Stillberatung

Richten Sie Ihre Fragen rund ums Stillen an Hebamme Martina Hellenkamp (StillLeben) oder teilen Sie Ihre Erfahrungen anderen stillenden Müttern mit, indem Sie einen neuen Beitrag schreiben oder Fragen beantworten.

neue Frage stellen, neuen Beitrag schreiben

Pre Milch notwendig

Von: Meike Frank
Beitrag: Hallo Frau Hellenkamp, ich habe eine Frage zum stillen beziehungsweise zum nicht mehr stillen :-|. Ich habe jetzt nach und nach alle Stillmahlzeiten ersetzt. Bis vor ein paar Tagen habe ich jedoch morgens im Bett noch ein letztes Mal gestillt. Irgendwie klappt das aber nicht mehr richtig, meine kleine Maus (geb. 7.9.16) schreit, wenn es losgeht und ich habe das Gefühl, ich habe auch einfach keine Milch mehr. Die Pre Milch oder prinzipiell eine Flasche möchte sie aber nicht. Ich habe schon alles versucht, ihr die Milch aus dem Becher gegeben, mit verschiedenen Aufsätzen… insgesamt frühstückt sie morgens einen Brei aus ein paar Haferflocken, einer Banane und noch ein Stück Obst, dann den ganz normalen Mittagsbrei, nachmittags einen Obst Getreidebrei und abends den Milchbrei mit 200 ml Vollmilch. Muss ich unbedingt noch eine zusätzliche Flaschenmahlzeit anbieten um den Flüssigkeits- und Milch- Bedarf zu decken? Heute Morgen habe ich sie einfach weggelassen, weil einfach gar nichts ging und hatte das Gefühl, alle sind zufrieden. Sie ist nicht zu hungrig und durstig auch nicht. Aber ich mache mir schon manchmal Sorgen, dass sie nicht genug trinkt, weil sie trinkt auch tagsüber recht wenig.
Vielen Dank für eine Antwort! Liebe Grüße, Meike
Beitrag vom 09.06.2017 09:18 Uhr
Antwort oder Kommentar schreiben
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Meike,
vielen Dank für Deine Anfrage. Die Antwort hast Du Dir schon selber gegeben. Deine Kleine ist zufrieden auch ohne Flasche oder Brust. Was Du da beschreibst, ist für Stillkinder ganz typisch, es werden Flaschen und Sauger verweigert. Wahrscheinlich trinkt sie schon ab und zu zum Spaß aus einem Becher oder einem Glas (wie die Größen), wenn nicht, dann probiere das einfach mal aus. Im Grunde sorgen die Kinder schon gut für sich und wenn das Angebot an Nahrung und Getränken großzügig vorhanden ist, nehmen die Kleinen sich, was sie brauchen.
Lieben Gruß und weiter so,
Hebamme Martina
Beitrag vom 12.06.2017 10:38 Uhr

Mumi unter Beikost fast weg

Von: Larissa
Beitrag: Liebe Martina,
mein Sohn ist nun etwas über 8 Monate alt und erhält seit dem 6. Monat Beikost, er ist ein leidenschaftlicher Esser. Er nimmt nun drei Breie morgens, mittags und abends (den letzten mit Mumi) zu sich. Ich wollte gerne noch lange stillen, bis er wirklich nicht mehr möchte und hatte mir keine Altersgrenze gesetzt. Nun ist es leider so, dass mir die Milch fast ganz weggegangen ist. Er trinkt abends/nachts noch etwa zweimal und morgens kurz. Leider nicht mehr so ausgiebig. Zu den besten Stillzeiten konnte ich ohne Probleme 300 ml Milch abpumpen und den MSR auslösen. Jetzt schafft es mein Sohn selbst kaum noch, Milch rauszubekommen oder den MSR zu aktivieren. Und beim Abpumpen selber kommen höchstens mal 80 mal raus mit viel viel Zeit und Arbeit (Wärme, Massage etc.). Öfters anlegen ist schwierig, da er von den Breien sehr satt ist und dann im hohen Bogen ständig spuckt, wenn ich ihn zwischen seinen Mahlzeiten stillen möchte. Halb Brei/halb stillen geht auch nicht, da er dann anfängt zu weinen und gerne weiter kauen möchte.
Hättest du einen Rat?
Vielen Dank, Larissa
Beitrag vom 23.03.2017 12:18 Uhr
Antwort oder Kommentar schreiben
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo liebe Larissa,
wunderbar wie lange Du schon stillst. Ganz toll! Ich weiß allerdings nicht recht, was ich Dir raten soll. Einerseits gibt es eine enorme Menge an Nahrungsergänzungen, die die Milchbildung fördern sollen/können. Ich erwähne hier nur den alt bewährten Bockshornklee. Mehr pumpen, mehr anlegen führen oft auch zum Erfolg, aber das alles weißt Du ja alles schon. Oder ich rate Dir zu versuchen, die Ereignisse und Veränderungen so zu nehmen wie sie sind. Das würde aber bedeuten, dass Du akzeptierst, dass Ihr im Prozess des Abstillen seid Du und Dein kleiner Sohn. Ihr also eine Beziehungsphase hinter Euch lasst und neues entdeckt und neue Erfahrungen macht. Vielleicht kannst Du es ja schaffen ein bisschen los zu lassen? Und dann mal sehen, was noch alles wunderbares passiert.
Viele Grüße und alles Gute,
Martina
Beitrag vom 23.03.2017 20:27 Uhr

Verstopfung und Stillverhalten

Von: Annett
Beitrag: Hallo Martina,
Vor 5 Tagen sind wir zum dritten Mal Elter geworden.
Unsere kkeine Tochter hat ein sehr friedliches Wesen. Das änderte sich apprubt in Nacht 3, als sie alle 30 bis 45 min. an die Brust wollte. An Tag 4 hatte sie auch keinen Stuhlgang, obwohl sie schon ordentliche Mengen an den beiden vorhergehenden Tagen hatte.
Da sich ihr gesamtes Verhalten dahingehend änderte, dass sie unleidlich war und kaum schlief, versuchte ich am Nachmittag ihr ein halbes Zäpfchen einzuführen. Dabei kam direkt etwas Stuhl heraus. Da ich das Zäpfchen nicht einführen konnte, beließ ich es dabei. Daraufhin war sie sehr friedlich und schlief sehr viel. Ab 20 Uhr änderte sich dieses dahingehend, dass sie dauerhaft bis 23 Uhr gestillt werden wollte. Dies lies ich zu, bis dem Punkt an dem sie nur nich nervös an und abdockte und zu weinen begann. Ein anderes Trösten ließ sie nicht zu. Daraufhin haben wir nochmal in ihre Windel geschaut - jede Menge Pippi. Wir versuchten es daraufhin noch einmal mit einem halben Zäpfchen. Weil sie jedoch so schimpfte, blieb es bei ein pasr Versuchen. Jedoch war nach der Beruhigung direkt Ruhe eingetreten und ich stillte sie alle 1, 5 - 2 Stunden. Als ich heute nah d3m Aufstehen die Windel öffnete, sah ich, dass sie reichlich Stuhlgang gemacht hatte. Sie schläft nun wieder viel und ist ganz zufrieden.
Um für weitere Nächte vorbereitet zu sein, habe ich die Frage nach einem Rat bei Ihnen, gerade was das nervöse an und Abdocken angeht. Können Sie mir diesbezüglich einen Rat geben?
Herzliche Grüße
Annett Krause
Beitrag vom 08.02.2017 10:54 Uhr
Antwort oder Kommentar schreiben
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Annett,
herzlichen Glückwunsch zur Geburt erst einmal. Da deine kleine süße Tochter erst 5 Tage alt ist, halte ich im Moment noch alles für normal. Viel Kuscheln und Stillen nach Bedarf ist mein Rat. Zunächst muss sich das ganze Kindspech entleeren, da kann es zu unregelmäßigen Ausscheidungsintervallen kommen. Bitte lasse das Gewicht der Kleinen kontrollieren, was sicher die Hebamme erledigen kann.
Lieben Gruß,
Hebamme Martina
Beitrag vom 08.02.2017 14:11 Uhr

