Stillberatung

Auch Hebammen brauchen mal Urlaub ;)
Hebamme Martina beantwortet Ihre Fragen gerne wieder ab 21.03.2009.

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Schreianfälle beim stillen

Von: Mouna
Beitrag: Hallo,
mein Sohn ist 9 Wochen alt. Seit einigen Tagen bekommt er an der Brust Schreianfälle. Er ist hungrig, kann aber irgendwie nicht trinken. Er strampelt dann heftig und zieht die beine an.
Das ganze endet dann so, dass ich ihn schlafen lege, weil er total erschöpft ist.
Kann es sein das er blähungen hat?
Danke im voraus
Beitrag vom 09.03.2010 20:04 Uhr
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Stillen

Von: Serafini Laura
Beitrag: Hallo habe eine frage bin seit 3 Tagen erkältet, mein Sohn ist 3 Monate alt.
Kann es sein wenn man krank ist das die Muttermilch zurück geht, habe nämlich so ein gefühl seit gestern die Brüste sind nicht mehr so voll wie sie mal waren. Trinke auch Stilltee seit gerstern aber ist noch gleich? Was kann ich tun?
Beitrag vom 12.02.2010 13:27 Uhr
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Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Serafini,
ja natürlich ist das möglich, aber wenn Du Dich jetzt schonst und schön im Bett bleibst, sollte es kein Problem sein, in wenigen Tagen wieder genug Milch zu produzieren.
Trinke ausreichend und esse gesund und ausgewogen, am Besten wäre eine gute selbstgemachte Hühnersuppe. Und gönne Dir Ruhe und genügend Schlaf, wenn möglich.
Alles Gute und gute Besserung,
Martina
Beitrag vom 14.02.2010 19:52 Uhr

KEINE GEWICHTSZUNAHME

Von: YASMIN
Beitrag: HALLO LIEBE FRAU HELLENKAMP
BIN IHREM RAT NACH GEGANGEN! LEIDER MUSS DAZU SAGEN DAS ICH MEINE KLEINE VOR EINER WOCHE GEWOGEN HABE UND SIE WOG 4950 G. HEUTE HABE ICH SIE WIEDER GEWOGEN UND SIE WOG NUR 4900 G. SIE IST JETZT 10 WOCHEN ALT. DA SIE AUCH NOCH ABGENOMMEN HAT, DENKE ICH JETZT DAS MEINE MILCH NICHT NAHRHAFT GENUNG IST, MILCH HABE ICH AUF JEDEN FALL, DENN MANCHMAL LÄUFT ES AUCH AUS. WAS SOLL ICH JETZT MACHEN? VIELLEICHT DOCH ZUFÜTTERN. BIS JETZT HAT ES MIT DEM STILLEN SEHR GUT GEKLAPPT. FÜR JEDEN GUTEN RAT VON IHNEN BIN SEHR DANKBAR!!!
GANZ LIEBE GRÜßE YASMIN
Beitrag vom 10.02.2010 11:44 Uhr
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Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Yasmin,
ja ich denke du solltest jetzt erstmal wieder zufüttern. Dazu würde ich dir empfehlen mal eine Stillberaterin aufzusuchen, das ganze Problem bei euch ist ja doch etwas vielschichtiger. Ich kann hier auf diese Entfernung nicht das Trinkverhalten beurteilen u.s.w. Versuch es bitte bei der la leche liga oder unter stillen.de, da findest du immer eine Stillberaterin in deiner Nähe. Wenn du genug Milch produzierst, gibt es auch immer einen Weg voll zu stillen. Bitte gib nicht auf,
lieben Gruß,
Martina
Beitrag vom 11.02.2010 14:08 Uhr

