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Martina Hellenkamp

Martina Hellenkamp

Hebamme

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Spucken nach dem stillen

Von: Monique
Beitrag: Hallo, heute früh um viertel nach 2 , nach 2,5 Stunden Schlaf war die Nacht zu Ende, egal wielange ich ihn hoch halte es kommt immer noch was raus und selbst wenn er höher liegt würgt er (haben ein Keilkissen unter die Matratze gelegt) , aber komischerweise fast ausschließlich nachts, tagsüber , jetzt zum Beispiel hat er ganz normal Bäuerchen gemacht und schläft jetzt. Heute früh ist er dann über meiner Schulter eingeschlafen und hat so auf dem Bauch legend auch eine stunde geschlafen Ohne dass nochmal was hoch kam, obwohl das doch eigentlich hoch drücken müssen wenn er auf dem bauch liegt, oder ist das besser wie rücken ? Ich mache nachts nichts anders wie tagsüber , außer dass leise Musik an ist, selbe Umgebung etc. Ansonsten um ihre frage zu beantworten hat sich bei uns nichts verändert. Kann es an seinem Entwicklungssprung liegen, ist jetzt viel aufmerksamer, lacht mehr, will aber auch mehr beschäftigt werden, fehlt ihm das nachts ? Desweiteren muss ich ihn wickeln, weil er sich sonst unwohl fühlt , da er spätestens nach 10 Minuten an der Brust seinen Stuhlgang los wird und das bei jeder mahlzeit, nimmt er vielleicht deswegen nicht richtig zu , waren vielleicht in den letzten 3 Wochen knapp 200 gr. Wenn überhaupt :-(( hat am Anfang mehr zugenommen, pro Woche ungefähr 240 gr.
Beitrag vom 01.02.2012 13:59 Uhr
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Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Monique,
die Gewichtszunahme ist zwar gering, aber noch lange nicht bedenklich. Vielleicht ist es wirklich am Besten, wenn du dich mit deiner Hebamme oder einer Stillberaterin noch mal zusammensetzt.
Grundsätzlich ist dieses ganze Thema um den Reflux oder Spucken/Aufstoßen einfach viel zu komplex, als das dieses Forum dem gerecht werden könnte. Mir stellt sich immer noch die Frage, warum es so plötzlich anfing bei deinem Sohn, allerdings kann ein Entwicklungs-oder Wachstumsschub eine Ursache sein.
Bitte achte beim Stillen darauf, dass der Kleine richtig gut an der Brust trinkt, viele häufige Pausen zum Aufstoßen macht; viele kleine Mahlzeiten sind besser als eine große; du solltest versuchen deinen Sohn möglichst aufrecht oder halbschräg zu stillen, sodass der Kopf des Babys höher gelagert ist als der Körper.
Bitte wende dich, wenn keine Besserung auftritt noch mal an eine Kinderärztin, die dich auch an einen Spezialisten überweisen kann.
Lieben Gruß,
Martina
Beitrag vom 01.02.2012 22:05 Uhr

Spucken nach dem stillen

Von: Monique
Beitrag: Hallo,
Unser Sohn ist jetzt 7 Wochen alt und seit ca. 3 Tagen fängt er an jegliche Nahrung wieder teilweise auszuspucken sobald an ihn ablegt, auch nach mehreren baeuerchen, bei denen er sei ständigen meiner Schlüter windet wie ein Aal. Irgendwann ist er dann ganz ruhig, dann lege ich ihn hin und er beginnt wieder sich zu Winden und zu würgen . Wenn er dann mal schläft ist Ruhe zwischen 2,5-4,5 Stunden, aber sobald er zwischendurch wach wird geht es gleich wieder mit würgen los, Ruhe bringt dann nur meine Brust was wieder den Kreislauf ankurbelt weil er dann vermutlich wieder das trinkt was vorher schon zuviel war. Habe auf der anderen Seite aber das Gefühl dass er garnicht zunimmt . Geburtsgewicht 3530 und jetzt ca. 4200 gr. Meine Kinderärztin meinte nur das sei normal alle babys hätten einen reflux. Weiß nicht mehr weiter - so dauert stilleinheit manchmal bis zu 3 Stunden . Probleme bestehen hauptsächlich abends und nachts.
Beitrag vom 01.02.2012 03:34 Uhr
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Antwort/Kommentar
Von: Monique
Beitrag: Hallo, heute früh um viertel nach 2 , nach 2,5 Stunden Schlaf war die Nacht zu Ende, egal wielange ich ihn hoch halte es kommt immer noch was raus und selbst wenn er höher liegt würgt er (haben ein Keilkissen unter die Matratze gelegt) , aber komischerweise fast ausschließlich nachts, tagsüber , jetzt zum Beispiel hat er ganz normal Bäuerchen gemacht und schläft jetzt. Heute früh ist er dann über meiner Schulter eingeschlafen und hat so auf dem Bauch legend auch eine stunde geschlafen Ohne dass nochmal was hoch kam, obwohl das doch eigentlich hoch drücken müssen wenn er auf dem bauch liegt, oder ist das besser wie rücken ? Ich mache nachts nichts anders wie tagsüber , außer dass leise Musik an ist, selbe Umgebung etc. Ansonsten um ihre frage zu beantworten hat sich bei uns nichts verändert. Kann es an seinem Entwicklungssprung liegen, ist jetzt viel aufmerksamer, lacht mehr, will aber auch mehr beschäftigt werden, fehlt ihm das nachts ? Desweiteren muss ich ihn wickeln, weil er sich sonst unwohl fühlt , da er spätestens nach 10 Minuten an der Brust seinen Stuhlgang los wird und das bei jeder mahlzeit, nimmt er vielleicht deswegen nicht richtig zu , waren vielleicht in den letzten 3 Wochen knapp 200 gr. Wenn überhaupt :-(( hat am Anfang mehr zugenommen, pro Woche ungefähr 240 gr.
Beitrag vom 01.02.2012 12:15 Uhr