Langfristige Brustverweigerung

Von: Sabine
Beitrag: Hallo Martina!
Ich kämpfe seit einigen Wochen mit 2 grossen Problemen. Erstens habe ich zu wenig Milch und 2. ein Baby, was nun die Brust fast komplett verweigert.
DIe Milch war seit Anfang an recht knapp, aber ich habe sehr wenig zugefüttert und auch nur mit Fingerfütterung. Aber irgendwie ist die Milch dann auch schon weniger geworden. Und genau in dieser Phase kam es zu einer absoluten Katastrophe für mich. Meine Kleine (damals 10 Wochen), wollte gar nicht mehr trinken und hat nur spektakel gemacht. Weder Brust noch Fingerfütterung gingen. Nach einem ganzen Tag versuchen, ging dann wenigstens die Flasche und ich hatte mit einer Brustenzündung zu kämpfen.
Aber das war der Anfang vom Ende. Kurz danach hat sie die Brust dann zware wieder genommen, aber da ich wirklich zu wenig Milch hatte (beim Abpumpen ca. 40 ml) gab es immer Flasche und Brust, manchmal auch mit Brusternährungsset. Doch es ging dann immer schlechter sie anzulegen. Entweder hatte sie keine Lust zu trinken oder hat sich schreiend abgewendet, ob sie nun schon bisschen getrunken hatte oder noch gar nicht probiert. Mittlwerweile kann ich sie nur noch nachts oder wenn sie noch morgens im Halbschlaf ist stillen.
Das Anlegen im Tragetuch klappt leider auch nicht. Sobald sie sich im Tag orientiert hat, ist es aus. Sie dreht sich sofort schreiend weg.
Mir macht das natürlich ganz schön zu schaffen. Hinzu kommt, dass ich nun sehr unter Stress stehe, in kurzen Abständen abzupumpen, um die Milchmenge zu erhalten. Steigern war mit allen Mitteln kaum möglich. Manchmal schaffe ich 70 ml nach 3h, aber in der Regel sind es 50 ml und ich kann mit Ach und Krach 2-3 h Abstand zw. dem Pumpen hinkriegen, weil ich auch noch 2 kleine Zwerge dazu habe.
Mitlerweile habe ich schon 9 Wochen geschafft, aber es schlaucht doch ganz schön. Ich versuche es immer wieder sie anzulegen, aber auch wenn sie mal nuckelt und Milch kommt, trinken mag sie dann nicht. Die abgepumpte Milch nimmt sie ohne Probleme.
Im Netz und den Foren findet man immer nur "Saugverwirrung" - das ist es ja auf keinen Fall, da der Wechsel zweitweilig gut ging.
Für mich ist es so, dass sie einfach verwöhnt vom Tempo der Flasche ist. ABer die kann ich ja nicht weg lassen, denn 6x am Tag mit Fingerfütterung ist ja nicht alltagstauglich, zumal ich kaum Hoffnung habe, dass es für uns nochmal einen Weg zurück zur Brust gibt.
Anerkennung gibt es für meinen Kampf ja auch nicht wirklich. Der Kleinen ist es egal, wie ich mich abstrampel und mein Mann ist nur genervt, weil ich dauernd an der Pumpe hänge, was doch viel Zeit kostet, zumal der 2. Milchschub bei mir sehr spät kommt. Und er hat immer die andern Kinder zu beaufsichtigen.
Haben Sie vielleicht noch eine Idee zu dieser Situation? Leider ist die nächste LLL Beraterin 90 km entfernt und meine Krankenkassenberatungen hatte ich schon für die Versuche, meine Milchmenge zu steigern aufgebraucht....
Soll ich es einfach lassen, sie tags anzulegen? Und einfach nur abpumpen, so wie ich es schaffe? Irgendwie habe ich mich in dieses Stillen ziemlich verrant, bei meinen anderen beiden Kindern war es das Selbe, die Flasche wegen zu wenig Milch war der Anfang vom Ende. Nun hatte ich gehofft, bei meinem letzten Kind wird alles besser...
Ganz herzliche Grüsse
Sabine
Beitrag vom 18.09.2016 20:47 Uhr
Antwort oder Kommentar schreiben
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Sabine,
danke für Deine Mühe hier so ausführlich über Deine Probleme zu berichten. Du hast Dir da wirklich was von der Seele geschrieben. Danke schön. Lange habe ich darüber nachgedacht, was ich dir raten soll und letztendlich habe ich mich für dies hier entschieden:
Jetzt bekommst Du erst mal die Anerkennung von mir, für Deine Ausdauer, für Deine Kraft, für diese Ruhe und diesen Idealismus; dafür, dass Du wirklich nur das Beste für deine Kinder willst und Deiner Tochter schon so lange nur Deine allerbeste Muttermilch gibst, mit so viel Mühe, wie man es sich nicht vorzustellen vermag. Für mich bist du eine Heldin im Alltag!
Einen wirklichen Tipp habe ich allerdings leider nicht für Dich, denn Du hast bereits alles Menschen mögliche getan, um die Milchmenge zu steigern.
Daher glaube ich, Du solltest genau das tun, was Deine Intuition Dir bereits sagt, nämlich loslassen und Dich entspannen und genau das machen, was Du im letzten Abschnitt Deiner Ausführung selber nieder geschrieben hast.
Lege die Kleine nur an, wenn es für Euch beide passt und genauso verfahre mit dem Pumpen, solange es dann eben noch geht.
Du kannst sehr stolz auf Dich sein und Deine Kinder haben eine tolle Mutter,
ich drücke Dich aus der Ferne und wünsche Dir alles Gute
Hebamme Martina
Beitrag vom 19.09.2016 20:13 Uhr