Lange Stillabstände

Von: Doro
Beitrag: Hallo!
Meine Tochter ist jetzt 13 Wochen alt und ich stille voll. Sie kam mit einem Geburtsgewicht von 3400 g zur Welt. Von Anfang an kam meine Tochter alle vier Stunden, wo sie gestillt werden wollte. Seltene Tage gab es auch kürzere Abstände. Seit einigen Tagen werden die Abstände am Tag länger, so ca. 5 - 6 Stunden, manchmal auch nur vier Stunden. Zusätzlich schläft sie nachts ca. 10 Stunden durch. Das heißt, ich lege sie gegen 20:00 Uhr an und dann geht sie ins Bett. Gegen 6:00 Uhr morgens hat sie dann leichte Blähungen und ich lege sie dann wieder an die Brust. Ich habe das Gefühl, dass sie schlecht zu nimmt. Sie hat jetzt ein Gewicht von ca. 4600 g. Sie ist aber sehr agil, munter und fröhlich. Nach meiner Einschätzung entwickelt sie sich gut, ist an der Umwelt interessiert und lacht viel.
Ich bin mir nicht sicher, ob ich es bei dem Stillrhythmus lassen kann oder ob ich sie öfter anlegen sollte. Nachts habe ich natürlich das Problem, dass ich das Gefühl habe, dass meine Brüste \"platzen\". Ich bitte Sie um einen Rat.
Beitrag vom 02.02.2010 14:56 Uhr
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Antwort/Kommentar
Von: Doro
Beitrag: Kleine Korrektur: Ich habe meine kleine Maus eben nochmal gewogen und wir kommen auf ein ca. Gewicht von 5000 g, mit Klamotten...
Beitrag vom 02.02.2010 15:13 Uhr
Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Doro,
jetzt gehen wir erstmal nur vom Gewicht aus, danach hat sie ja ganz gut zugenommen. Wenn man von den 5 kg ca. 200g für Kleidung und Windeln abzieht bleiben noch 1400g übrig in 13 Wochen. Das sind also ca. 100g pro Woche.
Trotzdem würde ich Dir empfehlen, die Kleine nachts mindestens einmal anzulegen. Wenn Du nachts eine so lange Stillpause machst, kann es sonst sein, dass Dein Körper irgendwann weniger Milch bildet, denn um genügend Muttermilch zu produzieren ist es wichtig, gerade nachts zu stillen. Es wäre doch Schade, wenn die Milchproduktion deshalb weniger wird!
Wo schläft die Kleine denn? Liegt sie mit bei Dir im Schlafzimmer?
Ob es funktionieren wird sie nachts zu stillen, weiß ich auch nicht, aber versuch es doch einfach mal für ein paar Tage. Vielleicht klappt es ja!
Melde Dich doch bitte in ein paar Tagen nochmal,
lieben Gruß
Martina
Beitrag vom 03.02.2010 15:44 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Doro
Beitrag: Danke für die Antwort. Ich war heute beim Kinderarzt zur U4 und da wurde festgestellt, dass sie seit dem letzten wiegen im Januar nur etwas über 100g zugenommen hat (innerhalb von ca. 3 bis 4 Wochen). Nun hat mir der KiA empfohlen, dass ich der Kleinen nach dem Stillen noch die Flasche anbieten soll. Sie liegt nach seinen Angaben noch gerade im Normbereich, er hat aber Angst, dass sie dann bei der nächsten U aus dem Normbereich rausfällt. Nun habe ich natürlich Angst, dass das der Anfang vom Abstillen ist... Was kann ich tun? Nachts lässt sie sich nur schwer wecken und wenn dann trinkt sie kaum...
Beitrag vom 09.02.2010 14:54 Uhr
Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Doro,
ganz ehrlich rate ich dir jetzt auch zum Zufüttern. Nimm bitte auf jeden Fall pre-Nahrung, keine 1er-Nahrung. Die pre-Milch gibst du ihr dann nach Bedarf immer nach dem Stillen.
Vielleicht ist die geringe Gewichtszunahmen auch der Grund, warum sie so große Abstände hat. Sie schont sich und teilt ihrer Kräfte ein, da braucht sie mehr Ruhe und mehr Schlaf als andere Babys. Bitte bleibe dabei sie nachts einmal zu wecken. Sie sollte mindestens 8x in 24h an der Brust trinken.
Außerdem kannst du noch zusätzlich Bockshornklee nehmen, das fördert die Milchproduktion. Bockshornklee gibt es z.B. als Kapseln von der Firma Dr. Pandalis (aktivierter Bockshornklee) oder den gemörserten Bockshornklee einnehmen und zwar 3xtägl. einen Eßlöffel voll... schmeckt aber scheußlich... Von den Kapseln nimmst du die ersten 3Tage 12 Kapseln am Tag, dann 3 Tage lang 9, dann 3 Tage lang 6.
Lieben Gruß,
Martina
Beitrag vom 09.02.2010 15:19 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Doro
Beitrag: Danke für die Info. Ich werde mir die Kapseln besorgen und es mit der Pre-Nahrung versuchen...
Liebe Grüße
Doro
Beitrag vom 09.02.2010 15:38 Uhr

ausreichende muttermilch?

Von: yasmin
Beitrag: hallo liebe frau hellenkamp
habe ein großes problem: meine kleine hatte bei der geburt 3100g bei der entlassung wog sie 2830g. habe ungefair zwei wochen durch gestillt, dann fing die kleine an unruhig zuwerden, habe dann von der apothecke eine babywaage ausgeliehen. habe die kleine vor dem stillen immer gewogen, wo ich gesehen habe das sie nur 20-40ml trinkt hab ich angefangen zu zufüttern mit pre-nahrung. bei der u3 wog sie dann 3830g. Die KI-Ärztin hat mir geraten nur zu stillen. was ich dann auch gemacht habe nach 3 wochen habe ich sie gewogen und sie hat nur 100g zugenommen, dann habe ich angefangen wieder zu zufüttern, erst stillen dann zufüttern. jetzt wiegt sie 4500g. trinke jeden tag milchbildungstee, 3 mal tgl. Acidum phosphoricum D6 und ab und zu Malzbier. würde gerne nur stillen. leider habe ich aber das gefühl das meine milch nicht ausreicht. vielleicht können sie mir einen rat geben.
ganz liebe grüße yasmin
Beitrag vom 27.01.2010 22:23 Uhr
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Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Yasmin,
ich rate dir folgendes: nimm dir ein Wochende ganz viel Zeit, lege dich mit der kleinen ins Bett und stille sie nach Bedarf, am besten bleibst du gleich \'oben Ohne\' und lässt deine Tochter immer trinken, wenn sie will. Gerade der Körperkontakt ist sehr wichtig, um ausreichend Milch zu produzieren. Ausserdem kannst du noch zusätzlich Bockshornklee nehmen, das fördert die Milchproduktion. Bockshornklee gibt es z.B. als Kapseln von der Firma Dr. Pandalis (aktivierter Bockshornklee) oder den gemörserten Bockshornklee einnehmen und zwar 3xtägl. einen Eßlöffel voll... schmeckt aber scheußlich... Von den Kapseln nimmst du die ersten 3Tage 12 Kapseln am Tag, dann 3 Tage lang 9, dann 3 Tage lang 6.
versuch es erstmal so und wenn du noch Fragen hast melde dich wieder,
lieben Gruß
Martina
Beitrag vom 28.01.2010 13:26 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: yasmin
Beitrag: Vielen dank, ich hoffe es wird klappen! Habe noch eine frage darf meine kleine Nachts durch schlafen? Sie ist jetzt 8 wochen alt. Viel sagen man sollte es in der Anfangszeit immer wecken. Was halten Sie davon?
Ganz liebe Grüße...........Yasmin
Beitrag vom 29.01.2010 21:25 Uhr
Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Yasmin,
wenn du jetzt wirklich mit dem Zufüttern aufhören willst, dann kann ich mir nicht vorstellen, dass deine Tochter weiterhin durch schläft. Sie wird von alleine wach werden und ein bis zweimal mindestens in der Nacht trinken wollen.
Solange du aber in der Übergangsphase bist und noch zufütterst, solltest du sie auf jeden Fall wecken und anlegen; nachts ist die Produktion des Stillhormons am höchsten, deshalb musst du sie nachts anlegen; nur so besteht überhaupt eine Chance, dass deine Mumi ausreicht.
Also im Moment solltest du sie wecken. Viel Erfolg und alles, alles Gute
Lieben Gruß
Martina
Beitrag vom 31.01.2010 17:21 Uhr

