Stillberatung
Martina Hellenkamp
Hebamme
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Relaktation
| Von: | Juliane |
| Beitrag: | Ich strebe nach zwei Monaten eine Relaktation an. Wie geht es am schnellsten? Mein Sohn ist 4 Monate alt und saugt an der Brust-keine Verweigerung. Dank Juliane Beitrag vom 19.04.2012 11:58 Uhr |
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| Von: | Martina Hellenkamp |
| Beitrag: | Hallo, ehrlich gesagt kenne ich mich damit nicht besonders gut aus und habe keinerlei Erfahrungen. Bitte wende Dich doch an die ‚la leche liga’ oder eine IBCLC Laktationsberaterin in Deiner Nähe. Viel Erfolg und liebe Grüße aus Berlin, Hebamme Martina Beitrag vom 19.04.2012 18:21 Uhr |
Zu wenig Milch?
| Von: | Nadine C. |
| Beitrag: | Hallo! Habe vor 8 Tagen mein 2. Kind entbunden. Beim 1. hatte ich schon massive Stillprobleme, u. a. Zu wenig Milch und habe dann mit Hilfe einer Laktationsberaterin wenigstens teilstillen können. Damals nahm ich Bockshornklee-Kapseln von Dr. Pandalis, welche ich wieder nehme. Meine Frage: wie lange brauchen diese ungefähr, bis sie wirken? Ich habe diesmal mehr Milch aber mein Kind ist ziemlich faul und trinkt langsam und zu wenig bis er wieder einschläft und zu nichts mehr zu animieren ist. Was kann ich sonst noch tun? Danke vorab! Beitrag vom 10.04.2012 10:38 Uhr |
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| Antwort von STILLLEBEN | |
| Von: | Martina Hellenkamp |
| Beitrag: | Hallo Nadine, nun, was Du tun kannst, ist es Dir gut gehen lassen, soviel Ruhe wie nur möglich halten, das Wochenbett genießen und viel Hautkontakt mit Deinem Baby haben. Lass Dich mit gutem Wochenbettesessen bekochen, z.B. einer Hühnersuppe. Wenn Dein Baby im Moment noch etwas faul an der Brust ist, dann kannst Du auch Milch abpumpen, bitte besprich das vorher aber mit Deiner Hebamme. Bitte achte auch darauf, das das Baby keinen Nuckel bekommt und auch keine Flasche. Lege das Baby immer wieder an, so oft wie nur möglich, immer wenn es einen kleinen Mucks macht, selbst wenn Du das Gefühl hast, das Baby gerade erst gestillt zu haben. Dann müsste es eigentlich von ganz alleine funktionieren. Wann genau Bockshornklee wirkt, ist mir auch nicht bekannt, aber so nach 2 Wochen solltest Du schon etwas merken. Ich wünsche Dir alles Gute, versuche Dich zu entspannen und ruhe Dich aus, ganz liebe Grüße aus Berlin, Hebamme Martina Beitrag vom 10.04.2012 19:57 Uhr |
3-monats-mama
| Von: | k.A. |
| Beitrag: | Hallo zusammen! Meine Tochter wird morgen drei Monate alt. Im Krankenhaus habe ich sie nach der Geburt sehr häufig angelegt und hatte aber leider am 3. Tag schon halb durchgebissene Brustwarzen und schlimme Schmerzen und dadurch eine totale Abscheu gegen das Stillen entwickelt. Trotzdem wollte ich unbedingt stillen! Einen Milcheinschuss hatte ich nicht. Aber ich hatte etwas Milch. Ich habe dann noch einige Wochen unter stärksten Schmerzen und jedes Mal vor Schmerzen weinend gestillt und zugefüttert. Dann hat mir eine Freundin Stillhütchen empfohlen und die habe ich dann auch genommen und es war wie das Paradies, es hat überhaupt nicht mehr wehgetan. Meine Hebamme war eine Vollkatastrophe (sagte, ich soll wegen der wunden Brustwarzen einfach jedes 2. Stillen aussetzen und stattdessen nur Fläschchen geben - und das bei zu wenig Milch, sie hat mir nichts von Stillhütchen gesagt und darüberhinaus uns die falsche Nahrung empfohlen (1er statt Pre). Dann habe ich viel gepumpt, Bockshornkleesamen genommen (900 mg / Tag), Hirsebrei gegessen, Quinoa, Domperidon genommen und häufig angelegt (nach ca 3 Wochen Hütchen hatten sich die Brustwarzen regeneriert, jetzt stille ich ohne) (bis zu 8 mal, meistens 6, häufiger wollte sie nicht). Kann ich 900 mg Bockshornkleesamen für eine längere Zeit nehmen? Domperidon hat etwas gebracht - bilde ich mir ein, habe es aber nach 2x jeweils einer Woche abgesetzt, weil ich doch befürchtet hatte, dass es bei meiner Kleinen irgendwelche Nebenwirkungen haben kann. Das Medela Brustfütterungsset habe ich nicht ausprobiert. Gibt es sonst etwas das ich tun kann um die Milchmenge zu steigern? Ich möchte unbedingt stillen.... Vielen Dank für die Antworten! Beitrag vom 05.04.2012 17:29 Uhr |
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| Von: | k.A. |
| Beitrag: | Ich hatte einige Punkte vergessen: - meine Tochter ist beim Osteopathen wg. Kopfgelenksblockierung in Behadlung - habe Stilltee und Malzbier getrunken - Geburt war völlig "harmlos" und hatte keine großen Risse oder sonstigen Verletzungen - wenn ich pumpe kommen zwischen 20-50 ml raus. - sie trinkt zwischen 700 - 1000 ml Pre-Nahrung / Tag, ich stille sie zuerst und dann bekommt sie das Fläschchen (hat auch gut zugenommen von 3,4 auf jetzt 6,2 kg) Sorry dass ich hier so viel Platz gerade einnehme, aber ich weiss wirklich nicht an wen ich mich wenden soll. Ich habe auch schon mir einer Stillberaterin gesprochen, die sinnvolle Dinge gesagt hat die ich auch umgesetzt habe (Bockshornklee, Domperidon)... aber so den wirklichen Durchbruch hat das nicht gebracht. Wahrscheinlich stresse ich mich auch zu sehr wegen des Stillens - aber wie soll ich mich denn entspannen...? Beitrag vom 05.04.2012 20:36 Uhr |
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| Von: | Martina Hellenkamp |