Zunahme Stillberatung

Von: Anett Kunze
Beitrag: Hallo,
Ich hab mal eine Frage bezüglich der Zunahme meines Babys( heute 15 Tage alt)
Wir hatten am Anfang Schwierigkeiten mit dem Stillen, so dass wir einiges abgenommen haben! Geburtsgewicht 3540g.. Entlassungsgesuchs 3265!
Wir sind am 2. Tag nach Hause gegangen! Am 3. Tag kam dann der Milcheinschuss und ab da klappte es mit dem Stillen , leider nur mit Stillhütchen! Die ersten 3 Kontrollen der Hebamme ergaben einen Gewichtsstillstand und dann nahm er von Donnerstag auf Sonntag 90g zu ! Von Sonntag Vormittag auf Dienstag Abend 60g und von Dienstag auf Freitag Früh 50g!
Nun wollen wir nächste Woche Dienstag nochmal schauen zwecks Zunahme! Sonst soll ich zufüttern! Damit wir das Geburtsgewicht bald erreichen! Aber muss das sein! Er nimmt doch jetzt zu?
Ich fühl mich so unter Druck gesetzt!
Vielen Dank für Ihre Hilfe!
Mit freundlichen Grüßen
Anett Kunze!
Beitrag vom 09.09.2016 11:02 Uhr
Antwort oder Kommentar schreiben
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Anett,
vielen Dank für Deine Frage. Ein Neugeborenes sollte spätestens nach 3 Wochen sein Geburtsgewicht wieder erreichen. Solange kann man ruhig abwarten, wenn das Baby fit ist, gut und häufig an der Brust trinkt und ansonsten auch schön ausscheidet. Das bedeutet also mindestens 8 Mahlzeiten in 24 Stunden, mindestens eine volle Windel mit Muttermilchstuhl und wenigstens jeden 2. Windel mit Urin. Da die 3 Wochen ja noch nicht erreicht sind, würde ich Dir raten abzuwarten und viel zu kuscheln und zu stillen. Achte bitte auf Deine Ernährung und trinke viel z.B. Malzbier und Malzkaffee. Ich bin mir sicher, dass bis zur nächsten Kontrolle alles gute sein wird.
Alles Gute
Hebamme Martina
Beitrag vom 10.09.2016 19:25 Uhr

Abstillen sanft

Von: Yvonne
Beitrag: Hallo, hoffe Sie können mir weiterhelfen. Meine Maus ist jetzt 21 Monate alt, und ich denke langsam ans Abstillen, da das Saugen langsam echt weh tut. Ich muss sagen, sie war von Anfang an, viel an der Brust. Sie schrie auch sehr viel, war stark am Clustern. Um meinem Großen noch gerecht zu werden, trug ich sie fast ausschließlich im Tragetuch. Sie hatte zu dem starke Bauchschmerzen und extreme Stuhlgangprobleme. Mit dem Kinderarzt hatte ich häufig darüber gesprochen, aber er schien das nicht behandlungswürdig. Er wollte eher das ich auf Flaschennahrung umsteige, dies lehnte und lehne ich weiterhin partout ab. Die Stuhlgangprobleme sind immer noch teilweise vorhanden, obwohl sie Ballaststoffe zu sich nimmt, gut trinkt und sich extrem viel bewegt. Nun denke ich ans Abstillen, vor Monaten für mich undenkbar, aber nun möchte ich langsam sanft in die Richtung gehen. Meine Maus schläft nur an der Brust ein oder wenn ich sie im Buggy schiebe, meist wacht sie aber auf, wenn ich sie aus dem Buggy, oder aus dem Auto nehme, dann wars das mit dem Schlaf. Aber zumindest habe ich sie dadurch so , dass ich nur noch Abends/ Nachts stille. Seit ungefähr 3 Tagen klappt das Einschlafstillen auch nicht mehr richtig, sie schreit sofort und überstreckt sich, sobald sie spürt, dass ich sie ins Bett lege. Mich dazu legen mit ihr kuscheln klappt auch nicht. Einen Schnuller lehnte sie von Anfang an ab, Breikost auch. Ich habe sie dann im Wechsel ständig an der Brust ca 2 Std. und das Saugen, Geknete tut langsam echt weh. Wenn sie in der Nacht aufwacht, klappt es manchmal, wenn ich sie nur streichel, oder zu uns mit ins Bett nehme. Jedoch ist das sehr selten, meistens muss ich sie dann auch an die Brust nehmen, und ähnliches Procedere wie am Abend durchführen, in abgeschwächter Form. Gestern Nacht war es extrem schlimm, Sie schrie und überstreckte sich, wir dachte sie habe Bauchweh und versuchten Übungen mit ihr zu machen, Sie erhielt Lefax, und später Globulis zudem Nurofen, weil sie nebenher auch zahnt und wir dachten, wir wollen jetzt erstmal das sie entspannt. Als sie nach 20 min immer noch schrie und anfing zu kratzen, um sich schlug dachte ich, ich versuche die Brust. Ansonsten müssen wir ins Krankenhaus, dann steckt mehr dahinter, als Pupsschwierigkeiten. Ich nahm sie an die Brust und der Spuck war vorbei. So eine Art Anfall hatte sie schon mal, als ich sie nicht stillen konnte, weil ich meinen großen aus dem Kindergarten holen musste. Ich wusste sie war müde, aber es ging zeitlich nicht. Sie schrie, schlug um sich, trampelte etc. Ich fühle mich schlecht. Ich will ihr nichts wegnehmen, aber ich möchte es auch langsam sanft beenden, aber jeder Versuch es zu reduzieren, wird ein Drama. Dabei kuschel ich so viel mit meiner Maus. Sie ist ansonsten so ne süße lustige, aber da mutiert sie zu nem kleinen Monster. Ich bin ratlos ,-(
Beitrag vom 22.04.2016 11:22 Uhr
Antwort oder Kommentar schreiben
Antwort/Kommentar
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Yvonne,
vielen Dank für deine Offenheit und deine ausführliche Darstellung. Wie gerne wäre ich deine gute Fee und würde mit meinem Zauberstab alle Sorgen und Probleme in Luft auflösen. Doch leider kann ich das nicht. Du bist eine ganz besondere Mama und deine Tochter ist einzigartig, es gibt keine pauschalen Patentlösungen in eurem Fall. Manchmal ist das Abstillen ein gewaltiger Prozess, der mit viel Gegenwehr und reichlich Tränen erkämpft werden muss, ganz so als ob eine Beziehung zwischen zwei Liebenden beendet wird.
Vielleicht seid ihr beide doch noch nicht soweit, diese Beziehung zu beenden? Oder nur Du bist bereit dafür, aber deine Tochter nicht und klammert deshalb? Dann kann es helfen, die ganze Situation aus einem anderen Winkel zu betrachten oder einfach zu akzeptieren, dass es im Moment so ist wie es ist. Vielleicht stimmt der Zeitpunkt noch nicht?
Es gibt doch soviel Positives in deinem Bericht, ihr habt eine ganz sichere stabile Bindung, was alleine dein Verdienst ist und damit gibst du deiner Tochter soviel Gutes mit für ihr weiteres Leben. Ich bedanke mich bei dir in ihrem Namen. Sicher gebundene Kinder sind auf jeden Fall schwer abzustillen und auch bei der Kita-Eingewöhung gibt es oft Schwierigkeiten. Das ist erwiesen.
Du solltest nicht an dir zweifeln und auch kein schlechtes Gewissen haben. Ihr geht eben euren Weg, einen ganz eigenen besonderen und nicht immer leichten Weg.
Viele Grüße,
Hebamme Martina
Beitrag vom 26.04.2016 10:18 Uhr