was bedeutet wenn die mumi stinkt

Von: taba
Beitrag: hallo
seit zwei Tagen hat meine Milch einen seltsam geruch. Nach dem Stille riecht meine kleine auch da nach. Was kann das sein.
Beitrag vom 25.01.2010 22:36 Uhr
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Antwort/Kommentar
Von: taba
Beitrag: bin deswegen sehr beunruhigt. muss ich vielleicht mit dem stillen auf hören. stille sehr gerne. aber ich weiß wircklich nicht woher das kommt das meine milch so seltsam riecht. ich hoffe sie können mir helfen.
lieben gruß taba
Beitrag vom 26.01.2010 14:26 Uhr
Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Taba,
das kann zum Einen an der Ernährung liegen, wenn du zum Beispiel sehr viel Koblauch oder Zwiebeln gegessen hast. Oder hast du vielleicht angefangen intensiv Sport zu treiben? Die Mumi riecht dann unangenehm, wenn dein Körper in diesen Lactatstoffwechsel kommt. Auf jeden Fall ist das nicht schlimm, solange die Kleinen die Milch weiter trinkt. Warte einfach ein paar Tage ab.
Grüße Hebamme Martina
Beitrag vom 27.01.2010 10:03 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: taba
Beitrag: hallo
vielen dank für die hilfreich antwort. jetzt bin sehr beruhig. danke
lieben gruß taba
Beitrag vom 27.01.2010 21:45 Uhr

Nachts schrittweise oder komplett abstillen

Von: Bibsi
Beitrag: Hallo,
meine Tochter (fast 9 Monate) ist tagsüber seit längerer Zeit \"stillfrei\". Das lief alles perfekt. Ich stille nun noch abends vor dem zu Bett gehen, nachts und morgens so um halb 8. Dabei ist es leider mittlerweile aber so, daß sie nicht mehr von selbst einschläft, sondern nur noch an der Brust. Sie schläft dann aber mitterlweile im eigenen Bett, bis sie nachts munter wird. Dann holen wir sie zu uns ins Bett. Am Liebsten wäre es, wenn ich die Nachtmahlzeiten (zumindest die um 12 und die um 3 Uhr) abstillen könnte und abends und morgens noch eine Zeit lang weiterstillen könnte. Wie schaffe ich es am Besten, nachts abzustillen? Muß ich die Abendbrust ganz \"abschaffen\", damit sie schlafen und Brust nicht mehr miteinander verbindet? Oder soll ich die Abendbrust um eine Stunde vorziehen und sie dann ohne Stillen ins Bett legen. Muß ich in der Nacht komplett abstillen, da Babys Aufwachen und gestillt werden miteinander verknüpfen oder kann sie unterscheidne, wenn ich ihr z.B. um 12 Uhr nur Waser anbiete und um 5 Uhr wieder die Brust? Darf ich sie nicht mehr zu uns ins Bett holen, weil sie Bett/Nähe mit Stillen verbindet? Leider finde ich nirgend eine Anleitung zum schrittweisen Abstillen in der nacht - es wird immer nur vom Tag geschrieben oder vom kompletten Abstillen. Ich finde das paradox, weil ja empfohlen wird, möglichst lange zu stillen, die Nacht aber nie richtig miteinbezogen wird, sondern immer nur beim Thema Abstillen komplett betrachtet wird. Unter Tag hatten wir keine Probleme. Sie ist fast von slbst auf alles andere ess- und trinkbare umgestiegen.
Danke und liebe Grüße
Bibsi
Beitrag vom 14.01.2010 12:47 Uhr
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Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Bibsi,
jetzt hat die Antwort etwas länger gedauert; ich habe mich erst noch mit einer Kollegin, die ausgebildete Stillberaterin ist, besprochen. Hier ist nun im Folgenden der Kommentar meiner Kollegin. Sie bietet Dir zusätzlich ein persönliches Gespräch an, wenn Du das möchtest. Die Telefonnummer im Text ist die Dienstnummer der Stillberatung im Berliner Humboldt-Klinikum. Dort ist die Kollegin vormittags zu erreichen.
Alles Gute
Martina
Hallo,
Erst einmal ein Kompliment, wie toll sie bisher ihr Kind ernährt haben.
Natürlich kann eine Mutter solange stillen, bis sie es nicht mehr möchte. Es gibt auch die Möglichkeit nur noch zu bestimmten Zeiten zu stillen.
Man spricht deshalb auch nicht vom \"Abstillen\", sondern vom schrittweise \"Entwöhnen\".
Die meisten Kinder respektieren die Wünsche ihrer Mütter, wenn sie zu bestimmten Tages- und Nachtzeiten nicht mehr stillen möchten.
Manchmal ist es hilfreich, wenn die Kinder vor allem in der Nacht häufig die Brust verlangen, dass man das Baby für ein/zwei Nächte mit dem Papa schlafen lässt. Da dort keine Brust vorhanden ist, die Milch gibt, schlafen die Kinder dann auch durch. Der Vater kann dann zum Trost etwas Wasser zum Trinken anbieten.
In keinem Fall muss man komplett abstillen, die anderen
Stillzeiten können dann so wie bisher beibehalten werden.
Zum Einschlafen darf die Brust ruhig weiter gegeben werden.
Wenn sie noch mehr Fragen haben, können Sie mich gerne unter: 030 130 12 2287 anrufen. In einem persönlichen Gespräch kann man evtl. noch weiter Tipps für eine weiter entspannte Stillzeit besprechen.
Ich hoffe, meine Antwort ist erst einmal hilfreich.
Mit freundlichen Grüßen
Gitte Nicklisch
Beitrag vom 21.01.2010 20:02 Uhr

