Stillberatung

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Gifte in der Muttermilch?

Von: verena
Beitrag: Hallo, habe auch das Problem, das unser Kinderarzt es ganz schlimm findet, dass ich meine Tochter (gut 7 Monate) noch vollstille. Er meint, es seien so viele fettlösliche Gifte in der Mumi und es sei unverantwortlich (auch aus pädagogischen Gründen). Als Erzieherin kann ich das allerdings gut verantworten, und die Sache mit den Giften kenne ich aus den 70ern und dachte, es sei passe, aber nun lässt es mich doch nicht so ganz los. Ist da was dran?
Beitrag vom 02.07.2009 20:41 Uhr
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Milchstau oder Entzündung

Von: Franziska
Beitrag: Hallo,
ich habe zur Zeit immer wieder Probleme mit kleinen Milchstaus, da mein Sohn (9 Wo.) am Tag teilweise stündlich was will, nachts aber nur alle 3-5 h. Seit ca. 36 Stunden, habe ich eine schmerzende Verhärtung an der rechten Brust, die so nah am Hof ist, bzw. schon \"unter\" dem Hof, dass ich sie beim Stillen nicht weg massieren kann. Heute morgen hab ich gesehen, das die Stelle auch schon rot ist, das hatte ich vorher noch nicht. Nun, auch wenn das für eine Ferndiagnose schwer ist, könnte das eine Brustentzündung sein? Oder \"nur\" ein Milchstau? Fieber, Schüttelfrost oder Erkältungsanzeichen hab ich nämlich nicht und das sind wohl Anzeichen dafür. Sollte ich lieber einen Arzt aufsuchen?
Vielen Dank,
Franziska
Beitrag vom 14.06.2009 22:44 Uhr
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Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Franziska,
Deine Diagnose stimmt! Eine Brusentzündung wird es wohl noch nicht sein. Den Stau musst Du aber bitte behandeln. Zunächst ist Ruhe das Wichtigste, dann vor dem Anlegen einen warmen Wickel auflegen, damit die Milch besser fließen kann. Bitte setzte Dich sofort mit Deiner Hebamme in Verbindung; oder auch mit einer Stillberaterin. Solange Du keines der von Dir beschriebenen Entzündungszeichen (Fieber usw.) hast, brauchst Du auch keinen Arzt aufsuchen.
Gute Besserung Hebamme Martina
Beitrag vom 15.06.2009 18:14 Uhr

Dosierung Bockshornkleekapseln

Von: Katja
Beitrag: Hallo. Da ich weniger Milch habe, habe ich mir in der Apotheke Bockshornkleekapseln + Zink gekauft. Die Bockshornkleekapseln von Dr. Pandalis habe ich absichtlich nicht gekauft, da in den Kapseln Rosmarin enthalten ist, welches man während der Stillzeit nicht unbedingt nehmen sollte, da dies mit der Zeit toxisch wirkt. Nun zu meiner Frage: ich habe gelesen, dass man von den Kapseln von Dr. Pandalis in den ersten drei Tagen 12 Kapseln nehmen soll, entspricht 2400mg Bockshornklee. Meine Kapseln enthalten je 500mg Bockshornklee, Zink 10mg (66% der empfohlenen Tagesmenge), Biotin 300 mikrogramm (200% der empfohlenen Tagesmenge). Auf der Verpackung steht jedoch, dass die Tagesmenge von 2 Kapseln pro Tag nicht überschritten werden darf!! Darf ich nun oder nicht? Denn man soll in den ersten Tagen 2400mg zu sich nehmen.
Beitrag vom 06.03.2009 19:08 Uhr
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Antwort/Kommentar
Von: Katja
Beitrag: Dass Rosmarin toxisch auf die Dauer wirkt, habe ich im Internet gelesen.
Beitrag vom 06.03.2009 19:09 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Katja
Beitrag: Oh sorry. Der Inhalt einer Kapsel ist 500mg Bockshornklee, 5! mg Zink, 150 mikrogramm Biotin.
Schon einmal ein großes Danke schön für ihre Antwort.
Beitrag vom 06.03.2009 20:15 Uhr
Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Katja,
also ehrlich gesagt wusste ich das mit dem hohen Rosmarinanteil nicht. Ich hatte mich einfach auf die Erfahrung von einigen Kolleginnen verlassen.
Allerdings empfehle ich seit einiger Zeit aus Kostengründen sowieso nur noch die reinen gemahlenen Bockshornkleesamen aus der Apotheke, bzw. von Kräuter Kühne. Davon nimmt man 4 Eßlöffel tägl. für ca. eine Woche. Schmeckt scheußlich, hilft aber sehr gut! Leider kann ich zu dem Thema Zink und Biotin nichts sagen; werde mich aber erkundigen und mich dann wieder melden.
Danke für den Beitrag und alles Gute Hebamme Martina
Beitrag vom 07.03.2009 17:27 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Nadine C.
Beitrag: Dosierung Bockshornklee, habe auch eine Frage!
Habe auch Bockshornklee zur Milchbildung empfohlen bekommen, habe welche mit 400 mg pro Kapsel in der Apotheke erhalten. In der Packungsbeilage steht, man soll 3 pro Tag nehmen? Das ist doch dann zu wenig, oder?
Beitrag vom 12.03.2009 10:41 Uhr
Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Ja, es handelt sich bei der Dosierung um eine Überdosierung, die in Kauf genommen wird und wenn überhaupt, nur geringe Nebenwirkungen hat. Diese sind z.B. Durchfall. Sehr sehr selten auch allergische Reaktionen, Vorsicht also bitte bei Asthma Patienten.
Ich habe die Empfehlung selber von einer erfahrenen Stillberaterin. Und in meinem Umkreis sind noch nie Nebenwirkungen aufgetreten, aber das ist keine Garantie.
Bei Unsicherheit ist es ratsam, eine Stillberatrin direkt zu befragen. Ausser den Kapseln kann frau auch Pulver (3x tägl. 0,5 bis 1 TL in Wasser, Tee, Saft oder Speisen) oder Tee aus den Samen des Bockshornklees zu sich nehmen ( 3x tägl. 1 Tasse; 1,5 TL auf 1 Tasse, 10 min leicht köcheln lassen). Immer für ca. 1Woche lang.
Ich wünsche Euch viel Erfolg (mehr Muttermilch)
Martina
Beitrag vom 12.03.2009 20:24 Uhr