Spucken nach dem stillen

Von: Monique
Beitrag: Hallo,
Unser Sohn ist jetzt 7 Wochen alt und seit ca. 3 Tagen fängt er an jegliche Nahrung wieder teilweise auszuspucken sobald an ihn ablegt, auch nach mehreren baeuerchen, bei denen er sei ständigen meiner Schlüter windet wie ein Aal. Irgendwann ist er dann ganz ruhig, dann lege ich ihn hin und er beginnt wieder sich zu Winden und zu würgen . Wenn er dann mal schläft ist Ruhe zwischen 2,5-4,5 Stunden, aber sobald er zwischendurch wach wird geht es gleich wieder mit würgen los, Ruhe bringt dann nur meine Brust was wieder den Kreislauf ankurbelt weil er dann vermutlich wieder das trinkt was vorher schon zuviel war. Habe auf der anderen Seite aber das Gefühl dass er garnicht zunimmt . Geburtsgewicht 3530 und jetzt ca. 4200 gr. Meine Kinderärztin meinte nur das sei normal alle babys hätten einen reflux. Weiß nicht mehr weiter - so dauert stilleinheit manchmal bis zu 3 Stunden . Probleme bestehen hauptsächlich abends und nachts.
Beitrag vom 01.02.2012 03:34 Uhr
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Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Monique,
wie geht es euch denn heute? Spuckt und würgt dein Kleiner denn immer noch so viel? Mich wundert es etwas, dass dieser Reflux so plötzlich auftritt, hat dein Sohn denn vorher nie gespuckt? Gab es denn irgendeine tiefgreifende Veränderung in eurem Leben oder hattet ihr sehr viel Stress? Vielleicht triffst du dich am Besten nochmal mit deiner Hebamme, sie kann dir sicher ein paar Tipps geben. Bei einem Reflux ist es sehr wichtig, die Kinder im Schlaf mit dem Kopf etwas höher zu lagern, also das ganze Bettchen etwas schräg zu stellen. (Bitte kein Kissen benutzen); nach dem Stillen ganz viel Ruhe für den Kleinen, beim Bäuerchen nicht auf den Rücken klopfen, bitte nur aufrecht halten und auch nicht direkt nach dem Stillen den Kleinen wickeln. Ansonsten empfehle ich dir, deinen Sohn doch mal einem Osteopathen vor zu stellen. Die Gewichtszunahme ist wirklich in Ordnung, da brauchst du dir keine Sorgen zu machen.
Lieben Gruß,
Martina
Beitrag vom 01.02.2012 11:13 Uhr

Bochkshornsamen

Von: Edith
Beitrag: Hallo liebe Martina,
habe mir aus der Apotheke Bockshornsamen zur Michbildung mitgenommen, wie dosiere ich das jetzt bzw. wie nehme ich das jetzt ein.
Gibt es einen Unterschied zwischen Bockshorn"KLEE"samen und Bockshornsamen, das steht nämlich auf der Verpackung. Also nur Bockshornsamen auf latein Semen Foenugraeci tot.
Würde eben gern ein bisschen mehr Milch haben wollen. Mein Sohn 2 Monate nimmt gut zu und es hat bisher keine Probleme mit dem Stillen gegeben, allerdings nimmt er die rechte Brust sehr ungern und ich denke weil dort zu wenig Milch drin ist. Habe auch schon NACH dem Stillen abgepumt, bekomme meist nur 10ml heraus. Ist doch sehr wenig oder ??
Wenn die rechte Problembrust komplet abgepumt wird kommen lediglich knapp 70 ml heraus.
Könnte rat gebrauchen und eben eine Dosierungsanleitung oder Einnahmeanleitung zu dem Bockshornsamen.
Danke
Schöne Grüße Edith
Beitrag vom 24.01.2012 18:12 Uhr
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Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Edith,
hier ist zunächst die offizielle Anleitung zur Einnahme der Kapseln:
Bockshornkleesamen (Foenum graecum)
Wirkung: Vermehrte Schweißbildung, stimuliert Insulinausschüttung, senkt Blutzucker und Blutfette, steigert Milchmenge
Dosierung: individuell, Ahornsirup-Geruch von Schweiß und Urin zeigt wirksame Dosis, Wirkungseintritt nach 1-2 Tagen
Kapseln: 3x täglich 1200-2400 mg Bockshornklee (z.B. Dr. Pandalis® Kapseln à 200mg)
Pulver: 3 x täglich ½ - 1 Teelöffel mit Wasser, Saft oder in Speisen gerührt
Tee: 3 x täglich 1 Tasse (1,5 Teelöffel Samen auf eine Tasse Wasser für 10 Minuten leicht köcheln)
Mögliche Nebenwirkungen: Durchfall, gesteigerter Appetit, Hypoglykämie, Uteruskontraktionen (daher nicht in der Schwangerschaft einnehmen!), Verstärkung von Asthmasymptomen, außerdem gibt es zwei Berichte von allergischen Reaktionen, einmal nach Inhalation von gem. Bockshornkleesamen, einmal nach Applikation von Bockshornkleesamenpaste auf der Kopfhaut.
Wenn Dein Kleiner gut zunimmt, muss es wohl nicht an zu wenig Milch liegen, dass er so schlecht an der rechten Brust trinkt. Deshalb ist es auch nicht wichtig, wieviel Milch nach dem Stillen noch in der Brust ist.
Hast Du denn schon viele verschiedene Stillpositionen ausprobiert? Vielleicht solltest Du Dich da nochmal mit Deiner Hebamme zusammen setzten, sie kann Euch beim Stillen beobachten und Dir Tipps geben. Oder Du stellst den Kleinen mal einem Osteopathen vor, vielleicht hat Dein Sohn eine Verspannung durch die Geburt und trinkt deshalb rechts so schlecht (nur eine Vermutung von mir).
Lieben Gruß aus Berlin,
Martina
Beitrag vom 26.01.2012 09:54 Uhr

Er verweigert die Brust...

Von: Joanna
Beitrag: Hallo!
Unser Sohn ist 9 Wochen alt und wurde bisher voll gestillt was auch prima geklappt hat. Seit etwa 5 Tagen fängt er beim Trinken nach wenigen Minuten an zu schreien und ich wechsel dann die Brust, dann folgt wieder das Gleiche auf der anderen Seite: kurz trinken und dann schreien. Ausserdem ist er sehr unruhig, trinkt seltener und schreit viel, möchte nur herum getragen werden und mag nicht in den KiWa oder ins MaxiCosi (was er vorher liebte). Und das alles seit etwa 5 Tagen. Ich habe genug Milch, denn wenn ich kurz drauf drücke, dann spritzt die Milch nur so raus, ausserdem spannt und kribbelt meine Brust ordentlich, wenn Sohnemann zu lange schläft. Unser Stillrhythmus war bisher keiner, denn Sohnemann wurde nach Bedarf gestillt was alle 1,5 bis 2 Stunden bedeutet. Es hat mir auch nichts aus gemacht, denn ich geniesse das Stillen und diese Zweisamkeit. Ich bin nun langsam mit meinem Latein am Ende und frage mich woran sein Verhalten liegen kann??? Ist er zu "faul", um die Hintermilch herauszusaugen??? Ist es einfach nur eine Phase???
Was kann es sein? Was kann ich tun???
Gruss!
Anna
Beitrag vom 12.01.2012 18:54 Uhr
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Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Anna,
wie geht es euch jetzt? Ist der Spuck vorbei, oder reagiert dein Sohn immer noch so ablehnend auf die Brust? Ganz bestimmt ist das nur eine Phase, versuche bitte ruhig zu bleiben. Er macht nur eine Entwicklungsphase durch und wenn sich viel verändert in einem Babyleben, dann kommt es oft zu solchen Reaktionen. Du solltest, wenn möglich abwarten und versuchen Ruhe und Sicherheit auszustrahlen. Bitte stille den Kleinen immer nur, wenn er müde wird, lege dich am besten mit ihm ins Bett, so hat er weniger Ablenkung. Versuche auch ihn länger, also öfter hinter einander an einer Seite zu stillen, damit er die Hintermilch bekommt.
Wenn es in eurem Leben allerdings z. Z. vielleicht eh etwas turbulenter zugeht, oder ihr Stress ausgesetzt seid, ist das vielleicht die Ursache seiner Unruhe! Auf jeden Fall ist er nicht zu faul! Er gibt sich wirklich Mühe, so wie du.
Alles liebe für die weitere Stillzeit wünscht,
Hebamme Martina
Beitrag vom 15.01.2012 19:03 Uhr

