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Steigende Geburten, aber zu wenig Hebammen Blog abonnieren

Alexandra Baecker | 13.04.2018 12:49 Uhr

Den steigenden Geburten in den letzten Jahren steht ein großes Problem gegenüber: Immer mehr Geburtsstationen schließen, immer mehr Hebammen geben ihren Beruf auf. Das führt dazu, dass immer wieder Frauen am Keißsaal abgewiesen werden, weil die Kapazitäten fehlen und somit Kind und Mutter Gefahren ausgesetzt werden. Eine Entbindung auf dem Klinik-Parkplatz, wie in diesem Spiegel Online Artikel beschrieben, kann nicht die Lösung sein!:

Immer weniger Entbindungsstationen

Und auch vor und nach der Geburt gibt es erhebliche Engpässe:

„Doch nicht nur bei der Geburtshilfe, auch bei der Vor- und Nachsorge herrscht ein enormer Hebammenmangel. Frauen müssen sich mittlerweile schon unmittelbar nach dem positiven Schwangerschaftstest um eine Hebamme kümmern, die sie zu Hause betreut. Wer das nicht weiß, hat oft das Nachsehen. So ging es auch Katharina Windisch aus Hamburg. Sie suchte erst im sechsten Schwangerschaftsmonat nach einer Hebamme, fand allerdings niemanden mehr.“

Wird wirklich Zeit, dass sich da mal etwas ändert!