause ist sie trinkfaul, nuckelt und schläft beim Stillen ein. Nur an der Flasche wird sie richtig satt zum Zunehmen. Ich befürchte, sie hat die Brust verlernt. Ich würde sehr gerne stillen, aber ich denke, der Zug ist abgefahren? Selbst mit der Pumpe könnte ich die Produktion evtl. nicht aufholen, selbst wenn sie trinken würde?!? Schade?
Beitrag vom 16.06.2005 13:28 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Liebe Frau Stürber,
das waren ja wohl recht aufregende und sorgenvolle drei Lebenswochen
Beitrag vom 17.06.2005 23:18 Uhr

konnte nicht stillen

Von: A.
Beitrag: Hallo!
meine Tochter ist am 03.02.2005 geboren. Ich als Mutter wollte sogerne stillen. Doch meine Tochter machte zwei, drei Züge an der Brust und dann wollte sie nicht mehr. Und das bei jedem Versuch sie anzulegen. Nach cirka einer Woche habe ich ihr Milchnahrung gegeben trotz das ich Milch hatte. Ich habe sogar versucht abzupumpen aber ich bekam nicht viel raus und wenn ich selber gedrückt habe kamen richtig milchstrahlen raus. Nun ist meine tochter drei einhalb Monate alt und sieht kern gesund aus. Trotzdem mache ich mir als Mutter Vorwürfe sie nicht gestillt zu haben. man sagt ja das Muttermilch die beste sei. Kann es sein das ich Fehler gemcht habe? Ich bitte um baldige Anwort.
Beitrag vom 13.05.2005 19:17 Uhr

Kurze Trinkzeiten

Von: Marco
Beitrag: Hallo Martina,
unsere Tochter ist am 19.02.05 geboren und trinkt seit 2 Tagen immer sehr hektisch und nach 5-8 min. ist sie meist satt und spuckt viel wieder aus. Sie kommt alle 4 Stunden nachts auch nach 5 und trinkt trotzdem nur 5 Minuten, wir machen uns sorgen das sie nicht ausreichend Nahrung zu sich nimmt. Die Windeln sind immer feucht und haben Stuhl.
Was können wir gegen zu hastiges trinken tun? Danke !!
Beitrag vom 08.05.2005 07:02 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Hallo Marco,
es ist ganz normal, wenn ein Baby in der Stillzeit mehrmals seinen Trinkrhythmus ändert. Eure Tochter ist jetzt schon kräftig gewachsen und kann auch in sehr kurzer Zeit eine enorme Menge Muttermilch aufnehmen. Die Brüste helfen dazu noch aktiv durch den Milchflußreflex mit. Trotzdem ist der Magen noch relativ klein und kann nicht allzu große Flüssigkeitsmengen verdauen. Deshalb spuckt Eure Tochter. Sie verfügt nämlich noch über ein gesundes und natürliches 'Überlaufventil'. Darum braucht Ihr Euch keine Sorgen zu machen, denn Spucken bedeutet, dass Eurer Kind genug Milch trinkt.
Macht einfach mit Ruhe und Geduld weiter wie bisher. Das bedeutet: Stillen nach Bedarf
Beitrag vom 08.05.2005 15:36 Uhr

dauer des trinkens

Von: dietke
Beitrag: Hallo, mein Sohn ist am 04.04.05 geboren, er trinkt zur Zeit fast alle 2 1/2 Std. immer 3 Minuten sehr hastig, dann nach Stillpositionswechsel nochmal 2-4 Minuten an der gleichen Brust. Er schläft dabei sehr schnell ein und sieht trotzdem vollgestopft aus. Dann wickel ich ihn und das gleiche an der anderen Brust. Ist das ein Wachstumsschub, oder kann ich ihn dazu bringen mal etwas länger zu trinken? Er nimmt gut zu und die Windel ist auch gut voll. Gruss Dietke
Beitrag vom 28.04.2005 21:46 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Hallo Dietke,
bestimmt handelt es sich um einen Wachstumsschub. Es ist vollkommen richtig von Dir, Deinen Sohn jetzt so oft anzulegen, damit sich Deine Milchmenge erhöht und Dein Kleiner sich wieder richtig satt trinken kann. Das ist jetzt natürlich anstrengend, aber so ein Wachstumsschub dauert ja auch nicht ewig, meistens ist nach einem Tag (24 Stunden) alles vorbei. Dann werden die Trinkabstände von alleine wieder größer und Du kannst Dich etwas erholen. Dein Sohn wird dann sicher auch wieder länger an der Brust trinken.
Lieben Gruß Hebamme Martina
Beitrag vom 29.04.2005 14:30 Uhr

leiert mir nach dem Stillen die Brust aus?