hat Hunger saugt aber nicht

Von: Patricia
Beitrag: Meine Tochter ist 15 Wochen alt, mit 3,300 zur Welt gekommen und erst nach 4.5 Wochen den Geburtsgewicht wieder erreicht zugefuttert nach dem sie mit 3 Wochen 2,950 wog. Ich hatte irgendwie nicht genug Milch. Danach war alles mehr oder weniger gut und habe langsam die extra Flasche gelassen. Nun jetzt seit dem sie nachts mal 7 Stunden schläft ist die Milchmenge wieder zurückgegangen und vor allem morgens und abends ist sie Unruhig und weint viel weil Sie Hunger hat. Sie ist sauer und will aber nicht weiter saugen (außerdem wenn sie saugt (überhaupt) macht sie das nicht mehr so kräftig wie früher) und dann schläft ein tot müde von den Schreianfall. Ich habe angefangen vor dem Bett gehen ihr eine Flasche von 70 ml. nach dem stillen zu geben und dann mit abpumpen und war erschrocken als ich nur 60-70 ml. von beide Brüste gekriegt habe (3 Stunden später). Ihre Windeln sind auch nicht mehr so nass wie früher dafür macht sie aber öfter groß sehr wenig zwar aber 4-5 Mal am Tag (früher 1 Mal richtig).
Wäre sehr dankbar wenn Sie mir helfen könnten
Beitrag vom 05.03.2009 15:52 Uhr
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Antwort/Kommentar
Von: Patricia
Beitrag: hab vergessen den aktuellen Gewicht zu erwähnen: 5,350 gr.
Beitrag vom 05.03.2009 18:39 Uhr
Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Patricia,
zugenommen hat Deine Tochter insgesamt ja genug. Allerdings ist eine Nachtruhe von 7 Std. ganz schön lang, besser wäre es, wenn Du sie nachst einmal wecken würdest, um sie zu stillen. Sicher ist, dass die Milchproduktion nachlässt, wenn nachts so lange Pausen gemacht werden. Also als erstes kann ich Dir nur empfehlen, die Kleine nachst zu wecken und sie zu stillen.
Ansonsten ist es wichtig weiter das Gewicht zu kontollieren und die Kleine regelmäßig, vielleicht einmal die Woche zu wiegen.
Beim Abpumpen kommt übrigens oft weniger Milch, als beim Stillen.
Man kann auch die Ausscheidungen (also die vollen Windeln) in 24 Std. sammeln und wiegen. Wenn Du das machen möchtest, dann melde Dich nochmal bei mir, aber erstmal nachst anlegen!
Lieben Gruß und alles Gute
Hebamme Martina
Beitrag vom 07.03.2009 18:04 Uhr

Stillen

Von: Terry
Beitrag: Hallo mein Name ist Terry hab einen Sohn der ein monat alt ist stille voll hab jedoch ständig schwächte anfälle macht sich bemerkbar durch Augen flackern bizeln in fingern und händen schlafe eigentlich genug trinke 2 l am tag und in der nacht noch mal 1l soll ich besser aufhören zu stillen oder legt es sich mit der zeit und ich bekomme mehr kraft ?
Dank schon mal
Beitrag vom 22.02.2009 21:57 Uhr
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Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Terry,
Du trinkst wirklich genug! Aber ißt Du auch ausreichend? Es hört sich für mich so an, als ob Du etwas unterzuckerst. Bitte stelle Dir zu jeder Stillmahlzeit zusätzlich ein paar Kekse oder Obst bereit, wenn Du Dich dann schwach fühlst nimm davon, auch wenn Du keinen Hunger hast.
Oder leidest Du an sehr niedrigem Blutdruck?
Auf garkeinen Fall mit dem Stillen aufhören!
Alles Gute weiterhin Hebamme Martina
Beitrag vom 23.02.2009 13:24 Uhr

länger als 6 Monate voll stillen?

Von: Nicole
Beitrag: Hallo,
mein Kleiner war eine Frühgeburt. Nicht schlimm, er kam 4 Wochen zu früh. Mit dem Stillen hat es nach anfänglichen Schwierigkeiten immer gut geklappt. Aber jetzt bin ich total verunsichert, weil alle (Kinderarzt, Freundin, meine Mutter) sagen ich soll endlich zufüttern. Er trinkt nämlich angeblich zu oft, und das ist ein Zeichen dafür, das er nicht satt wird. Ich stille ihn alle 2h auch nachst. Und eigentlich stört mich das auch nicht. Die Nahrungsmittelhersteller und auch die Hebammen sagen ja, ab 6. Monat soll man besser zufüttern. Ich finde, dass er noch nicht will und würde gerne noch länger voll stillen. Darf ich das? Kann er zuwenig Nährstoffe bekommen?
Vielen Dank für eine Antwort.
Beitrag vom 14.01.2009 14:09 Uhr
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Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Nicole,
sorry, dass ich mich jetzt erst melde. Die Antwort auf Deine Frage ist dafür aber ganz einfach: Ja Du kannst auch länger als 6 Monate voll stillen. Bite mache Dir keine Sorgen. Lass Dir und dem Kleinen Zeit, dann passiert alles ganz von alleine.
Grüße aus Berlin
Martina
Beitrag vom 16.01.2009 16:44 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Lisa
Beitrag: HALLO NICOLE
Mir ging genau so...
Habe am 19.01.09 mein ersten Sohn bekommen!
Und auch er, wollte alle 2 Stunden an die Brust. doch ich konnte das nach einer Woche nicht mehr bin am Stock gegangen, habe mich dann ein bisschen erkundigt...Mir wurde dann gesagt das er die Brust als beruhigungsmittel ansieht, gar nicht wirklich Hunger hat. Ich habe dann versucht Ihn mit dem Schnuller zu beruhigen und hin zuhalten, bis er richtig Schmacht hat und dann hat er richtig gut und viel getrunken und auch gleich 4 Stunden geschlafen! So mache ich das jetzt immer und Ihm geht es besser damit besser und mir auch, weil ich nicht den ganzen Tag mit Stillen beschäftigt bin...Kannst es ja mal ausprobieren:-)
Beitrag vom 11.02.2009 14:58 Uhr

