Ein wichtiger Film 
Alexandra Baecker | 09.10.2008 10:17 Uhr | STILLLEBEN | Alles zum Thema Stillen
Diese Woche ist mit “Das Fremde in mir” ein Film angelaufen, der ein Thema anspricht, das noch fast als Tabuthema gilt: Postnatale Depression. Kaum jemand, der es nicht erlebt hat kann sich vorstellen, dass eine Mutter ihr Baby nicht von Anfang an komplett und absolut liebt. Doch trotzdem kommt es bei 10 -20 % der Mütter vor. Sie fühlen sich nach der Geburt trautig und erschöpft und können sich nicht auf ihr Baby einlassen. Dieser Zustand kann übrigens auch noch Monate nach der Geburt auftreten und ist ohne professionelle Hilfe nur schwer zu überwinden. Für Freunde und Familie ist das Verhalten dieser Mütter kaum nachvollziehbar, was dazu führt, dass viele Frauen Ihre Gefühle für sich behalten.
Hier noch ausführlichere Informationen zu diesem wichtigen Film:
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1223531339951
Übrigens ist die Postnatale Depression nicht zu verwechseln mit dem Baby Blues! Dieser tritt gleich nach der Geburt auf und macht Mütter launisch, weinerlich und traurig. Der Baby Blues hält aber (glücklicherweise) nur ein paar Tage bis zwei Wochen an und hat hormonelle Ursachen. Hiervon sind wiedrum 60 - 80% (!) aller frischgebackenen Mütter betroffen. Ganz schön viel, wie ich finde!
Permalink: http://stillleben.info/blog/2008/10/09/ein-wichtiger-film/