Von: Jenny
Beitrag: ich bin im 9. Monat schwanger. Eigentlich will ich ja gerne stillen, aber meine Schwiegermutter sagt das dann die Brüste so ausleiern und schlaff sind. Das will ich eigentlich auf gar kein Fall. Was sagen sie dazu?
Beitrag vom 26.04.2005 23:29 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Liebe Jenny,
natürlich verändern Schwangerschaft und Stillzeit die Figur im allgemeinen. Das Brustgewebe nimmt, wie Du sicherlich schon bemerkt hast, bereits in der Schwangerschaft erheblich zu. Beim Stillen wird die Brust natürlich noch größer.
Nach der Stillzeit nimmt das Volumen der Brüste wieder ab, die Haut aber bleibt gedehnt und deshalb sind die Brüste oft weicher und nicht mehr so straff. Dadurch wirken die Brüste nach dem Stillen oft etwas kleiner als vorher. Aber auch schon durch die Schwangerschaft alleine verändert sich Deine Figur und auch die Brüste, ob Du nun stillst oder nicht! Es ist letztendlich Deine eigene Entscheidung, ob Du auf die Erfahrung des Stillens verzichten willst oder nicht. Vielleicht kann es Dir ja helfen, wenn Du Dir die vielen positiven Seiten des Stillens verdeutlichst. Z.B. fördert das Stillen die Rückbildung nach der Geburt und festigt die Bindung zu Deinem Kind. Alles Gute für die Geburt wünscht Martina
Beitrag vom 27.04.2005 11:56 Uhr

Fieber und Stillen?

Von: Wencke S.
Beitrag: Hallo,
meine Isabella ist neun Wochen alt. Ich bin stolz darauf, daß ich sie voll stille. Seit vorgestern fühle ich mich grippig und gestern Abend hatt ich auch noch Fieber. Ich bin verunsichert, kann ich trotzdem weiter stillen? Außerdem ist meine rechte Brust rot und hart. Isabella will da seit gestern nicht mehr trinken. Was nun?
Beitrag vom 23.04.2005 08:24 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Hallo Wencke,
ich glaube Du hast einen klassischen Milchstau! Du musst auf jeden Fall weiterstillen, und zwar gerade an der betroffenen Seite! Lege dort häufig in kürzeren Abständen an. Kühle die Brust am Besten mit Quark nach dem Stillen und wärme die Brust vor dem Stillen z.B. mit einem nassem Waschlappen an. Beim Stillen solltest Du die harten Stellen massieren, auch wenn es wehtut! Du brauchst jetzt ganz viel Ruhe und Geduld! Bitte melde Dich in jedem Fall noch heute bei einer Hebamme oder suche eine Stillberatung auf (siehe unsere Linkliste). Bei Fieber über 40°C musst Du unverzüglich in ein Krankenhaus fahren! Gute Besserung wünscht Hebamme Martina
Beitrag vom 23.04.2005 11:12 Uhr

zu wenig Muttermilch

Von: Sandra
Beitrag: Hallo,
ich hab da eine Frage: mein Sohn ist 14 Tage alt und seit gestern hab ich ihn nur noch an der Brust. Kann es sein, daß meine Milch nicht mehr ausreicht? Was soll ich jetzt machen?
Beitrag vom 22.04.2005 10:07 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Hallo Sandra,
Dein Sohn hat sicherlich einen Wachstumsschub! Du machst es vollkommen richtig, wenn Du ihn ganz häufig anlegst. Ich weiß, das ist stressig und anstrengend, aber es bewirkt auch, dass Deine Brüste mehr Milch produzieren und Dein Kleiner wieder satt und zufrieden ist. Wachstumsschübe sind ganz normal! Gruß Hebamme Martina
Beitrag vom 22.04.2005 17:22 Uhr

mit 3 Monaten zufüttern?

Von: Claudia
Beitrag: Mein Kinderarzt sagt, daß meine Tochter zu wenig zugenommen hat und ich soll jetzt Brei zufüttern. Meine Kleine ist aber erst 3 Monate alt, soll ich da wirklich zufüttern? Eigentlich will ich ja viel lieber weiterstillen
Grüße Claudia
Beitrag vom 18.04.2005 16:01 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: M. Hellenkamp
Beitrag: Hallo Claudia,
Babies sind nicht alle gleich! Es gibt eben Kinder, die während der Stillzeit nicht nach Norm zunehmen, sondern mal mehr und mal weniger. Lege Dein Kind einfach häufiger an und versuche immer beide Seiten zu stillen. Trinke ausreichend (mind. 3 Liter am Tag), vor allem Stilltee! Natürlich solltest Du das Gewicht Deines Kindes weiter kontrollieren. Aber keine Panik! Auch eine Stillberaterin kann weiterhelfen.
Hebamme Martina
Beitrag vom 19.04.2005 14:32 Uhr

Stillberatung

Von: STILL|LEBEN
Beitrag: Hallo,
seit heute ist dieser Bereich für Ihre Fragen rund ums Stillen online.
Ich freue mich auf Ihre Einträge.
Martina Hellenkamp (Hebamme), STILL|LEBEN
Beitrag vom 16.04.2005 19:05 Uhr

 

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Die Stillberatung in unserem Stillforum ersetzt in keinem Fall die persönliche medizinische Beratung und Betreuung durch eine Hebamme oder einen Arzt.

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