Unruhiges Kind

Von: Joanna
Beitrag: Guten Abend!
Ich habe ein Stillproblem. Mein Sohn (10 Wo.) hat in der letzten Woche lediglich 130 gramm zugenommen. Seit einiger Zeit ist es auch sehr schwierig ihn zu stillen. Nach 10 Minuten pro Brust fängt er an zu zappeln, sich zu krümmen, zu weinen oder einfach die Brustwarze immer wieder loszulassen und zu \"fangen\". Auch nach dem Stillen weint er. Da ich bis jetzt keinen Stilltee o. ä. getrunken habe, dachte ich hätte zu wenig Milch. Aber auch nach dem Tee ist es nicht besser geworden. Häufigeres Anlegen bringt auch nichts da er die Brust wieder \"ausspuckt\". Da er jedesmal Sab-Simplex bekommt (3-Monatskoliken) können es doch eigentlich auch keine Bauchschmerzen sein, oder? Muss ich jetzt zufüttern? Wie lange darf dieser Zustand andauern?
Beitrag vom 09.12.2008 17:52 Uhr
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Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Joanna,
zunächst mal: Bitte versuche ruhig zu bleiben; im Moment musst Du nicht zufüttern. 130g Gewichtszunahme sind doch gut! Sicher, es gibt Babies die viel mehr zunehmen, aber 80g pro Woche sind das Mimimum und da liegt er ja ganz klar drüber.
Für die Unruhe gibt es immer mehrere Gründe. Zum Teil sind das auch ganz normale Entwicklungsphasen, weil die Kinder zunehmend ihre Umwelt entdecken und jeden Tag ganz viele neue Dinge erleben und verarbeiten müssen. Stillen ist dann einfach nicht so wichtig!
Hier meine Tipps: Versuche eine möglichst entspannte und reizarme Stillsituation zu schaffen. Kein Fernseher, kein Handyklingeln z.B. ; kannst Du Dich vielleicht auch tagsüber zum Stillen hinlegen?
Falls Du wirklich das Gefühl hast, dass Deine Milch nicht reicht, gibt es noch viel mehr als nur den Stilltee. Malzbier, Bockshornklee, Hühnersuppe, etc. bitte sprich doch Deine Hebamme dazu nochmal an.
Wie Du bereits geschreiben hast, glaube auch ich nicht, dass seine Unruhe mit den Bauchschmerzen zu tun hat. Ohne das jetzt groß psychologisieren zu wollen, denke doch mal einen Augenblick darüber nach, ob es in Deiner Familie irgendeine neue, aufregende Situation gibt, die der Kleine zu verarbeiten hat. Oder noch eine Idee, gab es um die 10.Schwangerschaftwoche vielleicht auch ein sehr stressiges Erlebnis für Dich?
Bitte melde Dich, wenn Du noch Fragen hast
Hebamme Martina
Beitrag vom 10.12.2008 12:55 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Joanna
Beitrag: Liebe Martina, vielen Dank für Deinen Rat. Leider hat literweise Vitamalz auch nichts genutzt. Meine Hebamme meinte ich sollte doch mit dem zufüttern anfangen. Versuchshalber habe ich mal seine Mahlzeit mit einer elektrischen Pumpe abgepumpt und kam auf lediglich 60 ml aus beiden Brüsten. Meine Hebamme sagte, ich sollte ihm nach dem Stillen ein Fläschchen geben und ihn so lange trinken lassen wie er mag. Er trinkt dann aber ganze 140 ml. Das ist doch zu viel, oder? Gibt es die Chance, dass ich wieder voll stillen kann? Es geht mir nämlich gar nicht so gut, bei den Gedanken ihm die Flasche zu geben.
Liebe Grüße Joanna
Beitrag vom 19.12.2008 18:43 Uhr
Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Guten Abend,
also 140ml sind wirklich viel, aber eben auch nicht zuviel. PreNahrung füttert man genauso wie MuMi, nach Bedarf.
Und 60 ml abgepumpte Milch sind doch garnicht so wenig, immerhin kann man davon ausgehen, dass die Babies immer mehr aus der Brust trinken, als die Pumpe rausholt.
Deine Bedenken, dem Kleinen die Flasche zu geben verstehe ich völlig, den die Gefahr mit dem Zufüttern auch langsam abzustillen besteht auch immer. Bitte wende Dich doch an eine Stillberaterin in Deiner Nähe. Dein Problem ist einfach zu komplex, als das wir das hier hinreichend erörtern können. (z.B. www.stillen.de oder wende Dich an ein Krankenhaus in Deiner Umgebung, das zertifiziert ist. unter:www.babyfreundlich.org )
Alles Gute und halte durch
Martina
Beitrag vom 21.12.2008 19:42 Uhr

Zwieernährung...oder nicht?!