Flaschenkind umgewöhnen

Von: Ute
Beitrag: Liebe Martina!
Seit 2 Tagen mit meinem 1 Woche alten Sohn, der mit Kaiserschnitt als 8-Monatsbaby entbunden wurde und die 6 ersten Tage auf der Neugeborenenstation verbringen musste - üben wir jetzt das Stillen.
Er saugt zwar sofort nach Anlegen kurz an meiner Brustwarze, aber zum Trinken kommt es leider nicht. Ich verwende seit dem 2. Tag nach dem Kaiserschnitt eine Milchpumpe und Manuel bekommt meine Milch plus wenn nötig Pre-Nahrung.
Ich bin mir unsicher ob es an meinem Baby oder an mir liegt dass das Stillen nicht klappen will. Vielleicht rinnt bei mir die Milch zu langsam?
Bin für jegliche Hilfe sehr dankbar!
Liebe Grüße,
Ute
Beitrag vom 02.01.2010 16:35 Uhr
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Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Ute,
Dein Sohn ist also erst 10 Tage alt, habe ich das richtig verstanden? Und er ist eine Frühgeburt und per Kaiserschnitt auf die Welt gekommen und er war nach der Geburt von Dir getrennt, auf einer Intensivstation? Das ist ja alles ganz schön viel, was ihr da durchmachen musstet, ich habe wirklich Respekt vor Dir, dass Du es mit dem Anlegen und Pumpen u.s.w. überhaupt so weit gebracht hast! Das ist toll, wirklich.
Es liegt nicht an Dir, Du gibst Dein Bestes, bitte weiter so! Du brauchst als Wichtigstes Ruhe und Unterstützung, ist das geregelt? Wer kümmert sich um den Haushalt, kocht und wäscht? (eine verordnete Haushaltshilfe evtl.) dann brauchst Du als nächstes ganz viel Geduld mit dem Kleinen und mit Dir selber. Er braucht seine Zeit, um Kräfte zu sammeln und das Trauma der Geburt und der Trennung zu verarbeiten. Wichtig ist dazu Körperkontakt (so oft wie möglich, ca. 24h tägl. sind zu empfehlen ;-)), Ruhe (wenig Besuch) und eine enspannte Mama. Es wird eine Weile dauern, bis er voll aus der Brust trinkt, immer erst anlegen, dann evtl. abgepumte Mumi geben. Du machst das alles völlig richtig. Wenn mögl. von der Flasche auf eine s.g. Fingerfeeder wechseln, dazu kann Dir Deine Hebamme mehr sagen.
Gib ihm und Dir Zeit und Liebe, dann wirst Du schon bald eine voll stillende Mama sein.
Rede mit Deiner Hebamme und wenn Du magst, kannst Du Dich gerne wieder bei mir melden,
Liebe Grüße, ein gesundes und glückliches 2010,
wünscht Dir Martina
Beitrag vom 03.01.2010 18:15 Uhr

Schmerzen beim Stillen

Von: Claudia
Beitrag: Liebe Martina,
seit ihrer Geburt stille ich meine nun sechs Wochen alte Tochter. Dabei war das Stillen häufig recht schmerzhaft: Ich hatte einen starken Milcheinschuss mit Milchstau und flache, sehr empfindliche Brustwarzen. Dennoch haben wir alle Hürden überwunden und ich hatte mich schon auf die 6-Wochen-Marke gefreut, denn alle berichten, dass das Stillen dann spätestens schmerzfrei sein soll.
Doch bei mir ist eher das Gegenteil der Fall: Das Anlegen und Ansaugen tun mehr weh denn je, und auch nach dem Stillen habe ich einen brennenden, stechenden Schmerz in der ganzen Brust. Mal eher außen, mal eher im Bereich der Brustwarzen. Diese Schmerzen sind auf beiden Seiten und halten häufig nach dem Stillen noch 20-30 Minuten an.
Was kann das sein? Was kann ich tun?
Beitrag vom 01.12.2009 09:33 Uhr
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Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Claudia,
bitte kontaktiere deine Hebamme oder suche eine Stillberaterin auf. Es muss mal jemand eine ganze Stillmahlzeit beobachten, um dich ganz persönlich zu beraten. Bitte lass auf diesem Wege auch abklären, ob deine Tochter evtl. einen Mund-Soor (Pilzinfektion) hat und Deine Brustwarzen betroffen sind. Das kann solche Schmerzen nämlich auslösen. In diesem Fall müsstet ihr beide behandelt werden. Versuch es unter www.stillen.de oder bei der lalecheliga.
Ich wünsche Dir ganz viel Kraft, halte durch
Liebe Grüße
Martina
Beitrag vom 01.12.2009 15:38 Uhr

Zahnen und Unruhe

Von: Sofie
Beitrag: Hallo,
meine Kleine ist jetzt 5 Monate und ich stille sie voll. Seit ein paar Tagen nun ist sie sehr unruhig an der Brust, sabbert unglaublich viel und steckt sich die Hände in den Mund. Sie beißt auf alles, Finger, Schnuller (den nimmt sie sonst nicht, nur jetzt zum beißen). Ich mache mir Sorgen, denn an der Brust ist sie sehr zickig und ungeduldig, so dass ich schon ganz nervös werde. Gibt es da was mit Homöopathie? Das hat mit in der Schwangerschaft auch so gut geholfen.
Danke für den Rat,
Sofie
Beitrag vom 29.11.2009 20:43 Uhr
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Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Sofie,
Bestimmt ist Deine Vermutung richtig, die Kleine bekommt Zähne. Das kann ihr ganz schön weh tun. Bitte halte durch, habe Geduld es wird auch wieder besser. Wenn Du selber gute Erfahrung mit Homöopathie gemacht hast, kann ich Dir folgendes empfehlen: Es bieten sich z.B. an: Chamomilla D12 (mehrmals tägl.) oder Osanit-Globuli (in der Apotheke) oder auch bei allgemeiner Unruhe Viburcol-Zäpfchen (auch homöopathisch). Es gibt aber auch Veilchenwurzeln zu kaufen, wenn sie so gerne auf etwas hartem herum kauen möchte.
Melde Dich, wenn Du noch weitere Unterstützung benötigst,
liebe Grüße,
Martina
Beitrag vom 30.11.2009 19:57 Uhr