| Beitrag: | Hallo, was für eine Geschichte! Da habt Ihr aber wirklich schon so viel durchgemacht. Tut mir leid, wenn Du mit Deiner Hebamme so ein Pech hattest. Bewundernswert, dass Du Dich nicht entmutigen lässt und immer noch stillst. Jeder Tropfen Deiner Muttermilch ist so wertvoll für Deine Tochter! Das einzige, was Du wohl noch nicht probiert hast, ist Akupunktur. Das kann auch wahre Wunder bewirken. Vielleicht gibt es in Deiner Nähe ein Ärztin oder Heilpraktikerin, die Dir da weiterhelfen kann. Mehr kannst Du nicht tun, der Milchfluss muss eben angeregt werden, und das geht nur mit Stillen und/oder Abpumpen, aber das machst Du ja schon lange und ausgiebig. Sicher wäre es gut, wenn Du Dich besser entspannen könntest, aber das ist natürlich viel leichter gesagt als getan. Das ist mir klar. Wenn ich Dir etwas raten darf, dann Folgendes: Sieh auf all das Positive, die ‚harmlose’ Geburt, auf Deine Tochter, die wächst und gedeiht; sei stolz auf Dich und freue Dich über jede Stillmahlzeit, bei der Deine Tochter gut aus der Brust getrunken hat. Und versuche den allerschwierigsten Gedanken zu akzeptieren, dass Du vielleicht nie voll stillen wirst. Eine gute Mutter zeichnet sich nicht dadurch aus wie lang sie stillt oder wie viel Milch sie produziert, sage Dir das immer wieder. Ich wünsche Dir auf Deinem Weg mit Deiner Tochter alles Gute, ganz liebe Grüße aus Berlin, Hebamme Martina P.S. Ich habe keinerlei Erfahrung mit einer längeren Einnahme von Bockshornklee, wenn es Dir also gut geht damit, warum nicht! Beitrag vom 10.04.2012 19:45 Uhr |
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| Von: | Sabine |
| Beitrag: | Wow, dein Durchhaltevermögen ist wirklich bewundernswert!!!! Du hast meine Hochachtung! Ich bin zwar keine Ausbildung, das Stillen betreffend, aber ich bin 2fache Mama, hab mein erstes Kind 6 Monate voll und danach noch fast 2 Jahre weitergestillt. Das 2. Kind ist jetzt 6 Wochen alt und ich stille auch voll! 2 ganz kleine Tipps habe ich für dich, vielleicht hilft dir das: 1) wenn du stillst, dann immer an 3 (!!!) Seiten, also z.b. rechts beginnen, dann links und dann nochmal an die rechte Brust. Bei der nächsten Mahlzeit dann links beginnen, dann rechts und dann nochmal an die linke Brust! 2) Trag dein Baby soviel du kannst! Auch wenn es natürlich angenehm ist, falls dein Baby brav in seinem Bettchen schläft. Hautkontakt ist wahnsinnig wichtig für die Milchbildung. Verwende ein Tragetuch, falls du eines hast oder leg dir eines zu. Damit hast du dein Baby immer am Körper und hast trotzdem die Hände frei für andere Sachen Wie gesagt, das sind nur kleine Tipps, aber vielleicht zeigen sie bei dir Wirkung, ich hab damit gute Erfahrungen gemacht! Zum Bockshornkleesamen: Ich hab das auch probiert, hat gut gewirkt. Bei solchen Tees ist es aber immer ratsam, auch "Teepausen" einzulegen, d.h. einige Tage keinen zu trinken - ich hab mal gehört, dass die Wirkung sonst auch ins Gegenteil umschlagen kann! Ansonsten genieße das Stillen! Machs dir gemütlich, sieh es als Kuschelzeit und versuch, dir selbst nicht zu viel Druck zu machen (sagt sich so leicht)! Alles Alles Gute und nochmal Respekt!!! Beitrag vom 24.04.2012 14:11 Uhr |
Stillen
| Von: | Knittelfelder |
| Beitrag: | Mein Sohn ist 7 Monate alt, haben folgendes Problem beim stillen, sobald ich ihn zur Brust hin drehe, fängt er an zu schreien und sich steif zu machen. Vormittags und Mittags bekommt er schon Obst und Gemüse - Fleisch Brei und Tee aus der Flasche, in der Nacht funktioniert das stillen ohne Probleme, was soll ich machen. Sollte ich mit den Stillen aufhören oder weiter versuchen, mittlerweile weiß ich nicht mehr was ich machen soll, das das stillen wieder harmonisch funktioniert. Es geht seit einer Woche schon so, zahnen tut er auch. Beitrag vom 11.03.2012 07:02 Uhr |
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| Von: | Martina Hellenkamp |
| Beitrag: | Hallo, bloß keinen Stress aufkommen lassen; das passiert häufig bei Babys in diesem Alter, die Kinder sind abgelenkt oder im Moment nicht bereit zu stillen, weil es so viele andere interessante Dinge zu entdecken gibt. Das Zahnen spielt bestimmt auch eine Rolle. Willst Du denn schon abstillen? Wenn nicht, dann versuche den Kleinen tagsüber nur anzulegen, wenn er sehr müde ist, ziehe Dich mit ihm in eine reizarme Umgebung zurück (z.B. ins Elternbett legen, kein Handy, kein Besuch), das wird sicher helfen. Vielleicht kannst Du den Raum auch etwas abdunkeln. Übrigens kann es durchaus sein, dass Du auch wenn Du den Kleinen nur noch nachts stillst, noch lange Muttermilch hast. Lieben Gruß aus Berlin, Martina Beitrag vom 12.03.2012 20:27 Uhr |
Stillmahlzet hinauszögern
| Von: | Josefine |
| Beitrag: | Hallo, ich habe das Problem das mein Sohn (10 Wochen) Nachts stündlich trinken möchte wehrend er Tagsüber nur alle drei stunden kommt. Frage kann ich Nachts die Zeit hinauszögern womöglich feste Zeiten einführen wie zb 0 Uhr und 3 Uhr Beitrag vom 26.02.2012 13:37 Uhr |
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| Antwort von STILLLEBEN | |
| Von: | Martina Hellenkamp |
| Beitrag: | Hallo Josefine, feste Zeiten einzuführen, wird bestimmt sehr schwierig und anstrengend für euch beide. Versuche doch erstmal, den Kleinen nachts lange an einer Seite zu stillen und ihn dann gleich auch noch die andere Brust anzulegen, indem du ihn mit Wickeln oder Hochnehmen wieder weckst. Wo schläft der Kleine denn? Viele Kinder schlafen besser, wenn sie direkten Hautkontakt mit der Mutter haben, lieben Gruß und melde dich ruhig noch einmal, Martina Beitrag vom 26.02.2012 19:29 Uhr |
Dauernuckeln
| Von: | Boosin |
| Beitrag: | Hallo liebe Stillberatung! Nach langem hin und her bin ich nun überzeugte Stillmami und geniesse die Einfachheit die damit einher geht. Jetzt ist es nur so das mein Baby fast 6 Monate alt ist und immer noch jede Nacht momentan Stündlich! zum Nuckeln nach der Brust verlangt. Dabei wird manchmal auch viel getrunken, dafür trinkt sie fast den ganzen Vormittag nichts sondern erst ab halb 1 wieder. Manchmal haben wir ausgesprochene "Nuckelnächte" aber Schluss endlich macht mich das Mürbe da sie nicht in der Lage ist durch Nuckeln am Daumen o.ä. selbst wieder in den Schlaf zu finden. Schnuller verweigert sie und mit streicheln kommt sie auch nicht zur ruhe. Es hilft nur das Nuckeln. Die unteren beiden Zähne sind bereits da und weil mein Baby noch nie länger wie 2-3 Stunden am Stück geschlafen hat wollte ich mal wissen wann diese Phase vorbei ist? Das Saugbedürfnis nachlässt? Selbstregulation möglich. Verstehen sie mich nicht falsch, sie bekommt jede Form der Zuwendung und schläft Nachts bei uns im Familienbett, wird den ganzen Tag im Tragetuch getragen und bekommt keinerlei Fremdbetreuung. Jetzt ist es doch lang geworden, Entschuldigung! Aber wann wird das besser, Hilfe!! Lg Boosin Beitrag vom 11.02.2012 08:43 Uhr |