Stillen zu wenig milch

Von: jennifer siegeler
Beitrag: hallo habe jetzt vor knapp zwei monate aus krankheitsgründen aufgehört zu stillen.. möchte aber gern wieder anfangen.. wenn ich meine brust zusammen drücke kommt noch ein wenig milch allerdings nicht so viel das sie satt wird habe sie des öfteren wieder angelegt aber es kommt einfach kein einschuss :(.. und cih würde sie so gerne weiterhin stillen weil ichs einfach für das beste halte.. kannst du mir sagen was ich am besten machen kann?
lg jenny
Beitrag vom 10.01.2012 04:01 Uhr
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Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo,
da empfehle ich dir das Brusternährungsset von Medela. Damit kannst du stillen, auch wenn nicht genug Milch vorhanden ist und dein Kind wird trotzdem satt. Durch das Saugen an der Brust wird dann auch die Milchproduktion wieder angeregt, zusätzlich wäre es vielleicht sinnvoll eine Milchpumpe zu benutzen.
Ich wünsche dir ganz viel Erfolg, halte durch, es lohnt sich,
lieben Gruß,
Hebamme Martina
Beitrag vom 11.01.2012 13:53 Uhr

Bockshornklee-Kapseln

Von: Katrin Händel
Beitrag: Hallo ich habe jetzt so viel über diese Kapseln und ihre Milchbildende Wirkung gehört. Ich bin nun verunsichert weil der aktivierte Bockshornkleesamen-Kapsel kram Rosmarin enthält und der in der Stillzeit nicht genommen werden soll. DR PANDALIS hat dieses Produkt. Es gibt noch das von MOTHERLOVE MORE MILK PLUS ohne Rosmarin. Ein Flüssigkonzentrat, aber nicht aktiviert. Was ist zu empfehlen??
Beitrag vom 07.01.2012 14:03 Uhr
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Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo,
das Flüssigkeitskonzentrat kenne ich nicht, habe also damit keine Erfahrung. Um ganz sicher zu gehen, kannst du dir Bockshornkleepulver lose in der Apotheke kaufen. Dann nimmst du ca. 4-6 Eßlöffel pro Tag.
Lieben Gruß,
Hebamme Martina
Beitrag vom 09.01.2012 13:27 Uhr

Erkältung

Von: Diana
Beitrag: Meine Familie und ich sind seit einigen Tagen stark erkältet, Halskratzen, Schnupfen, Husten. Meine Kleine ist 10 Wochen alt und wird von mir voll gestillt. Nun plagt mich die große Sorge, sie auch
mit der Erkältung anzustecken.
Erhält sie vielleicht Antikörper, die sie mit der MM aufnimmt?
Vielen Dank
Diana
Beitrag vom 07.01.2012 10:50 Uhr
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Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo,
mache dir bitte keine Sorgen. Stillen ist die beste Vorbeugung! Deine Tochter erhält die Antikörper über die Muttermilch und wird sehr wahrscheinlich gar nicht erkranken.
Lieben Gruß,
Hebamme Martina
Beitrag vom 09.01.2012 13:23 Uhr

Stillen und Menstruation

Von: Bea
Beitrag: Hallo Martina,
ich stille jetzt seit 23 Monaten voll und mu0te heute früh mit Entsetzen festellen das ich meine Regel bekommen habe. Ich bin vollkommen irritiert, ich war immer der Meinung der Eisprung wird unterdrückt solange ich stille.
Ich stille in 24h 8x manchmal auch öfter und außer mal eine Scheibe Wurst oder 2 Löffel joghurt oder 3 Nudeln mit Sosse will er nichts anderes.
Was passiert da jetzt mit den Hormonen?
Wird die Milch zurückgehen und versiegen?
Kann die Regel auch wiederverschwinden?
Oje,Oje,Oje
Vielen Dank im Voraus
Bea
Beitrag vom 05.01.2012 21:24 Uhr
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Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Bea,
keine Panik, alles wird gut! Du kannst auch mit Menstruation weiter stillen, das macht gar nichts aus. Allerdings stimmt es leider nicht, dass stillende Mütter keinen Eisprung haben! Während der Stillzeit ist es sehr wohl möglich, schwanger zu werden oder auch die Periode zu haben. Stillen alleine (auch voll stillen) ist KEINE Verhütungsmethode. Was in Deinem Körper passiert ist also völlig normal, irgendwann stellt sich der Hormonhaushalt eben wieder auf ‚schwanger werden’ um, egal ob noch gestillt wird oder nicht. Mach einfach so weiter wie bisher,
alles Gute wünsch ich Dir,
Martina
Beitrag vom 06.01.2012 16:50 Uhr

ich konnte nur 1 1/2 Wochen stillen

Von: k.A.
Beitrag: Hallo! ich bin sehr traurig... mein Sohn wird in 2 Tagen sechs Wochen alt. Leider konnte ich nur 1 1/2 Wochen stillen da meine Brustwarzen total kaputt waren und ich dann auch noch beidseits Milchsrau bekam der mit Antibiotika behandelt werden musste. Ausserdem lagen meine Nerven blank... jetzt habe ich aber immer stärker den Wunsch doch wieder zu stillen! es ist o dass ich schon durch wenig Druck noch ein paar Tropfen Milch aus der Brust bekomme, allerdings natürlich bei weitem nicht genug zum sättigen... was soll ich bloß machen?
Beitrag vom 26.12.2011 22:27 Uhr
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Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo,
das tut mir sehr leid für dich! Trotzdem kannst Du versuchen, die Milchproduktion wieder zu steigern. Dazu musst du eng mit Deiner Hebamme zusammen arbeiten, sie kennt alle Tricks und Tipps, um mehr Milch zu produzieren. Am Wichtigsten ist es im Moment die Nähe zu deinem Kind ganz einfach zu genießen, bitte kuschelt ganz viel, möglichst auch nackt! Das fördert die Milchmenge schon mal ganz gut. Wie gesagt deine Hebamme wird dir helfen, wenn du einmal gestillt hast kannst du die Milchmenge immer wieder anregen.
Alles Gute,
Martina
Beitrag vom 29.12.2011 17:20 Uhr