Probleme Milchfluss

Von: Kathi
Beitrag: Ich hab meinen Sohn (3 Monate) bis jezt voll gestillt. Bei der Geburt hatte er 3 kg und ist jezt mit 6 kg sehr gut ernährt. Bis jetzt hatte ich keine Probleme beim Stillen. Meine Ärztin hat mir mit 1 Monat empfohlen die Stillzeiten auf 3,5 bis 4 h zu verzögern (wenn möglich). Jetzt mit 3 Monaten hab ich das Problem, dass wenn ich ihn anlege der Milchflussreflex ein wenig später einsetzt. Er schreit dann sofort und wirft den Kopf zurück. Meist hilft es wenn ich ihn dann an der zweiten Brust anlege. Aber oft kommt es vor, dass er dann weiter weint und nicht mehr trinken will. Ich mach mir total sorgen das er zuwenig Milch bekommt oder das ich zu wenig Milch habe?
Beitrag vom 05.09.2009 20:54 Uhr
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Antwort/Kommentar
Von: Kathi
Beitrag: Sorry noch mehr Info: hab jetzt auch versuch durch abpumpen (elektr. Pumpe) den Milchfluss anzuregen. Hab es nach dem Stillen und auch nach ca. 2 h probiert und musste leider feststellen, dass nur einige Tropfen Milch kommen....was mich natürlich noch mehr verunsichert hat.
Beitrag vom 06.09.2009 16:29 Uhr
Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Kathi,
versuche bitte das alles mit ganz viel Ruhe und Geduld anzugehen. Ich bin mir ganz sicher, dass ihr das zusammen hinkriegt. Nur Mut! Es gibt übrigens Frauen, die an der Pumpe überhaupt keine Milch spenden können und ihre Kinder trotzdem lange stillen. Das hat also garnichts zu sagen.
Um den Reflex auszulösen, kann ich dir folgendes empfehlen: Massiere die Brust vor dem Stillen und/ oder lege einen warmen Wickel auf. Versuche dich zu entspannen; stille im Liegen, mach dir schöne Musik an, denke an etwas positves und versuche ruhig in den Bauch zu atmen (Wehenatmung), damit dein Körper loslassen kann.
Ausserdem solltest du zumindest im Moment wieder nach Bedarf stillen, also auch häufiger als alle 3,5 - 4h, wenn der Kleine das will.
Vertraue bitte darauf, dass dein Kleiner sich holt, was er braucht, wenn er erst merkt, dass du wieder etwas entspannter bist, dann wird er sicher ruhiger an der Brust trinken.
Liebe Grüße,
Martina
Beitrag vom 06.09.2009 20:06 Uhr

tagsüber weniger Milch

Von: Nina
Beitrag: Hallo Martina,
ich bin vor 1 1/2 Monaten wieder Mutter geworden und habe mich wieder fürs Stillen entschieden. Nun habe ich allerdings seit ein paar Tagen das Problem bzw. den Eindruck tagsüber weniger Milch zu haben. Kann das passieren? Nachts stille ich alle 3std und auch nur eine Brust und Lukas reicht das, morgens geht es auch noch gut,dann jedoch beide Brüste, aber ab spätnachmittag fängt Lukas ununterbrochen zu schreien an und nuckelt mir alle Stunde die wenige Milch aus den Brüsten. Er ist auch sehr ungeduldig, wenn\'s nicht schnell genug geht mit dem Milchspendereflex, dann fängt er auch an wie verrückt zu brüllen und hört auf zu saugen. Das geht dann bis ca. 22/23 Uhr so weiter..mit kleinen Schlafpausen, weil das Schreien müde macht
Was kann ich tun? Liegt es am heissen Wetter und zu wenig trinken? Ich achte in der Regel schon darauf immer ein grosses Glas Wasser nach dem Stillen zusätzlich zu trinken. Oder ist er gerade wieder in einer Wachstumsphase und da muss er dann einfach durch?
Ich bin schon ein wenig besorgt, da ich mit meiner Tochter (15Mo.) nach ca. 4 Monaten ähnliche Probleme hatte und dann auf Flasche umgestiegen bin, weil ich das 1stündige Stillen und das Geschreie einfach nicht mehr hab\' aushalten können.
Achja, Lukas ist 1 1/2Monate alt und wog letzte Woche schon 5.800gr.
Ich hoffe auf baldige Antwort!
Vielen Dank im Voraus.
Nina
Beitrag vom 15.07.2009 10:58 Uhr
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Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Nina,
zumindest brauchst Du Dir ja keine Sorgen machen, dass der Kleine nicht genug Milch bekommt, wenn er jetzt schon fast 6kg wiegt. Sicher ist jede Deiner Überlegungen eine mögliche Ursache für Eure Schwierigkeiten; ausserdem kann es auch noch sein, dass die Hitze Deinem Sohn so zu schaffen macht, dass er einfach viel mehr Flüssigkeit (Milch) in kürzren Abständen braucht. Allerdings kennst Du das Problem ja von Deiner Tochter, deshalb habe ich da noch eine Idee.
Viele Stillkinder zeigen so ein Verhalten, auch genau zu der von Dir beschriebenen Tageszeit. Das nennt man Cluster-Stillen, dabei trinken die Säuglinge abends in ganz kurzen Abstänen an der Brust und schaffen sich somit ein kleines Polster für die Nacht. Ausserdem ist die Mumi abends etwas dünner als tagsüber und nachst, deshalb das ständige Hungergefühl. Auch wenn es eigntlich ein ganz normales Verhalten ist, ist das natürlich Streß pur für Dich.
Vielleicht probierst Du mal aus, tagsüber etwas Milch abzupumpen oder auszustreichen und gibst ihm die Milch abends in der Flasche? Ich habe das mal mit einer Frau ausprobiert und es hat wunderbar funktinoniert. Aber vielleicht kannst Du das Dauerstillen auch besser aushalten, wenn Du weißt, dass es sich um ein natürliches Verhalten handelt.
Liebe Grüße und alles Gute und viel Kraft wünscht
Hebamme Martina
Beitrag vom 16.07.2009 16:02 Uhr

still bh

Von: Nicole Debski
Beitrag: Hallöchen,
meine Frage ist eigentlich nur folgende:
Welche Größe soll ich in den Medela Still Bustiers kaufen? Trage im Moment die Größe 75B Kleidergröße 38.
Mein Baby kommt im Oktober zur Welt
Welche BH Größe müsste ich nehmen?
Vielen Dank für die Beantwortung meiner Fragen.
MFG
Beitrag vom 07.07.2009 12:15 Uhr
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Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Nicole,
die Medela-Stillbustiers sind recht eng geschnitten und nach der Geburt legt der Brustumfang ja nochmal um einiges zu. Daher würde ich Dir auf jeden Fall zu Größe M raten, für direkt nach der Geburt könnte sogar ein L passen. Solange Dein Baby aber noch nicht da ist, sollte die Größe M ausreichen.
Eine schöne Geburt wünsche ich auf jeden Fall schon mal :-).
Martina
Beitrag vom 07.07.2009 14:55 Uhr

Gifte in der Muttermilch?