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| Antwort von STILLLEBEN | |
| Von: | Martina Hellenkamp |
| Beitrag: | Liebe Boosin, wann das ‚besser’ wird kann ich Dir nicht sagen, weil ich es nicht weiß. Aber es wird besser, irgendwann! Du musst Dich auch nicht entschuldigen, das ist doch völlig normal, was in Deinem Kopf an Gedanken herum kreist. Immerhin leidest Du an chronischen Schlafmangel, das macht einen ja auf Dauer ganz mürbe. Ich finde es ganz bewundernswert von Dir, wie Du Dein Kind förderst, ihm Geborgenheit, Nähe und Sicherheit gibst. Das ist meiner Meinung nach der richtige Weg, den Du da gehst. Die Frage ist, wo Deine Bedürfnisse bleiben und wie Du mal für Dich Sorgen kannst? Manchmal reicht es ja, wenn der Partner wenigstens mal am Sonntag das Baby morgens übernimmt, damit Du im Bett bleiben kannst? Oder hast Du die Möglichkeit, Dich vormittags ab und zu mit Deinem Baby hin zu legen? Ansonsten kannst Du natürlich versuchen alleine zu schlafen, d.h. für einen gewissen Zeitraum in der Nacht das Familienbett zu verlassen, dann muss sich das Baby ja vom Papa anders, als mit der Brust beruhigen lassen. Und zu guter Letzt: Wenn Du an Abstillen denkst, dann ist das auch in Ordnung; bitte habe dann kein schlechtes Gewissen, Du musst auch manchmal ein kleines bisschen egoistisch sein, um eine gute und entspannte Mutter zu werden. Ganz lieben Gruß aus Berlin, Martina Beitrag vom 11.02.2012 21:26 Uhr |
Spucken nach dem stillen
| Von: | Monique |
| Beitrag: | Hallo, Unser Sohn ist jetzt 7 Wochen alt und seit ca. 3 Tagen fängt er an jegliche Nahrung wieder teilweise auszuspucken sobald an ihn ablegt, auch nach mehreren baeuerchen, bei denen er sei ständigen meiner Schlüter windet wie ein Aal. Irgendwann ist er dann ganz ruhig, dann lege ich ihn hin und er beginnt wieder sich zu Winden und zu würgen . Wenn er dann mal schläft ist Ruhe zwischen 2,5-4,5 Stunden, aber sobald er zwischendurch wach wird geht es gleich wieder mit würgen los, Ruhe bringt dann nur meine Brust was wieder den Kreislauf ankurbelt weil er dann vermutlich wieder das trinkt was vorher schon zuviel war. Habe auf der anderen Seite aber das Gefühl dass er garnicht zunimmt . Geburtsgewicht 3530 und jetzt ca. 4200 gr. Meine Kinderärztin meinte nur das sei normal alle babys hätten einen reflux. Weiß nicht mehr weiter - so dauert stilleinheit manchmal bis zu 3 Stunden . Probleme bestehen hauptsächlich abends und nachts. Beitrag vom 01.02.2012 03:34 Uhr |
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| Antwort von STILLLEBEN | |
| Von: | Martina Hellenkamp |
| Beitrag: | Hallo Monique, wie geht es euch denn heute? Spuckt und würgt dein Kleiner denn immer noch so viel? Mich wundert es etwas, dass dieser Reflux so plötzlich auftritt, hat dein Sohn denn vorher nie gespuckt? Gab es denn irgendeine tiefgreifende Veränderung in eurem Leben oder hattet ihr sehr viel Stress? Vielleicht triffst du dich am Besten nochmal mit deiner Hebamme, sie kann dir sicher ein paar Tipps geben. Bei einem Reflux ist es sehr wichtig, die Kinder im Schlaf mit dem Kopf etwas höher zu lagern, also das ganze Bettchen etwas schräg zu stellen. (Bitte kein Kissen benutzen); nach dem Stillen ganz viel Ruhe für den Kleinen, beim Bäuerchen nicht auf den Rücken klopfen, bitte nur aufrecht halten und auch nicht direkt nach dem Stillen den Kleinen wickeln. Ansonsten empfehle ich dir, deinen Sohn doch mal einem Osteopathen vor zu stellen. Die Gewichtszunahme ist wirklich in Ordnung, da brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Lieben Gruß, Martina Beitrag vom 01.02.2012 11:13 Uhr |
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| Von: | Monique |
| Beitrag: | Hallo, heute früh um viertel nach 2 , nach 2,5 Stunden Schlaf war die Nacht zu Ende, egal wielange ich ihn hoch halte es kommt immer noch was raus und selbst wenn er höher liegt würgt er (haben ein Keilkissen unter die Matratze gelegt) , aber komischerweise fast ausschließlich nachts, tagsüber , jetzt zum Beispiel hat er ganz normal Bäuerchen gemacht und schläft jetzt. Heute früh ist er dann über meiner Schulter eingeschlafen und hat so auf dem Bauch legend auch eine stunde geschlafen Ohne dass nochmal was hoch kam, obwohl das doch eigentlich hoch drücken müssen wenn er auf dem bauch liegt, oder ist das besser wie rücken ? Ich mache nachts nichts anders wie tagsüber , außer dass leise Musik an ist, selbe Umgebung etc. Ansonsten um ihre frage zu beantworten hat sich bei uns nichts verändert. Kann es an seinem Entwicklungssprung liegen, ist jetzt viel aufmerksamer, lacht mehr, will aber auch mehr beschäftigt werden, fehlt ihm das nachts ? Desweiteren muss ich ihn wickeln, weil er sich sonst unwohl fühlt , da er spätestens nach 10 Minuten an der Brust seinen Stuhlgang los wird und das bei jeder mahlzeit, nimmt er vielleicht deswegen nicht richtig zu , waren vielleicht in den letzten 3 Wochen knapp 200 gr. Wenn überhaupt :-(( hat am Anfang mehr zugenommen, pro Woche ungefähr 240 gr. Beitrag vom 01.02.2012 12:15 Uhr |
| Antwort von STILLLEBEN | |
| Von: | Martina Hellenkamp |