Muttermilch zu wenig und salzig

Von: Noelle
Beitrag: Hallo liebes STILLleben - Team.
Meine Tochter ist 7 Monate alt und das Stillen war bei uns von Anfang an eher problematisch. Sie schlief nach wenigen Zügen immer direkt ein und so konnte generell keine komplette Leerung gewährleistet werden. Ich hatte mir eine lange Still - und Teilstillbeziehung sehr stark erhofft, ua auch da ich selbst ein Flaschenkind war und einfach das schöne Gefühl, meine Tochter hingebungsvoll zu nähren und das Gefühl, einer innigen Mutter - Kind - Beziehung sicherstellen wollte.
Das Hauptproblem entstand, als meine Maus 3 Monate alt war und mit dem Brustschreien begann. Da entdeckte ich, dass meine Milch salzig schmeckte und sie die Brust daher ablehnte. Was kann ich gegen salzige Milch tun? Und wie kann ich die verlorene Milchleistung wieder ankurbeln?
Wie erwecke ich das Vertrauen meiner Tochter an die Brust wieder? Bei meinen deutlich vollbusigeren Freundinnen, kuschelt meine Tochter sich intensiv an, während sie mich angewiedert von sich drückt. :(
Ich hoffe sehr, dass Sie mir helfen können. Das Stillen möchte ich nicht aufgeben.
Lg. Noelle
Beitrag vom 06.11.2015 01:29 Uhr
Antwort oder Kommentar schreiben
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Noelle,
danke für Dein Vertrauen und Deine Offenheit. Stillen ist mehr als nur Ernährung/ Nahrung, was in Deinem Beitrag sehr eindrücklich deutlich wird. Vielleicht wäre es gut für Euch, wenn Du zusätzlich auch noch den Rat einer Stillberaterin in einem persönlichen Gespräch einholst oder Deine Hebamme kontaktierst, um einen weiteren Hausbesuch zu vereinbaren.
Nun zu Deinen Fragen, ich habe schon davon gehört, dass Muttermilch salzig schmeckt, allerdings habe ich keinerlei Wissen darüber, woher das kommen kann oder was man dagegen machen kann. Können denn evtl. Medikamente schuld daran sein oder übermäßige sportliche Aktivität? Bitte probiere deine Milch einfach noch mal, vielleicht war es nur ein einmaliges Ereignis? Bis jetzt hat die Milch Deiner Tochter doch auch geschmeckt, da kann die Milch ja nicht salzig gewesen sein.
Grundsätzlich kannst Du ganz viele Maßnahmen ergreifen, um die Milchmenge zu steigern, z.B. abpumpen, Bockshornklee etc., auch hier kann eine persönliche Beratung helfen.
Zu guter Letzt möchte ich Dir noch sagen, dass zwischen Deiner Tochter und Dir ein einzigartiges Band besteht; keine noch so nette, herzliche, vollbusige Freundin kann den Platz im Leben Deiner Tochter einnehmen, den Du inne hast. Es ist in Beziehungen nicht immer alles leicht und unbeschwert, manchmal muss man kämpfen um eine Beziehung, manchmal muss man Ablehnung aushalten und fühlt sich vom anderen verletzt. Aber eine stabile Bindung kann so eine Belastung gut aushalten, ich wünsche Dir Kraft und Stärke,
gehe Deinen Weg weiter,
alles Gute Hebamme Martina
Beitrag vom 09.11.2015 11:55 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Noelle
Beitrag: Liebe Martina,
Zuerst danke ich Ihnen für Ihr Verständnis. Stillbeziehungen werden in manchen Köpfen leider gerne pathologisiert. Sport treibe ich, wenn,nur im Sinne von Alltäglichen Ausgängen (mal mit Babytrage, mal KiWa) in sehr bergischer Umgebung. Zuvor war meine Milch nicht salzig. Ich habe auch seit der Entlassung eine elektrische Miet - Milchpumpe, die ich, so oft es der Tag zulässt, anwende. Die Leistung ist trotzdem rasant geschwunden. Bockshornkleesamen nehme ich seit zwei Tagen und Benediktenkraut habe ich in loser, getrockneter Form. Ich werde meine Hebamme kontaktieren. Hoffentlich wird es was.
Danke für Ihre Zeit und aufbauenden Worte.
Lg Noelle
Beitrag vom 10.11.2015 00:26 Uhr

brustvergrößerung

Von: marie
Beitrag: Liebe Frau Hellenkamp,
Ich habe vor 3 jahren mein sohn bekommen. Damals hatte ich noch einen voll ausgefüllten busen gehabt Körbchengröße C. Ich hatte ihn zu der Zeit als er geboren war noch gestillt,aber seit dem ich nicht mehr stille hat sich mein Brustumfang drastisch verkleinert.Statt Körbchengröße C habe ich jetzt Körbchengröße A. Ich habe gelesen, das Bockshornklee den wachstum der Brust beeinflussen soll, nun wollte ich fragen ob das stimmt und ob ich eher zur Kapseln oder zur Samen greifen soll und wie lange ich sie nehmen soll.Es wäre toll, wenn Sie mir einen Rat geben könnten. Was besser wäre.
Vielen Dank im vorraus Lg Marie
Beitrag vom 28.10.2015 01:34 Uhr
Antwort oder Kommentar schreiben
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Marie,
danke für Deine Anfrage und danke auch für Dein Vertrauen. Leider kann ich Dir nicht weiter helfen. Das Phänomen, dass sich die Körbchengröße nach dem Stillen drastisch verringert ist bekannt. Ob hier Bockshornklee, in welcher Form auch immer, helfen kann, ist mir nicht bekannt. Die Kapseln haben ja bei der Einnahme einen Vorteil, allerdings sind in den Kapseln immer auch andere Bestandteile/ Nahrungsergänzungen enthalten.
Ich drücke Dir die Daumen und wünsche Dir alles Gute,
Hebamme Martina
Beitrag vom 28.10.2015 14:50 Uhr

Beikost

Von: Nicole
Beitrag: Hallo,
meine Kleine ist jetzt 4 Monate alt. Wir stillen von Anfang an, es klappt sehr gut. Allerdings sagt jetzt meine Kinderärztin, dass ich mit dem Zufüttern anfangen soll. Immer eine Woche einen Brei mit Möhre, dann eine Woche mit zusätzlich Kartoffeln, dann abends Milchbrei nach 3-4 Wochen. Meine Hebamme ist jetzt im Urlaub, ich glaube nicht, dass meine Kleine das jetzt schon braucht. Außerdem zeigt sie keinerlei Interesse an meinem Essen und einen Löffel mag sie auch nicht im Mund haben, dann würgt sie ganz stark. Kann ich nicht einfach noch warten? Meine Hebamme hat sowieso gesagt, erst mit 6 Monaten anfangen mit Beikost, frühstens!
Danke Nicole
Beitrag vom 19.08.2015 14:31 Uhr
Antwort oder Kommentar schreiben
Antwort/Kommentar
Von: Hebamme Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Nicole,
da hat Deine Hebamme ganz Recht! Unter der Voraussetzung, dass die Kinder gut zunehmen und gedeihen, reicht es völlig aus, erst nach dem vollendeten 5. Lebensmonat, also wenn das Baby 6 Monate alt wird, zu beginnen. Ein paar Tage früher oder später machen da gar nichts aus, gerade bei gestillten Kindern. Ich kann Dich also in Deiner Entscheidung nur bestätigen und bestärken; warte noch ab und melde Dich irgendwann in den nächsten 2 Monaten bei Deiner Hebamme, sie ist auch für das Thema Beikosteinführung die richtige Ansprechpartnerin.
Alles Gute wünscht Dir,
Hebamme Martina
Beitrag vom 24.08.2015 16:55 Uhr

Bockshornklee über längeren Zeitraum nehmen?