Von: verena
Beitrag: Hallo, habe auch das Problem, das unser Kinderarzt es ganz schlimm findet, dass ich meine Tochter (gut 7 Monate) noch vollstille. Er meint, es seien so viele fettlösliche Gifte in der Mumi und es sei unverantwortlich (auch aus pädagogischen Gründen). Als Erzieherin kann ich das allerdings gut verantworten, und die Sache mit den Giften kenne ich aus den 70ern und dachte, es sei passe, aber nun lässt es mich doch nicht so ganz los. Ist da was dran?
Beitrag vom 02.07.2009 20:41 Uhr
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Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Verena,
Dein Kinderarzt hat zwar Recht, trotzdem hat er wohl etwas übertrieben. Natürlich kannst Du Dein Kind noch länger stillen, wenn Du es willst. Die Schadstoffbelastung der Mumi ist zwar in den letzten Jahren zurück gegannen, aber dafür sind neue dazu gekommen. Letztendlich ist es Deine Entscheidung, Du must eben für Dich abwägen. Auch Fertignahrung kann Giftstoffe enthalten oder führt zu schweren Allergien. Es gibt immer zwei Seiten! Wenn es Dir und Deiner Tochter gut gefällt, dann mach doch einfach so weiter. Wichtig ist doch, wie es Euch geht und ob Ihr beide mit dem Stillen glücklicher seit.
Lieben Gruß aus Berlin
Hebamme Martina
Beitrag vom 05.07.2009 15:24 Uhr

Milchstau oder Entzündung

Von: Franziska
Beitrag: Hallo,
ich habe zur Zeit immer wieder Probleme mit kleinen Milchstaus, da mein Sohn (9 Wo.) am Tag teilweise stündlich was will, nachts aber nur alle 3-5 h. Seit ca. 36 Stunden, habe ich eine schmerzende Verhärtung an der rechten Brust, die so nah am Hof ist, bzw. schon \"unter\" dem Hof, dass ich sie beim Stillen nicht weg massieren kann. Heute morgen hab ich gesehen, das die Stelle auch schon rot ist, das hatte ich vorher noch nicht. Nun, auch wenn das für eine Ferndiagnose schwer ist, könnte das eine Brustentzündung sein? Oder \"nur\" ein Milchstau? Fieber, Schüttelfrost oder Erkältungsanzeichen hab ich nämlich nicht und das sind wohl Anzeichen dafür. Sollte ich lieber einen Arzt aufsuchen?
Vielen Dank,
Franziska
Beitrag vom 14.06.2009 22:44 Uhr
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Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Franziska,
Deine Diagnose stimmt! Eine Brusentzündung wird es wohl noch nicht sein. Den Stau musst Du aber bitte behandeln. Zunächst ist Ruhe das Wichtigste, dann vor dem Anlegen einen warmen Wickel auflegen, damit die Milch besser fließen kann. Bitte setzte Dich sofort mit Deiner Hebamme in Verbindung; oder auch mit einer Stillberaterin. Solange Du keines der von Dir beschriebenen Entzündungszeichen (Fieber usw.) hast, brauchst Du auch keinen Arzt aufsuchen.
Gute Besserung Hebamme Martina
Beitrag vom 15.06.2009 18:14 Uhr

Dosierung Bockshornkleekapseln

Von: Katja
Beitrag: Hallo. Da ich weniger Milch habe, habe ich mir in der Apotheke Bockshornkleekapseln + Zink gekauft. Die Bockshornkleekapseln von Dr. Pandalis habe ich absichtlich nicht gekauft, da in den Kapseln Rosmarin enthalten ist, welches man während der Stillzeit nicht unbedingt nehmen sollte, da dies mit der Zeit toxisch wirkt. Nun zu meiner Frage: ich habe gelesen, dass man von den Kapseln von Dr. Pandalis in den ersten drei Tagen 12 Kapseln nehmen soll, entspricht 2400mg Bockshornklee. Meine Kapseln enthalten je 500mg Bockshornklee, Zink 10mg (66% der empfohlenen Tagesmenge), Biotin 300 mikrogramm (200% der empfohlenen Tagesmenge). Auf der Verpackung steht jedoch, dass die Tagesmenge von 2 Kapseln pro Tag nicht überschritten werden darf!! Darf ich nun oder nicht? Denn man soll in den ersten Tagen 2400mg zu sich nehmen.
Beitrag vom 06.03.2009 19:08 Uhr
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Antwort/Kommentar
Von: Katja
Beitrag: Dass Rosmarin toxisch auf die Dauer wirkt, habe ich im Internet gelesen.
Beitrag vom 06.03.2009 19:09 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Katja
Beitrag: Oh sorry. Der Inhalt einer Kapsel ist 500mg Bockshornklee, 5! mg Zink, 150 mikrogramm Biotin.
Schon einmal ein großes Danke schön für ihre Antwort.
Beitrag vom 06.03.2009 20:15 Uhr
Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Katja,
also ehrlich gesagt wusste ich das mit dem hohen Rosmarinanteil nicht. Ich hatte mich einfach auf die Erfahrung von einigen Kolleginnen verlassen.
Allerdings empfehle ich seit einiger Zeit aus Kostengründen sowieso nur noch die reinen gemahlenen Bockshornkleesamen aus der Apotheke, bzw. von Kräuter Kühne. Davon nimmt man 4 Eßlöffel tägl. für ca. eine Woche. Schmeckt scheußlich, hilft aber sehr gut! Leider kann ich zu dem Thema Zink und Biotin nichts sagen; werde mich aber erkundigen und mich dann wieder melden.
Danke für den Beitrag und alles Gute Hebamme Martina
Beitrag vom 07.03.2009 17:27 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Nadine C.
Beitrag: Dosierung Bockshornklee, habe auch eine Frage!
Habe auch Bockshornklee zur Milchbildung empfohlen bekommen, habe welche mit 400 mg pro Kapsel in der Apotheke erhalten. In der Packungsbeilage steht, man soll 3 pro Tag nehmen? Das ist doch dann zu wenig, oder?
Beitrag vom 12.03.2009 10:41 Uhr
Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Ja, es handelt sich bei der Dosierung um eine Überdosierung, die in Kauf genommen wird und wenn überhaupt, nur geringe Nebenwirkungen hat. Diese sind z.B. Durchfall. Sehr sehr selten auch allergische Reaktionen, Vorsicht also bitte bei Asthma Patienten.
Ich habe die Empfehlung selber von einer erfahrenen Stillberaterin. Und in meinem Umkreis sind noch nie Nebenwirkungen aufgetreten, aber das ist keine Garantie.
Bei Unsicherheit ist es ratsam, eine Stillberatrin direkt zu befragen. Ausser den Kapseln kann frau auch Pulver (3x tägl. 0,5 bis 1 TL in Wasser, Tee, Saft oder Speisen) oder Tee aus den Samen des Bockshornklees zu sich nehmen ( 3x tägl. 1 Tasse; 1,5 TL auf 1 Tasse, 10 min leicht köcheln lassen). Immer für ca. 1Woche lang.
Ich wünsche Euch viel Erfolg (mehr Muttermilch)
Martina
Beitrag vom 12.03.2009 20:24 Uhr