| Beitrag: | Hallo Monique, die Gewichtszunahme ist zwar gering, aber noch lange nicht bedenklich. Vielleicht ist es wirklich am Besten, wenn du dich mit deiner Hebamme oder einer Stillberaterin noch mal zusammensetzt. Grundsätzlich ist dieses ganze Thema um den Reflux oder Spucken/Aufstoßen einfach viel zu komplex, als das dieses Forum dem gerecht werden könnte. Mir stellt sich immer noch die Frage, warum es so plötzlich anfing bei deinem Sohn, allerdings kann ein Entwicklungs-oder Wachstumsschub eine Ursache sein. Bitte achte beim Stillen darauf, dass der Kleine richtig gut an der Brust trinkt, viele häufige Pausen zum Aufstoßen macht; viele kleine Mahlzeiten sind besser als eine große; du solltest versuchen deinen Sohn möglichst aufrecht oder halbschräg zu stillen, sodass der Kopf des Babys höher gelagert ist als der Körper. Bitte wende dich, wenn keine Besserung auftritt noch mal an eine Kinderärztin, die dich auch an einen Spezialisten überweisen kann. Lieben Gruß, Martina Beitrag vom 01.02.2012 22:05 Uhr |
Bochkshornsamen
| Von: | Edith |
| Beitrag: | Hallo liebe Martina, habe mir aus der Apotheke Bockshornsamen zur Michbildung mitgenommen, wie dosiere ich das jetzt bzw. wie nehme ich das jetzt ein. Gibt es einen Unterschied zwischen Bockshorn"KLEE"samen und Bockshornsamen, das steht nämlich auf der Verpackung. Also nur Bockshornsamen auf latein Semen Foenugraeci tot. Würde eben gern ein bisschen mehr Milch haben wollen. Mein Sohn 2 Monate nimmt gut zu und es hat bisher keine Probleme mit dem Stillen gegeben, allerdings nimmt er die rechte Brust sehr ungern und ich denke weil dort zu wenig Milch drin ist. Habe auch schon NACH dem Stillen abgepumt, bekomme meist nur 10ml heraus. Ist doch sehr wenig oder ?? Wenn die rechte Problembrust komplet abgepumt wird kommen lediglich knapp 70 ml heraus. Könnte rat gebrauchen und eben eine Dosierungsanleitung oder Einnahmeanleitung zu dem Bockshornsamen. Danke Schöne Grüße Edith Beitrag vom 24.01.2012 18:12 Uhr |
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| Antwort von STILLLEBEN | |
| Von: | Martina Hellenkamp |
| Beitrag: | Liebe Edith, hier ist zunächst die offizielle Anleitung zur Einnahme der Kapseln: Bockshornkleesamen (Foenum graecum) Wirkung: Vermehrte Schweißbildung, stimuliert Insulinausschüttung, senkt Blutzucker und Blutfette, steigert Milchmenge Dosierung: individuell, Ahornsirup-Geruch von Schweiß und Urin zeigt wirksame Dosis, Wirkungseintritt nach 1-2 Tagen Kapseln: 3x täglich 1200-2400 mg Bockshornklee (z.B. Dr. Pandalis® Kapseln à 200mg) Pulver: 3 x täglich ½ - 1 Teelöffel mit Wasser, Saft oder in Speisen gerührt Tee: 3 x täglich 1 Tasse (1,5 Teelöffel Samen auf eine Tasse Wasser für 10 Minuten leicht köcheln) Mögliche Nebenwirkungen: Durchfall, gesteigerter Appetit, Hypoglykämie, Uteruskontraktionen (daher nicht in der Schwangerschaft einnehmen!), Verstärkung von Asthmasymptomen, außerdem gibt es zwei Berichte von allergischen Reaktionen, einmal nach Inhalation von gem. Bockshornkleesamen, einmal nach Applikation von Bockshornkleesamenpaste auf der Kopfhaut. Wenn Dein Kleiner gut zunimmt, muss es wohl nicht an zu wenig Milch liegen, dass er so schlecht an der rechten Brust trinkt. Deshalb ist es auch nicht wichtig, wieviel Milch nach dem Stillen noch in der Brust ist. Hast Du denn schon viele verschiedene Stillpositionen ausprobiert? Vielleicht solltest Du Dich da nochmal mit Deiner Hebamme zusammen setzten, sie kann Euch beim Stillen beobachten und Dir Tipps geben. Oder Du stellst den Kleinen mal einem Osteopathen vor, vielleicht hat Dein Sohn eine Verspannung durch die Geburt und trinkt deshalb rechts so schlecht (nur eine Vermutung von mir). Lieben Gruß aus Berlin, Martina Beitrag vom 26.01.2012 09:54 Uhr |
Er verweigert die Brust...
| Von: | Joanna |
| Beitrag: | Hallo! Unser Sohn ist 9 Wochen alt und wurde bisher voll gestillt was auch prima geklappt hat. Seit etwa 5 Tagen fängt er beim Trinken nach wenigen Minuten an zu schreien und ich wechsel dann die Brust, dann folgt wieder das Gleiche auf der anderen Seite: kurz trinken und dann schreien. Ausserdem ist er sehr unruhig, trinkt seltener und schreit viel, möchte nur herum getragen werden und mag nicht in den KiWa oder ins MaxiCosi (was er vorher liebte). Und das alles seit etwa 5 Tagen. Ich habe genug Milch, denn wenn ich kurz drauf drücke, dann spritzt die Milch nur so raus, ausserdem spannt und kribbelt meine Brust ordentlich, wenn Sohnemann zu lange schläft. Unser Stillrhythmus war bisher keiner, denn Sohnemann wurde nach Bedarf gestillt was alle 1,5 bis 2 Stunden bedeutet. Es hat mir auch nichts aus gemacht, denn ich geniesse das Stillen und diese Zweisamkeit. Ich bin nun langsam mit meinem Latein am Ende und frage mich woran sein Verhalten liegen kann??? Ist er zu "faul", um die Hintermilch herauszusaugen??? Ist es einfach nur eine Phase??? Was kann es sein? Was kann ich tun??? Gruss! Anna Beitrag vom 12.01.2012 18:54 Uhr |
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| Antwort von STILLLEBEN | |
| Von: | Martina Hellenkamp |
| Beitrag: | Hallo Anna, wie geht es euch jetzt? Ist der Spuck vorbei, oder reagiert dein Sohn immer noch so ablehnend auf die Brust? Ganz bestimmt ist das nur eine Phase, versuche bitte ruhig zu bleiben. Er macht nur eine Entwicklungsphase durch und wenn sich viel verändert in einem Babyleben, dann kommt es oft zu solchen Reaktionen. Du solltest, wenn möglich abwarten und versuchen Ruhe und Sicherheit auszustrahlen. Bitte stille den Kleinen immer nur, wenn er müde wird, lege dich am besten mit ihm ins Bett, so hat er weniger Ablenkung. Versuche auch ihn länger, also öfter hinter einander an einer Seite zu stillen, damit er die Hintermilch bekommt. Wenn es in eurem Leben allerdings z. Z. vielleicht eh etwas turbulenter zugeht, oder ihr Stress ausgesetzt seid, ist das vielleicht die Ursache seiner Unruhe! Auf jeden Fall ist er nicht zu faul! Er gibt sich wirklich Mühe, so wie du. Alles liebe für die weitere Stillzeit wünscht, Hebamme Martina Beitrag vom 15.01.2012 19:03 Uhr |