Zufüttern

Von: Sabine
Beitrag: Zuerst einmal möchte ich schreiben, daß ich sehr froh bin, dieses Forum gefunden zu haben und zu erfahren, daß viele anderen die gleichen Probleme und Phasen wie ich habe. Mein Sohn wurde vor 6 Woche als sog. SGA-Kind in 38+4 mit 2350g und KS (nachdem mehrere Einleitungen nicht angesprungen sind) geboren. In der Klinik wurde er sofort zugefüttert, zudem war es dort eine einzige Katastrophe, komplett überbelegt und hektisch, einfach furchtbar. Wie dem auch sei, als ich nach Hause kam stellte die Hebamme erstmal auf nur Stillen um. Er nahm aber leider ab und ich hatte mehrere Zusammenbrüche und war total geschwächt und vollkommen am Ende. (vor der Geburt war ich bereits 5 Wochen wegen SGA und Kreislaufproblemen im Krankenhaus und das machte sich bemerkbar). Zum Glück war mein Mann in der Zeit zu Hause, sonst hätte das gar nicht geklappt. Nach dieser Woche haben wir also wieder nach dem Anlegen - leider mit Stillhütchen, die Brust schreit er ohne nur an - angefangen zuzufüttern und er hat gut zugenommen und mir ging es so langsam auch wieder besser (seit Monaten wurde immer sein Gewicht überprüft, schon ungeboren im Bauch und das hat mich ganz verrückt gemacht, das Vetrauen in ihn, wachsen zu können war vollkommen zerstört). Als er aber anfing, immer mehr aus der Flasche zu trinken hatte ich drei Tage Dauerheulen weil ich so frustriert war, daß ich nicht genug Milch für ihn habe und die jetzt auch noch weniger wird und und ihn nach einem ungewünschten Kaiserschnitt und der ganzen Zeit im Krankenhaus etc. noch nicht mal richtig stillen kann, es war furchtbar. Meine Hebamme riet mir, wieder möglichst viel zu pumpen. An guten Tagen und mit Hilfe meines Mannes schaffe ich das 3-4 Mal und es kommen jetzt ca. 50-60 ml pro Pumping Session. Ich schreibe an guten Tagen, denn das Problem ist, daß er jeweils ca. 1 Stunde an der Brust ist, dann ähnlich lang an der Flasche für ca. 120ml und das Pumpen dann bei mir auch ca. 45 min. dauert. d.h. bei einem Rhythmus von 3-4 Stunden schaffe ich es gelegentlich auf die Toilette und im Idealfall auch mal vor die Türe (was mir sehr wichtig ist, da ich immer sehr aktiv und sportlich war) und wenn mein Mann nicht abends nach der Arbeit noch kochen würde, würde ich wsl. gar nichts mehr essen. Ich habe lange gebraucht und brauche immernoch Zeit zu akzeptieren wie das Ende meiner Schwangerschaft verlaufen ist, die Geburt, die ersten Tage und letztendlich die Stillzeit aber ich möchte an dieser Stelle schreiben, daß mir die Flasche und die Möglichkeit, meinen kleinen Sohn (der nun stolze 3500g wiegt!) auch ohne meine Brust zu ernähren sehr geholfen hat. Ich finde es sehr schade welcher Druck heutzutage herrscht, sein Kind voll zu stillen, "Flaschenmütter" sind (nach nur wenigen Wochen und Monaten !) schon Rabenmütter. Dabei hat mir die Flasche geholfen, Kraft zu sammeln und auch meinen Sohn als etwas anderes als als kleines Saugmonster und mich als als etwas anderes als als "ichmußaufTeufelkommrausMilch haben" zu sehen sondern als Mutter und Kind, die sich kennenlernen und lieb haben. Ich würde wirklich wahnsinnig gerne voll stillen und die Geburt nochmal "richtig" neu erleben und bin für Tipps zum Stillen sehr dankbar aber mir war es auch wichtig, mal "die Flasche" hochzuhalten, denn ohne sie hätten wir es beide wohl nicht so gut geschafft. Bei mir hat's auch etwas gedauert, bis ich es gecheckt habe aber Mutter sein heißt nicht nur Milch geben.
Beitrag vom 23.12.2011 17:11 Uhr
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Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo,
vielen Dank für deine Offenheit und diesen Beitrag. Es ist bestimmt gut sich mal alles von der Seele zu schreiben. Du hast völlig Recht damit: eine gute Mutter sollte wirklich nicht dadurch definiert werden, dass sie voll stillt! Da gibt es noch so viel anderes. Jede Stillbeziehung und jede Eltern-Kind-Beziehung ist etwas ganz besonderes und einzigartig. Nur so sollte man das sehen! Alles Gute auf eurem weiteren Lebensweg,
Martina
Beitrag vom 29.12.2011 17:06 Uhr

Dauernuckeln nachts

Von: Patricia
Beitrag: Hallo liebe Martina.
Vielen Dank nochmal für das Bockshornkleeschema, es hat bei mir gut angeschlagen und sicht- und spürbar die Milchproduktion angeregt! Meine heutige Frage führt vielleicht etwas zu weit, aber vielleicht hast Du ja auch eine Literaturempfehlung für mich?!
Meine Tochter (15 Wochen) schläft bei uns im Bett, zum Glück schreit sie nachts nicht und schläft ganz gut. Am Anfang ist sie beim Stillen eingeschlafen, hat dann irgendwann die Brust los gelassen und sich nach 3-4 Stunden wieder gemeldet wenn sie Hunger hatte. Leider ist es noch immer so, dass sie nur beim Stillen einschläft, aber sofort wach wird wenn ich versuche sie abzudocken und dann solange meckert bis ich sie wieder anlege. So kommt es, dass ich fast die ganze Nacht im "Dauerstillmodus" bin, wobei sie natürlich eher nuckelt als die ganze Zeit richtig zu trinken. Wir haben auch ein Babybay-Bettchen angeschraubt, aber das gibt jedes Mal sehr lautes Geschrei wenn ich auch nur kurz versuche sie hinein zu legen. Kannst Du mir einen Rat geben, wie wir vom Dauerstillen weg kommen können?
Vielen Dank im Voraus und liebe Grüße
Patricia
Beitrag vom 22.12.2011 16:33 Uhr
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Antwort/Kommentar
Von: Patricia
Beitrag: PS: natürlich haben wir es auch schon mit einem Schnuller probiert, aber den wehrt sie von Anfang an vehement ab, wird sogar richtig wütend wenn man probiert ihn ihr zu geben
Beitrag vom 22.12.2011 19:36 Uhr
Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Patricia,
ja das hört sich ja ganz schön stressig an! Wäre es denn möglich, dass dein Mann mit der Kleinen schläft und sie dir nur zum Stillen bringt? Bei Papa gibt es ja bekanntlich keine Milch in der Brust. Da muss sich die Kleine dann mit dem Nuckel oder einer Wasserflasche zufrieden geben.
Vielleicht ist es ja auch nur ein Phase oder eine Reaktion deiner Tochter auf irgendwelche Veränderungen oder Störungen in eurem Tagesablauf? Also vielleicht reicht es einfach, noch ein bisschen Geduld zu haben und alles regelt sich wieder von selbst?
Als Literaturempfehlung kannst du ja mal die Bücher 'Das 24 Stunden Baby' und 'Schlafen und Wachen' anschauen.
Frohe und geruhsame Weihnachten im wahren Sinne des Wortes wünsche ich dir von ganzem Herzen,
Martina
Beitrag vom 23.12.2011 13:12 Uhr

Bockshornklee

Von: Susi
Beitrag: Ich hatte vielleicht vergessen zu erwähnen, das ich sie immer gewogen hab und ich somit gemerkt habe das nachmittags die milchmenge reduziert ist, also handelt es sich hier nicht um das Clustern.
sollte ich dann einen bestimmten stillrhythmus einhalten?von der Zeit her gesehen?
Das wichtigste was ich dann noch wissen wollte, ob man dann nachts auch alle 3 Stunden anlegen sollte, das hab ich bisher nämlich nicht gemacht, vielleicht ist deswegen die Milchmenge so gering?
LG Susi
Beitrag vom 17.12.2011 14:47 Uhr
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Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo nochmal liebe Susi,
sicher wäre es gut, auch nachst regelmäßig anzulegen. Alle 3-4 Stunden ist sicher ein guter Abstand. Nachts wird das Milchbildungshormon am Stärksten ausgeschüttet, deshalb sind lange Stillpausen gerade nachst nicht zu empfehlen.
Lieben Gruß,
Martina
Beitrag vom 18.12.2011 18:36 Uhr