Von: Ria
Beitrag: Hallo, also meine Tochter (2.Juli 08) geboren wurde vor knapp 2 Monaten am Herzen operiert. Auch davor war sie halt eine schlechte Trinkerin (voll gestillt) aber das hab ich dann aufs Herz geschoben. Nach der OP hat sie richtig gut wieder losgelegt sodass wir 100ml pro Woche zugenommen haben...dadurch das ich noch einen Großen (2Jahre) habe und mich das alles natürlich auch mitgenommen hat, pumpe ich manchmal generell ab-aber meist stille ich und entweder versuche ich auf 110ml pro Mahlzeit dann zu kommen, indem ich abpumpe oder wenn das nicht reicht PRE zu geben...
Tja leider trinkt sie aus der Brust nun mittlerweile nur noch 70-90ml alle 3 Stunden tagsüber, nachts kommt sie mal so mal so, meist 2 mal. Sie hat nun in den letzten 6 Tagen nur 60g zugenommen...
Um es mir stressfreier zu machen möcht ich nun gern mal ein rhytmus oder so irgendwie rienbekommen --- naja auf jeden Fall meine Frage: Ist es überhaupt \"OK\" wenn ich stille und dann gleich anschließend PRE gebe? auf wieviel ml pro Mahlzeit sollte ich gehen? Ich will keinenfalls ganz aufs stillen bzw. die gabe von muttermilch verzichten...
Mittlerweile wiegt meine Tochter übrigens 5650g...
vielen Dank für Hilfe!
Beitrag vom 27.11.2008 23:19 Uhr
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Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Ria,
toll, dass Du Dir bei all dem Streß und der Sorge um Deine Tochter Zeit für das Stillen nimmst. Lege sie auf jeden Fall weiter an die Brust. Das ist das Wichtigste! Zufüttern immer nur nach dem Anlegen, das hast Du soweit alles richtig gemacht. Du kannst ihr direkt eine Flasche geben, das ist in Ordnung. Eigentlich sollte Deine Tochter mind. 100g pro Woche zunehmen, denn 60g sind eindeutig zu wenig.
Die Anzahl der Mahlzeiten sind, so wie Du es beschrieben hast, doch eigentlich schon ganz regelmäßig; daran solltest Du nichts ändern.
Ich wünsche Dir alles Gute
Martina
Beitrag vom 30.11.2008 19:50 Uhr

zuviel Milch

Von: Manuela
Beitrag: Hallo,
im Gegensatz zu vielen anderen Müttern habe ich zuviel Muttermilch! Wenn ich meine Tochter auf der einen Seite stille, dann läuft die andere aus. Nicht nur ein paar Tropfen, ich muß richtig eine Schale drunter halten. Nachst mit der Bettwärme ist es dann besonders schlimm; die Kleine trinkt nur immer 10 min, dann läuft auch ihr die Milch wieder aus Nase und Mund raus. Machmal hat sie richtig Probleme zu trinken, weil soviel Milch kommt, dann spuckt sie und weint, kann ich da irgendwas machen?
Manu
Beitrag vom 12.11.2008 13:11 Uhr
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Antwort/Kommentar
Von: Hebamme Martina
Beitrag: Liebe Manuela,
wie alt ist denn deine Tochter? Am Anfang der Stillzeit, also direkt nach dem Milcheinschuß haben nämlich viele Frauen zuviel Milch. Also wenn Deine Tochter noch nicht mal 3 Wochen alt ist, warte einfach ab, es wird besser werden.
Ansonsten gibt es schon ein paar Möglichkeiten. Wenn Du eine Hebamme hast, solltest Du Dich mit ihr auf jeden Fall in Verbindung setzten.
Stille möglichst immer nur eine Seite. Die Mumi aufzufangen ist eine gute Idee, dann hast Du eine Reserve für später. Auf gar keinen Fall solltest Du Milch abpumpen. Du kannst deine Brüste auch mal nach dem Stillen kühlen, aber nur mit kaltem Wasser, nicht mit Eis.
Und dann hilft Salbeitee ganz gut. Wenn Du magst, kannst Du auch Pfefferminztee trinken, oder beides mischen. Wieviel trinkst Du denn täglich? Bei mehr als 2-3 Liter am Tag, kannst Du auch mal 1-2 Gläser weglassen. Sieh aber bitte zu, dass Du nicht durstig bist.
Nachts könnten die Stilleinlagen aus Silikon evtl. eine Erleichterung sein. Schau mal hier im Shop unter der Rubrik \"Stillbedarf\" nach.
Lieben Gruß
Martina
Beitrag vom 12.11.2008 17:53 Uhr

Er hat Hunger!

Von: Antje Kaiser
Beitrag: Hallo Martina,
ich brauche einen Rat. Mein Sohn wird nun diese Woche 5 Monate und ich stille voll und wollte das auch noch weiter tun. Seit ca. 2 Wochen hat sich sein Rhytmus aber so extrem geändert. Wir hatten sonst immer ca. alle 4 Stunden. Obwohl ich nach Bedarf stille. Dieser hat sich nun auf alle 2-2,5 Stunden verkürzt. Vor allem nachts ist er nach 2 Stunden da. Anfangs dachte ich, dass es ein Wachstumschub ist. Die Milch reicht auch. Da ich zwischendurch abpumpe, weiß ich, dass es ca. 200ml pro Mahlzeit sind, die er trinkt. Das wäre ja eigentlich alles nicht ganz so schlimm, wenn er durch das ständige aufwachen nachts nun immer um 3 Uhr wach ist und glaubt, die Nacht wäre vorbei. Ich habe dann meine liebe Mühe, dass er noch weiterschläft. Wir hatten eigentlich einen so tollen Tag-Nacht-Rhytmus. Aber seit er so oft Hunger hat ... .Ich bin auch der Meinung, dass er halt \"einfach\" Hunger hat. Nun ist er ja auch sehr groß (Geburtsgröße war schon 56cm und 4620g, jetzt ca. 68cm und 7700g) und sehr agil. Kann ich ihm nicht z.B. mit der Muttermilch abends etwas \"festeres\" bzw. sättigenderes wie Vollkornflocken mit Muttermilch u.ä. geben? Bei der Pre-Nahrung sträube ich mich irgendwie dagegen. Aber ich möchte ihm auch helfen bzw. dass er satt wird.
Ich wäre über einen Rat sehr dankbar. Danke!
Antje
Beitrag vom 28.10.2008 08:31 Uhr
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Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Antje,
schön, dass Du Deinen Sohn schon so lange voll stillst. Ganz dickes Lob!
Ich kann Dich wirklich darin bestärken, ihn auch weiterhin nur mit Mumi zu ernähren; da er so groß ist, kann so ein Wachstumsschub auch mal locker 2 Wochen dauern.
Allerdings rate ich Dir vom Zufüttern irgendwelcher Flocken ab. Bitte versuche bis zum Ende des 6. Monats durchzuhalten; für Flocken o.ä. kann sein Verdauungstracks doch noch zu unreif sein. Dann hast Du nachher mehr Probleme mit Verstopfung z.B. als jetzt.
Vielleicht hilft es Euch, wenn Du ihm abends einfach ein Fläschchen mit tagsüber abgepumpter Milch gibst?
Also, letztendlich kann ich Dir nur diesen Rat geben, aber nicht die Entscheidung abnehmen, vielleicht klappt es ja doch noch so? Das wäre wirklich super! Hast Du denn genug Unterstützung und Hilfe? Es tut gut, wenn sich auch mal jemand um Dich kümmert oder mit dem Kleinen einfach mal spazieren geht!
Ich wünsche Dir alles Gute,
Hebamme Martina
Beitrag vom 28.10.2008 15:01 Uhr