Von: Sophie
Beitrag: Hallo Martina!
Ich habe auf Ihrer Seite ein Einnahmeschema für Bockshornklee gefunden, bei dem Sie schreiben, dass nach 10 Tagen Einnahme einer hohen Dosis eine Pause von 7 Tagen eingelegt werden soll.
Meine Frage: Wieso soll pausiert werden und was würde passieren, wenn ich die Kapseln über einen längeren Zeitraum in hoher Dosierung (3x tgl 2,5g) durchnehme?
Hintergrund: Meine Tochter ist jetzt 4,5 Monate alt und seit sie 11 Wochen alt war, hatte ich Probleme damit, genug Milch zu produzieren und musste leider auch mit der Flasche zufüttern. Das einzige Mittel, mit dem ich verlässlich und nachhaltig genug Milch geben kann, ist eben hoch dosierter Bockshornklee. Doch als ich nach 10 Tagen pausiert habe, ist die Milchproduktion wieder zurückgegangen und wir haben wieder die Flasche gebraucht. Nach 3,5 Tagen habe ich die Einnahme fortgesetzt und hatte fast sofort wieder genug Milch. Das ist jetzt 14 Tage her, in denen ich keine einzige Flasche geben musste, und ich möchte nicht einen neuerlichen Rückgang durch Absetzen riskieren, wenn es dafür keinen Grund gibt.
Sollte es tatsächlich notwendig sein,die Einnahme zwischendurch zu pausieren, könnte ich die Dosis auch langsam reduzieren statt von einem Tag auf den anderen abzusetzen?
Entschuldigung für den langen Beitrag und vielen herzlichen Dank im Voraus!
Sophie
Beitrag vom 14.08.2015 08:15 Uhr
Antwort oder Kommentar schreiben
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Sophie,
Danke für Deine Anfrage. Schön, dass der Bockshornklee bei Dir eine so gute Wirkung erzielt. Das ist toll! Es gibt unzählige Hinweise und Empfehlungen zur Einnahme von Bockshornklee in der Literatur und durch die Erfahrungen von Hebammen und Stillberaterinnen. Ich beziehe mich auf eine Anleitung, nach der eine Pause eingelegt werden sollte, es gibt aber auch Empfehlungen den Bockshornklee über einen längeren Zeitraum in der hohen Dosierung einzunehmen. Wenn Du den Bockshornklee in der hohen Dosierung gut verträgst, glaube ich nicht, dass sich daran etwas ändert, falls Du eine längere Einnahme planst. Probiere es doch einfach aus und teile uns Deine Erfahrungen mit. Ich wünsche Dir viel Erfolg und wünsche Dir noch eine schöne und entspannte Stillzeit.
Hebamme Martina
Beitrag vom 14.08.2015 10:06 Uhr

Wasser und Abstillen

Von: Lena
Beitrag: Hallo,
Ich habe gleich 4 Fragen :)
1. ganz simpel, ich habe zwar gelesen dass man kein Wasser geben soll bei vollem stillen aber wirklich auch nicht bei den aktuellen 38C?
2. mein Sohn (12 Wochen, 62cm, 6450g, voll gestillt) hatte seid 9 Tagen keinen Stuhlgang. Es wirkt nicht als würde es ihn stören - vielleicht ist er etwas unruhiger als sonst kann aber auch woanders herkommen. Ab wann muss ich etwas unternehmen und wenn ja was?
3. ich nehme seid dem stillen kontinuierlich zu. Während der ss war alles normal. Danach fing es an dass ich recht schnell und anhaltend zulege obwohl ich meines Erachtens nicht anders oder mehr esse. Woran liegt das, was kann ich tun? Außerdem werde ich permanent angesprochen dass ich blass aussehe, eisenwerte waren aber immer normal.
4. ich möchte bald abstillen aus verschiedenen Gründen. Er ist ein großer Nuckler und hängt leider oft lange an der Brust. Also wird das sicher das größte Hindernis. Kann ich mit 4 Monaten versuchen mit beikost zu beginnen und dann innerhalb von 8 Wochen gleichzeitig während die ersten zwei Breimahlzeiten eingeführt werden abstillen und den Rest durch pre Flaschen ersetzen oder lieber eins nach dem anderen? Wie gehe ich da gut vor ?
Danke
Grüße Lena
Beitrag vom 02.07.2015 08:54 Uhr
Antwort oder Kommentar schreiben
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Lena,
vielen Dank für deine Fragen, mal sehen, ob ich helfen kann.
1. Es ist ganz alleine deine Entscheidung, ob du deinem Baby Wasser zum Trinken gibst oder nicht. Voll gestillte Kinder können allerdings durchaus ihren Flüssigkeitsbedarf nur über das Stillen decken. Schaden wird das Wasser deinem Sohn jedenfalls nicht.
2. Voll gestillte Kinder haben manchmal nur alle 14 Tage Stuhlgang, also heißt es erst einmal abwarten.
3. Vielleicht solltest du mal die Schilddrüsenwerte untersuchen lassen, an irgendwas muss es ja liegen. Du solltest dich auf jeden Fall von deiner Hausärztin/Frauenärztin beraten lassen.
4. Liebe Lena eine ausführliche Beikostberatung geht weit über die Möglichkeiten und Kapazitäten dieses Forums hinaus. Bitte wende dich hierfür an deine Hebamme oder eine Stillberaterin. Es ist im Prinzip grundsätzlich alles möglich, auch deine Variante, vor allem wenn es sein muss, also Gründe vorliegen, die nicht veränderbar sind. Euer Weg zur Beikost ist wie bei allen Familien ein sehr individueller, vor allem ist es wichtig, den richtigen Rhythmus für euch zu finden.
Ich wünsche Dir von Herzen alles Gute für euren weiteren eigenen Weg.
Lieben Gruß aus Berlin,
Hebamme Martina
Beitrag vom 02.07.2015 20:15 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Lena
Beitrag: Hallo Martina,
Vielen Dank für deine Antworten. Das mit der Schilddrüse ist ein guter Hinweiss werde nach dem Urlaub mal zum Hausarzt und das prüfen lassen.
Wow 14 Tage. Ich bin gespannt ob das so lange geht :) wir fahren am Sonntag in den Urlaub, empfiehlst du da etwas für die reiseapotheke zu besorgen falls er es bis dahin nicht schafft?
Wegen der Beikost Sehe ich ein dass es natürlich ein komplexes Thema ist. Eigentlich interessiert mich erstmal nur ob man gleichzeitig Brei und Pre Flaschen anstatt weiteren stillen einführen kann oder ob das zu viel für die Verdauung ist...
Vielen Dank jedenfalls für deine Hilfe
Grüße Lena
Beitrag vom 03.07.2015 06:13 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Lena,
für die Reiseapotheke empfiehlt es sich Paracetamol-Zäpfchen dabei zu haben. Ein kühlendes Gel gegen Insektenstiche kann auch nicht schaden, bitte erkundige Dich doch nochmal zusätzlich in deiner Apotheke des Vertrauens.
Zu deiner Beikost-Frage: grundsätzlich ist es natürlich möglich, ganz schnell abzustillen, also gleichzeitig pre-Nahrung und Beikost einzuführen. Allerdings finde ich es persönlich besser, den ganzen Vorgang etwas langsamer anzugehen. Für die Verdauung und die Verträglichkeit der Beikost ist es viel besser, wenn du noch weiter stillst. Die Einführung der Beikost ist alleine schon eine große Umstellung für den kleinen Organismus.
Lieben Gruß
Hebamme Martina
Beitrag vom 04.07.2015 14:28 Uhr