Bereue es zu Stillen

Von: Boosin
Beitrag: Ich bin schon total verzweifelt und bereue es überhaupt mit dem Stillen begonnen zu haben. Meine Tochter ist nun 15 Wochen und ich Stille sie von Anfang an alle 1-2 Stunden nach Bedarf. Ich dachte immer das die Abstände sich irgendwann verlängern. Vor allem Nachts!! Sie schläft bei uns im Familienbett und trotz "im Liegen Stillen" bin ich völlig fertig weil ich nie in den Genuss einer Tiefschlafphase komme!
Ich fühl mich ausgebrannt und ständig gefordert weil ich nichts mehr planen kann. Sie schläft nur im Tragetuch am Tag und Hasst Kinderwagen fahren. Mein Baby ist auch laut Kinderarzt nur im mittleren Durchschnitt mit dem Gewicht obwohl ich so oft Stille und eigentlich genug Milch habe. Sie trinkt auch viel von der Hintermilch!
Ich hab schon selbst keinen Hunger mehr weil mich das so Frustet!! Leider verweigert sie die Flasche (egal welche Aufsätze und wer füttert) und schreit bis sie die Brust bekommt.
Was soll ich denn jetzt machen?! Was ist wenn sie auch Beikost verweigert?? Ich kann so nicht ewig weiter machen. Niemand kann mir die kleine mal abnehmen und mit den Stillabständen komm ich nicht mehr aus dem Haus. Schnuller nimmt sie nicht aber sie hat eindeutig Hunger und Trinkt reichlich.
Bin total verzweifelt und bitte um Ratschläge wie ich ihr die Flasche schmackhaft machen kann damit auch mal mein Mann füttern kann. Wann verlängern denn Babys ihre Abstände??
Beitrag vom 02.12.2011 16:12 Uhr
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Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo,
schrecklich für Dich, so ein Stress. Was soll ich Dir raten?
Zunächst mal folgendes (auch wenn es für Dich ein Schock ist): eigentlich hört sich Deine Schilderung ganz normal an. Stillkinder brauchen bis zu 12 Mahlzeiten in 24h und sehr viele voll gestillte Babys verweigern Flasche und Schnuller konsequent. Soweit ändert das ja leider nichts daran, dass Du scheinbar total am Ende bist und Dich das Stillen unter Druck setzt und nervt.
Es gibt jetzt aus meiner Sicht nur zwei Möglichkeiten für Dich entweder stillst Du ab, oder Du suchst Dir eine gute Stillberaterin, um über Deine Gefühle und Ängste zu reden. Evtl. kannst Du Dich ja auch noch mal an Deine Hebamme wenden.
Hier habe ich noch meine persönliche Erklärung für Dich, warum Deine Kleine so sehr auf Dich und die Brust fixiert ist: Die kleinen Babys haben unglaublich feine Antennen, um die Gefühle ihrer Eltern, speziell der Mutter wahrzunehmen. Deine Kleine nimmt mit jedem Zug an der Brust Deine widersprüchlichen und ablehnenden Gefühle wahr und regiert auf ihre Art darauf. Je mehr Du das Stillen ablehnst, umso mehr will Deine Tochter von Dir haben, um sich Deiner sicher zu sein.
Solltest Du die Flasche noch mal probieren, wäre es sicher sinnvoll, wenn Du für eine gewisse Zeit die Wohnung verlässt, am Besten auch ohne Handy. Deine Tochter wird schon aus der Flasche trinken, wenn sie wirklich Hunger hat. Es gibt da leider kein Patentrezept.
Gerade habe ich Deine Bericht ein zweites Mal in Ruhe gelesen: es ist im Bereich des Möglichen, dass Du unter einer Wochenbettdepression leidest und deshalb auch alles so schwarzsiehst. Ich rate Dir wirklich Deine Hebamme zu kontaktieren, sie kann Dir auch bei der Suche nach geeigneten Therapeuten helfen.
Lieben Gruß
Martina
Beitrag vom 02.12.2011 17:49 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Henriette
Beitrag: Zunächst möchte ich Dir sagen, dass ich es fantastisch finde, wie viel Du Deinem Kind gibst durch tragen, stillen und Familienbett.
Ich bin überzeugt, dass Dein Leben gerade sehr anstrengend ist. Nach meiner Erfahrung kann jemand, der zumindest gelegendlich ausreichend Schlaf bekommt, kaum nachvollziehen, wie sich permanenter Schlafmangel auswirkt.
Unsere erste Tochter war ein Kind mit starken Bedürfnissen und auch bei ihr konnte ich nichts planen und war im Dauereinsatz. Ab dem 5. Monat lies sie sich dann auch von meinem Mann im Tuch/in der Trage tragen, was ein wenig Erleichterung für mich brachte. Inzwischen ist sie 3 Jahre alt und wir haben eine weitere Tochter bekommen, die "ganz einfach" ist.
Mir hat damals das Buch "Das 24 Stunden Baby" sehr geholfen.
M.E. ist stillen viel mehr als Nahrungsgabe. Stillen hilft insbesondere so sensitiven Kindern, sich wieder zu zentrieren und zur Ruhe zu kommen. Es kann daher sein, dass abstillen Dir nicht mehr Ruhe bringt, weil Dein Baby eine Möglichkeit sich zu beruhigen verliert.
In meinen Augen wäre es sinnvoller, intensiv nach Ruhepausen für Dich zu suchen - sei es eine heiße Wanne oder was auch immer Dich entspannt. Alles, was Dir neue Kraft schenkt, ist gut. Es wird mit Sicherheit leichter mit der Zeit, aber vielleicht noch nicht morgen ; ) Bis dahin tut es auch gut, zumindest jeden vermeidbaren Stress aus dem Leben zu halten (es muss nicht immmer aufgeräumt sein ...) Meine Mutter (selbst Mutter von 4 Kindern) hat mir gesagt, ich solle bitte nur einen Rat ihrer Mutter (ebenfalls 4 Kinder) berücksichtigen: Wann immer die Kinder schlafen, schlaf selbst! Natürlich habe ich mich erstmal nicht daran gehalten. Schließlich hat man endlich mal Zeit für sich, wenn das Baby schläft. Allerdings hat mich das Warten auf das Einschlafen immer sehr gestresst. Also habe ich irgendwann beschlossen, auch einfach einzuschlafen. Das hat mir viel Kraft gegeben.
M.E. gelten im ersten Jahr einfach andere Regeln: such Dir so viel Hilfe, wie Du kannst, sei nicht perfektionistisch, was hausfrauliche oder sonstige Aufgaben angeht und umgibt Dich, wann immer möglich, mit Menschen, die Deine Leistung zu schätzen wissen und Dir Kraft geben (mir hat mal ein Telefonat mit der La Leche Liga sehr geholfen).
Beitrag vom 04.12.2011 20:10 Uhr