Bockshornkleekapseln

Von: Gaby
Beitrag: Hallo Martina,
von welchen Bockshornkleekapseln zur Milchbildung sprecht ihr ? Ich kenne nur die harten Samen, die ich gemörsert zum Würzen verwende.
Gibt es ein spezielles Produkt zur Anregung der Milchbildung ?
Danke für deine Hilfe,
Gaby
Beitrag vom 19.10.2008 23:02 Uhr
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Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Gaby,
die Kapseln gibt es von der Firma Dr. Pandalis, aktivierter Bockshornklee, oder so ähnlich; alles Gute
...oder den gemörserten Bockshornklee einnehmen und zwar 3xtägl. einen Eßlöffel voll... schmeckt aber scheußlich...
Martina
Beitrag vom 20.10.2008 15:22 Uhr

Zwillinge

Von: Claudi
Beitrag: Ich erwarte bald Zwillinge und möchte sie gerne stillen, kann mir jemand tipps geben. Wer hat Erfahrung damit.
Beitrag vom 22.09.2008 08:50 Uhr
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Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Claudi,
leider komme ich erst heute dazu, Dir zu antworten. Persönliche Erfahrung kann ich Dir auch nicht weitergeben, aber ich habe schon ganz viele Zwillingsmütter betreut. Daher gebe ich Dir nun ein paar Tipps: Also, Du kannst Zwillinge auf jeden Fall voll stillen, auch bis zum 6. Monat! Lass Dir nichts anderes erzählen! Aber es wird sehr anstrengend werden; daher mein erster Tipp: Bitte kümmere Dich um optimale Unterstützung für Deinen Haushalt; Haushaltshilfe beantragen, oder im eigenen sozialen Netz nach lieben Menschen suchen, die Dir zur Seite stehen können. Dein Mann sollte sich nach der Geburt so lange wie nur möglich Urlaub nehmen, am Besten gleich die Vätermonate hintendranhängen; gerade am Anfang brauchst Du ganz viel Hilfe und Unterstützung.
Als Buchtipp empfehle ich Dir das Stillbuch von Hannah Lothrop;
nimm auch rechzeitig in der Schwangerschaft Kontakt mit einer Hebamme auf, es gibt viele Kolleginnen, die mit Zwillingen Erfahrungen haben. Auch der Konakt in der Schwangerschaft zu einer Stillberaterin kann sehr sinnvoll sein.
Es gibt da auch eine Zeitschrift nur für Zwillinge, kennst Du die schon (heißt: Zwillinge)?
Ich wünsche Dir alles Gute den weiteren Schwangerschaftsverlauf und für die Geburt,
Martina
Beitrag vom 24.09.2008 19:54 Uhr

Milchsteigerung

Von: Anita Knabe
Beitrag: Hallo Martina! Ich habe einen 4monat alten Sohn, Ich hab leider in einer Wachstumsphase fälschlicherweise wegen falscher ratschläge zum zufüttern begonnen. Vor 14 tagen war mir unsre situation so unerträglich geworden das ich die flaschis wieder weg haben wollte! ich hab mich an eine stillberaterin gewandt. habe meinen sohn fast stündlich angelegt trinke jeden tag 1l Bockshornkleesamentee, nehme zusätzlich bockshornkleesamenkapseln und milchbildungstropfen, bis vor 3 tagen war eigentlich wieder so viel milch da das ich überlägt hatte unser einzigstes flaschi 170ml am abend wegzulassen, doch jetzt is meine milch plötzlich wieder zurückgegangen und ich weiß nicht warum!! ich hoffe du hast einen rat, ich bin am verzweifweln da ich auch eine 2jährige tochter habe die ich sehr vernachlässige durch das ville stillen
Beitrag vom 08.09.2008 23:00 Uhr
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Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Anita,
sicher ist der Streß die Hauptursache für Deine Probleme. Wenn Du Dich nicht entspannen kannst und dann auch noch ein schlechtes Gewissen gegenüber Deiner Großen hast, wundert es mich garnicht, dass Du jetzt wieder weniger Muttermilch produzierst. Bitte verstehe mich richtig: Was Du da leistest verdient totale Bewunderung; Du hast wirklich ein sehr starkes Durchhaltevermögen! Aber was Du jetzt vor allem brauchst ist Hilfe und Unterstützung. Wo ist Dein Mann? Was kann er für Dich tun? Welche lieben Mensche in Deiner Umgebung können Dich im Haushalt entlassten, damit Du auch genügend Zeit für die große Tochter hast? Wenn es nicht so viele liebe Menschen in der Nähe gibt, versuche bitte ein Rezept für Haushaltshilfe vom Hausarzt oder Frauenarzt zu bekommen. Das wird auch helfen, denn Du brauchst Ruhe und Unterstützung.
Ansonsten kann ich Dir nur Mut zusprechen Deinen Weg weiter zu gehen, Du machst das alles ganz richtig so!
Grüße aus Berlin
Martina
Beitrag vom 09.09.2008 21:38 Uhr