Übergewicht

Von: AL
Beitrag: Hallo,
mein Sohn ist nun gerade 6 Monate alt geworden und wiegt fast 10 Kg. Geboren wurde er mit einem Gewicht von 3.300 g. Nach anfänglich schwieriger, weil zu geringer, Gewichtszunahme haben wir nun das Problem, dass die Gewichtszunahme einfach zu groß ist. Mittlerweile hat er selbst die WHO-Kurve für Stillkinder gesprengt. Ist womöglich das abendliche Einschlafstillen schuld? Es gibt Nächte, da wird er bis zu 4x gestillt.
Was können wir tun, damit sich die Gewichtszunahme reguliert????
Beitrag vom 21.06.2015 21:33 Uhr
Antwort oder Kommentar schreiben
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo AL,
hoffentlich kann ich Dich beruhigen, denn bei voll gestillten Kindern kommt so was häufig vor und ist völlig normal. Stillkinder können so proper und rundlich sein, wie sie wollen.
Das Gewicht wird sich schon regulieren, wenn Ihr mit der Beikost anfangt. Du kannst Dein Kind nicht hungern lassen, also stille bitte genauso weiter wie bisher und lasse Dich nicht verunsichern. Ich habe schon Stillkinder betreut, die mit 6 Monaten 12 kg gewogen haben und das sind allesamt ganz tolle schlanke Kinder/ Jugendliche geworden. Ein Stillkind kann nicht zu dick werden! Es ist alles in Ordnung so.
Lieben Gruß aus Berlin,
Hebamme Martina
Beitrag vom 23.06.2015 11:53 Uhr

stillen

Von: Nina plevnjak
Beitrag: Hallo. Mein.Sohn wird am 9.5. 8monate Und.seit 2 Wochen ca trinkt er nur mehr auf der linken Brust. Die rechte biete ich ihm.immer wieda an aber er zieht ein oda zwei mal an aber er mag nicht. mittag und.nachmittag bekommt er beikost. soll ich es so weiter machen oda was soll ich da machen?
Beitrag vom 28.04.2015 17:39 Uhr
Antwort oder Kommentar schreiben
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Nina,
das ist doch gut so. Wenn es mit Deiner rechten Brust keine Probleme gibt, dann empfehle ich Dir, einfach genauso weiter zu machen. Du bist ja schon im Prozess des Abstillens, daher ist es auchreichend, das Baby nur noch auf einer Seite anzulegen.
Lieben Gruß aus Berlin,
Hebamme Martina
Beitrag vom 30.04.2015 12:09 Uhr

stillen

Von: Saskia
Beitrag: hallo wollte mal fragen ab wann Bockshornkleesamen gemahlen wirken ?
habe gerade meine erste Tasse getrunken .
Beitrag vom 16.03.2015 21:10 Uhr
Antwort oder Kommentar schreiben
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Saskia,
die Wirkung von Bockshornklee ist individuell sehr unterschiedlich. Wahrscheinlich kannst du frühstens nach 3 Tagen eine Steigerung der Milchmenge bemerken.
Ich wünsche Dir viel Erfolg,
Hebamme Martina
Beitrag vom 17.03.2015 10:16 Uhr

plötzlich Stillprobleme

Von: fellowwes
Beitrag: Hallo Frau Hellenkamp,
meine Tochter ist 3 Monate. Bisher waren wir beim Stillen ein gutes Team. Seit ein paar Tagen nimmt sie ein paar Züge, lässt dann los, schreit einen Moment, nimmt dann wieder 2 Züge, schreit, usw. Sie wirkt entsprechend nicht zufrieden nach dem Trinken und im Allgemeinen. Bislang war sie danach immer regelrecht genudelt. Was ist das? Was soll ich machen? :(
Beitrag vom 24.01.2015 22:02 Uhr
Antwort oder Kommentar schreiben
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo,
so was ist ganz typisch in dem Alter. Die Kinder sind mehr und mehr mit ihrer Umwelt beschäftigt und entdecken jeden Tag soviel Neues. Da wird das Stillen plötzlich zur Nebensache, weil es von den viel wichtigeren Dingen ablenkt, bzw. abhält. Diese Phase geht vorbei. Versuche beim Stillen möglichst viele Reize (Ablenkung durch Musik, Licht, Fernseher, Handygeräusche) zu reduzieren; lege Dich mit Deiner Tochter z.B. im Schlafzimmer hin zum Stillen; versuche auch die Kleine möglichst dann zu stillen, wenn sie sehr müde ist, also vor dem Einschlafen. Zusätzlich kannst du dich auch noch mal mit Deiner Hebamme in Verbindung setzten, die Dir auch noch vielleicht ein paar Tipps geben kann.
Alles Gute Hebamme Martina
Beitrag vom 26.01.2015 11:47 Uhr

abstillen

Von: Elke
Beitrag: Hallo Martina, habe meinen Sohn vor 14 Tagen komplett abgestillt. Er ist 26 monate. Leider weint er sehr um die brust obwohl ich monatelang sanft reduziert habe. Auch durch die neue Schwangerschaft wurde es wenigen und unangenehm. Wie kann ich ihm noch helfen? Ich trage und kuschel ihn sehr viel. Er ist sichtbar traurig aber zwischendurch ganz fröhlich und "normal".
Beitrag vom 23.12.2014 14:17 Uhr
Antwort oder Kommentar schreiben
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo liebe Elke,
vielen Dank für deine Frage. Die Antwort ist ganz einfach: Du hast schon alles für deinen kleinen Sohn getan oder besser gesagt: Du tust es ja weiter. Es ist wunderbar und ein unglaublich wertvolles Geschenk für den Kleinen, dass du ihn so lange stillen konntest. Stillen ist doch nicht nur Ernährung, Stillen ist soviel mehr, eine ganz komplexe Beziehung zwischen zwei ganz besonderen Menschen. Daher auch der Schmerz und die Trauer durch den Verlust. Das ist genauso wie bei jeder Trennung in zwischenmenschlichen Beziehungen. Dein Sohn wächst daran genauso wie du. Ihr entwickelt euch beide weiter und ihr werdet euch neuen spannenden Aufgaben zuwenden. Dein Sohn wird selbstsicher seine kleine Welt entdecken, gestärkt durch deine Liebe und deine Fürsorge. Es ist alles gut so wie es jetzt ist. Und manchmal darf man dann auch traurig sein. Ich wünsche Euch ein ganz besonders besinnliches Weihnachtsfest,
liebe Grüße aus Berlin,
Hebamme Martina
Beitrag vom 23.12.2014 20:51 Uhr