Stillen

Von: annika
Beitrag: Schönen guten tag habe mal eine frage habe im krankenhaus eine tablette bekommen das ich keine milch mehr broducktziere habe nach 5 wochen einen milch einschuss kann ich jetzt anfangen zu stillen MFG Irmer
Beitrag vom 30.11.2011 14:16 Uhr
Antwort oder Kommentar schreiben
Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo,
ja das ist möglich, man nennt das relaktieren. Das ist aber ein langer und mühsamer Weg. Bitte such Dir Unterstützung bei Deiner Hebamme oder einer erfahrenen Stillberaterin.
Alles Gute wünscht,
Martina
Beitrag vom 30.11.2011 18:27 Uhr

Bockshornklee

Von: Patricia
Beitrag: Hallo Martina,
ich habe eine Frage zur Einnahme von Bockshornklee. Muss man die Samen beim Anrösten durch Gerstenöl oder ein anderes Öl aktivieren wie die Kapseln? Die Kapseln werde ich mir für den Einstieg besorgen, jedoch habe ich diverse Angaben zur Dosierung gefunden, meine Hebamme hat mir gesagt 4 Mal täglich 3 Kapseln, hier habe etwas von langsamer Aufdosierung gelesen. Leider fehlt mir gerade die Zeit nochmal alle Beiträge zu durchforsten, könnten Sie Ihre Einnahmeempfehlung der Kapseln und auch des gemörserten Pulvers noch einmal kurz zusammen fassen?
Vielen Dank im Voraus!
Patricia
PS: tolle Seite und schöne Mode. Werde demnächst das eine oder andere Teil bestellen
Beitrag vom 30.11.2011 13:18 Uhr
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Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo,
leider habe ich keinerlei Erfahrungen mit selbst gerösteten Bockshornkleesamen. Bei dem Pulver empfehle ich 4x tägl. einen EL einzunehmen für ca. eine Woche.
Das Bochshornkleesamen-Schema für Kapseln, das mir bekannt ist geht wie folgt:
1.- 3. Tag 4200 mg / 24h
4. Tag 3100 mg / 24h
5. " 2100 mg / "
6. " 1050 mg / "
7. " 700 mg / 24h
Die Gaben muss man sich selbst einstellen, da es Kapseln mit 200 oder 400 mg gibt.
Ich nehme die 400 mg Kapseln, da muss Frau nicht ganz so viele Schlucken.
Wichtig: nicht bei Asthma bronchiale anwenden!
Lieben Gruß aus Berlin
Beitrag vom 30.11.2011 18:19 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Patricia
Beitrag: Hallo Martina,
herzlichen Dank für die schnelle und ausführliche Antwort! Ist es richtig, dass die Einnahme nur sieben Tagen dauern soll? Wie dosiert man, wenn man längerfristig mehr Milch produzieren möchte?
Liebe Grüße aus Karlsruhe
Patricia
Beitrag vom 01.12.2011 17:01 Uhr
Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Patricia,
nun, wenn Du Bockshorn über einen längeren Zeitraum einnehmen möchtest, solltest Du die angegebene Höchstdosis des jeweiligen Herstellers beachten. Ich glaube, dass es nicht zu empfehlen ist, die Kapseln über einen längeren Zeitraum in der (gewollten) Überdosierung einzunehmen. Allerdings weiß ich nicht, ob sich die normale Dosierung auch auf die Milchbildung auswirkt, oder nicht.
Lieben Gruß
Martina
Beitrag vom 02.12.2011 17:08 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Susi
Beitrag: Also, ich hab da auch nochmal eine Frage zu Bockshornklee.
Und zwar, ist es so, das bei mir die Milchmenge ab nachmittags reduziert ist, lege schon nach Bedarf an, also immer wenn sie es möchte, frühs sind die Abstände so 3-4 Stunden und gegen nachmittag bekomm ich sie gar nicht von der Brust weg.
Hatte mir deswegen Bockshornkleekapseln aus der apo besorgt um die Milchmenge zu steigern, natürlich lege ich immer noch nach Bedarf an.
Habe jetzt seit 7 Tagen früh und abends eine Kapsel eingenommen (568 mg Bockshornklee-Extrakt), kann aber noch nicht wirklich eine Veränderung feststellen, was hab ich falsch gemacht???
LG Susi
Beitrag vom 17.12.2011 12:17 Uhr
Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Susi,
hier im Folgenden nochmals das Schema für die Einnahme. Wenn ich das richtig verstehe, hast Du einfach nur viel zu wenig eingenommen.
Das Bochshornkleesamen-Schema für Kapseln, das mir bekannt ist geht wie folgt:
1.- 3. Tag 4200 mg / 24h
4. Tag 3100 mg / 24h
5. " 2100 mg / "
6. " 1050 mg / "
7. " 700 mg / 24h
Die Gaben muss man sich selbst einstellen, da es Kapseln mit 200 oder 400 mg gibt.
Ich nehme die 400 mg Kapseln, da muss Frau nicht ganz so viele Schlucken.
Wichtig: nicht bei Asthma bronchiale anwenden!
Lieben Gruß aus Berlin
Beitrag vom 18.12.2011 18:33 Uhr

Milchmenge nimmt ab

Von: Nadine
Beitrag: Hallo,
meine Tochter ist nun 6 Wochen alt. Am Anfang habe ich im Krankenhaus mit Stillhütchen meine Tochter gesillt. Auf anraten der Hebamme natürlich. Leider hat mir niemand gezeigt wie genau ich anlegen muss und auf was ich achten sollte. Meine Hebamme für die Wochenbettbetreuung war mir leider auch keine große Hilfe. Wie man richtig anleget weiß ich bis heute nicht. Habe zwar alles versucht ab es klappt nicht. Da meine Tochter nicht mehr an die Brust geht bzw. das Stillhütchen verweigert Pumpe ich die Milch nun mit einer elektrischen Pumpe ab. Leider muss ich immer mehr zu füttern da ich pro Pumpvorgang vielleicht gerade mal 50ml heraus bekomme. Ich trinke ausreichend, achte auf meine Ernährung und versuche Stress aus dem Weg zu gehen (was leider nicht funktioniert).
Bin langsam am verzweifeln und überlege schon ob ich abstillen sollte. Ich mache mir auch selber Vorwürfe da ich nicht genug Milch habe. Jemand aus meinem Familienkreis ist sogar der Meinung ich wäre mit meiner Tochter überfordert.
Ich bedanke mich schon mal im vorraus für die Hilfe.
Beitrag vom 24.11.2011 19:23 Uhr
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Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo,
da ich im Urlaub war, kommt die Antwort erst heute.
Als erstes mal mein Rat: Kümmere Dich nicht um die Meinung anderer! Das erspart Dir schon mal ganz viel Stress! Und dann suchen wir mal in Deutschland die Mutter, die nicht zumindest in den ersten Lebenswochen mit dem Baby zeitweise überfordert ist, da werden wir nicht viele finden. Du gibst Dir viel Mühe, davon bin ich überzeugt, wenn Du am Anfang eine schlechte Anleitung hattest, ist das ja nicht Dein Fehler.
Zunächst mal muss Dein Baby lernen, an der Brust zu trinken. Dazu sollte Euch eine Hebamme oder Stillberaterin vor Ort beim Anlegen zusehen, um die richtigen Tipps zu geben. Suche Dir Hilfe am Besten im nächsten babyfreundlichen Krankenhaus (http://www.babyfreundlich.org). Ich finde ja 50ml sind eine ganz schöne Menge. Solange Du noch soviel Milch abpumpst, wäre es Schade, jetzt schon aufzugeben. Bitte halte noch eine Weile durch, es wird alles einfacher, wenn Dein Baby endlich aus der Brust trinkt, dann steigert sich auch die Milchmenge ganz von alleine.
Und zu guter Letzt: Suche Dir positive Unterstützung, z.B. in einer Stillgruppe (auch hier helfen Dir die Stillberaterinnen weiter). Du bist mit Deinen Problemen nicht alleine, so geht es vielen jungen Müttern. Vielleicht gibt es auch die Möglichkeit, dass Dich jemand im Haushalt etwas unterstützt? Eigentlich hast Du auch Anspruch auf Haushaltshilfe (mit dem entsprechenden Attest von einem Arzt).
Wie sieht es denn mit dem Vater aus? Kannst Du mit Deinem Partner über Deine Sorgen sprechen? Kann er Dich vielleicht entlasten (und sei es nur, dass er Dir lästige Familienmitglieder vom Hals hält)?
Bitte nicht aufgeben, Ihr seid ja noch ganz am Anfang der Stillbeziehung und der Anfang ist eben manchmal schwer, ich wünsche Dir alles Gute
Martina
Beitrag vom 28.11.2011 21:14 Uhr