hat Hunger saugt aber nicht

Von: Patricia
Beitrag: Meine Tochter ist 15 Wochen alt, mit 3,300 zur Welt gekommen und erst nach 4.5 Wochen den Geburtsgewicht wieder erreicht zugefuttert nach dem sie mit 3 Wochen 2,950 wog. Ich hatte irgendwie nicht genug Milch. Danach war alles mehr oder weniger gut und habe langsam die extra Flasche gelassen. Nun jetzt seit dem sie nachts mal 7 Stunden schläft ist die Milchmenge wieder zurückgegangen und vor allem morgens und abends ist sie Unruhig und weint viel weil Sie Hunger hat. Sie ist sauer und will aber nicht weiter saugen (außerdem wenn sie saugt (überhaupt) macht sie das nicht mehr so kräftig wie früher) und dann schläft ein tot müde von den Schreianfall. Ich habe angefangen vor dem Bett gehen ihr eine Flasche von 70 ml. nach dem stillen zu geben und dann mit abpumpen und war erschrocken als ich nur 60-70 ml. von beide Brüste gekriegt habe (3 Stunden später). Ihre Windeln sind auch nicht mehr so nass wie früher dafür macht sie aber öfter groß sehr wenig zwar aber 4-5 Mal am Tag (früher 1 Mal richtig).
Wäre sehr dankbar wenn Sie mir helfen könnten
Beitrag vom 05.03.2009 15:52 Uhr
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Antwort/Kommentar
Von: Patricia
Beitrag: hab vergessen den aktuellen Gewicht zu erwähnen: 5,350 gr.
Beitrag vom 05.03.2009 18:39 Uhr
Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Patricia,
zugenommen hat Deine Tochter insgesamt ja genug. Allerdings ist eine Nachtruhe von 7 Std. ganz schön lang, besser wäre es, wenn Du sie nachst einmal wecken würdest, um sie zu stillen. Sicher ist, dass die Milchproduktion nachlässt, wenn nachts so lange Pausen gemacht werden. Also als erstes kann ich Dir nur empfehlen, die Kleine nachst zu wecken und sie zu stillen.
Ansonsten ist es wichtig weiter das Gewicht zu kontollieren und die Kleine regelmäßig, vielleicht einmal die Woche zu wiegen.
Beim Abpumpen kommt übrigens oft weniger Milch, als beim Stillen.
Man kann auch die Ausscheidungen (also die vollen Windeln) in 24 Std. sammeln und wiegen. Wenn Du das machen möchtest, dann melde Dich nochmal bei mir, aber erstmal nachst anlegen!
Lieben Gruß und alles Gute
Hebamme Martina
Beitrag vom 07.03.2009 18:04 Uhr

Stillen

Von: Terry
Beitrag: Hallo mein Name ist Terry hab einen Sohn der ein monat alt ist stille voll hab jedoch ständig schwächte anfälle macht sich bemerkbar durch Augen flackern bizeln in fingern und händen schlafe eigentlich genug trinke 2 l am tag und in der nacht noch mal 1l soll ich besser aufhören zu stillen oder legt es sich mit der zeit und ich bekomme mehr kraft ?
Dank schon mal
Beitrag vom 22.02.2009 21:57 Uhr
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Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Terry,
Du trinkst wirklich genug! Aber ißt Du auch ausreichend? Es hört sich für mich so an, als ob Du etwas unterzuckerst. Bitte stelle Dir zu jeder Stillmahlzeit zusätzlich ein paar Kekse oder Obst bereit, wenn Du Dich dann schwach fühlst nimm davon, auch wenn Du keinen Hunger hast.
Oder leidest Du an sehr niedrigem Blutdruck?
Auf garkeinen Fall mit dem Stillen aufhören!
Alles Gute weiterhin Hebamme Martina
Beitrag vom 23.02.2009 13:24 Uhr

länger als 6 Monate voll stillen?