Stillen nach bedarf

Von: Silke Hambrecht
Beitrag: Hallo Martina
Jasmin ist jetzt 7 Wochen alt. Sie trink ganz unregelmäsig. Bis jetzt hatte ich immer genug Milch. Seit 2 Nächte schläft Sie bis zu 7 Std am Stück und Tags über kommt Sie zwischen 1 bis 3 Std. Heute morgen hat Sie mich schon ganz leer getrunken und kommt jetzt jede Stunde. Sie schreit viel und ist unzufriden. Spielt sich das mit der Milch wider ein wenn Sie Nachts so lange nicht trinkt? oder soll ich Sie wecken zu trinken. Gewicht ist bei ihr Okey laut Kinderarzt.
Man hat mir auch gesagt das man nicht vor 2 Std stillen darf sonst bekommen Sie Bauch weh. Stimmt das? Vielen dank für deine hilfe.
Liebe Grüße Silke
Beitrag vom 19.08.2008 12:00 Uhr
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Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Silke,
also das mit dem Bauchweh stimmt nicht! Es macht überhaupt nichts aus, wenn sich Muttermilch im Bauch \'mischt\'. Die Ursache für Blähungen/ Bauchweh sind woanders zu suchen. Stille tagsüber bitte ganz ruhig weiter nach Bedarf. Allerdings ist eine Nachtruhe von 7h recht lang für ein so kleines Baby. Daher würde ich Dir vorschlagen, die Kleine nachts zu wecken, um sie zu stillen. Nimm sie doch mit ins Elternbett, dann ist es nicht ganz so hart für Dich.
Liebe Grüße und bei weiteren Fragen melde Dich bitte wieder bei mir... Hebamme Martina
Beitrag vom 19.08.2008 13:44 Uhr

Milschbildung dosierung von Bockshornkleekapsrln

Von: Katja anderlohr
Beitrag: Sehr geehte Martina,
ich habe mir Bockshornkleekapseln kekauft zur Milschbilung,in der Apotheke konnte mir keiner etwas über die dosierung sagen.Man soll ja 3Tage 12kps, 3Tage 9kps, 3Tage 6kps,usw. einnehmen meine Frage nehme ich die kps. auf einmal oder verteilt übern Tag?
Vielen Dank
Mfg katja
Beitrag vom 23.07.2008 23:25 Uhr
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Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Katja,
am Besten verteilst Du die Einnahme über den ganzen Tag.
Liebe Grüße Martina
Beitrag vom 24.07.2008 12:01 Uhr

Sport = weniger Milch?

Von: Nina
Beitrag: Hallo Martina,
ich stille meine Tochter jetzt drei Monate lang. Ich hatte bis jetzt immer recht viel Milch, so dass nach 3h meine Brüste immer schon anfingen zu spannen. Meinte Tochter hat auch innerhalb von 2 1/2 Monaten ihr Geburtsgewicht verdoppelt (3kg auf knapp 6kg). Jetzt habe ich seit ein paar Tagen angefangen regelmässig eine Stunde Schwimmen zu gehen und habe auch die Süssigkeiten soweit eingestellt und plötzlich sind die Brüste schlaff, meine Tochter wird nicht mehr nur mit einer Brust alle 3 stunde satt, sondern nur mit beiden und manchmal schafft sie es noch nicht einmal mehr drei Stunden auszuhalten, sondern will alle 2h trinken. Ihr Gewicht blieb die letzten zwei Wochen gleich (6kilo).
Was jedoch auch noch neu ist, ist dass sie nachts zumindest einmal 5-6Std durchschläft, danach jedoch alle 2h trinken will.
Muss ich mehr Wasser trinken, um mehr Milch zu haben. Wäre es gut, das Trinken versuchen rauszuzögern? Der Milchspendereflex ist neuerdings auch später als sonst und weniger stark. Vorher spritzte die Milch sogar, jetzt läuft sie noch nicht einmal mehr.
Kann dies auch Stress bedingt sein? Ich lebe in Spanien, in meiner Umgebung stillt keine Mutter...nur reine Flaschenkinder. Noch dazu findet mein Mann, dass es langsam Zeit ist, wieder \'fitter\' und unabhängiger zu werden, um ihn wieder bei Anlässen zu begleiten.
Für mich steht fest, dass mir das Stillen wichtiger ist. Fit:Ja. Aber Abstillen will ich vor dem 8. Monat eigentlich nicht und jetzt Zufüttern nur wenn es unbedingt sein muss.
Was rätst Du mir??
Danke.
Nina
Beitrag vom 18.07.2008 15:11 Uhr
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Antwort/Kommentar
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Nina,
Sport ist eigentlich in der Stillzeit kein Problem und führt auch nicht zu weniger Milch. Du solltest es allerdings nicht übertreiben, wenn Dein Körper total gestresst reagiert (z.B. übermäßiger Muskelkater) kann das den Geschmack der Mumi wohl beeinflussen.
Trinken ist natürlich erst recht wichtig, wenn Du Sport treibst; 2-3L am Tag sollten es schon sein. Und \'Süßigkeiten weglassen\' ist gut, aber hungern in der Stillzeit ist natürlich sehr schlecht für die Milchbildung.
Ich kann Dir nur raten es genauso weiter zu machen wie bisher. Lege Deine Tochter nach Bedarf an, sicher ist es im Monent nicht sinnvoll, die Mahlzeiten herraus zu zögern. Eher noch würde ich Dir empfehlen mal aus zu probieren, ob Du die Kleine nachts doch öfter anlegen kannst.
Der Grund liegt wohl eher in der mangelden Unterstützung und Deiner daraus resultierenden Verunsicherung.
Du brauchst dringend Unterstützung! Hast Du Internetanschluß? Die La Leche Liga findest Du auch in Spanien, dort erhältst Du Info\'s und Rückhalt. Es ist wirklich völlig in Ordnung ein Kind im ersten Lebensjahr ausschließlich zu stillen. Fit und unabhänig kannst Du auch sein, wenn Du stillst, bitte rede mit Deinem Mann, es ist enorm wichtig, dass er hinter Dir steht. Es geht da ganz oft um unbewußte Gefühle, wie Eifersucht z.B. oder die Angst als Partner/Liebhaber nicht mehr gebraucht zu werden.
Zur Anregung der Milchbildung kannst Du Bockshornkleesamen (in der Apotheke) einnehmen. Schmeckt nicht besonders, hilft aber immer; 4x tägl. 1 Esslöffel für eine Woche.
Bitte lass Dich nicht verunsichern, geh mit gutem Beispiel vorran und stille Deine Tochter weiter, solange wie Ihr beide wollt.
Ganz liebe Grüße Martina aus dem nassen Berlin
Beitrag vom 18.07.2008 15:13 Uhr