Risse in Brustwarze, Baby lehnt Brust ab

Von: Nadine
Beitrag: Hallo,
Ich habe ein großes Problem. Ich habe an beiden Brustwarzen tiefe Risse. An der Anlege Technik liegt es nicht. Habe ich schon alles prüfen lassen. Leider heilen die Risse gar nicht. Es sondert sich aus den Rissen ein Sekret ab- durchsichtig, manchmal gelblich, denke Fibrin.
Ich habe sämtliche Hausmittel versucht. Nichts hilft. Mittlerweile lehnt mein Baby die mein Baby wollte nur noch wenig bzw kurz an der Brust trinken und nun lehnt sie die Brust ganz ab. Ich könnte mir vorstellen, dass sie auf der Wunden vielleicht komisch schmeckt. Meine Milch hat sich logischerweise schon sehr reduziert. Muss seit einiger Zeit beifüttern, weil sie nicht mehr genug zugenommen hat. Ich möchte aber auf jeden Fall noch gern weiter stillen. Aber wie gesagt, mein Baby verweigert nun ganz die Brust. Versuche nun abzubuchen, aber das funktioniert auch nicht gut. Bei meinem ersten Kind ging abpumpen gar nicht. Da kommt nur sehr wenig Milch. Denke der Milchspendereflex wird bei mir nur schwer ausgelöst. Mittlerweile ist wahrscheinlich auch gar nicht mehr so viel Milch da. Deshalb versuche ich tapfer weiter zu pumpen in der Hoffnung die Milchbildung zu steigern. Ich bin am verzweifeln. Denke, solange die Risse nicht endlich abheilen, werde ich das Problem auch nicht in den Griff kriegen. Was kann ich denn noch tun, dass die Brustwarzen endlich heilen. Habe Lanolinsalbe aus Bahnhofsapotheke Kempten, schwarzer Tee, heilwolle, Milchzucker, an Luft trocknen lassen, achte 100% auf Hygiene, und keine Ahnung mehr was alles versucht. Was kann ich noch tun? Viele Grüße und Danke schön mal im Voraus.
Nadine
Beitrag vom 12.10.2014 08:54 Uhr
Antwort oder Kommentar schreiben
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Nadine,
oh je, hast Du auch Schmerzen beim Anlegen? Das ist wirklich bewundernswert, wie Du Dich durch diese Situation durchkämpfst.
Bitte informiere Dich im Internet unter stillkinder.de, hier findetest Du allerhand nützliche Tipps bei wunden und rissigen Brustwarzen. (Siehe hier zu: asymmetrisches Anlegen)
Hygiene ist in der Tat sehr wichtig, Du solltest nach dem Stillen die Brustwarzen mit NaCl 0,9% (physiologische Kochsalzlösung) abspülen, außerdem auf die Händedesinfektion achten und die Brust ein bis zweimal tägl. mit einer neutralen Seife sanft waschen. Zusätzlich helfen Brustbäder mit Meersalz (einfach die Brust vorgebeugt in das Spülbecken in der Küche oder eine Schüssel ``hängen``).
Vielleicht heilen die Warzen auch so schlecht, weil es bereits eine oberflächliche Infektion mit Keimen gibt? In solchen Fällen muss eine antibiotische Salbe oder sogar Tabletten gegeben werden (manchmal ist es auch ein Pilz?). Bitte wende Dich an Deine Haus-oder Frauenärztin.
Ich bin mir ganz sicher, dass Du wieder mehr Milch bekommst, sobald die Ursache für die wunden Brustwarzen beseitigt ist.
Ich drücke Dir fest die Daumen, alles Gute
Hebamme Martina
Beitrag vom 13.10.2014 09:36 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Nadine
Beitrag: Ja, habe starke Schmerzen beim stillen. Und nun will mein Baby seit 2 Tagen gar nicht mehr an der Brust trinken. Sie ist jetzt 5 Monate alt. Würde gern noch weiter stillen. Aber keine Ahnung, was ich noch machen soll. LG
Beitrag vom 20.10.2014 16:35 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Nadine,
das hört sich ja nicht so gut an. Bitte wende Dich an eine Ärztin, die sich mit dem Stillen auskennt und lasse Deine Brustwarzen untersuchen. Oder wende Dich an eine professionelle StillberaterIn (IBCLC), den Kontakt kannst Du über Deine Hebamme oder das Krankenhaus, indem Du dein Baby geboren hast, herstellen. (oder einfach im Internet unter stillen.de) Wahrscheinlich ist es am Besten, wenn Du eine Stillpause einlegst, die Mumi nur durch die Flasche fütterst und erst wieder anlegst, wenn es Dir und Deinen Brustwarzen wieder besser geht.
Ich hoffe, es wendet sich alles zum Guten für Dich,
lieben Gruß aus Berlin,
Hebamme Martina
Beitrag vom 21.10.2014 17:14 Uhr

Abstillen - Jetzt wieder stillen

Von: Sanija Belulaj
Beitrag: Liebe martina,
Ich habe am 16.9 meine gesunde tochter zur welt gebracht. Habe sie gleich mal an die brust gelegt.. und es hat irgendwie nicht funktioniert. Sir lies die brustwarze aus dem mund oder hat si einfach nicht genommen. Ich war sehr unruhig und angespannt und die ärzte im krankenhaus haben mich förmlich gedrängt die kleine anzulegen.. haben dann den entschluss gefasst mit "dostinex" abzustillen !
Natürlich hatte ich die volsten nebenwirkungen und begann mir vorwürfe zu machen. Also ging ich zu einem arzt und fragte ob ich wieder stillen kann, nachdem ich mit 2 tabletten voll abgestillt habe. Er meinte ja und ich legte sie zuhause in aller ruhe an. Es funktionierte.. leuder kam aber nur milch - die vom milchstau nochbda war. Mittlerweile kommt kein einziger tropfen. Beim pumpen nicht und wenn die kleine saugg mit hütchen kein tropfen und wenn ich massiere oder drücke, auch kein tropfen !
Bin sooo am verzweifeln und weiss nicht was ich machen kann, damit ich wieder kilch bekomme.. habe stilltee zuhause, aber der bringt nicht viel.. ich leg die maus auch jede stunde an und das seit paar tagen. Hab da das gefühl, es hat sich nichts gebracht. Hoffe sie können mir helfen. Liebe grüße :)
Beitrag vom 27.09.2014 12:06 Uhr
Antwort oder Kommentar schreiben
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Sanija,
es tut mir sehr Leid für Dich und deine Tochter. Du bist auf jeden Fall auf dem richtigen Weg, ich drücke Dir ganz fest die Daumen. Grundsätzlich ist es möglich zu relaktieren, also wieder in die Milchbildung zu kommen, aber es ist natürlich ein sehr beschwerlicher und anstrengender Weg. Zunächst solltest Du hier bei den Beiträgen unter dem Stichwort Bockshornklee-Schema nach schauen. Sicher ist das auch ein Thema für Dich und Du musst immer pumpen und anlegen. Du darfst nicht aufgeben, jeder noch so winzige Tropfen Muttermilch ist wertvoll für Deine Kleine!! Bitte versuche es mit dem Brusternährungsset von der Firma medela, vielleicht kannst Du damit Zeit sparen, weil Du nicht so oft pumpen musst.
Außerdem empfehle ich Dir ganz dringend mit einer Hebamme und vielleicht auch noch zusätzlich mit einer Stillberaterin (Kontakt im Krankenhaus?) zusammen zu arbeiten, damit Du optimal auf Deinem Weg begleitest wirst. Ich wünsche Dir alles Gute und ganz viel Erfolg,
alles Gute Hebamme Martina
Beitrag vom 29.09.2014 16:44 Uhr

