Stillberatung

Abstillen sanft

Von: Yvonne
Beitrag: Hallo, hoffe Sie können mir weiterhelfen. Meine Maus ist jetzt 21 Monate alt, und ich denke langsam ans Abstillen, da das Saugen langsam echt weh tut. Ich muss sagen, sie war von Anfang an, viel an der Brust. Sie schrie auch sehr viel, war stark am Clustern. Um meinem Großen noch gerecht zu werden, trug ich sie fast ausschließlich im Tragetuch. Sie hatte zu dem starke Bauchschmerzen und extreme Stuhlgangprobleme. Mit dem Kinderarzt hatte ich häufig darüber gesprochen, aber er schien das nicht behandlungswürdig. Er wollte eher das ich auf Flaschennahrung umsteige, dies lehnte und lehne ich weiterhin partout ab. Die Stuhlgangprobleme sind immer noch teilweise vorhanden, obwohl sie Ballaststoffe zu sich nimmt, gut trinkt und sich extrem viel bewegt. Nun denke ich ans Abstillen, vor Monaten für mich undenkbar, aber nun möchte ich langsam sanft in die Richtung gehen. Meine Maus schläft nur an der Brust ein oder wenn ich sie im Buggy schiebe, meist wacht sie aber auf, wenn ich sie aus dem Buggy, oder aus dem Auto nehme, dann wars das mit dem Schlaf. Aber zumindest habe ich sie dadurch so , dass ich nur noch Abends/ Nachts stille. Seit ungefähr 3 Tagen klappt das Einschlafstillen auch nicht mehr richtig, sie schreit sofort und überstreckt sich, sobald sie spürt, dass ich sie ins Bett lege. Mich dazu legen mit ihr kuscheln klappt auch nicht. Einen Schnuller lehnte sie von Anfang an ab, Breikost auch. Ich habe sie dann im Wechsel ständig an der Brust ca 2 Std. und das Saugen, Geknete tut langsam echt weh. Wenn sie in der Nacht aufwacht, klappt es manchmal, wenn ich sie nur streichel, oder zu uns mit ins Bett nehme. Jedoch ist das sehr selten, meistens muss ich sie dann auch an die Brust nehmen, und ähnliches Procedere wie am Abend durchführen, in abgeschwächter Form. Gestern Nacht war es extrem schlimm, Sie schrie und überstreckte sich, wir dachte sie habe Bauchweh und versuchten Übungen mit ihr zu machen, Sie erhielt Lefax, und später Globulis zudem Nurofen, weil sie nebenher auch zahnt und wir dachten, wir wollen jetzt erstmal das sie entspannt. Als sie nach 20 min immer noch schrie und anfing zu kratzen, um sich schlug dachte ich, ich versuche die Brust. Ansonsten müssen wir ins Krankenhaus, dann steckt mehr dahinter, als Pupsschwierigkeiten. Ich nahm sie an die Brust und der Spuck war vorbei. So eine Art Anfall hatte sie schon mal, als ich sie nicht stillen konnte, weil ich meinen großen aus dem Kindergarten holen musste. Ich wusste sie war müde, aber es ging zeitlich nicht. Sie schrie, schlug um sich, trampelte etc. Ich fühle mich schlecht. Ich will ihr nichts wegnehmen, aber ich möchte es auch langsam sanft beenden, aber jeder Versuch es zu reduzieren, wird ein Drama. Dabei kuschel ich so viel mit meiner Maus. Sie ist ansonsten so ne süße lustige, aber da mutiert sie zu nem kleinen Monster. Ich bin ratlos ,-(
Beitrag vom 22.04.2016 11:22 Uhr

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