Milchmenge

Von: Natascha Jungwirth
Beitrag: Meine 2. Tochter ist nun drei Wochen alt und schläft unter Tags sehr viel (oft 3 bis 4 Stunden am Stück). Sie meldet sich wenn sie Hunger hat. Dann stillen wir ca. eine halbe bis eine Stunde und sie schläft weiter. Aber abends kommt sie gar nicht mehr zur Ruhe. Sie will ständig an den Busen und ich habe das Gefühl, dass sie nich satt wird bzw. keine Milch mehr da ist. Ich stille jeden abend drei bis vier Stunden (mit ganz kurzen Unterbrechungen). Ich gebe ihr dann gegen 22.00 Uhr ein Pre HA-Flascherl (zwischen 40 und 100 ml) danach schläft sie wieder friedlich weiter. Ich würde es aber gerne ohne Zufüttern schaffen. Haben Sie einen Tipp für mich. Ach ja, die Windeln sind jedesmal voll und sie nimmt zu.
Danke für die Rückmeldung.
Beitrag vom 09.06.2008 16:39 Uhr
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Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Natascha,
da ich auf einer Fortbildung war, komme ich erst jetzt dazu, Dir zu antworten. Weißt Du, wenn Sie zunimmt und die Windeln voll sind, dann braucht Sie die eine Flasche Nahrung nicht wirklich! Deine Milch reicht aus. Aber was Du beschreibst, ist ganz typisch für Stillbabies; man nennt das cluster-Stillen. Die Milch ist abends dünner und (noch) leichter zu verdauen als tagsüber. Daher haben die Babies tatsächlich das Gefühl ständig Hunger zu haben. Du machst es ganz richtig und musst Deine Tochter auch unbedingt weiter so lange und häufig stillen. Sicher ist es für Dich am Abend dann doppelt so anstrengend, weil Du ja auch noch ein großes Kind mit eigenen Bedürfnissen zu versorgen hast.
Hier nun mein Tipp:
Zunächst lass\' bitte die pre-Nahrung weg! Wenn möglich pumpe tagsüber Mumi ab und gebe diese, wenn nötig in der Flasche.
Versuche Dir, wenn es geht, Zeit und Ruhe mit Deiner kleinen Tochter zu gönnen; kannst Du Dich vielleicht mal ganz zurück ziehen?
Und noch ein Tipp, um die Produktion anzuregen: in der Apotheke Bockshornkleesamen kaufen, 3-4x tägl. einen Eßlöffel einnehmen (Achtung: schmeckt nicht so lecker) für eine Woche. Trink auch mal ein alkoholfreies Hefeweizen oder Malzbier, wirkt meist wahre Wunder.
Bitte achte gut auf Dich und gönne Dir tägl. eine kleine Pause (und wenn es auch nur 10 min sind) .
Es wird schon klappen, alles Gute für die Zukunft,
wünscht Martina
Beitrag vom 11.06.2008 20:47 Uhr

Zufüttern ist ein einziger Kampf

Von: Heike
Beitrag: Hallo Martina,
mein Sohn wird am 13.6. 10 Monate alt und bisher haben wir große Probleme mit der Beikost. Er isst immer nur sehr wenige Löffel, egal was wir ihm anbieten, aus der Flasche trinkt er auch nicht, selbst wenn abgepumpte Milch drin ist und deshalb muss ich notgedrungenerweise noch fast voll stillen. Ich würde aber ab September gerne wieder arbeiten und bis dahin nach Möglichkeit nur noch abends stillen oder ganz abgestillt haben. Jetzt frage ich mich, wie ich meinem Sohn den Übergang zur festen Kost und somit mir das Abstillen leichter machen kann. Wir haben schon alles versucht, was uns eingefallen ist, aber er will immer nur gestillt werden. Langsam bin ich etwas am Verzweifeln.
Über eine hilfreiche Antwort würde ich mich sehr freuen.
Beitrag vom 05.06.2008 12:34 Uhr
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Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Heike,
bitte nicht verzweifeln!! Jedes Kind wird/will essen lernen. Allerdings habe ich keine ultimativen Tipps und Tricks für Dich, wirklich ich weiß nicht, ob ich Dir \\\'helfen\\\' kann.
Zunächst beglückwünsche ich Dich, dass Du schon so lange stillst.
Meine banale Antwort auf Deine Frage lautet: Dein Sohn ist im Moment noch nicht so weit, dass er essen möchte. Deine Mumi reicht ihm noch völlig aus (bis zum 1. Lebensjahr können Babies auf jeden Fall voll gestillt werden). Was bekommt er denn? Vielleicht schmeckt es ihm nicht. Babies probieren gerne die Sachen, die auch die Mütter zu sich nehmen. Damit meine ich natürlich nicht, dass Du ihn mit Schokolade oder sonst was füttern sollst; sondern: Lass Ihn an Euren gemeinsamen Mahlzeiten teilnehmen; esst bitte nur Dinge von denen er probieren darf. Lass ihn vielleicht ein bißchen experimentieren, auch wenn mal was in die Haare geht oder auf den Teppich. Er soll doch Lust am Essen haben. Kein Zwang! Jedes Kind braucht eben einen individuellen Weg und ZEIT!!
Und mach Dir bitte keine Sorgen, habt einfach Spass aneinander und genieße das Stillen.
Ansonsten geht es leider nur mit etwas Druck und Zwang. Vielleicht aber findet Dein Kleiner bis Sept. essen und Nahrung ganz von alleine toll, wenn nicht: es stehen Dir als berufstätige Mutter laut Gesetz Stillzeiten zu.
Alles Gute, Martina
Beitrag vom 06.06.2008 15:56 Uhr

wann sollte man wasser zusätzlich zufüttern?