Stillen zu wenig milch
| Von: | jennifer siegeler |
| Beitrag: | hallo habe jetzt vor knapp zwei monate aus krankheitsgründen aufgehört zu stillen.. möchte aber gern wieder anfangen.. wenn ich meine brust zusammen drücke kommt noch ein wenig milch allerdings nicht so viel das sie satt wird habe sie des öfteren wieder angelegt aber es kommt einfach kein einschuss :(.. und cih würde sie so gerne weiterhin stillen weil ichs einfach für das beste halte.. kannst du mir sagen was ich am besten machen kann? lg jenny Beitrag vom 10.01.2012 04:01 Uhr |
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| Antwort von STILLLEBEN | |
| Von: | Martina Hellenkamp |
| Beitrag: | Hallo, da empfehle ich dir das Brusternährungsset von Medela. Damit kannst du stillen, auch wenn nicht genug Milch vorhanden ist und dein Kind wird trotzdem satt. Durch das Saugen an der Brust wird dann auch die Milchproduktion wieder angeregt, zusätzlich wäre es vielleicht sinnvoll eine Milchpumpe zu benutzen. Ich wünsche dir ganz viel Erfolg, halte durch, es lohnt sich, lieben Gruß, Hebamme Martina Beitrag vom 11.01.2012 13:53 Uhr |
Bockshornklee-Kapseln
| Von: | Katrin Händel |
| Beitrag: | Hallo ich habe jetzt so viel über diese Kapseln und ihre Milchbildende Wirkung gehört. Ich bin nun verunsichert weil der aktivierte Bockshornkleesamen-Kapsel kram Rosmarin enthält und der in der Stillzeit nicht genommen werden soll. DR PANDALIS hat dieses Produkt. Es gibt noch das von MOTHERLOVE MORE MILK PLUS ohne Rosmarin. Ein Flüssigkonzentrat, aber nicht aktiviert. Was ist zu empfehlen?? Beitrag vom 07.01.2012 14:03 Uhr |
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| Antwort von STILLLEBEN | |
| Von: | Martina Hellenkamp |
| Beitrag: | Hallo, das Flüssigkeitskonzentrat kenne ich nicht, habe also damit keine Erfahrung. Um ganz sicher zu gehen, kannst du dir Bockshornkleepulver lose in der Apotheke kaufen. Dann nimmst du ca. 4-6 Eßlöffel pro Tag. Lieben Gruß, Hebamme Martina Beitrag vom 09.01.2012 13:27 Uhr |
Erkältung
| Von: | Diana |
| Beitrag: | Meine Familie und ich sind seit einigen Tagen stark erkältet, Halskratzen, Schnupfen, Husten. Meine Kleine ist 10 Wochen alt und wird von mir voll gestillt. Nun plagt mich die große Sorge, sie auch mit der Erkältung anzustecken. Erhält sie vielleicht Antikörper, die sie mit der MM aufnimmt? Vielen Dank Diana Beitrag vom 07.01.2012 10:50 Uhr |
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| Antwort von STILLLEBEN | |
| Von: | Martina Hellenkamp |
| Beitrag: | Hallo, mache dir bitte keine Sorgen. Stillen ist die beste Vorbeugung! Deine Tochter erhält die Antikörper über die Muttermilch und wird sehr wahrscheinlich gar nicht erkranken. Lieben Gruß, Hebamme Martina Beitrag vom 09.01.2012 13:23 Uhr |
Stillen und Menstruation
| Von: | Bea |
| Beitrag: | Hallo Martina, ich stille jetzt seit 23 Monaten voll und mu0te heute früh mit Entsetzen festellen das ich meine Regel bekommen habe. Ich bin vollkommen irritiert, ich war immer der Meinung der Eisprung wird unterdrückt solange ich stille. Ich stille in 24h 8x manchmal auch öfter und außer mal eine Scheibe Wurst oder 2 Löffel joghurt oder 3 Nudeln mit Sosse will er nichts anderes. Was passiert da jetzt mit den Hormonen? Wird die Milch zurückgehen und versiegen? Kann die Regel auch wiederverschwinden? Oje,Oje,Oje Vielen Dank im Voraus Bea Beitrag vom 05.01.2012 21:24 Uhr |
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| Antwort von STILLLEBEN | |
| Von: | Martina Hellenkamp |
| Beitrag: | Liebe Bea, keine Panik, alles wird gut! Du kannst auch mit Menstruation weiter stillen, das macht gar nichts aus. Allerdings stimmt es leider nicht, dass stillende Mütter keinen Eisprung haben! Während der Stillzeit ist es sehr wohl möglich, schwanger zu werden oder auch die Periode zu haben. Stillen alleine (auch voll stillen) ist KEINE Verhütungsmethode. Was in Deinem Körper passiert ist also völlig normal, irgendwann stellt sich der Hormonhaushalt eben wieder auf ‚schwanger werden’ um, egal ob noch gestillt wird oder nicht. Mach einfach so weiter wie bisher, alles Gute wünsch ich Dir, Martina Beitrag vom 06.01.2012 16:50 Uhr |
ich konnte nur 1 1/2 Wochen stillen
| Von: | k.A. |
| Beitrag: | Hallo! ich bin sehr traurig... mein Sohn wird in 2 Tagen sechs Wochen alt. Leider konnte ich nur 1 1/2 Wochen stillen da meine Brustwarzen total kaputt waren und ich dann auch noch beidseits Milchsrau bekam der mit Antibiotika behandelt werden musste. Ausserdem lagen meine Nerven blank... jetzt habe ich aber immer stärker den Wunsch doch wieder zu stillen! es ist o dass ich schon durch wenig Druck noch ein paar Tropfen Milch aus der Brust bekomme, allerdings natürlich bei weitem nicht genug zum sättigen... was soll ich bloß machen? Beitrag vom 26.12.2011 22:27 Uhr |
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| Antwort von STILLLEBEN | |
| Von: | Martina Hellenkamp |
| Beitrag: | Hallo, das tut mir sehr leid für dich! Trotzdem kannst Du versuchen, die Milchproduktion wieder zu steigern. Dazu musst du eng mit Deiner Hebamme zusammen arbeiten, sie kennt alle Tricks und Tipps, um mehr Milch zu produzieren. Am Wichtigsten ist es im Moment die Nähe zu deinem Kind ganz einfach zu genießen, bitte kuschelt ganz viel, möglichst auch nackt! Das fördert die Milchmenge schon mal ganz gut. Wie gesagt deine Hebamme wird dir helfen, wenn du einmal gestillt hast kannst du die Milchmenge immer wieder anregen. Alles Gute, Martina Beitrag vom 29.12.2011 17:20 Uhr |
Zufüttern
| Von: | Sabine |