Mit Flasche anfangen?

Von: Sandra
Beitrag: Hallo Martina,
mein Sohn ist jetzt fast 8 Monate alt. Gestillt wird er noch nachts und morgens. Jedoch befürchte ich, dass meine Milch nicht mehr ausreicht. V.a. an der einen Seite möchte er kaum noch trinken. Neuerdings hebt es ihn sogar, wenn er saugt. Jetzt meine Frage: soll ich jetzt noch mit der Flasche anfangen, braucht er noch Milchmahlzeiten?
Vielen Dank für Ihre Antwort.
Sandra
Beitrag vom 17.11.2011 21:18 Uhr
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Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo,
ja Milch und Michlprodukte braucht er schon noch, aber er kann ja sicher schon aus einem Becher trinken, oder? Vielleicht magst Du ihm die Milch auch in den Brei rühren? Am Besten entscheidest Du das selber, es kommt wirklich darauf an, wie gut er bereits ißt und trinkt.
Lieben Gruß,
Hebamme Martina
Beitrag vom 18.11.2011 15:00 Uhr

Abstillen

Von: Elfe
Beitrag: Hallo,
ich habe mein Drittes Kind vor 15 tagen bekommen,die ersten beiden habe ich nicht gestillt,den kleinen schon.Bzw im Kh hat es nicht geklappt mit dem Stillen, er kam in den brutkassten so das ich abpumpen musste dort kam nicht viel,als er endlich angelegt werden durfte klappe es im KH nicht so haben wir gewarte bis wir zuhause war.Er hat im Kh schon eine HA pre nahrung zugefütter bekommen.Als wir dann zuhause war habe ich es wieder versucht mit dem Stillen und es ging so gerade,aber weil er nach einer woche wieder abgenommen hat musste ich wieder zufüttern.Ich fühle mich fertig müde und total platt bin krank und auch sonst ist mir nicht so gut beim stillen.Also dachte ich an abstillen,meine Stillberaterin sagte mir dann das ich nur noch alle vier stunden stillen soll,das habe ich auch getan dazwischen dann immer pre nahrung gegeben.Heute morgen habe ich Ihn auch erst einmal angelegt und mich zum abstillen entschieden weil er immer zu weint wegen den doppelten essen erst brust dann noch Ha nahrung immer sofort nach dem stillen.und ich habe jetzt zwei tassen pfefferminztee getrunken.nun frage ich mich wie ich jetzt am besten abstille? Was soll ich tun wenn er doch noch mal angelegt weren will ist es schlimm wenn man Pfefferminztee getrunken hat und dann anlegt? und was ist besser wenn die brust noch ein wenig spannt?abpumpen oder ausstreichen? viel milch kann bis jetzt ja noch nicht dagewesen sein weil ich Ihn immer re und li je zwischen 15 und 20 min gestillt habe und er sich dann immer noch so ca 60 bis 90 ml pre nahrung geholt hat.
Ich hoffe Sie können mir schnell helfen danke
Beitrag vom 10.11.2011 14:31 Uhr
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Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo liebe Elfe,
wenn Du Dich zum Anstillen entschieden hast, solltest Du den Kleinen so selten wie möglich anlegen. Mit dem Stillen funktioniert das nach dem Prinzip von Angebot und Nachfrage, also je weniger Du stillst, desto weniger Milch wird nachproduziert. Du solltest die Brüste ausstreichen und nicht pumpen; Pfefferminztee ist gut, aber Salbeitee ist noch viel besser zum Abstillen, es ist kein Problem, wenn Du den Kleinen dann doch noch mal anlegst. Kühle Deine Brüste, wenn sie spannen, es dauert aber seine Zeit, bitte habe etwas Geduld. Vielleicht siehst Du doch noch die Möglichkeit für Dich, das Baby wenigstens ab und zu anzulegen? Ehrlich gesagt, bin ich mir nicht so sicher, ob die Unruhe nur von der doppelten Nahrung herkommt, oder doch mehr von dem ganzen Stress den Ihr da alle habt. Eine Frage noch: Hast Du denn Haushaltshilfe beantragt? Die steht Dir zu und nach meiner Meinung brauchst Du die ganz dringend; Deine Hebamme kann Dir da auf jeden Fall weiterhelfen.
Ich wünsche Dir alles Gute und ganz viel Kraft für die kommende Zeit, hoffentlich kannst Du Dein Wochenbett wenigstens noch etwas genießen,
Martina
Beitrag vom 12.11.2011 18:11 Uhr
Antwort/Kommentar
Von: Elfe
Beitrag: Hallo,
lieben dank für die Antwort,ich habe mich nun schweren Herzen fürs Ab stillen entschieden.Ich bin nur noch ein Schatten meiner selbst,schlafe nicht kann nicht essen habe Kummer mit den anderen beiden älteren Kinder und fühle mich total alleine gelassen.Ich bin eigentlich immer der Power Mensch gewesen,aber das ist wie weg.Der kleine hat neben dem Schreien auch noch Durchfall bekommen wirklich wie Wasser,so das ich mit Absprache des Kinderarztes Ihn für das Wochenende Heilnahrung geholt habe,der Po beruhigt sich ist fast garnicht mehr wund,der Stuhl ist Cremig Breiig und auch sonst ist er seit gestern Samstag total zufrieden,Schlaft schön und weint nicht nur und vorallem schreit Er nicht mehr beim Wickeln oder füttern.Also so traurig ich es finde und so fest ich mir vor genommen hatte zu Stillen ich denke ich kann es nicht,finde einfach nicht die Ruhe dazu.Meine Hebamme sagt ich soll das ruhig so machen wie ich meine,und nun habe ich Ihn seit gestern garnicht angelegt,und das was da an Milch war gestern morgen habe ich einmal für 5 min re und li Abgepumpt in den Kühlschrank gestellt und dann nicht mehr gepumpt.ich trinke Pfefferminztee,Salbei hole ich mir dann morgen.Ja und heute morgen taten mir die Brüste ein wenig weh so das ich wieder gepumpt habe 5 min re und li,und die Milch die gestern abgepumpt hatte ca 15 ml war im Kühlschrank wie Wasser also Wasser unten und oben eine dünne schicht weiss,ob das normal ist weiss ich ja nicht.Eine Haushaltshilfe habe ich nicht,aber ich denke das ich sie dann auch nicht brauche wenn ich nicht mehr stille.Ich habe 9 Jahre auf unseren Sohn gewartet hatte ständig Fehlgeburten und einen Abbruch in der 16 ssw wegen einer trisomie 18 nicht lebensfähig,und nun habe ich einfach angst irgendwas falsch oder kaputt zumachen,deshalb war mein Wunsch so groß nach dem Stillen weil ich einfach nur das aller beste wollte für unseren kleinen,die anderen beiden habe ich damals nicht gestillt,und der kleine kam per Kaiserschnitt zur Welt und ich habe schon 4 Wochen vor der Geburt nicht mehr geschlafen und nun dann auch noch der schlafmangel wegen dem Stillen,und jeder sagte mir was anderes der eine sagte 20 re und 20 li der nächste sagte solange der kleine will stillen,der nächste wieder sagte 15 min mehr nicht,meine brüste tun so schrecklich weh das ich auch darüber weg geschaut habe,nur am Freitag war es dann einfach zu viel für mich ich habe so geheult weil der kleine nur geweint hat Hunger hatte den Po wund und dieser Durchfall das ich mich für diesen schweren schritt entschieden habe.Und ich glaube der war gut weil nun konnte ich das erst mal seit der Geburt vor 18 tagen raus mit den kleinen für ganze 3 Stunden luft bekommen.
Ich danke Ihnen für die schnelle Antwort und werde Ihren ratschlag annehmen,mit den ausstreichen,nur wie lange muss ich das machen pro Seite?
Lieben Gruß schönen rest Sonntag
Elfe
Beitrag vom 13.11.2011 11:33 Uhr
Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Liebe Elfe,
nur erstmal ganz schnell zu Deinen Fragen: Ausstreichen tust Du nur solange bis der Druck in der Brust nachlässt; es darum, wie es sich für Dich anfühlt! Versuche so wenig wie nur möglich zu pumpen (eben lieber ausstreichen); allerdings sieht Deine Milch ganz normal aus, so wie Du das beschreiben hast; das ist gute Muttermilch und Du kannst die Reste ruhig noch dem Kleinen geben (oder für den wunden Po benutzen, ganz wie Du magst)
Aber eigentlich will ich Dir sagen, dass ich Deinen Entschluss nicht mehr zu stillen verstehe, bei all dem Stress und den furchtbaren Dingen die Dir und Deiner Familie in der letzten Zeit passiert sind. Bitte habe kein schlechtes Gewissen, das brauchst Du nicht zu haben; Du bist eine engagierte und liebevolle Mutter mit einem großen Herz, das ist es doch, was zählt. Genieße die Zeit mit dem neuen Baby, ich drücke Dich und unterstütze Deine Entscheidung, wirklich.
Alles Gute aus Berlin,
Martina
Beitrag vom 13.11.2011 18:37 Uhr