Von: nicola ashtarany
Beitrag: hallo martina,
mein baby ist jetzt 7 monate alt.
ich bin inzwischen dabei die zweite mahlzeit einzuführen, aber es ist momentan noch eine ziemliche nerverei mit dem zufüttern.
hinterher lege ich ihn dann immer noch einmal an.
reicht die flüssigkeit des stillens für ihn aus, oder muß ich zusätzlich noch wasser dazugeben?
die zweite frage ist:
wieviel sollte ein baby von der zugefütterten nahrung zu sich nehmen.
ich habe bis jetzt das gefühl, dass sich meine milchmenge noch kaum verringert hat,
dass er also noch hauptsächlich gestillt wird.
er isst vielleicht pro mahlzeit (höchstens) 1/2 gläschen und dann merkt man ganz deutlich, dass er keine lust mehr hat.
vielleicht ist ja auch alles ok so wie es ist, aber ich bin mir ein bißchen unsicher und es wäre lieb, wenn du mir meine fragen beantworten könntest.
herzliche grüße,
nicola
Beitrag vom 30.05.2008 11:54 Uhr
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Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Nicole,
Wasser muß er nicht trinken, eigentlich reicht die Flüssigkeit durch das Stillen aus; allerdings kann es im Moment, wenn es draußen heißer und heißer wird auch nicht schaden, ihm etwas Wasser zum Trinken anzubieten.
Es gibt da keine Regel, wieviel ein Kind essen muß. Also füttere Dein Kind bis es offensichtlich satt ist (was Du ja wohl auch bis jetzt gemacht hast) Wenn es Euch (Dir) nichts ausmacht, dann verläuft das Abstillen ganz sanft und langsam. Nimm Dir Zeit, es doch ein Prozeß und geht nicht von heute aus morgen. Irgentwann lässt Du dann die Brust nach der Mahlzeit einfach mal weg. Sicher wird es ihm am Anfang nicht so recht passen, aber er gewöhnt sich daran, wenn er merkt \'Mama meint es ernst\'. Und dann beginnst Du die zweite Mahlzeit zu ersetzten u.s.w.
Alles Gute, vertraue Deiner Intuition weiterhin und Deinem Sohn,
liebe Grüße Martina
Beitrag vom 30.05.2008 16:06 Uhr

Gewichtszuhname

Von: Jaeckel Martin
Beitrag: Hallo Martina,
unsere kleine Tochter ist heute 11 Tage alt geworden. Bei der Geburt hatte Sie 3020g. Nach 4 Tagen bei der Entlassung aus dem Krankenhaus wog Sie 2825g.
Unsere Kleine war von Geburt an ein vielschläfer. Nachts können wir in aller Regel 6-7 Stunden durchschlafen. Vorgestern hat sie sogar 8 Stunden durchgeschlafen. Pro Tag möchte Sie 5-6 mal trinken. Meine Frau hat genügend Milch, pummt auf anraten der Hebamme ca. 80ml nach jedem Stillen ab.
Beim wiegen heute war jedoch keine Gewichtszunahme zum Entlassgewicht vorhanden. Unsere Hebamme meinte die letzten Tage schon wir sollen Sie wecken und regelmäßig alle 3-4 Stunden anlegen.
Das Problem dabei ist, das sich meine Tochter nicht wecken lässt. Kalte Waschlappen, ausziehen, Windel wechseln, von einer auf die andere Seite drehen, etwas aufrecht hinsitzen. Nichts hilft, ausser kurzem quängeln schläft Sie munter weiter.
Heute abend haben wir nach dem Stillen zusätzlich mit einem Fingerfeeder noch 35ml und 1 1/2h später nochmal 20ml Muttermilch zugefüttert.
Meine Frau ist schon leicht am Ende mit Ihren Nerven. Alle erklären Norm, Norm, Norm.
Kann das ganze auch völlig normal sein?
Unser Tochter war bei der Geburt übrigens 5 Tage über Termin.
Während der Schwangerschaft hatten wir schon einmal einen Gewichtsgleichstand von ca 2 Monaten. Etwa 7+8 Monat.
Vielen Dank schon mal. Auch Väter sind besorgt, wenn wir auch fast nichts helfen können.
Beitrag vom 21.05.2008 22:23 Uhr
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Antwort/Kommentar
Von: Jaeckel Martin
Beitrag: Nachschlag zur Frage.
Meine Tochter sieht gesund aus. Schreit wenn Sie Hunger hat. Hat mehrmals am Tag Stuhlgang, meist in Verbindung mit pipi. Schaut interessiert die Welt mit Ihren schielenden Augen an. Alles in allem macht Sie einen Gesunden Eindruck.
Beitrag vom 21.05.2008 22:44 Uhr
Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Martin-
schön, dass sich auch hier mal ein Vater zu Wort meldet! Vielen Dank! Und nach meiner Meinung können Väter ganz viel helfen. Sie können Unterstützen, loben, da sein, Mut zusprechen, Wickeln, Massieren, Staunen, Kochen und Wäsche waschen, die Mutter in Ihrem Wunsch zustillen bestärken, die Verwandten abhalten, u.v.m....
Leider fällt mir aber zu Deinem Problem auch nicht so viel ein. Ein `normales gesundes`Stillkind hat ca. 8-12 Mahlzeiten pro Tag und schläft selten mal länger als 4h am Stück, ganz von alleine. Hat sie denn inzwischen etwas zugenommen?
War die Geburt vielleicht sehr anstrengend für Deine Frau und die Kleine? Kaiserschnitt?
Nehmt Ihr die Kleine nachts mit ins Bett? Mein Rat lautet: Hautkontakt, kuscheln, am Besten 24h tägl. im Wechsel. Legt Euch die Kleine nackt auf die Brust, tragt sie im Tragetuch umher.
Ansonsten würde ich mal Homöopathie versuchen. Vielleicht braucht Eure Kleine ein Konstitutionsmittel, was ihr hilft, hier in dieser Welt so richtig anzukommen.
Sorry, dass ich nicht mehr beitragen kann,
Martina aus Berlin
Beitrag vom 23.05.2008 15:25 Uhr

 

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