Von: Nicole
Beitrag: Hallo,
mein Kleiner war eine Frühgeburt. Nicht schlimm, er kam 4 Wochen zu früh. Mit dem Stillen hat es nach anfänglichen Schwierigkeiten immer gut geklappt. Aber jetzt bin ich total verunsichert, weil alle (Kinderarzt, Freundin, meine Mutter) sagen ich soll endlich zufüttern. Er trinkt nämlich angeblich zu oft, und das ist ein Zeichen dafür, das er nicht satt wird. Ich stille ihn alle 2h auch nachst. Und eigentlich stört mich das auch nicht. Die Nahrungsmittelhersteller und auch die Hebammen sagen ja, ab 6. Monat soll man besser zufüttern. Ich finde, dass er noch nicht will und würde gerne noch länger voll stillen. Darf ich das? Kann er zuwenig Nährstoffe bekommen?
Vielen Dank für eine Antwort.
Beitrag vom 14.01.2009 14:09 Uhr
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Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Nicole,
sorry, dass ich mich jetzt erst melde. Die Antwort auf Deine Frage ist dafür aber ganz einfach: Ja Du kannst auch länger als 6 Monate voll stillen. Bite mache Dir keine Sorgen. Lass Dir und dem Kleinen Zeit, dann passiert alles ganz von alleine.
Grüße aus Berlin
Martina
Beitrag vom 16.01.2009 16:44 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Lisa
Beitrag: HALLO NICOLE
Mir ging genau so...
Habe am 19.01.09 mein ersten Sohn bekommen!
Und auch er, wollte alle 2 Stunden an die Brust. doch ich konnte das nach einer Woche nicht mehr bin am Stock gegangen, habe mich dann ein bisschen erkundigt...Mir wurde dann gesagt das er die Brust als beruhigungsmittel ansieht, gar nicht wirklich Hunger hat. Ich habe dann versucht Ihn mit dem Schnuller zu beruhigen und hin zuhalten, bis er richtig Schmacht hat und dann hat er richtig gut und viel getrunken und auch gleich 4 Stunden geschlafen! So mache ich das jetzt immer und Ihm geht es besser damit besser und mir auch, weil ich nicht den ganzen Tag mit Stillen beschäftigt bin...Kannst es ja mal ausprobieren:-)
Beitrag vom 11.02.2009 14:58 Uhr

Unruhiges Kind

Von: Joanna
Beitrag: Guten Abend!
Ich habe ein Stillproblem. Mein Sohn (10 Wo.) hat in der letzten Woche lediglich 130 gramm zugenommen. Seit einiger Zeit ist es auch sehr schwierig ihn zu stillen. Nach 10 Minuten pro Brust fängt er an zu zappeln, sich zu krümmen, zu weinen oder einfach die Brustwarze immer wieder loszulassen und zu \"fangen\". Auch nach dem Stillen weint er. Da ich bis jetzt keinen Stilltee o. ä. getrunken habe, dachte ich hätte zu wenig Milch. Aber auch nach dem Tee ist es nicht besser geworden. Häufigeres Anlegen bringt auch nichts da er die Brust wieder \"ausspuckt\". Da er jedesmal Sab-Simplex bekommt (3-Monatskoliken) können es doch eigentlich auch keine Bauchschmerzen sein, oder? Muss ich jetzt zufüttern? Wie lange darf dieser Zustand andauern?
Beitrag vom 09.12.2008 17:52 Uhr
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Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Joanna,
zunächst mal: Bitte versuche ruhig zu bleiben; im Moment musst Du nicht zufüttern. 130g Gewichtszunahme sind doch gut! Sicher, es gibt Babies die viel mehr zunehmen, aber 80g pro Woche sind das Mimimum und da liegt er ja ganz klar drüber.
Für die Unruhe gibt es immer mehrere Gründe. Zum Teil sind das auch ganz normale Entwicklungsphasen, weil die Kinder zunehmend ihre Umwelt entdecken und jeden Tag ganz viele neue Dinge erleben und verarbeiten müssen. Stillen ist dann einfach nicht so wichtig!
Hier meine Tipps: Versuche eine möglichst entspannte und reizarme Stillsituation zu schaffen. Kein Fernseher, kein Handyklingeln z.B. ; kannst Du Dich vielleicht auch tagsüber zum Stillen hinlegen?
Falls Du wirklich das Gefühl hast, dass Deine Milch nicht reicht, gibt es noch viel mehr als nur den Stilltee. Malzbier, Bockshornklee, Hühnersuppe, etc. bitte sprich doch Deine Hebamme dazu nochmal an.
Wie Du bereits geschreiben hast, glaube auch ich nicht, dass seine Unruhe mit den Bauchschmerzen zu tun hat. Ohne das jetzt groß psychologisieren zu wollen, denke doch mal einen Augenblick darüber nach, ob es in Deiner Familie irgendeine neue, aufregende Situation gibt, die der Kleine zu verarbeiten hat. Oder noch eine Idee, gab es um die 10.Schwangerschaftwoche vielleicht auch ein sehr stressiges Erlebnis für Dich?
Bitte melde Dich, wenn Du noch Fragen hast
Hebamme Martina
Beitrag vom 10.12.2008 12:55 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Joanna
Beitrag: Liebe Martina, vielen Dank für Deinen Rat. Leider hat literweise Vitamalz auch nichts genutzt. Meine Hebamme meinte ich sollte doch mit dem zufüttern anfangen. Versuchshalber habe ich mal seine Mahlzeit mit einer elektrischen Pumpe abgepumpt und kam auf lediglich 60 ml aus beiden Brüsten. Meine Hebamme sagte, ich sollte ihm nach dem Stillen ein Fläschchen geben und ihn so lange trinken lassen wie er mag. Er trinkt dann aber ganze 140 ml. Das ist doch zu viel, oder? Gibt es die Chance, dass ich wieder voll stillen kann? Es geht mir nämlich gar nicht so gut, bei den Gedanken ihm die Flasche zu geben.
Liebe Grüße Joanna
Beitrag vom 19.12.2008 18:43 Uhr
Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Guten Abend,
also 140ml sind wirklich viel, aber eben auch nicht zuviel. PreNahrung füttert man genauso wie MuMi, nach Bedarf.
Und 60 ml abgepumpte Milch sind doch garnicht so wenig, immerhin kann man davon ausgehen, dass die Babies immer mehr aus der Brust trinken, als die Pumpe rausholt.
Deine Bedenken, dem Kleinen die Flasche zu geben verstehe ich völlig, den die Gefahr mit dem Zufüttern auch langsam abzustillen besteht auch immer. Bitte wende Dich doch an eine Stillberaterin in Deiner Nähe. Dein Problem ist einfach zu komplex, als das wir das hier hinreichend erörtern können. (z.B. www.stillen.de oder wende Dich an ein Krankenhaus in Deiner Umgebung, das zertifiziert ist. unter:www.babyfreundlich.org )
Alles Gute und halte durch
Martina
Beitrag vom 21.12.2008 19:42 Uhr

 

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