| Beitrag: | Zuerst einmal möchte ich schreiben, daß ich sehr froh bin, dieses Forum gefunden zu haben und zu erfahren, daß viele anderen die gleichen Probleme und Phasen wie ich habe. Mein Sohn wurde vor 6 Woche als sog. SGA-Kind in 38+4 mit 2350g und KS (nachdem mehrere Einleitungen nicht angesprungen sind) geboren. In der Klinik wurde er sofort zugefüttert, zudem war es dort eine einzige Katastrophe, komplett überbelegt und hektisch, einfach furchtbar. Wie dem auch sei, als ich nach Hause kam stellte die Hebamme erstmal auf nur Stillen um. Er nahm aber leider ab und ich hatte mehrere Zusammenbrüche und war total geschwächt und vollkommen am Ende. (vor der Geburt war ich bereits 5 Wochen wegen SGA und Kreislaufproblemen im Krankenhaus und das machte sich bemerkbar). Zum Glück war mein Mann in der Zeit zu Hause, sonst hätte das gar nicht geklappt. Nach dieser Woche haben wir also wieder nach dem Anlegen - leider mit Stillhütchen, die Brust schreit er ohne nur an - angefangen zuzufüttern und er hat gut zugenommen und mir ging es so langsam auch wieder besser (seit Monaten wurde immer sein Gewicht überprüft, schon ungeboren im Bauch und das hat mich ganz verrückt gemacht, das Vetrauen in ihn, wachsen zu können war vollkommen zerstört). Als er aber anfing, immer mehr aus der Flasche zu trinken hatte ich drei Tage Dauerheulen weil ich so frustriert war, daß ich nicht genug Milch für ihn habe und die jetzt auch noch weniger wird und und ihn nach einem ungewünschten Kaiserschnitt und der ganzen Zeit im Krankenhaus etc. noch nicht mal richtig stillen kann, es war furchtbar. Meine Hebamme riet mir, wieder möglichst viel zu pumpen. An guten Tagen und mit Hilfe meines Mannes schaffe ich das 3-4 Mal und es kommen jetzt ca. 50-60 ml pro Pumping Session. Ich schreibe an guten Tagen, denn das Problem ist, daß er jeweils ca. 1 Stunde an der Brust ist, dann ähnlich lang an der Flasche für ca. 120ml und das Pumpen dann bei mir auch ca. 45 min. dauert. d.h. bei einem Rhythmus von 3-4 Stunden schaffe ich es gelegentlich auf die Toilette und im Idealfall auch mal vor die Türe (was mir sehr wichtig ist, da ich immer sehr aktiv und sportlich war) und wenn mein Mann nicht abends nach der Arbeit noch kochen würde, würde ich wsl. gar nichts mehr essen. Ich habe lange gebraucht und brauche immernoch Zeit zu akzeptieren wie das Ende meiner Schwangerschaft verlaufen ist, die Geburt, die ersten Tage und letztendlich die Stillzeit aber ich möchte an dieser Stelle schreiben, daß mir die Flasche und die Möglichkeit, meinen kleinen Sohn (der nun stolze 3500g wiegt!) auch ohne meine Brust zu ernähren sehr geholfen hat. Ich finde es sehr schade welcher Druck heutzutage herrscht, sein Kind voll zu stillen, "Flaschenmütter" sind (nach nur wenigen Wochen und Monaten !) schon Rabenmütter. Dabei hat mir die Flasche geholfen, Kraft zu sammeln und auch meinen Sohn als etwas anderes als als kleines Saugmonster und mich als als etwas anderes als als "ichmußaufTeufelkommrausMilch haben" zu sehen sondern als Mutter und Kind, die sich kennenlernen und lieb haben. Ich würde wirklich wahnsinnig gerne voll stillen und die Geburt nochmal "richtig" neu erleben und bin für Tipps zum Stillen sehr dankbar aber mir war es auch wichtig, mal "die Flasche" hochzuhalten, denn ohne sie hätten wir es beide wohl nicht so gut geschafft. Bei mir hat's auch etwas gedauert, bis ich es gecheckt habe aber Mutter sein heißt nicht nur Milch geben. Beitrag vom 23.12.2011 17:11 Uhr |
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| Antwort von STILLLEBEN | |
| Von: | Martina Hellenkamp |
| Beitrag: | Hallo, vielen Dank für deine Offenheit und diesen Beitrag. Es ist bestimmt gut sich mal alles von der Seele zu schreiben. Du hast völlig Recht damit: eine gute Mutter sollte wirklich nicht dadurch definiert werden, dass sie voll stillt! Da gibt es noch so viel anderes. Jede Stillbeziehung und jede Eltern-Kind-Beziehung ist etwas ganz besonderes und einzigartig. Nur so sollte man das sehen! Alles Gute auf eurem weiteren Lebensweg, Martina Beitrag vom 29.12.2011 17:06 Uhr |
Dauernuckeln nachts
| Von: | Patricia |
| Beitrag: | Hallo liebe Martina. Vielen Dank nochmal für das Bockshornkleeschema, es hat bei mir gut angeschlagen und sicht- und spürbar die Milchproduktion angeregt! Meine heutige Frage führt vielleicht etwas zu weit, aber vielleicht hast Du ja auch eine Literaturempfehlung für mich?! Meine Tochter (15 Wochen) schläft bei uns im Bett, zum Glück schreit sie nachts nicht und schläft ganz gut. Am Anfang ist sie beim Stillen eingeschlafen, hat dann irgendwann die Brust los gelassen und sich nach 3-4 Stunden wieder gemeldet wenn sie Hunger hatte. Leider ist es noch immer so, dass sie nur beim Stillen einschläft, aber sofort wach wird wenn ich versuche sie abzudocken und dann solange meckert bis ich sie wieder anlege. So kommt es, dass ich fast die ganze Nacht im "Dauerstillmodus" bin, wobei sie natürlich eher nuckelt als die ganze Zeit richtig zu trinken. Wir haben auch ein Babybay-Bettchen angeschraubt, aber das gibt jedes Mal sehr lautes Geschrei wenn ich auch nur kurz versuche sie hinein zu legen. Kannst Du mir einen Rat geben, wie wir vom Dauerstillen weg kommen können? Vielen Dank im Voraus und liebe Grüße Patricia Beitrag vom 22.12.2011 16:33 Uhr |
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| Von: | Patricia |
| Beitrag: | PS: natürlich haben wir es auch schon mit einem Schnuller probiert, aber den wehrt sie von Anfang an vehement ab, wird sogar richtig wütend wenn man probiert ihn ihr zu geben Beitrag vom 22.12.2011 19:36 Uhr |
| Antwort von STILLLEBEN | |
| Von: | Martina Hellenkamp |
