zur Übersicht der aktuellen Beiträge »

Gastbeitrag: Mode als wichtiger Bestandteil der Gesellschaft Blog abonnieren

Alexandra Baecker | 27.09.2017 8:19 Uhr

„Kleider machen Leute“ wie es so schön heißt, entstand 1874 im zweiten Band der Novellensammlung „die Leute von Seldwyla“ durch den Dichter Gottfried Keller. Auch heute noch ist es bekannt und wird als Grundlage für Aufführungen benutzt. In der Schule ist es ebenfalls sehr geläufig. „Kleider machen Leute“ bedeutet, dass man Menschen danach beurteilt, wie sie sich kleiden. So ist ein Mann im Anzug und Krawatte angesehener als ein Mann mit Löchern in der Hose und dreckigem T-Shirt.

In der heutigen Zeit spielt Mode eine wichtige Rolle, vor allem im Jugendalter. So gut wie jeder möchte im neuesten Trend rumlaufen. Dabei spielen nicht nur Farbe und Form eine Rolle, sondern auch die Marke. Mehr als die Hälfte der Jugendlichen laufen mit Schuhen von Nike oder Adidas durch die Gegend, obwohl die gleichen Schuhe von anderen Unternehmen günstiger angeboten werden. Es ist viel mehr als nur ein Schuh – es ist ein Statussymbol.

In der Zeit des Internets kann man Mode online bestellen, was auch viele in Anspruch nehmen. So wird das Klamotten Einkaufen kinderleicht. Man muss nicht mehr ewig durch einen Laden laufen bis man das perfekte Teil gefunden hat, oder man merkt, dass es gar nicht vorhanden ist. Man kann einfach eingeben was man braucht oder sucht und schon kommen einem tausende Artikel entgegen. Einziges Problem beim Shoppen im Internet ist, dass man die Klamotten nicht anprobieren kann und sie somit schnell mal nicht passen. Aber auch solch ein Problem ist im Handumdrehen gelöst, wenn man noch die Quittung oder den Bestellschein hat. Für verschiedene Anlässe braucht es auch verschiedene Kleidung, das war schon immer so. Durch das große Spektrum an Klamotten, dass daraus resultiert, kann eine Person viele Gestalten annehmen: Die seriöse Frau auf der Arbeit, die sportliche Frau am joggen oder die sexy Frau auf der Tanzfläche. Alles eine Person nur unterschiedlich gekleidet.

Mode macht Viele glücklich, aber nicht jeden. Traurig aber wahr ist es, dass manche Leute wegen ihrer Klamotten diskriminiert und zum Opfer fieser Mobbing Attacken werden. Besonders in der Schule sind viele von verbalen aber auch körperlichen Angriffen betroffen. Ungefähr  1,6 Millionen Deutsche sind laut dem Arbeitsministerium von diesen Attacken bezüglich Kleidung und Frisur betroffen. Das ist umgerechnet jede neunte Person. Die wahren Opfer des Klamottentrends sind jedoch die Kinder in Krisenländern wie Bangladesch. Sie arbeiten fast den ganzen Tag für Geld, dass Normalverdienende in 1-2 Stunden verdienen. Hilfsorganisationen versuchen dagegen anzukämpfen.