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Stillen fördern durch weniger Werbung für Ersatznahrung Blog abonnieren

Alexandra Baecker | 28.08.2017 10:28 Uhr

In einigen Ländern ist die Rate der Mütter, die Ihre Babies stillen, sehr gering und das liegt oft an aggressiver Werbung, die dort für Milchersatzprodukte gemacht wird. Werbung und Gratisproben haben dort das Stillen verdrängt. Die Gefahr dabei:  aufgrund der Mischung von Milchpulver mit verunreinigtem Wasser sterben jährlich immer noch Babies in den ersten Monaten ihres Lebens. Wir berichteten bereits in unserem StillLeben Blog über die Auswirkungen von Werbung für Milchersatzprodukte auf den Philippinen:

http://stillleben.info/blog/2015/10/05/werbung-fuer-milchpulver-verdraengt-das-stillen/

Thailand gehört ebenfalls zu den Ländern mit der geringsten Stillrate weltweit und will dies nun ändern in dem es die öffentliche Werbung für Muttermilchersatzprodukte stark einschränkt – ein wichtiger Schritt zur Förderung des Stillens und zur Rettung von Leben:

„Die verschärften Bedingungen für die Bewerbung der Ersatznahrung sollen nächsten Monat in Kraft treten und sind durch den „Internationalen Kodex für die Vermarktung von Milchersatzprodukten“ geregelt. Die UN-Kinderorganisation Unicef befürwortet den Vorstoß.“ (http://derstandard.at/2000063042238/Thailand-Weniger-Werbung-fuer-Muttermilchersatz-soll-Stillen-foerdern)

 

Man kann nur hoffen, dass dies auch eingehalten und durchgesetzt wird.

Eine Frau stillt ihr Baby anlässlich einer Veranstaltung zur "World Breastfeeding Week".

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