| Beitrag: | Hallo Patricia, ja das hört sich ja ganz schön stressig an! Wäre es denn möglich, dass dein Mann mit der Kleinen schläft und sie dir nur zum Stillen bringt? Bei Papa gibt es ja bekanntlich keine Milch in der Brust. Da muss sich die Kleine dann mit dem Nuckel oder einer Wasserflasche zufrieden geben. Vielleicht ist es ja auch nur ein Phase oder eine Reaktion deiner Tochter auf irgendwelche Veränderungen oder Störungen in eurem Tagesablauf? Also vielleicht reicht es einfach, noch ein bisschen Geduld zu haben und alles regelt sich wieder von selbst? Als Literaturempfehlung kannst du ja mal die Bücher 'Das 24 Stunden Baby' und 'Schlafen und Wachen' anschauen. Frohe und geruhsame Weihnachten im wahren Sinne des Wortes wünsche ich dir von ganzem Herzen, Martina Beitrag vom 23.12.2011 13:12 Uhr |
Bockshornklee
| Von: | Susi |
| Beitrag: | Ich hatte vielleicht vergessen zu erwähnen, das ich sie immer gewogen hab und ich somit gemerkt habe das nachmittags die milchmenge reduziert ist, also handelt es sich hier nicht um das Clustern. sollte ich dann einen bestimmten stillrhythmus einhalten?von der Zeit her gesehen? Das wichtigste was ich dann noch wissen wollte, ob man dann nachts auch alle 3 Stunden anlegen sollte, das hab ich bisher nämlich nicht gemacht, vielleicht ist deswegen die Milchmenge so gering? LG Susi Beitrag vom 17.12.2011 14:47 Uhr |
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| Antwort von STILLLEBEN | |
| Von: | Martina Hellenkamp |
| Beitrag: | Hallo nochmal liebe Susi, sicher wäre es gut, auch nachst regelmäßig anzulegen. Alle 3-4 Stunden ist sicher ein guter Abstand. Nachts wird das Milchbildungshormon am Stärksten ausgeschüttet, deshalb sind lange Stillpausen gerade nachst nicht zu empfehlen. Lieben Gruß, Martina Beitrag vom 18.12.2011 18:36 Uhr |
Bereue es zu Stillen
| Von: | Boosin |
| Beitrag: | Ich bin schon total verzweifelt und bereue es überhaupt mit dem Stillen begonnen zu haben. Meine Tochter ist nun 15 Wochen und ich Stille sie von Anfang an alle 1-2 Stunden nach Bedarf. Ich dachte immer das die Abstände sich irgendwann verlängern. Vor allem Nachts!! Sie schläft bei uns im Familienbett und trotz "im Liegen Stillen" bin ich völlig fertig weil ich nie in den Genuss einer Tiefschlafphase komme! Ich fühl mich ausgebrannt und ständig gefordert weil ich nichts mehr planen kann. Sie schläft nur im Tragetuch am Tag und Hasst Kinderwagen fahren. Mein Baby ist auch laut Kinderarzt nur im mittleren Durchschnitt mit dem Gewicht obwohl ich so oft Stille und eigentlich genug Milch habe. Sie trinkt auch viel von der Hintermilch! Ich hab schon selbst keinen Hunger mehr weil mich das so Frustet!! Leider verweigert sie die Flasche (egal welche Aufsätze und wer füttert) und schreit bis sie die Brust bekommt. Was soll ich denn jetzt machen?! Was ist wenn sie auch Beikost verweigert?? Ich kann so nicht ewig weiter machen. Niemand kann mir die kleine mal abnehmen und mit den Stillabständen komm ich nicht mehr aus dem Haus. Schnuller nimmt sie nicht aber sie hat eindeutig Hunger und Trinkt reichlich. Bin total verzweifelt und bitte um Ratschläge wie ich ihr die Flasche schmackhaft machen kann damit auch mal mein Mann füttern kann. Wann verlängern denn Babys ihre Abstände?? Beitrag vom 02.12.2011 16:12 Uhr |
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| Antwort von STILLLEBEN | |
| Von: | Martina Hellenkamp |
| Beitrag: | Hallo, schrecklich für Dich, so ein Stress. Was soll ich Dir raten? Zunächst mal folgendes (auch wenn es für Dich ein Schock ist): eigentlich hört sich Deine Schilderung ganz normal an. Stillkinder brauchen bis zu 12 Mahlzeiten in 24h und sehr viele voll gestillte Babys verweigern Flasche und Schnuller konsequent. Soweit ändert das ja leider nichts daran, dass Du scheinbar total am Ende bist und Dich das Stillen unter Druck setzt und nervt. Es gibt jetzt aus meiner Sicht nur zwei Möglichkeiten für Dich entweder stillst Du ab, oder Du suchst Dir eine gute Stillberaterin, um über Deine Gefühle und Ängste zu reden. Evtl. kannst Du Dich ja auch noch mal an Deine Hebamme wenden. Hier habe ich noch meine persönliche Erklärung für Dich, warum Deine Kleine so sehr auf Dich und die Brust fixiert ist: Die kleinen Babys haben unglaublich feine Antennen, um die Gefühle ihrer Eltern, speziell der Mutter wahrzunehmen. Deine Kleine nimmt mit jedem Zug an der Brust Deine widersprüchlichen und ablehnenden Gefühle wahr und regiert auf ihre Art darauf. Je mehr Du das Stillen ablehnst, umso mehr will Deine Tochter von Dir haben, um sich Deiner sicher zu sein. Solltest Du die Flasche noch mal probieren, wäre es sicher sinnvoll, wenn Du für eine gewisse Zeit die Wohnung verlässt, am Besten auch ohne Handy. Deine Tochter wird schon aus der Flasche trinken, wenn sie wirklich Hunger hat. Es gibt da leider kein Patentrezept. Gerade habe ich Deine Bericht ein zweites Mal in Ruhe gelesen: es ist im Bereich des Möglichen, dass Du unter einer Wochenbettdepression leidest und deshalb auch alles so schwarzsiehst. Ich rate Dir wirklich Deine Hebamme zu kontaktieren, sie kann Dir auch bei der Suche nach geeigneten Therapeuten helfen. Lieben Gruß Martina Beitrag vom 02.12.2011 17:49 Uhr |
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| Von: | Henriette |
| Beitrag: | Zunächst möchte ich Dir sagen, dass ich es fantastisch finde, wie viel Du Deinem Kind gibst durch tragen, stillen und Familienbett. Ich bin überzeugt, dass Dein Leben gerade sehr anstrengend ist. Nach meiner Erfahrung kann jemand, der zumindest gelegendlich ausreichend Schlaf bekommt, kaum nachvollziehen, wie sich permanenter Schlafmangel auswirkt. Unsere erste Tochter war ein Kind mit starken Bedürfnissen und auch bei ihr konnte ich nichts planen und war im Dauereinsatz. Ab dem 5. Monat lies sie sich dann auch von meinem Mann im Tuch/in der Trage tragen, was ein wenig Erleichterung für mich brachte. Inzwischen ist sie 3 Jahre alt und wir haben eine weitere Tochter bekommen, die "ganz einfach" ist. Mir hat damals das Buch "Das 24 Stunden Baby" sehr geholfen. M.E. ist stillen viel mehr als Nahrungsgabe. Stillen hilft insbesondere so sensitiven Kindern, sich wieder zu zentrieren und zur Ruhe zu kommen. Es kann