Kann wieder voll stillen oder ist es zu Ende?

Von: zeyneb
Beitrag: Hallo! Mein kleine ist jetzt zwei Monate alt, ich habe Ihm nur 2,5 Woche vollgestillt aber in diesem Zeit hat er immer wieder abgenommen und er wurde durch Kinderarzt nach Krankenhaus Überwiesen. Wir sollten im Krankenhaus paar Tage übernachten aber dies wollte ich nicht weil ich zu Hause eine 19 Monatige Baby habe. Und im Krankenhaus wurde mir gesagt das ich 2 Tage immer mich abpumpen und mit der Flasche füttern soll und immer schreiben soll wann und wieviel er getrunken hat. Dadurch hat mein kleine den Flasche kennen gelernt und wollte nicht mehr an mein Brust. Ausserdem habe immer das Gefühl gehabt das mein Milch nicht reicht und habe im dritte Woche habe angefangen durch Prenahrung zu zufüttern. Jetzt mittlerweile bereue ich das ganze und möchte sehr sehr gerne wieder voll Stillen. Aber mein Sohn nimmt mein Brust gar nicht er würgt sich immer und ich pumpe immer ab gestern kam in den ganzen Tag 40ml und heute insgesamt 20 ml, normalerweise habe ich immer nach lust abgepumpt aber heute habe ich jede zweite Stunde abgepumpt und werde jetzt paar Tage so probieren. Was meinen wird es wieder? Kann ich wieder vollstillen? Gibt es Medikamente oder so was den Milchbildung vermehrt? Ich warte auf dringende Antwort weil ich mach mich verrückt :(
MfG
Beitrag vom 27.10.2011 03:07 Uhr
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Antwort von STILLLEBEN
Von: Martina Hellenkamp
Beitrag: Hallo Zeyneb,
Da habt Ihr aber schon viel durchgemacht! Du bist ja wirklich sehr tapfer, bei all dem Stress mit zwei kleinen Babys noch Zeit zum Pumpen zu finden. Alle Achtung!
Was kann ich Dir raten: Zunächst solltest Du unbedingt mit Deiner Hebamme Kontakt aufnehmen, sie kann Dir alle Deine Fragen beantworten und Dich unterstützen.
Ich glaube, dass Unterstützung für Dich das Wichtigste ist, damit Du Dich auch mal entspannen kannst. Hast Du denn Hilfe im Haushalt und kümmert sich jemand um Dein großes Baby ab und zu? Wenn nicht, dann kannst Du z.B. mit Hilfe Deiner Hebamme eine Haushaltshilfe beantragen (wird von der Krankenkasse bezahlt; es darf auch eine Freundin oder entfernte Verwandte, z.B. eine Tante oder Cousine Haushaltshilfe leisten).
Wenn Du dann mal Zeit hast und Dich ein bisschen entspannen kannst wird sich die Milchmenge sicherlich steigern, allerdings nur, wenn Du auch regelmäßig abpumpst (alle 3h den ganzen Tag über, auch nachts!). Dein Kleiner hat durch die Flasche eine Saugverwirrung, da heißt es Geduld haben und immer wieder probieren ihn anzulegen, am besten zusammen mit der Hebamme oder einer Stillberaterin.
Wenn Du etwas einnehmen möchtest, kannst Du es mit Bockshornkleekapseln versuchen, es gibt hier in den Stillberatungen viele Beiträge dazu.
Mach Dich bitte nicht verrückt, Du bist eine gute Mutter, Du bist so engagiert. Bitte hole Dir Hilfe und Unterstützung, das ist im Moment das Wichtigste,
ich wünsche Dir alles Gute,
Martina
Beitrag vom 28.10.2011 12:41 Uhr

 

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