Dosis bockshornkleesamen

Von: Steffi
Beitrag: Hallo! Ich habe von meiner Hebamme Bockshornkleesamen Kapseln zur Steigerung der milchmenge empfohlen bekommen. Meine Tochter ist 14 Tage alt, ich stille und füttere nach Bedarf zu. Ich habe mir kapseln a 250 mg Bockshornkleesamen bestellt, jetzt weiß ich nicht so richtig wie ich sie einnehmen soll, damit sie effektiv sind. Können. Sie mir ihr Schema erklären? Mit freundlichen Grüßen Steffi
Beitrag vom 01.09.2014 18:10 Uhr
Antwort oder Kommentar schreiben
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Steffi
ich wünsche Dir ganz viel Erfolg; es gibt verschiedenen Empfehlungen für die Einnahme von Bockshornklee. Bitte nimm die hohe Dosierung zunächst für 10 Tage, dann solltest Du eine Pause von ca. 1 Woche einlegen, bevor Du es erneut mit der hohen Dosierung versuchst. In Deinem Fall solltest Du also 5 bis max. 9 Kapseln 3x tägl. einnehmen.
Alles Gute!
Hebamme Martina
Bockshornkleesamen (Foenum graecum)
Wirkung: Vermehrte Schweißbildung, stimuliert Insulinausschüttung, senkt Blutzucker und Blutfette, steigert Milchmenge
Dosierung: individuell, Ahornsirup-Geruch von Schweiß und Urin zeigt wirksame Dosis, Wirkungseintritt nach 1-2 Tagen
Kapseln: 3x täglich 1200-2400 mg Bockshornklee (z.B. Dr. Pandalis® Kapseln à 200mg)
Pulver: 3 x täglich ½ - 1 Teelöffel mit Wasser, Saft oder in Speisen gerührt
Tee: 3 x täglich 1 Tasse (1,5 Teelöffel Samen auf eine Tasse Wasser für 10 Minuten leicht köcheln)
Mögliche Nebenwirkungen: Durchfall, gesteigerter Appetit, Hypoglykämie, Uteruskontraktionen (daher nicht in der Schwangerschaft einnehmen!), Verstärkung von Asthmasymptomen, außerdem gibt es zwei Berichte von allergischen Reaktionen, einmal nach Inhalation von gemahlenem Bockshornkleesamen, einmal nach Applikation von Bockshornkleesamenpaste auf der Kopfhaut.
Beitrag vom 02.09.2014 12:18 Uhr

Schilddrüsenunterfunktion

Von: Heigl Sonja
Beitrag: Hallo Martina,
mir fällt seit ein paar Wochen auf, daß unsere kleine Emilia mit einer Brust nicht mehr satt wird und beide oft leertrinkt, was vorher nie der Fall war. Auch das Abpumpen ist eine langwierige Sache, teils bei zwei Brüsen gerade mal 40ml. Jetzt wurde eine Schilddrüsenunterfunktion diagnostiziert. Kann das der Grund sein. Stille noch 6-8 mal am Tag. Unsere Kleine nimmt seit Geburt eh relativ schwer zu, ist ein Leichtgewicht, hat mit 6 Monaten gerade mal 5900 g bei einem Geburtsgewicht von 3130 g. Länge momentan 64 cm, bei Geburt 49 cm.
Danke für eine Antwort, Sonja
Beitrag vom 08.08.2014 14:31 Uhr
Antwort oder Kommentar schreiben
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Sonja,
zunächst zu Deiner eigentlichen Frage:
Sicher kann das zusammen hängen. Wichtig ist, dass Du sobald wie möglich mit den Schilddrüsenhormonen gut eingestellt wirst, damit die Milchmenge sich wieder steigert.
Und obwohl Du mich nicht zu der Gewichtsentwicklung gefragt hast, möchte ich dazu noch etwas anmerken:
Was meint denn Deine Kinderärztin zu der Gewichtsentwicklung? Und fütterst Du denn schon etwas dazu? Brei oder Formula-Milch?
Ehrlich gesagt finde ich, dass Du dringend mit dem Zufüttern anfangen solltest, Dein Gefühl, dass die Kleine nicht mehr an der Brust satt wird, kann ich nur unterstützen.
Alles Gute und einen lieben Gruß,
Hebamme Martina Hellenkamp
Beitrag vom 09.08.2014 14:38 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Sonja Heigl
Beitrag: Hallo Martina,
vielen Dank für Deine rasche Antwort. Ich füttere seit ca. 3 Wochen zu, habe mit Karotten, dann Kartoffel/Karotten begonnen, dann Kartoffel/Karotten/Rindfleisch usw. Nachmittags hätte ich vor ca. 1 Woche einen Getreide/Obst/Brei probiert mit Hafer-Dinkel-Flocken und Birne bzw. Banane oder Aprikose, leider mag sie das gar nicht. Bin immer noch am Angewöhnen von Obst, etc., sie mag da leider noch gar nichts. Kuhmilch möchte ich ihr noch nicht geben, da sie seit ca. 6 Wochen nach der Geburt Milchschorf hat, und immer wieder atopisches Ekzem, grüner Stuhl, etc. Kinderarzt meinte, ich soll bis 1 Jahr warten, werde mit Brei, etc. denke ich mit 9 Monaten beginnen.
Habe sie heute mal wieder gewogen, hat auf 7 Tage leider 50 g abgenommen, wobei sie am Montag anscheinend einen Virusinfekt hatte und 3x schwallartig erbrochen hat, in verhältnismäßig großen Mengen. Werde zwischen den Stillzeiten wieder versuchen, zusätzlich abzupumpen, um die Milchmenge zu steigern. Oder soll ich eine Fertignahrung zusätzlich geben? Welche? Pre oder 1?
Vielen vielen Dank, Sonja
Beitrag vom 09.08.2014 20:09 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Sonja Heigl
Beitrag: Hallo Martina,
noch einmal zur Gewichtsentwicklung, der Kinderarzt meinte bei der U4, daß es passt. Hat ja auch immer zugenommen, zwar nicht viel, oft nur 50-70 g, aber sie hielt sich auf der unteren Percentile, und ihr Vater ist auch ein Leichtgewicht...
Beitrag vom 09.08.2014 20:11 Uhr
Antwort von StillLeben
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Sonja,
bitte sprich Dich weiterhin mit der Kinderärztin, Deiner Hebamme oder eben auch einer Stillberaterin ab. Solange das Gewicht von einer Kinderärztin kontrolliert wird, ist doch alles in Ordnung. Es ist ja schon ein Vorteil, dass Du bereits Beikost zufütterst, ob Du nun auch mit künstlicher Babynahrung nachhelfen solltest, musst Du mit der Ärztin absprechen. Denn diese Nahrung ist ja auch auf der Basis von Kuhmilch hergestellt.
Ich wünsche Dir alles Gute,
lieben Gruß,
Hebamme Martina
Beitrag vom 12.08.2014 20:07 Uhr

 

hier geht´s zu den älteren Beiträgen

Hinweis zur Stillberatung

StillLeben bietet Ihnen als Mutter die Stillberatung in der Form eines Stillforum für Tipps/Tips, Ratschläge, Hinweise, die Beratung und Hilfe beim/zum Stillen Ihres Kindes an. Die Stillberatung bietet Ihnen die Möglichkeit Ihre Fragen rund ums Stillen während der Stillzeit direkt an Hebamme Martina Hellenkamp zu stellen. Oder teilen Sie im Rahmen der Stillberatung Ihre Erfahrungen anderen stillenden Müttern mit.

Die Stillberatung in unserem Stillforum ersetzt in keinem Fall die persönliche medizinische Beratung und Betreuung durch eine Hebamme oder einen Arzt.

Wir freuen uns auf Ihre Beiträge zur Stillberatung in unserem Stillforum.