daher sein, dass abstillen Dir nicht mehr Ruhe bringt, weil Dein Baby eine Möglichkeit sich zu beruhigen verliert. In meinen Augen wäre es sinnvoller, intensiv nach Ruhepausen für Dich zu suchen - sei es eine heiße Wanne oder was auch immer Dich entspannt. Alles, was Dir neue Kraft schenkt, ist gut. Es wird mit Sicherheit leichter mit der Zeit, aber vielleicht noch nicht morgen ; ) Bis dahin tut es auch gut, zumindest jeden vermeidbaren Stress aus dem Leben zu halten (es muss nicht immmer aufgeräumt sein ...) Meine Mutter (selbst Mutter von 4 Kindern) hat mir gesagt, ich solle bitte nur einen Rat ihrer Mutter (ebenfalls 4 Kinder) berücksichtigen: Wann immer die Kinder schlafen, schlaf selbst! Natürlich habe ich mich erstmal nicht daran gehalten. Schließlich hat man endlich mal Zeit für sich, wenn das Baby schläft. Allerdings hat mich das Warten auf das Einschlafen immer sehr gestresst. Also habe ich irgendwann beschlossen, auch einfach einzuschlafen. Das hat mir viel Kraft gegeben. M.E. gelten im ersten Jahr einfach andere Regeln: such Dir so viel Hilfe, wie Du kannst, sei nicht perfektionistisch, was hausfrauliche oder sonstige Aufgaben angeht und umgibt Dich, wann immer möglich, mit Menschen, die Deine Leistung zu schätzen wissen und Dir Kraft geben (mir hat mal ein Telefonat mit der La Leche Liga sehr geholfen). Beitrag vom 04.12.2011 20:10 Uhr |
Stillen
| Von: | annika |
| Beitrag: | Schönen guten tag habe mal eine frage habe im krankenhaus eine tablette bekommen das ich keine milch mehr broducktziere habe nach 5 wochen einen milch einschuss kann ich jetzt anfangen zu stillen MFG Irmer Beitrag vom 30.11.2011 14:16 Uhr |
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| Antwort von STILLLEBEN | |
| Von: | Martina Hellenkamp |
| Beitrag: | Hallo, ja das ist möglich, man nennt das relaktieren. Das ist aber ein langer und mühsamer Weg. Bitte such Dir Unterstützung bei Deiner Hebamme oder einer erfahrenen Stillberaterin. Alles Gute wünscht, Martina Beitrag vom 30.11.2011 18:27 Uhr |
Bockshornklee
| Von: | Patricia |
| Beitrag: | Hallo Martina, ich habe eine Frage zur Einnahme von Bockshornklee. Muss man die Samen beim Anrösten durch Gerstenöl oder ein anderes Öl aktivieren wie die Kapseln? Die Kapseln werde ich mir für den Einstieg besorgen, jedoch habe ich diverse Angaben zur Dosierung gefunden, meine Hebamme hat mir gesagt 4 Mal täglich 3 Kapseln, hier habe etwas von langsamer Aufdosierung gelesen. Leider fehlt mir gerade die Zeit nochmal alle Beiträge zu durchforsten, könnten Sie Ihre Einnahmeempfehlung der Kapseln und auch des gemörserten Pulvers noch einmal kurz zusammen fassen? Vielen Dank im Voraus! Patricia PS: tolle Seite und schöne Mode. Werde demnächst das eine oder andere Teil bestellen Beitrag vom 30.11.2011 13:18 Uhr |
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| Antwort von STILLLEBEN | |
| Von: | Martina Hellenkamp |
| Beitrag: | Hallo, leider habe ich keinerlei Erfahrungen mit selbst gerösteten Bockshornkleesamen. Bei dem Pulver empfehle ich 4x tägl. einen EL einzunehmen für ca. eine Woche. Das Bochshornkleesamen-Schema für Kapseln, das mir bekannt ist geht wie folgt: 1.- 3. Tag 4200 mg / 24h 4. Tag 3100 mg / 24h 5. " 2100 mg / " 6. " 1050 mg / " 7. " 700 mg / 24h Die Gaben muss man sich selbst einstellen, da es Kapseln mit 200 oder 400 mg gibt. Ich nehme die 400 mg Kapseln, da muss Frau nicht ganz so viele Schlucken. Wichtig: nicht bei Asthma bronchiale anwenden! Lieben Gruß aus Berlin Beitrag vom 30.11.2011 18:19 Uhr |
| Antwort/Kommentar | |
| Von: | Patricia |
| Beitrag: | Hallo Martina, herzlichen Dank für die schnelle und ausführliche Antwort! Ist es richtig, dass die Einnahme nur sieben Tagen dauern soll? Wie dosiert man, wenn man längerfristig mehr Milch produzieren möchte? Liebe Grüße aus Karlsruhe Patricia Beitrag vom 01.12.2011 17:01 Uhr |
| Antwort von STILLLEBEN | |
| Von: | Martina Hellenkamp |
| Beitrag: | Hallo Patricia, nun, wenn Du Bockshorn über einen längeren Zeitraum einnehmen möchtest, solltest Du die angegebene Höchstdosis des jeweiligen Herstellers beachten. Ich glaube, dass es nicht zu empfehlen ist, die Kapseln über einen längeren Zeitraum in der (gewollten) Überdosierung einzunehmen. Allerdings weiß ich nicht, ob sich die normale Dosierung auch auf die Milchbildung auswirkt, oder nicht. Lieben Gruß Martina Beitrag vom 02.12.2011 17:08 Uhr |
| Antwort/Kommentar | |
| Von: | Susi |
| Beitrag: | Also, ich hab da auch nochmal eine Frage zu Bockshornklee. Und zwar, ist es so, das bei mir die Milchmenge ab nachmittags reduziert ist, lege schon nach Bedarf an, also immer wenn sie es möchte, frühs sind die Abstände so 3-4 Stunden und gegen nachmittag bekomm ich sie gar nicht von der Brust weg. Hatte mir deswegen Bockshornkleekapseln aus der apo besorgt um die Milchmenge zu steigern, natürlich lege ich immer noch nach Bedarf an. Habe jetzt seit 7 Tagen früh und abends eine Kapsel eingenommen (568 mg Bockshornklee-Extrakt), kann aber noch nicht wirklich eine Veränderung feststellen, was hab ich falsch gemacht??? LG Susi Beitrag vom 17.12.2011 12:17 Uhr |
| Antwort von STILLLEBEN | |
| Von: | Martina Hellenkamp |
| Beitrag: | Hallo Susi, hier im Folgenden nochmals das Schema für die Einnahme. Wenn ich das richtig verstehe, hast Du einfach nur viel zu wenig eingenommen. Das Bochshornkleesamen-Schema für Kapseln, das mir bekannt ist geht wie folgt: 1.- 3. Tag 4200 mg / 24h 4. Tag 3100 mg / 24h 5. " 2100 mg / " 6. " 1050 mg / " 7. " 700 mg / 24h Die Gaben muss man sich selbst einstellen, da es Kapseln mit 200 oder 400 mg gibt. Ich nehme die 400 mg Kapseln, da muss Frau nicht ganz so viele Schlucken. Wichtig: nicht bei Asthma bronchiale anwenden! Lieben Gruß aus Berlin Beitrag vom 18.12.2011 18:33 Uhr |
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